DSA4 Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
Firnblut
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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 13.02.2018 11:30

Danke. Mir ging es lediglich um die Regelseite. Ich würde es genau so halten, wie Tjorse, wollte nur vorher mal nachfragen, ob ich vielleicht einfach etwas in den Regeln übersehen habe.

Edit bzgl Xenographus (den man eh für das Buch können muss):
Wir reden von einem 200-Seitigen Foliant. Man weiß leider nicht, mit welchem TaW Sprachen kennen man hier weiter rechnen darf, aber ich nehm einfach mal 10 an, weil es so schön einfach zu rechnen ist..
Dann kommt heraus: Zeit für die erfolgreiche Erstlektüre sind 100 Zeiteinheiten. Also 200 Stunden=12000 Minuten=720000 Sekunden und damit 240000 Kampfrunden.
Der Xenographus kostet 1 AsP/10 Kampfrunden. Also 72000 AsP für die Zeit, die die erfolgreiche Erstlektüre in Anspruch nimmt. Plus immer 5 AsP, wenn man eine Pause macht.

Mein Magier dürfte im Schnitt so 8-9 AsP pro Nacht regenerieren. Mit astraler Meditation kann man schon von 12 ausgehen, die er konstant hinzugewinnt.
Damit brauche ich nur 20000 Tage, also 55 Jahre für die erfolgreiche Erstlektüre.

Fazit: Wenn ich nicht nen ganz groben Denkfehler gemacht habe, ist der Xenographus eher keine Option um ganze Bücher durchzuarbeiten - selbst wenn man oben von einem Teiler von 20 statt 10 ausgehen würde :D
Zuletzt geändert von Firnblut am 13.02.2018 13:00, insgesamt 2-mal geändert.

Lo-ki
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Ungelesener Beitrag von Lo-ki » 13.02.2018 11:32

Der Xenographus könnte auch funktionieren.

Seebus
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Ungelesener Beitrag von Seebus » 13.02.2018 12:36

Hallo, wenn ich einen Zauber in fremder Rep. aus einem Buch herleiten möchte, nehme ich dann den Aktivierungsfaktor passend zur eigentichen Komplexität oder den erhöhten Aktivierungsfaktor wegen fremder Rep.?

Als Bsp.: Ich möchte aus Geisterhand - Die Hand des Geistes den Klickeradoms in schelmischer Rep. herleiten bin aber Gildenmagier. Habe ich dann zum herleiten 100/1*1/5 (wegen Komplexität A) oder 300/3*3/15 (wegen Komplexität C)?
Und wenn es zweiteres sein sollte, spielen dann beim herleiten noch mögliche Merkmalsbegabungen oder -kenntnisse rein?

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Freibierbauch
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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 13.02.2018 13:02

Ich kenne die Regelstelle nicht genau, aber man muss zwischen Lernschwierigkeit und Komplexität unterscheiden.
Wenn da wirklich Komplexität steht, dann ist auch die Komplexität (also A) gemeint und nicht die Lernschwierigkeit, was heißt,
dass man auch keine Modifikatoren durch Merkmalskenntnisse oder Lehrmethode hat.

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Ungelesener Beitrag von Seebus » 13.02.2018 13:04

Freibierbauch hat geschrieben:
13.02.2018 13:02
Ich kenne die Regelstelle nicht genau, aber man muss zwischen Lernschwierigkeit und Komplexität unterscheiden.
Wenn da wirklich Komplexität steht, dann ist auch die Komplexität (also A) gemeint und nicht die Lernschwierigkeit, was heißt,
dass man auch keine Modifikatoren durch Merkmalskenntnisse oder Lehrmethode hat.
Leider sprechen die nur von Aktivierungsfaktor... Für alle die zufälligerweise nachgucken wollen, steht es in WdZ S. 81-82.

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Ungelesener Beitrag von Seebus » 13.02.2018 13:08

Okay, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Merkmalskenntnisse und Begabungen werden eingerechnet! Bleibt nur die Frage nach der fremden Rep. aber ich denke mal, dass die auch zum tragen kommt!

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Freibierbauch
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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 13.02.2018 13:12

Der Aktivierungsfaktor richtet sich normalerweise nach der Lernschwierigkeit ohne die Lehrmethode. Es gibt also keine Mod durch Lehrmeister/Selbststudium, sehr wohl aber durch Begabung oder Merkmalskenntnis.
Übrigens lernt man Schelmenzauber um 3 Spalten erschwert und nicht nur um 2 (Ausnahme Scharlatane).

