Wandelnder Turm bei DSA?


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 Betreff des Beitrags: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 00:14 
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Hallo leute,
ich ein Fan von den "Zwergen (Markus Heiz)". Da gibt es doch diese 3 Schritt großen Doron-aschont oder Akronter, die mit Vollplatte Streitkolben und Bihänder gegen Monstern antreten um sich mit den stärksten zu messen oder die schwächsten zu verspeisen.

Nun hab ich mir gedacht sowas ähnliches könnte man auch in DSA durch eine Art von Streitoger abbilden. Zwar nicht mit dem selben mythologischen Hintergrund aber als nahezu unuberwindbare Kampfmaschiene z.b. an der Seite eines Herrschaftsdruiden der den normalen Wald- und Wiesenoger durch seine Herrschaftsrituale und -zauber recht schnell an sich binden kann und mehr oder weniger zum Willenlosen Sklaven macht.

Nun gehen wir einmal von dem Fakt aus das der Druide auch einen Meisterschmied an der Hand hätte der dann für diesen Oger einen Passende Vollplatte und auch entsprechende Waffen herstellt und einen Nahkampf Lehrer der dem Oger das Kämpfen beibringt.

Nun zum Kern des ganzen:
1.Würde ein Druide es überhaupt in (wegen Unverträglichkeit mit verhütetem Metall) Erwägung ziehen den Oger ausstatten zu lassen?
2. Falls ja wie würde sich das auf die Zauberei auswirken die der Druide auf den Oger wirken Kann? Dabei denke vor allem an Zauber wie "Blick durch fremde Augen"
3. Könnte man durch " Blick durch fremde Augen" Irgendwie die Aktionen des Ogers steuern?
4.Müsste ein Magier oder anderer Zauberwirker bei Herschafts-, Einflusszaubern zusätzlich dem Rkw überwinden?
5.evtl. fallen euch noch Punkte ein die Erleuchtung bringen könnten

ICH BEDANKE MICH SCHON MAL IM VORAUS FÜR EURE TIPS UND ANREGUNGEN D A N K E


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 02:52 
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Mögliche Hindernisse sehe ich in den Bereichen Geld, Meisterschmied und den Größenverhältnissen der Ausrüstung.

Druiden sind selten mit einem Privatvermögen ausgestattet. Dieses braucht man aber, wenn man einen kräftigen Oger angemessen ausstatten will. Ich schätz mal grob, dass dazu ein Jahreseinkommen einer mittleren mittelreichischen Baronie fällig werden wird. Guter Stahl ist teuer und in der Menge nicht leicht aufzutreiben, man braucht mehrere Schmiede und diverse Handlanger für Esse, Verpflegung, Wohnstätten und die müssen alle ebenfalls bezahlt werden. Vor allem gut bezahlt werden, wenn sie den Mund halten sollen ;)

Widmen wir uns dem Meisterschmied. Die gibt es nicht wie Sand am Meer. Und die meisten Meisterschmiede sind entweder Zwerge oder Zyklopen. Und die lassen sich wohl nur sehr schwer dazu überreden, einen Oger auszurüsten ;) Entführen geht auch nicht, da der Druide sonst die gesamte Zwergenverwandtschaft im Nacken sitzen hat (oder eine Heldengruppe...), auch ein Zyklop wird nicht so leicht zu entführen sein.

Und als drittes Thema die Größenverhältnisse. Um einen Oger, wie von dir gewünscht, mit einer Plattenrüstung auszustatten, müsste man eine eigene Esse und Schmiede (mit Kränen) bauen lassen, sowas erledigt man nicht beim Dorfschmied nebenan :)

Was die Beherrschung angeht, wird es schon möglich sein, da sich auch Orkschamanen ihre eigenen Streitoger als "Schoßtierchen" halten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 04:54 
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Ich glaube kein gläubiger Druide würde seinen Oger mit Metall(rüstung) ausstatten. Die Abneigung gegen Metall ist schon sehr groß. Ich würde ausnahmen machen wenn besagter Oger auf den Druiden gehetzt wird und dieser den Oger nur kurzzeitig und aus der Not heraus Konter-Übernehmen möchte aber nicht wenn der Oger dauerhaft an der Seite des Druiden bleibt oder sogar noch von ihm ausgestattet wird.

Die Abneigung ist sogar so groß, dass Druiden sich weigern Steigbügel zu benutzen, die schon an einem "reitfertigen" und geliehenem Pferd befestigt sind.
Einem Druiden der seinen Glauben irgendwie verloren hat, Regeltechnisch also mit Meistergenemigung den Nachteil "Unverträglichkeit mit ver. Metall" abgebaut hat, würde ich das erlauben. Die Frage ist eher ob man erlaubt den Nachteil abzubauen.

