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Spielberichte: Unser Weg zur G7 [MI zu div. ABs]

Der Plot will es! Diskussionen und Anregungen zu offiziellen und inoffiziellen Abenteuern.
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Spielberichte: Unser Weg zur G7 [MI zu div. ABs]

Beitrag von Ucuri » 01.04.2014 21:39

Hallo zusammen, ich würde hier gerne die Geschehnisse meiner Gruppe auf dem Weg zur G7 zusammenzufassen.

Ich übernehme diese Aufgabe, da ich als Magier auch der Gruppen-Schreiberling sein werde und so schlage ich 2 Fliegen mit einer Klappe. Ich arbeite die Abenteuer nochmal auf und die anderen Spieler, die eventuell mal ein AB verpasst haben können hier die Ereignisse nachlesen.

Wie sind jetzt seit Juni oder Juli letzten Jahres (2013) dran. Und ich habe fleißig Abenteuer-Tagebuch geführt. Die Abenteuer dienen, wie der Threadtitel schon verrät als Vorbereitung für die G7.

Die ersten beiden ABs habe ich gemeistert, ab dem dritten hat dann Zaknitsch übernimmen der auch die G7 leiten wird (und schon einmal geleitet hat).

In diesem Thread werden viele Abenteuer gespoilert. Da die geweißten Stellen aber als störend empfunden werden, werde ich vor neuen Abenteuern den Namen nennen und nochmal in Rot vor Spoilern warnen.

Im folgenden eine Übersicht der bisher erlebten Episoden (dies beinhaltet sowohl ABs als auch freie Zwischensequenzen). Die ABs, zu denen hier extrem starke Spoiler vorkommen markiere ich nochmals rot.

Die Helden der Kampagne
Die Zuflucht - Band 1 der Kampagne "Der Weiße Berg"
Der Fluch von Burg Dragenstein - Band 2 der Kampagne "Der weiße Berg"
Aus dem Tagebuch des Wandernden Adeptus
Das Geheimnis des Schwarzen Keiler aus der Anthologie "Die Rückkehr zum Schwarzen Keiler"
Ein Untier zu jagen aus der Anthologie "Drachenodem"- stark abgewandelt glaube ich
One Night in Gareth - freies Spielen
Kirschenernte aus der Anthologie "Gassenhelden" der Gareth-Box
Zwischenspiel
"Schreie in der Nacht" aus der Anthologie "In dunklen Gassen" der alten Gareth-Box "Stolze Schlösser, Dunkle Gassen" in 4 Teilen:Teil A, Teil B, Teil C, Teil D- Abschluß
Von Gareth nach Kunchom - Zwischenspiel
Staub und Sterne
langes Zwischenspiel (ingame ca. 3 Monde)
Licht und Schatten?
Zwischenspiel
Zwischenspiel
Warenschau in Baliho sag ich nur

Dieser Anfangspost wird immer wieder aktualisiert werden.

Kommentare, Anmerkungen, etc. sind natürlich gern gesehen!

Inzwischen sind wir gerade so in der G7 angelangt. Die Lust am schreiben ist gering und ich muss erstmal gucken, dass ich den Rest noch fertig kriege, wenn mich die große Schreiblust wieder packt. Leider spielen wir momentan auch selten.
Zuletzt geändert von Ucuri am 10.10.2014 11:13, insgesamt 18-mal geändert.
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Die Helden der Kampagne

Beitrag von Ucuri » 01.04.2014 21:41

Aki Brandson Ugdalfson

Wenn man Aki Brandson Ugdalfson zum ersten Mal sieht und ihn mit einem Wort beschreiben muss fällt einem dieses Wort ein …Hünenhaft.

Fast 2 Schritt groß, Oberarme wie ein Baum, zerzaustes blondes Haar und Smaragdgrünen Augen.

Der erste Eindruck ist gewaltig.

Die Kleidung die er trägt ist nicht protzig, sondern die eines Kriegers aus Thorwal typisch. Unter einfacher brauner Kleidung trägt Aki sein langes Kettenhemd. Seine Hände und Füße schützt er mit Lederhandschuhen bzw. leichten Lederstiefeln.
Natürlich hat er auch Kleidung dabei die zum Hofe getragen werden kann, doch leider wurde diese in letzter Zeit nicht mehr so oft getragen.
Kampf liegt in der Luft und dort, auf dem Schlachtfeld, fühlt Aki sich wohl.

Doch wie wurde aus dem Kind von früher der Krieger von heute?

Aki wuchs im Beisein beider Eltern auf, etwas das in Thorwal nicht jedes Kind genießen kann. Genau wie seine 3 Brüder eiferte er schon von früh auf seinem Vater nach, einem bekannten Krieger von Thorwal der in so mancher Schlacht mit seinen Taten über Sieg und Niederlage entschieden hat.

Es zeichnete sich früh ab das Aki seinen Brüdern in einer Sache voraus war, er konnte mit beiden Händen gleichgut arbeiten. Dieser Vorteil brachte ihn auf die Kriegerakademie zu Thorwal wo er schnell zu einem der besten Schüler wurde.

Nach seiner Ausbildung schloss er sich einer Söldnertruppe an um bei der Befreiung der Stadt Greifenfurt zu helfen. Viele Schwarzpelze brachen unter der Kraft und Schlaggewalt seiner Streitäxte zusammen. Man kann davon ausgehen das einige überlebende Schwarzpelze noch heute an Aki denken. Es ist aber auch nicht verwunderlich, einen fast 2 Schritt großen Thorwaler, dessen Kriegsschrei man vielleicht noch im fernen Jetiland hören kann, stürmt mit 2 Streitäxten auf einen zu. Selbst dem erfahrensten Kämpfer ist bei diesem Anblick schon der Gedanke an Flucht gekommen.

Wenn man nach dem Sturmangriff auf den Beinen bleibt sieht man trotzdem immer 2 Äxte auf sich zufliegen.

Aki kämpft anders als andere Krieger und nicht selten ist er wegen seiner ungestümen Art bei anderen angeeckt. Jedoch ist er bei den daraus entstehenden Raufereien nie der Verlierer...

Ein großes Herz und Hilfsbereitschaft zeichnen ihn aus und er ist bereit für eine Edle Tat sein Leben zu lassen, solange natürlich Nachfahren Lieder über ihn und seine Abenteuer singen.

Zur Zeit ist er auf dem Weg nach Andrafall. Beim Volksfest wird ein Tunier ausgetragen bei dem er natürlich sein Können zeigen will. Vielleicht kann man auf diese Weise die andergastischen Adligen und Ritter von Ihrem hohen Ross holen und beweisen, dass sich kein Krieger aus Thorwal vor den feineren Kämpfern verstecken muss.



Navarion Flammenhaar

Navarion ist ein zurückhaltender und besonnener Halbelf, der zuerst in Ruhe nachdenkt, bevor er eine Entscheidung trifft oder handelt. Er hält sich eher im Hintergrund und wird zwar seine Meinung den Gefährten mitteilen, sich aber aus ausschweifenden Diskussionen zurück halten. Denn er gesteht Anderen eine eigene Meinung zu und versucht erst gar nicht, sie zu beeinflussen oder sie zu einer anderen Entscheidung zu bewegen. Doch sollte jemand in Not geraten und seine Hilfe benötigen, wird er nicht lange zögern sondern handeln.

Navarion ist der Sohn einer Elfe und eines Menschen. Noch vor seiner Geburt zog sich seine Mutter in die Gemeinschaft der Sippe zurück.
Schon früh erkannten die Elfen, dass Navarion zwar über ein starkes Mandra verfügt, allerdings hat er keinerlei Möglichkeiten sich mit den anderen Elfen der Sippe durch das Salasandra zu verbinden. Da seine Mutter auf ihren Reisen viel über Menschen gelernt hatte, brachte sie ihm das Lernen auf „menschliche“ und auf „elfische“ Weise bei. Allerdings konnte er nie wirklich Mitglied seiner Sippe werden.
Um diese „Schwäche“ auszugleichen übte Navarion viel und intensiv den Umgang mit Bogen und Schwert, in der Hoffnung eines Tages so seiner Sippe im Ernstfall helfen zu können.

Nach dem Tod seiner Mutter und dem Erreichen der Selbstständigkeit machte er sich auf die Welt der Menschen und auch einen Teil seines Selbst zu erkunden, in der Hoffnung seinen Platz in einer der beiden Welten zu finden.

...

Mit Brogon Sohn des Bragon kämpfte er im Orkensturm, bei der sogenannten Freischar Saljeth.



Brogon Sohn des Bragon – zwergischer Söldner


Ascandea von Belhanka (erst seit den Ereignissen im Schwarzen Keiler dabei, Meisterwechsel)

----------------------------Beschreibung
Aufgrund seiner durchschnittlichen Größe von 88 Fingern und der normal kräftigen Statur fällt dem Betrachter unter freiem Himmel zunächst der spitze Hut, die tunikaartige Robe und der Magierstab auf. In geschlossenen Räumen mag zunächst das lange, gelegentlich zu einem Zopf gebundene dunkelblonde Haar auffallen, sowie der akkurat gestutzte Kinnbart. Seine Haut ist für einen Magus recht wettergegerbt und man erkennt den reisenden Magier nicht zuletzt an einem Amulett, dass einen Paradiesvogel (Aves) darstellt. Sein linkes Auge verlor er durch eine unselige Begegnung mit einem Nachtalp, sodass nun eine Augenklappe für ein etwas verwegenes Aussehen sorgt.

In der Regel ist er in pragmatische, wandertaugliche Kleidung gehüllt. Feste Steifel, eine robuste Hose und eine hüftlange Robe aus ebenfalls stabilem Material. An seinem spitzen Filzhut, den er gelegentlich durch die Kapuze seines Mantels ersetzt, und seinem Zauberstab aus Kirschholz ist er weithin als gelehrter Herr erkennbar. In neuerer Zeit wählt er gerne Kleidung mit einem tulamidischen Flair, sodass auch ein Turban hin und wieder seinen Kopf bedeckt. Bei gefährlicheren Wegstrecken kleidet er sich inzwischen auch immer öfter in seine Tuchrüstung.

Auf seinen Wanderschaften schreitet er forsch aus und wirkt sehr zielgerichtet, auch wenn der Schein meist trügt. Abends lässt er sich zu seinen Studien und zur Vervollständigung seiner Reiseberichte gerne in einem bequemen Sessel am Feuer nieder und genießt dabei einen guten Rotwein. Den Tag beschließt er gerne auch mal mit Tanz und Frohsinn. Er wirkt eher gesellig als abweisend und lächelt Fremden häufiger zu und läd sie auf ein Gespräch über Reiserouten, mögliche Geheimnisse und lokale Geschichten zu sich ein, wenn er nicht noch über seine letzten Einträge sinniert. In letzter Zeit wirkt er etwas weniger fröhlich als zu früheren Zeiten und er verbringt öfters die Nächte in Bibliotheken und Archiven.

In der Regel drückt er sich Laien gegenüber verständlich aus, kann in einem magischen Disput seine Argumente aber auch anders darlegen.


----------------------------Hintergrund

Geboren wurde Ascandea von Belhank unter dem Namen Meisterinformationen: Quin Mauerbrecher am 22.Rondra des Jahres 990 BF damit ist er nun im Alter von 24 Götterläufen. Seine Eltern arbeiteten als wandernde Tagelöhner mal hier und mal dort in der Markgrafschaft Windhag. Er und seine beiden Brüder mussten schon früh mit anpacken und den Eltern helfen um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Als sich seine magischen Fähigkeiten mehr und mehr zeigten (schwebende Feldwerkzeuge, etc) wuchs das Misstrauen der Bauern und seine Eltern bekamen immer seltener Arbeit, sodass sie ihn irgendwann davonjagen mussten um weiter über die Runden zu kommen. Zu seinem Glück fanden ihn Mitglieder des Ordens des Pentagramms zu Vinsalt und brachten ihn in die Akademie der Erscheinungen zu Grangor. Da er sich jedoch im bereich der Telekinese hervortat wurde er nach kurzer Zeit in die Akademie der Geistreisen zu Belhanka überführt.

Zu seiner leiblichen Familie hat er keinen Kontakt mehr, im Laufe der Zeit wurden die anderen Scholaren seine Familie und die Akademie sein zuhause. Meist denkt er gar nicht groß an seine Eltern und wenn, dann sind seine Gedanken frei von Bitterkeit, da er die Beweggründe seiner heute Eltern nachvollziehen kann.

Vor etwa einem Jahr ist er aufgebrochen um Dere zu sehen und seine magischen Fähigkeiten zu vervollständigen. Meist zieht er alleine durch die Lande und nächtigt in Wirtshäusern am Wegesrand. Bei schlechtem Wetter meidet er die Straßen und bleibt am wohligen Feuer bei Büchern, Wein und auch Weib. Sein Geld verdient er sich unterwegs als Schreiber, gelegentlichen magischen Analysen oder auch mit kleinen Zaubertricks, wenn er ganz knapp bei Kasse ist.

Von Belhanka aus ist er zunächst zu Fuß durch das Horasreich gereist bis zur Akademie in Grangor. Nach kurzer Zeit der Studien gelangte er von dort per Schiff nach Havena und bereiste Albernia. Zu Fuß und per Kutsche reiste er dann gemächlich den großen Fluss hinauf, bis nach Albenhus. Von hier zieht es ihn nun westlich der Koschberge in Richtung Thuransee. Dort sollen merkwürdige Dinge vor sich gehen.



Gileach Raul von Weißenstein

Geburt und Kindheit
Im Sommer 993 BF gab es auf Burg Weißenstein gleich mehrfach Tsa gefälligen Anlass zur Freude. Vielerorten wurde die Neuigkeit der Geburt Jarlindes von Weißenstein mit Jubel begrüßt. Weitaus zurückhaltender wurde die Geburt eines weiteren Familienmitgliedes bekanntgegeben:
Wenige Wochen nach der Geburt seiner Cousine Jarlinde wurde Gileach Raul von Weißenstein als erstes Kind von Alwene von Weißenstein geboren. Der Grund für diese Zurückhaltung lag in der Tatsache das zur Komplementierung einer glücklichen Familie lediglich der Vater fehlte: Alwene hatte seit Bekanntwerden Ihrer Schwangerschaft über die Identität des Vaters beharrlich geschwiegen (und dieses Scheigen bis zum heutigen Tage nicht gebrochen). Freilich ließ dieses Geheimnis reichlich Raum für Spekulationen, und so machten bald schon alerlei Gerüchte die Runde: Alwene solle ein Kind mit dem Stallburschen haben – Ach wo, der Vater stamme aus dem höchsten Hause, und Alwene wolle seinem Ruf nicht schaden – Der Vater sei ein Magier, der Alwene
eine Liebesnacht abgerungen, und Ihr danach das Gedächtnis geraubt habe...

Welches dieser Gerüchte der Wahrheit auch am nächsten kommt: Der unverbrüchlichen Mutterliebe Alwenes zu ihrem Sproß tat es keinen Abbruch. Aufopferungsvoll kümmerte sie sich um das Wohl des Kleinen. Jedem Vorschlag, den Knaben wegzugeben widerstand sie, und setzte schließlich durch, dass das Kind von der Familie als einer der Ihren anerkannt wurde.

Im Alter von 7 Jahren schließlich wurde Gilleach Novize im Rondratempel zu Donnerbach.

Jugend
Die Ausbildung im Rondratempel war eine Zeit voller Anstrengungen, Pflichten, und schwerer Arbeit aber auch von Abenteuern, Jagdausflügen und Begegnungen mit vielen verschiedenen Menschen. Pilger kamen aus dem ganzen Kaiserreich nach Donnerbach. Alter Veteranen erzählten von vergangenen Zeiten, Kaiser Retos Feldzügen oder Kämpfen im heißen Wüstensand gegen die ungläubigen Götzenanbeter der Kohm. Elfen waren in Donnerbach ein häufiger Anblick, und hin und wieder ergab es sich, das einer der Spitzohrigen einwilligte eine Jagdgruppe zu begleiten oder sogar eine Lektion im Bogenschießen zu erteilen. Neben der Schulung der kämpferischen Fähigkeiten und dem liturischen Dienst entdeckte Gileach sein Interesse für die Geschichte. Oftmals brütete er in seiner spärlichen Freizeit in der schlecht bestückten Bibliothek und laß Bücher über alte Ritterorden und vergangene Schlachten, oder studierte die Kupferstiche von tulamidischen Palastanlagen und bosparanischen Villen. Davon inspiriert began er bald selbst zu zeichnen, und bannte mit einem Kohlestift all die Eindrücke auf Papier, die ihn besonders bewegten.

Schließlich war es soweit, und nach langer Ausbildung und Prüfung erhielt Gileach seine Erste Weihe und seinen Schwertnamen: Roë Calad Alçerian (Elfisch,nicht direkt übersetzbar kann als “Flinker Löwe des Lichts” gedeutet werden)

Männerjahre
Bald nach der Weihe kam Kunde auf, dass die Orken sich versammeln und vermehrt Raubzüge in das Svelttal und das nördliche Mittelreich unternahmen. Gileach wurde mit anderen Geweihten entsandt, um die Einwohner der betroffenen Gebiete zu unterstützen. (Donnerbach war im Jahr 1010BF noch Teil des Dominiums Orkenwehr) Im Zuge des 3. Orkensturms erlebte Gileach seine erste Feuertaufe, und bekam einige Scharmützel und Gefechte mit. Bei einem der Gefechte wird Gileach schwer verwundet. Ausserdem kommt Comte Ludoviga von Westfar, ein verdienter Recke der Rondrakirche, ums Leben. Gileach bekommt die Aufgabe, Ludovigos Knappen Alrigio sowie die sterblichen Überreste Ludovigos nach Hause ins liebliche Feld zu überführen. Diese Queste bringt ihn weit nach Süden bis in das Horasreich, welches sich kurz zuvor vom Mittelreich abgespalten hat.

Auf dem Rückweg nach Donnerbach führt ihn sein Weg über Gratenfels. Der Rest ist Legende


Storko Trutzbacher - Phexgeweihter (später nicht mehr dabei, Meisterwechsel)
Zuletzt geändert von Ucuri am 24.07.2014 14:33, insgesamt 5-mal geändert.
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Die Zuflucht - Band 1 der Kampagne "Der Weiße Berg"

Beitrag von Ucuri » 01.04.2014 21:57

Dieser Beitrag kann Spuren von Nüssen und Meisterinformationen zu Die Zuflucht - Band 1 der Kampagne "Der Weiße Berg" enthalten.

Nach einer ruhigen Nacht trafen im Morgengrauen "zufällig" drei sehr unterschiedliche Charaktere vor einer Kaschemme in Andergast aufeinander. Wie es der Zufall oder die Götter wollten waren sie alle auf dem Weg nach Andrafall "Zur großen Turnei zur Ehren des Traviabundes der Tochter des Freiherren von Andrafall".

Da Andrafall im wilden Steineichenwald liegt und sich Orks, Waldschrate und die Götter wissen was noch für Gesindel in der Gegend herumtreiben sollten, beschloss man gemeinsam aufzubrechen. Während man sich ausgesprochen höflich vorstellte stieß aus der Gaststätte ein weiterer Reisewilliger hinzu.
Hier standen also nun Navarion Flammenhaar, ein Halbelf, welcher mehr über das Leben und die Sitten seiner menschlichen Hälfte erfahren wollte. Das Turnier bot sich seiner Meinung nach an um ein Bild der Gebräuche in Andergast zu bekommen. Mit ihm reiste sein Freund und alter Weggefährte Brogon Sohn des Bragon mit dem er vor Greifenfurt schon in der Freischar Saljeth stritt.
Den Beiden gegenüber stand ein wahrer Hüne von Mann: Aki Brandson Ugdalfson. Der schwer gerüstete Krieger aus Thorwal wollte sich mit den Andergastern im Zweikampf messen und wo, wenn nicht auf einem großen Turnier, konnte man dabei mehr Ansehen erringen.
Zu diesem Trio gesellte sich nun noch Storko Trutzbacher, seines Zeichens Geweihter des Phex der unerkannt durch die Länder reist und den das Turnier mitsamt der großen zu erwartenden Menschenmenge reizte.
Diese Vier zogen an einem schönen wolkenlosen Tag also los gen Andrafall.

Trotz der vielen Warnungen die sie in Andergast gehört hatten verlief die Reise recht ereignisarm, sodass die Gruppe nach 2 Tagen Andrafall mit seinem beeindruckenden und namensgebenden Wasserfall erreichte. Die, für Andrafaller Verhältnisse, exotische Reisegruppe erregte natürlich große Aufmerksamkeit unter den Einheimischen.

