Große Werke der Alchimie - Paligenese

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
Leta
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Große Werke der Alchimie - Paligenese

Ungelesener Beitrag von Leta » 20.11.2017 20:36

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
20.11.2017 19:31
Taliesin Sandstroem hat geschrieben:
20.11.2017 19:03
... und noch weitere Merkwürdigkeiten wie die Schweine des Ewigen Schinkens und so beinhaltete.
Die es übrigens in "Wege der Alchemie" geschafft haben :ijw:
Die man ja auch theoretisch mit den Regeln erklären kann (Chimäre mit Regeneration).

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Salix
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Große Werke der Alchimie - Paligenese

Ungelesener Beitrag von Salix » 20.11.2017 20:56

Hat man die Schinken nicht zu einem göttlichen Artefakt der Goblingöttin erklärt?

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B.O.B.
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Große Werke der Alchimie - Paligenese

Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 20.11.2017 23:38

Die offizielle Beschreibung in WdA ist "lebende Artefakte", unsterblich und vor 900 Jahren von Kunga Suula erschaffen. Ob nun magisch oder karmal... Einer unsterblichen Schamanin auf dem Machtniveau eines Verhüllten Meisters ist sicherlichlich beides zuzutrauen.

PS: Chimären (mit ihrer automatischen Empfindlichkeit gegen geweihte Objekte/Orte) sind als regeltechnische Erklärung übrigens recht ungeeignet. Die Tierchen gelten der Travia-Kirche als heilig und haben sich wohl auch lange im Tempel in Rommilys wohl gefühlt.

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Hesindian Fuxfell
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Große Werke der Alchimie - Paligenese

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 21.11.2017 00:13

B.O.B. hat geschrieben:
20.11.2017 23:38
PS: Chimären (mit ihrer automatischen Empfindlichkeit gegen geweihte Objekte/Orte) sind als regeltechnische Erklärung übrigens recht ungeeignet. Die Tierchen gelten der Travia-Kirche als heilig und haben sich wohl auch lange im Tempel in Rommilys wohl gefühlt.
Das gilt doch nur für die Originale. Wenn die in Rommilys z.B. 10. Generation sind, sollte es doch gehen.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Taliesin Sandstroem
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Ungelesener Beitrag von Taliesin Sandstroem » 21.11.2017 12:55

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
20.11.2017 19:31
Taliesin Sandstroem hat geschrieben:
20.11.2017 19:03
... und noch weitere Merkwürdigkeiten wie die Schweine des Ewigen Schinkens und so beinhaltete.
Die es übrigens in "Wege der Alchemie" geschafft haben :ijw:
Hier die Liste der Artefakte, die aus dem "Zauberharfen..." bis in die 4. Edition mitgeschleift wurden (aus der Wiki):

Die Schreienden Beile von Narnsheimr (Die Axt der Furcht, SRD 36)
Das Amulett des Weißen Wolfs (Der Stab des Weißen Wolfes, SRD 40)
Die Lebenszeichen der Ibrisa-Nomaden (Ankh-el-Hawwa, SRD 44)
Elassati - Ring des Lebensspendenden Feuers (Der Ring des lebensspendenden Feuers, SRD 46)
Die Schweine des Ewigen Schinkens (Die Schweine des Ewigen Schinkens, SRD 58)
Die Harfe "Mondlied" (Die Harfe Mondlied, SRD 39)

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 21.11.2017 23:30

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
21.11.2017 00:13
B.O.B. hat geschrieben:
20.11.2017 23:38
PS: Chimären (mit ihrer automatischen Empfindlichkeit gegen geweihte Objekte/Orte) sind als regeltechnische Erklärung übrigens recht ungeeignet. Die Tierchen gelten der Travia-Kirche als heilig und haben sich wohl auch lange im Tempel in Rommilys wohl gefühlt.
Das gilt doch nur für die Originale. Wenn die in Rommilys z.B. 10. Generation sind, sollte es doch gehen.
Wenn du natürlich davon ausgehst, daß die 3 Schweinchen nicht 900 Jahre alt, sondern die x-te Generation Schwein-Chimäre mit Regeneration ist, geht das wohl. :ijw:
Aber so dumm können Goblins nicht sein. Bei fortpflanzungsfähigen Chimären sollte es dann inzwischen eher ganze Herden von den Tieren geben.

Äonenwanderers Schatten
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Große Werke der Alchimie - Paligenese

Ungelesener Beitrag von Äonenwanderers Schatten » 09.02.2018 11:37

Hallo Vetrecs

Mit der Paligenese hast du dir ein interessantes Forschungs-Thema rausgesucht :) . Auch ich habe mir vor einer Weile mal ein paar Gedanken zur Paligenese gemacht. Da du eingangs WdZ und WdA erwähntest gehe ich davon aus, dass du nach ein Möglichkeit zur Paligenese auf Basis der DSA 4.1 Regelwerke suchst. Daher werde ich das im Folgenden berücksichtigen.