Ich würde als Zauber übrigens den "Zauberzwang" empfehlen wenn der Oger länger als ein paar Minuten beherrscht werden soll. Am besten durch ein Druidenritual übertragen.

Wenn man so etwas mag finde ich an dem Konzept nichts falsch. Nur die Rüstung geht mMn gar nicht für Druiden. Hexen oder Magier hingegen...


Wenn man den Oger fern steuern möchte (sicher aus einem Versteck heraus) bietet sich eigentlich nur das stärkste Herrschaftsritual an. Anders ist das eigentlich fast nicht möglich (nur mit komplizierten Zaubern und viel zu viel Aufwand).
Wenn man in Hörweite ist und der Oger nur eine Art "Leibwächter" ist, reicht der "Zauberzwang" oder eine geschickt benutzer "Halluzination".

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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 08:07 
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Orkschamanen haben mit Gharyak Maruki/Reitender Geist ein Ritual, um sich Oger untertan zu machen. Und Streitoger sind durchaus gerüstet. Zudem kann der Oger mittels Kraft des Tieres, Farben des Krieges, Attributo oder Barzoraghs Hieb gestärkt werden.
Kennt der Schamane den richtigen Gravesh-Priester oder hat Verbindungen zu einem Korogai-Stamm, ist eine gute Rüstung drin.

Vielleicht führt der Oger sogar - unterstützt vom Schamanen, der als Kopf, eigentlicher Herrscher als graue Eminenz ist (kommt bei Orks durchaus vor) - einen Ork-Stamm an. So ein Brazoragh-Harordak ist ja nicht selten einfach der stärkste Kämpfer.
Denkbar wäre auch ein toter Oger, in den ein mittels Rat der Ahnen gerufener Geist gefahren ist. In dem Fall wäre das ein Bündnis im Aushandlungsprozess, da sich der Geist schwerlich beherrschen lässt. Vielleicht ist das Bündnis aber aufgrund persönlicher Bande besonders innig. Auf die Art lassen sich aber gut seltsame Vorstellungen und Ansichten erklären.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 12:35 
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Aber auch die orkischen Streitoger haben nur eine Lederrüstung an (ZBA S. 144). So einen Fleischberg in Vollplatte zu stecken, ist eine ganz andere Herausforderung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 12:54 
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smarrthrinn hat geschrieben:
Mögliche Hindernisse sehe ich in den Bereichen Geld, Meisterschmied und den Größenverhältnissen der Ausrüstung.

Druiden sind selten mit einem Privatvermögen ausgestattet. Dieses braucht man aber, wenn man einen kräftigen Oger angemessen ausstatten will. Ich schätz mal grob, dass dazu ein Jahreseinkommen einer mittleren mittelreichischen Baronie fällig werden wird. Guter Stahl ist teuer und in der Menge nicht leicht aufzutreiben, man braucht mehrere Schmiede und diverse Handlanger für Esse, Verpflegung, Wohnstätten und die müssen alle ebenfalls bezahlt werden. Vor allem gut bezahlt werden, wenn sie den Mund halten sollen ;)

Widmen wir uns dem Meisterschmied. Die gibt es nicht wie Sand am Meer. Und die meisten Meisterschmiede sind entweder Zwerge oder Zyklopen. Und die lassen sich wohl nur sehr schwer dazu überreden, einen Oger auszurüsten ;) Entführen geht auch nicht, da der Druide sonst die gesamte Zwergenverwandtschaft im Nacken sitzen hat (oder eine Heldengruppe...), auch ein Zyklop wird nicht so leicht zu entführen sein.

Und als drittes Thema die Größenverhältnisse. Um einen Oger, wie von dir gewünscht, mit einer Plattenrüstung auszustatten, müsste man eine eigene Esse und Schmiede (mit Kränen) bauen lassen, sowas erledigt man nicht beim Dorfschmied nebenan :)

Ich denke, du überschätzt die Probleme ein wenig. Eine Rüstung für einen Oger dürfte bei gleicher Dicke auch nur etwas mehr als das doppelte einer menschlichen Rüstung an Stahl brauchen und dabei fast leichter herzustellen sein, weil alle Geschübe und sonstigen Einzelteile weniger fitzelig sind. Und ich glaube, das Jahreseinkommen einer Baronie schätzt du auch etwas falsch ein - dabei handelt es sich oft um mehrere zehntausend Dukaten (Steuern, nicht Bruttosozialprodukt), die angesprochene Rüstung würde ich auf großzügig vielleicht 300 D schätzen.


