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DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Tilim
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Beitrag von Tilim » 03.10.2017 11:47


Bei uns werden Gegner mit 0 Ausdauer Kampfunfähig/ bewusstlos. Das ist glaube ich nicht ganz RAW aber die Regel auf die wir uns geeinigt haben. Wir spielen auch ohne "Ausdauerverlust durch Kampfaktionen". Beim Waffenlosen Kampf oder Zaubern benutzen wir aber trotzdem die Ausdauer wenn es wichtig wird.
Außerdem spielen wir ohne Atem holen. Macht irgendwie wenig Sinn 5 Faustschläge durch "Atem holen" zu heilen
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Beitrag von Rhanaya » 03.10.2017 17:04

Tilim hat geschrieben:
03.10.2017 11:47

Bei uns werden Gegner mit 0 Ausdauer Kampfunfähig/ bewusstlos. Das ist glaube ich nicht ganz RAW aber die Regel auf die wir uns geeinigt haben. Wir spielen auch ohne "Ausdauerverlust durch Kampfaktionen". Beim Waffenlosen Kampf oder Zaubern benutzen wir aber trotzdem die Ausdauer wenn es wichtig wird.
Außerdem spielen wir ohne Atem holen. Macht irgendwie wenig Sinn 5 Faustschläge durch "Atem holen" zu heilen

Hört sich vernünftig an.

Ich habe mir mal das Ganze in WdS angeschaut. 0 heißt tatsächlich kampfunfähig.
Wenn dann nicht diesere Orlock mit Erschöpfung losgeht und dann in Überanstrengung kumuliert. Wer zum Geier hat sich das ausgedacht?
3 verschiedene Skalen die sich mit Ausdauer beschäftigen.

Naja, so eine volle Ladung der Welle sollte zumindestens zu Abzügen bei den Werten führen da LP und AU Verlust kumulieren.

Zuletzt geändert von Rhanaya am 09.10.2017 13:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Farmelon » 04.10.2017 21:59

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Beitrag von Rhanaya » 09.10.2017 13:39



Ich tue mich mit meinem ersten Magier immer noch schwer. Die Proben sind mir manchmal ein Rätsel.
Ich habe einen Illusionisten, dessen einziger "Kampfspruch" der Fulminictus ist. Reicht auch alle mal, finde ich.

Den habe ich auf ZfW 11 gebracht, da ich doch immer wieder einiges bei GE & KO ausgleichen muss. Jetzt habe ich mal ne Frage zu den Modi, eigentlich zu den Erschwernissen.
Welle der Reinigung, bzw Schmerzes hat da eine +3 stehen ab ZfW 7.
Heißt das nun eine 3er Erschwerniss bei "Reinigung" und es müssen noch 7 ZfW übrig sein? Die 3 werden wie bei Talentproben vom Ergebniss abgezogen, also in meinem Fall ist das beste Ergebnis 9 ZfP übrig?
Wieso ist so eine harmlose Variante überhaupt erschwert? Bei Reinigung gibt es nur Bestanden oder nicht Bestanden aber bei der "Welle des Schmwerzes" sind die Rest ZfP wichtig.

Zuletzt geändert von Rhanaya am 09.10.2017 17:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Tjorse » 09.10.2017 13:45

Rhanaya hat geschrieben:
09.10.2017 13:39
Welle der Reinigung, bzw Schmerzes hat da eine +3 stehen ab ZfW 7.

Das bedeutet, das dein ZfW (des Zaubers an sich) mindestens 7 sein muss, damit du diese Variante überhaupt zaubern darfst. Und wenn du sie Zauberst, dann ist die Probe um drei erschwert, bei deinem ZfW von 11 also eine Probe auf 8. (9 ZfP* kannst du nicht über behalten, weil bei Varianten-Erschwernis, die "halbe Erschwernis" der Gilden-Repräsentation nicht greift, die gilt nur für Spontane Modifikationen)

Welle des Schmerzes macht Schaden abhängig von den ZfP*, Welle der Reinigung macht generell nur 1 Schadenspunkt und ist daher einfacher.