Um einen ersten Ansatzpunkt zu finden habe ich mir erst mal überlegt welche Aufgaben das Gebräu erfüllen muss. Vier wichtige Punkte sind es, die erfüllt werden müssen.

Erstens: Die Asche des Verstorbenen muss wieder in seinen körperlichen Ursprungszustand verwandelt werden.

Zweitens: Der Körper muss wieder mit Leben erfüllt werden.

Drittens: Der Geist bzw. Die Seele muss wieder herbei geschafft werden, damit sie für die Wiederbelebung zur Verfügung steht.

Viertens: Die Seele muss wieder mit dem Körper verbunden werden.

Ich weiß, du hättest lieber ein Rezept ohne magische Unterstützung aber insbesondere das Herbeischaffen der Seele wird ohne Magieeinsatz nur schwer möglich sein. Erst recht, wenn die Seele bereits in Borons Hallen eingegangen ist. Dieses Problem wurde hier ja schon angesprochen. Daher werde ich bei der Rekonstruktion der Paligenese unter anderem auch auf diverse Zauber zurückgreifen, die schon von sich aus einige der genannten Punkte erfüllen können.

Punkt eins würde beispielsweise schon ein TRANSFORMATIO alleine erfüllen. Er könnte das Aschehäufchen (ein Objekt) mit einem Schlag wieder in den ursprünglichen aber toten Körper (als Toter ebenfalls ein Objekt) verwandeln. Dabei sollte der Körper natürlich so geschaffen werden, dass er theoretisch lebensfähig wäre, wenn ihm Lebenskraft bzw. Sikaryan oder Theriak zugeführt werden würde. Er sollte also in gewisser Weise wie eine frische unverwundete Leiche sein.

Punkt drei könnte theoretisch durch zwei Zauberwirkungen erreicht werden. Wenn der Geist des Verstorbenen noch in der 3. Sphäre anwesend ist, könnte man ihn mittels des Zaubers GEISTERRUF herbei rufen. Wenn er aber bereits in Borons Hallen eingegangen ist muss man sich wohl oder übel auf die Suche nach einem Schamanen machen, der das Ritual "Rat der Ahnen" (WdZ S.161) beherrscht. Dieses Ritual ist in der Lage einen Geist aus Borons Hallen, dem Limbus oder von einem Ort in der 3.Sphäre herbei zu rufen. Nicht jedoch aus den Niederhöllen oder den göttlichen Paradiesen. Der Geist fährt dann in einen dierekten Nachkommen ein, der für das Ritual bereit gestellt werden muss. Regeltechnisch handelt es sich dabei um eine Besessenheit. Dabei kann der Geist selbst entscheiden wie lange er bleiben will. Er wird also nicht zwangsläufig nach Ablauf einer Wirkungsdauer wieder zurückgeschickt und ist damit offenbar ein typischer freier Geist in der 3.Sphäre.

Da es beinahe unmöglich ist genaue Angaben zu allen nötigen Zutaten des Paligenese Gebräus zu machen, werde ich hier nur einen groben Weg vorzeichnen bzw. das große "Gesamtgerüst" darstellen.

Als erstes würde ich eine Mischung aus Zutaten zusammenbrauen, denen man eine Affinität zum Leben, der Göttin Zsa oder am besten der Wiedergeburt nachsagt. Hinzu kommen einige Zutaten mit Affinität zur Verwandlung. Dabei kann man sich an den Rezepten für Verwandlungselixiere orentieren. Auf das Gebräu werden dann dann die Zauber TRANSFORMATIO und TRANSMUTARE (Variante: Neues Leben) gesprochen.

Als nächstes wird ein ganz normales "Geisterelixier" der Quallität F (WdA S.72) zubereitet. Dieses vermenngt man dann mit dem bereits vorhandenen Gebräu und spricht auf das Ganze den Zauber SEELENWANDERUNG.

Im nächsten Schritt wird das Gebräu mit einer entsprechend großen Menge Theriak vermengt. Ein mögliches Problem, was sich dabei ergeben könnte ist, dass sich das Theriak schon beim Brauvorgang mit den pflanzlichen und anderen Zutaten im Gebräu verbindet. Daher würde ich die Zugabe von etwas Synärethikon empfehlen. Dadurch müsste sich das Theriak so mit dem Gebräu verbinden, dass es die Eigenschaften beider Substanzen im Endprodukt vereinigt. Dadurch bleibt die Fähigkeit des Theriaks erhalten, seine volle Lebenskraft an organisches Material abzugeben. Zusätzlich erhält das neue Gebräu aber auch die Eigenschaften der anderen Zwischenstufe des Gebräus und verdampft nicht gleich bei höheren Temperaturen, wie es bei normalem Theriak der Fall wäre.

