Verteidigung von Gareth

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Drognar
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Drognar » 28.04.2009 12:47

Jo ich meine mich nur drann zu erinnern das Kampfmagie gegen Dämonen nicht so das wahre ist.

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Magister Maron
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Magister Maron » 28.04.2009 18:40

Drognar hat geschrieben:Jo ich meine mich nur drann zu erinnern das Kampfmagie gegen Dämonen nicht so das wahre ist.
Jo, die können ihre MR gegen alle Schadenszauber anwenden. Und einige sind auch noch resistent gegen elementare Schäden.

Andererseits ist eine Bannung mittels Pentagramma auch ziemlich schwierig, besonders wenn man den wahren Namen nicht kennt und der Dämon sehr schnell ist (was auf viele Dämonen zutrifft).

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 01.05.2009 18:34

So, gestern leider nicht all zu weit gekommen, Kindergeburtstag, verspäteter Spieler.
Nach einem Intro, in dem die Situation am Boden geschildert wurde (brennende Häuser, Menschen auf der Flucht, Dinge aus den Arsenalen Galottas, geplünderte Tempel und Verteidigern die bei erscheinen der Götterboten wieder Mut fassten) ging es auf die Festung zu.
In perfekter Formation stürmten die Greifen höher, ein Pulk von schwarzen glossenden Gestalten kommt ihnen in einer Parodie dieser Formation entgegen, der Anprall verspricht gewaltig und der Ausgang des Gefechtes (massive Unterzahl gegen einen Gegner in der höheren Position) fraglich zu werden-
Hinten erklingt der Gong der Stadt des Lichts, einer der untoten Riesenvögel zerfällt spontan zu Staub, die Formation der Irrhalken bricht auf sich auf und die Greifen sind über ihnen.
Binnen zwei (von den Spielern ausgewürfelter Kampfrunden) zerfetzen die Greifen ihre Gegner. Dann musste alles ein wenig schneller gehen.
Die Wucht des Angriffs war verloren, die Übermacht des Feindes kam immer stärker zu tragen als Oberan die Irrhalken herausfordert. Entgegen der Befehle ihres Anführes stürzt sich ein Drittel der Irrhalken auf dem Greifenfürst.
Eine neue Sonne geht über Gareth auf und ein Drittel der Irrhalken vergeht in Licht.
Der Weg zur Festung ist frei. Da es kaum Abwehrfeuer gibt, anders als im AB rechnete man in galottischer Überheblichkeit nicht damit das eine garether Luftwaffe, außerdem hatte ich keine Lust auf Herrn Westes 3w20 Bogenschützen - für die er nicht mal Werte liefert.
Die Stadt selbst wurde recht kurz abgehandelt, ein Neubaugebiet, das beim Angroschgeweihten Brechreiz verursacht.
Gab eine Begnung mit 1w6 Streifen, die niedergemacht wurden, einem Straßenkehrdämonen, einigen Gotongi (gegen die Hellsicht trüben half) bevor man in die Palastwäschrei gelangte.
Von da ging es nach oben. Der Weg ohne Gnade enpuppte sich als eine weitere Kopfgeburt des Autors, die Fallen sind schlicht untauglich (ein simpler Gardianum hilft), unlogisch (Ranken die auf einem Drittel der Strecke nachgeben und statt abzustürzen die Charaktere unter sich begraben sollen) sind sie auch noch.
Vor dem Thronsaal hatte man nochmal Gelegenheit Kräfte zu sammeln. Der Saal selbst ist riesig, aberwitzig dünne Säulen tragen die Decke, ein kristallener Fußboden lässt auf Gareth blicken, in mitten des Saals befindet sich ein erhöhter Thron, drum herum Hofstaat, Wachen und Dämonen.
Der Plan, für Ablenkung sorgen, vorstürmen und den Zorn einer Götterwaffe entfesseln. Man betet also zu Angrosch (Erschwernis +/- 0), wirft den Dämonenbann an - beides prima gegen Architektur die nur von den Unelementen zusammgehalten wird, funkt die garether Magier am Boden an und stürmt.
Säulen bersten, der Fußboden splittert, Wände stürzen ein, herbeieilende Gardisten fangen unter Nihilogravowirkung an zu fliegen, Teile des Saals werden in Dunkelheit getaucht, andere fangen an zu kochen.
Höflinge spritzen auseinander, Gardisten bannen sich brutal den Weg zu den Eindringlichen, Kuttendämonen schwärmen aus, Magier murmeln und der Thorn beginnt sich zu drehen.
Der Feind ist fast heran und Araschar ist noch immer still.

