Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
Beron
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Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Beron » 14.07.2010 12:07

Grüßt euch,

da ich leider zu der hochelfischen Repräsentation nicht wirklich was gefunden habe, stell ich mal die Frage in den Raum, was wäre denkbar! Ich kenne mich persönlich zu wenig in der Magie aus, könnte mir aber vorstellen, dass die Wirkung ähnlich der elfischen Magie wäre vielleicht noch besser/einfacher. Die Repräsentation würde dann den Spagat zwischen gildenmagischer und elfischer hinbekommen, dass von jedem etwas dabei ist, aber dennoch sehr fremd. Was für Vorschläge, Vorstellungen habt ihr?

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Jost Perisen
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Jost Perisen » 14.07.2010 12:35

Um ein paar Ideen in den Raum zu werfen:

Aus den Zauberliedern hat sich erst nach und nach die Spruchmagie entwickelt.
Als vorschlag um dort eine minni Brücke zu schlagen.

ZD verdoppeln bringt nur 2 stadt 3 erleichterung. Dafür kann diese Modifikation aber mehrfach angewendet werden. Verdoppelung ist kumulativ. Aus 2 Aktionen werden 4 dann 8 dann 16 etc.

--

Artefaktmagie war groß im rennen.
Die pAsP Kosten bei Zaubern in Hochelfischer Representation sind um 1/4 gesenkt.

--

Elementarmagie war glaube ich auch gefragt.

Eine zusätzlich erlaubte spontane Modifikatin bei Zaubern mit Merkmal Elementar (speziell)/(gesammt)

--

Deie erhöhte WD von zaubern in Elfischer Representation würde ich übernehmen.



Nur so ein paar Beispiele was man da rein packen könnte.
Zuletzt geändert von Jost Perisen am 14.07.2010 12:51, insgesamt 1-mal geändert.

Leta
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Leta » 14.07.2010 12:47

Jost Perisen hat geschrieben:Die erhöhte WD von zaubern in Elfischer Representation würde ich übernehmen.
Würde ich auch.

Wegen der Artefakt Magie würde ich eher "Immerlicht" Varianten (siehe Flimflam) bei einzelnen Zaubern zulassen. pAsP sparen braucht es nicht denke ich da Hochelfen ebenso wie heutige Elfen ja die Zeit haben pAsP wieder zubekommen.

Gruß
Leta

Beron
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Beron » 14.07.2010 20:03

Hm ja das mit der Permanenz ist mir auch schon in den Sinn gekommen, aber wo zieht man da die Grenze. Gerade weil sie die Begründer der Spruchmagie und Elementarmagie waren, ist das relativ schwer zu sagen. Wie mächtig waren sie damals wirklich. Wenn man den Geschichten Glauben schenken darf, haben die extrem viele Spielereien gehabt, die heute zum Teil undenkbar wären bzw massig an AsP kosten würden. Entsprechend dem, müssten sie Varianten gehabt haben, die deutliche AsP Reduzierungen hatten und gleichzeitig ordentliche Erleichterungen.

Wie stellt ihr euch denn das wirken der Zauber vor, bzw wie würden sie Magie wirken? Auch mit Gesten, Formeln, etc oder doch nicht so profan?

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Cifer
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Cifer » 14.07.2010 23:10

Wie stellt ihr euch denn das wirken der Zauber vor, bzw wie würden sie Magie wirken? Auch mit Gesten, Formeln, etc oder doch nicht so profan?
Im Allgemeinen in Liedform.
Hm ja das mit der Permanenz ist mir auch schon in den Sinn gekommen, aber wo zieht man da die Grenze. Gerade weil sie die Begründer der Spruchmagie und Elementarmagie waren, ist das relativ schwer zu sagen. Wie mächtig waren sie damals wirklich. Wenn man den Geschichten Glauben schenken darf, haben die extrem viele Spielereien gehabt, die heute zum Teil undenkbar wären bzw massig an AsP kosten würden. Entsprechend dem, müssten sie Varianten gehabt haben, die deutliche AsP Reduzierungen hatten und gleichzeitig ordentliche Erleichterungen.
Was die Erleichterungen angeht würde ich auf ein spezialisiertes Lied tippen, welches nach dem Singen Boni auf Zauberproben gibt und als Unitatio fungiert.

