Faringors Bastelecke

Basteln, malen, zeichnen, Helden erschaffen: Lass uns an deinen musischen Werken teilhaben!
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Felix Möller
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Faringors Bastelecke

Ungelesener Beitrag von Felix Möller » 26.01.2018 20:54

Den hohen Herrinnen Hesinde und Tsa zum Gruße, liebe Mitforisten,
ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, einen Sammelthread für diverse Kreativitäten anzulegen.
Hierbei handelt es sich um:
- Charaktere
- Handouts
- Bilder
- Szenarien
- Plotanregungen
- ABs
uvm
Ich würde erst mal alles für die Allgemeinheit zugänglich maachen, wer das nicht will, soll einfach eine PN schreiben.
Ich bin kein guter Photoshoper, kenne mich allerdings mit Banalitäten wie Stiften und Pinseln, aber auch mit Gimp,... aus.
Auch, um für mich selber Ideen zu klauen, äh natürlich mich inspirieren zu lassen, bin ich über jede Anregung erfreut, auch wenn der entsprechenden Person das Ergebnis nicht gefällt, Stil ist natürlich Wunschsache.

Viele Grüße, Faringor(Felix)

p.s. Natürlich bräuchte ich ein paar Anfragen oder so...
Zuletzt geändert von Felix Möller am 09.03.2018 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Felix Möller
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Ungelesener Beitrag von Felix Möller » 18.02.2018 17:41

Charaktere:

-bisher Namenlos-
Idee: Ein individualistischer Aves-Geweihter, der die Götterfrage durch die ein oder andere gewagte These komplett neu aufrollt, indem er predigt, dass die Götter für jeden anders sind.

-bisher Namenlos-
Idee: Ein Weißmagier, der nach "Kenne deinen Feind" das größte Opfer bringen will und seine Seele an einen Erzdämonen verkaufen will, um anderen Bannmagiern die Möglichkeit zur Studie eines Paktierers zu gewähren.

-bisher Namenlos-
Idee: Ein Schwarzmagier, der pure Häresie predigt, ganz im Stile des Borbaradianismus, um sein Bild zu rechtfertigen, dass die Seele unabhängig von "alltäglichen" Handlungen entweder zu den Göttern kommt oder nicht.

-bisher Namenlos-
Idee: Ein Nandusgeweihter/-gläubiger, der versucht, einen Weg zu finden, durch eigene Fähigkeiten Magier zu werden(purer Borbaradianismus), ohne einen Pakt einzugehen.

-bisher Namenlos-
Idee: Ein Schwarzmagier, der nur und ausschließlich für die persönliche Freiheit kämpft, wurde von einem Erzdämon versucht und befindet sich seitdem auf einem persönlichen Rachefeldzug gegen alle Paktierer, um den Erzdämonen die Mittel zu nehmen.

-bisher Namenlos-
Idee: Ein Tsa-Geweihter, der in völliger Askese lebt und sich für die persönliche Freiheit eines jeden normalen Menschen einsetzt. Er sieht seine Rolle als Geweihter darin, ihnen ein Leben zu ermöglichen, das vollkommene Freiheit enthält, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

-bisher Namenlos-
Idee: Gemütlicher Peraine-Geweihter, der Peraine mit Tsa und Rahja gleichsetzt und die Natur in ihrer Gänze ehrt und in stiller Meditation versucht, der Göttin, wie er sie nennt, nahe zu sein.

-bisher Namenlos-
Idee: Ein Phex-Geweihter, der festgestellt hat, dass sein Gott es ziemlich gern sieht, wenn man dem NL in die Quere kommt und der sich u.a. als NL-Kultist tarnt
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Felix Möller
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Ungelesener Beitrag von Felix Möller » 19.02.2018 01:01

Name: Hiram al'Djelev
R: Mensch
K:Mhanadistani
P: Umstrittener Aves-Geweihter
DSA5

Erster Eindruck: Schwarze Haare, dunkelbraune Augen und markante Wangen- und Kieferknochen verleihen Hiram ein eindrucksvolles Aussehen, das auch dadurch nicht geschmälert wird, dass er sich oft wochen- und monatelang nicht um Körperpflege kümmert, im Gegenteil, er scheint nur interessanter wirken.
Auch von weitem kann man ihn gut an seinen weiten Hosen und Kaftan, die zusammen mit dem abgetragenen Lederhut ein wahrhaft abenteuerliches Bild ergeben. Seine ohnehin schon dunkle Haut wurde durch viele lange Reisen noch mehr gebräunt und man kann leicht erkennen, dass er schon viel rumgekommen ist. Seine beiden Gürtel, einer locker und der andere noch lockerer um die Hüften geschwungen, sind voll von wichtiger Ausrüstung wie Feldflasche, mehrere kleine und große Messer, ein Handbeil, viele Gürteltaschen mit Phiolen, Kräutern und Souvenirs. Einen Rucksack oder ähnliches trägt Hiram nicht.
Größe: neun Spann und ein halber
Gewicht: andertalb Zentner

