DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.
Faras Damion
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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 09.10.2018 10:00

Zur Erklärung:

Das DSA5-Basisbuch war eine starke Vereinfachung der Regeln. DSA4 war stark simulationistisch angelegt, das wurde zugunsten von Einheitlichheit reduziert.
Das hat DSA4-Liebhaber abgeschreckt und diejenige angesprochen, denen das Kleinklein von DSA4 zu aufwendig war.

In den letzten Jahren haben sie dann DSA5 immer weiter verkompliziert. Um die Welt und die Historie von Aventurien abzubilden, aber auch um auf Wünsche von einzelnen Nutzern einzugehen, die sich Spezialgebiete "realistisch" verregelt wünschen.
Das schreckt diejenigen wie mich ab, die ein leichtes Regelsystem wünschen.

Ich glaube nicht, dass der Verlag eine bestimmte Strategie dabei hat, aber ich denke mir häufiger, dass die Entwicklung diejenigen ansprechen müsste, die DSA4 mögen.

Wie seht ihr das? Geht das in die richtige Richtung?

Die Verkaufszahlen scheinen ja gut zu sein. :)

Jadoran
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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.10.2018 10:30

Es gibt ein paar Dinge, die mir das neue DSA regelrecht vergällen:

1) Das Sammelkartenprinzip: Überall sind ein bischen Regeln drin, in jedem noch so kleinen Band werden irgendwelche grundsätzlichen Setzungen getroffen, stehen besondere Waffen und Ausrüstungsgegenstände drin. Das kommt mir vor wie pay to win auf Papierniveau
2) Der moralisierende Zeitgeist mit der Brechstange. Der Aventurier von heute - so er kein Schurke ist - ist eigentlich Anhänger der parlamentarischen Demokratie bei absoluter Gleichberechtigung aller Geschlechter, Rollenwahrnehmungen, Rassen und Religionen. Er diskriminiert nicht nach Wohlstand oder Alter, und wenn doch, dann, weil er ein Schurke ist. Auf dem Papier gibt es noch Standes- und Feudalgesellschaften, aber das sind alles nur leere Abziehbilder ohne tatsächlichen Einfluss. Eine Prinzessin kann ihren Hilfsgärtner heiraten und alle jubeln, weil sie ihre wahre Liebe gefunden hat. :rolleyes: Die kanonische aventurische Gesellschaft ist derartig unglaubwürdig, dass eine Immersion nur mit dicksten Scheuklappen möglich ist.
3) Die "Lebendige Geschichte" riecht deutlich mehr nach "Events" als nach einer aufschreibenswerten Geschichte.

Ich hab immer gerne Geld für DSA ausgegeben, aber derzeit sehe ich nichts, was mich reizen würde.

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 09.10.2018 11:04

Nicht, dass ich mich als DSA4-Liebhaber angesprochen fühle...
Ich habe über die Jahre zunehmend schmale, aber funktionale Regelwerke schätzen gelernt. Dem läuft DSA5 leider in jeder Hinsicht (mehr noch als DSA4) zuwider. Mich interessieren ausschließlich Abenteuerbände, eingeschränkt auch Spielhilfen. Bisher haben letztere aber entweder völlig marginale Themen abseits irgendeines Spielnutzens (z.B. Wege der Vereinigung, Zusatzbände wie die Rüstkammern, Spielkarten u.ä. Tand) behandelt, zu viele Redundanzen beinahltet oder für mich unnütze Regelteile enthalten (beides gilt für die Regionalspielhilfen).
Die Entwicklung der Hintergrundgeschichte reißt mich auch nicht gerade mit und wirkt auch nur eingeschränkt inspirierend genug, um etwas für das eigene Aventurien daraus zu machen.


Über Verkaufszahlen brauchen wir hier nicht zu reden. Das geschah an anderer Stelle bereits, ist ohnehin überwiegend spekulativ und spiegelt letztlich nur Ge-/Missfallen an DSA5 wider, was man auch direkt ausdrücken kann.

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Exar
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Ungelesener Beitrag von Exar » 09.10.2018 11:34

Ich beschäftige mich eher wenig mit DSA5 und kann inhaltlich nicht viel dazu sagen.
Mitbekommen habe ich diverse Kritik aber schon.

Der Output an Produkten schreckt mich eher ab, da dort für mein Empfinden viel unnützer Kram produziert wird.
Das sieht mir eher nach finanziellen Gründen aus und ist wohl was für Sammler. Der Nutzen für das Spiel steht erst an dritter oder vierter Stelle.

