DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 03.10.2018 23:25

Nachricht der Moderation

Leichen, Liebe und Leichenerweckung scheint für kFkA zu komplex zu werden, der Fragenkatalog erscheint mir schon grenzwertig. EWenn ihr das diskutieren wollt oder tief in die Regeldetails geht bitte in einem eigenen Thread.
Danke.:)

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Bluthandel
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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 04.10.2018 07:58

Farmelon hat geschrieben:
03.10.2018 22:56
Privat:
RoiFirdayon hat geschrieben:
03.10.2018 22:03
So eine Flamme - Flämmchen - lässt sich einfach ausschlagen. Das geht auch dann, wenn sie in brennbares Material gesetzt wird - es ist ja kein Flächenbrandfeuer, das da erschaffen wird. Die Variante bis zum Sonnenaufgang bedeutet nur, dass das Flämmchen brennt, bis es durch profane Methode, Magie oder Wunder gelöscht wird. In der von Dir gemeinten Situation kommt auch noch hinzu, dass man nicht einfach zaubern und dann auch noch wild herumraufen kann (Probe auf Selbstbeherrschung für den Zauber beim Raufen?). Außerdem bedarf es schon hoher Werte, die Zauberdauer zweimal zu verkürzen und die Variante bis zum Sonnenaufgang zu verwenden. Details müsste aber der SL abfragen.
Ein Manifesto hat eine Wirkungsdauer, so wie jeder Zauber. Der wirkt nicht augenblicklich und verschwindet dann sondern so lange die Wirkung anhält ist die Flamme da weil Magie und Wirkungsdauer von x. Außer es wird da mit Gegenzaubern oder karmal gegen gehalten. Die Wirkung bleibt während der Wirkungsdauer, nach Ende der Wirkungsdauer verschwindet die magische Flamme. Andere Manifestationen des Manifestos bleiben schließlich auch während der Wirkungsdauer, flüchtige Elemente bleiben nach Zaubertext meist kürzer. Aber man kann die Wirkungsdauer ja auch verlängern um sie länger zu halten, dafür hat der Manifesto eine Variante.
Allerdings - um das auf den Auslöser der Frage zu beziehen - kann der Manifesto "an einer Stelle" in maximal 1 Schritt Reichweite entstehen. Es wäre jedoch nicht möglich, an ein sich bewegendes Objekt einen Manifesto "anzuhängen" bzw es längerfristig zu belegen. Sprich: Der Magier manifestiert an einem bestimmten Punkt den Manifesto, nicht jedoch "an den Haarwurzeln der Schelmin, die dann bis zum nächsten Tag arkan brennen". Die Beispiele im Zauber sind auch entsprechend allesamt statischer Natur. Darüber hinaus wäre der Zusatz "meist nicht zum Schaden anderer" m. E. in diesem Fall sowieso ein klarer Dealbreaker, da dies eine ziemlich böswillige Variante des Cantus wäre, die ich nicht im Einklang mit elementaren Wirkungsgedanken sehe.

Davon abgesehen stimme ich dem Eingangszitat zu: Zweimal Zauberdauer modifizieren, Laut und deutlich gesprochene Formel konnte ich auch nicht ausmachen, Variante... und dann die direkte Raufenattacke (und dem anderen Zauberer direkt die Reaktionsmöglichkeit abzusprechen), OT-Wissen über die Zauberdauer des Anderen IT anzuwenden... sah fragwürdig aus, war jedoch im Mindesten kein guter Stil, finde ich. :censored:
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 04.10.2018 09:27

Das Rätsel das bleibt ist immer noch ob sich die erzeugte Flamme profan löschen lässt denn ein mit Hilfe des Manifesto mit Wasser gefüllter Becher kann einfach ausgetrunken werden, eine mit dem Manifesto erzeugte Pfütze kann mit Sand oder Kies zugeschüttet werden und eine mit dem Manifesto erzeugte Blütenknospe kann zerpflückt werden.

Warum sollte dann die Feuer-Variante unmanipulierbar und unlöschbar sein?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass ein Zauber mit Komplexität A und Verbreitung 5 die Möglichkeit bietet aus einem Zauberer einen übermächtigen Brandstifter zu machen den nur noch ein Praiot aufhalten kann.