Beron
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Beron » 15.07.2010 08:23

EDIT: Das mit der Liedform hat sich jetzt in Rauch aufgelöst. Leta hat eine Textstelle in WdZ gefunden, die die Textpassagen im Netz negiert.
Zuletzt geändert von Beron am 17.07.2010 06:38, insgesamt 1-mal geändert.

Leta
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Leta » 15.07.2010 08:38

Beron hat geschrieben:Wenn man den Geschichten Glauben schenken darf, haben die extrem viele Spielereien gehabt, die heute zum Teil undenkbar wären bzw massig an AsP kosten würden. Entsprechend dem, müssten sie Varianten gehabt haben, die deutliche AsP Reduzierungen hatten und gleichzeitig ordentliche Erleichterungen.
Ich denke das die Hochelfische Repräsentation nicht so überragend war. Aber es ist nunmal einfach so das eine Rasse aus Vollzauberern mittels Unitatio und Zauber vereinigen einigen Unsinn anstellen kann. Man braucht nicht die AsP Kosten zu reduzieren wenn man für etwas wichtigeres einfach kurz 20-30 Mitglieder der Sippe zusammentrommeln kann und auf deren AsP zugreifen kann.
Gruß
Leta

Beron
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Beron » 15.07.2010 08:53

So habe ich das noch gar nicht betrachtet. Da hast du höchst wahrscheinlich sogar recht, vielen lieben Dank :).

Was würdet ihr in Punkto Elementarmagie sonst noch vorschlagen, wie es sich von der heutigen Unterscheiden könnte?

Leta
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Leta » 15.07.2010 09:11

Beron hat geschrieben:Was würdet ihr in Punkto Elementarmagie sonst noch vorschlagen, wie es sich von der heutigen Unterscheiden könnte?
Beim PFEIL DES [Element] wird angedeutet das die Hochelfen einen entsprechenden Zauber auch für Klingenwaffen hatten.
Ansonsten schau dir mal die seltenen Elfischen Elementar Zauber an. Elementare Leiber, Elementare Fortbewegung (mit Immerlicht) und dazu die elementaren Klingen. Da gibt es schon einiges nettes was man hier den alten zuschustern kann.

Beron
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Beron » 15.07.2010 09:20

Perfekt :)

Vielen lieben herzlichen Dank an die Mithilfe. Wenn noch was einfällt nur her damit.

synopse
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von synopse » 15.07.2010 11:25

Verdammt
ich hatte hier selber mal die Rep. der Hochelfen gepostet, die ich mit meinem Kollegen zusammen ausgearbeitet habe.
Dabei waren glaube ich auch einzige Zaubervarianten von aktuellen Zaubern oder so die die Hochelfen können sollten.

Find das aber nicht wieder :(

Wenn da einer von den Admins helfen kann wäre das super
ich schau selber nochmal zu hause aufm Homerechner ob das da drauf ist.

Die Idee Elfenrep. mit der Gildenmagierrep. zu kombinieren war für uns nämlich auch das beste für die Hochelfen. :wink:

rammorosch
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von rammorosch » 15.07.2010 19:58

Wenn man sich durchgelesen hat, was die damals alles draufgehabt haben sollen, wäre die Repräsentation so ziemlich das beste, was man finden kann (weswegen sie wahrscheinlich nie erwähnt wird).

Beron
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Beron » 15.07.2010 22:12

Naja soweit war ich auch schon, nur was von den Quellen auch tatsächlich für bare Münze gehalten werden kann und was nicht steht auf einem anderen Blatt. Ich will hier gerne ein paar Ideen sammeln, da mich das ganze doch sehr interessiert :). Leider ist mir mit sie waren so ziemlich die Besten nicht sonderlich geholfen.

Leta
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Leta » 16.07.2010 17:13

Laut der Chronica Magica(WdZ Seite 252) gab es zur Zeit der Hochelfen:
"Elfenlieder, deren Zahl zugunsten von Sprüchen abnimmt; Höhepunkt unkomplexer Spruchmagie in den Bereichen Beeinflussung, Hellsicht, Selbstverwandlung und Objektverwandlung"

Damit haben wir schonmal einen Ansatz. Unkomplex bedeutet für mich das nicht so viel Spontan modifiziert wurde. Elementarismus auch nicht als Dschinnenbeschwörung sondern als Selbst- und Objektverwandling (elementare Leiber, Pfeile und Klingen)

Jede Repräsentation hat einen Großen Vorteil und einige kleine Gimmicks und einen Nachteil.

