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DSA4 Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Loirana
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von Loirana » 20.09.2018 14:21

Dem Nam... den Zwölfen zum Gruße!

Ich überlege mir gerade einen Fasarer Schwarzmagier zu erstellen, bin jedoch "baff" wie wenig Informationen sich zu den beiden Varianten an der Akademie im WdH und auch in "Hallen Arkaner Macht" finden. Es gibt ohne weitere Erklärung einen "harten" und einen "gemäßigten" Zweig.

Die Zauber, die beide Varianten kriegen, sind nahezu identisch (jeder Zweig hat einen Zauber den der andere nicht hat).
Der gemäßigte Zweig kostet 1 GP weniger als der harte.
Beim gemäßigten Zweig sind die Zauber ZfW höher als beim harten.

Wo liegt inneraventurisch der Unterschied zwischen den beiden Varianten? Dass die Magier von dort recht überheblich sind ist ja wohl bei beiden Zweigen so, zumindest regeltechnisch unterscheiden die sich da nicht.

Warum sollte ich einen Magier vom harten Zweig spielen? Warum einen vom gemäßigten? Woran entscheide ich das? (abgesehen davon, dass mans nunmal hart mag :lol: )

Wäre dankbar für Infos dahingehend ;-) Wenn die beiden Zweige sich wirklich nur durch die gelehrten Zauber unterscheiden, und es ansonsten "vollkommen egal" ist was man nimmt, hilft mir das auch.

Viele Grüße,
Loirana
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AngeliAter
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 20.09.2018 14:30

Schau dir noch mal die Beherrschungszauber an, beim weichen Zweig sind es eher unterschwellige, beim harten wird quasi zaubertechnisch der Gegner niedergeknüppelt.
Beispiel: Banbaladin&Imperavi beim Banbaladin wird mit den Gefühlen gespielt und wahrscheinlich macht das Opfer was ich möchte (wird aber denken das es seine eigene Idee war), beim Imperavi wird das Opfer zu irgendeiner Tat gezwungen und nachher, wenn er herausfindet was er getan hat, wird er garantiert wissen das er niemals auf eine solche Idee kommen würde und da ein Zwang vorlag.
Also, beim weichen Zweig werden die Opfer irgendwie dahingeführt das sie deine Wünsche nachkommen, beim harten wird das Opfer stumpf gezwungen, egal was es möchte oder was es später darüber denkt.
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 20.09.2018 15:16

Ich habe es mir immer so erklärt daß der weiche Zweig eher Einfluss und der harte eher Herrschaft nutzt.
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von Loirana » 20.09.2018 15:18

Okay, diese Unterscheidung hilft mir schonmal viel weiter! Flufftechnisch gibt es somit also keinen massiven Unterschied in der Ideologie oder ähnliches? Wenn es wirklich einfach um die Gewichtung bei den Zaubern geht, ist das Thema für mich geklärt :)
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hexe
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von hexe » 20.09.2018 15:19

Ich habe den Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt hauptsächlich im Umgang mit den Mitmenschen und Welt gesehen. Mehr die persönliche Einstellung, weniger der Lehrplan. Wie viel sind mir Mitschüler, Mitmenschen, Sklaven wert? Wie viel Gewissen lasse ich zu, wenn ich ein Problem mit Dämonologie löse? Klar ich bin der Größte und mache was mir gefällt, man hat mir zu dienen, aber wie 'nett' gehe ich mit meinem Untervolk um. Ist mir ihr Seelenheil egal oder nicht? Wofür nutze ich so einen 'Blick in die Gedanken', wie skrupellos bin ich? Wie viel Spaß habe ich beim Beherrschen von Personen? Wie sehr halte ich mich dabei an die Gebote von Göttern? Beschwöre ich mir hauptsächlich Gotongis und Dämonenpostboten oder nutze ich auch die krasseren Möglichkeiten?

In Fasar ist die Ausbildung persönlicher zwischen Meister und Schüler als an anderen Akademien. Da werden sich schlicht die 'Gewissenhafteren' bei dem Einen sammeln und die Skrupelloseren bei der Anderen. Man fördert halt die Neigungen.
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Sumaro
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 20.09.2018 15:22

Rein regeltechnisch ergibt sich, bis auf die Merkmale kein großer Unterschied. Auch die Bezeichnung "hart" und "gemäßigt" sind mMn etwas irreführend, da auch der gemäßigte Zweig ja durchaus die "harten" Zauber in petto hat und daher gar nicht so gemäßigt ist. In der Philosophie tut sich da mMn nicht viel. Weicher ist Freundschaftszauberei auch nur dann, wenn man es auf die elfische Weise nutzt und das tut kein Fasarer. Es geht immer um Macht über einen fremden Geist und ein härteres Vergehen am Menschen selbst gibt es de facto nicht (wird aber auch aventurisch nicht thematisiert).