Nachricht der Moderation

Der nächste Post ohne Farbe wird kommentarlos gelöscht, bitte Regeln für diesen Bereich beachten. Es ist nicht Aufgabe des Teams dir hinterherzuarbeiten, auch wenn ich es jetzt nochmal dem Forum zuliebe gemacht habe - Fenia

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 04.10.2018 09:47

Ich verstehe es so: Die Flamme am Finger des Magiers ist unlöschbar, aber eine damit entzündete Kerze kann gelöscht werden.

Demras
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Ungelesener Beitrag von Demras » 04.10.2018 11:03

Ich hätte eine Frage bezüglich Spomods für Gildenmagier.
Gildis dürfen ja die Aufschläge für Spomods ja halbieren. Nun bin ich neugierig wie es bei mehreren unfreiwilligen Gegnern aussieht. Hier ist ja nicht die Rede von ZfP-Kosten sondern von sonstigen Modifikationen im Rahmen von Höchste MR + Anzahl der Gegner als Erschwernis. Trotzdem st es aber ja eine Spomod... Wird also sagen wir bei 3 Strauchdieben mit der höchsten MR=5 alles halbiert?
Das wäre dann eine Erschwernis von 4 und damit eigentlich leichter als den einzelnen Strauchdieb mit MR=5 unmodifiziert zu treffen.
Oder wird nur der Zuschlag aus der Menge halbiert, wir wären also bei Erschwernis 7 statt 8?
Oder bezieht sich die Gildihalbierung nur auf ZfP-Kosten?

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 04.10.2018 14:34

Magieresistenz ist mMn nie eine Spomod. [/quote]

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 04.10.2018 19:59

Ich denke auch, das sich die Flamme auf natürlichen Weg wird löschen lassen.
Denn anderes als bei vielen anderen Zaubern, heist die es bei der Wirkungsdauer hier "Nach maximal einer Minute verschwinden flüchtige Manifestation auf natürliche Weise (Windhauch vergeht, Feuer erlischt etc.), während sich bleibende Manifestationen (Wasser, Sand, Erde, Steinchen) nach ZfP* Spielrunden auflösen."
Anstelle der sonst üblichen "X [Zeiteinheit]"...
Man berücksichtigt hier also, das die Manifestation nicht unbedingt diese Minute überleben muss.
Bleibt aber die Variante der Wirkungsdauer, bei der es Ausdrücklich heist das die Manifestation bis zum Sonnenaufgang gebunden wird.
Diese Variante wird man benötigen, wenn man elementare Diener, oder Dschine, mittels diese Manifestationen rufen will. Und da wäre es, grade bei Feuer und Luft, äußert unpraktisch wenn die sich so leicht wieder los werden ließen...
Das Missbrauchspotential beim Feuer ist hier aber natürlich Naturgemäß enorm...
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 04.10.2018 20:43

ChaoGirDja hat geschrieben:
04.10.2018 19:59
Diese Variante wird man benötigen, wenn man elementare Diener, oder Dschine, mittels diese Manifestationen rufen will. Und da wäre es, grade bei Feuer und Luft, äußert unpraktisch wenn die sich so leicht wieder los werden ließen


Aber gerade hier sagt der Liber Cantiones dass dies nicht so einfach geht:

Liber Cantiones, Seite 173 hat geschrieben: Eine einzelne beschworene Erscheinung ist übrigens
meistens von der Menge her nicht ausreichend, um einen
Elementaren Diener, Dschinn oder gar Elementaren Mei-
ster herbeizurufen. Für einen Elementaren Diener werden
12 ZfP* in mehreren MANIFESTO benötigt, für einen
Dschinn sogar 24 ZfP*; für einen Elementaren Meister reicht
die beschworene Menge keinesfalls aus.