Ich würde mich nicht zu sehr von der Elfischen Repräsentation entfernen. Durch andere Verfügbarkeit von Zaubern, Elfenliedern und vorallem Sonderfertigkeiten kann die Mächtigkeit der alten Elfen dargestellt werden. Warum muß eine Zauberkontrolle in die Repräsentation wenn ich die SF auf Verbreitung 7 setzen kann?.
Hier mein Vorschlag:
Hochelfische Repräsentation
  • Konzentration, Sicht, Geste und eine "melodische Komponente"/Formel. Die Formel ist eine zentrale Komponente.
  • Verdoppelte Wirkungsdauer. Verdopplung der WD kostet nur 4 Punkte. Zauberdauer verlängern bringt eine Erleichterung von 4 (nicht nur 3).
  • Verschiedene Zauber haben eine Immerlicht/permanenz Variante (Adlerschwinge, Elementare Bewegungen,...)
  • Formeln können schriftlich fixiert werden.
Gruß
Leta
Zuletzt geändert von Leta am 16.07.2010 17:14, insgesamt 1-mal geändert.

synopse
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von synopse » 18.07.2010 11:21

Hochelfische Spruchmagie:


Ritualkenntnis: Hochelfen 250 AP
(3/4 Kosten für Magier und Elfen)
Voraussetzungen: Asdharia 8, Singen 5, Zweistimmiger Gesang, Wohlklang

Repräsentation: Hochelfen 2000AP
(3/4 Kosten für Magier und Elfen)
Voraussetzungen: Asdharia 8, Singen 5

Durch die Artverwandheit zur Gildenmagischen und Elfischen Repräsentation steigern diese Professionen nur um eine Spalte mehr, alle andern wie üblich nach 2 und der Rest der Voraussetzungen greift normal. (KL15 IN15 und 50 ZfP für 2t Repräsentation, KL18 IN 15 und 50ZfP für 3t Repräsentation)
Hochelfische Repräsentation:
1. Sie erfordert für eine Formel die drei Komponenten Sicht, Konzentration und melodische gesprochene Komponente. Letztere Komponente ist eine Bedingung im Rang einer Religiösen oder Festen Gewohnheit; auf sie zu verzichten, erschwert den Zauber um 12 Punkte. Ein Mensch (Achaz, Zwerg,…) der die hochelfische Komponente erlernen will, muss in dem Talent Singen einen TaW von 5 aufweisen.
2. Sprüche in Hochelfischer Repräsentation besitzen für den genannten Asp-Einsatz eine doppelt so lange Wirkungsdauer wie bei den Sprüchen angegeben. Ein Zauber in hochelfischer Repräsentation kann jederzeit vom Zauberwirker selbst ohne eine Probe beendet werden, Sprüche mit der Wirkungsdauer „augenblicklich“ oder „permanent“ sind um 1Asp verbilligt, kosten aber trotzdem noch 1Asp. (Verbesserung der Wirkungsdauer nicht nur um 4 Punkte erschwert wie bei Elfen sondern normal um 7, da die SposMos eh nur 2/3 Erschwernis bringen, also für Hochelfen wäre die Erschwernis 5). Der Nachteil mit der zusätzlichen Erschwernis entfällt wenn ein Zauber nicht geklappt hat, da sich die Hochelfen nicht wie die heutigen Elfen darum kümmern ob ein Zauber den Lauf der Natur beeinträchtigt oder nicht. Sie kontrollieren die Natur und leben nicht mit ihr im Fluss wie die jetzigen Elfen).
3. Für Kenner der hochelfischen Repräsentation sind bei Zaubern in hochelfischer Repräsentation alle Zuschläge für spontane Modifikationen nur um 2/3 erschwert (zuerst eventuelle Mehrfachmodifikationen aufsummieren, dann 2/3). Die Boni aus verlängerter Zauberdauer sind außerdem um einen Punkt zusätzlich erhöht.
4.Zaubersprüche in Hochelfischer Repräsentation können schriftlich fixiert werden. Es ist also möglich, Zauberbücher und Schriftrollen anzulegen, aus denen ein Kenner der Repräsentation Sprüche ohne den Bestand eines Lehrmeisters erlernt.