Erschwert sind Varianten von Basiszaubern deswegen, weil du den Zauberspruch in einer anderen Weise einsetzt, als du ihn ursprünglich gelernt hast.

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Beitrag von Rhanaya » 09.10.2017 18:10



Ja 8, habe mich da verrechnet.

Tjorse hat geschrieben:
09.10.2017 13:45
Welle des Schmerzes macht Schaden abhängig von den ZfP*, Welle der Reinigung macht generell nur 1 Schadenspunkt und ist daher einfacher.


Eben, beide haben aber eine Erschwernis von +3. Welle der Reinigung sollte eigentlich gar keine Probe verlangen, naja DSA und Sinnigkeit.

Also dann , Danke


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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 09.10.2017 18:18

FRAGE:
Die Raschduler Elementarmagier besitzen ja die elementarvariante des Golembaus, die zwar den Vorteil gegenüber der dämonischen Variante hat,
dass sie keine pAsP braucht, dafür aber nur mit dem Sand der Wüste Gor hergestellt werden kann.

Meine Fragen sind:
1) Sind (vllt. erst ab DSA5?) Zaubervarianten bekannt, in denen man auch anderen Sand benutzen kann?

2) Kann man sich eine Menge an Sand aus der Wüste Gor, die bspw. für einen Golem reicht als Besonderen Besitz geben, was dann halt das Problem beinhalten würde, dass man in einem zeitaufwendigen Unterfangen diesen Sand immer wieder zusammensammeln müsste, wenn der Golem mal stürbe?

Denn einen Zauber zu kreieren, den man nur in der Wüste Gor benutzen kann, finde ich doch etwas fehlentwickelt, wenn man bedenkt, dass man Raschduler Magier auch außerhalb der Wüste benutzen kann/möchte und dann quasi nur 6 Hauszauber hat.
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Beitrag von Freibierbauch » 09.10.2017 19:18

1. Auch in DSA4.1 ist es nach EG schon möglich Golemiden aus aus anderen Materialien herzustellen, sogar das Element des Zaubers ändert sich mit manchen der Materialien. Die bislang entdeckten möglichen Materialien sind: Sang (Erz), Gorsand (Erz), Gadang-Lehm (Humus), Khômstaub (Luft), Quarz des ehernen Schwerts (Eis), Selemer Tiefseesand (Wasser) und Vulkansand (Feuer).
Ich nehme an, dass sich nicht das eigentliche Element des Zaubers ändert, sondern nur Beschwörungserleichterungen/Erschwernisse je nach Merkmalskenntnis dazukommen.

Offiziell braucht man ja nicht nur Sand aus der Gor, sondern auch Wasser aus dem Gadang. Ob man nach EG auch anderes Wasser nutzen kann, dazu schweigt sich das Buch aus. Eine Warenliste aus Rashdul lässt darauf schließen, dass immerhin auch mit anderen Arten Wasser experimentiert wird.

Dazu muss man sagen, das sind die Materialen mit denen es in den letzten Jahren geglückt ist mit der Rashduler Formel Golemiden zu erheben. Das heißt, dass auch noch mehr Materialien funktionieren können. Warum sollte nicht auch Tiefseesand aus anderen Gewässern funktionieren. Bei normalem Sand und Vulkansand ist man ja auch nicht auf einen Ort in Aventurien beschränkt. Ich würde Lehm, Staub, Quarz, Tiefseesand und Vulkansand, sowie das zusätzlich benötigte Wasser von überall gelten lassen. Dass es ursprünglich Gorsand und Gadangwasser waren, liegt mMn einzig daran, dass das die Hasrabal zur Verfügung stehenden Materialien waren und er danach schlicht und ergreifend behauptet hat, dass man genau diese beiden Zutaten zwingend braucht für seinen Zauber. Die Behauptung hat ihm noch ein paar Jahre Forschungsvorsprung gegeben, bevor man dahinter kam, dass das schlicht und ergreifend eine Lüge war.

2. Für ein bisschen Gorsand würde ich keinen Besonderen Besitz verlangen. Da kann der Magier Jederzeit mal hinfliegen und sich den besorgen. Bei mir als SL dürfte er auch so von Startweg schon etwas besitzen.