ChaoGirDja hat geschrieben:
04.10.2018 19:59
Das Missbrauchspotential beim Feuer ist hier aber natürlich Naturgemäß enorm


Ja, besonders weil es ein Zauber mit Komplexität A und Verbreitung 5 ist. Dort steht jedoch auch:

Liber Cantiones, Seite 173 hat geschrieben: Der MANIFESTO ermöglicht das klassische und
beeindruckende, aber letztlich harmlose Herbeizaubern von
Kleinigkeiten aus dem Nichts, das Zauberkundigen ihr ty-
pisches Flair verschafft.


Aber dies ist vermutlich einer der Sachverhalte der bei DSA viel Raum für individuelle Interpretationen lässt und wo der zuständige SL das letzte Wort haben sollte ob es in seinem Aventurien möglich ist mit der verlängerten Variante des Manifesto spontan Menschen mit unlöschbaren Flammen einzuäschern. Falls ja würde mich die Haltung vieler Praioten plötzlich überhaupt nicht mehr wundern.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 04.10.2018 22:00

Märzhäsin hat geschrieben:
04.10.2018 20:43
ChaoGirDja hat geschrieben:
04.10.2018 19:59
Diese Variante wird man benötigen, wenn man elementare Diener, oder Dschine, mittels diese Manifestationen rufen will. Und da wäre es, grade bei Feuer und Luft, äußert unpraktisch wenn die sich so leicht wieder los werden ließen
Aber gerade hier sagt der Liber Cantiones dass dies nicht so einfach geht:
Liber Cantiones, Seite 173 hat geschrieben: Eine einzelne beschworene Erscheinung ist übrigens
meistens von der Menge her nicht ausreichend, um einen
Elementaren Diener, Dschinn oder gar Elementaren Mei-
ster herbeizurufen. Für einen Elementaren Diener werden
12 ZfP* in mehreren MANIFESTO benötigt, für einen
Dschinn sogar 24 ZfP*; für einen Elementaren Meister reicht
die beschworene Menge keinesfalls aus.
Sagt doch niemand das es einfach ist.
Aber ohne eine "dauerhafte" Präsens des Elementes, vor allem bei Luft (wobei das auch relativ Sin-frei ist ^^; ), wäre es jedoch schlicht unmöglich diese Ansammlung auch nur hin zu bekommen. Von der ZD des Dshinrufes reden wir besser garnicht erst... Aber der elementare Diner ist da auch nicht besser.

Märzhäsin hat geschrieben:
04.10.2018 20:43
Aber dies ist vermutlich einer der Sachverhalte der bei DSA viel Raum für individuelle Interpretationen lässt und wo der zuständige SL das letzte Wort haben sollte ob es in seinem Aventurien möglich ist mit der verlängerten Variante des Manifesto spontan Menschen mit unlöschbaren Flammen einzuäschern. Falls ja würde mich die Haltung vieler Praioten plötzlich überhaupt nicht mehr wundern.
Das hat auch viel damit zu tun, das man einfach coole Sache ermöglichen möchte. Das sich dadurch aber auch ordentliches Missbrauchspotential entfalten lässt, ist oft Nebensache bis hin zu Uninteressant.
Zumal es ja eben auch, wie du richtig sagst, jeder Runde selbst überlassen ist, was geht und was nicht.

Hier tritt das Problem aber auch schlicht deswegen aus, weil Feuer so ein extrem zerstörerisches Element ist. Selbst ein harmlose kleine Flamme aus dem Daumen, nicht mehr als ein Feuerzeug, kann ein ganzes Haus in Brand setzten. Wenn man es richtig macht. Der kleinen Flamme ist das jedenfalls völlig egal... (und zur Not kann man auch eine Pfeife benutzten um das selbe zu erreichen ^^; ).
Ähnliche extreme Optionen bietet halt kein anderes Element. Selbst Gifte (gleich ob Biologisch oder Mineralisch, ob Flüssig, Fest oder Gasförmig), bieten diese krasse Option.
Das ist halt einfach "die Natur" dieses Elementes und damit "muss" man halt leben ^^
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Astralo der Unglaubliche
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Ungelesener Beitrag von Astralo der Unglaubliche » 06.10.2018 02:36

Dürfen Viertelmagier Zauberspezialisierungen lernen?