Wie man sehen kann haben wir die Boni der heutigen Repräsentationen der Elfen und der Gildenmagier mehr oder weniger zusammengefasst. Das halten wir für die normale Spruchzauberei für angemessen, aber nicht übertrieben. Von den heutigen Magiearten sind einfach die Elfenmagie und die Gildenmagie am nächsten verwandt mit der alten Form der Hochelfen, einmal in den Ritualen durch ihre Ritualkenntnis und einmal durch die normale Repräsentation. Somit ist es relativ sicher gestellt das auch andere Wesen im Zuge von Abenteuern bei denen man auf Hochelfen treffen könnte die Magie der Hochelfen erlernen können, wenn sie das wollen und einen passenden Ausbilder finden.
Gleichzeitig ist aber sichergestellt das niemand außer Elfen die richtig guten Sachen der Hochelfen bekommt, da man für die Ritualkenntnis Wohlklang und Zweistimmiger Gesang braucht, was nur Elfen haben können. Und die Rituale sind nun einmal das gewesen womit die Hochelfen die großen Zauberkünste gewirkt haben. Die „normale“ Spruchzauberei konnte ja bei denen jeder, die muss deswegen jetzt aber nicht gleich übermäßig stark sein. Was halt stark gewesen ist das sie bestimmte Zauber konnten die es heute nicht mehr gibt, das nützt einem Spieler aber nichts, wenn er sie nicht kann. Und da heutige Elfen die Form der Hochelfenmagie für sehr „badoc“ halten, sind die dann gleich schon raus was die Rituale angeht, so ist das Gleichgewicht im Magiehaushalt von Dere von Seiten des Meisters auch geregelt. Selbst wenn sich ein oder 2 Elfenmagier, die es ja durchaus an einigen Akademien geben kann, finden sollten die das ganze dann erlernen könnten, müssen sie immer noch einen Lehrmeister finden der ihnen das beibringt. Aber wenn es Gruppen gibt die das auch haben wollen, dann könnte man da natürlich die richtig großen durchschlagenden Effekte in der Elementarkontrolle, Verwandlung und Artefaktmagie herbeiführen.

Denn ich denke das die Rituale der Hochelfen so wie die Hexenflüche geregelt werden sollten, da diese auch sehr stark sind mit der Unitatiofunktion und das diese keine pAsP kosten, sondern einfach nur einen hohen Betrag an AsP verschlingen, der aber durch die Mitglieder des Unitatio aufgebracht werden kann. (Seite 117-118 im WdZ erklärt die Hexenflüche, da kann man da die Stärke davon gut erkennen, wer es mal genau nachlesen will, vor allem da diese nicht gegen die MR einer Zielperson gehen !)

Soweit mein Beitrag, da kann man jetzt schön was draus basteln, wie wir auch gemacht haben im Bezug auf eine berühmte Saga in Aventurien ;)

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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von rammorosch » 04.08.2010 18:06

Unkomplexe Srpuchmagie würde ich eher als "Zaubersprüche mit geringer Komplexität" betrachten. Da die Hochelfenzeit der Höhepunkt ist, handelt es sich hierbei tendenziell um Freizauberer der unteren Stufe.
Damit werden sie auch keine sonstigen Komponenten (Sicht, Geste, Spruch) für diese Zauber brauchen.
Bei komplexeren Zaubern müsste man dann eher die gildenmagischen Regeln nutzen.

Durch die elementaren Städte wurde die Elementarmagie in vielerlei Hinsicht perfektioniert. Es müsste z.B. eine Salasandra/Unitatio-Version geben, die mit dem Haselbusch prinzipiell alles leisten kann, was man sich nur vorstellen kann.

bastard.gg
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von bastard.gg » 24.08.2010 19:07

Ich will hier nur mal einwerfen, dass ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass die hochelfische Rep., wenn überhaupt, eher der gildenmagischen als der elfischen ähnelt. Die Hochelfen haben Zauber bewusst herbeigeführt und ihre Umgebung bewusst verändert.
Ich finde die Aussage, dass die Hochelfen so tolle Effekte herbeiführen konnten und deswegen die Rep. super sein muss sollte man nicht so stehen lassen. Die Hochelfen stammen aus einem sehr viel früheren Zeitalter als die Menschen, ergo sind sie um einiges mächtiger. Ich sage nicht, dass die Rep nicht die Beste sein kann, sondern nur, dass es auch möglich ist, dass sie diese Effekte einfach nur durch ihre immense magische Macht erzielen konnten.