Außerdem bin ich mit 4.1 weitestgehend zufrieden, meine Runde läuft und ich brauche DSA5 schlicht nicht.

Faras Damion
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Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 09.10.2018 12:01

Danke für die Antworten, aber ich würde gerne nicht über die Veröffentlichungspolitik reden, sondern um das Regedesign selbst. Sorry, war unklar ausgedrückt. :oops:

Also wie ihr die zahlreichen Kampf-/Zauber-/Liturgie-Stilsonderfertigkeiten findet, die Regelkonzepte für Abrichten/Meucheln/Heilkunde/..., die Waffen und Rüstungen, die Zeremonalgegenstände samt SF, usw.
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Ich persönlich hätte mehr mit Baukasten gewünscht und weniger Realismus als Einfachheit. Für einen Optimierer oder Simulationsspieler aber sicher interessant.

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 09.10.2018 12:34

Eine Vereinfachung wurde versprochen und ich sehe diese momentan noch nicht.
Ich sehe einen Berg von Publikationen die alle kleine Regelschnipsel enthalten. Das hat
Hat mich schon bei HaM und so gestört.

Das zweite Problem das ich sehe sind das bestimmte Probleme mit extremen Werten in DSA4.1 durch feste Grenzen „gelöst“ wurden. Und es so unentschörbare Dämonen gibt in einem „Powerlevel“ der bei weitem nicht am oberen Ende der Fahnenstange ist. Aus Panik vor Powergame wurden Dinge teilweise zu stark entschärft.

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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 09.10.2018 14:27

Leta hat geschrieben:
09.10.2018 12:34
Eine Vereinfachung wurde versprochen und ich sehe diese momentan noch nicht.
Die Vereinfachung wurde doch längst erreicht: alle neuen und ggf verwirrenden Regeln sind optional und damit nicht Teil des vereinfachten Regelsatzes. Wer aufgrund optionalen Regeln die Regeln zu kompliziert findet hat vergessen Sie wegzulassen.
Wenn man hingegen das Grundregelwerk als zu kompliziert empfindet, dann ist das ein valider Punkt, der sich evtl durch die Regeln der neuen Box beheben lässt.

Ich selbst habe aktuell nur Zeit für eine DSA Runde und die ist DSA4. Darin fühle ich mich wohler weil ich es auch besser kenne.
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 09.10.2018 19:06

Also mich schrecken die Regeln in der aktuellen Form extrem ab und sind für mich der Hauptgrund kein DSA5 zu spielen. Konkret sind es vier Sachen, die mich am meisten stören (rein aufs Regeldesign bezogen):

1) Unvereinbarkeit von Regeln und Hintergrund: Sehr viele der neuen Regeln sorgen dafür, das große Teile der bisherigen Geschichte in mal größeren, mal kleineren Details geretconed werden müssten. Zum Beispiel die Regel, das ich erst den Elementaren Diener so und so gut können muss, bevor ich den Dschinnenruf lernen kann und denn wieder auf einem bestimmten Wert, bevor ich den Meister der Elemente erlernen kann. Im Hintergrund war es aber so, dass z.B. Tulamiden sehr lange nur Dschinne hatten, Olporter keine Dschinne kannten, dafür aber Meister und Geister, etc... Anderes Beispiel sind neue Geweihtenprofessionen, wie z.B. Levthangeweihte. Da rackern sich Brazoragh und sein Aikar seit Jahrzehnten ab, das er endlich Geweihte bekommt, ohne sichtbare Erfolge und plötzlich bekommen aber Menschen Zugriffs auf Levthans Kräfte (ohne zu wissen woher, war wohl der Sternenfall, die Universallösung für alles). Das beißt sich in meinen Augen einfach zu sehr.

2) Das schreckliche Klein-Klein. Es gibt einfach viel zu viele Regeln, die so minimale Nutzen haben, das ich mich echt frage, wer damit spielt. Exemplarisch mal die Regel für den Hilffreycher Leytfaden des wandernden Adepten: "Bei folgenden Talenten wird mit 1W6 gewürfelt, wenn der Leytfaden zur Hilfe genommen wird: Etikette, Handel, Rechtskunde, Singen. Bei einer gewürfelten 6 bekommt der Held folgenden Vorteil: Eine beliebige Eigenschaft erhält bei einer einzigen Teilprobe des Talents einen Bonus von +1." Solche Sachen eigenen sich vielleicht für Computerspiele, wo ein Rechner im Hintergrund alles berechnet und dir nur noch das Ergebnis ausspuckt, aber sicher nicht am Spieltisch.