Fortsetzung in einem Monat.

Zac
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Zac » 03.05.2009 01:26

@Topic
Ich würde erst mal die Nacht des brennenden Himmels ändern. Es macht recht wenig Sinn, dass fliegende Dämonen mit brandgeschossen Gareth angreifen.
Nachts anzugreifen ist natürlich gut.
Aber zu fliegen und dabei mit Brandgeschossen seinen Aufenthaltsort über Meilen sichtbar zu machen ist einfach nur dumm.

Ich würde das ersetzten durch Dämonen mit Raserei, Paraphysikalität 1 oder 2 und Angriff durch (pervertiertes) Feuer nehmen, die durch die Straßen hetzen und einfach nur zerstören und feuer legen, dazu noch die Brunnen zerstören/verschütten/blockieren oder ähnliches (schon mal einen Dämon mit Gang durch Element Erz in einem Brunnenschacht bekämpft?).

Dann muss man auch nicht erklären, warum aus der Stadt des Lichts nicht nach 10 Aktionen dutzende zerschmetternde Bannstrahle auf fliegende Dämonen abgefeuert worden sind.
Und später muss man dann auch keine Topics wie diesen eröffnen. ;)

Ach und man sollte auch bedenken, dass Galotta eine eigene Magierakademie für Unitatiozirkel, jede Menge Erzdämonische Hilfe und beste Kentnisse des Protectionis hat.
Ihr findet meine Hausregelsammlungen zu DSA 4 und zu DSA 5 beta in der Wiki Aventurica.

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Battlegonzo
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 10.05.2009 18:32

Hallo!
Ich möchte meine Gruppe beim nächsten mal während der Schlacht in den Wolken durch Gareth "jagen" und wollte fragen ob ihr irgendwelche kreativen Ideen habt.
Zum Setting:
Die Schlacht ist in vollem Gange, die Gruppe ist gerade mit dem Adler "abgestürzt" und muss sich vom (bereits zerstörten) Wehrheimer Tor zur Alten Residenz vorarbeiten.
Es sind teilweise schon Luftlandetruppen gelandet, Gebäude brennen, Gargylen fliegen durch die Gassen, etc.
Ich möchte diese Szenerie nicht nur beschreiben sondern die Helden auch darin eintauchen lassen, indem sie zwei oder drei "Szenen" durchspielen.

Welche Szenen fallen euch ein ?

Gruß Battlegonzo

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 29.05.2009 20:42

So, die Glatze ist tot, alle Helden haben überlebt.

Nach einem längerem Intro stürzte man sich praktisch ohne AsP, KaP aber mit viel Göttervertrauen in die Schlacht.
Es folgte eine längere Würfelorgie, in der ich wiedermal feststellte was für ein Krampf der Kampf bei DSA ist -erst recht mit mehreren Beteiligten - und der Magier, mit Zweitstudium in Bethana, bereute dem profanem Kampf nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet zu haben.

