Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

KelDawn
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Re: Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschich

Ungelesener Beitrag von KelDawn » 15.02.2012 11:21

@Thorben: Weiß ich, die pure Anzahl der Vorleseszenen mit Toten ohne Heldeneingreifen ist - selbst für DSA - erstaunlich hoch. Wenn meine Helden sich anstrengen, dann ist auch das Retten von NSCs möglich. Alles andere wäre meinem Magier, der mächtig stolz auf seinen Reversalis-Fulminictus im Zauberspeicher ist, auch unfair gegenüber. Im Übrigen ist mein Aventurien auch offen gegenüber Abänderungen des Metaplots.

@Battlegonzo: Die Wolkenturmbeschreibungen kenne ich, habe mich auch dort inspirieren lassen (ZB. Kavalleriefalle.)

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Frostgeneral
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Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 09.08.2018 17:16

Entschuldigt die Threadnekromantie,
aber würde sich jemand von euch noch mal mit mir hinsetzen und im Vorfeld meine Vorbereitungen unterstützen?

Ich würde gerne mehrere kleine Runden mit dem Haffax Schlachtensystem auswürfeln und die Anpassung von euch mit einbeziehen.
Meine Karte diesbezüglich habe ich gemeinsam mit @Vastin entworfen und würde gerne bissl über Strategie und Taktik philosophieren, ein paar Sidequest öffnen zum Kämpfen im Wald und Hügelland im Norden, im Sumpf/Marschen im Süden etc...

Hat jemand von euch Lust zu helfen?
Teamspeak oder Discord?


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Battlegonzo
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Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 10.08.2018 10:43

Okay, auch wenn ich weder weiß was das Haffax Schlachtensystem ist noch generell ein Freund davon bin, sowas auszuwürfeln, hier meine Gedanken zu Vorbereitung und Schlachtverlauf auf dem Mythraelsfeld:

Ausgangssituation:
Die Wikiseite Schlacht auf dem Mythraelsfeld listet ja rechts so grob auf, daß zu Schlachtbeginn auf dem Boden einigermaßen gleiche Zahlen herrschen, mit Ausbildungs/Bewaffnungsvorteil der Mittelreicher (der Heerwurm sind für mich großteils Plänkler/Leichte Truppen, Organisation ist da mehr so nicht vorhanden).
Eigentlich wollte das Mittelreich mehr Truppen zusammenziehen, aber die von großen Fluss sind zu spät (warumauchimmer), die Darpatier wollten zu recht Rommilys nicht schutzlos preisgeben, auch sind noch weitere Truppen gebunden (bei mir gab es mehrere "Scheinangriffe" am Arvepass, auf Tobrien, etc).
ca 5000 Kämpfer nebst tausenden Pferden mal eben noch in Wehrheim unterzubringen hielt ich für etwas übertrieben, daher hatte ich ein relativ großes Feldlager nördlich/nordöstlich der Stadt angesiedelt. Die Mittelreicher sind seit Jahren darauf vorbereitet, daß so ein Durchbruch durch die Trollpforte passieren könnte und gut organisiert (Verpflegung, Unterbringung, Logistik, Flüchtlinge durchwinken richtung Gareth/Greifenfurt etc).
Insgesamt denken sie gerechtfertigt, daß sie eine gute Chance haben, den Heerwurm zu besiegen, insbesondere, wenn sie ihm die schützende Wolke nehmen. Daß dann der Spaß erst anfängt wissen sie nicht.

Strategie bzw Taktik:
Primäres Ziel ist Rahastes zu bannen mittels des Keil des Lichts, was ich prinzipiell ganz plausibel finde. Bei mir habe ich das taktisch so realisiert, dass diverse Angriffe im Norden bzw auf die Brücke (Artillerie/Magie) stattfanden um die feindlichen Reserven dorthinzuziehen und den Durchbruch im Süden zu ermöglichen. Der Keil hält sich erstmal aus der Schlacht raus und wartet auf seine Gelegenheit, sollte z.B. wider erwarten irgendwo eine andere Lücke auftauchen oder einer der Angriffe unerwartet erfolgreich sein, ansonsten wie geplant im Süden (was auch geschah)
Erst wenn klar ist wo es am günstigsten klappt geht der Keil los, bannt die Wolke, die Untoten verschwinden und mit dem Rest wird man schon fertig (denkt man).