Nachdem die Helden vom Herold begrüßt worden waren, teilte man ihnen ein Zelt zu und bat um baldige Anmeldung für die Spiele und Wettkämpfe. Navarion und Aki meldeten sich für den Zweikampf mit Schwert und Schild, Storko zum Messerwerfen und alle drei für den großen Geländelauf. Der Thorwaler ließ es sich nicht nehmen und ließ sich für das Baumstammwerfen eintragen, während der Halbelf das Bogenschießen bestreiten wollte. Der Zwerg begab sich in eine der Schenken und wurde bis zur Reise nach Andergast nicht mehr gesehen (Der Spieler erwartete Nachwuchs).
Neben den ritterlichen Zweikämpfen der großen Turnei fand zeitgleich das Andrafaller Volksfest statt.

Am Abend des ersten Tages erreichte etwas verspätet auch ein ganz besonderer Turnierteilnehmer Andrafall: Prinz Wendelmir von Andergast, der Neffe des Königs.
Im Laufe des Turniers freundeten sich die neu zusammengefundenen Gefährten mit diversen Dörflern und anderen Reisenden an, da waren unter anderem der Holzfäller Firunz (der Hüne), die Gauklerfamilie Kornplotz und die Magd Dora. Letztere fühlte sich sehr zu dem exotischen Halbelfen hingezogen, der einer kleinen Liebelei nicht abgeneigt war.

Im Schwertkampf schieden die teilnehmenden Helden in der ersten Runde aus. Navarions Gegner war einfach zu stark und Aki hatte sich bei dem Kampf gegen den Knappen Havel von Uckel nicht gerade mit Ruhm bekleckert (total verwürfelt).
Das Bogenschießen konnte Navarion für sich entscheiden, nachdem der teilnehmende Elf Oradonor von den Helden mit Hilfe eines reisenden Magus (wir hatten einen Abend mal einen Testspieler dabei) des verbotenen Magiegebrauchs überführt wurde.
Den Geländelauf gewann Navarion vor Storko, da der göttliche Beistand dem magischen Wirken (Movimento) nicht gewachsen war. Aki Brandson Ugdalfson zeigte aus welchem Holz Thorwaler geschnitzt sind, sprang 40 Schritt von der Klippe in den See am Fuße des Wasserfalls und war danach aus dem Rennen, aber immer noch besser dran als Firunz (dank Balsam von Navarion).
Das Baumstammwerfen gewann Aki Brandson Ugdalfson, nachdem sich der Favorit, Firunz der Hüne zuvor während des Geländelaufs beim Sturz in den See verletzt hatte. Aki Brandson Ugdalfson nennt sich seitdem zu Recht und mit Stolz "König der Holzfäller". Ein Titel der ihm bisher nicht allzu viel einbrachte (uns aber viele Erinnerungswürdige Momente).
Seine Gnaden Storko konnte im Messerwerfen das Finale erreichen, wurde dort aber leider letzter, da ihm Phey scheinbar nicht mehr hold war.
Die Charaktere hatten sich vor Ort unter der einfachen Bevölkerung also schon einen Namen gemacht. An den Abenden wurde viel gefeiert, unter anderem hat Aki den Knappen Havel unter den Tisch gesoffen (wenigstens diesen Zweikampf konnte der Thorwaler gewinnen) und Storko entwendete ihm währenddessen sehr phexgefällig einen Siegelring.

Der gestohlene Siegelring passte sehr gut in die folgenden Ereignisse, als einige Burgwachen samt Bräutigam zum Lagerfeuer der Gaukler herabkamen und einen der Gaukler als Dieb verhafteten (die Helden dachten nun zuerst sie hätten den Gaukler da in etwas hineingeritten), da er den Turniermarschall bestohlen haben sollte.
Die Helden konnten die Geschichte um die verschwundenen Gegenstände und den Baumdrachen schnell lösen und den Drachen sogar im Kampf töten, nachdem der Phexgeweihte unerwartete Probleme beim Erklimmen des Baumes hatte. Sie trafen rechtzeitig zum Beginn des Höhepunktes der Feierlichkeiten, dem Ritterturnier, wieder in Andrafall ein und konnten die gestohlenen Gegenstände und den toten Drachen präsentieren. Sehr zum Ärger der Truppe um Wendelmir, der auch Havel von Uckel angehörte, dieser hatte zuvor den Gaukler schwer belastet.
Nachdem Navarion den verwundeten Bräutigam (stürzte während der Tjoste gegen Wendelmir vom Pferd) heilte, sodass dieser an den Feierlichkeiten zu seiner Hochzeit unbeschwert teilnehmen konnte, war Wendelmir noch aufgebrachter gegenüber den Helden, die ihm zuvor noch nicht groß aufgefallen waren.
Am Nachmittag kam dann die grausame Nachricht: die Magd Dora wurde während der Lanzengänge in der Kemenate der Freiherrin ermordet. Der eigentliche Skandal in den Augen der Andrafaller aber war der gestohlene Schmuck der Freiherrin.

Aufgrund der guten Reputation, welche die Helden inzwischen genossen (König der Holzfäller, Drachentöter, bester Bogenschütze, Sieger des Großen Geländelaufs) hoffte das Volk nun auch die Aufklärung des Diebstahl, die Wiederbeschaffung des Schmucks und die Entlarvung des Mörders. Nach kurzen Ermittlungen stieß man auf die Spur des Mörders, dem Schwarzen Bran, und folgte ihm nach Norden in die Tiefen des Steineichenwaldes.

Das heldenhafte Trio verfolgte den Mörder und Dieb in den Steineichenwald. Nach einer Nacht im finsteren Tann und für die Gruppe recht guten Würfen bei den Wildnistalenten konnten die Helden aufholen und irgendwann wurde der Übeltäter sogar am Berghang gegenüber ausgemacht. Am darauffolgenden Tag vernahmen die aufmerksamen Helden plötzlich Stimmen in der gutturalen Sprache der Orks und Storko schlich sich durchs Unterholz an eine Lichtung heran. Auf dieser durchsuchten drei der Schwarzpelze den toten Bran und betatschten die Schmuckstücke der Freiherrin. Storko alarmierte die Anderen und gemeinsam wurden den Orks (nicht so schnell wie gedacht) der Garaus gemacht. Nach dem Kampf bestattete man die Leiche des Bran und nahm die, eventuell noch nützlichen, Gegenstände daus seinem Rucksack an sich. Aufgrund des Begräbnisses und allgemeinen Trödelns kamen die Charaktere nun in den Genuss, die weithallenden Rufe von Signalhörnern in unmittelbarer Nähe zu vernehmen. Scheinbar näherten sich die Geräusche. Weitere Orks. Die Helden wurden nun von Jägern zu Gejagten, die den Orks zweimal knapp entkamen, sich in der zunehmenden Dunkelheit und aufgrund der Verfolger aber recht sicher nicht mehr auf einem Weg zurück nach Andrafall befanden. Die Orks kamen wieder näher und ließen ihre Bluthunde los, woraufhin die Helden einen Steilhang erklimmen mussten und dann in Richtung einer sicheren Zuflucht, einer Burg auf einem Hügel, eilten. Kurz vor der Zugbrücke tauchten die Hunde hinter ihnen auf und die letzten Meter wurden zur wilden Hatz. Der Halbelf konnte aus dem Lauf heraus einen der Hunde, der ziemlich nah am langsameren Aki dran war, mit einem Pfeil stoppen. Schlussendlich erreichten alle, nach Atem ringend aber sicher, die schützenden Mauern.

In der Burg wurden die Erschöpften von einem Ritter empfangen, dieser begrüßte sie höflichst und ließ nach Mägden und der Heilerin schicken. Alles war gut. Die Neuankömmlinge wurden auf ein Zimmer geleitet und konnten sich ausruhen. Aufgrund der Verletzungen und der nächtlichen Flucht schliefen die Helden länger und erst gegen Mittag erkundeten sie die Burg, ihnen fielen einige Ungereimtheiten auf: es gab kaum Wachen trotz der Orks vor der Festung, im Umland der Burg konnten keine Felder ausgemacht werden, im Kräutergarten wucherte Unkraut und einige andere kleine Feinheiten. Die Helden lassen sich davon jedoch kaum beeindrucken und nehmen es hin.
Abends wurden sie dann zur Freiherrin gerufen, es gab ein kleines Bankett und die Helden wurden nach Neuigkeiten ausgefragt. Die anderen Anwesenden berichteten vom Leben auf der Burg, als plötzlich ein starker Wind durch die Burg fuhr...und die Helden es einfach ignorierten. Danach wurde noch kurz über Kono, den Sohn der Freiherrin, gesprochen. Dieser befand sich zurzeit auf einer Queste. Nach dem Bankett wurden die Helden wieder aufs Zimmer geleitet und kurz darauf erschien die zuvor noch debil wirkende Enkelin der Heilerin und berichtete, dass die Helden in Gefahr schweben und sofort die Burg verlassen sollten. Die Burgherrin sei nicht ganz so unschuldig wie sie wirkt. Die Helden vertrauten dem Mädchen und ließen sich zu einem geheimen Gang führen. Dieser Gang führte durch die Familiengruft, hier tauchte ein weiblicher Geist auf und rief verzweifelt nach "Kono, ihrem Mann, der zu einer Queste aufbrach und nie wiederkehrte". Die Gruppe beruhigte den Geist, worauf hin dieser sie weiterziehen ließ. Man entkam von der seltsamen Burg und hatte nun einige ungeklärte Fragen.

Zunächst ging es zurück nach Andrafall, man übergab den Schmuck und wurde als Helden gefeiert, auch wenn niemand mehr mit ihnen gerechnet hatte, da sie doch schon vor über einem Monat losgezogen waren. Die Verwirrtheit der Helden stieg. Zum Dank überreichte man ihnen das versprochene Pferd aus den Stallungen des Freiherren, welches den liebevollen Namen "Prengelmann" erhielt.

Am Abend fand Aki in seinem Rucksack einen Brief der Tochter der Freiherrin in dem diese um Hilfe bat, da ein Fluch auf der Burg liege (Erscheint nur einmal im Monat in dieser Welt und die Zeit vergeht anders, sodass in der normalen Welt schon 300 Jahre vergangen sind) und dieser nur gebrochen werden kann, wenn der Dragenhelm (zufällig hatte Wendelmir einen solchen beim Turnier gewonnen) zurück zur Burg gebracht werde. Kono sei auch auf der Suche nach dem Helm gewesen. aber natürlich inzwischen längst verstorben.

Hier endete der erste Teil der kleinen Abenteuerreihe nachdem die Helden noch kurz Informationen in Burg Andrafall einholten, unter anderem beim schwerhörigen Hofmagier, der die Helden nach Argenstein (statt Drakenstein) schicken wollte um eine magische Orktrommel zu suchen...

In den Archiven der Burg erfuhren sie, dass die Geschichte aus dem Brief durchaus stimmen könnte und der gesuchte Dragenhelm wohl wirklich inzwischen an Wendelmir überging. Man beschloss nach Andergast zu reisen und den Helm zurückzugewinnen.
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Der Fluch von Burg Dragenstein - Band 2 der Kampagne "Der we

Beitrag von Ucuri » 03.04.2014 09:22

Dieser Beitrag enthält Meisterinformationen zu "Der Fluch von Burg Dragenstein" - Band 2 der Kampagne "Der Weiße Berg" - zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Spielleiter.

Der Zweite Teil der Kampagne um den Weißen Berg, das Abenteuer "Der Fluch von Burg Dragenstein" konnte also beginnen.

Die Helden legten eine kurze Verschnaufpause ein, rätselten fröhlich an den offenen Fragen herum und begannen mit den Nachforschungen im Archiv der Burg Andrafall. Die Spieler waren sich recht schnell sicher, dass der gesuchte Helm derjenige ist, den Wendelmir, der Freund aller Helden (Achtung: Ironie) am Ende der großen Turnei errungen hatte. Jetzt wurde natürlich diskutiert ob Wendelmir den Helm rausrücken würde, wie man vorgehen will, usw.

Aki, Navarion, Brogon, Storko und Prengelmann zogen letztendlich gen Süden in Richtung Andergast. Vor den Toren der Stadt trafen sie auf die bekannte Wagenburg der Gauklerfamilie, die sie freudig aufnahm (die Helden hatten ja noch einen Gut, wegen der Entkräftigung der Diebstahlanklage). Beim ersten Betreten der Stadt gab es noch einen kurzen Disput zwsichen Aki und der Torwache, was denn nun als "übergroße" Waffe gelte und was nicht.

Der Aufenthaltsort Wendelmirs war schnell ausgemacht und so steuerte man das Gasthaus "Zum Ratskeller" an. Brogon war bei den Gauklern zurückgeblieben. Wendelmir und seine Kumpanen waren hier bei einem zünftigen Gelage anzutreffen. Eigentlich wollten die Helden nun Wendelmir ansprechen...aber niemand traut sich so recht und sie setzen sich erstmal an einen anderen Tisch und bestellen Getränke. Wolorion (der Turniermarschall) ist ebenfalls in der Schenke und irgendwie kommen die Helden mit ihm ins Gespräch und irgendwann fasste sich Aki Brandson ein Herz und sprach Wendelmir an. Dieser verspottete den Thorwaler natürlich unter dem Gelächter seiner Kumpanen und so kommt, was kommen muss, eine Schlägerei, zum Glück nicht mit dem Prinzen (Mitglieder des Königshauses anzugreifen kommt bestimmt nicht so gut an) aber mit einem der Gefolgsleute. Das Ende vom Lied: Storko hat Wendelmir die Geldkatze geklaut, Aki den Gefolgsmann verhauen, Navarion hat sich rausgehalten und mit Wolorion und einer Bardin geplaudert. Alle Drei wurden aber dann von der Stadtwache mitgenommen. Dank Wolorions eingreifen wurde man vor den König geführt und der Sachverhalt erläutert und geklärt.

Der König hätte natürlich gerne einen neuen Vasallen und eine neue Burg im nördlichen Steineichenwald, sodass er Wendelmir drängte den Helm herauszugeben.
Dieser stellte jedoch die Forderung, dass die Helden "einen Mann für Nimuan" finden müssten. Damit bezog er sich auf ein altes Andergaster Lied, indem 7 Aufgaben zu lösen sind. Hinter dem Lied verbirgt sich noch ein tieferes Geheimnis, das nicht Bestandteil des eigentlichen Abenteuers ist, am Ende aber dennoch von den Helden gelöst wurde.

Die 7 Aufgaben bestanden in Kurzform aus Folgendem:
1. Auf einem sechsebeinigen Ross reiten
2. ein "ungeboren Kind" von des Königs Schloss winken lassen
3. 7 Recken müssen auf einem Finger stehen
4. ein Stummer soll "der Neuigkeit Verkünder" sein
5. Licht soll auf Ormans Mund fallen
6. 3 Bäume sollen um "alter Väters Stein" tanzen
7. ein Blinder soll "des Feuers hellen Schein" folgen

Ich glaube ich verrate nicht zuviel, wenn ich schreibe, dass der tiefere Sinn mit Sumen (Druiden in Andergast) zu tun hatte. Dazu aber später mehr.

Den Rest des Spielabends wurde mit den ersten Mutmaßungen verbracht..dabei ließen die Spieler immer wieder mal ausser Acht, dass sie den wahren Hintergrund gar nicht lösen mussten, sondern Wolorion als Schiedsrichter die Erfüllung der Aufgaben überwachte und da durchaus offen für Alternativen war.

Ich stelle die Aufgaben und deren Lösung nun der Reihe nach weiter vor auch wenn die Helden folgende Reihenfolge hatten:
1-7-3-2-6-5-4.

Die erste Aufgabe konnte recht schnell und einfach gelöst werden, da die Gaukler einen Riesenhirschkäfer mit sichführten und dieser 6 Beine hat. Daran hatte Navarion sehr schnell erinnert.

Die zweite Aufgabe war schon etwas kniffliger, und nur mit etwas Hilfe kamen die Spieler darauf, dass "ungeboren" ja eventuell einen Kaiserschnitt beinhalten könnte und so kamen sie über Nachfragen bei Hebammen an einen 10 jährigen Jungen im Rondratempel. Dieser war dann zufällig auch das Ziel eines Entführungsversuches, da Wendelmir irgendwann Angst bekommen hatte, dass die Helden die Aufgaben wirklich lösen könnten. Durch das Eingreifen der Gruppe konnte die Entführung jedoch verhindert werden. Da der König ein gewisses Interesse an einem Erfolg der Helden hatte konnte Wolorion dafür sorgen, dass Navarion mit dem Kind auf die Burg des Königs durfte und der Knabe herabwinken konnte.

Die 3te Aufgabe wurde auch schnell gelöst, da die Helden auf die richtige Idee kamen, dass der Finger vielleicht ein Berg oder ähnliches ist. Am Ende war es eine Felsnadel, die sie zusammen mit vier der Gaukler erklommen. Oben fanden sich auch Hinweise auf den wahren Kern, da 7 Menhire auf dem kleinen Plateau standen. Unterwegs lauerten gedungene Schergen Wendelmirs auf die Helden, die mittels Zauberei (Nebelwand) und brutaler Kampfkraft besiegt werden konnten.

Nr 4: wurde als letztes gelöst, dafür wurde ein stummer Ingerimm-Geweihter gefunden, der nach Erfüllung der ersten 6 Aufgaben vor dem König und Wendelmir pantomimisch verkündete, dass die Helden erfolgreich waren. Die Gruppe war auf ihn gestoßen, als sie einen belanglosen Teil des Liedes lösen wollten.

5tens: Bei Ormans Mund handelte es sich um die Mündung des Ormanbaches. Diese liegt derart in einer Schlucht, dass die Sonne nie das gesamte Mündungsgebiet ausleuchtet. Mittels eines Spiegels konnten die Helden die Aufgabe lösen und dank klugem Handeln konnten Wendelmirs Kumpanen nicht einschreiten. Am Grund des Baches stießen die Helden auf einen pyramidenförmigen Kristall, der für den wahren Grund von Bedeutung war.

Kommen wir also zur 6ten Aufgabe: 3 Bäume sollen um ´alter Väters Stein´tanzen

Da die Schrate vorher schonmal erwähnt wurden kamen die Spieler schnell darauf, dass es wohl mit ebendiesen zu tun hat. Bei "alter Väters Stein" war nach den Menhiren auf Ingerimms Finger eigentlich auch alles klar.
So wurde nach einem Sumen gesucht und einige Bürger Andergasts konnten dann den Tipp geben, dass ein Sume südlich von Andergast an einem kleinen Teich lebt. Die Helden machten sich auf den Weg und konnten den angetroffenen Sumen und seine Frau überzeugen ihnen zu helfen. Als Gegenleistung wurde ausgemacht, dass die Gruppe später wiederkommt und das wahre Rätsel um Nimuan lösen, da bei den Sumen der geheime Hintergrund ebenfalls in Vergessenheit geraten ist.

Der Sume stellte den Helden 3 Baumschrate vor, welche dann verlangten, dass ein alter Bund zwischen Schraten und Menschen zu erneuern ist. Die Abenteurer stimmten zu und sind nun verpflichtet den Schraten in Notzeiten zu helfen, dafür werden sie in den Wäldern aber von Schraten auch nicht belästigt sondern unterstützt. Nach einer feierlichen Zeremonie mit Bluttausch und Tänzen in einem Steinkreis galt auch diese Aufgabe als erfüllt.

Die 7. Aufgabe wurde auch recht früh gelöst. Bei den Gauklern am Lagerfeuer wurden Storko die Augen verbunden, er wurde im Kreis gedreht und sollte dann auf das Feuer zulaufen.

Nun hatten die Helden also alle Aufgaben erledigt und der stumme Ingerimmgeweihte trug dies pantomimisch im Thronsaal vor dem König und dem Prinzen (übrigens nicht sein Sohn sondern Neffe) vor. Daraufhin musste Wendelmir den Helm zähneknirschend rausrücken, da es einfach zuviele Zeugen seines Versprechens gab. Der König wünschte den Helden viel Erfolg beim Brechen des Fluchs und bat sie der Freiherrin von Dragenstein auszurichten, dass er sie erwarte.

Die Helden machten sich also auf den Rückweg nach Andrafall um von dort die Burg wiederzufinden. Da diese nur einmal im Mond in der realen Welt weilte reisten sie zeitig los um genügend Zeit für die Suche zu haben, da sie sich auf der Flucht von der Burg den Weg nicht eingeprägt hatten.

In Andrafall wurde kurz verschnauft und nachdem sie berichten konnten, das Wendelmir nicht gerade sehr erfreut über ihren Erfolg war wurde wieder ein kleines Fest abgehalten und der Freiherr versprach ihnen einen ortskundigen Führer. Diesen Führer hatten die Helden während des Turniers auch schon kennengelernt. (Hier hätte man noch das wiedersehen mit Bekannten vom Turnier etwas ausspielen können, aber ich wollte das Abenteuer durchbringen).
Dank des Führers Marik fanden die Helden das Tal in dem die Burg stand recht gut wieder, nachdem sie in einem kleinen Weiler im Wald (wo sie eigentlich rasten wollten) eher unfreundlich abgewiesen wurden.