Während die Galottas Hofmagier damit beschäftigt waren den Dunkelheit, Nihliogravo und CO um den Thorn herum wegzuzaubern schnetzelten sich der Angroschgeweihte und der Krieger fröhlich durch Galottas Leibgarde, Paktierer (Lodernder Blick ist cool) und Magier (die im Gewimmel der Leibgarde nicht wirklich zum Zuge kamen).
Der Magier wurde als erster gefangengesetzt, wobei er durch geschickten Einsatz von Apport und Flammenschwert, selbiges in die Rücken einer fiesen Paktierein rammte bevor er sich ergeben musste.

Als der Dunkelheit letztendlich fiel bedachte Galotta den Zwerg, der wie alle dieses Rotkappendingens geschluckt hatte, mit einem Imperavi woraufhin auch der Krieger, fieses MR-Moster mit Greifenschwert, so tat als würde er gehorchen.

Die Drei wurden vor den Thorn gebracht. Vor dem Thorn ein Spalier Heshtothim, links und rechts der Hofstaat, auf dem Thorn Galotta, flankiert von Dexter Nemrod und einem Schossirrhalken.

Es gab einen ausführlicheren Dialog, in dem ein ausnehmend höflicher Galotta die Leistung der Helden würdigte, sie nach ihrem Plan fragte. Da der Zwerg zwar die Wahrheit sagte, aber diese sehr direkt, und die Krieger nicht unter Galottas Bann stand erfuhr dieser nichts von Araschar, das sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Rücken des Kriegers befanden, da es sich sehr, sehr bedeckt gehalten hatte und bisher noch nicht richtig aufgedreht hatte.
Man tauschte sich kurz aus wer den wem und warum dient, da keiner der Helden sich mit Philosophie auskannte konnte man G. nicht deutlich machen wie sehr er in der Stunde seines Triumphes Sklave ist.
G. fabulierte noch ein wenig über seine Pläne, machte den Helden dann das Angebot daran mitzuwirken, was diese natürlich ablehnten.
Anschließend durften die Drei, um ihre Leistungen zu würdigen, sich die Todesart aussuchen. Der Angroschgeweihte wählte das Feuer, der Krieger das Schwert und der Magier den Tod durch Astrale Meditation.

Die Drei wurden schließlich aufgefordert ihre Waffen abzulegen. Als dann Araschar sichtbar wurde ruckte der Kopf des Schossirrhalken herum, starrte die Klinge mit wütenden Hass an.
Galotta wollte ihn beruhigend kraueln, der Dämon schnappt nach Galotta, der auf seinem Thorn zurückweicht. Der Krieger schnappt sich Araschar und stürmt in den Pulk Heshtothim, der Zwerg folgt etwas langsamer.
Während Araschar langsam aus seiner Starre erwartet, die sonst ziemlich cleveren Heshtothim zu blinder Wut aufstachelt, reißt der Magier die Verbotenen Pforte auf und entschwört den Schossirrhalk, der gerade dabei war sich in einer Wut die sich über Jahrtausende aufgestaut hat auf Araschar zu werfen, binnen zweier Aktionen.
Somit shtet dem Krieger kaum noch nennenswerter Widerstand entgegen.

Derweil stürtzt sich Nemrod, das Rotkappendingens braucht halt seine Zeit, auf den immer noch überraschten Galotta, würgt ihn, kostet Galotta so noch mehr Zeit.
Araschar dreht richtig auf, durchtrennt Magierstäbe und Waffen ohne nennenswerten Widerstand, scheucht die Dämonen durch seine blosse Anweisheit in die Niederhöllen.
Galotta befreit sich von Nemrod, zerklatscht ihn an einer dreißig Schritt entfernten Wand, und wendet sich dem Krieger zu der sich durch seine Heshtothimgarde gechlagen hat.

Er starrt die Klinge mit nacktem Entsetzen an - schließlich kommt das Praios' Strafgericht, und im nächsten Moment mit Überraschung und Unglauben als sie in seiner Brust steckt, bevor er schließlich geköpft wird.
Der Kopf poltert ein wenig über den Boden, der Splitter dampft sich in den Boden.