Aufstellung/Vorbereitung:
Die Aufstellung des Mittelreichs habe ich dementsprechend so gewählt, dass sie den Gegner (nachdem er die Brücke überquert hat) eher in den Norden zieht und evtl die Front leicht nach rechts verdreht, gleichzeitig schützt dies auch das Feldlager (bildlich: // = Schlachtreihe
__Feldlager // Mythraelsfeld //
Wehrheim // Mythraelsfeld // Brücke)
Insgesamt steht mir der Feind bei deinem Bild zu weit südlich, dort ist es sumpfig und es ist taktisch unklug, weil kein Rückzugsraum da ist.

Der Wikiseite Schlacht auf dem Mythraelsfeld würde ich insofern widersprechen, als dass deutlich mehr Arkane anwesend sein müssten (bei mir etwa 40: es ist Allaventurischer Magierkonvent in Gareth, die Vorbereitungszeit ist da um nach Wehrheim zu kommen, allein die mittelreichischen Akademien (2xGareth, Elenvina,Perricum, Rommylis, Punin) müssten schon deutlich mehr als die 20 Arkanen mitbringen, dazu noch die Hofmagier, , evtl hat die KGIA noch wen, dazu noch diverse andere weiße und graue und evtl schwarze Akademien, schließlich ist Rhazzazor und der Heerwurm nicht irgendein dahergelaufener Feind sondern einer von Borbarads Erben. Selbst wenn woanders z.B. in Rommilys oder am Arvepass noch Magier gebraucht werden.)

Inhaltlich hab ich alles rausgehauen was die Regeln an Buffs so hergeben (Segnung der Schlacht, Weisheitssegen, Attributo, div. Artefakte etc).
Desweiteren auch Sachen wie Feuergräben, Geschütze, etc .

Schlachtverlauf
Den habe ich großteils erzählerisch abgehandelt, auch den Keil des Lichts, nur manchmal haben die Helden ein paar Kampfrunden gewürfelt wenns knapp wurde oder wenn entscheidende Dinge passiert sind.
Wie in den obigen Posts genannt habe ich alle Quellen genutzt die ich gefunden habe.

In diesem Sinne hoffe ich geholfen zu haben xD

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Wolfio
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Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 12.08.2018 23:32

Als Idee: Ich hatte mal bei einer Runde gelauscht, die eine eigeborene Hexe mit dabei hatten.
Diese hat die Hexen des Blautann dazu motivieren können, den Heerwurf bereits vor Wehrheim mit gewaltigen Hagelschauern zu überziehen/bombardieren.

Hatte auch was.

Teferi
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Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

Ungelesener Beitrag von Teferi » 29.08.2018 13:16

Hey,
meine Jungs sind auch gerade aus der Sichel runtergestiegen und haben sich am Endlosen Heerwurm vorbei nach Wehrheim durchgeschlagen,
dazu und für die kommende Sitzung habe ich einige (und werde einige weitere) Handouts gebastelt, die ich auf deviantart hochgeladen habe,
hier:
https://www.deviantart.com/thomads3890/ ... n-Handouts

ansonsten habe ich noch einmal einen Darpatischen Landboten ( die Ausgabe vor der Schlacht auf dem Mythraelsfeld );
und eine Notausgabe des Landboten ( inclusive Hinweisen für Vertriebene und Flüchtlinge )
als PDFs; im Anhang
Kritik und Kommentare sind natürlich herzlich willkommen!