Ich würde eine Kombination aus großen Zauberliedern für extreme Veränderungen wie die Erschaffung von riesigen Wohnbäumen und "Zaubersprüchen" für kleinere magische Effekte vorschlagen. Ich glaube in der Simyala-Triologie wird auch erwähnt, dass die Hochelfen sich stark spezialisiert haben. Also es Gruppen gab die sich nur um die Pflege und Erschaffung der Wohnbäume gekümmert haben usw. Also praktisch die großen Zauberlieder als Spezialwissen, welches nur bestimmten Traditionen zur Verfügung steht. Die lange Wirkungsdauer solcher Lieder ist glaub ich auch darauf zurückzuführen, dass sie zum einen gepflegt wurden, also regelmäßig erneuert wurden und zum anderen sie auch hin und wieder von Licht- und nicht von Hochelfen erschaffen wurden, was ja ein großer Unterschied ist.

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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von rammorosch » 04.09.2010 17:34

Meisterinformationen zu: "Simyala": Bei Simyala ist das mit den Elfen in etwas so wie bei uns. Ich könnte auch keinen Kernreaktor zusammenschrauben, geschweige denn einen Motor konstruieren. In Kombination mit der Tatsache, dass sie sich die ganze Zeit über im Kriegszustand befanden und nur die weniger kompetenten Magier überlebten ist das nicht verwunderlich.

Aber wenn ein mächtiges Wesen oder ein mächtiges Volk etwas erschafft und tausende von Jahren weiterentwickelt, würde ich nicht davon ausgehen, dass eine Kindergartenrepresentation herauskommt.

Die güldenmagische Magie kommt im Übrigen Freizauberei in niedrigem Bereich sehr nahe.

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Feyamius
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 26.11.2011 11:17