3) Unkentniss der eigenen Regeln: Ulisses kennt seine Regeln nicht, oder ignoriert sich regelmäßig. In Aventurisches Götterwiken stehen Liturgien die mehr KaP kosten, als man überhaupt bezahlen kann und in sehr, sehr vielen der aktuellen Abenteuer tauchen Regeln auf, die ganz klar denen aus den Regelwerken wiedersprechen. Man schaue sich z.B den Schelm in Gunst des Fuchses an, der reguläre Zauber beherrscht, obwohl Schelme nur die neuen "Schelmenstreiche" können. Apropos Schelme, schaut euch mal den Schelm-archetyp in AvMAgII an und rechnet mal nach um wie viel der gute seine möglichen AP durch Vor- und Nachteile überzogen hat. Oder schaut mal nach, welche grundlegenden Illusionszauber den Scharlatanen fehlen, weil niemand daran gedacht hat, das die im GRW nur die Verbreitung "Magier" haben.

4) Scherzregeln: Ich kann Markus Plötz langsam nicht mehr hören, wie er bei fast jedem Auftritt betont, das bestimmte Regeln eh nur ein Scherz seien, bei dem man schauen wollte, was die eigenen Regelngrundlagen hergeben. Ob die Fokusregeln Stufe IV im Trefferzonenset oder die Sexregeln aus WdV: Wenn man schon selber behauptet, die Regeln wären viel zu detailiert und man selber würde nie damit spielen, dann verschwendet auch bitte keine Arbeitszeit auf das Ausformulieren eben solcher...
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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 09.10.2018 20:05

Da DSA4.1 ein einfaches und übersichtliches Regelwerk bietet (ernst gemeint) sehe ich absolut keinen Grund weshalb ich auf ein anderes umsteigen sollte dessen Regeln komplett neu erlernt werden müssen (aber dafür keinen Mehrwert zum 4.1er bietet).
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 09.10.2018 20:08

Ein einfacheres und übersichtlicheres Regelwerk. Einfach und übersichtlich war DSA vielleicht mal in der 1. und 2. Edition.

Bei mir persönlich auf 5 untendurch, als klar war, dass an 3w20 praktisch unverändert festhalten wird.

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Satinavian
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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von Satinavian » 09.10.2018 20:56

Faras Damion hat geschrieben:
09.10.2018 12:01
Also wie ihr die zahlreichen Kampf-/Zauber-/Liturgie-Stilsonderfertigkeiten findet, die Regelkonzepte für Abrichten/Meucheln/Heilkunde/..., die Waffen und Rüstungen, die Zeremonalgegenstände samt SF, usw.
Die meisten davon sind Regeln um der Regeln willen. Die Auswirkungen auf das tatsächliche Spielgeschehen sind nahezu bedeutungslos, das soll ja im großen und ganzen vom Grundregelwerk erledigt werden.

Die Teilprobenerleichterung sind typisches Symptom. Erst wird mit DSA5 der Probenmechanismus so umgestellt, dass Erleichterungen/Erschwernisse in gröberen Schritten laufen, weil ja keiner so kleinteilige Skalen braucht, hinterher fällt einem dann ein, dass man Boni auf irgendwas durch Zusatzregeln soo schwach gestalten will, dass eine 1er Erlecihterung viel zu stark ist. Die ganzen neuen Zusatzregeln sollen ja am Besten gar nichts ändern damit man sich beim Abenteuerschreiben schön ans Grundregelwerk halten kann.

Den Leuten, denen in DSA5 Gestaltungsmöglichkeiten gefehlt haben, denen fehlen sie immer noch. Seiten über Seiten neue SFs, Ausrüstungsteile usw. ohne nennenswerte Auswirkungen aufs Spiel schließen da nämlich keinerlei Lücke. Sie machen alles nur zäh und unübersichtlich.

Ansonsten ist auch die Qualität der Regeln oft schlecht. Sie erreichen selten das, was sie eigentlich tun sollen. Das war in DSA4 zwar auch durchwachsen, aber tendenziell ist die durchschnittliche Qualität gesunken.


Was waren denn wirklich begrüßenswerte Neuerungen von DSA5 ?