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Ungelesener Beitrag von Seebus » 13.02.2018 13:15

Freibierbauch hat geschrieben:
13.02.2018 13:12
Der Aktivierungsfaktor richtet sich normalerweise nach der Lernschwierigkeit ohne die Lehrmethode. Es gibt also keine Mod durch Lehrmeister/Selbststudium, sehr wohl aber durch Begabung oder Merkmalskenntnis.
Übrigens lernt man Schelmenzauber um 3 Spalten erschwert und nicht nur um 2 (Ausnahme Scharlatane).


Oh, danke für den Hinweis! Damit fällt der Zauber flach, die AP lohnen sich dafürnicht...

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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 13.02.2018 13:21

Da der Zauber auch in Gildenmagischer Repräsentation mit Verbreitung 3 existiert, kann man ihn auch bspw. in Punin erwerben.
Außerdem gibt das Buch eine SE auf alle Telekinesezauber von ZfW 2 bis 5/7/9, je nachdem wie viele Bände du besitzt.

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Ungelesener Beitrag von Gandresch Sohn des Gandrim » 22.02.2018 15:20

Ich suche grade nach dem Hintergrund von Gorodez Sgirra. Bin mir nicht mehr sicher in welchem der Bücher ich es gelesen habe. Insbesondere der Ursprung für seinen Husten etc. Falls wer nen Tipp hat würde ich mich auch über ein Kapitel freuen (falls bekannt).

Danke euch!
"Lasst uns Orks jagen"

Macaldor
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Ungelesener Beitrag von Macaldor » 22.02.2018 16:36

Ich kenne ihn nicht aus den Romanen, sondern nur aus der DC.
Durch die Aussagen von dort würde ich auf schleichenden Verfall schließen. Er ist ja schon Dämonologe.
"Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich" -Satz des Pythagoras

Phil Schwarzschwert
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Ungelesener Beitrag von Phil Schwarzschwert » 23.02.2018 10:01

DIe ROmane sind DSA 112 und 147, Der Kreis der Sechs und Der Nabel der Welt

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 23.02.2018 14:33

Sagen wir mal, eine Magierin mit relativ guten Augen (z.B. Sinneschärfe 12) schaut sich vom Mastkorb eines Schiffes aus eine Stadt an und löst dabei dann den Memorans in der Variante Drachengedächtnis aus, und der Spruch gelingt auch. Später dann wird sie gebeten, diese Ansicht mittels Auris Nasis auf "Großleinwand" zu Visualisieren... Das ist doch alles ganz normal regelkonform und für (magisch) gebildete Aventurier (z.B. Geheimdienstler) jetzt nichts, was ihnen die Socken auszieht? So eine Illusion könnte man doch auch in ein Artefakt packen und verschicken... Oder ist das jetzt schon ein exploit?

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 23.02.2018 15:09


Ich wüste jetzt nix was dagegen Spricht.
Aber auch nicht wozu das gut sein sollte ^^;
Zeichnungen und schriftliche Beschreibungen brauchen zwar sicherlich länger zur Anfertigung, sind aber deutlich einfacher zu Kopieren ^^;
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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aeq
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Ungelesener Beitrag von aeq » 09.03.2018 01:03

color=#804000


Würde ein permanent an ein kleines Höhlensystem gebundener Erzdschinn selbiges ohne weiteren Dienst aus Eigeninteresse verteidigen, falls es von einem Dämon, z.B. einem Achorhobai, zerfressen wird?
„Was Nandus betrifft, so kann die Ansicht in das Wort zusammengefasst werden: Er wurde von der Redaktion erdolcht.“

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.03.2018 06:55


In meinem Aventurien ja. Aber Aventurien verhält sich so, wie der jeweilige SL es festlegt. Bei mir würde der Dschinn zumindest den Dämon "freiwillig" angehen. Wieviel Rücksicht er dabei auf andere nimmt wäre Verhandlungssache.
[/quote]

Lorlilto
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Ungelesener Beitrag von Lorlilto » 09.03.2018 13:04


Soweit ich mich erinnere hegen Elementare im Allgemeinen einen ziemlichen Hass auf Dämonen.
In WdZ habe ich auf die Schnelle nur diesen Teilsatz zu dem Thema gefunden: "Da sie schlussendlich der Harmonie der Elementarkräfte verpflichtet sind..."
Und da Dämonen der derischen Harmonie eher abträglich sind finde ich das jedenfalls plausibel und würde es auch so handhaben, dass der Dämon angegriffen wird.