Das Problem dürfte eher sein, dass Druiden kein Metall mögen und bei Orks zumindest Vollplatten eher wenig verbreitet sind, zumal man die den "Eisenmännern" mangels kompatibler Körpergröße auch nicht einfach abnehmen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 13:07 
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Der Druide könnte eine "handelsübliche" Ogerlederrüstung auftreiben und die von einem Erzelementar verstärken lassen.

Statt einem Schwert tuts auch ein kleiner Baumstamm mit ordentlich Nägeln drin. Alternativ ein riesiges Obsidianschwert (das irgendwie unzerbrechlich gemacht wird) :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 13:43 
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Cifer hat geschrieben:
Ich denke, du überschätzt die Probleme ein wenig. Eine Rüstung für einen Oger dürfte bei gleicher Dicke auch nur etwas mehr als das doppelte einer menschlichen Rüstung an Stahl brauchen und dabei fast leichter herzustellen sein, weil alle Geschübe und sonstigen Einzelteile weniger fitzelig sind. Und ich glaube, das Jahreseinkommen einer Baronie schätzt du auch etwas falsch ein - dabei handelt es sich oft um mehrere zehntausend Dukaten (Steuern, nicht Bruttosozialprodukt), die angesprochene Rüstung würde ich auf großzügig vielleicht 300 D schätzen.


Ein Streitoger ist doppelt so hoch, doppelt so breit und doppelt so "dick" wie ein Mensch, das ergibt 2*2*2 = 8 x so viel Stahl für ne Vollplatte bei gleichem Rüstungsschutz. Außerdem soll das ja ein wandelnder Turm sein, also ned unbedingt eine Rüstung aus Grasodenerz :)

Bei Zwergenstahl nimmt WdS S. 188 den 5fachen Preis an, bei Toschkril den 8fachen! Und da reden wir noch nicht von Titanium, Endurium oder dergleichen.

Also nimm deine 300 Dukaten (die übrigens eine halbwegs gute Plattenrüstung auch für einen Menschen kostet), x 8 (für die Größe) und x 5 für Zwergenstahl.
Das sind dann laut Adam Riese und Eva Zwerg 12.000 Dukaten. Womit wir wieder bei der Baronie wären ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 14:09 
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Oger sind doch ca. 2,70 Schritt groß. Das ist das 1,5-fache von 1,80 Schritt.
Nehmen wir mal an, Menschen und Oger wären würfelförmig. Der Mensch hat 1,8m Kantenlänge, der Oger 2,7m.
Dann braucht ein vollverkleideter Mensch 1,8x1,8 m Blech je Seite, mal 6 Seiten macht also 1,8*1,8*6= 19,44 m^2.
Der Oger braucht 2,7*2,7*6 = 43,74 m^2
Das ist wenig überraschend ein Faktor von 2,25 - nämlich 1,5*1,5 - weil die Oberfläche nur mit dem Quadrat des Massstabs wächst.

Bei gleicher Plattenstärke braucht die Ogerrüstung also etwas mehr als doppelt so viel Material.

EDIT: Typo


Zuletzt geändert von Gorbalad am 20.09.2016 14:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 14:24 
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smarrthrinn hat geschrieben:
Bei Zwergenstahl nimmt WdS S. 188 den 5fachen Preis an, bei Toschkril den 8fachen! Und da reden wir noch nicht von Titanium, Endurium oder dergleichen.

Also nimm deine 300 Dukaten (die übrigens eine halbwegs gute Plattenrüstung auch für einen Menschen kostet), x 8 (für die Größe) und x 5 für Zwergenstahl.
Das sind dann laut Adam Riese und Eva Zwerg 12.000 Dukaten. Womit wir wieder bei der Baronie wären ;)


Soweit noch verständlich, nur
a) warum Zwergenstahl? normaler tuts da auch
b) warum zu den Niederhöllen sollte jemand so DÄMLICH sein und sich ne Rüstung aus Endurium/Titanium bauen lassen, von nem Oger garnicht zu reden, aus sowas baut man schönes Spielzeug aber doch keine Rüstung für nen Baumschwinger


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 14:27 
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1. der Durchschnittsaventurier ist keine 1,80 Schritt groß.
2. Streitoger sind sind keine 2,70 eher 3 Schritt groß oder größer.
3. Weder Mensch noch Oger sind würfelförmig.

Wenn man die Rüstung doppelt so groß anlegt, wie willst du eine Brust bedecken, die 4x so groß ist? Nämlich doppelt so hoch und doppelt so breit? Und wir reden da nur von der 2dimensionalen Front!

