Schicksalspunkte

Hier finden allgemeine DSA-Themen ihren Platz, zu denen es kein explizites Unterforum gibt.

Ich bespiele Aventurien mit ...

Die Umfrage läuft bis 01.01.2019 18:16.

... DSA5 mit Schicksalspunkten.
18
13%
... DSA5 ohne Schicksalspunkten.
0
Keine Stimmen
... DSA4 mit Schicksalspunkten.
23
17%
... DSA4 ohne Schicksalspunkten.
59
43%
... Ilaris mit Schicksalspunkten.
14
10%
... Ilaris ohne Schicksalspunkten.
0
Keine Stimmen
... anderen Regeln (DSA1-3, Savage World, GURPS, Fate,...) mit Schicksalspunkten.
10
7%
... anderen Regeln (DSA1-3, Savage World, GURPS, Fate,...) ohne Schicksalspunkten.
10
7%
Sonstiges.
2
1%
 
Abstimmungen insgesamt: 136

FrumolvomBrandefels
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Schicksalspunkte

Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 10.05.2018 19:31

eine aktuelle Tischrunde verwendet welche. Warum wir die benutzen weiß ich aber noch nicht, bis auf einen Spieler, der mal an einem Abend 2 Stück benötigt hat, hat sei gut 10 Monaten noch niemand einen verwendet... :grübeln:
Entweder denken die nicht daran, oder sie sehen die Schicksalspunkte als "Lebensretter" für entscheidende Situationen.

Was sagen die Spieler dazu?

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Eadee
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Schicksalspunkte

Ungelesener Beitrag von Eadee » 11.05.2018 08:06

Bluthandel hat geschrieben:
10.05.2018 02:24
Schicksalspunkte scheinen zunehmend en vogue zu sein (muss wohl, wenn jetzt sogar DSA mit diesem Mechanismus serienmäßig kommt). In unserem phantastisch-realistischen Aventurien, in dem Simulation und Immersion eine größere Rolle spielen als anderswo, halte ich jedoch nicht viel davon.

Zunächst sind sie eine reine OT-Ressource, die nicht vom Charakter, sondern vom Spieler eingesetzt wird.
Ich weiß nicht wie viel davon Hausregel war, aber zu zeiten von DSA3 haben wir noch die Glückssegen gehabt. Jeder konnte nur einen Glückssegen auf sich "lasten" haben und dieser erlaubte ihm einen beliebigen Würfelwurf zu wiederholen, ohne zeitliche Begrenzung wie in DSA4 (da ist der Segen ja quasi nicht nur zweckgebunden sondern auch noch nach der Szene futsch).

Damals wurde regelmäßig von diesem Glück gebrauch gemacht, weil man schlicht wusste dass jeder Geweihte in der Runde in der Lage ist erneut einen Glückssegen zu sprechen und weil man eh nicht mehr als einen Punkt ansammeln konnte. Die Panik diesen Punkt für "die eine katastrophale Probe die eh nie kommt" aufzuheben kam irgendwie nie auf ohne dass ich erklären kann warum.

Wer also eine Innerweltliche Erklärung für Schicksalspunkte will sollte meiner Meinung nach einfach den Glückssegen wieder aufwerten indem die Wirkungsdauer unbegrenzt ist (bis der reroll verwendet wird natürlich).
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

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Bluthandel
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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 11.05.2018 12:36

Eadee hat geschrieben:
11.05.2018 08:06
Bluthandel hat geschrieben:
10.05.2018 02:24
Schicksalspunkte scheinen zunehmend en vogue zu sein (muss wohl, wenn jetzt sogar DSA mit diesem Mechanismus serienmäßig kommt). In unserem phantastisch-realistischen Aventurien, in dem Simulation und Immersion eine größere Rolle spielen als anderswo, halte ich jedoch nicht viel davon.

Zunächst sind sie eine reine OT-Ressource, die nicht vom Charakter, sondern vom Spieler eingesetzt wird.
Ich weiß nicht wie viel davon Hausregel war, aber zu zeiten von DSA3 haben wir noch die Glückssegen gehabt. Jeder konnte nur einen Glückssegen auf sich "lasten" haben und dieser erlaubte ihm einen beliebigen Würfelwurf zu wiederholen, ohne zeitliche Begrenzung wie in DSA4 (da ist der Segen ja quasi nicht nur zweckgebunden sondern auch noch nach der Szene futsch).