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Praiodan Eichelhärter
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Ungelesener Beitrag von Praiodan Eichelhärter » 10.03.2018 22:27


RAW spricht nichts dagegen.
Vielleicht würde er aber erst mal die Bewohner vor dem Dämon warnen.(Das widerspricht keiner Regel und auch keinem dem Dschinn gegebenem Befehl).
Wenn du den Dschinn den Dämon angreifen lassen willst, solltest du bedenken, dass dann ALLE Wesenheiten während des Dienstes Bindung absoluten Handlungsfreiraum haben. Also werden z.B. Dämonen öfters mal ihre Umgebung verwüsten, zaubermächtige Wesen diese Benutzen etc.
Der Dienst Bindung beinhaltet also nicht mehr den Dienst "Warte".... Was RAW auch nirgends steht wenn ich so drüber nachdenke.
Vielleicht solltest du dir also die Frage stellen, ob der Beschwörer den Dienst "Warte" verlangt hat um den Dschinn damit "handlungsunfähig" zu machen und wenn ja in welchem Rahmen, darf wer zum Beispiel nur nicht Angrreifen, oder muss er immer so gut wie möglich im Hintergrund bleiben.

Wenn du dich entscheidest den Dschinn aktiv werden zu lassen, bedenke dass dieser einem Magier an Klugheit gleichkommt und als oberstes Ziel die Harmonier der Elemente im Sinn hat. Also kann er durchaus geschickt verhandeln um so mehr für die Elemente herauszuschlagen. Vielleicht wartet er auch ab und versucht sich zusätzliche Hilfe zu organisieren. Weiterhin kannst du auch noch den eher etwas trägen oder sturen Charakter des Elementes Erz mit einfließen lassen. Oder der Dschinn greift einfach an wenn du keinen Bock hast was zu überlegen.

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 10.03.2018 22:56


Man sollte sich halt immer im Kopf behalten, das Dschine, Dämonen, Geister und co. keine Maschinen sind. Sondern das es sich um Vernunftbegabte und durchaus auch lebendige (wenn auch nicht im klassichen Sinn) Wesen handelt.
Wesen mit einem eigenen Willen, Wünschen und Vorstellungen.
Natürlich sind sie nicht völlig Frei und können dadurch nicht tun und lassen was sie wollen (gilt besonders für Dämonen... jedenfalls so der Beschwörer nur ein wenig weiß was er tut). Aber sie sind eben auch keine "Automaten" die nur in der Ecke herum stehen und darauf warten das sie gebraucht werden und dann auch nur das tun was man ihnen sagt. Darum muss man Dämonen auch explizit sagen, das sie nichts anderes tun sollen als das, was man ihnen sagt. Ansonsten wird das sehr böse Enden... Bei Elementaren ist das ganze bei weitem Unproblematischer und zeitgleich sind sie durch die Beschwörung aber auch weit weniger fest gebunden.
Und genau deswegen ist es durchaus Plausibel und sogar Wahrscheinlich, das ein Elementar seinen aktuellen Aufenthaltsort vor Dämonen schützt. Gleichgültig unter welchem "Befehl" er grade steht.
Wenn er seinen Beschwörer mag, eventuell sogar ihn und seine Gefährten vor weit weniger dramtischen Problemen.
Das ist auch eine Frage der jeweiligen Persönlichkeit...
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Firnblut
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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 11.03.2018 09:49

Praiodan Eichelhärter hat geschrieben:
10.03.2018 22:27
Wenn du den Dschinn den Dämon angreifen lassen willst, solltest du bedenken, dass dann ALLE Wesenheiten während des Dienstes Bindung absoluten Handlungsfreiraum haben.

Hier gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen Dämonen und Dschinnen.
Während man erste zum Dienst zwingt, muss man mit letzteren Verhandeln und sich etwas wünschen.
Der regelseitige Mechanismus mag der gleiche sein, aber ein Dschinn führt dir Dienste freiwillig aus, nicht, weil er müsste.

Deswegen ganz klar: Ja, der Dschinn kann da vollkommen selbstständig handeln. Er ist kein Befehlsempfänger.

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 11.03.2018 11:41

Praiodan Eichelhärter hat geschrieben:Deswegen ganz klar: Ja, der Dschinn kann da vollkommen selbstständig handeln. Er ist kein Befehlsempfänger.

Wobei man hier meiner Meinung nach auch wieder vorsichtig sein sollte.
Soweit ich das ganze verstanden habe, kann der Elementar die Wünsche auch nicht gänzlich ablehnen.
Er mag zwar kein Befehlsempfänger sein, ist aber auch nicht 100%ig frei...