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Ivar Solgison
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Ungelesener Beitrag von Ivar Solgison » 06.10.2018 03:31

Laut Wege der Helden Seite 291 sind Zauberspezialisierungen nur für Halb- und Vollzauberer vorgesehen.
Schließlich bin ich ein Thorwaler. Und wir Thorwaler können alles.

Cormaeril
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Ungelesener Beitrag von Cormaeril » 11.10.2018 16:26

Moin,
zwei Fragen zum Ecliptifactus:

a) ist der Schatten durch normale Waffen zu verletzen, man braucht keine magischen oder geweihten?

b) kann der Schatten z.B. Dämonen verletzen, zählt er also als magische Wesenheit?

Danke

Hotzenplotz
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Ungelesener Beitrag von Hotzenplotz » 11.10.2018 16:51

Demras hat geschrieben:
04.10.2018 11:03
Ich hätte eine Frage bezüglich Spomods für Gildenmagier.
Gildis dürfen ja die Aufschläge für Spomods ja halbieren. Nun bin ich neugierig wie es bei mehreren unfreiwilligen Gegnern aussieht. Hier ist ja nicht die Rede von ZfP-Kosten sondern von sonstigen Modifikationen im Rahmen von Höchste MR + Anzahl der Gegner als Erschwernis. Trotzdem st es aber ja eine Spomod... Wird also sagen wir bei 3 Strauchdieben mit der höchsten MR=5 alles halbiert?
Das wäre dann eine Erschwernis von 4 und damit eigentlich leichter als den einzelnen Strauchdieb mit MR=5 unmodifiziert zu treffen.
Oder wird nur der Zuschlag aus der Menge halbiert, wir wären also bei Erschwernis 7 statt 8?
Oder bezieht sich die Gildihalbierung nur auf ZfP-Kosten?
Die Varianten sind keine spontanen Modifikationen. Deshalb gilt dort auch nicht der Gildenmagier-Vorteil.

Varianten sind ein regeltechnisches Konzept zur ad-hoc-Veränderung von Zaubern. Im Gegensatz zu spontanen Modifikationen sind Varianten bereits in der Thesis einer Zauberformel fixiert.

und

Varianten und Spontane ModifikationenDie bei den einzelnen Zaubersprüchen im LC aufgeführten Varianten gelten nicht als Spontane Modifikationen (sie sind zwar Modifikationen, aber nicht spontan); vor allem werden ihre Zuschläge auf die Zauberprobe nicht durch die gildenmagische Repräsentation oder die Sonderfertigkeit Matrixverständnis halbiert, noch wird ihre Erschwernis durch den Stabzauber Modifikationsfokus gesenkt. (Auszug aus den Errata (bezogen noch auf den Liber Cantiones nach DSA 4.0))

Link: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Variante

erik
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Ungelesener Beitrag von erik » 12.10.2018 10:07

Cormaeril hat geschrieben:
11.10.2018 16:26
Moin,
zwei Fragen zum Ecliptifactus:

a) ist der Schatten durch normale Waffen zu verletzen, man braucht keine magischen oder geweihten?

b) kann der Schatten z.B. Dämonen verletzen, zählt er also als magische Wesenheit?

Danke
a) Laut LCD71 hat der Schatten keine Resistenzen / Immunitäten, dürfte also durch jede Waffe verletzbar sein. Durch Zauberei allerdings kann man den Schatten weder verletzen noch beeinflussen, also kein FULMINICTUS / IGNIFAXIS / AXXELERATUS / BLITZ / DUPLICATUS(?) usw...

b) Ich würde sagen, da der Schatten magisch belebt wurde, gilt alles was dem Schatten angehört (also auch dessen Waffen) als magisch und vermag somit auch Dämonen zu schaden. Der Zauber hat das Merkmal dämonisch, dennoch würde ich die Waffe wohl nur zu einer magischen, nicht aber einer dämonischen Waffe machen.