Ich versuche mich mal an einem Entwurf für die Hochelfische Repräsentation:
  • Komponenten Konzentration, Sicht, Geste, melodische Formel als zentrale Komponente
  • Wirkungsdauer bei hochelfischen Zaubern verdoppelt
  • Zuschläge der SpoMod Wirkungsdauer verlängern halbiert; auch bei Zaubern, die diese SpoMod normalerweise nicht erlauben
  • normale SpoMod Zauberdauer verlängern ist nicht nutzbar, stattdessen Singen-Probe (erschwert um Aktivierungsfaktor nach Komplexität des Spruchs) bei verdoppelter Zauberdauer möglich, TaP*/3 erleichtern Zauberprobe; bei misslungener Singen-Probe ist Zauber um 3 erschwert
  • Hochelfische Sprüche mit Wirkungsdauer augenblicklich oder permanent kosten 2 AsP weniger (mind. jedoch 1 AsP)
  • bei hochelfischen Zaubern darf in der Probe einmal Intuition durch Klugheit ersetzt werden, wenn IN doppelt vorkommt
  • Erschwernisse durch Störungen beim Zaubern werden verdoppelt, z.B. Wiederholung misslungener Zauber, antimagische Felder, Schaden durch Treffer etc.; SF Konzentrationsstärke und Zauberroutine kosten doppelt so viel, beide senken dabei die Erschwernis aus dem jeweiligen Störquellentyp auf das Normalmaß
  • Zauber sind schriftlich fixierbar
  • Leiteigenschaft ist Klugheit
Dazu kommt diverser Feinschliff an Zaubern und Sonderfertigkeiten:
  • Hochelfen haben eine eigene Ritualkenntnis (Hoc)
  • Seeleninstrument mit Iama-Liedern belegbar: Bindung (Bonus aus Qualität des Instruments - also herausragendes oder außergewöhnlich herausragendes Werkzeug - gilt auch bei Zauber- und Ritualproben), Veränderter Klang (klingt wie ein anderes Instrument, vgl. VOGELZWITSCHERN-Zauber), Weittragender Schall (SpoMod Reichweite vergrößern mit halbierter Erschwernis), Verinnerlichung der Melodie (entspricht Stabzauber Zauberspeicher), Gemeinsame Harmonie (vgl. UNITATIO mit Zauber vereinigen), Sphärenklänge (Musizieren gilt als Hilfstalent für Singen bei Zauberproben (s.o. bei Repräsentation) und bei Ritualkenntnis (Hoc)-Proben)
  • es existiert eine Art 'Liedwerkstatt' mit den Regeln der Artefaktherstellung; statt ARCANOVI wird die Ritualkenntnis der Hochelfen benutzt. Mit der Liedwerkstatt können feste Bindende Lieder (quasi als bessere Artefaktthesis) erschaffen werden, die als Elfenlieder gelten und jeweils genau einen Artefakttyp erschaffen, z.B. die Tarnkappe
  • Elfenlieder werden mit der Ritualkenntnis (Hoc) gehandhabt
  • viele Elementarzauber, die keine Herbeirufungen sind, sind auch in heute unbekannter Hexalogie komplett vorhanden und verbreitet, z.B. METAMORPHO FELSENFORM oder PFEIL DES [ELEMENTS]
  • auch eine erzene Variante des HASELBUSCH & GINSTERKRAUT ist bekannt, der KRISTALLWACHSTUM
  • viele Zauber haben in hochelfischer Repräsentation eine Variante, die die Wirkungsdauer auf augenblicklich oder permanent ändert: ADAMANTIUM, ADLERSCHWINGE, ANIMATIO, FIRNLAUF (und elementare Hexalogie), FORTIFEX, GARDIANUM, LEIDENSBUND, MENETEKEL RANKENSCHRIFT, NIHILOGRAVO, OBJECTO OBSCURO (siehe Achaz-Variante), OBJECTOFIXO, RUHE KÖRPER (Zone), SOLIDIRID, UNBERÜHRT VON SATINAV, UNSICHTBARER JÄGER, VISIBILI, WAND AUS DORNEN (und elementare Hexalogie), WASSERATEM
  • Hochelfen kennen das Geheimnis der Kraftspeicher und die korrekten Zuordnungen der Edelsteine zu den Merkmalen; auch wenn sie kaum die kristallomantische Repräsentation kennen dürften, arbeiten sie doch viel mit Petromantie (siehe WdA S. 189f.)

Bye, Feyamius.
Zuletzt geändert von Feyamius am 26.11.2011 11:57, insgesamt 4-mal geändert.

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Sumaro
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.11.2011 11:52

Bis auf die Sache mit den SF die doppelte Kosten haben und dann nur "angleichende" Wirkung (was außerdem wieder eine unelegante Sonderregel ist) ist das ein guter Ansatz.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Sturmfelz
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Sturmfelz » 26.11.2011 12:24

Huhu,

warum kennen sie nicht die kristallomantische Representation? Zhe Tha liegt doch bei beispielsweise Ti Shianna direkt um die Ecke; und mit Pyrr ist man doch eigentlich ganz dicke^^.

Grüße Sturmfelz
<(^^<) (>^^<) (>^^)> Kirby Dance Action
(>^^<) <(^^<) (>^^<) Kirby Dance Action

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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von der.maekkel » 26.11.2011 14:39

Hier meine Idee.

Zum einen bracuht es erstmal einen Eigenschaftmodifaktor bei der Hochelfischen Kultur: KL+1,IN-1

Ritualkenntnis (Hochelfisch): Hier ist schlicht als zusätzliche Vorrausetzung Asdharia 7+ nötig zum erlernen alter Hochelfenlieder. Tatsächlich haben die heutigen Elfen selbst einen großen Teil der Lieder der Hochelfen vergessen und sich der Spruchmagie zugewand. Große Werke der Magie wurden auch gemeinschatlich mittels Salasandra erschaffen. Dadurch hatten die alten Hochelfen für alle möglichen große Werke schnell mehrere hunderte AsP und konnten problemlos Artefakte mit zweisteligen pAsP erschaffen. Artefaktmagie oder große Anwendungen von elematrmagie wurden durch gemeinschaftliche Lieder erschaffen.

Repr.Hoc.
Leiteigenschaft KL
Heutige Elfen erlernen Hochelfische Sprüche nur eine spalte erschwert. Die Gildenmagier haben ihren Spruchmagie-Kanon ja eh von heutigen Elfen übernommen. Die Gemeinsamkeit bei Gildenmagie und Hochelfischer Magie war der generelle analytische Zugang (Leiteigenschaft).