Sie durchsuchten kurz das Tal und fanden einige Spuren. Es handelte sich also um das richtige Tal. Am Rande des Tals wurde dann das Lager aufgeschlagen und auf das volle Madamal gewartet.

In der Nacht erschien, begleitet von starken Winden, die Burg samt dem weißen Felsen wieder im Tal und die Gruppe begab sich eilige in Richtung der Brücke. Zuvor bemerkte Navarion jedoch noch ein fliegendes Auge, dass sie erspäht hatte und nun in Richtung Burg davonflatterte. Kurz vor der Brücke erschien plötzlich mittels Transversalis der Burgmagus Turolfus und verlangte nach dem Helm um er ein Ritual durchführen zu können welches den Fluch brechen sollte. Die Helden waren aufgrund des Dämons jedoch zu recht misstrauisch und wollten den Helm der Freiherrin persönlich übergeben. Daraufhin griff der Magier den Thorwaler mit einem gebundenen Zauber (Paralys) an und versteinerte ihn. Noch bevor die Helden agieren konnten wurde der Bogen von Navarion scheinbar in eine Schlange verwandelt. Navarion fackelte daraufhin nicht lange, ließ den Bogen fallen und schickte dem Burgmagus einen Fulminictus entgegen, der diesen stark verwundete, woraufhin sich der Magier mit einem Transversalis zurückzog....


Den Helden kamen nun ein paar Burgbewohner und Ritter Otternpfot entgegen gelaufen, etwas verwundert, warum der Magus sie angegriffen hatte und auch, dass die Helden wieder zurückgekehrt waren. Nachdem Storko die Geschichte, soweit sie bekannt war, erklärt hatte kam natürlich Freude auf und die Helden (die jetzt in den Augen der Burgbevölkerung WIRKLICH Helden waren) sollten zur Freiherrin geführt werden...sollten...ja, sollten. Denn da der Thorwaler noch versteinert war und sie niemanden zurücklassen wollten eilte der Ritter Otternpfot schon zur Burg um alle wehrhaften Männer zusammenzusuchen und dem Magier den Garaus zu machen. Als die Gruppe etwa 10 Mintuen später folgen kann und die Brücke passiert ereigneten sich seltsame Geschehnisse. Der Helm löste sich aus seiner Halterung am Sattel und fiel zu Boden. Plötzlich begann die Erde zu beben, ein heftiger Wind fegt über die Köpfe hinweg und 3 Windhosen manifestierten sich aus dem Schädel und setzten sich in Richtung Burg in Bewegung. (Hier vergessen die Spieler nun den Helm aufzuheben. Als sie später den Helm nutzen wollen, habe ich alle mal auf KL würfel lassen und einer war dann schlau genug den Helm wieder aufzuheben). Fast an der Burg angekommen fanden sie Otternpfot verletzt vor dem Burgtor und die Soldaten auf den Mauern riefen ihnen Warnungen zu, dass im Torhaus zwei Hesthotim lauerten, die jedem den Zugang zur Burg verwehren sollen.

Die Charaktere machten kurzen Prozess mit den Hesthotim (im Buch steht zwar, dass profane Waffen keinen Schaden machen, aber im WdM steht, meine ich mich zu erinnern, dass profane Waffen nur 1/2 Schaden machen) ohne größere Verletzungen. Die Helden werden nun noch mehr bejubelt und verehrt, da sie sogar mit Dämonengezücht fertig werden. Nun wurde man schnellstmöglich zur Freiherrin geführt. Anstatt nach dem Hintergrund des Fluchs zu fragen wurden direkt Informationen über Turolfus eingeholt. Die Freiherrin berichtete, dass dieser sich in seinem Turm eingeschlossen habe. Inzwischen waren ca. 20 Bewaffnete zusammengerufen worden, welche die Helden unterstützen sollten. Der Thorwaler-Krieger schickte die Leute in verschiedene Ecken der Burg um ihnen den Rücken frei zu halten (und um den Ruhm alleine zu ernten) und lediglich 4 Stück durften die Gruppe begleiten ("Die kann man ja vorschicken, wenns gefährlich wird"). Oder wenn die Tür zum Versteck des Magiers aufgerammt werden muss. Natürlich schafft keiner der 4 Helfer seine KK Probe, bis Navarion Aki darauf hinwies, dass er doch 3 Äxte mit sich führt und man die Holztüre ja damit öffnen könnte!

Die Tür wird also kleingehackt, der Balken zur Seite geschoben und schon ist man im Inneren des Turms. Nach einer kurzen Durchsuchung fand man die Stiege in den Keller, hier werden auch die letzten 4 Helfer zurückgelassen, um den Turm zu bewachen ("die können ja gar nichts! Doch sie könnten uns schnell 3 Fackeln holen").
Zunächst wurden Fackeln hinunter geworfen. Die mit einer 50:50 Chance ausgehen...natürlich gingen die ersten beiden aus, bis dann die letzte Fackel angezündet blieb, und man sich entschloss die 15 Schritt herabzuklettern. Unten angekommen stellte Aki fest, dass man auf einer Plattform stand, die sich in einer Höhle, 12 Schritt über dem Boden befand. Aki wollte dann die nächste Leiter als erster herabklettern. Im Buch steht so schön geschrieben: "...bei großen (Aki: <2 Schritt) oder schwer gerüsteten (Aki: BE 3 oder 4) Helden, die schnell klettern ("ich versuch so schnell wie möglich runterzukommen" bricht die Verankerung (war eine Falle des Magiers mittels Eisenrost) und der Held stürzt aus 4 Schritt Höhe herab". Wenn er dann schnell in "Feuerwehrmanier" herunterrutscht nur Sturzschaden aus 2 Schritt Höhe. Akis Spieler: "Aki rutscht dann schnell runter, wie bei der Feuerwehr". In der Szene passte einfach alles perfekt wie im Buch vorhergesagt.
Die anderen ließen sich von den Burgwachen Seile bringen und hangelten sich hinab in die Tiefe.

Unten wurde der staubige Boden ignoriert und zielsicher der rechte Gang (zu dem hätten auch die Fußspuen im Staub geführt) gewählt. Man gelangte in den "Saal der Helden". Der nun folgende Kampf gegen die Orkskelette war leider härter als vorgesehen, da ich den Fehler machte und die TP von Schwertern halbierte und dann die RS abgezogen habe, statt andersrum. Die Helden überstanden den Kampf schwer angeschlagen, nachdem Storko sich zurückgezogen hatte und Navarion irgendwann den Raum erkundete um zu überprüfen ob sich ein Weglaufen lohnen würde. Stark verwundet wird dAki dann zu einem Stoßgebet zu Phex animiert und durch wundervolles göttliches Wirken kann Aki erfrischt und wieder erstarkt weiterziehen.

Nach dem Kampf erreichten die Helden eine schwere Tür, da sie den Helm bei sich führten wird der Dämon in der Tür gebannt ohne dass die Gruppe es merkt, und Turolfus der Schwarzmagier kann bei einem Ritual beobachtet werden. Da im Buch extra steht, dass er nicht auf Eindringlinge achtet tut er dies bei mir auch nicht. Die Helden diskutieren etwas zu lange, sodass er das Ritual beenden kann und 2 Hesthotim beschwört. Darauf fasste Navarion sich ein Herz und schoß magieverstärkt aus der Deckung der Tür einen Pfeil auf Turolfus... 1 ... und bestätigt. Er traf den Magier in den Hals, der sofort in sich zusammensackte. Da er bewusstlos und so gut wie tot war verschwanden die Hesthotim und der Endkampf war vorbei...das war ja einfach. Dafür waren die Skelette umso kniffliger und gefährlicher. Storko verpasste dem Magier noch einen Wurfdolch (keiner weiß wieso). Da er noch knapp unter den Lebenden weilte packte Aki sich den Magus und trug ihn zurück zur Plattform (nicht ohne die Befürchtung, dass die Skellette wieder auferstanden waren). Dort banden sie ihn an ein Seil und zogen ihn, schlaff wie er war, hoch. Das gab ihm dann endgültig den Rest (es dachte keiner daran, Wundmaterial zu benutzten). Der Leichnam wurden als Beweis, dass nun Ruhe auf Burg Dragenstein herrscht, mitgenommen.

Der Rest ist schnell erzählt. Die Freiherrin Clagunda war hocherfreut und klärte die Helden über die Hintergründe auf. Es gab ein großes Fest und die Gruppe darf zu Lebzeiten jederzeit gerne wieder vorbeikommen und man wird zur Begrüßung immer ein großes Fest abhalten. Nach wenigen Tagen begleiteten die Charaktere die Freiherrin und deren Tochter samt Gefolge nach Andrafall, hier gab es wieder ein Fest. Anschließend reiste die Gefolgschaft weiter nach Andergast zum König, dieser war ebenfalls hoch erfreut und es gab: Richtig, ein Fest. Dann lösten die Helden mit Hilfe des Sumen das wahre Rätsel um Nimuan (es ging um eine alte sehr mächtige heilige Stätte der Druiden, deren Ort in Vergessenheit geraten war). Die nächsten Tage wurde weitergefeiert. Bei einem der Feste ließ Storko leider etwas unachtsam den gestohlenen Geldbeutel Wendelsmirs herumliegen und trotz allem (oder dank allem) wird er dann nur freundlichst gebeten Andergast doch besser schnell zu verlassen (Meisterwechsel!). Die anderen, samt Zwerg, der die Tage in Andergast durchzecht hatte, beschlossen die Gaukler noch bis zur Grenze von Andergast zu begleiten, da diese aufgrund ihrer Hilfe bei Wendelmirs Aufgaben die Rache desselben fürchten.
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Aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus

Beitrag von Ucuri » 06.04.2014 22:47

"Meine Wanderschaft entlang des Großen Flußes, der seinen Namen übrigens in der Tat verdient hat, neigt sich dem Ende entgegen. Der Angbarer See liegt zwar noch in einiger Entfernung wie mir Meister Steinbrecher, ein Fernhändler aus Havena der mich während meiner mittäglichen Rast mit seinen Wagen überholte, versicherte, jedoch wusste er davon zu berichten, dass die Route westlich des Koschs ebenfalls sehenswert wäre und man unterwegs einen guten Blick auf die höchsten Berge der Region, den Götterfirst und den Firunszapfen erhaschen kann. So nehme ich also die Fähre über den Fluß und werde bedächtigen Schrittes gen Gratenfels, der nächsten größeren Siedlung wandern. Die Fährleute scheinen ein lustiges Völkchen zu sein und ich überlege ob ich nicht einen Tag aufbringen kann um mit ebenjenen einen vergnüglichen Abend bei Wein und Gesang zu verbringen. Aves möge während des Übersetzens seine Schützende Hand über mich halten. Die Fähren wirken nicht sehr vertrauenserweckend."
-aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus Ascandea von Belhanka-

"Nun, dies ist also Gratenfels, Hauptstadt der gleichnamigen Landgrafschaft, erbaut auf den Resten einer alten Zwergenfestung. Die Befestigungen dieser Tage können sich allerdings ebenfalls sehen lassen. Der Abend mit den Flußschiffern und Fährleuten war recht anregend, vor allem die blonde Elrike war ebenselbes. Nach einer recht stürmischen, der Göttin Rahja gefälligen Nacht berichtete sie mir am nächsten Morgen, dass ich schnell verschwinden sollte, bevor ihr Ehemann auftaucht, welchen sie heute mit einem der Flußschiffe erwarte. So war der Abschied recht kurz gehalten, was mir gar nicht ungelegen kam. Die folgenden zwei Tage bis Gratenfels konnte ich einen kleinen Wagentrupp begleiten, der dasselbe Ziel hatte. Dank der wachsamen Blicke einiger Söldlinge erreichten wir Gratenfels ohne besondere Vorkommnisse. In der Nacht hielt ich mich fern von Feuer und Gesang, da mir die vorherige Nacht noch in den Knochen steckte.
In Gratenfels angekommen empfahl man mir die Unterkunft 'Zum Traviamond' welche ich nach einer kurzen Stippvisite beim örtlichen Avesschrein -wobei es sich um nicht mehr als eine kleine Statuette neben einem der Stadttore handelt- auch aufsuchte. Man hatte mir nicht zu viel versprochen, das Zimmer ist geräumig und sauber, es gibt sogar einen Raum mit 2 ehernen Waschzubern und die Mägde erfreuen meine Augen mit ihrem Liebreiz. Wenn nun noch der Wein mit dem bosporanischen der Heimat mithalten kann, dann werde ich hier 2 oder 3 Tage ausruhen und die Archive nach Hinweisen auf die "Schätze der alten Zwergenfestung" durchstöbern, von denen mir einer der Trosswächter berichtete."

-aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus Ascandea von Belhanka-

"Die Aussagen des Trosswächters konnten falsifiziert werden. Es gibt zwar verschiedene Berichte vom Reichtum der Angroschim, die vor vielen Götterläufen in Gratenfels lebten, aber keine Hinweise darauf, warum sie sich zurückzogen. Des Weiteren stellt sich die Frage, warum das kleine Volk diese Schätze zurücklassen sollte. Eventuell verfolge ich das Rätsel um 'die verschwundenen Zwerge' zu einem späteren Zeitpunkt nochmals. Nach 2 Tagen im 'Traviamond' und den aufdringlichen und zu offensichtlichen Annäherungsversuchen einer wandernden Schmiedin aus Ferdok hatte ich mich wieder auf Aves Spuren begeben. Die Straße, die ich nun bewandere hat diesen Namen kaum verdient, jedoch gibt es wenigstens akzeptable Gasthäuser am Wegesrand, welche die Entbehrungen des Marsches wieder wettmachen. Da von Osten her ein Unwetter aufzog bin ich frühzeitig in einem gemütlichen Gasthaus mit dem klangvollen Namen "Zum Schwarzen Keiler" eingekehrt. Hier befindet man sich in sehr illustrer Gesellschaft."
-aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus Ascandea von Belhanka-
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Das Geheimnis des Schwarzen Keiler

Beitrag von Ucuri » 10.04.2014 21:24

Enthält Meisterinformationen zum Abenteuer: Das Geheimnis des Schwarzen Keiler aus der Anthologie "Die Rückkehr zum Schwarzen Keiler"

Ascandea von Belhanka saß, nach mehreren Tagen auf der Landstraße gemütlich, bei einem Kelch Wein im behaglichen Gasthaus "Zum Schwarzen Keiler". Die Flammen im Kamin hinter der Theke prasselten fröhlich vor sich hin, während der namensgebende schwarze Keilerkopf oberhalb des Kamins tanzende Schatten an die Wände warf. Neben dem wandernden Adeptus der Akademie der Geistreisen zu Belhanka befanden sich noch 6 weitere Personen im Schankraum, denen der Gelehrte im Moment aber keine größere Aufmerksamkeit schenkte. Von draußen konnte man leise das plätschernde Geräusch des einsetzenden Regens vernehmen. Zum Glück waren die Läden schon alle fest verschlossen.
Bei den weiteren Anwesenden Personen handelte es sich um die durchaus hübsche Wirtin des Gasthauses (Alrike), den alten Vorbesitzer der Wirtschaft (Zach Gimpel), einen älteren Koscher Naturburschen (Gusto Drosselhuber, Koschammernjäger), einen verschwiegenen Magier in schwarzer Robe (Korobar, Norbarde), ein altes Mütterlein (Teka) mit einem zahmen Raben (Gogo) sowie einen Geweihten der Göttin Rondra (Seine Gnaden Gileach Raul von Weißenstein - SC).
Zu späterer Stunde wurde plötzlich die Tür aufgestoßen und zwei völlig durchnässte Gestalten stolperten mit einer schweren Fracht in die gute Stube. Scheinbar sehr erschöpft ließen sie einen leblosen Körper auf den Dielen nieder, blickten sich hilfesuchend um und kümmerten sich um ihren verwundeten Gefährten. Der anwesende Geweihte erhob sich um nach dem Rechten zu sehen, konnte aber scheinbar nicht viel tun, sodass der Adeptus beschloss sich den Bewusstlosen anzusehen und eventuell mit magischen Mitteln zu helfen.
Bei dem regungslos am Boden liegenden Menschen handelte es sich gar nicht um einen solchen sondern um einen Halbelfen. Die beiden Anderen - ein weiterer Halbelf (Navarion) und ein schwer gerüsteter Thorwaler (Aki) - erklärten, dass es sich nicht um einen Gefährten handele sondern um einen Fremden, der ihnen ganz in der Nähe des Gasthauses vor die Füße gestolpert war, sich sonderbar verhielt und sich letztendlich in Borons Arme flüchtete.
Man entschloss sich dazu, den Mann auf eines der Zimmer zu bringen. Alrike erkannte in ihm einen ihrer Gäste, der allerdings am vorherigen Tag spurlos verschwand. Sein Zimmer war noch frei, da dort noch Gepäck von ihm lagerte und sie annahm, dass er wohl wiederkehren würde. Nachdem Aki und Gileach den Bewusstlosen die Stiege hoch in sein Zimmer gebracht hatten wurde er untersucht, seiner nassen Kleidung entledigt und es wurde gerätselt, was mit ihm geschah. Es konnten keine äußeren Verletzungen festgestellt werden. Auf seinem Zimmer fand man eine Schaufel, eine zerbrochene Spitzhacke sowie Einbruchswerkzeug. In seinen Taschen wurde während der Untersuchung die Statuette eines Paradies-vogels gefunden. Zusätzlich fand sich ein 15 Jahre altes Tagebuch. Während dieser Vorgänge murmelte der Halbelf vor sich hin und schien von Alpträumen geplagt zu werden, einmal bäumte er sich sogar auf und schrie unverständliche Satzfetzen.
Die fürsorglichen Helfer trennten sich zunächst, Gileach blieb noch eine Weile bei dem Traumatisierten und sprach einen Segen, Ascandea wandte sich wieder nach unten und widmete sich erneut seinem Wein während er über das Geschehene nachdachte. Die beiden Neuankömmlinge trockneten sich und wechselten ihre Kleidung. Nach und nach erschienen alle Drei wieder unten im Schankraum und der Magier lud die neuen Bekannten zu sich an den Tisch ein. Bei Wein und Speisen stellte man sich einander vor und erzählte die unglaublichsten Geschichten. Aki Brandson Ugdalfson scheint ein geschickter Märchenerzähler zu sein. Er berichtete von geradezu unglaublichen Vorgängen in Andergast, von einem diebischen Baumdrachen (den er erschlagen haben will) von ganzen Burgen und Bergen die in Globulen verschwinden (und die er gerettet habe), von finsteren Magiern (den sein Kumpane zur Strecke brachte) und Dämonenpack (welches er eigenhändig erschlug), von einem Druidenheiligtum (welches er half wiederzufinden), von einem hinterhältigen Mitglied der königlichen Familie (welches er am liebsten zu einem Duell gefordert hätte), von einem König der Holzfäller (so bezeichnet er sich selbst), von Schraten (mit denen er einen Pakt einging) und magischen Steinkreisen druidischen Ursprungs.
Die Beiden waren auf der Suche nach einem Handwerker - man war sich nicht einig ob ein Schmied oder ein Holzhandwerker besser helfen kann - der eine gebrochene Achse an einem Gauklerwagen reparieren solle. Seine Gnaden von Weißenstein wiesen darauf hin, dass es in Gratenfels eine Stellmacherei gäbe.
Gileach von Weißenstein aus Donnerbach befand sich auf dem Weg in seine Heimat, da er von einer traurigen Mission zurückkehrt. Er hatte die sterblichen Überreste eines seiner Waffenbrüder ins Liebliche Felde heimgeleitet.
Man besprach natürlich auch die Ereignisse des Abends und das gefundene Tagebuch, darin werden geheime Stollen und eine Mine erwähnt. Auf Nachfrage konnten die anwesenden Personen unterschiedlichste Geschichten erzählen was sich vor etwa 15 Jahren hier im "Keiler" ereignete. Denn die Verfasserin des Tagebuchs, eine Jasmina wurde hier im "Schwarzen Keiler" in den Weinkeller gesperrt.
Die glaubwürdigste Geschichte handelte von einer alten Silbermine des damaligen Grafen Baldur, der scheinbar Sklaven unterhielt und einen Wachturm samt unterirdischem Gefängnis. Dieses war durch einen geheimen Gang mit dem Keller des Schankhauses verbunden. Durch diesen konnten Jasmina und ihr Vater fliehen, liefen aber einer Gruppe Glücksrittern in die Hände, die aus dem Gefängnis flohen. 2 Jahre später stürmte nach Aussagen von Zach Gimpel ein Trupp Zwerge, Magier, Priester und kaiserliche Reiterei die Anlagen des Grafen. Die Sklaven wurden befreit und die Kaiserlichen trugen eine Vielzahl an Kisten von dem Turm weg, dieser wurde dem Erdboden gleich gemacht. Der geheime Zugang zu den Tunneln wurde mit großen Weinfässern verbarrikadiert.
Natürlich beriet man sich auch über die Aves-Statuette. Auf dieser befindet sich folgende Inschrift:
"Sein Horizont ist Hoffnung, sein Gefieder Kühnheit und sein Blick ruht nun dir. R."
Diese Inschrift stellte die Helden natürlich vor ein kleines Rätsel: Was soll das? Und: Warum ist der Halbelf bewusstlos und schreit wahnsinniges Zeug?
In der Zwischenzeit betrat ein weiterer Kunde das Gasthaus, ein wandernder Musicus mit einem Käfig in Händen. Der Käfig samt Praiosgrüßer war ein Geschenk an Alrike, welcher er, noch bis auf die Knochen durchnässt, ein Ständchen darbot. Scheinbar hoffnungslos verliebt der Kerl.
Ascandea beschloss sich frühzeitig in seine Kammer zurück zu ziehen, zuvor sah er nochmal nach dem Halbelfen.
Später am Abend geschah noch etwas seltsames, ein fahrender Händler und ein Beilunker Reiter (Falk) betraten den Schankraum, während der Bote nach einem Zimmer verlangte ging der Händler zielstrebig auf den Magier Korobar zu und zwei Beutel wechselten den Besitzer. Der Händler verließ das Gasthaus wieder und verschwand in der stürmischen und regnerischen Nacht. Der Magier Korobar erhob sich kurz darauf und ging auf seine Kammer.