Was EG leider auch verschlafen hat, ist mal anzugeben, wie sich Sand auf die Beschwörung von Golemiden auswirkt. Grundsätzlich gelten ja die Regeln der Elementarbeschwörung. Dort ist Sand eine unreine Stufe des Elements Erz und müsste den Zauber grundsätzlich erschweren. Zusätzlich verunreinigt man das Erz mit Wasser, was die Qualität nochmals senkt. Andererseits funktioniert der Zauber genau mit diesen Materialien und sie sollten den Zauber nicht weiter beeinträchtigen.

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Beitrag von Tjorse » 10.10.2017 12:45

Moin,

Ich hab da mal eine Verständnisfrage zu Hexenzirkeln, und zwar speziell zu den Anzahlen der Hexen in einem Zirkel.

Laut WdH und WdZ besteht ein Hexenzirkel aus 7, 12, 21 oder 49 Schwestern einer Region, wobei Zirkel die "Reinheit" der Schwesternschaft bevorzugen, dies aber nicht notwendig ist. Zirkel der Größe 49 gelten als ungewöhnlich.

Nun bin ich leider Mathematiker und stelle mir dabei die Frage... was machen die Hexen denn, wenn das nicht aufgeht?

Wenn in einer Region eine Hexe dazu kommt oder eine verloren geht, dann stimmt doch die Anzahl nicht mehr und man kann ja auch nicht einfach einen anderen Zirkel für Ersatz anzapfen oder gibt es dann Hexen, die in mehreren Zirkeln Mitglied sind? (Hexenfeste finden ja nicht alle am selben Tag statt, das wäre also möglich).

Irgendwie muss aber doch auch eine neue Junghexe in einen Zirkel eingeführt werden, ohne das deswegen eine "alte" Hexe den Zirkel verlassen muss, das geht dann aber automatisch nicht mehr auf.


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Beitrag von Eadee » 10.10.2017 13:57

Sie könnten Hexen in Ausbildung halb rechnen, voll rechnen oder gar nicht rechnen, je nachdem wie sie es brauchen. Wahlweise könnte auch eine Hexe nominell zwei Zirkeln angehören damit es aufgeht. Oder aber diese Zahlen sind (wie ich es interpretiere) angestrebte Zielgrößen für die Zahlenmystiker unter den Hexen, entsprechen aber nicht unbedingt immer dem aktuellen Stand.
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Beitrag von An0n » 10.10.2017 15:42

Heyho,

wie teuer ist es die Bibliothek einer Akademie nutzen zu können (insbesondere, wenn man von einer anderen Gilde stammt als die Akademie)?
In Hallen arkaner Macht konnte ich dazu nur etwas ungenaues finden (das Unterstrichene ist von mir):
Gebühren: Private Lehrmeister zahlen einen Obulus für ihre
Zöglinge, die das Akademiesiegel erhalten. Ein Zauberkundiger,
der eine Spruchthesis der Akademie erwirbt, entrichtet
Lizenzgebühren. Verbreitete Sprüche kosten um die 20 Dukaten,
seltene Formeln gehen in den dreistelligen Bereich. Auch,
wer die Bibliothek der Akademie oder das Akademiegericht in
Anspruch nimmt, wird zur Kasse gebeten.
"

Hat da jemand genauere Angaben (mit Quellenangabe bitte)?

Jadoran
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Beitrag von Jadoran » 10.10.2017 15:46

Möglichkeit a) Es ist keine eine Richtline und kein Gesetz. Weswegen sollten die unabhängigkeitsliebenden und chaotischen Hexen gerade da bürokratisch sein.
Möglichkeit b) Teilnehmer <> volle Zirkelmitgliedschaft. Regelmässige Teilnehmerinnen rücken beim Tod eines Vollmitglieds nach.
Möglichkeit c) Aufgrund der aventurischen Schwertluft und einer Laune Phexens und Tsas ist es sich bisher immer so ausgegangen :lol:
Möglichkeit d) Die einzelnen Zirkel stehen wie kommunizierende Rühren miteinander in Verbindung und füllen sich gegenseit auf. Irgendwo, wahrscheinlich in Kareth doer Punin, sitzen sieben Schreiberinnen, die das ganze organisieren. :censored:
Möglichkiet e) Die Teilnahmekarten werden ausgelost, und wer kein Ticket kriegt, muss zuhause bleiben.

mir fällt sicher noch weiterer Blödsinn ein, wenn ich etwas nachdenke...