@ numaron. Siehe Originalpost, der TE will eienn wandelnden Turm. Der sollte schon was aushalten, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 14:31 
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smarrthrinn hat geschrieben:
Cifer hat geschrieben:
Ich denke, du überschätzt die Probleme ein wenig. Eine Rüstung für einen Oger dürfte bei gleicher Dicke auch nur etwas mehr als das doppelte einer menschlichen Rüstung an Stahl brauchen und dabei fast leichter herzustellen sein, weil alle Geschübe und sonstigen Einzelteile weniger fitzelig sind. Und ich glaube, das Jahreseinkommen einer Baronie schätzt du auch etwas falsch ein - dabei handelt es sich oft um mehrere zehntausend Dukaten (Steuern, nicht Bruttosozialprodukt), die angesprochene Rüstung würde ich auf großzügig vielleicht 300 D schätzen.


Ein Streitoger ist doppelt so hoch, doppelt so breit und doppelt so "dick" wie ein Mensch, das ergibt 2*2*2 = 8 x so viel Stahl für ne Vollplatte bei gleichem Rüstungsschutz. Außerdem soll das ja ein wandelnder Turm sein, also ned unbedingt eine Rüstung aus Grasodenerz :)

Bei Zwergenstahl nimmt WdS S. 188 den 5fachen Preis an, bei Toschkril den 8fachen! Und da reden wir noch nicht von Titanium, Endurium oder dergleichen.

Also nimm deine 300 Dukaten (die übrigens eine halbwegs gute Plattenrüstung auch für einen Menschen kostet), x 8 (für die Größe) und x 5 für Zwergenstahl.
Das sind dann laut Adam Riese und Eva Zwerg 12.000 Dukaten. Womit wir wieder bei der Baronie wären ;)
Zum Thema Square/Cube hat ja Gorbalad schon alles gesagt - Oberflächen (und auf die kommt es hier an) wachsen im Quadrat, nicht im Kubik mit.
300 Dukaten sind im Übrigen bereits der vierfache Preis einer Garether Platte, die es bereits für 75 zu kaufen gibt. Von Zwergenstahl und Toschkril war bisher keine Rede (und sie sind vermutlich auch eher irrelevant, weil man dann auch den Zwergenschmied mit passenden Berufsgeheimnissen braucht, der wahrscheinlich keine Ogerrüstungen herstellt), aber selbst mit Toschkril wären wir dann bei 1350 Dukaten (75*2,25*8), also immernoch um eine Null drunter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 14:34 
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Der Durchschnittsaventurier, der eine Plattenrüstung trägt, ist im Schnitt 1,80 groß :) vielleicht sogar größer. Aber macht ja auch nichts, weil wir ohne Kleidergrößen unterwegs sind. Die Plattenrüstung für 1,66-Alrike kostet genau so viel wie die Plattenrüstung für 2,10-Fjarni.
WdH gibt übrigens 1,62 bis 2,00 für den Mittelreicher an. Im Mittel also 1,81, hehe.
Die Würfelform war sogar der Argumentation des höheren Preises zuträglich, weil die Fußsohlen selten den Preis genau so beeinflussen, wie es die Brustplatte tut :)

Die Brust ist also nicht 4x so groß, sondern 2,25mal so groß.....)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 14:37 
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smarrthrinn hat geschrieben:

Ein Streitoger ist doppelt so hoch, doppelt so breit und doppelt so "dick" wie ein Mensch, das ergibt 2*2*2 = 8 x so viel Stahl für ne Vollplatte bei gleichem Rüstungsschutz.


Ich kann mich irren, aber mWn war ein Oger bei ca. 3m angegeben, was eher 1,5fache Größe ist. Und du berechnest gerade das Volumen (3te Potenz) statt dem Umfang (2te Potenz). Wären wir in Wahrheit bei Multiplikator ca. 2. Wenn wir den Faktor ein wenig hochnehmen (3m zu 1,7m) kämen wir ca. bei Multiplikator 3 heraus.

Und ansonsten stand da was von passender Vollplatte und nichts von ausergewöhnlichem Material.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 14:54 
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Zoo-Botanica schreibt in der Ogerbox auf S. 144 nur 2,6 - 2,8 m - die gilt aber auch für Schwarz- und Streitoger.
RdRM schreibt in der Tat auf S. 137 von 12-15 Spann (= 2,4 - 3,0 m), gelegentlich besonders hochgewachsene Vertreter gar bis dreieinhalb Schritt, also 3,5 m.
Streitoger werden gefangen, bevor sie ausgewachsen sind. Ob die Schamanen da die besonders großen heraussuchen (können), ist mWn nirgends beschrieben.
In die andere Richtung weichen Hügellinge ab, da werden auf S. 138 nur 12-13 Spann (= 2,4 - 2,6 m) angegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 15:24 
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Wir gehen aber schon noch vom Originalpost aus, oder? Da wird von einem wandelnden Turm gesprochen. Und da kommst du mit einer Garether Platte nicht weit, die wäre zu dünn.