- Faire Generierung ohne versteckte Klassenvorteile -> hat sich nun dummerweise mit den exklusiven Stil-SFs ziemlich erledigt
- übersichtliche, kurze Regeln -> es gibt imme noch weniger Regeln als in DSA4.1, aber sie sind völlig unübersichtlich verstreut und auch noch widersprüchlicher. Es gibt einen Grund, warum DSA4 von 4.0 auf 4.1 gegangen ist und DSA5 hat diesen Schritt demnächst auch nötig.
- schwächere Magier -> hat man geschafft. Blöderweise bekommt man das nicht in den Hintergrund gebacken. All die relevanten NSCs sind davon nämlich eigentlich auch betroffen und können ihre erzählerische Rolle nicht mehr füllen
- mehr Flexibilität bei der Generierung -> Ja, das existiert noch, ich kann Dinge leichter ohne Verrenkungen kombinieren. Dafür ist mein Baukasten ziemlich überschaubar. In DSA4 kann ich trotz starrer Professionen etc. weit mehr Konzepte realisieren als bisher in DSA5.



Also nein, als DSA4-Spieler habe ich nicht die Absicht, demnächst zu wechseln

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 10.10.2018 01:27

Mich haben sie von DSA3 auf 4 schon abgehängt gehabt. In die DSA4-Generierung hab ich mich ja noch eingearbeitet - umständlich, aber variantenreich. Aber das Kampfsystem, das war mir zu hoch. Wir haben es versucht, ein paar Abende lang. Niemand in meiner Runde ist auch nur annähernd durchgestiegen, wie das funktionieren sollte. Gefallen hat es niemandem.
DSA5 hat von den DSA4-Regeln, mit denen ich gar nicht klargekommen bin, ausgerechnet die grundlegendste beibehalten, die Initiative. Damit ist auch das, was Kämpfe angeht, für mich ungeeignet. Den Rest kann ich nicht wirklich überblicken, auch weil alles so verteilt ist, dass es schwer ist, sich einen Überblick zu verschaffen.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 10.10.2018 09:08

Faras Damion hat geschrieben:
09.10.2018 10:00
Ich glaube nicht, dass der Verlag eine bestimmte Strategie dabei hat, aber ich denke mir häufiger, dass die Entwicklung diejenigen ansprechen müsste, die DSA4 mögen.
Also ich spiele seit Ewigkeiten DSA4 und mich schreckt diese Entwicklung eher ab. Während ich beim Beta-Regelwerk zwar offensichtliche Fehler gesehen habe, aber grundsätzlich noch Hoffnung hegte, enttäuschte mich das Grundregelwerk auf ganzer Linie. Die Hoffnung dass die Erweiterungsbände die Scherben des Grundregelwerks aufkehren hat sich ins Gegenteil verkehrt, statt dass die Regeln in eine Richtung erweitert werden die auch Spaß ins Spiel bringen sind 90% der Regeln noch sinnloser als der Schund aus dem Grundregelwerk (Paradebeispiel sind die Hexensüppchen). 5000 neue Möglichkeiten sind wertlos wenn sie noch schlechter sind als die 100 Möglichkeiten die es schon gibt.

Also nein, solange nicht eine Erweiterung des Regelwerks grundlegende Veränderungen am Konzept von dem was Helden Charaktere so leisten können (muss man geradeaus gehen eigentlich auch steigern?) interessiert mich DSA5 mit jeder Publikation weniger als zuvor.

5.1 müsste schon deutlich mehr Aufräumen mit DSA 5 als DSA 4.1 es mit DSA 4 getan hat.

Im Moment bin ich noch eher versucht zu DSA3 zurückzukehren als DSA5 anzufangen, wahrscheinlich werde ich aber stattdessen von DSA3 inspirierte Hausregeln in DSA4 implementieren.
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

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Horasischer Vagant
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 10.10.2018 09:21

Eadee hat geschrieben:
10.10.2018 09:08
Paradebeispiel sind die Hexensüppchen
Wieviele Hexensüppchen sind denn das und was können die?
Hat Euer Held das Zeug zum Lehrmeister? Horasischer Vagant @ Euer Held als Lehrmeister

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 10.10.2018 09:43

Es gibt so um ein Dutzend Hexenkesselexklusive Dinge, brauchbar ist davon fast nichts. Meist wegen dem Verhältnis aus Braudauer, Haltbarkeit und Wirkungsdauer das sehr schlecht ist und in keinem Verhältnis zur Wirkung steht. Die relativ hohen AsP-Kosten machen es nicht besser.

Beispiele:
Heilsüppchen: Braudauer von einer Stunde, muss binnen 15 Minuten verspeist werden. Kostet 7 AsP und bietet bis zu 7 Personen +1 auf ihre nächtliche Regeneration (also maximal 6 LeP für 7 AsP).

Krafttrank: Braudauer von einer Stunde, binnen einer Stunde müssen alle DREI LITER von einer einzigen Person getrunken werden, dann bekommt diese für eine halbe Stunde KK+3. Kostenpunkt 10 AsP.