"Dieses Gasthaus scheint geradezu ein Schmelztiegel der Gesellschaft zu sein. Reisende aus den unterschiedlichsten Regionen treffen hier aufeinander. Gar Seltsames ereignete sich an diesem Abend. Ein besinnungsloser Halbelf, seines Zeichens wohl Schatzsucher oder Einbrecher, wurde in die Stube des Hauses gebracht und erste Untersuchungen konnten keine Ursache für sein Verhalten feststellen. Aufgrund des Verhaltens kann von einer Traumatisierung ausgegangen werden. Er trug eine Statuette von Aves bei sich. Vielleicht ein Zeichen direkt an mich?
Im Zuge der Geschehnisse um diese Person bin ich mit anderen interessanten Personen in Kontakt gekommen. Zum einen ist da Seine Gnaden Gileach Raul von Weißenstein, ein Streiter der Herrin Rondra und ein sehr aufrichtiger Geselle -wie nicht anders zu erwarten war. Zum anderen sind da Navarion Halbelf und Aki Brandson Ugdalfson. Diese beiden stellen mich vor ein Rätsel, der erste ist eher stiller Natur, während der Krieger aus Thorwal kein Blatt vor den Mund nimmt und phantastische Geschichten erzählt. Ich sinne noch darüber nach, ob er ein Großmaul oder ein Held wie in den Geschichten und Sagen ist. Am morgigen Tage werde ich mich näher damit auseinandersetzen. Der Regen scheint nicht enden zu wollen, sodass wir hier sicher noch einen weiteren Tag gemeinsam festsitzen werden."

-aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus Ascandea von Belhanka-

Am nächsten Tag...nein soweit kam es gar nicht. In der Nacht zerrissen die Schreie des Halbelfen die Ruhe im Gasthaus, sofort waren die Helden auf den Beinen und sahen nach dem Bewusstlosen. Er stammelte etwas von "er ist da, seht ihr ihn nicht..." dann brach er wieder zusammen. Aus der Kammer des Magiers Korobar ertönten plötzlich laute Schreie und Ascandea kann die geschriehenen Worte einer Dämonenbannung zuordnen.
Man wappnete sich und betrat die Kammer … nicht. Rohe Gewalt nutzte nichts, sodass Ascandea lässig seinen Zauberstab an das Schloss ansetzte und mittels "Hammer des Magus" die Tür sehr cineastisch wegsprengen wollte. Natürlich reichte seine Magie nicht aus und ein "Foramen" musste zusätzlich helfen. Aki Brandson und Seine Gnaden stürmten das Zimmer, fanden dieses verwüstet vor und der Dämonologe lag verwundet am Boden. Doch bevor die beiden weiter agieren konnten wird Aki Brandson Ugdalfson von einem fliegenden Schädel am Kopf getroffen. Der Schmerz muss so stark gewesen sein, dass er ihn kaum wahrnahm (später fällt ihm plötzlich auf, das er nur noch wenig LE hat...und sich wundert, bis ihm die 6 oder 7 SP aus dieser Situation wieder einfallen). Dank eines "Bewegung stören" konnten die drei fliegenden Schädel schnell zerstört werden. (Eigentlich hatte der Zauber nicht geklappt, aber das mussten die anderen ja nicht wissen). Korobar wurde gefesselt und verhört, was er mit der ganzen Sache (in der Annahme, dass er für den Zustand des Halbelfen verantwortlich ist) zu tun habe. Außer Gestammel, dass er das so nicht wollte und er doch einfach nur... bekam man nicht viel aus ihm heraus.
Nach einiger Zeit öffnete jemand ein Fenster um den schwefeligen Geruch herauszulassen und da erblickte er sie:
Ein Schwarm Krähen hatte sich vor dem Wirtshaus niedergelassen und beobachtete das Haus.
Nach einiger Zeit wurden es immer mehr Vögel und man beschloss, dass Fenster wieder zu schließen. Das Krächzen nahm immer weiter zu und während man im Haus beriet wie es mit dem Zauberer und dem Halbelfen weitergehen soll wurde das Haus von den Vögeln attackiert.
Nach einiger Zeit kehrte wieder Ruhe ein. Ab jetzt wurde viel herumgerätselt, warum die Vögel nun angegriffen haben mögen: Lag es der Vogelstatuette, lag es an der "Hexe" mit ihrem Raben, war der Dämonologe Schuld, oder doch der Halbelf. Nein, es war die Rache der Vögel an dem Koschammernjäger.
Nach der zweiten Attacke der Vögel begaben sich alle NSCs in den Keller der gefesselte Magus wurde auch dorthin gebracht. Irgendwann hatten die Vögel Löcher in die Fensterläden gehackt und drangen ins Haus ein. Abschnittsweise nahmen sie nun immer mehr der Räume ein. Man suchte im Keller nach dem Geheimgang, nach etlichen Minuten des Suchens bemerkte Zach, dass die Fässer (hinter denen der Gang sein sollte) doch mal vor der anderen Wand standen...aber auch dort ließ sich nichts finden.
Als die Aves-Statuette dem Praiosgrüßer zu nahe kam drehte dieser in seinem Käfig durch. Man beschloss ihn frei zu lassen und zu gucken was passieren würde. Sobald er die Statuette berührte sprach der Vogel folgende Worte:
"Findet die Gläserne, die Schlüssel und verschlossen ist und schaut die Schlange, die kunstvoll voll von Künsten ist. Entzündet ein Feuer damit bald sichtbar was nicht sichtbar ist. Streue nun das Opfer, auf das die Wand gewandelt ist"
Man hoffte natürlich auf einen Schlüssel um den Geheimgang wieder zu öffnen und so entkommen zu können. Nach längerem Rätseln rückte Zach damit heraus, dass er beim Bau des Hauses einen alten Keller wiederverwertet hat und man dabei eine Schlangenstatue fand, die als Glücksbringer unter der Türschwelle begraben wurde.
Nebenbei schnappte Gusto Drosselhuber über und erzählte die Mär vom Koschammerkönig, der geschuppte, 8-gehörnte und 6-beinige König der Koschammern, der in Stein gebannt wurde und nun über sein Gefolge (Vögel) gekommen ist um ihn zu holen. 8 Hörner klangen schon mal schlecht für die Helden!
Im Laufe der Nacht kam raus, das R. für Rohal steht.
Nun wollte man also zur Türschwelle...der Raum davor war aber schon von den Vögeln besetzt, die gerade wieder eine Ruhephase hatten, man versuchte also diese mit Hirsekörnern wegzulocken. Die Vögel blieben vollkommen uninteressiert. Da hatte Aki also die Lösung parat: "Wir verkleiden uns als Hirsekörner, da die Hirse ihnen egal ist!"
Tatsächlich wurde dann folgendes unternommen: der Zwerg Greifax bewaffnete sich mit der Schaufel des Halbelfen während Aki und Gileach ihm Deckung gaben. Ein Tisch wurde als einseitige Schutzwand umgekippt. Navarion schoss aus der Küche Pfeile auf die Vögel (vor allem auf die Gänse und Raben, die Seine Gnaden nicht attackieren wollte, da es ja göttliche Vögel sind. Diese Bedenken teilte der Halbelf zum Glück nicht). Ascandea gab Navarion Deckung, falls einer der Vögel in die Küche eindringen sollte. Irgendwann rückten die beiden in den Schankraum vor und entdeckten eine Harpyie, die auf dem Keilerkopf hockte und sich das Spektakel anguckte. Mit dieser wurde kurzer Prozess gemacht.
Nach vielem Hauen und Stechen hatte der Zwerg die gläserne, gefiederte Schlangenstatue gefunden und alle zogen sich in die Küche und von dort in den Keller zurück.
Im Keller gab es dann erst mal längere Diskussionen ob man die Schlange wirklich zerbrechen soll, nach Schütteln und angestrengtem Lauschen konnte man im Inneren der Schlange ein Rascheln hören.
Navarion griff sich dann die Statuette und zerbrach sie. Im Inneren befand sich weißes Pulver. Gemäß der Weissagung des Vogels streuten wir das Pulver ins Feuer und eine grünlich leuchtende Schrift erschien an den Kellerwänden. (Hier habe ich leider den Wortlaut nicht notiert)
Zusätzlich erschienen auf zwei Quadern der Mauern Schlangensymbole. Die Quader wurden aus dem Mauerverbund herausgelöst und zwei eherne Ringe kamen zum Vorschein, der Magier zog mit all seiner Kraft (Wurf:1) an einem der Ringe, während ein anderer der Mitstreiter den zweiten Ring herauszog. Ein lautes Gepolter hinter der Mauer wo vormals die Fässer standen schreckte alle auf und ein, jetzt nicht mehr so geheimer, Geheimgang öffnete sich. Man folgte dem Gang zügig da das Klopfen der Vogelschnäbel auf dem Dielenboden stark zunahm. Relativ schnell gelangte man in einen Raum mit einer großen Greifenstatue, die von Vogelstatuen umringt war. Eine der Vogelstatuen fehlte. - Das ist ja einfach denkt man sich und will die Aves-Statuette auf ihren Platz stellen, als von der Greifenstatue plötzlich ein unnatürlicher Wind aufkommt und den Helden entgegenschlägt. Der Magier und der Halbelf legen ihre KK-Probe natürlich erfolgreich ab und stemmen sich langsam vorwärts gegen den Wind. Die Statue hat vorher natürlich einer der starken Kämpfer erhalten. Die schaffen es aber beide nicht näher an den Greifen zu kommen. Aus einem eingestürzten Gang gegenüber (hier drang der Halbelf Larion Elsterflug in die Höhle ein) erklingt das hacken und rascheln der Vögel. Navarion erreicht recht schnell den Platz der fehlenden Vogelstatue, aber eben leider ohne die entsprechende Statue. Aber so ein Held ist ja nicht ganz dumm. Er lässt ein Seil durch den Wind zu den beiden Kämpfern zurück, die zwar zwischendurch mal näher rangekommen waren, aber durch den unheiligen Wind wieder weggetragen wurden, und diese Binden die Statue daran fest. Der Magier hat inzwischen einen relativ sicheren Posten bewogen und wartet auf die Vögel um sie vom Elfen weg zu halten. (Dummerweise hatte ich alle AsP schon lange verballert und konnte dem Wind nichts entgegensetzen). Als eine größere Schar Vögel durch Lücken hindurch in den Raum eindringt, sieht es zunächst mal schlecht aus für die tapferen Gefährten. Dann hat Navarion jedoch eine 'gute' Idee. Er zaubert eine Welle des Schmerzes auf die Vögel. -Macht ja nur AuP Schaden...aber leider eben auch die Hälfte an LeP. Und wer stand im Bereich des Zaubers? Der gerüstete Aki, der vor Lebenskraft strotzende Rondrageweihte? Nein, der Magier! Immerhin brach Ascandea aber nicht zusammen, sondern konnte sich auf den Beinen halten und letztendlich gelang es Navarion den Paradiesvogel auf sein Podest zu setzen. Der Wind legte sich augenblicklich. Das Scharren und Hacken der Vögel verstummte ebenfalls. Wir hatten es geschafft! Tadadadada..tadadada (Final Fantasy 7 Siegessound einsetzen).
Das Nachspiel beinhaltete dann eine kurze Säuberung des Gasthauses. Und kurz darauf brachen wir mit Dank und kostenloser Unterkunft, wann immer wir sie benötigten, auf gen Gratenfels um den Dämonenbeschwörer an die Gerichtsbarkeit zu übergeben. Glücklicherweise kam uns ein Praiot entgegen (der wurde durch Falk, den Beilunker Reiter, der irgendwann in der Nacht aus dem Gasthaus verschwunden war, benachrichtigt). Dieser nahm den Magier in Gewahrsam und begleitete uns nach Gratenfels, wo wir dem Custos Luminae, dem obersten Praiosdiener Bericht erstatteten. Dieser schickte sofort ein paar Gardisten los um den Eingang zu bewachen und bat uns eine Nachricht nach Gareth zu bringen, damit man ihm Unterstützung zukommen lasse. Dort sollten wir auch einen entsprechenden Lohn erhalten.
Nach kurzer Rast im "Traviamond" und nachdem Navarion einen Stellmacher aufgesucht hatte um den Gauklern Hilfe zukommen zu lassen. Verbrachten wir eine ruhige Nacht in Gratenfels. Am nächsten Tag brachten wir unser Inventar wieder auf einen guten Stand und brachen auf um über den Greifenpass nach Gareth zu marschieren.

"Die Nähe zu Aki Brandson Ugdalfson scheint wirklich Abenteuer zu garantieren. Vielleicht sind seine Geschichten doch nicht alle erfunden. Eines der 77 Rohalschen Gefäße...wer hätte das vermutet. Und dabei fing alles so harmlos mit drei durchnäßten Gestalten an. Ich sollte auf meinen weiteren Reisen mit den neuen Gefährten, denn schließlich ist es die Pflicht eines jeden Zwölfgöttergläubigen die Wünsche der Praioskirche zu erfüllen, meine Kräfte jedoch sparsamer einteilen. Scheinbar kann man nie wissen was passiert. Und so werden wir in den nächsten 5-6 Tagen durch den Kosch in Richtung Nordmarken wandern und ich bekomme den Angbarer See nun doch zu Gesicht. Die Götter scheinen meine Wahl nach Norden zu wandern und diese tapferen Mitstreiter zu finden gewünscht zu haben. Denn nun lenken mich meine Schritte doch wieder gen Angbar."
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Ein Untier zu jagen aus der Anthologie "Drachenodem"

Beitrag von Ucuri » 13.04.2014 19:19

Enthält MI zu "Ein Untier zu jagen" aus der Anthologie "Drachenodem"

Die bunt zusammengewürfelte Gesellschaft machte ich also auf den Weg in Richtung Gareth. Nicht jedoch ohne Nachrichten für Brogon Sohn des Bragon zu hinterlassen. Man wählte den kürzesten und schnellsten Weg über die Reichsstraße 3 in Richtung Angbar. Man würde also den Greifenpass passieren, das sollte bei der aktuellen Wetterlage kein Problem darstellen, ging doch gerade erst der Monat Efferd zu Ende. Nach Angaben der Einheimischen sollte die Reise 5 bis 6 Tage dauern. Man belud also Prengelmann und begab sich erneut auf Aves Schwingen.
Am ersten Tag kam man auf der gut ausgebauten Straße schnell voran und erreichte nach einer kurzen mittäglichen Rast am frühen Abend eine Herberge. Die bisher erhaltenen 12 Silbertaler vom Custos Luminae sollten bis zum 4ten Tag aufgebraucht sein.
Am zweiten Tag brachte man den Halwarts Stieg hinter sich und passierte eine Zollstation. Man befand sich nun im Kosch. Aus einiger Entfernung schien es so als trüge die Zöllnerin nichts außer einer Hose und Stiefeln. Als man sich nun beschwingteren Schrittes dem Posten näherte stellte sich dies allerdings als Irrtum oder Wunschdenken der Wanderer heraus. (Der Meister beschrieb zuerst ihren Waffenrock, dann irgendwas anderes und endete mit: Die Frau trägt eine braune Hose und schwere Stiefel. - Die Reaktionen aller Spieler war die gleiche: Und so nix? Was ist denn da los. Irgendwie hatten alle schon wieder den beschriebenen Waffenrock vergessen)
Kaum befand man sich im Fürstentum Kosch, als ein penetranter Nieselregen einsetzte. Nach kurzer Zeit waren alle durchnässt. Als der Regen sich im Laufe des Tages legte trocknete Ascandea sich mittel Sapefecta die Kleidung während Gileach sein Kettenhemd ablegte und zum Trocknen über Prengelmanns Rücken legte.
Genau in diesem Moment erschall ein Hilferuf hinter der nächsten Wegbiegung. Navarion blieb zur Sicherheit (und da sein Spieler abwesend war) bei dem Packpferd während die anderen nach vorne eilten. Teilweise ohne Rüstung wohlgemerkt!
Als die 3 Gefährten um die Biegung kamen erblickten sich einen Kiepenkerl, der von 7 ausgehungerten Wölfen umringt war. Auf dem Boden lagen Wurst und Käse, die diese Bestien angelockt haben mussten, verteilt. Man eilte dem Bedrängten zu Hilfe. Gileach steckte einiges an Schaden ein. Leider war er ja nicht gerüstet. Der erste Blitz von Ascandea scheiterte noch an der Aufregung des jungen Magiers. Erst als ein Wolf ihn direkt angriff gelang ihm der Zauber, sodass das Tier erschrocken das Weite suchte. In der Zwischenzeit hatten Gileach und Aki 2 Wölfe stark verwundet, darunter den Leitwolf des Rudels, woraufhin sie das Weite suchten.
Der Kiepenkerl Wengenholm Avester bedankte sich bei seinen Rettern und schenkte ihnen ein kleines Käserad zum Lohn. Ascandea nahm sich der Wunden des Rondrageweihten an. Da er etwas angeschlagen war begleitete Wengenholm die Helden zurück zur nächsten Herberge "Greifenpass", die nicht weit entfernt lag.
Das unfreundliche Wirtspaar sorgte dafür, dass die Spieler sich Gedanken über eine böse Gruppe, die nicht vor Mord an Unschuldigen zurückschreckt, zu machen.
Am 3ten Tage verabschiedete man sich von Wengenholm. Und wanderte durch die malerische Landschaft des Koschgebirges. Zum Abend hin erreichte man ein Kloster der Göttin Travia, in welchem man eine ruhige Nacht verbrachte. Nicht ohne vorher die eine oder andere Runde Karten zu spielen. Die ersten beiden Runden gewann der Adeptus aus Belhanka, als dann jedoch um Geld ging schmolz die Barschaft des ehrlich spielenden Magiers jedoch schnell zusammen und Aki Brandson freute sich über seinen "Reichtum".
Der nächste Tag bracht bei gutem Wetter an, sodass man sich zeitig auf den Weg machte. Das Kloster lag in etwa am Scheitelpunkt des Passes, sodass es von nun an stetig bergab ging. An einer Kreuzung legte man eine kurze Rast ein. Von hier führte scheinbar ein Weg herab in ein Seitental. Am Wegesrand konnten scharfe Augen ein einsames, etwa 12jähriges Mädchen ausmachen (zu unserer Schande muss ich sagen, dass wieder das Wort der "Bösen Gruppe" die Runde machte). Das kleine sommersprossige Mädchen stand dort ohne Schuhe und weinte bitterliche Tränen. Ihr Name war Sonea und sie berichtete, dass ein Monster in ihrem Dorf Schafe riss. Und nun seien auch die Familie Vierstein und ihr Vater verschwunden. Ihr Vater wollte das Monster stellen und töten und die Schafe retten. Die Familie verschwand kurz darauf.
Natürlich konnten die gestandenen Helden den Tränen des Mädchens nicht wiederstehen und versprachen mal kurz nach dem Rechten zu sehen!