Damals wurde regelmäßig von diesem Glück gebrauch gemacht, weil man schlicht wusste dass jeder Geweihte in der Runde in der Lage ist erneut einen Glückssegen zu sprechen und weil man eh nicht mehr als einen Punkt ansammeln konnte. Die Panik diesen Punkt für "die eine katastrophale Probe die eh nie kommt" aufzuheben kam irgendwie nie auf ohne dass ich erklären kann warum.

Wer also eine Innerweltliche Erklärung für Schicksalspunkte will sollte meiner Meinung nach einfach den Glückssegen wieder aufwerten indem die Wirkungsdauer unbegrenzt ist (bis der reroll verwendet wird natürlich).
Wenn ich meine, ich brauche wirklich unbedingt Schicksalspunkte, dann bietet das vielleicht ein brauchbares IT-Fundament.
Aber wie ich bereits schrieb, ist unserer Ansatz ein anderer: Coole Szenen entstehend nicht nach dem Belohnungsprinzip. Es existiert kein OT-verortetes Sicherheitsdenken im eigentlichen Sinn. Und die Welt, der Spielleiter forcieren dieses auch nicht. Würfelergebnisse müssen, ja wollen bewusst nicht "abgemildert" werden - Ausnahme wäre tatsächlich der recht OT-lastige Vorteil Glück, ggf. auch der Schutzgeist, welche man aber auch auch innerweltlich erklärt ausspielen kann. Und SCs planen auch nicht, dass die Geweihtenbatterie sie bequem immer wieder neu mit Glück "aufladen" kann. Zumindest für unseren Spielstil sehe ich Schicksalspunkte als unnötig, ja schädlich an.
Meistere: Postapokalyptisches DSA; Weiden 645 BF
Spiele: A 159; A 186
Ein <3 für Magiermogule!

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Ungelesener Beitrag von Zelemas » 11.05.2018 17:14

FrumolvomBrandefels hat geschrieben:
10.05.2018 19:31
Was sagen die Spieler dazu?
Wenn ich daran denke, frage ich sie morgen mal^^

toedlicherErnst
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Schicksalspunkte

Ungelesener Beitrag von toedlicherErnst » 13.05.2018 15:54

Inspiriert durch diesen Thread habe ich meiner Runde die Schicksalspunkte vorgeschlagen. Unter den Spielern sind zwei Studenten und drei Lehrer, es wird gewohntermaßen viel diskutiert. Demokratisch wurde die Einführung zum nächsten Termin beschlossen und ich habe mir nun Gedanken zur Umsetzung gemacht. Wir spielen nach DSA 4.1:

- alle 1000 AP generiert sich ein Schicksalspunkt
- maximal können je Held drei Schicksalspunkte gesammelt werden
- für außerordentliche, einzigartige Heldentaten kann ein Schicksalspunkt gewonnen werden
- mit einem Schicksalspunkt kann der Spieler eine komplette dreiteilige Probe oder einen einzelnen Wurf aus eben dieser neu würfeln.

Faras Damion
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Schicksalspunkte

Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 14.05.2018 10:02

Ich denke, man sollte sich überlegen, was man mit den Schicksalspunkten erreichen will:
- Sollen damit die Charakter den Tod von der Schippe springen? Das hat den Vorteil, dass man "härter" spielen kann, es hat den Nachteil, dass die SchiPs gehortet werden.
- Soll damit ein cineastischeres Spiel ermöglicht werden, so dass Proben in coolen Situation sicher klappen. Dann muss der regelmäßige Nachschub gewährleistet sein.
- Soll damit ein Spielverhalten gefördert werden (s. unten)
- Weiteres ...


Abhängig davon, sollte die Regeneration gewählt werden. Bekommt man sie zurück nach jedem Abenteuer, nach jedem Spielabend, nach jeder Szene? Was auch immer man wählt, ich mag eine feste Regelung lieber, als wenn es ständig zwischen Spielleiter und Spielern verhandelt wird.

Interessant finde ich das Konzept, dass man Schicksalspunkte zurückbekommt, wenn Nachteile getriggert werden (s. Savage World, Fate,...). Das hat zu sehr coolem Spiel geführt, ändert aber auch die Spielweise sehr.

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