Hochelfische Magie ist noch stärker als die heutige elfische an eine Liedform gebunden. Formel/bzw. Gesang ist eine Feste Gewohnheit.
Dadurch ist die Zauberdauer generell verdoppelt. WD ist ebenso verdoppelt.
Spontane Modifaktionen und Varianten sind halbiert in ihrer Erschwernis, bei Zaubern aus dem Bereich: Hellsicht, Einfluss, Eigenschaften, Elementar, Form und Umwelt.

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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Leta » 26.11.2011 23:08

Feyamius hat geschrieben:Dazu kommt diverser Feinschliff an Zaubern und Sonderfertigkeiten:
  • viele Zauber haben in hochelfischer Repräsentation eine Variante, die die Wirkungsdauer auf augenblicklich oder permanent ändert: ADAMANTIUM, ADLERSCHWINGE, ANIMATIO, FIRNLAUF (und elementare Hexalogie), FORTIFEX, GARDIANUM, LEIDENSBUND, MENETEKEL RANKENSCHRIFT, NIHILOGRAVO, OBJECTO OBSCURO (siehe Achaz-Variante), OBJECTOFIXO, RUHE KÖRPER (Zone), SOLIDIRID, UNBERÜHRT VON SATINAV, UNSICHTBARER JÄGER, VISIBILI, WAND AUS DORNEN (und elementare Hexalogie), WASSERATEM
  • Zu vielen Zaubern existiert eine Immerlicht Variante die es ermöglicht dauerhafte Zauberwirkungen ohne INFINITUM(der Unbekannt ist?) zu erreichen.
[/list]

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Feyamius
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 27.11.2011 00:34

Ja ... und wo ist das jetzt nicht redundant zu dem, was ich geschrieben habe? ;)

Leta
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Leta » 27.11.2011 00:37

Feyamius hat geschrieben:Ja ... und wo ist das jetzt nicht redundant zu dem, was ich geschrieben habe? ;)
Ich Äääh habs versucht anders zu formulieren. ähh ach egal.

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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Gulmond » 28.11.2011 14:50

Selbstverwandlungen wie der Adlerschwinge sollten keine Permamenz oder Augenblicklich-Variante haben.
Wozu hätte man sonst Tiergewänder gefertigt?

DIe Hochelfen scheinen aber bei vielen Verwandlungen eine erweiterte Aura zu besitzen, so das sie Kleidung und Ausrüstung mitverwandeln konnten.

bastard.gg
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von bastard.gg » 28.11.2011 21:55

@Gulmond

Es ist ja wohl ein Unterschied ob ich mich permanent in ein Tier verwandle oder ob ich ein Tiergewand habe, dass mich in ein Tier verwandelt sobald ich es trage.

Beim zweiten Punkt hast du vollkommen recht. So soll es ja auch Tarnkappen der Hochelfen geben, die Personen mit kompletter Ausrüstung unsichtbar machen.

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Feyamius
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 28.11.2011 23:20

UNSICHTBARER JÄGER, kein Problem.

Leta
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Errungenschaften

Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Leta » 28.11.2011 23:28

Gulmond hat geschrieben:DIe Hochelfen scheinen aber bei vielen Verwandlungen eine erweiterte Aura zu besitzen, so das sie Kleidung und Ausrüstung mitverwandeln konnten.
Gibts nicht in Myranor eine entsprechende Sonderfertigkeit? Das ihnen sowas bekannt ist kann ich mir Vorstellen.

Kolops von Rhodos
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Re: Hochelfische Repräsentation - was wäre denkbar

Ungelesener Beitrag von Kolops von Rhodos » 07.12.2011 00:33

Ich glaube, dass die Eigenschaften der hochelfischen Repräsentation mehr Spruchmagie beinhaltet, als die gegenwärte Elf-Repräsentation, da hochelfische Sprüche aus entsprechenden Büchern rekonstruiert werden können. Das ist mir bei elfischen Sprüchen bisher nicht begegnet (Gegenbeispiele sind erwünscht.)

Wer würde denn überhaupt die hochelfische Repräsentation lehren?
Schadensfreude eines SL mit 3 Wörter: War'n Versuch wert...

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