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Beitrag von Tjorse » 10.10.2017 15:57

Jadoran hat geschrieben:
10.10.2017 15:46
Möglichkeit a) Es ist keine eine Richtline und kein Gesetz. Weswegen sollten die unabhängigkeitsliebenden und chaotischen Hexen gerade da bürokratisch sein.
Möglichkeit b) Teilnehmer <> volle Zirkelmitgliedschaft. Regelmässige Teilnehmerinnen rücken beim Tod eines Vollmitglieds nach.
Möglichkeit c) Aufgrund der aventurischen Schwertluft und einer Laune Phexens und Tsas ist es sich bisher immer so ausgegangen :lol:
Möglichkeit d) Die einzelnen Zirkel stehen wie kommunizierende Rühren miteinander in Verbindung und füllen sich gegenseit auf. Irgendwo, wahrscheinlich in Kareth doer Punin, sitzen sieben Schreiberinnen, die das ganze organisieren. :censored:
Möglichkiet e) Die Teilnahmekarten werden ausgelost, und wer kein Ticket kriegt, muss zuhause bleiben.

mir fällt sicher noch weiterer Blödsinn ein, wenn ich etwas nachdenke...

Ja ungefähr sowas hab ich mir auch schon gedacht... aber nachdem es bei DSA ja in manchen Bereichen eine schon fast fanatische Detailverliebtheit gibt, dachte ich mir, ich frage mal nach, ob es dafür vielleicht ein 200-seitiges Quellenbuch gibt wie für sonst jede Kleinigkeit ;)

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Beitrag von Drowe » 13.10.2017 23:07


Lese ich das korrekt, dass kein Stabzauber (in WdZ) abgesehen von der Bindung des Stabes pAsP kostet? Ich finde das etwas ungewöhnlich, da schließlich sowohl dies Schale der Alchemie als auch eine gebundene Kugel Rituale mit pAsP kosten haben.

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Beitrag von Gorbalad » 13.10.2017 23:32

So steht es auch in der neuesten Auflage, ja.

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Beitrag von Eadee » 14.10.2017 08:03


Der Apport kostet pAsP und wird klassisch als der 7. Stabzauber betitelt.
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Beitrag von McBaine » 14.10.2017 10:20


color=darkgoldenrod

Hallo,

Eine (hoffentlich) kurze Frage zum UNITATIO - falls es doch eine längere Diskussion wird kann man es ja auslagern.
Was können die einzelnen per UNITATIO verbundenen Bundmitglieder tun? Wenn sie mitzaubern ist es wohl klar, sie machen die Zauberprobe mit und können außer der freien Aktion Schritt nichts machen. Was ist mit denen die den Zauber nicht beherrschen oder einfach nicht mitsprechen? Können die was anderes tun? Verteilen sich dann trotzdem die Astralpunktekosten auf alle, oder nur die, die mitzaubern?

Ich finde den Text da etwas schwammig, aber ich dachte dass man beim UNITATIO gemeinsam zaubert und deswegen die AE Kosten auf alle aufgeteilt werden. In unserer Gruppe kam es nun zu folgendem (noch theoretischen) Ereignis:

UNITATIO Artefakt verbindet Magier, Hexer und Magiediletant mit dem Zauber, der per SpoMod auf Reichweite 3 Schritt (statt Berührung) modifiziert wurde. Nun wird argumentiert, da der Bund ja geschlossen ist, können der Hexer und der Viertelzauberer andere Dinge machen als sich auf den Zauber zu konzentrieren (z.B. Kämpfen, eigene Zauber wirken etc. um den Magier zu verteidigen), solange sie sich nicht aus der 3 Schritt Reichweite entfernen, und die Kosten aller Zauber, die der Magier (als Bundführer) wirkt, werden auf die drei Bundmitglieder aufgeteilt.