Im letzten Schritt wird der Geist des Verstorbenen herbei gerufen. Dies kann wie oben bereits erwähnt durch GEISTERRUF oder "Rat der Ahnen" geschehen. Sobald der Geist erschienen ist kann er darum gebeten werden in das Gebräu einzufahren. Regeltechnisch handelt es sich dabei um eine Besessenheit eines Objekts ohne MR (siehe WdZ S.250). Damit ist der Geist nun in gewisser Weise zur letzten "Zutat" im Gebräu geworden.

Damit ist das Gebräu nun fertig. Gießt man es über das Aschehäufchen eines Verstorbenen wird die Wirkung vom TRANSFORMATIO aktiv und verwandelt die Asche wieder in einen theoretisch lebensfähigen Körper. Praktisch zeitgleich wird die gespeicherte Lebenskraft an diesen Körper abgegeben und verwandelt ihn somit wieder in ein Lebewesen. Die Wirkung des TRANSMUTARE sorgt nun in der Variante "Neues Leben" dafür, dass die neue Körperform zur natürlichen Form wird und somit nicht mehr so einfach zurückverwandelt werden kann. Ebenfalls zeitgleich bindet das im Gebräu verarbeitete Geisterelixier (Qualität F) den Geist dauerhaft in diesen neuen Körper. Qualität F ist dabei wichtig, da das Elixier nur in dieser Qualitätsstufe eine zu 100% sichere Bindeung erzeugt. In Kombination mit dem Zauber SEELENWANDERUNG verändert sich nun jedoch die Art der Bindung an den Körper. Die Bindung ist nun keine Besessenheit mehr wie sie mit Hilfe eines normalen Geisterelixiers erzeugt wird, sondern eine ganz normale Bindung wie sie in jedem normalen Lebewesen existiert. Denn die SEELENWANDERUNG erzeugt nach einem Seelentausch stets eine normale Verbindung zwischen Körper und Seele. Dadurch ist eine solche Seele in der Regel auch nicht mehr durch einen normalen Exorzismus zu erfassen. Und das zu erreichen ist auch hier das Ziel. Der Fokus liegt bei der Einarbeitung der SEELENWANDERUNG also nur auf dem Aspekt der Bindungsart des Zaubers, während der Aspekt des Seelentauschs ganz weg fällt. Da sich in einem alchemistischen Gebräu die Wirkungen der Zutaten und die der eingearbeiteten Zauber vermischen, müssen die Wirkungen der Zauber nicht mehr zwangsläufig zu 100% den Wirkungsbeschreibungen aus dem LCD entsprechen. Daher sollte so eine Fokussierung auf einen einzelnen Aspekt eines eingearbeiteten Zaubers möglich sein. So könnte ich mir jedenfalls einen möglichen Weg zur Paligenese vorstelln.

Allerdings wäre es bei dieser Methode eigentlich gar nicht mal unbedingt nötig die Asche des Verstorbenen zu verwenden. Schließlich könnte der TRANSFORMATIO theoretisch jedes Objekt in einen toten Körper verwandeln. Ein Aschehäufchen wäre eigentlich sogar eine eher schlechte Wahl, da beim TRANSFORMATIO Probenerschwernisse hinzukommen die von Material, Gewicht, Form und Struktur abhängig sind (siehe LCD S.260). Diese Probenerschwernisse werden dann natürlich auch fällig, wenn man den Zauber spricht um ihn in das Gebäu zu binden. Und da das Aschehäufchen sicherlich kleiner und leichter als der Körper ist, den man erschaffen möchte, werden die Erschwernisse deutlich spürbar sein. Ich würde daher vorschlagen einen großen Kessel Blut (auch eine Art flüssiges Objekt) statt der Asche als Ausgangsmaterial zu nehmen. Egal wessen Blut. Menge und Gewicht könnte man dem Körper-Endproduckt anpassen. Vom Material her ist Blut dem geplanten Endprodukt ebenfalls näher, so dass auch dort kaum Probenerschwernisse zu erwarten sind. In diesen Blut-Kessel schüttet man dann das Paligenese-Elixier und verwandelt das Blut darin dadurch in den gewünschten Körper. Das Ganze wäre dann zwar mehr eine komplette Neuerschaffung eines Körpers als eine Wiederbelebung aber für das geplante Endprodukt spielt das ja keine nennenswerte Rolle. Genau genommen wäre das erschaffene Wesen dann das was man im Allgemeinen als Homunkulus bezeichnet. Ein Wesen aus der Retorte. Den Prozess der Fleisch-Werdung könnte man sich optisch dann in etwa so vorstellen wie er in der G7 Kampagne bei Pardonas Ritual beschrieben wurde, mit dem sie Borbarad einen neune Körper gab.

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