Und hier ein Link zum selber unterwältigt sein:
http://www.ulisses-regelwiki.de/index.p ... auber.html
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 10.10.2018 10:12

In der Tat - sehr eigenartige Dinge!
Sehr befremdlich finde ich die Tiersuppe!

Apropos Hexen: gibts für Fluggeräte von Hexen im Netz auch was zum Nachlesen?
Hat Euer Held das Zeug zum Lehrmeister? Horasischer Vagant @ Euer Held als Lehrmeister

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Ungelesener Beitrag von DaliavonHarben » 10.10.2018 13:47

Ich kaufe von DSA seit 5 nichts mehr. Daher kann ich was die Regeln im Detail angeht nichts dazu sagen.

Was mich sehr stört sind die schon genannten Sachen wie Levthansgeweihte und ähnliche.
Es gab so schöne Ideen, die sind puff einfach weg. Das mit Phex und Tairach mit dem Streit um Mada, die Hassliebe mit Levthan und Satuaria - dafür kamen so abtruse Dinge wie das mit Andergast und Nostria und den "vergifteten" Tierkönigen die ihren Hass gestreut haben. Oder Tsatuaria-Anhängerinnen oder die "Vereinfachung" von Karma und Astralenergie und noch vieles mehr. Das macht alles überhaupt keinen Sinn und passt auch überhaupt nicht. Ich finde die Entwicklung sehr schade weil die Ideen im Grundsatz toll waren. Klar da gehen Leute in der Redaktion, aber dann wird alles erstmal umgeworfen. Ich finde es schade, dass man quasi gezwungen wird sein eigenes Aventurien zu erschaffen. Klar in der einen oder anderen Gruppe hat mal der NPC überlebt oder jemand anderes ist gestorben, das waren aber keine so krassen Sachen die es ab der Historia gab. Ich fasse mir wegen Nandus/Satuaria immer noch an den Kopf.
Es gibt Bereiche die werden total entwertet und andere die eine Detailtiefe erhalten die ich so nicht nachvollziehen kann.

Wenn ich mir das Regelwiki anschaue dann ist das für mich viel unübersichtlicher als DSA4. Was mich auch sehr stört ist die Nähe zu MMOs mit Status und Zuständen. Ich habe jahrelang WoW gespielt, das brauche ich nicht im DSA. Die Zielgruppe hat sich deutlich geändert.

Auch die Unmengen an Büchern schrecken mich ebenso ab wie andere bereits genannt haben, Aventurische Magie III, drei ! DREI! Wie viel denn noch ? Buch der Namen! So kann man aus Scheiße Gold machen.

Achja und der Hentai-Dämon. Einfach nur nein.

Es gibt aber auch was positives: Ich mag z.B. die Sachen die drum herum entstehen, Merchandise sei da mal genannt, oder die Brettspiele, das unterliegt jetzt nicht ganz so DSA5 Regeln aber ich zähle es zu dieser "Epoche".

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 10.10.2018 14:53

Mir gefällt dieses Angeeinflößendes Geblubber-Suppe. Dann spart man sich als Hexe die Beerdigungskosten indem man die Dorfbewohner dazu animiert, ganz viel trockendes Holz zu sammeln.
Mal ernsthaft, WER benutzt sowas überhaupt? Gut, Angst verursachen mag praktisch sein, dann aber bitte doch kontrolliert aber doch nicht mit dem Hexenkessel, wer weiß wer da alles in einer Stunde (wenn die Wirkung eintritt) anwesend ist? Ist doch eine Einladung zum Selbstmord.

Und was die Tierkönige Andergast/Nostria angeht, die sind bereits zum Ende von DSA4.1 aufgetreten. Wobei ich mich immer noch frage, wie 2 popplige Tierkönige so viel Macht her bekommen das sie seit über 1000 Jahren, Tag für Tag, Hasse sähen können.. und das, ohne das in diesem Zeitraum irgendein Druide oder Hexe diese beeinflussung überhaupt bemerkt.
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Skalde
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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von Skalde » 10.10.2018 15:00

Alle Mitglieder meiner Gruppe haben mit DSA 4 bzw. 4.1 angefangen. Ja, die Regeln sind umfangreich, und ja, vieles ist unnötig kompliziert, aber man kann ja nicht gerade behaupten, dass das in DSA 5 besser geworden wäre. Zugegeben, die Charaktererschaffung ist durch die Abschaffung der GP vereinfacht worden. Und der heraufgestufte Wert der Abenteuerpunkte sorgt dafür, dass man beim Steigern nicht mehr mit gigantischen Zahlen jonglieren muss. Das sind Entwicklungen, die ich durchaus begrüßenswert finde.