Ansonsten wirds auch eine durchchoreographierte Schlacht auf dem Mythraelsfeld geben,
vielleicht als GIF animiert oder als webm, oder nur als PPPräsentation,
die Umsetzung im Abenteuer selbst....
finde ich unbefriedigend.

LG

Teferi
Darpatischer Landbote 1027 PER 15Notblatt .pdf
der Notlandbote nach durchbruch der Ogermauer
(1.07 MiB) 13-mal heruntergeladen
Darpatischer Landbote - 1027 04.pdf
der Landbote / Aventurische Bote von unmittelbar vor der Schlacht auf dem Mythraelsfeld
(1.28 MiB) 13-mal heruntergeladen

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Battlegonzo
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Die Schlacht auf dem Mythraelsfeld inklusive Vorgeschichte

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 30.08.2018 11:55

Sehr schöne Sachen, gerade die Karten sind super und der Aufruf zur Flucht!

Zum Thema Fluchtroute und deren Deckung durch Reiterei kann man bestimmt schöne Szenen machen (analog zu Herr der Ringe z.B. untote Goblin-Wildschweinreiter oder Wolfsrudel, Führungstier/goblin Nephazzbeseelt, Rest folgt dem Banner das man dann zerstören kann etc).
Das kann man beliebig detailliert spielen, auch möglich z.B. wäre ein Waldstück in Brand zu setzen, Barrikaden zu bauen aus nicht mehr benötigten Karren oder sowas oder sowas um den Rückzug zu Decken. Dies ist allerdings ein Problem, falls es sowas wie eine Nachhut gibt. Gerade nachts sollte es sehr gefährlich werden können.

Analog zu den Bemühungen der Mittelreicher könnten auch die Heptarchen den Heerwurm noch um ein paar tausend Seelen erweitern wollen und deswegen auch mit Unterstützung lebender "Saboteure" versuchen den Vormarsch der Flüchtlinge zu behindern (z.B. Ignisphäro irgendeinen Karren, Blockade der Reichsstraße durch umgestürzte Bäume oder ähnliches).
Substantielle Beschädigungen der Reichsstraße wie Erdrutsche oder brücken zerstören oder sowas sollten beide vermeiden wollen, die einen weil sie ja "ihr Land" zurückerobern wollen, die anderen weil sie die Reichsstraße als Aufmarsch für Heerwurm und Kessel gen Wehrheim brauchen.

Dazu kann man ein bisschen mit dem Schrecken spielen:
- Kein Toter sollte zurückgelassen werden ohne wenigstens enthauptet worden zu sein (Mu-Probe ,evtl flippt auch irgendwer von den Flüchtlings-NSCs aus). Ich hatte das aus der Spielhilfe "Thargunitoths Gaben 3" und so geregelt, dass Enthauptete nicht so einfach als Untote erhoben werden können (ein bisschen analog zu The Walking Dead setzt der Zauber quasi die Muskeln und den Körper wieder in Bewegung und nutzt das Gehirn als Steuerungszentrum, wenn das ausfällt geht der Untote um). Kopflose Untote können zwar trotzdem erhoben werden, können aber dann nicht so viel (z.B. keine Waffen benutzen oder sowas).
- Flüchtlinge können verrückt werden wenn sie einen Angriff erleben (z.B. Blutrausch), in Schockstarre verfallen etc.
- Die Versorgungslage kann schwierig sein (Wasser, Schlafplatz beschränkt etc), Krankheiten können ausbrechen.
- Was macht man z.B. mit einem totgeweiht Kranken (irgendwas Fiebriges) oder Schwerverletzen mit Wundbrand, lässt man sojemanden zurück damit der Heerwurm ihn aufnimmt, bringt man ihn um, nimmt man ihn mit at all cost ?

Die Schlacht selbst als Powerpoint ist bestimmt auch nicht schlecht, auf der Karte einzuzeichnen wie so der Verlauf ist, allerdings ist das Vorbereitungsaufwand der evtl nicht so viel benefit gibt.

In diesem Sinne viel Spaß
Battlegonzo

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