Will heißen ein "Sorry Meister, das will ich aber nicht" *plöpp* kommt nicht vor.
Er kann nur zusehen das ganze so um zu Biegen, das ihn dann zumindest halbwegs passt. Die Option grundsätzlich abzulehnen hat er aber nicht.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 11.03.2018 12:07


Aus der Frage habe ich entnommen, dass der Erzdschinn nicht vom Helden gebunden wurde, sondern aus anderem Grunde da ist. Z.B. um das Gewölbe im Zuge der Jahrhunderte stabil zu haben.
Elementare haben eine massive Abneigung gegen Dämonen und einen Selbsterhaltungstrieb. (Auch wenn letzterer sich nicht auf ihre "humanoidisierte" Form beschränkt, die sie ja mehr oder weniger nur aus Gründen der Kommunikationserleichterung mit Menschen annehmen)
Die Frage, ob sich der Erzdschinn gegen den eindringenden Dämon wendet, ist für mich leichter zu beantowrten als die Frage, wie viel Rücksicht auf Menschen er bei dem Kampf nimmt.

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 11.03.2018 16:41

Ein gebundener Dschinn könnte gegen einen Dämonen vorgehen. Aber in meinem Aventurien kann man sich nicht darauf verlassen. Die Bindung ersetzt keinen Dienst "Wache" oder ähnliches.
Ein für die Stabilität eines Durchgangs gebundener Dschinn würde bei mir vermutlich den Dömonen in ruhe lassen solange dieser nicht verscuht den Durchgang zu beschädigen.

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Ungelesener Beitrag von GrisGris » 14.03.2018 08:44

Kann man auf ein totes Tier erfolgreich einen Nekropathia wirken?

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Ungelesener Beitrag von GSandSDS » 14.03.2018 17:06

GrisGris hat geschrieben:
14.03.2018 08:44
Kann man auf ein totes Tier erfolgreich einen Nekropathia wirken?
Laut Liber Cantiones wirkt der Necropatia nur auf Einzelobjekte und Einzelpersonen, nicht allgemein bei Wesen. Aber das Detail mal außen vorgelassen; nehmen wir mal an, das ginge (warum eigentlich auch nicht?): Was brächte das? Mit einem Tier kann man sich in der Regel relativ schlecht unterhalten. ;)

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Ungelesener Beitrag von Merios » 14.03.2018 17:56

Soweit ich mich erinnere zählen Tiere als seelenlos. Weiss aber nicht, ob das ist was die Kirche lehrt, oder ob es wirklich so ist. Wenn sie seelenlos sind, geht es natürlich nicht. Aber auch so ist das Zielobjekt Einzelperson, wie bereits gesagt wurde.

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Ungelesener Beitrag von GSandSDS » 14.03.2018 19:23

Das mit der Seelenlosigkeit ist, soweit ich mich erinnern kann, eine gängige inneraventurische Sichtweise. Aber da auch der Zauber von Menschen geschaffen wurde, könnte das natürlich genau diese gängige Sichtweise widerspiegeln. Auf der anderen Seite gibt's ja auch Tier-Totengeister. Naja, egal. ;)

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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 14.03.2018 20:36

Die mir bekannten Textstellen sehen das mit der Beseeltheit von Tieren anders, z.B. hier betreffend Blutmagie:
WdZ, S. 34 hat geschrieben:Wer ein Lebewesen opfert und zu Tode bringt, dem die Götter eine Seele gegeben haben, der sei je nach Schwere des Vergehens verwarnt, mit Disvocatio, Disliberatio oder Expurgico auf mindestens ein Jahr und einen Tag bestraft (Strafen siehe Anhänge II bis IV).
Wer aber ein Lebewesen opfert, dem Hesinde Sinn und Verstand gegeben hat, der sei expurgico und des Todes, zu vollziehen durch Feuer.
[...]
Da in Aventurien fast alle warmblütigen Lebewesen (und auch viele Reptilien, Amphibien und Fische) als ‘beseelt’ gelten, und die Opferung beseelten Lebens zum Zwecke der Dämonenbeschwörung als unmenschlich und verbrecherisch verurteilt wird, ist das Opfern fremden Blutes für Spielerzauberer wenig empfehlenswert.

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Ungelesener Beitrag von GSandSDS » 14.03.2018 20:46

Hier eine Textstelle aus WdG Seite 13:

"Die auf der Existenz der Seele beruhende Rechtsprechung geht davon aus, dass alle kulturschaffenden Zweibeiner eine Seele – wie verderbt auch immer – besitzen, Tiere jedoch nicht. (Wiewohl einige behaupten, zumindest einige besondere Tiere, allemal aber die mystischen Tierkönige, verfügen über einen Nayrakisfunken.)

Da sieht man mal, wie sich auch die Aventurier ihre Sichtweise zurechtbiegen, wie es ihnen gerade passt. ;)

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 14.03.2018 21:18


Das geht wohl eher in Richtung "Wissenschaftliche" und "Religiöse" Sichtweise....
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