Man ließ sich von Sonea also ins Dorf führen, dass recht idyllisch in einem kleinen Tal lag. Die 6 oder 7 Hütten lagen zentral in diesem Tal, im Norden strömte ein Bach von einem der Hänge herab und verschwand auf der anderen Seite im Untergrund. Die wenigen Schafe liefen verteilt im Tal herum obwohl es im Nordosten ein eingezäuntes Gebiet gab.
Beim Näherkommen konnte man erkennen, dass die Fenster und Türen der Häuser vernagelt waren. Die Helden ließen sich zum Haus des Dorfältesten führen, der nach kurzer Zeit die Tür öffnete, Sonea flitzte ins Innere und ihre Mutter Sephira schloss sie weinend in die Arme. Der Dorfälteste Burian konnte die Geschichte des Mädchens bestätigen. Vor ca. 1 Woche begannen Schafe zu verschwinden, Soneas Vater, ein ehemaliger Herumtreiber und Glücksritter, machte sich mit seinem Säbel bewaffnet auf die Tiere zu suchen, kehrte jedoch nicht aus der Höhle jenseits des Baches zurück. Kurz darauf wollte die Familie Vierstein diesen unheiligen und heimgesuchten Ort verlassen. Tage später fand man die blutigen Überreste ihrer Kleidung und Habseligkeiten.
In der Nähe der alten Schafweide - man ließ die Schafe frei herumlaufen, damit sie dem Monster wenigsten davonlaufen können - fanden unsere tapferen Recken Spuren von großen klauenbewehrten Tatzen. Man einigte sich darauf, dass das Monster aus der Höhle kommen musste in welcher Soneas Vater verschwand. Über dem Eingang der Höhle waren Schriftzeichen angebracht, die als zwergische Runen entziffert werden konnten, aber ihre Bedeutung blieb verborgen. In dem Höhlensystem tastete man sich langsam vorwärts, immer lauschend und um sich blickend. Ein Teil der Gänge schien bearbeitet zu sein, ein Teil aber auch natürlichen Ursprungs. In einer größeren Kammer lagen Schalenreste und ein verstorbenes Jungtier anhand des Jungtieres schlossen die nicht sehr tierkundigen Helden auf einen Krokowurm! (Die Zeichnung sah aus wie ein Krokodil mit Stummelbeinchen). Zusätzlich fanden sich zahlreiche Schleifspuren. In einem weiteren Raum verweste der Leichnam eines Menschen unter einem großen alten Tisch. Dies schien eine Art Speisesaal der früheren Bewohner, aber auch der jetzigen zu sein.
Nach langer Suche in der Finsternis wurde eine Kammer mit Knochen gefunden, eine kurze Jagd hinter unheimlichen Geräuschen blieb jedoch erfolglos. Man traf dabei auf ein altes Angroschbildnis, welches Satinavs Atem vollkommen entgangen zu sein schien.
Ascandea wollte die Nacht (man war schon recht lange unterwegs) bei der Statue verbringen um sie weiter zu erforschen, beugte sich aber schließlich der Mehrheit und man wanderte zurück um in Burians Haus zu nächtigen.
Dort unterrichtete man Navarion (2ter Abend, der Spieler war wieder dabei) von den Ereignissen in der Höhle. Man einigte sich darauf draußen Wachen aufzustellen und ein großes Feuer zu entzünden. Inzwischen hatten sich die übrigen Einwohner des Dorfes versammelt und man bat die Helden nun offiziell um Hilfe, es wurden allerlei wertloser Tand und ein kleines Lamm als Lohn angeboten. Da die Helden aber ebendies auch wirklich sind versprachen sie ohne Lohn zu arbeiten. Junge Frauen dürften ihre Dankbarkeit aber schon zum Ausdruck bringen.
Gileach Raul von Weißenstein gelang es mit einer stürmischen Rede sogar fast ein Dutzend Bewohner zu überzeugen mit uns Wache zu halten, so konnte immer einer der Gruppe mit 2 Dörflern Wache halten.
Ascandea nahm die Wache so ernst, dass er sogar bei einem der Schafe Alarm schlug!

Am nächsten Morgen teilte sich die Gruppe und man untersuchte den Steinkreis (der von oben mit einem Blick ins Tal nur schwer zu entdecken war) und den Ort des Verschwindens der Viersteins nach Spuren. Sonea hatte in der Nacht davon erzählt, dass sie früher schon öfters in den Höhlen unterwegs war und einmal sogar einen Dolch gefunden hatte, so ließ man sich zusätzlich noch eine weitere Höhle zeigen, die ins Innere der Berge führte. Hier stieß man schnell auf einen alten Gong. Es schien sich um eine Art Wachposten der Zwerge zu handeln. Man folgte den unterirdischen Gängen auf der Suche nach weiteren Spuren. Ascandea vernahm plötzlich ein Geräusch und man hastete hinter dem Geräusch her, an einer Abzweigung verlor man das Geräusch jedoch und teilte sich auf. Aki war der glückliche der den richtigen Weg wählte und prallte unvermittelt auf das riesige Klauenbewehrte Monstrum. Bis die anderen eintrafen musste er einige Hiebe hinnehmen. Seine Gnaden Gileach wandte sich mit einem Stoßgebet an seine Göttin, ging zum Sturmangriff über und schien wirklich gesegnet zu sein. Mit einem mächtigen Hieb trennte er dem Biest eine seiner Klauen ab (Liturgie, Sturmangriff, glückliche Attacke, gefolgt von einer 20...aber dank dem Vorteil „Glück“ konnte er die 1 doch bestätigen und erreichte einen Schaden von 30 TP). Ascandea hielt sich im Hintergrund und zauberte erneut einen Axxeleratus auf Aki um ihn zu unterstützen. Navarion blieb ebenfalls hinten um den Nahkämpfern nicht im Weg zu stehen und versenkte sich in einen elfischen Zauber. Mittels Falkenauge Meisterschuss schickte er seinen Pfeil tödlich ins Ziel. Im Licht der Fackeln konnte man nun einen Tatzelwurm ausmachen. Sein Gestank hätte ein Hinweis sein können, aber niemand kam darauf. Aki hatte sich sosehr in einen Rausch gesteigert, dass er der Bestie den Kopf abhackte und als Beweis mit ins Dorf nahm.
Im Dorf wurden die Vier überschwänglich begrüßt...nachdem sie sich den Gestank abgewaschen, bzw. (Ascandea) weggezaubert hatten. Sofort wurde ein kleines Fest organisiert und zu Ehren der Helden des Dorfes gab es frisch gebratenes Lamm! Es wurde ein wahres Freudenfest mit Gesang und Tanz, Navarion spielte auf und alle waren glücklich. Saphira überreichte uns einen Beutel ihres Mannes mit Zeugnissen seiner Abenteuer. Sie wähnte die Sachen bei uns in guten Händen und wollte nicht, dass Sonea eines Tages ihrem Vater nacheiferte. Eine Kette mit Tierzähnen und Krallen übergaben wir dennoch an die Kleine, als Andenken an ihren Vater. Der Rest würde in die Gruppenkasse einfließen (versch. Ausländische Münzen, eine alte Balestrina, ein Dolch mit Scheide) bzw. in den Besitz von Ascandea übergehen (tulamidischer Turban, Schnupftuch einer horasischen Dame). Da es nicht viel Alkohol im Dorf gab bemerkte Navarion zu später Stunde, wie ein sich ein gewaltiger Schatten einen der Berghänge herabwand.
Navarion alarmierte seine Mitstreiter möglichst leise und ohne große Unruhe zu Erregen. Sodann machten die Helden sich auf den Wurm möglichst weit weg vom Dorf zu stellen. Denn es gab keine Zweifel: Sein Ziel waren die Freudenfeuer!
Als man das Monstrum zum Kampf stellte bezog man schnell eine ähnliche Formation wie im erfolgreichen ersten Kampf. Navarion entschied sich jedoch für das Schwert und reihte sich vorne bei den Kämpfern mit ein. Ascandea vollzog die gleiche Taktik wie zuvor und zauberte mittels eines Axxeleratus eine unnatürliche Schnelligkeit und Wendigkeit auf Aki und Navarion. Ein kurzes Gespräch mit dem Geweihten vor dem Kampf hatte Ascandea klar gemacht, dass Seine Gnaden sich auf den Beistand der göttlichen Löwin verlassen wollte.
Der zweite Tatzelwurm segnete dann auch relativ schnell das zeitliche. Die Dörfler waren natürlich auf dem Kampfeslärm aufmerksam geworden und jubelten den zurück kehrenden Helden erneut frenetisch zu. Die Feierlichkeiten wurden mit doppeltem Frohsinn fortgesetzt.
Am nächsten Tag wurde das Höhlensystem weiter durchforstet, damit nicht noch eine Überraschung über das Tal hereinbrechen würde. Die Überreste der Toten wurden geborgen und bestattet. Den Säbel von Soneas Vater übergaben die Helden an Burian, dass dieser die Waffe an Sonea weitergeben sollte, wenn sie alt genug dafür ist. In dem Höhlensystem fand man einen Raum, der riesige Kristalle enthielt und jeder brach sich einige Stücke ab.
Man verabschiedete sich dann relativ zügig von den Dörflern, da man ja eine wichtige Nachricht ins ferne Gareth bringen musste. Die letzten 2 Tage bis zum Bärentor in Angbars Westen waren von ruhiger Wanderschaft geprägt.
In Angbar wurden die Kristalle versetzt, sowie die alte Balestrina von Soneas Vater. Man war knapp bei Kasse und brauchte das Geld um eine Kutsche nach Gareth zu mieten. Da die anderen sich zierten bezahlte Ascandea den Bärenanteil, da er einfach standesgemäß in Gareth ankommen wollte und nicht wie ein armer Mann zu Fuß durch die Tore der Kaiserstadt schreiten wollte. Gileach versuchte noch den Fürsten des Kosch aufzusuchen um von ihm den Titel eines Drachentöters verliehen zu bekommen, wurde vom Hofmarschall jedoch auf einen Termin in 2 Wochen vertröstet.

"Angbar, freie Hauptstadt des Fürstentums Kosch und dank der vielen Angroschim Handwerkszentrum am großen Fluß. Endlich konnten meine Augen über die glitzernden Wasser des Angbarer Sees gleiten. Am fernen Ufer meine ich gar die Stadt Ferdok erkannt zu haben, die sicher auch eine Reise wert ist. Aber unser Auftrag führt uns zunächst nach Gareth. Gareth, Kaiserstadt des Mittelreiches, alter Feind Bosporans... Wenn Navarion und Aki schon die Bauwerke Angbars prächtig fanden, was werden sie dann erst von Gareth sagen. Ich gehe davon aus, dass es großartig ist, aber prächtiger als Grangor oder gar Vinsalt? Das wage ich zu bezweifeln.
Aber genug davon. Ich muss von meinem letzten Abenteuer berichten. Nachdem wir den Greifenpass überquert hatten… [...s.o....]. Man stelle sich das vor: Zwei Tatzelwürmer* in diesem kleinen Tal. Noch nie habe ich einen ähnlich widerlichen Geruch vernommen wie in diesen Höhlen. Oder sollte ich eher von Stollen schreiben? Ganz klar war die Arbeit der Angroschim zu erkennen. Leider waren alle Gänge irgendwann eingestürzt, aber ich bin nun doch wieder überzeugt, dass die Geschichten der Zwergenschätze aus Gratenfels einen wahren Kern haben.

*Tatzelwurm: 6-beinige Ungetüme von mehr als 4 Schritt Länge. Verwandtschaft mit Drachen naheliegend, jedoch nicht der Sprache mächtig und keine Anzeichen auf astrale Muster. Nach Aussagen von Navarion Halbelf und Aki Brandson Ugdalfson werden diese Monstren von den Sumen Andergasts als Reittiere verwendet. Dies bleibt zu überprüfen, jedoch mag es der Wahrheit entsprechen, da Navarion diese Geschichte bestätigt."

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One Night in Gareth – Freies Zwischenspiel

Beitrag von Ucuri » 24.04.2014 10:07

Gegen Ende des Monats Efferd weilten unsere Helden in Angbar und investierten die ersten hart verdienten Dukaten aus dem Verkauf der Kristallsplitter in diverse Ausrüstung und Luxusartikel. Ascandea erstand eine Tuchrüstung, da die Reisen mit den neuen Gefährten doch recht gefährlich waren und zusätzlich noch eine Pfeife aus Wurzelholz und guten Tabak.
Mit der gemieteten Reisekutsche reiste man dann bequem und schnell in Richtung Gareth.

"Das Reisen in diesen Herbsttagen könnte beschwerlicher sein, denn der Herbstregen scheint während unserer Reise, Efferd und Aves sei Dank, auszubleiben. Vorbei am Angbarer See, wo in diesen schöneren Herbsttagen noch zahlreiche kleine Fischerboote ihrer Arbeit nachgehen kann man auf dem See gar vereinzelt Vertreter des kleinen Volks, der Angroschim ihre Netze und Reusen einholen sehen. Allein bei dem Gedanken an die gut schmeckenden Angbar-Forellen läuft mir das Wasser im Munde zusammen.

Die Tage in der Kutsche scheinen wie im Fluge, als ob Aves persönlich uns auf seinen Schwingen tragen würde, zu vergehen. Man merkt, dass wir auf einer Reichstraße unterwegs sind. Den örtlichen Wirtsleuten scheinen fremde Kulturen nicht fremd zu sein, so dass man nirgends schief angesehen wird. Egal ob man die Statur eines Nordmannes oder gar spitze Ohren hat.

Die Geschehnisse um den Orkensturm sind auch hier scheinbar nicht spurlos vorbei gegangen. Immer wieder sehe ich in kleineren Dörfern und Weilern am Rande der Straße alte Kriegsveteranen die auf Krücken um ein Almosen bitten oder auch gestandene Soldaten, die im Krieg ein Bein, einen Arm oder schlimmeres verloren haben. Dass der Krieg noch nicht allzu lange her ist, ist hier gut zu spüren.

Aber auch die Landschaft fängt an sich zu verändern, je näher wir dem Herz des Reiches kommen. Die um Angbar noch hügelige, Vorgebirgsregion wich schon nach einem Reisetag weitem Flachland. Die Natur scheint hier von Menschenhand gezähmt und überall machen sich weite Felder breit. Hin und wieder passieren wir einen kleinen Forst. Größere Wäldchen sind nur in der Ferne zu erahnen. Wahrscheinlich Überbleibsel des hier früher ausgebreiteten riesigen Mittwaldes, dessen urtümlichster Rest der prachtvolle Reichsforst im Süden ist

-aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus Ascandea von Belhanka-

Die Fahrt durch Neu-Gareth mit dem Sonnentempel und der Neuen Residenz verbrachten die Neuankömmlinge in ehrfürchtigem, schweigsamem Staunen. Kurz vor dem Angbarer Tor hielt der Kutscher an und gab zu verstehen, dass die Reise hier zu Ende ist, da er nicht nach Alt-Gareth hineinfährt aufgrund der Menschenmassen.
Bei der Passage durch das Tor wurde Aki Brandson Ugdalfson angehalten und sollte seine großen Waffen abgeben. Da seine thorwalsche Akademie leider keine Kriegerbriefe ausstellt musste er also 2 Kreuzer Lagergebühr pro Waffe zahlen und durfte nur seinen Dolch und die kleine Wurfaxt mitnehmen. Der Magier und der Rondrageweihte wurden nicht behelligt. Navarion musste sein Schwert abgeben. Natürlich konnte Aki das so nicht einfach hinnehmen und brach einen Streit mit den Torwächtern vom Zaun, beherrschte sich aber dann doch irgendwann und willigte ein.
Innerhalb der Stadtmauern erstreckte sich nun also das Schlossviertel vor den Augen der Reisenden. man folgte zunächst der Hauptstraße und fragte sich dann zu einer passablen Herberge durch. Die „Heldenrast“ war aber so gar nicht das, was Ascandea von einer Herberge in der Stadt der 1000 Tempel erwartete, sodass er den anderen, die draußen warteten mitteilte, dass keine Zimmer frei wären. Eine Waschmagd wies ihnen dann den Weg zu „Bei Algrid“ einer soliden und sauberen Herberge. Man buchte ein Doppelzimmer für die Weggefährten aus Andergast und ein Einzelzimmer für Ascandea, damit er sich in Ruhe ausbreiten konnte. Gileach zog es vor zunächst den Rondratempel aufzusuchen und die ersten Tage dort in stiller Andacht und mit Waffenübungen zu verbringen. Für Prengelmann fand sich ein Platz im Stall und das Beste Futter wurde für das treue Packpferd geordert.
Auf der Kammer erfrischte Ascandea sich mittel Sapefecta und war daher in vorzeigbarem Zustand, während Aki sich verstaubt wie er nach der Reise war an den Tisch setzte und direkt einen großen Humpen Bier seine trockene Kehle hinunterstürzte. Die Schankmaiden schienen ihm auch gut zu gefallen, sodass er zufrieden war. Nachdem man etwas gegessen und getrunken hatte entschied man sich für eine erste Besichtigung der Stadt. Als man an einer Örtlichkeit mit dem klingenden Namen „4Finger“ vorbeikam entschied Ascandea, dass es Zeit für einen der hervorragenden Weine Gareth wäre und man im „4Finger“ garantiert fündig würde. Natürlich handelte es sich um eine der billigsten Kaschemmen des ganzen Viertels und der Wein war ungenießbar. Man spie´ die Reste auf die Straße (in Gareth werden die Tische und Bänke abends bekanntermaßen auf die Straßen gestellt) und zog angewidert von dannen. Aki und Navarion konnten es sich nicht verkneifen den armen Adeptus wiederholt mit dieser Geschichte aufzuziehen, dass es ausgerechnet in der ranzigsten Taverne die ihnen je untergekommen ist einen „guten Wein“ ordern musste. Man zog also durch das Arenaviertel in Richtung Tempelhöhe zum besten Bordell am Platze, da Ascandea nun genug von den Sticheleien der anderen hatte und endlich gesittet guten Wein, Pfeifenkraut und ein Weib genießen wollte. Das Beste Haus am Platze das „Levthans Horn“ war dann doch zu vornehm für unsere Freunde, sodass der südländische schwarzhäutige Mann, der selbst Aki noch um einen halben Kopf überragte uns den Zugang verwehrte.
Der Rahjatempel gegenüber des „Levthans Horn“ stand für den nächsten Tag fest auf Ascandeas Liste der zu besichtigenden Orte. Nach einigen Fragen wurde man dann zu den „16 Ministerinnen“ weitergeleitet. Gegenüber dieses Etablissements lag noch das Haus der „Tulamidischen Nächte“. Nach kurzem hin und her entschied man sich für den tulamidischen Flair und das hoffentlich vorhandene gute Pfeifenkraut der südlichen Länder.
Man verbrachte einen angenehmen Abend in der Örtlichkeit, die leider keine echten Tulamidinnen vorweisen konnte. Dafür aber mit gutem Wein und verschiedensten Rauschkräutern, die in Maßen zu sich genommen wurden, zu überzeugen wusste. Und die anwesenden Damen waren trotz ihrer mittelreichischen Herkunft nicht zu verachten. Nachdem auch Navarion mittels „Falkenauge Meisterschuss“ zum Abschluss kam zahlte man die horrende Rechnung und zog sich zurück um „bei Algrid“ noch ein letztes Bier zu trinken.
Hier hielt jedoch die Bäckergilde eine Versammlung ab. Diese hatte sich inzwischen zu einem munteren Tanzabend entwickelt, sodass die angeheiterten Stadtneulinge mit den Bäckermeistern einen munteren Abend verbrachten. Navarion holte sein Instrument (Laute oder Flöte?) und spielte zusammen mit den anderen Musikern zum Tanz auf. Aki bandelte erneut mit einer der Schankmägde (Alvine) an und vergaß dabei die wichtige Regel, dass man niemals mit der Magd flirten sollte! Ascandea hatte mit seiner rahjagefälligen Erfahrungen in Belhanka, das für die ausschweifenden Exzesse beim Fest der Freuden berühmt ist, mehr Erfolg bei einer der Bäckermeisterinnen und verbrachte eine angenehme Nacht mit „Weida“.