Und dann die Kritikpunkte. Zunächst: Das Qualitätsstufensystem. Meiner Meinung nach verkompliziert es einfache Talentproben und hält die SC klein. (Ich muss 16 ZfP* beim Falkenauge erwürfeln, um mickrige 6 Punkte Erleichterung auf meinen Schuss zu erhalten?) Da müssen die Helden ja eine gefühlte Ewigkeit Katzen vom Baum retten und Botschaften überbringen, bevor sie genug AP haben, um auch nur dem einbeinigen Oger im nächsten Wald entgegentreten zu können.

Die magischen Sonderfertigkeiten sind noch so ein Punkt. Ein oft geäußerter Kritikpunkt an 4.1 war für viele ja, dass es zu viele Sonderregeln gibt (berittener Fernkampf unter Wasser, Zauber wie Chrononautos, den ein Spieler niemals anwenden wird). Und dann kommt sowas: Die (meiner Meinung nach) stimmige und praktische SF Exorzist wird gestrichen und durch die SF Entschwörung (Dämonen), Entschwörung (Geister), Machtvolle Entschwörung (Dämonen) und Exorzist 1, 2 und 3 ersetzt. Aus einer Sonderfertigkeit werden 6, die alle für sich genommen nur geringfügige Erleichterungen bringen. (Ja, ich spiele gerade einen Brabaker Beschwörer, deshalb habe ich mir dieses Beispiel herausgegriffen.) Die neu eingeführten Zaubersprüche sehe ich gemischt: Invocatio minima ist eine coole Idee, beim Ablativum weiß ich nicht genau, wo der große Unterschied zum (4.1)-Gardianum sein soll.

Dass man die Liturgien wie Zaubersprüche abhandelt, finde ich auch nicht gut. Für mich gehörte es immer zum Reiz eines Geweihten, dass er seine Liturgiekenntnis zwar nur langsam steigern, mit diesem einen Talent nach einer langen Zeit der Demut und der Hingabe aber wirklich großes im Dienst seines Gottheit vollbringen kann. Dieser Aspekt wird durch die neuen Regeln völlig über Bord geworfen, da ist ein Priester nur noch Karmalzauberer.
DaliavonHarben hat geschrieben:
10.10.2018 13:47
Auch die Unmengen an Büchern schrecken mich ebenso ab wie andere bereits genannt haben, Aventurische Magie III, drei ! DREI! Wie viel denn noch ?
Uneingeschränkte Zustimmung.

Und diese Spielhilfen: Buch der Namen. Okay... wenns gekauft wird. Wege der Vereinigungen. Wieso, um Himmels Willen?!

Von daher: Nein, DSA5 wird bei uns wohl nicht eingeführt. Wir haben neulich mal drüber nachgedacht, Ilaris eine Chance zu geben, das scheint uns momentan die bessere Alternative zu sein.
"Bringt das Schiff in Position! Stellt es senkrecht!"

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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 11.10.2018 11:21

Um es kurz zu machen: Den wenigen sinnvollen Änderungen in DSA5 steht einfach nur ein großer Kinderspielplatz entgegen, in dem sich die Autoren über eine Vielzahl von Bänden mit Fokusregeln, wild verteilten Professionspaketen und Fähigkeiten, sowie Kleinstwirkungen aller möglichen Dinge austoben.

Mag sein, dass die Grundregeln in Bezug auf ein einfaches System tatsächlich etwas leisten können. Das konnte ich allerdings noch nicht in Gänze beurteilen, weil mich der ganze Rest einfach nur erschlagen hat. Das kann einem DSA4-Liebhaber eigentlich gar nicht gefallen, denn der ist "Wege der xy"-verwöhnt. Ja, es war viel und komplex, aber es war immerhin ordentlich gebündelt und allumfassend.

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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 11.10.2018 13:48

Ich bin mit DSA insgesamt erst relativ spät in Kontakt gekommen (mit DSA 4) und habe mir demzufolge die für mich relevanten Bücher aus der "Wege der/s" Reihe gekauft. Das ist grade mal zwei Jahre her und damit ist DSA 5 für mich schon alleine deswegen nicht relevant, weil ich nicht aus Jux mal eben ein paar große Scheine über den Tisch gehen lasse, wenn es nicht notwendig oder sinnvoll ist.

DSA scheint mit jeder neuen Edition das Rad komplett neu zu erfinden, d.h. es ist nicht möglich, schrittweise von einer Version auf die folgende zu wechseln, da die Regeln miteinander nicht kompatibel sind. Das alleine finde ich schon sehr abschreckend.