Das mit der Kubatur des Kreises muss ich leider eingestehen; kommt davon, wenn man nebenher noch arbeitet ;)

Aber es bleibt trotzdem bei 3-4fach, da der Körperbau eines Ogers anders ist, als der eines Menschen. Der Oberkörper ist wesentlich größer und grad da geht am meisten Material rein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 15:39 
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Ich würde den Druiden ersteinmal gegen einen Magier ersetzen. Galotta war doch glänzendes Vorbild. Da hat einer angefangen seine Rituale im kleinen Maßsstab zu imitieren und zack- Streitoger.


Und Ogerhaut hatte doch alleine schon RS2-3 da noch Metall drauf ist mehr als ordentlich.

_________________
Angrimm groscho Angrammasch, Morator Mortarog aus Tosch Mur
Prä-JdF im Kosch; Friedlos in Thorwal
Arivo?
SHINXIR VULT!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 20.09.2016 19:52 
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Registriert: 03.07.2016 16:26
Wow :), schön das sich schon so viele gemeldet haben. Super danke.

also grundsätzlich möchte ich ich mal Druiden bleiben weil ich glaube das daß mal etwas ist wo man diese Herrschaftsrituale mal im vollem Umfang anwenden kann, da wir in der Kampagne hauptsächlich aus einem Areal agieren in dem mein Druide auch seien eigenen Hein hat.
Das mit dem Wandelnden Stahlturm ist jetzt klar eine Art nogo für einen Druiden.

Alternativ könnte man nun einen Wandelnden Holzturm machen in dem ich die Humuselemetar Variante auspacke der der Rüstung evtl. Eigenschaften einer steineiche (Quasi Baumrinde ca. RS +4) verleit und in die Rüstung gebunden wird um sie einerseits immer wieder repariert und den Oger Heilt wenn er verletzt wird.
Währe das Möglich, in einer Meile Radius zumindest?

Als Waffe hab ich mir vorgestellt das man eigentlich nur einem Grossen Sklaventot mit einem längeren Griff versehen müsste. Das wäre dann wie ein Anderthalbhander für den Oger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 21.09.2016 00:10 
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Registriert: 09.04.2016 18:36
ich empfehle Baumstamm, macht gut aua und ist leicht zu beschaffen
ansonsten ja geht bestimmt, nur ist die klinge im Verhältnis dann glaube bissel dünn (Optisch)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 10.01.2017 19:54 
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Registriert: 06.12.2015 23:16
Also Streitoger (AT:20/PA:14) mit natürl. RS2 plus Lederrüstung RS3/BE3 ergibt schon mal RS5. Normale Keule hat auch schon mal TP 3W6+4, bei WM 0/–3. Da ist noch kein Metall dabei.

Außerdem ist er großer Gegner (keine Waffenparade) und wenn er dann hin und wieder den Hammerschlag schafft, ist das schon ein gewaltiger Austeiler. Schwächelt eigentlich nur bei LeP und MR (da kann man vielleicht mit Zaubern was machen - wenn schon nicht bei den LeP dann vielleicht beim RS). Auch das Niederwerfen ist bei seiner KK ein Faktor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wandelnder Turm bei DSA?
BeitragVerfasst: 10.01.2017 20:29 
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Registriert: 04.04.2009 02:51
@Herr der Welt: Bezüglich Oger im Harordak oder durch Rat der Ahnen von einem Ork beseelt. Das scheitert in der Regel daran, dass Orks Oger zwar als nützliches Instrument ansehen, die Kampfkolosse aber eigentlich im sozialen und religiösen Kontext verpönt sind. Hauptsächlich deswegen, weil sie das Fleisch von unheiligen Kreaturen (Menschen, Elfen und dergleichen) bedenkenlos essen.

So weit ich mich erinnern kann, kann der Geist, der mittels Rat der Ahnen gerufen wird, auch nur von einem direkten Nachfahren Besitz ergreifen (aber das könnte aus DSA 3-Zeiten stammen). Es gibt jedoch ein orkisches Ritual mit dem man als Schamane in eine untote Wesenheit einfahren kann...

Bei einem durch Ritual erschaffenen Minotauren jedoch erübrigen sich hintergrundtechnisch einige der oben genannten Probleme, wobei da das Ritual Reitender Geist nicht mehr greift...


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