Kindheit&Jugend: Als Kind hatte Hiram es verdammt schwer, in der Gosse aufgewachsen, von seiner Mutter regelmäßig geschlagen, der Vater verschwand kurz nach seiner Geburt, vermutlich auf den Sklaven Thalusas...
Nach einigen befremdlichen Begegnungen mit einem wortwörtlich Kinderliebenden Avespriester gab seine Mutter ihn in dessen Obhut und schon schnell war klar: So einer wollte Hiram nicht sein, aber die Idee eines Wesens, das jedem Freiheit schenken kann, war durchaus ganz nett. Und so kam es, dass, während seine vier Brüder, im Stillen von seiner Schwester gelenkt, Thalusas Unterwelt aufmischten, er sich dem Studium von Karten und Reiseberichten seines Lehrmeisters widmete und träumte von einer Zeit, in der er groß genug sein würde, um allein loszuziehen und alles hinter sich zu lassen. Doch es sollte anders kommen, denn während er im Jugendalter mit seinem Lehrer in Maraskan unterwegs war, um den Menschen dort, die von einem grausamen Herrscher(Borbarad) unterdrückt worden sein sollen, zu Zeigen, was wahre Freiheit bedeutet, lebten seine Brüder sich durch die Unterschicht bishin zu den Unterweltkönigen der Stadt auf und noch ehe sie zwei Dutzend Götterläufe gesehen hatten, kontrollierten sie weite Teile des tulamidischen Schmuggels, der Prostitution und des Auftragsmords. Was aus ihnen geworden ist, weiß Hiram nicht.

Der Start ins Abenteuer: Nach vielen anstrengenden Jahren unter der Fuchtel des alten Geweihten brach er sich beide Beine und starb an seinem Fernweh. Hiram brach sofort auf, um allen Maraskanern seine persönliche, einzig wahre Idee von Aves zu verbreiten. Doch bei den gläubigen Maraskanern hatte er schlechte Karten und schnell wandelte sich sein Weltenbild, sodass er nun allen von seinem Aves erzählen will, auf dass die anderen ihren Aves entdecken.

Götterbild: Hiram geht davon aus, dass Aves auf keinen Fall so ist, wie sein Lehrmeister ihn verehrte und um das zu erklären, glaubt Hiram, dass es keine "Götter" in dem Sinne gibt, sondern nur "irgendeine höhere Macht", die sich in unterschiedlichen Ausprägungen manifestiert. Doch dadurch, dass er eben sagt, dass diese Ausprägungen von Person zu Person andere oder zumindest unterschiedlich stark sind, sind seine Lehren theologischer Feuerstaub im trockenen Gras der Orklandsteppen.
Würde Hiram seine Gedanken einmal konsequent zuendedenken, würde er bei der Theorie landen, dass es einen einzig wahren Gott gibt, den alle Sterblichen anbeten und anbeten müssen, denn er ist allmächtig und allgütig und namenlos böse zugleich, doch sein Wissen reicht ihm und er preist die Götter für ihr Werk, das so voll von so viel schönem ist. Auch das Totenreich würde keinen Unterschied zwischen Paradies und Seelenmühle mer kennen, je nach Weltbild eines jeden endet er dort, wohin er sich vorstellt, nach dem Tod zu kommen, theoretisch auch ein fanatischer Praiot in den Niederhöllen, wenn er fest überzeugt ist, ein elender Sünder zu sein. Was den Menschen angeht, glaubt Hiram an eine totale Freiheit, die man auch ausleben sollte, möglichst ohne jede noch so grausame Tat je zu bereuen, denn Reue, Schuldgefühl und Einschränkung seiner Freiheit durch einen selbst sind die einzigen Makel an eines jeden Seele.

Magiebild: Auch wenn Hiram die Magie nicht fremd ist, hat er doch einige reisende Magier und Hexen getroffen, steht er ihr skeptisch gegenüber. Er ist sich noch nicht sicher, wie er sie einzuordnen hat, eine Macht, nicht von den Göttern geschickt, sondern ihnen von den Sterblichen abgetrotzt, ein, wenn nicht sogar das Mittel zur Selbstbestimmung, doch was geschieht mit denen, die ihr Leben von allen Göttern abwenden und stattdessen an die Magie glauben.

Diese Risiken geht er ein: Hiram sieht im Leben eine große Herausforderung, die man nicht ablehnen darf, will man nicht die Götter verschmähen. Um seine und auch die Freiheit der anderen zu erhalten und mehren, lässt er sich auf fast alles ein, schließlich ist Aves ja mit ihm...

Wünsche&Träume: Sein Ziel ist es, die naive Sichtweise der Kirchen aufzudecken und zu widerlegen. Solange sich allerdings nicht gerade eine praktische Möglichkeit bietet, lebt Hiram einfach seinen Alltag so schön wie er kann und philosophiert mit anderen über Götter, Magie und Dere.