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 14.10.2018 15:31

color=#00BF00 Was würdet Ihr schätzen kostet eine gut mit magischen Büchern ausgestattete Bibliothek für eine Neugegründete Magierakademie?
Hat Euer Held das Zeug zum Lehrmeister? Horasischer Vagant @ Euer Held als Lehrmeister

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 14.10.2018 19:09

Horasischer Vagant hat geschrieben:
14.10.2018 15:31
color=#00BF00 Was würdet Ihr schätzen kostet eine gut mit magischen Büchern ausgestattete Bibliothek für eine Neugegründete Magierakademie?


Braucht man weniger Schätzen als Nachlesen.

WdZ bei Magische Bibliothek findest du Preise und gängigen Kanon an Werken.
Ergänzt durch die Akademie-Bände.
Je nach dem noch einige Erweiterungen zu deinem Schwerpunktgebiet.

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Ungelesener Beitrag von barret » 16.10.2018 01:51

Wenn man mehrere Speicher auf den Stab sprechen will, muss man dann auch mehrmals die Lernkosten bezahlen oder hat man es dann einmal gelernt und muss nur die Erschaffungskosten mehrfach entrichten?

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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 16.10.2018 06:26

Du musst den Stabzauber nicht nochmal erlernen. Das Wissen, wie man einen Zauberspeicher anlegt, sind die Lernkosten. Das Wissen dann anzuwenden sind dann die Erschaffungskosten. Ähnlich wie bei den Zaubern: die AP um den Zauber zu erlernen musst du auch nicht bei jeder Anwendung des Zaubers zahlen. (Ich hoffe ich habe deine Frage richtig verstanden!)
Für die Freunde der kleinen Geschuppten: Von den kleinen Drachen
"I am 87% confident you will burst into flames." Kimiko Lockeweaver, Bayesian Empirimancer
"I do not help, Mr. Bogan. I oppose." Mathias Melchior, Dept. of Opposition

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Ungelesener Beitrag von barret » 16.10.2018 09:59

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
16.10.2018 06:26
Du musst den Stabzauber nicht nochmal erlernen. Das Wissen, wie man einen Zauberspeicher anlegt, sind die Lernkosten. Das Wissen dann anzuwenden sind dann die Erschaffungskosten. Ähnlich wie bei den Zaubern: die AP um den Zauber zu erlernen musst du auch nicht bei jeder Anwendung des Zaubers zahlen. (Ich hoffe ich habe deine Frage richtig verstanden!)
Hast du, danke!

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Ungelesener Beitrag von erik » 17.10.2018 19:23

Kann ich auf einen Dämonen einen DUPLICATUS wirken, sodass also z.B. auf einmal drei miteinander verschwimmende Zantim vor meinen Feinden stehen?
Zielobjekt ist Einzelwesen, freiwillig - sollte also kein Problem sein.
Dämonen sind allerdings Immun gegen das Merkmal Illusion - Ich hätte das jetzt nur auf die Wahrnehmung von Illusionen bezogen, würde aber gern andere Meinungen hören.

Cheers

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Ungelesener Beitrag von Mimj » 17.10.2018 21:58

Da würde ich sagen ist mal wieder ein Fall von Zielobjekt und Betroffener des Zaubers sind nicht identisch ist also etwas auslegungs Sache.
Immunität gegen Merkmal spricht davon das bei entsprechenden Wesen entsprechende Zauber nicht wirken - jetzt aber nicht genau geklärt ob betroffen oder Zielobjekt.
Ich würde es eher an Betroffen, als an Zielobjekt festmachen und es entsprechend zulassen, aber die andere Auslegung ist meiner Meinung nach genauso möglich

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Ungelesener Beitrag von Praiodan Eichelhärter » 18.10.2018 18:55


Also ich würde sagen, dass die Immunität verhindert dass eine Zaubermatrix des entsprechenden Merkmals mit dem Wesen interagiert. Deshalb funktionieren dann auch solche Zauber wie DUPLICATUS nicht, da der Zauber ja ein Abbild des Wesens macht. Deshalb funktioniert es beispielsweise auch, einen SCHLEICHER gegen einen Dämonen einzusetzten, der ja Immunität Eigensachaft besitzt. Weil der SCHLEIER zwar den Dämon betrifft, aber nur mit dir interagiert.

erik
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Ungelesener Beitrag von erik » 18.10.2018 19:41

Praiodan Eichelhärter hat geschrieben:
18.10.2018 18:55
Deshalb funktioniert es beispielsweise auch, einen SCHLEICHER gegen einen Dämonen einzusetzten, der ja Immunität Eigensachaft besitzt. Weil der SCHLEIER zwar den Dämon betrifft, aber nur mit dir interagiert.