Am nächsten Tag trafen die Drei etwas verspätet am abgemachten Treffpunkt mit Gileach ein. Am Tor zur Stadt des Lichtes, des Zentrums des Praiosglaubens auf Dere, wurden Navarion und Ascandea aufgrund ihrer magischen Fähigkeiten nach dem wohin und warum gefragt. Da man jedoch im Auftrag der Praioskirche unterwegs war und das Schreiben des Custos Luminae aus Gratenfels vorweisen konnte wurde man ohne weiteres Nachhaken eingelassen. Man erkundigte sich bei einem der Geweihten nach dem Lichthüter Volmian Praiobur Lustratus, dem man die Botschaft übermitteln sollte und wurde dann zur Priesterkaiser-Noraleck Sacrale verwiesen, die das Zentrum der Praioskirche darstellt. Dort angekommen zeigte man sich sehr überrascht über den spektakulären Fund in Gratenfels und versprach sofortige Hilfe für die dortige Priesterschaft. Zusätzlich wurde man angemessen entlohnt und erhielt 100 goldene Dukaten, sowie eine Unterkunft in einer der besseren Mietskasernen für den nächsten Monat um sich von den Strapaze der Reise und dem Kampf gegen dämonische Kräfte zu erholen. Der größte Lohn bestand jedoch darin, dass nun für einen Monat in allen Gottesdiensten für die praiosgefälligen Streiter bitten werde.
Der Lichthüter versprach, dass am Abend ein Schreiber kommen werde und die tapferen Gefährten zu ihrer Unterkunft bringe.
Aki, Navarion und Ascandea zogen sich daraufhin zurück in ihre Unterkunft, während Gileach erneut zum Tempel der Rondra eilte und den Tag mit seinen Glaubensbrüdern und Schwestern verbringen wollte.
Aki blieb den Rest des Tages in der Taverne und berichtete jedem von seinen bisherigen Heldentaten, ob die andere Person dies nun wollte oder nicht. Navarion erstand auf einem der Märkte Schreibzeug und begann sich Notizen zu den Menschen auf dem Brig-Lo Platz und ihrem Verhalten zu machen. Ascandea erkundete währenddessen die Tempel und Bibliotheken der Stadt.
Abends erschien der versprochene Schreiberling und führte die Gruppe zu der Mietswohnung in einer alten Stellmacherei in der Schnittengasse im Arenaviertel südlich des Immanstadions. Das renovierte, 3-geschoßige Fachwerkhaus machte einen sehr gepflegten Eindruck. Im Innenhof wurde man von einem Hund freundlich begrüßt und brachte Prengelmann in eine der 3 freien Boxen. In einer vierten Box stand bereits ein Karren.
Dann wurden die neuen Untermieter von der guten Hermine Alemeier, einer älteren Witwe mit einem strengen grauen Dutt und einer typischen Hausfrauenschürze willkommen geheißen.
Die Zimmer der Helden befanden sich im 1. Obergeschoß und man hatte 2 Schlafzimmer sowie einen Gemeinschaftsraum mit Tischen und Stühlen zur Verfügung. Eine Küche gab es nur im Erdgeschoß. Im 2. Obergeschoß lebte nach Auskunft von Frau Alemeier ein Pärchen aus den fernen Tulamidenlanden.
Die nächsten 2 Tage verbrachte man mit dem Erkunden der Stadt und dem Einleben in diese riesige Metropole
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Kirschenernte - Anthologie Gassenhelden

Beitrag von Ucuri » 28.04.2014 11:03

Enthält MI zu dem Abenteuer "Kirschenernte" aus der Anthologie "Gassenhelden" der Gareth-Box.

Bei einem unserer Streifzüge durch die Weststadt wurden wir auf eine Menschenansammlung aufmerksam.
Eine stetig anwachsende Menschentraube hatte sich vor einem der hier häufig anzutreffenden schmiedeeisernen Zäune versammelt. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand der leblose Körper eines etwa 12 jährigen, blonden und schlaksigem Jungen. Nachdem Ascandea und die Anderen sich mit einem lauten „Lasst mich durch, ich bin Adeptus!“ durch die Menge geschoben hatte fiel ihnen zunächst eine große Wunde am Bauch des Jungen auf. Allerdings war für eine solche Wunde zu wenig Blut zu sehen. Daher war für uns klar, dass der Knabe sich nicht, wie von einigen anderen der Menge vorgeschlagen, am Zaun aufgeschlitzt hatte. Diese Vermutungen untermauerte Navarion damit, dass die Wundränder sehr glatt, wie von einer Klingenwaffe zugefügt, ausgeprägt waren. Zusätzlich fand sich an der Spitze des Zauns nicht ein Tropfen Blut. Die teure und aufwendige Kleidung, die so gar nicht zu einem Gossenjungen passen wollte wiederlegte ähnliche Zurufe aus der Menge ebenfalls. Ascandea untersuchte den Leib des Jungen schnell auf andere Hinweise. Unter den Schuhen konnte es gelbe Blütenblätter ausmachen, die zu keiner Pflanze der unmittelbaren Umgebung passen wollte. In den Taschen des Jungen fand er kleine rote Früchte, die er als die seltene Weinkirche benennen konnte. Auf dem Grundstück, das laut einem der auskunftsfreudigen Anwesenden einem reichen Händler gehörte konnten die suchenden Augen der Helden keine entsprechenden Pflanzen ausmachen. Jemand der Umstehenden warf ein, dass dies doch der Sohn des Krämers Zertel aus der Weststadt sei. Kurz darauf machte sich Unruhe breit, als Mitglieder der Stadtgarde hinzukamen. Da diese sich aber nicht viel um die bisher gesammelten Beweise kümmerten und eher den Zurufen, dass es doch nur ein gemeiner Dieb und Straßenjunge handele, folgten, entschlossen wir uns die Sache selbst in Angriff zu nehmen.
Zunächst ging es zu Krämer Zertel, dessen Sohn allerdings bei bester Gesundheit war. Wäre ja auch zu einfach gewesen.
Der nächsten Spur, den Weinkirschen, folgend ging es zum Traubenmarkt im Sonnengrund, einer heruntergekommenen Gegend im Südquartier. Hier sollte man angeblich sehr gut an Obst kommen. Aber schnell war klar, dass man in diesem Umfeld wohl nicht auf exotische Sorten aus den Tulamidenlanden hoffen durfte. Immerhin nannte uns man den Namen `Angilbert Korninger`, eines Großhändlers, der morgens auf dem Markt anzutreffen wäre. Aufgrund anderer Umstände wurde diese Spur aber hinterher nicht weiter verfolgt.
Die nächste Anlaufstelle um Informationen zur Weinkirsche, die wie der Name schon sagt zur Weinherstellung verwendet werden kann, war der Rahjatempel. Navarion und Aki erkundigten sich bei den örtlichen Bauchläden, die Leckereien verkauften, nach den Kirschen, während der Adeptus, als offenkundiger Rahjaanhänger den für ihn auch spirituell anregenden Tempel aufsuchte und dort mit einem der Geweihten ins Gespräch kam und die Information erhielt, dass der Tempel seine Weinkirschen von einem Händler namens `Irian Quarzer` bezieht und dieser als einziger in der Stadt einen Weinkirschenbaum sein eigen nennen kann, da er ihn von einer Expedition aus südlichen Ländern mit brachte. Nach kurzem Gebet verließ Ascandea also den Tempel mit einem neuen Hinweis.
Das Haus von Irian Quarzer war schnell gefunden, da es sich um einen bekannten und einflussreichen Händler handelt.
Das Grundstück des Händlers war von einer Brombeerhecke umgeben und nur durch ein Tor konnte man auf das Grundstück gelangen. Um nicht direkt aufzufallen drehten wir zunächst eine Runde um das Anwesen und konnten von der Rückseite einen Blick auf den Weinkirschenbaum erhaschen. An den Rändern der Hecke wuchs der `gelbe Greifenschnabel`, bei dem es sich um die Pflanze mit den gelben Blüten handelte. Wir schienen also richtig zu sein.
Bestätigt wurde dies durch zwei Löcher in der Hecke. Eines davon, ein flacher Durchbruch in Bodennähe sah aus wie von außen hinein geschnitten, während das Zweite von innen nach außen mit Gewalt hindurch gebrochen wurde, als wäre jemand mit großer Kraft hindurchgestürmt. Die Größe des Lochs ließ eher auf einen ausgewachsenen Mann schließen als auf den ermordeten Jungen.
Navarion nahm schlich sich auf das Grundstück und nahm die Örtlichkeit näher in Augenschein. Dabei entdeckte er zwischen den Zweigen der Hecke einen kleinen Brotkorb mit dem aufgeprägten Zunftsiegel der Bäckergilde. In dem Körbchen klebten noch einige zermatschte Weinkirschen. Ganz in der Nähe des Körbchens hing an einem der Äste ein Fetzen von grobem braunem Leinenstoff, der eher einfacher Machart schien und nach Meinung der Gruppe nicht vom Jungen stammen konnte.
Ascandea beschloss den Händler einfach mal direkt anzusprechen, wandte sich zur Vorderseite und klopfte an die Tür. Ihm öffnete ein alter grauhaariger Mann, der scheinbar fast vollständig erblindet war. Der Adeptus aus Belhanka erkundigte sich nach Weinkirschen, die er aus der Heimat kenne und vermisse. Irian Quarzer konnte ihn leider nur vertrösten, dass die nächste Fuhre für den Rahjatempel bestimmt sei, es aber sein könnte, dass in seinem Kontor am Al`Anfaner Markt noch welche zu bekommen seien. Außerdem verkaufe er hier an seinem Wohnhaus keine Waren. Sein Gehilfe pflücke die Kirschen und helfe ihm auch im Haushalt.
Die Anderen warteten in dieser Zeit hinter dem Haus und bemerkten ein Paar Augen, dass sie beobachtete. Diese Augen gehörten zu einem Kindergesicht, das schnell hinter einer Ecke verschwand als Navarion sich ihm zuwandte. Nach einer kurzen Verfolgung kann der Halbelf ein dunkelblondes, gertenschlankes Mädchen von etwa 13 Götterläufen stellen. Ihre blauen Augen mustern Navarion misstrauisch. Nach einigem guten Zureden kann der charismatische Halbelf dem Mädchen, dass sich als Leonore vorstellt, entlocken, dass „Wir“ Kirschen klauen waren. Mit „Wir“ meint sie die Brezelbande. Eine Gruppe von 10 Kindern, der auch Eran Bugenhog angehörte. Denn dies ist der Name des toten Jungen und seine Eltern sollen sehr reich sein. Die Idee ein Loch in die Hecke z schneiden kam von Walman Schlunder, dem Anführer der Brezelbande. Eran war auf den Baum geklettert und hat die Kirschen gepflückt, als plötzlich jemand kam. Bei diesem jemand handelte es sich um einen großen schwarzhaarigen Mann, der nach Alkohol stank und den sie auch früher schon mal öfter im Garten gesehen haben. Dieser hatte Eran gejagt und mit Tränen in den Augen berichtete sie, dass sie Eran später tot gesehen hat.
Inzwischen ist Ascandea zur Gruppe gestoßen und als weltgewandter Adeptus versuchte er dem Mädchen mehr Geheimnisse zu entlocken, verschreckte sie jedoch dabei sosehr (Patzer), dass das Mädchen davonlaufen will. Seine Anziehungskraft scheint sich nur auf ausgewachsene Frauen zu erstrecken. Navarion konnte sie noch einmal packen und erklärte, dass sie ihr nicht Böses wollen, ließ sie dann jedoch ziehen. Ascandea erntete von allen missmutige Blicke.
Zurück „Bei Algrid“ konnte der Wirt nicht entscheidendes beitragen. Eine Familie Schlunder kannte er nicht und das Zeichen auf dem Brotkorb konnte er auch nur als Zunftzeichen der Bäcker erkennen. Er wies den Helden den Weg zum Gildenhaus der Bäcker, falls man dort mehr herausbekommen möchte. Die Familie Bugenhog kannte er jedoch, handelte es sich doch um eine der reichsten Patrizierfamilien der Stadt.
Am Abend und in der Nacht legten die Drei sich abwechselnd im Garten und in der Nähe des Durchbruchs auf die Lauer, konnten aber nichts Auffälliges entdecken. Navarion fand im Garten, den er des Nachts inspizierte, eine halbvolle Flasche des Schnaps´ „Perfekter Pirol“. Zusätzlich konnte er die Spuren mehrerer Kinder und eines Erwachsenen ausmachen. Letztere waren sehr tief eingesunken, sodass es sich um einen großen kräftigen Mann handeln musste.

Am nächsten Morgen konnte die gute Frau Alemeier, die Haushälterin der Mietskaserne, beim Frühstück davon berichten, dass der „Perfekte Pirol“ (PP) ein Obstler der Brennerei Pirol im Menzelgäschen ist und äußerst selten und kostbar. Über die Bugenhogs wusste sie zu berichten, dass die Patrizierfamilie sehr rahjatreu ist und Badehäuser, die Kanalisation und Vergnügungen für die bessere Gesellschaft finanziert. Die Bader und Brunnenmeister stehen ebenso unter der Kontrolle dieser Familie. Der Patriarch der Familie, Tirion Bugenhog, ist einer der Ratsherren Gareths.
Man folgte also dem neuesten Hinweis, der Flasche des seltenen und teuren PP, der sicher nicht so ohne weiteres in die Hände eines Kindermörders gelangen konnte, und stattete der Brennerei Pirol einen Besuch ab. Dort traf man auf den Herren Pirol, den Besitzer der Brennerei, der die Verladung von mehreren Fässern auf ein Fuhrwerk überwachte. Die beiden Angestellten, die auch die einzigen Angestellten der Brennerei sind passen auf den ersten Blick nicht ins Täterprofil. Der gute Herr berichtet von gut laufenden Geschäften und das er viele Flaschen des PP verkauft, allerdings nur an ausgewählte Kunden. Unter anderem beliefert er den kaiserlichen Hof. Die Flasche, die die Helden vorzeigen ist eine von 36 Flaschen, die vor 5Tagen entwendet wurden. Er erkennt dies an einer Nummer auf dem Flaschenhals, da alle seine Flaschen nummeriert sind. Neben den Flaschen wurden auch 4 Fässer eines Destillates (fast reiner Alkohol) geklaut. Zusammen mit Weinkirschen könnte man laut Herrn Priol sicher einen guten Tropfen herstellen.
Die Gruppe berichtete im Verlauf des Gesprächs grob von den bisherigen Geschehnissen und Ergebnissen der Ermittlungen. Herr Pirol versprach eine Belohnung, falls man nebenbei noch den Diebstahl aufklären würde und übergab den Charakteren einen Hirschhornknopf in Form einer Gans. Dieser wurde am Tag nach dem Einbruch gefunden.
Nun hatte man einige Informationen zusammen und beschloss aufgrund der Tatsache, dass scheinbar höchste Kreise in die Geschehnisse verwickelt waren, sich an die Garether Kriminal Kammer (GKK) zu wenden. Als man das Gebäude mit dem Greifen samt Waage über dem Eingang erreichte wurde man von einer Empfangsdame in Empfang genommen und gebeten zu warten, während sie Inspektor Gishelm Bachentaler, den Ermittler im Fall des toten Jungen herbeihole. Immerhin schien die GKK also Ermittlungen am Laufen zu haben, man wusste also wohl inzwischen, dass es sich bei dem Toten nicht um einen dahergelaufenen Straßendieb handelte.
Wir berichteten dem Inspektor (in meinem Kopf war ich irgendwo bei Sherlock Holmes und dem viktorianischen Zeitalter) von den bisherigen Ergebnissen unserer Ermittlungen und mussten gute Erklärungen parat haben, warum wir überhaupt ermitteln. Da die GKK auch nicht so wirklich voran kam berichtete der Inspektor und von den Erkenntnissen, die er bisher gesammelt hatte. Bei dem Toten, der wirklich Eran Bugenhog heißt, handelt es sich um den Neffen des Ratsherren Tirion Bugenhog, einem der einflussreichsten Männer Gareths, daher auch das Interesse der GKK. Vor seinem Tod wurde Eran mit Gewalt der Mund zugehalten, von einer Hand an der zwei Finger fehlten. Die anderen Sachen deckten sich soweit mit unseren Ergebnissen.
Da sich ja nun ernsthaft um das Lösen des Mordes gekümmert wurde und der Inspektor einen kompetenten Eindruck machte wollten wir uns eher um die Auflösung des Diebstahls konzentrieren, da dies nur für den Inspektor nur nebensächlich war, wir aber auf einen Zusammenhang geschlossen hatten.
Abends begaben wir uns daher ins „4 Finger“, der etwas einfachere Kneipe von unserem ersten Abend in Gareth. Hier erhofften wir uns Hinweise auf Diebeswaren. Eventuell wurde der Perfekte Pirol ja auch verkauft und nun in einschlägigen Tavernen verkauft. Wir hatten aber nicht bedacht, dass der Pirol so exquisit ist, dass niemand auf die Idee kam ihn zu verkaufen, da man zu schnell aufgeflogen wäre. Das Kaiserhaus und einige wenige Hochadlige waren wohl die einzigen Abnehmer für PP.
Am nächsten Tag setzte Aki die Suche im Sonnengrund, der miesesten Gegend Gareths, die wir bisher kennengelernt hatten fort. Ein großer, schwarzhaariger Mann mit nur 3 Fingern an einer Hand konnte ja nicht so schwer zu finden sein. Navarion und Ascandea klapperten weitere Kneipen, u.a. die „Heldenrast“ ab um eventuell auf PP zu stoßen.
Die beiden magiebegabten hatten wenig Erfolg, während Aki unverhofft Glück hatte und auf einen Bettler aufmerksam wurde, der an einer Flasche PP nuckelte. Mit ein paar Münzen konnte Aki ihm entlocken, dass er die Flasche von einem sehr gut gelaunten Herren hatte, der sehr erfreute etwas davon sagte wir „Alles hat funktionier“. Ja, dieser Mann habe nur 3 Finger gehabt.
Während Aki noch mit dem Bettler Karon sprach konnte er plötzlich aus einer Nebengasse einen lauten Knall hören und plötzlich raste ein Fuhrwerk mit durchgehenden Pferden aus der Gasse und gegen die gegenüberliegende Häuserzeile. Die Ladung flog vom Wagen, die Pferde wieherten laut auf. Tonkrüge zerbrachen und der Geruch nach alchemistischen Substanzen zog durch die Luft. In der Gasse stieß Aki auf 2 Fuhrleute, die berichtete, dass sie von 5 Gestalten überfallen wurden waren, die 2 Bottiche mit Nitrol und Vitriol entwendeten, auf einen Handkarren luden und das Weite suchten. Die Lieferung sei für El Tremian einen Alchemisten bestimmt gewesen. In der Gasse fand Aki noch einen weiteren wichtigen Hinweis: einen zweiten Hirschhornknopf in Form einer Gans. Nitrol und Vitriol werden oft für alchemistische Mixturen verwendet. Aki bat den Bettler Karon für einen Silbertaler weiter die Augen nach dem 3-Finger-Mann offen zu halten.
Zusammen mit dem Destillat aus der Brennerei Pirol verdichteten sich also die Hinweise auf alchemistische Hintergründe.
Während der folgenden Nacht wurde erneut der Garten überwacht, da Leonora von der Brezelband berichtet hatte, dass sie den Mann schon öfters hier gesehen hatten. Ascandea stellte sich dabei so geschickt an, dass er von der Stadtgarde angesprochen wurde, was er hier treibe. Er konnte sich gerade noch herausreden, dass er sich verlaufen habe, musste dann aber das Feld räumen, sodass der Garten kurzzeitig nicht unter Beobachtung stand. Es konnten wiederum keine Beobachtungen gemacht werden.
Beim Frühstück am nächsten Tag kredenzte die gute Frau Alemeier uns vorzügliche Speisen. Die anderen Bewohner des Hauses, ein neunzigjähriger tulamidischer Traumaturgie-Magier und seine 25-30jährige Schülerin aus Kunchom, waren ebenfalls anwesend und man lernte sich kennen.
Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es erneut in den Sonnengrund, Karon der Bettler hatte jedoch bisher nichts herausgefunden.
Die nächsten Hinweise gab es erst, als die Helden erneut Leonore besuchten, man konnte die Schule des Mädchens leicht ausfindig machen und sie nach dem Unterricht abpassen. Mit kritischen Blicken zu Ascandea und unter den einfühlsamen Worten des Halbelfen ließ sie durchblicken, dass Odilon Appelaner, ein weiteres Mitglied der Brezelbande, wisse wer der Fremde Mann sei. Odilon wohne im Südquartier, im Mietshaus „Schicksalsschmiede“. Da sie den Weg nicht beschreiben konnte eilte sie los um Odilon zu holen. Odilon wusste zu berichten, dass der Mann andere Menschen verprügelt und Geld einholt. Nach weiterem gutem Zureden konnte ihm noch etwas Relevantes entlockt werden, nämlich, dass der Mann Bomil Fedor heißt und in der Mietskaserne „Hexenkessel“ lebt.
Die Gruppe begab sich also unverzüglich erneut ins Südquartier, wo man nahe der gesuchten Mietskaserne zwei zwielichtige Gestalten entdeckte, die PP-Flaschen mit sich führten. Nach einem kurzen Gespräch kommt es zu der, von vorneherein, unvermeidlichen Schlägerei, nach der die beiden Handlanger den Weg zu dem Haus wiesen in dem Bomil Fedor wohnt. Danach hausen sie schnell ab. Da die beiden nicht gerade vertrauenserweckend wirkten folgten wir ihnen, stellten sie auf dem Weg nach Norden und erneut presste Aki Informationen aus ihnen heraus. Bomil befand sich zurzeit nicht in seiner Wohnung sondern bei seiner Tochter im Waisenhaus nahe dem Traubenmarkt.
Dort sprach man mit der Leiterin der Einrichtung, die bestätigte, dass Bomil vor kurzem da war und sich von seiner Tochter verabschiedete, danach wollte er nach Hause und seine Sachen zusammensuchen.
Also eilte man zurück zum Hexenkessel und fragte sich mit vielen: „Im Namen des Herren Praios, wo steckt Fedor Bomil“ durch das Haus, bis man den Weg gewiesen bekam. Einer der beiden Schläger stürmte hinter der Gruppe die Treppen hinauf und wollte Bomil warnen. Mit einem gezielten Tritt vor den Brustkorb sandte Aki ihn wieder die Treppe hinunter, aber Bomil war wahrscheinlich dennoch gewarnt. Die bekam Ascandea zu spüren, als er, den Raum betretend von einem Armbrustbolzen in den linken Arm getroffen wurde. Navarion konnte ihn anschließend jedoch schnell überwältigen.
Angeblich wurde er zu den Untaten erpresst, da jemand seine Tochter bedrohte. Der Alchimist Gese im Süden des Südquartiers benötigte diverse Alchemica, die er besorgen sollte. Er beharrte darauf, dass er niemanden getötet habe. Bei dem Händler Irian Quarzen sei er gewesen, da er dort ein paar Flaschen mit alchemistischen Zutaten abholen sollte. Die Kinder haben ihn dabei gesehen. Daher auch die Knöpfe und die Fetzen seiner Kleidung die man gefunden hat. Das blutbesudelte Hemd in einer Kiste konnte er allerdings nicht erklären. In der Wohnung fanden sich auch noch 20 Flaschen PP.
Einer der Helden eilte los und benachrichtigte Gishelm Bachentaler, den Ermittler der GKK und als dieser mit einigen Gardisten eintraf übergab man ihm die Beweise. Der Agent konnte berichten, dass vor wenigen Tagen, das Haus des Alchemisten Gese, mitsamt seinem Besitzer niedergebrannt sei und man die Schuld dafür auch Bomil Fedor zuschrieb.
Anschließend suchten die Helden die Familie Bugenhog auf und berichtete von den Ergebnissen, der Patriarch dankte den Helden, versprach ihnen die ausgelobte Belohnung, aber bat um Verständnis, dass er nun sofort los müsse.
Das Ende ist wieder schnell berichtet, es gab einen kurzen Prozess und Fedor Bomil wurde als Kinderschlächter und Mordbrenner zum Tode am Strang verurteilt. Zur Hinrichtung in der Rabenstadt gab es großen Andrang aufgrund des Prominenten Opfers.
Die Helden erhielten eine doppelte Belohnung, da zu den 50Dukaten der Bugenhogs noch weitere 10D von Herrn Pirol kamen. Zusätzlich erhielt jeder eine Flasche des Perfekten Pirols.
Seine Gnaden Gileach Raul von Weißenstein hielt sich während der gesamten Zeit im Rondratempel auf und ging seinen Pflichten nach (Spieler war verhindert).
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Kurzes Zwischenspiel