Ängste: Nach einigen Erfahrungen in den Djungeln Marustans hat Hiram es nicht so mit Krabbeltieren, auch Reptilien im allgemeinen schätzt er nicht besonders. Doch seine große Angst ist es, dass seine Geschwister ihn finden und sonst was mit ihm anstellen.

Moral&Gesetze: Hiram hält sie für unsinnig, wenn einer ein Mensch ist, der anderen Schaden zufügt, werden ihn die Götter schon dafür richten, denn wer wieß, vielleicht steckt hinter allem ein größerer Plan, den ein kleiner Mensch wie er nie begreifen könnte. Wenn allerdings jemad offensichtlich falsch handelt, wird er die Person darauf hinweisen, wenn es sich um Verschwörer handelt, die mit Dämonen oder sogar dem fremden Gott paktieren, kennt er keine Gnade.

Umgang mit Fremden: Aufgeschlossenheit ist ein Kernprinzip seines Glaubens und so ist Hiram allen gegenüber aufgeschlossen, die nicht gerade ein starres Glaubensbild haben, das Aves und seine Prinzipien der Freiheit und Reise ablehnt.

Charakter: Hiram ist ein fröhlicher Gesell, doch sein Inneres ist voller Narben. Stets ist er launisch und zeigt seine Emotionen, nur wenn er über die "wichtigen Fragen des Lebens" nachdenkt, wird er still und ernst.

Geheimnisse: Niemand weiß davon, nicht einmal sein Lehrmeister, doch als er und seine Geschwister noch Kinder waren, nahm seine Schwester Hiram erst ein kleines Versprechen ab, als er es nicht halten konnte, zwang sie ihn, ihr einen Haarreif aus purem Gold zu klauen, als er dann erwischt wurde, zahlte sie die Kaution, damit er wieder frei kam, 1000 Heller, und er musste ihr für jeden Heller ein Dutzend geben. Als er schließlich so hoch verschuldet war, dass er sie bat, ihm einen Teil seiner Schuld zu erlassen, fing seine Schwester kurzerhand an, an Hiram gewaltsam ihre Lüste zu befriedigen. Hier erhielt Hiram auch zum ersten Mal einen Einblick in die abgrundtiefe Seele seiner Schwester und auch heute ist er felsenfest überzeugt, dass dorthin, in ihr Schlafzimmer, nicht einmal die Götter blicken konnten.
Zuletzt geändert von Felix Möller am 09.03.2018 14:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 19.02.2018 13:04

Darf man es kommentieren? Und zweite Frage: Selbst wenn man es darf, möchtest Du es?

Falls eine Antwort davon "nein" sein sollte, editiere ich diesen Post auf -leer- oder er darf gerne von der Moderation ganz gelöscht werden, danke.

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Ungelesener Beitrag von Felix Möller » 19.02.2018 16:16

Natürlich höre ich gerne Kommentare :D
Ich bin mir nicht sicher, ob der Aves-Geweihte so spielbar ist, mir ist während dem Brainstorm aufgefallen, dass er einige Illaristische Züge hat, nur noch viel krasser...das müsste man mal testen, vielleicht in nem One-Shot oder FAB
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 19.02.2018 16:24

Ich fürchte das Konzept scheitert eher daran, dass die Götter eben anders gesetzt sind und die Karmaregeneration kontrollieren, sowie ob er überhaupt geweiht wird.

Unter mir als Meister, würde ihm Aves für diese ketzerischen Gedanken kein Karma mehr zurückgeben. Ich weiß aber nicht wie andere das sehen.
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 19.02.2018 21:35

Felix Möller hat geschrieben:
19.02.2018 01:01
Moral&Gesetze: XXX hält sie für unsinnig, wenn einer ein Mensch ist, der anderen Schaden zufügt, wird sich das auch in seinem Götterbild widerspiegeln und über kurz oder lang wieder auf ihn zurückfallen.
<-- wie verträgt sich das mit der Tatsache, dass er seine Geschwister "über Äonen durchfoltern will" und bereit ist, jeden unliebsamen Gegenspieler sofort und möglichst unter "Spaß" zu töten?

Generell kommt er eher wie ein (eis)kaltherziger, völlig skrupelloser Mensch rüber, der absolut unfähig ist sich in einer normalen Gesellschaft zu bewegen und in keiner Gruppe auch nur halbwegs moralischer Helden einen Platz findet.


Die Vorgeschichte gefällt mir hingegen. Nur halt nicht das, was als "Ergebnis" hinten rausgekommen ist :)

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 19.02.2018 21:54

Der Schluss klingt ein wenig so, als würde er demnächst zum Anhänger des Namenlosen, wenn er es nicht schon eine Weile ist.

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Ungelesener Beitrag von Felix Möller » 20.02.2018 10:09

Ja, vmtl bin ich da zu weit gegangen...
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