Wenn man dann noch passiv in Foren davon liest, wie zerfleddert Informationen von DSA 5 über diverse Bücher verteilt sind, dann kann man leicht zu dem Schluss kommen, das diese extreme Verzahnung der Bände untereinander vom Marketing mit dem Sinn forciert wurde, das möglichst viele Bücher verkauft werden. Das kann man natürlich so machen, aber ausser Hardcore-Fans wird das kaum jemanden ansprechen. Insbesondere Neueinsteiger wünschen sich wohl eher, das man erstmal mit wenig Regelbüchern anfangen kann, ohne das an jeder zweiten Stelle auf einen anderen Band verwiesen wird.

Ich persönlich war schon einigermaßen überrascht, das ich als DSA Neuling mir das WdZ kaufte und erwartete das in diesem dicken Wälzer beschrieben steht, was die Zaubersprüche eigentlich machen. Man kann sich sicherlich meine Überraschung und Enttäuschung vorstellen, als ich beim ersten Durchblättern feststellte, das nicht ein einziger Zauber im "Wege der Zauberei" beschrieben wird, sondern dafür das LC(D) notwendig ist.... darauf bin ich einmal reingefallen, das passiert mir sicher nicht nochmal.

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Rasputin
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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von Rasputin » 11.10.2018 13:52

Faras Damion hat geschrieben:
09.10.2018 10:00
Wie seht ihr das? Geht das in die richtige Richtung?
Mich haben die mit den umfangreichen Änderungen am Magiesystem abgeschreckt. Das Regelsystem werde ich mir nicht kaufen.
Ist für mich eindeutig ein gigantischer Schritt in die falsche Richtung.

Die Abenteuer hingegen könnten irgendwann mal interessant werden (wenn meine Gruppe in der Aventurischen Zeitrechnung so weit kommt). Es gibt hier auch Leute die die Lore von DSA5 aus vollem Herzen ablehnen, dazu gehöre ich aber nicht. Die Abenteuer werden dann nur auf DSA4 umgeschrieben.
Auch gegen das Zusatzmaterial (z.B. Regionalspielhilfen) habe ich nichts. Im Moment komme ich aber noch mit dem aus, was ich habe.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 11.10.2018 14:23

Tjorse hat geschrieben:
11.10.2018 13:48
Insbesondere Neueinsteiger wünschen sich wohl eher, das man erstmal mit wenig Regelbüchern anfangen kann, ohne das an jeder zweiten Stelle auf einen anderen Band verwiesen wird.
Anfangen kann man mit dem Grundregelwerk durchaus. Schwierig wird es erst dann, wenn du a) tiefer in die Materie einsteigen willst oder b) dich für Professionen samt ihrer Fähigkeiten (insbesondere magische und geweihte) interessierst, die nicht im Grundregelwerk behandelt werden (und das sind mehr als die Hälfte). Dann brauchst du auf jeden Fall ein Glossar, was in welchem Buch steht. Oder eben das Regel-Wiki, wenn du nur mal eben reinen Crunch nachschlagen musst. Oder beides.

Und irgendwann, schätzungsweise nach "Aventurische Magie IX" gibt es dann sicher auch einen Liber Cantiones für DSA5. Und dann wirst du dankbar dafür sein.

Der Geier
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Ungelesener Beitrag von Der Geier » 11.10.2018 15:11

Für jemanden, der DSA 4.1 (fast) vollständig im Schrank stehen hat, gibts schlicht keinen Grund, auf DSA 5 zu wechseln, wenn seine Spielrunde nicht in einem Anfall von tsagefälliger Neuorientierung spontan auf DSA5 wechselt.

Wären die Quellenbücher von DSA 4.1 weiterhin problemlos verfügbar und nicht seit Jahren vergriffen und mit Gold aufzuwiegen*, dann gäbs auch für Neuanfänger wenig Gründe für DSA5. Es gab meiner Meinung nach einen großen Schritt von DSA3 auf DSA4 und einen sinnvollen Bugfix mit DSA 4.1, da hat das für Neuanfänger wie bisherige Begeisterte Sinn ergeben.

Soviel Mehrwert bietet DSA5 einfach nicht, als daß man da unbedingt wechseln müßte - zumindest gefühlt. Da ich es nie selber ausprobiert habe, sondern immer nur forum, dsanews, youtube und andere Quellen beschworen habe, kann ich zum echten Spielwert von DSA5 aber wenig sagen. Wer weiß, vielleicht ist es ja voll toll und ich versteh es einfach nicht?