Das geht mir von einem konzeptuellen Standpunkt her gegen den Strich. Mir kommt es vor, als kämen 5 Leute auf die Baustelle, 3 davon arbeiten, und zwei lesen Bildzeitung. Die beiden die lesen, entlasten nicht mit, die arbeit wird also nur durch 3 geteilt, statt durch 5, auch wenn 5 Leute auf der Baustelle anwesend sind.

Ich hab kein Problem damit, zu erlauben, dass die Leute im UNITATIO was anderes tun, solange sie nicht den Bund per Reichweitenverletzung brechen, aber wenn sie sich nicht auf den Zauber und das gemeinsam zaubern konzentrieren (und sei es nur als Laie sich einstimmen, wenn man den Zauber nicht kann oder wirken will), sollten die Kosten auch nur auf die Leute aufgeteilt werden, die mitzaubern (mit allen Nachteilen die das bringt.

Effektiv läuft es daraus hinaus:

Mehrere Personen schließen sich zu einem (Reichweitenvergrößerten) UNITATIO zusammen. Was ist richtig:
1) Jeder muss im UNITATIO den Zauber mitzaubern (oder sich zumindest darauf konzentrieren), es gibt gar nicht die Option etwas anderes zu tun, selbst wenn vergrößerte Reichweite das zulässt.
2) Es zaubert mit wer will. Wer nicht will oder kann, darf etwas anderes tun, die Kosten werden auf alle aufgeteilt.
3) Es zaubert mit wer will. Wer nicht will oder kann, darf etwas anderes tun, die Kosten werden aber nur zwischen den Bundmitgliedern aufgeteilt, die auch mitzaubern (also Aktionen aufwenden und nur Schritt als freie Aktion machen können).

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Beitrag von Drowe » 14.10.2017 10:57


Der Unitatio ist ausdrücklich dafür geeignet, dass Magiekundige ohne Kenntnis des zu sprechenden Zaubers daran teilnehmen können (obwohl ein Magiedilletant mit Unitatio etwas seltsam ist). Bei uns ist es so gehandhabt, dass kein Teilnehmer des Unitatio während dessen Wirkungsdauer etwas anderes tun kann als mitzuwirken oder sich darauf zu konzentrieren nicht aus dem Bund zu fallen, sprich Option 1. Am einfachsten zu lösen in dem die SpoMo Reichweite für den Unitatio verboten wird.

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Beitrag von Gorbalad » 14.10.2017 11:11

Drowe hat geschrieben:
14.10.2017 10:57
(obwohl ein Magiedilletant mit Unitatio etwas seltsam ist)
Der OT geht ja von einem Artefakt aus.

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Beitrag von Andwari » 14.10.2017 12:52

Bei mir können Zauberer im Unitatio genau das, was sie auch sonst können - so lange sie den Unitatio nicht aufheben. Das sind ggf. "Störungen" der eigentlichen, gemeinschaftlichen Zauberhandlung - je nach Stärke der Störung und dagegen helfender Selbstbeherrschung fällt der Einzelne aus der gerade laufenden Zauberei raus - oder komplett aus dem aufrechterhaltenen Unitatio.
Bei einem Zauber werden am Ende die AsP-Kosten auf all die aufgeteilt, die die ganze relevante (!) Zeit (eines Zaubers) über im Unitatio waren. Da der Unitatio länger bestehen kann, ist es (bei mir) sogar möglich, dass ein Zauberer sich zwischendrin aus einem Unitatio ausklinkt, im Keller was holt und wieder reinkommt - die SF "Zauber unterbrechen" hilft, dabei, in einen darin gerade stattfindenden Zauber wieder reinzufinden und "Meisterliche Zauberkontrolle II" erlaubt es, sich aus dem laufenden Unitatio aus- und wieder einzuklinken. All das erzeugt bei den Mit-Zauberern Störungen, die diese (alle) bewältigen müssen.

Ein Unitatio-Artefakt (das zum Unitatio unfähige AsP-Batterien anzapft und einen Unitatio aufrechterhält) ist ein unglaublich mächtiges Ding - bei mir gibt es so was nicht mal einfach so, d.h. jeder Beteiligte braucht wenigstens TaW 0(aktiviert) in Unitatio um seine Probe theoretisch schaffen zu können - derartige Spendenaktionen müssen ggf. über Magischer Raub o.ä. gehen.