Beitrag von Ucuri » 05.05.2014 09:57

In den nächsten Tagen stieß Seine Gnaden Gileach Raul von Weißenstein zu uns, nachdem er seinen Tempeldienst fürs erste beendet hatte. Man beschloss sich nun in Ruhe die Stadt anzusehen und erkundigte sich bei Frau Alemeier nach einem guten Stadtführer. Sie empfahl den Helden sich mal an Angbarer Tor umzuhören. Dort konnten wir uns allerdings nicht einigen und beschlossen daher Gareth auf eigene Faust zu erkunden.
Natürlich drängte sich zuerst die Frage auf, wo Gileach die letzten Tage verbracht hatte und man stattete dem Rondratempel der heiligen Ardare einen kleinen Besuch ab. Hier befand sich seine Gnaden natürlich voll in seinem Element um kam nicht umher uns die Geschichte der heiligen Ardare zu berichten. Aki zeigte sich tief beeindruckt von der Frau, die aufgrund eines Verrates innerhalb der Tempelmauern mit bloßen Händen dem feindlichen Heerführer in den Weg stellte.
Der Gelehrte Herr überredete die anderen dann zu einem Besuch des Ostmarktes, dem ältesten Markt der Kaiserstadt. Dort erstand er eine größere Schriftensammlung mit Reisetagebüchern eines tulamidischen Reisenden im Reichsforst. Diese vermachte er ob ihrer Sperrigkeit am Ende des Aufenthaltes in Gareth der kleinen Bibliothek von Frau Alemeier. Das andere Buch, avancierte zu einem gern gelesenen Schriftstück der ganzen Gruppe: „Harkon der Pirat“ – ein Märchenbuch mit Kohlestiftzeichnungen der unzähligen Abenteuer von Harkon in den Südmeeren Aventuriens!
Gileach bestaunte vor allem die architektonischen Meisterleistungen in der ganzen Stadt und auch am Ostmarkt.
Aki konnte natürlich nicht an sich halten und begann eine längere Verhandlung über Äxte. Dabei trieb er den Händler schon fast an den Rand des Wahnsinns. Es hätte niemanden gewundert, wenn eine der Äxte tief in Akis Schädel getrieben worden wäre.
Ascandea wollte auf dem Markt noch eine längere Klinge erwerben, da er seinen Stab auf den Reisen nicht wiederholt als Waffe einsetzen wollte, sich aber doch Sorgen um seine Sicherheit machte. Gileach konnte ihn jedoch davon überzeugen keines der ausliegenden Kurzschwerter zu kaufen, sondern lieber bei einem richtigen Schmied anzufragen.
Kurzentschlossen zog man also gen Süden in den Sonnengrund. Schon von weitem konnte man die Gerüche und den Rauch der Schmieden Thorn Eisingers vernehmen. Hierbei handelte es sich schon eher um ein Schmiedeviertel als eine einfache Schmiede. Ascandea von Belhanka erstand direkt vor Ort, ein Kurzschwert von Meisterin Rhyssana mit dem typischen Markenzeichen Thorn Eisingers, dem Auge Thorn Eisingers. Mit etwas mehr Geld (200D. hätte Ascandea den Rapier „Sonnenstich“ erstanden, aber man muss ja noch Ziele haben.
Damit war dann auch ein Großteil der bisherigen Verdienste wieder auf den Kopf gehauen. Aber es blieben noch genug Silbertaler um am Abend in die Thorwaler Kneipe „Zur Tribüne“ am Iman-Stadion zu gehen und das eine oder andere Bier zu trinken. Nach einigen geleerten Humpen entschlossen sich Aki und Ascandea zu einer Wette: Wer zuerst bei einer der anwesenden Thorwalerinnen landen kann, gewinnt einen Dolch. Aki suchte sich eine der Damen aus, die jedoch eigentlich schon einem anderen Nordmann zugetan war, es kam zu einem kleinen Streit, der von Ascandea mittels Motoricus und einem Humpen Bier weiter angefacht wurde. Aki und der andere Thorwaler lassen die Fäuste sprechen. Dies ist natürlich die Gelegenheit für Ascandea sich der Dame zu widmen. Er gewinnt „Saga“ durch seinen horasischen Charme, der so ganz anders ist als alles, was Saga gewohnt ist. (Überzeugen-Probe +10: Erfolg!!).
Aki steckt zunächst zwei Runden ordentlich ein, natürlich nur um die Wettquoten zu erhöhen, wie er später beteuert, kann seinen Widersacher dann jedoch niederstrecken. Von Saga und Ascandea ist zu diesem Zeitpunkt allerdings nichts mehr zu sehen. Die Nacht wurde im Stall der Mietskaserne bei Frau Alemeier neben Prengelmann verbracht.
Saga schlich sich in der Nacht davon, manch einer behauptet bis heute, dass sie wieder nüchtern geworden ist und sich dann Prengelmann vor sich hatte. Ascandea schaffte es noch irgendwie wieder in seine Stube. Große Teile der Nacht vielen dem Alkohol zum Opfer, aber ein weit größerer Teil wohl den folgenden Träumen:
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Schreie in der Nacht – Anthologie In Dunklen Gassen - Teil A

Beitrag von Ucuri » 28.05.2014 09:13

Enthält MI zum Abenteuer: Schreie in der Nacht – Anthologie In Dunklen Gassen

„Gar finstere Träume suchten mich in der vergangenen Nacht heim, vielleicht hilft es meiner gequälten Seele, wenn ich ihn hier niederschreibe um ihn später im Antlitz der Praiosscheibe näher analysiere. Im Rückblick begann der Traum schon sehr merkwürdig, da ich scheinbar erwachte. Alles wirkte sehr real auf mich, sodass ich nicht bemerkte, dass alles nur ein böser Traum war.“
-aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus Ascandea von Belhanka-

Ascandea von Belhanka fuhr aus dem Schlaf hoch, irgendetwas hatte ihn geweckt. Ein dumpfes Lachen? Stimmen aus dem Erdgeschoß? Oder war gar jemand im Raum?
Er blickte sich im roten Zwielicht der Nacht um. Rotes Zwielicht? Ein Blick aus dem Fenster brachte ihm Aufklärung: Ein großes, flammendrotes Madamal stand am Nachthimmel über Gareth und tauchte das Zimmer in ein blutrotes Licht. Blutrot war jedoch nicht nur das Licht. Sein Blick erhaschte die Gestalt von Reto, dem Hofhund der guten Frau Alemeier, der blutüberströmt auf dem Boden vor seinem Bett lag. Schnell erhob Ascandea sich und blickte auf das leere Bett von Gileach. „Wo war der Geweihte?“ Eiligen Schrittes erreichte er die Tür und zog sie auf. Die Tür sprang ihm förmlich entgegen, da etwas schweres dagegen gelehnt stand. Ascandea trat erschrocken einen Schritt zurück, als der Leichnam der Haushälterin an der Tür hinunter ins Zimmer glitt. Auch ihr Körper war blutüberströmt und man hatte ihr die Augen herausgeschnitten.
Nun vernahm Ascandea wieder das hohle Gemurmel aus dem Erdgeschoss. Er eilte zur Tür ins Treppenhaus und machte sich auf das schrecklichste gefasst. Diesmal lehnte jedoch kein Leichnam an der Tür, sodass er hinaustreten konnte. Was er auf der Treppe sah war jedoch auch nicht erfreulicher. Der alte Magus aus dem Obergeschoß und seine vormals durchaus ansehnliche Schülerin liegen mit durchgeschnittenen Kehlen und ebenfalls entfernten Augen auf der Treppe, die nach oben führt. Ascandea eilt die Treppe hinunter immer näher zu der murmelnden Stimme. Bevor er in die Küche eintritt kommt er einigermaßen zu sich und besinnt sich darauf erst einmal mittels Penetrizzel die Lage in der Küche zu sondieren. Er erblickt Aki und Gileach, die beide jeweils auf einem Stuhl gefesselt vor dem Herd sitzen (Navarion war schon längere Zeit öfters mal abends abwesend. Er trieb sich in der Elfen-Exklave herum= Spieler nicht anwesend). Ihnen gegenüber steht ein großgewachsener Mann mit Schlapphut und Mantel. In seiner rechten Hand hielt er ein langes Messer, von welchem Blut herab tropfte. Als der unbekannte sich daranmacht Gileach das Auge herauszuschneiden teleportiert Ascandea sich in den Raum und schleudert einen Blitz auf den Unbekannten. Der Zauber verpufft jedoch wirkungslos. Mit einem hähmischen breiten Grinsen dreht der Unbekannte sich um und raunt folgende Worte: „Ich komme wieder zu winselnder Sonnenanbeter, das hier ist nicht das Ende“. Dann dreht er sich um und bevor Ascandea reagieren kann gleitet sein Gegenüber durch die Wand hinaus und Ascandea wurde schwarz vor Augen.
Ascandea von Belhanka fuhr aus dem Schlaf hoch, irgendetwas hatte ihn geweckt. Ein dumpfes Lachen? Stimmen aus dem Erdgeschoß? Oder war gar jemand im Raum? - Nein, der Traum. Erschrocken schaut er sich um und erblickt im fahlen gelblichweißen Madalicht die Umrisse von Gileach auf dessen Bett. Beruhigt wischt er sich den Schweiß vom Gesicht, hält dann jedoch inne. Auf seiner Hand kann er das rötliche Schimmern von Blut erkennen. Schnell spricht er einen Flimflam und eilt zur Waschschüssel. In seinem verschwommenen Spiegelbild erkennt er eine schmale Rinne leicht angetrockneten Blutes, die von seinem linken Auge herablief.
Für einen kurzen Augenblick kam Ascandea der Gedanke, dass das niederhöllische Premer Feuer der vergangenen Nacht an diesen Träumen schuld sein muss. Oder vielleicht auch im Keller dieses Gebäudes eine Statue mit einem gebundenen Dämonen lagert.Der Gedanke an diese Möglichkeit ließ den Gelehrten den Rest der Nacht nicht mehr schlafen. Völlig übermüdet berichtete er am nächsten Morgen den anderen von seinem Traum sowie der Blutspur in seinem Gesicht. Anschließend schlurfte er den anderen hinterher hinunter in die Küche um sich von der guten Frau Alemeier einen kräftigen Tee aufgießen zu lassen. Er ließ sich am Tisch nieder und Frau Alemeier kam seinem Wunsch natürlich nach. Als Ascandea zu ihr aufblickte schien ihn plötzlich für den Bruchteil einer Sekunde ein bärtiger Mann mit blutunterlaufenen Augen anzublicken. Genau so schnell wie diese „Vision“ kam ist sie jedoch auch wieder verschwunden. Die Anderen konnten diesen Vorfall allerdings bestätigen, sodass Ascandea nicht an seinem Verstand zu zweifeln begann.
Etwas beunruhigt von den Träumen und der Tatsache, dass Blut im Spiel ist beschlossen die Helden also sich mal im Stadtarchiv umzusehen, vielleicht war innerhalb der Mauern eine blutige Tat geschehen oder es ließen sich Hinweise auf frühere Nutzungen des Gebäudes finden. Auf dem Weg zum Archiv wurde Ascandea von einem ungehobelten Burschen heftig angerempelt. Gileach konnte ihn festhalten und meinte eine gewisse Ähnlichkeit mit Ascandea zu erkennen. Der Mann entschuldigte sich daraufhin und meinte, dass er seit 3 Tagen kaum ein Auge zugetan habe, da ihn Alpträume plagen. Nach dieser Information will man natürlich mehr wissen und so lud man Aldo Greiber auf ein Bier in einer nahen Taverne ein. Im Laufe des Gesprächs kam heraus, dass ihn Alpträume plagen in denen ein blutrotes Madamal, eine Windmühle und eine Gestalt mit einem langen Messer eine Rolle spielen. Das bärtige Gesicht kannte er ebenfalls und hatte es tagsüber schon mehrmals gesehen. Ascandea konnte keine magischen Muster an ihm erkennen. Da er es eilig hatte wurde beschlossen, dass man sich am nächsten Tag in der Schreibstube Aldos im Südquartier nochmals trifft um über die Träume Rat zu halten.
Als eine Hesindegeweihte mit drei Draconitern die Taverne betritt erhob Aldo sich schnell und verabschiedete sich. Dann eilte er zu der Dame, die einer der Helden als Frau Chrysallia Stoerebrandt, Tochter des 3. Hofmagiers, Hohegeweihte der Hesinde und Vertraute des Erzwissensbewahrers erkannte, und übergab ihr im Tausch gegen eine Geldkatze einige Dokumente. Danach verschwinden alle Beteiligten nach draußen.
Aki beschloss daraufhin Aldo zu folgen und zu beschatten. Ascandea und Gileach änderten ihren Plan, da scheinbar nicht das Haus betroffen war, weil ja auch Aldo Greiber von den Träumen geplagt wurde. Die schöne Geweihte brachte sie auf die Idee im Pentagontempel der Hesinde um Rat zu bitten.
Im Pentagontempel teilte man den beiden mit, dass Chrysallia zurzeit nicht anwesend ist. Man bat daher ihren Sekretär um einen Termin für denselben Abend, der einem Geweihten der Rondrakirche und dem gelehrten Herren natürlich gewährt wurde.

Währenddessen verfolgte Aki Aldo als dieser sein Haus verlässt. Nach kurzer Verfolgung wurde Aki jedoch entdeckt, konnte sich aber herausreden.

Auf dem Weg vom Pentagontempel zur Unterkunft erblickte Ascandea plötzlich die Erscheinung mit dem Schlapphut. Schnell folgte er ihm in eine dunkle Gasse, verlor ihn aber hinter einer Ecke aus den Augen. Niemand der Anwesenden hatte jemanden gesehen, auf den die Beschreibung Ascandeas zutraf.
Nach dem Mittagessen, welches die gute Frau Alemeier zubereitet hatte beschloss man im Borontempel des schwarzen Lichtes um Rat zu fragen. Der dortige Geweihte verwies die Gruppe an die Deuter Bishdariels im Noionitenkloster im NW der Stadt. Nach einem kurzen Stoßgebet zu Boron zog man also weiter.
Im Noionitenkloster berichtete der Deuter Bishdariels, dass er von solchen Träumen noch nie etwas gehört hatte und empfahl Gebete und Opfergaben an Boron.
Nach dieser Enttäuschung ging es zurück zum Pentagon. Auf dem Weg dorthin überkam Ascandea wieder ein Anflug von Müdigkeit, da er die Nacht zuvor ja kaum geschlafen hatte. Bei dem Treffen mit Chrysallia berichtete Seine Gnaden von den Geschehnissen. Chrysallia entschuldigte sich und teilte den Drei mit, dass sie sich mit so etwas überhaupt nicht auskennt, da sie nur Architektur-irgendwas ist. Ascandea schläft bei dem folgenden Fachgesimpel über Architektur (eins der geheimen Steckenpferde Gileachs) beinahe ein. Auf einmal riss Aki der Geduldsfaden und er führte sich auf wie der sprichwörtliche Thorwaler im Hesindetempel! Die Gruppe kehrte also ohne Erkenntnisse zur Unterkunft zurück. Ascandea konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und sank sofort in sein Bett und in tiefen Schlaf.
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Schreie in der Nacht – Anthologie In Dunkle Gassen Teil B

Beitrag von Ucuri » 24.07.2014 12:42

Da es scheinbar doch interessierte Leser gibt geht es also weiter:

„Tropf, tropf, tropf…wie ein Hämmern in meinem Kopf schlugen Tropfen einer zähen Flüssigkeit in mein Gesicht. Mir war sofort klar, dass dies wieder einer der boronlästerlichen Träume sein musste. Dieses stetige Tropfen ist das einzige an was ich mich erinnern konnte, als ich erneut aus dem Schlaf hochschreckte. Mittels Illuminationszauber vertrieb ich sofort die Dunkelheit und betastete mit der freien Hand mein Gesicht. Erneut konnte ich Blut auf meinem Gesicht spüren. Es rann von meinem linken Auge herab bis übers Kinn. Um die anderen nicht erneut zu verunsichern schlich ich an die Waschschüssel und wusch das Blut fort. Nun sitze ich an dem Schreibtisch und kann keinen Schlaf finden. Boron, sei mir Gnädig! Bestrafen mich die Götter? Etwa Aves, da ich nun schon geraume Zeit in Gareth weile und meinem Versprechen die Welt zu erkunden nicht weiter nachkomme?“
-aus dem Reisetagebuch des wandernden Adeptus Ascandea von Belhanka-

Am nächsten Morgen war Navarion aus der Enklave der Elfen bei Meilersgrund zurückgekehrt. Er habe im Gespräch mit Navarion Finsterflug die Zeit vergessen und so länger als geplant dort verweilt.
Man berichtete ihm von den Träumen und den bisherigen Geschehnissen. Er schien von alldem recht unbeeindruckt und beschloss zunächst gemeinsam mit Aki das Badehaus aufzusuchen. Ascandea und Gileach waren da schon eher darauf aus, Licht in das Geheimnis der Träume zu bringen und verlegten ihre Recherchen nun auf die Bedeutung eines blutroten Madamals. Man erhoffte sich Hinweise in der Bibliothek des Pentagontempels.
Dort fand man allerdings nur Hinweise darauf, dass ein rotes Madamal für den orkischen Mond und dort als Zeichen des Krieges und des Gottes Tairach oder Brazoragh bekannt ist. Vor dem letzten Orkensturm, der ja erst vor wenigen Monden abgewehrt werden konnte soll der Mond ebenfalls rot gewesen sein. Dies stellte sich später alles als eine falsche Fährte heraus. Noch viel später, nach Staub und Sterne jedoch doch wieder nicht als so unwichtig, wie es uns nun schien.
Die Gruppe traf sich gegen Mittag dann an der Stube von Aldo Greiber im Südquartier. Vor der Schreibstube fiel Ascandea jedoch ein Bettler auf der sofort die Flucht ergriff als er bemerkte, dass man auf ihn aufmerksam geworden war. Nach einer kurzen Verfolgung durch die Straßen und Gassen des Südquartiers konnten Aki und Navarion ihn stellen. Es stellte sich heraus, dass es sich hier um einen Spitzel des KGIA handelte, der den Schreiber aufgrund des Verdachts der Hehlerei beobachtete. Mehr war ohne größeren Druck nicht aus ihm herauszubekommen.
Man begab sich zurück zur Schreibstube, diese war sehr elegant eingerichtet, fast schon zu elegant für einen einfachen Schreiber. Oder waren es bloß die Informationen des Spitzels, die uns misstrauisch machten? Aldo und sein 13jähriger Gehilfe Feko empfingen die Helden und Aldo berichtete von neuen Alpträumen. Allerdings habe er jetzt keine Zeit und so schlug er vor, dass man sich in 2 Stunden in der Taverne „Zum roten Hahn“ treffen solle. Feko könne uns in der Zeit etwas durch die Stadt führen zu Orten, die wir bisher nicht gesehen hatten.
Ascandea fühlte sich aufgrund der Träume und der vermeintlichen Ähnlichkeit Aldo gegenüber irgendwie verpflichtet und gab ihm den Hinweis, bei „was auch immer er mache“ vorsichtig zu sein, da die KGIA ihn im Auge habe. Aldo grinste schelmisch und wischte die Einwände mit einem lapidaren „Die erwischen mich doch eh nie“ beiseite.