* Ich hab noch einen originalverpackten Band "Raschtuls Atem" doppelt. Wenn man ebay glauben darf, bietet der eine bessere Rendite als der DAX oder meine Bitcoin.
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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 11.10.2018 15:18

Der Geier hat geschrieben:
11.10.2018 15:11
* Ich hab noch einen originalverpackten Band "Raschtuls Atem" doppelt. Wenn man ebay glauben darf, bietet der eine bessere Rendite als der DAX oder meine Bitcoin.
Jein, die Preise welche du bei der Bucht findest sind immer die Preise für die das Buch nicht verkauft wurde... weil es sonst ja nicht mehr darin stehen würde.
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Ungelesener Beitrag von Der Geier » 11.10.2018 15:42

AngeliAter hat geschrieben:
11.10.2018 15:18
Der Geier hat geschrieben:
11.10.2018 15:11
* Ich hab noch einen originalverpackten Band "Raschtuls Atem" doppelt. Wenn man ebay glauben darf, bietet der eine bessere Rendite als der DAX oder meine Bitcoin.
Jein, die Preise welche du bei der Bucht findest sind immer die Preise für die das Buch nicht verkauft wurde... weil es sonst ja nicht mehr darin stehen würde.
Wenns keine Auktion wär, würd ich dir zustimmen ;) Kuck mal ruhig selber, vor allem so Klassiker wie das Liber Cantiones oder sowas
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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 11.10.2018 18:16

Tjorse hat geschrieben:
11.10.2018 13:48
Insbesondere Neueinsteiger wünschen sich wohl eher, das man erstmal mit wenig Regelbüchern anfangen kann, ohne das an jeder zweiten Stelle auf einen anderen Band verwiesen wird.
Und genau das bietet DSA5 doch. Wenige Bücher reichen und wenn mal für ein Abenteuer mehr gebraucht wird, dann wird nicht auf einen weiteren Band verwiesen sondern die entsprechenden Regelstellen sind mit abgedruckt.
Also für genau dein Argument als Neueinsteiger ist DSA5 die ideale Lösung.

Allgemein ist DSA5 besser für Neu- und Wiedereinsteiger als für Umsteiger geeignet.
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DSA4 Liebhaber: Wie seht ihr DSA5 2018?

Ungelesener Beitrag von Feuer! » 11.10.2018 19:55

Ich muss ja gestehen, ich bin ein absoluter Fan der DSA 4.1-Generierung. Ja, sie ist komplex, aber mir gefällt sie. Daher war DSA 5 schon von dem Moment an bei mir im Prinzip unten durch, als bekannt war, dass sie die Generierung wieder grundlegend ändern werden. Dazu kommt die Änderung Geweihter zu Karmal-Zauberern (wenn ich karmale Zauberer spielen will, spiele ich Pathfinder ...), die ich ebenfalls nicht gut finde. Und je mehr ich über DSA 5 lese, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass ich nicht wechseln werde.

DSA 4.1 hat definitiv extrem viele, auch kleinteilige, Regeln, aber viele dieser Regeln sind Optionalregeln, die man weglassen kann, wenn es einem zu kompliziert wird.

Von DSA 5 interessieren mich eigentlich nur die Abenteuer (die man an DSA 4 anpassen kann, genauso wie ich immer noch DSA-3-ABs spiele und leite), und auch da nur die, die nicht zum Meta-Plot gehören, und eventuell die eine oder andere Regionalspielhilfe, wenn sie gut gemacht ist (was vor allem auch daran liegt, dass einige RSH von DSA 4 nicht mehr oder nur noch zu Mondpreisen erhältlich sind).

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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 11.10.2018 20:01

Feuer! hat geschrieben:
11.10.2018 19:55
DSA 4.1 hat definitiv extrem viele, auch kleinteilige, Regeln, aber viele dieser Regeln sind Optionalregeln, die man weglassen kann, wenn es einem zu kompliziert wird.
Das ist bei DSA5 doch genauso. Da heißen sie dann nur Fokusregeln.

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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 11.10.2018 20:03

Nicolo Bosvani hat geschrieben:
11.10.2018 20:01
Feuer! hat geschrieben:
11.10.2018 19:55
DSA 4.1 hat definitiv extrem viele, auch kleinteilige, Regeln, aber viele dieser Regeln sind Optionalregeln, die man weglassen kann, wenn es einem zu kompliziert wird.
Das ist bei DSA5 doch genauso. Da heißen sie dann nur Fokusregeln.
Das war auch eher eine Entgegnung darauf, dass viele DSA 4 für zu regellastig und kompliziert halten. ;)

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