Ich denke auch, dass man vorrangig darauf hinweisen wollte, das die einen mehr Einflusszaubern im Hauszauberportfolio haben und die anderen mehr Herrschaftszauber. Rein regeltechnisch erscheint mir der harte Zweig vor allem deshalb attraktiver, weil er die "teureren" Zauber verbilligt, während Einflussmagie ohnehin schon mit Merkmal meistens auf B oder sogar A gedrückt wird.

Ich sehe auch keinen sonderlich großen, philosophischen Unterschied. Fasarer sind Machtmenschen, die einen manipulieren eben lieber "weich", die anderen lieber "hart", aber beide sind deswegen keine "netteren" Kerle. Das bringt diese Spielart der Magie einfach mit sich.^^
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 20.09.2018 15:59

Sumaro hat geschrieben:
20.09.2018 15:22
Es geht immer um Macht über einen fremden Geist und ein härteres Vergehen am Menschen selbst gibt es de facto nicht (wird aber auch aventurisch nicht thematisiert).
Doch, ich kann mich an einem Gesetzestext aus DSA3 erinnern welcher im Grunde besagt das ein Leibeigener nicht einmal das Recht auf eigene Gedanken besitzt und es keine Straftat darstellt, wenn man wem anderen beherrscht. Erst die Befehle selbst können eine Straftat darstellen (damals war es keine Straftat jemanden Gedanken zu lesen aber ein Mordauftrag sehr wohl). Wieweit es sich jetzt mit DSA 4/5 geändert hat weiß ich aber nun auch nicht.
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von Falandrion » 20.09.2018 16:25

Regeltechnisch sehe ich das wie @bluedragon7, wobei WdH da insofern inkonsequent ist und auch dem gemäßigten Zweig als erste Merkmalskenntnis Herrschaft gibt...
Flufftechnisch spielen die Zweige eigentlich keine Rolle, das geht aus HaM ziemlich eindeutig hervor. Lediglich die jüngeren Eleven werden gemeinsam im "Klassenverband" unterrichtet, später wird man (fast ausschließlich) von einem einzelnen Lehrmeister ausgebildet. Die Lehrmeister sind zwar auch jeweils einem der Zweige zugeordnet, aber das passt bestenfalls halbwegs. Gerade die in HaM erwähnte Nekromantin, aber auch der Wesir sollten eigentlich einen deutlich anderen Talent- und Zauberkanon vermitteln, als es die beiden regeltechnischen Zweige vorsehen.
Insofern solltest du dir flufftechnisch viel eher Gedanken darüber machen, bei welchem der Lehrmeister dein Charakter ausgebildet wurde (und das vielleicht auch selbstbewusst mit "sâl ..." zum Namensbestandteil machen, statt "ai Fasar" o.ä.)

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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 21.09.2018 09:09

Definitiv ist durch ein Zweitstudium auf der selben Akademie, der Magus sehr schnell als brilliant im Bezug auf Geisteskontrolle zu bezeichnen, da die Akademie nahezu alles zu diesem Thema anbieten kann. Das ist da sicher auch ein Wirtschaftlicher faktor. Wenn wir den Schülern alles bieten können, ist das Angebot für das Zweitstudium in der gleichen Akademi attraktiver, was der Akademi wiederum Gold, Ressourcen und MACHT verschafft.
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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von hexe » 21.09.2018 09:17

AngeliAter hat geschrieben:
20.09.2018 15:59
Doch, ich kann mich an einem Gesetzestext aus DSA3 erinnern welcher im Grunde besagt das ein Leibeigener nicht einmal das Recht auf eigene Gedanken besitzt...
Wobei die DSA3 Gesetzestexte sich eher weniger mit tulamidischen Recht auseinandergesetzt haben. In Fasar gibt es nicht einmal Leibeigene. Dafür hat man ja Sklaven, ne? Mit denen kannst Du machen was Du willst. Sagt ja auch Deinem Hund was er tun soll und trittst ihn, falls er auf den Teppich pinkelt. Eine andere Sprache versteht er ja nicht. Natürlich darf man seinen Sklaven beherrschen, dafür ist er doch da... und wer keine Sklave ist und sich trotzdem beherrschen lässt, der hat es nicht anders verdient oder ist doch nicht mehr als ein Sklave.

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Fasar - Unterschied zwischen Hart und Gemäßigt

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 21.09.2018 14:43

Definitiv und wenn dieser jemand etwas unternehmen möchte um seinen Geist gegen Beherrschung zu festigen, nun, wir kennen da ja eine Akademie welche genau sowas anbietet (natürlich werden die Lehrmeister hoch erfreut über das Trainingsmaterial für ihre Scholaren sein und dabei noch Geld abkassieren).
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