Einige von Galottas Getreuen schreien Rache, aber die wenigen die sich wirklich mit dem Greifenschwert anlegen wollen werden von diesem schnell gerichtet.
Während die Festung rollt und stampft leert sich der Thornsaal sehr, sehr schnell.

Dem Magier, der nach der Entschöwrung noch exakt 5 LeP hatte, werden diverse Heiltränke eingefösst bevor man nach dessen Stab sucht.
Kurz hofft man noch darauf das die garehter Luftwaffe einen aus dem Thornsaal abholt. Die Beilunker am Boden meinen nur das sie jetzt keine Zeit hätten, selbst in schwere Gefechte verwickelt seien und auch keine Befehlsgewalt über irreguläre Kräfte, Greifen und Dschinne hätten.

Also faßt man den Plan per Paralysis von der Festung zu gelangen. Auf den Weg nach unten ist der Hofstaat schon eifrig dabei die Nachfolge zu klären während um sie herum die Stadt zerfällt.
Mehr oder weniger unangefochten gelangt man zum Rand der Festung, sieht wie ein völlig überladenes Fluggerät abschmiert und der Magier macht sich erneut daran per Verbotene Pforten den Paralysis zu zaubern.
Da er diesen nicht sonderlich gut beherrscht braucht es mehrere Versuch, derweil man Angriffe von Schergen abwehren muss, und Verzweifelten per Fußtritt von der Festung hilft, die immer mehr Schlagseite bekommt.

Erst der Zwerg, dann der Krieger, die sich beide durch eine recht fiese MR auszeichnen, fliegen von der Festung. Schließlich der Magier, der den Paralysis schnell noch in seinen Stab sprechen und per ordentlich erschwerter Ritualkenntnisprobe auslösen musste.
Glück dabei war da man beim Tränke schlucken, um die LeP wieder aufzufüllen, um weiter zaubern zu können jeweils den Trank mit der Qualität F verpasst hat, der weitere Heiltränke wertlos gemacht hätte.

Der Magier durchschlägt mehrere Dächer bis er in einem Bett landet und sich dann im panischen Gareth auf die Suche nach einem Zwerg und einem zwei Meter Krieger macht die vom Himmel gefallen sind.
Dank glücklicher Überreden und Gassenwissenprobe gelingt das recht schnell, der Krieger wird in einem Schweinestall gefunden.
Mit dem wirklich böse aussehenden Krieger an der Seite gelingt es sehr viel schneller den Zwerg in einem Blumenbeet zu finden.

Abschließend habe ich dann das Extro vorgelesen.

Die Spieler waren nach eigener Auskunft zufrieden und haben sich über die vorgesehen Möglichkeiten Galotta zu töten amüsiert.
Was ich noch gerne rein gebracht hätte wäre die beiden Kämpfer wirklich auf den Zahnfleisch krauchen zu lassen, was bei deren Werten aber eine exzessive Würfelorgie bedeutet hätte, Araschar durch das Zusammentreffen mit dem Splitter deutlich zu schwächen, hier war Galotta aber schlicht zu langsam um diverse Zauber hochzufahren um sich aber nicht den Splitter zu schützen, und noch die Praioskirche von außen einzubinden, da wurde ich von der Situation überrascht als die Helden die Initative ergriffen, wäre auch etwas zu viel Phatos gewesen.

Raul Ehrwald
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Raul Ehrwald » 21.07.2012 09:14

Welches deutche Klischee wurde denn da bedient, als der Zwerg ausgerechnet in einem Blumenbeet gefunden wurde :lol:

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 21.07.2012 10:38

Das haben sich die Spieler selbst so ausgesucht.

Raul Ehrwald
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Raul Ehrwald » 21.07.2012 11:09

Klingt aber nach einem spannenden Abend. Bei uns ist das, vermutlich aufgrund von Übermüdung, alles ein bisschen schief gelaufen...

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