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Beitrag von Merios » 14.10.2017 15:54

Erstmal muss bei dem Artefakt natürlich auch die 6 Punkte Erschwernis für 2 Mitzauberer unterschiedlicher repräsentation mitberechnet werden. Ausserdem muss jeder Beteiligte am Bund ebenfalls eine um 6(+ Reichweitenmod) erschwerte Probe auf den Unitatio ablegen. Zumindest der Viertelzauberer ist da schonmal raus, da er keine Reichweitenmodifikation machen kann, soweit ich weiss.

Die Probe zum erschaffen des Artefakts wäre also (wenn es in Gildenmagischer Repräsentation geschaffen wurde) um 6 (2 andere Repräsentationen) + 5 (zwei mal Reichweite aufstufen) erschwert. Die Probe der Hexe um 6 + 10 (keine Halbierung) und die des Viertelzauberers unmöglich (ausser er nutzt das Artefakt). Ausserdem würde ich wagen zu behaupten, dass diese Proben eben so lange brauchen wie der Unitatio selbst, was das Artefakt relativ irrelevant macht.


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Beitrag von Eadee » 14.10.2017 16:39

Wenn der Nutzer des Artefakts nicht Bundführer sein soll, ist keine +6 wegen unterschiedlicher Traditionen notwendig. Relevant für die Erschwernis des Unitatio ist iIrc ausschließlich in welcher Repräsentation die Unitatios gewirkt werden. Welche und wie viele respräsentationen die personene beherrschen, die mit dem unitatio verbunden werden, ist in dieser Stufe erstmal sekundär. Beim gemainsamen zaubern mit Zauber vereinigen ist auch nur relevant in welcher Repräsentation die wirkenden Sprüche gesprochen werden, nicht welche Repräsentationen die Leute beherrschen.
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Beitrag von Merios » 14.10.2017 19:26

Eadee hat geschrieben:
14.10.2017 16:39
Wenn der Nutzer des Artefakts nicht Bundführer sein soll, ist keine +6 wegen unterschiedlicher Traditionen notwendig.


Ich hab mich da etwas vertan. Als nicht Bundführer hat man eine erschwernis von 3, wenn man den Unitatio in einer anderen Repräsentation spricht. Als Bundführer ist er für jede andere vorkommende Repräsentation um 1 erschwert. Es gibt also 3 Varianten, welche Erschwernis der Unitatio des Artefakts bei der Erstellung hätte:
+1 wenn der Unitatio des Artefakts in Gildenmagischer Repräsentation von der Hexe oder dem Viertelzauberer genutzt wird (Bundführer)
+2 wenn der Unitatio des Artefakts in Gildenmagischer Repräsentation von dem Gildenmagier genutzt wird (Bundführer)
+3 wenn der Nutzer des Artefakts nicht der Bundführer ist

Das ganze ändert sich nochmal, falls die Hexe den Unitatio in Gildenmagischer Repräsentation beherrscht. Und je nachdem wie man es handhabt, haben Magiedilettanten entweder überhaupt keine Repräsentation oder die "natürliche Repräsentation".

Soweit ich weiss müssen solche Details ja schon bei der Artefakterschaffung festgelegt werden. Also SpMods, Varianten und spezielle Bedingungen.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.10.2017 23:51

Andwari hat geschrieben:
14.10.2017 12:52
oder komplett aus dem aufrechterhaltenen Unitatio.
Zum einen ist der Unitatio kein aufrechterhaltender Spruch (es fehlt das (A) bei der Wirkungsdauer), zum Anderen hiesse das auch nur, dass derjenige, der nur AsP spendet einfach Mali bei der Ausführung anderer Tätigkeiten hätte.
Im Endeffekt nach RAW ganz klar Option 2. Wer nur AsP beisteuert kann anderen Dingen nachgehen, solange er die Reichweite nicht verlässt. Der gewirkte Unitatio hält die Verbindung innerhalb der Reichweite und sorgt für die AsP-Übertragung.
Um bei der Baustelle zu bleiben: einige bringen eben nur Baumaterialien(AsP) hin. Auch notwendig, aber es hindert diese eben nicht, während der Errichtung dann die Baustelle zu schützen.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Beitrag von Nerix » 15.10.2017 10:03