Spannender Punkt, danke dafür!
Das heißt eine Immunität bewirkt, dass der Astralkörper des Dämons keine Rezeptoren für jene Merkmale hat die unter der Immunität genannt sind. Dementsprechend sollte ein DUPLICATUS nicht wirken, wenn ich versuche damit einen Zant zu verdoppeln. Gleichermaßen würde aber ein DUPLICATUS auf den Krieger der gegen den Zant kämpft an sich funktionieren, scheitert aber am Astralsinn des Dämons. Soweit richtig?
Hieße das, ein Krieger mit zwei DUPLICATUS Doppelgängern in einer Zone Hellsicht trüben, die den Astralsinn des Zants ausschaltet, wirkt gegen diesen Dämon?

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Ungelesener Beitrag von vmoeller » 18.10.2018 21:33

Hallo,

wie sieht es mit Vor- und Nachteilen beim Zweitstudium aus?
Eigentlich kriegt man nach Regeln glaube ich keine Vor- und Nachteile, was ich aber nicht allzu sinnvol finde. Vor allem Verpflichtungen usw sollte man doch schon zumindest in abgeschächter Form kriegen.
Wie regelt ihr das bzw habt ihr das irgendwelche Hausregeln für?

Danke schonmal im Voraus
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.10.2018 22:28

RAW gibt es nur das was beim Zweitstudium dazu auch angegeben wird. Also keinerlei Vor- und Nachteile.

Wie einzelne Spieler oder Gruppen das regeln, was es für Hausregeln gibt dürfte für kFkA zu sehr ausufern falls mehr als ein oder zwei Leute drauf eingehen oder jemand das in ne Diskussion verwandeln will.

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Ungelesener Beitrag von Laske Hjalkason » 19.10.2018 10:14

Es gibt ja viele Vor- und Nachteile, die noch im Verlauf des Spiels vergeben werden können:
schlechte Eigenschaften wie Ängste durch den Hexenfluch Ängste mehren
Vorurteile
Schulden
Verbindungen
streng genommen besonderer Besitz, sobald man sich ein Pferd kauft
usw.

Wenn man ein Zweitstudium absolviert sollte man sich halt überlegen wie das finanziert wird und wieso einen die entsprechende Zauberschule aufnimmt.
Hat man einen Leumund oder einen Sponsor oder hat man es sich direkt bei dem Institut verdient oder hat eine entsprechende Gegenleistung wie einen sehr seltenen Zauber? Vielleicht kann man auch eine geraume Zeit als Lehrmeister dort arbeiten und sich in die Vorlesungen der Kollegen setzen.
Entwerder gibt es eine Art von Gegenleistung, die man im Ausgleich für die Ausbildung erbringen kann oder man schuldet der Institution anschließend etwas. Das kann dann über die Nachteile Verpflichtungen und Schulden abgebildet werden.
Den Wert eines Zweitstudiums hab ich gerade nicht vorliegen, aber es könnte den 1000 D Schulden entsprechen, die man als Jungmagier von der eigenen Akademie mitbekommt.

Ansonsten sehe ich da keine Notwendigkeit andere Vor- oder Nachteile ins Spiel zu bringen. Außer vielleicht Vorurteile und Angst vor dem Lehrer für Zaubertränke. :lol:
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Ungelesener Beitrag von Laske Hjalkason » 19.10.2018 10:32

erik hat geschrieben:
18.10.2018 19:41
Das heißt eine Immunität bewirkt, dass der Astralkörper des Dämons keine Rezeptoren für jene Merkmale hat die unter der Immunität genannt sind. Dementsprechend sollte ein DUPLICATUS nicht wirken, wenn ich versuche damit einen Zant zu verdoppeln.