Hallo liebe Forengemeinde,

gibt es offizielle gildenmagische Lehrmeister, die satuarischen Gemeinschaften nahestehen?
Also solche, die offiziell Zugriff auf manche Hexenzauber oder gar die satuarische Rep. haben?
Wenn ja, in welcher Publikation kann ich sie finden?
Zuletzt geändert von Nerix am 15.10.2017 10:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Andwari » 15.10.2017 10:31


1. Der Unitatio hat nicht (A), klar - weil er sonst in vielen Fällen zu nachteilig fürs Ergebnis wäre - aber er muss doch "aufrechterhalten" werden - in der Grundvariante dadurch, dass man laut Spruchbeschreibung beide Hände an den schweißigen Fingern des Kollegen hat bzw. sich dauerhaft berührt, was andere Aktionen doch merklich einschränkt. Das kann und sollte man ändern können, ist aber durch Reichweitenveränderung RAW nicht automatisch komplett raus, da ist der Unitatio-Zirkel ein physisch sehr hilfloses und fragiles Ding - spätestens wenn man dem neben dem Bundführer kräftig auf die Finger haut. Das magische Geflecht aufrechtzuerhalten braucht mMn irgendwas an Mitwirkung - sonst sollten Elfensippen doch eigentlich dauerhaft in einer "Horziont"-Variante leben, oder? Es wäre da gar nicht nötig, "alle" in einen Unitatio reinzuholen, wenn man das mit dem fehlenden (A) ausreizt, könnte ein einzelner Elf Mitglied in dutzenden Unitatio-Zirkeln gleichzeitig sein, was mMn nicht im Sinne des Erfinders ist.
2. Eine "Störung" ist explizit beim Zauber beschrieben - Verständigung stören holt einen Teilnehmer, der vmtl. weiter mitmachen will, aus dem Kreis raus - ohne ihn aus dem Wirkungsbereich zu entfernen. Ich sehe "nach Keulenschlag bewußtlos" als sehr zwingende Störung und "wegen Ignifaxius verletzt und brennend" als eine, die man berücksichtigen sollte.
3. Zur Baumatierialien-Lieferung (AsP) braucht es mMn immer noch eine akute Freiwilligkeit - ich kann nicht einen reichweitenerhöhten Unitatio mit festem Bundführer aufstellen, die anderen Teilnehmer dann im Turmzimmer festbinden und jahrelang als Astralbatterien nutzen, oder?

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Beitrag von Eadee » 15.10.2017 11:24

Ich schicke mal Nahema ins Rennen. Wird zwar schwer einen Spielleiter zu finden der sich das antun will für einen Helden / eine Heldin zu leiten der/die Schüler von Nahema ist, aber sie würde ins Profil passen.
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Beitrag von B.O.B. » 15.10.2017 16:16

Spontan fällt mir da die Schule der Austreibung zu Perricum ein. Da gibt's 'ne Hexe als Teil des Lehrstuhls, die Traumdeutung unterrichtet.

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Beitrag von Andwari » 15.10.2017 16:42

Anders rum: Ein Gildenmagier, der Hexen ohne Vorbehalte gegenüber Gildenmagie bzw. deren Nutzern sucht, wird vmtl. auch auf "Aranien" kommen - HaM nennt zwar keine Hexe als Lehrmeister in Zorgan, aber wenn man irgendwo kooperationswillige/lehrende Hexen kennt, dann vmtl. in der Gegend. Hier hat man auch keine Vorbehalte gegen allerlei sonderbare Zauberer (Scharlatane, Schelme, ... also warum nicht auch die Hexen von nebenan?)

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Beitrag von Eadee » 15.10.2017 18:23

Andwari hat geschrieben:
15.10.2017 16:42
In Aranien sind es eher die Vorbehalte gegen Gildenmagier die diese Sache schwierig gestalten. Bis vor kurzem gab es ja noch den hier: Aranischer Exodus.
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