Beißt sich das nicht etwas mit der Beschreibung von Amazeroth Daimonen? Die sollten doch Illusionen benutzen oder liege ich da falsch? Ich würde davon ausgehen, das sich ein Amazeroth Daimon mittels Illusionen tarnen kann, er aber wohl jedwede Illusion durchschaut.
Ich habe die Immunität der Daimonen gegenüber Illusionen immer so verstanden, das sie astral wahrnehmen und dadurch Illusionen durchschauen. Spätestens wenn sie das Merkmal Illusion erkennen dürften sie skeptisch werden.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 19.10.2018 11:55

Öhm... so mal ganz kurz:

Immunität Merkal Illusion bedeutet erst einmal, der Dämon wird davon nicht beeinflusst. Aka: Der Astralsinn eines Dämonen erkennt sofort, was Echt und was Illusion ist. Du kannst ja dennoch einen Illusionszauber wirken, selbst mit dem Dämonen als Ziel, aber er wirkt auf den Dämonen eben nicht. Eine "Multiplikation" des Dämonen nach außen hin, wäre aber absolut möglich. Ich glaube, einige der Dämonen Iribaars hatten sogar "Ilusions-Fähigkeiten".

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Praiodan Eichelhärter
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Ungelesener Beitrag von Praiodan Eichelhärter » 19.10.2018 20:12

Also ka ob das noch kfka ist. aber egal
Dämonen erkennen eine Illusion durch die Fähigkeit Astralsinn. Das ist erstmal unabhängig von der Immunität. Durch die Immunität wirkt jetzt keinerlei Illusion auf sie
"Bei vollkommen immunen Wesen wirken Zauber des entsprechenden Merkmals in keiner Weise." aus WdZ 235
Das heißt zum einen, dass sie Illusionen nicht sehen bzw immer durchschauen. Zweitens heißt das meiner Meinung aber auch, dass eine Illusion auch nicht auf sie gezaubert werden kann. Ein Schleier kann ich schließlich auch nicht auf einen Dämon sprechen. Einen Gardianum sollte von einem gegen ANitmagie immunen Dämon auch nicht genutzt werden können. Inwieweit man jetzt saagen will, dass Dämonen auf sich selbst Illusionen sprechen können.... Muss man selber klären. RAW sind Dämonen Einzelwesen und es gibt einige Dämonen die Zauber beherrschen die nur auf Einzelperson wirken. Muss man sich halt überlegen in wieweit das gewollt ist/war bzw die "Dämonische Repräsentation" diese AUsnahemn behandelt

erik hat geschrieben:
18.10.2018 19:41

Spannender Punkt, danke dafür!
Das heißt eine Immunität bewirkt, dass der Astralkörper des Dämons keine Rezeptoren für jene Merkmale hat die unter der Immunität genannt sind. Dementsprechend sollte ein DUPLICATUS nicht wirken, wenn ich versuche damit einen Zant zu verdoppeln.

sehe ich so, ja
erik hat geschrieben:
18.10.2018 19:41

Spannender Punkt, danke dafür!
Gleichermaßen würde aber ein DUPLICATUS auf den Krieger der gegen den Zant kämpft an sich funktionieren, scheitert aber am Astralsinn des Dämons. Soweit richtig?

Nein, der Dämon ist Immun gegen jede Auwirkung einer Illusion, unabhängig von seinem Astralsinn. Auch wenn er mit diesem natürlich die Illusion als solche sieht.
erik hat geschrieben:
18.10.2018 19:41

Hieße das, ein Krieger mit zwei DUPLICATUS Doppelgängern in einer Zone Hellsicht trüben, die den Astralsinn des Zants ausschaltet, wirkt gegen diesen Dämon?

nein, siehe oben

barret
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Ungelesener Beitrag von barret » 22.10.2018 19:31



Nochmal ne kurze Frage zur Alchimie. Wenn ich einen meiner eigen gebrauten Tränke analysieren will, um die Qualität herauszufinden, ist dieser Vorgang dann irgendwie erleichtert? Liste der Zutaten und Mengenangaben, etc. weiß ich ja dann alles schon. Irgendwie finde ich würde das Sinn machen, habe im WdA allerdings nichts dazu gefunden. Vielen Dank!

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