Feko, der Lehrjunge im ersten Lehrjahr, führte die Abenteuerer also durch die Kaiserstadt. Man erkannte auch ohne größere Menschenkenntnis, dass er stolz darauf war ein echter Garether zu sein. Er führte uns zum Eslamsbogen, dem Imman-Stadion, der Stadt des Lichts und zur Alten Residenz.
Im Laufe des Vormittags war nichts aus ihm herauszubekommen, sodass man beschloss den Burschen beim Mittagessen mit Wein abzufüllen und auszuquetschen, was es mit der KGIA auf sich habe. Scheinbar ging es dabei um eine geklaute Karte, die Aldo weiterverkauft hat. Zu den Träumen konnte er nur sagen, dass die Aussagen Aldos wahr sind und er seit ein paar Tagen schlecht schläft. Früher habe Aldo in einer Kanzlei für duplokratische [sic!] Angelegenheiten gearbeitet, die anderen wollten ihn aber raus haben.

Natürlich war die Gruppe nicht so dumm und ließ Aldo unbeobachtet ziehen. Und wie selbstverständlich wurde der unauffällige Meisterdieb aus Thorwal dazu auserkoren, beziehungsweise riss diesen Posten an sich. Aki konnte dem Schreiberling sogar unbemerkt bis zu einem gewöhnlichen Wohnhaus im Südquartier folgen vor dem sich eine kleine Menschenmenge angesammelt hatte. Zwei Borongeweihte trugen in diesem Moment eine Trage mit einem abgedeckten Körper hinaus. Aldo hörte sich kurz um und stürzte dann nach vorne zur Leiche „Cousin…Cousin“ dann brach er weinend über dem Körper des Toten zusammen. Aki hörte sich daraufhin selber ein bisschen um und erfuhr, dass der zu Boron gegangene auf den Namen Efferdin hörte und angeblich bei verschlossener Türe umgebracht wurde. Bestimmt hätten dämonische Wesenheiten ihre Finger im Spiel. Angeblich hat man ihm ein Auge rausgerissen!
Etwas später zog Aldo weiter, nicht ohne immer wieder Pausen einzulegen und sich an Hauswänden abzustützen.
Das nächste Gebäude, welches der arme Aldo ansteuerte war der Tempel des schwarzen Lichtes. Diesen betrat er jedoch nicht, sondern sprach nur mit einer Priesterin vor der Türe und übergab einen großen Beutel der Geld zu enthalten schien. Zusätzlich schien er um etwas zu bitten. Vermutlich um einen Segen für den Verstorbenen Cousin. Immerhin wussten wir nun, dass Aldo die Helden belogen hatte ,da er vorher immer sagte, dass er keine Verwandten in Gareth habe, die wir ebenfalls nach Träumen befragen wollten.
Als nächstes steuerte Aldo, unbemerkt von Aki verfolgt (der wirklich hervorragend schleichen und sich auch verstecken konnte), das Haus einer Wahrsagerin - Mutter Laske - im Meilersgrund an.

Nach dem Mittagessen wollte der angeheiterte Feko nun nach Süden zur Rabenstadt. Eine Hinrichtung versprach ein Massenspektakel. Die Helden sträubten sich etwas, hatten sie doch erst vor wenigen Tagen der Hinrichtung des Brandstifter und Kindermörders beigewohnt. Man ließ sich jedoch breitschlagen und folgte Feko. Am Ort der Hinrichtung angekommen kam man nicht umhin leckere Koschammerzungen zu erstehen, von denen mal von einem gewissen Koschammerjäger nur Gutes gehört hatte. Die Angeklagte war die Portraitmalerin des Hofes, die des Hochverrats angeklagt war und zum Tode durch das Beil (immerhin etwas Abwechslung, die vorherige Hinrichtung war ja durch den Strang vollzogen worden) verurteilt worden. Angeblich sollte sie Pläne der alten Residenz verkauft haben. Natürlich dachten wir da wieder sofort an Aldo und die Beobachtung durch den KGIA. In was hatten wir uns da verstrickt?

Auf dem Weg zurück zum „Roten Hahn“ kamen die Helden an einer Gruppe spielender Kinder vorbei. Ascandea lauschte ihrem Auszählreim und erblasste:
Eins, Zwei, Drei,
der Schlitzer kommt vorbei
Vier, Fünf, Sechs,
das Messer scharf gewetzt
Sieben, Acht, Neun,
tut sich auf Rache freu’n
und du bist raus,
er sticht ein Aug‘ dir aus.
Zuletzt geändert von Ucuri am 24.07.2014 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Schreie in der Nacht – Anthologie In Dunkle Gassen Teil C

Beitrag von Ucuri » 24.07.2014 12:44

und direkt noch Teil C von Schreie in der Nacht

Aki harrte nun etwa eine Stunde vor dem Haus der Wahrsagerin aus, bis Aldo wieder heraus kam. Scheinbar hatte Akis Wachsamkeit etwas nachgelassen, sodass Aldo ihn erblickte. Schnell hechtet Aki in Deckung und kann sich verstecken. Allerdings verlor er dadurch Aldo aus den Augen und beschloss ebenfalls schnell zum „Roten Hahn“ zurückzukehren.
Die Taverne „Zum roten Hahn“ liegt in Eschenrot, nahe der Stadtmauer und erwies sich als nicht gerade nobles Etablissement. Nach einem kurzen Streit über Dünnbier und „anständige Getränke“ zwischen Gileach und dem Eigentümer-Geschwisterpaar wurde uns das „Dämonenbracher Sumpfwasser“ - von Ascandea liebevoll als Orkenfotze“ tituliert - kredenzt. Die Kundschaft war mit einem Wort als zwielichtig zu beschreiben. Den Namen trägt der Rote Hahn im Übrigen zu recht, da im Hinterhof Hahnenkämpfe stattfanden. Aki gewann nach einigen Wetten immerhin sage und schreibe 2 (zwei!) Kreuzer! Gileach würfelte in der Zeit mit einigen der zwielichtigen Gestalten. Als er „Das Frettchen“ beim Falschspielen konnte er nicht an sich halten und wies die Mitspieler darauf hin. Diese packten das Frettchen und schleppten ihn zum Hinterhof um zu verdeutlichen, was man selbst in dieser Kaschemme von Falschspielern hält. Gileach seinerseits ging nun wieder dazwischen und wies die Betrogenen daraufhin, dass es nicht ehrenhaft sei wenn zwei gegen einen kämpfen. Scheinbar waren die Schläger zwölfgöttergläubig genug, dass sie dem Hinweis eines Rondrageweihten folgten und dem Frettchen nun lediglich den Rest des Geldes abnahmen und ihn ziehen ließen.
Die ganze Zeit wartete man auf Aldo, der jedoch nicht erschien. Auch nachdem Aki zu der Gruppe gestoßen war wartete man vergebens. Man verabschiedete sich also, was von den anderen Gästen mit einem unfreundlichen „Gehabt euch wohl reiche Schnösel“ quittiert wurde. Ascandea war sich sicher, dass „Gehabt euch wohl Praiospfaffe“ gesagt wurde. Die anderen konnten dies aber nicht bestätigen. Scheinbar nahm die Müdigkeit wieder überhand.

Aki, Gileach und Feko machten sich auf um Aldo auf dem Weg zwischen Taverne und Wahrsagerin zu suchen. Ascandea und Navarion zogen in Richtung Schreibstube los.
Unterwegs fand das Trio nichts, allerdings erkannte die alte Mutter Laske den jungen Feko und sagte ihm: „Aber du weißt doch, dass ich nichts mehr für euch habe“. Im Zuge dessen kam heraus, dass Aldo im Südquartier als Hehler bekannt ist. Gileach lässt 2 Silbertaler springen und man wird hereingelassen. Der alte Greiber (also Aldo) war wohl aufgebracht und wollte ein Horoskop haben. Die Karten sagten:
Kelch und Nordstern im 1. Haus
Greif in Opposition zum Namenlosen im 3. Haus
der Kaiserstern steht…..
Ucuri und Rabe im 6. Haus
irgendwas mit Triumph über den Tod
(Hier könnte der Meister den Rest des Horoskops nochmal wiedergeben…)
Zusätzlich hat sie ihm noch aus dem Kaffeesatz (oder aus Teeblättern) gelesen: „Sehr viel Blut, Blut in Form einer Träne, die den Weg weist. Weg des einen der zum Zweiten führt. Erkenne, dass zwei eins sind.“
Feko wurde bei der Alten gelassen, die beiden Kämpfer der Gruppe machten sich auf den Weg zum Haus des Cousins Efferdin. An der Tür war ein kleines schwarzes Boronrad angebracht und die Tür versperrt. Einer der Nachbarn läßt auf Nachfrage verlauten, dass er darüber nicht reden möchte, sonst holt "es" ihn auch. Mit „Es“ meint er den Dämonen!!

Währenddessen andernorts in Gareth: Ascandea und Navarion eilten zur Schreibstube des Aldo. In einer der Nebengasse in der Nähe wurden sie Zeugen eines Kampfes.
Fassen wir nochmal zusammen: Da Aldo nicht zum ausgemachten Treffpunkt erschien teilte sich die Gruppe auf: Aki, Gileach und Feko (der Lehrjunge von Aldo) machten sich auf den Weg zur Wahrsagerin und danach zum Haus des ermordeten Cousins. Von da aus schlugen sie den Weg zu Aldos Schreibstube ein. Auf dem Weg zu ebendieser waren bereits Ascandea und der Halbelf Navarion. Als sie unvermittelt in der Nähe des Hauses in einer Nebengasse Zeugen eines Kampfes wurden.
Zuvor hatte Ascandea jedoch noch eine Art Vision oder Tagtraum: Der abendliche Himmel war in ein helles rotes Licht getaucht, welches scheinbar von einem roten Madamal ausging. Allerdings handelte es sich gar nicht um das Madamal, sondern um einen roten Edelstein, der mit einer Kappe aus Mondsilber in Form einer Lotusblume. Kurz darauf verblasste diese Erscheinung wieder und Navarion sah Ascandea nur verständnislos an als er davon berichtete.
Bei der einen Seite des Kombatanten handelte es sich um die ebenso schöne wie schlaue Hesindegeweihte Chrysallia und ihre Draconiter-Leibwächter. Die andere Seite setzte sich aus einem guten Dutzend vermummter Gestalten (Imman-Ultras?) zusammen. Ascandea und Navarion legten sich schnell einen Schlachtplan zurecht und unterstützten die Dame in Nöten. Etwas hinterhältig, seine elfische Seite kam wohl durch, schoss Navarion von hinten auf einen der Vermummten und fügte ihm schwere Wunden zu (16LP). Als nun ein Teil der anderen Schläger sich umdrehte ließ Ascandea einen FlimFlam als grellen Lichtblitz explodieren um so die Kämpfer zu blenden. In der folgenden Rauferei musste der wandernde Adeptus nun eine Vielzahl von Schlägen einstecken. Aufgrund der fehlenden nächtlichen Regeneration und 1-3 SP pro Traum war er damit auch recht schnell am Ende seiner Kräfte, als zum Glück die rettende Kavallerie in Form von Aki und Gileach eintraf. Da zu diesem Zeitpunkt schon Ascandea und 1 oder 2 der Draconiter zu Boden gegangen waren entschied der Rondrianer sich dafür Rondra um einen „Ehrenhaften Zweikampf“ zu bitten, der nur Kämpfe 1:1 zuließ. Der Kampfkraft von Aki, Gileach und Navarion hatten die Schergen nun nicht mehr entgegenzusetzen und flohen alsbald.
Nachdem sich die Wirren des Kampfes etwas gelegt hatten stand Ascandea magisch geheilt und erfrischt wieder und Chrysallia bedankte sich bei allen für das Eingreifen und die Hilfe in der Not. Fragen nach dem Grund für den Kampf wich sie aus und die Helden wollten ihr nicht zu nahe treten (zumindest nicht seit sie wussten, dass Chrysallia verheiratet war). Ascandea und Gileach begleiteten Chrysallia noch zum nahegelegenen Stadttor. Aufgrund der Tatsache, dass sie immer wieder ihre Taschen durchsuchte kamen die beiden zu dem Schluss, dass sie scheinbar etwas vermisste.
Aki, der sich hier schon für CSI:Thorwal hätte bewerben können, sah sich in der Zwischenzeit am Platz des Kampfes um und entdeckte eine Schriftrolle.
Da die beiden nicht auf den Adeptus und seine Gnaden warten wollten machten sie sich schon einmal auf den Weg zu Aldos Haus. Dort angekommen hörten sie einen lauten Schrei aus dem Obergeschoß. Sie eilten die Treppe hinauf und fanden Aldo blutüberströmt in seinem Bett auf. Navarion konnte noch einen kurzen Blick auf einen Schatten werfen, der durch die Wand verschwand. An der Wand hinter Aldo flackerte kurzzeitig das Gesicht des bärtigen Mannes auf. Es schien von tiefer Trauer gekennzeichnet zu sein und eine einzelne Blutträne rinnt seine Wangen hinab. Ascandea und Gileach stoßen hinzu und man wirf einen ersten genaueren Blick auf Aldo. Auch ihm wurde das Auge komplett entfernt. Man kann allerdings keine Verletzung erkennen, außer dass das Auge halt fehlt. Aki schaut sich in der Zeit die Schriftrolle an: es handelte sich um eine extrem detailierte Karte des Südviertels mit einer Art Höhlensystem darunter.
Plötzlich ist von unten Lärm zu vernehmen, die Vier machen sich auf das schlimmste gefasst, also plötzlich 10 bis an die Zähne bewaffnete Stadtgardisten samt Hauptmann die Kammer stürmen. Es handelte sich um eine Sondergruppe der Criminal Camer. Man wolle alle wegen Mordes festnehmen und in eine Zelle verbringen, bis zur genauen Untersuchung der Geschehnisse. Da das Gebäude von KGIA Agenten beobachtet wurde hätte man darauf kommen können, dass bald jemand anrückt.
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Schreie in der Nacht Anthologie Dunkle Gassen Teil D

Beitrag von Ucuri » 24.07.2014 12:51

und der Abschluß:

Man brachte die Helden zur Einkerkerung in die kleine Festung in Alt-Gareth. Den Schuldturm. Gileach wurde auf sein Ehrenwort hin entlassen und konnte unter Vorbehalt einer morgendlichen Meldung in der Kaserne gehen. Tja, adelig und geweiht müsste man sein. Ascandea wurde komplett in Ketten gelegt und in eine Einzelzelle verbracht, Navarion und Aki durften sich eine Doppelzelle teilen, die besser ausgestattet war als einige Gastzimmer in denen sie schon Nächte verbracht hatten.
In der Nacht wurden Aki und Navarion von lauten Schmerzensschreien aus Ascandeas Kammer geweckt. Sie vernahmen noch die Rufe: „Nimm nicht sie, nimm mich“ und unzählige Flüche. Der letzte Satz den sie vernahmen war: „Schmore im heiligen Feuer Praios`“ Die beiden waren sofort hellwachen und riefen nach den Wachen. Die Tür wurde geöffnet und vor ihnen standen Gileach und Chrysallia. Sofort eilen alle zur Kammer von Ascandea.
Ascandea von Belhanka verbrachte die Nacht gefesselt im Dunkeln, seine magischen Kräfte waren durch den Bann des Eisens unbrauchbar gemacht, sodass er nur daliegen konnte und nichts gegen seine missliche Lage machen konnte. Die Erschöpfung der letzten Tage kam jedoch durch und ein tiefer Schlaf übermannte ihn. – Ein rotes Madamal stand am Himmel und eine Mühle dreht ihre 7 Flügel knarzend im Wind. Vor der Mühle steht der Schlitzer, der zunächst Gileach, dann Navarion und zum Schluss Aki niedermeuchelt. Grinsend dreht er sich zu Ascandea um „Dein Gott kann mir gar nichts“ und stößt ihm den Dolch mitten ins linke Auge!

„Oh, nein“ war alles was Chrysallia von sich geben konnte. Schnell eilte sie zu dem blutend am Boden liegenden Magier. Mit einem St0ßgebet schaffte sie es Ascandea den Zutritt zu Borons Reich zu verwehren und heilte ihn anschließend auf magische Weise. Sein Auge war allerdings nicht mehr zu retten, sodass eine leere Augenhöhle Ascandea für immer an die Schrecknisse dieser Nacht erinnern wird. Alle möglichen Zu- und Ausgänge des Raums waren fest verschlossen. Gileach hatte beim Betreten der Kammer wieder einen Schatten durch die Wand verschwinden sehen. Navarion fühlte sich in seiner Beobachtung aus Aldos Kammer bestätigt und ihm fielen Geschichten über Nachtalpe ein, eine besondere Art von Geistern.

Chrysallia hatte bei Hauptmann Kettenburg ein gutes Wort für die Helden eingelegt und bestätigt, dass sie den Mord nicht begangen haben können, da sie kurz zuvor noch ihr Leben retteten. Sie könne die Hand für diese 4 Fremden ins Feuer legen. Unsere gute Reputation dank der Erwähnungen während der Messen zu Praios´ Lob tat ihr übriges, dass wir den Turm mit einem blauen (haha, eher fehlenden Auge) verlassen konnten. Auf einem der Gänge aus dem Gefängnis heraus fiel einem der Helden die Büste eines bärtigen Mannes auf, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Aldo, Ascandea und dem Gesicht bei Aldo an der Wand aufwies. Eine kurze Nachfrage ergab, dass es sich hierbei um Hauptmann Praiolund Greiber(!) handelt. Ein Hauptmann der vor ca. 100 Jahren in Gareth für Recht und Ordnung sorgte. (Irgendwann später kam noch raus, dass der Hauptmann damals einen Serienmörder , den „Schlitzer“ festnehmen konnte, der unzählige Menschen umgebracht hatte [wie Serienmörder das halt so machen] Unter den Opfern waren sogar 4 oder 5 Praiosgeweihte. Daher kam auch immer wieder der Bezug zu Praios, mit dem Ascandea selber nämlich eigentlich gar nicht viel am Hut hat). Für den nächsten Abend verabredet man sich mit Chrysallia in deren Privatunterkunft, da sie mit den Helden reden müsse, jetzt aber nicht der rechte Zeitpunkt sei. Aki begleitete Chrysallia noch nach Hause während die anderen sich auf den Weg zurück zur Unterkunft bei Frau Alemeier machten.

Am nächsten Tag erstand Ascandea auf dem Markt erst einmal eine Augenbinde. Danach machten sich alle gemeinsam auf zu Aldos Schreibstube um den Tatort nochmals in Augenschein zu nehmen. Man findet nichts mehr heraus. Feko weiß allerdings zu berichten, dass Aldo neben dem Cousin Efferdin noch eine Cousine Mira hat. Diese und Efferdin seien Mitglieder einer Gruppe von denen Aldo regelmäßig gewisse „Dinge“ erstand. Die Gruppe nenne sich „Baumdrache“ und bestünde aus Efferdin, dessen Schwester Mira, einem schmächtigen Blondschopf namens Torben und dem Havener Olger. Letzterer sei Chef der Bande. Über Torben wusste Feko, dass er bei der Stellmacherei Ferrarra in Meilersgrund arbeitet.
An der Stellmacherei erfuhren die tapferen Recken, dass Torben am Vortag wegen eines Todesfalls zuhause geblieben war und heute ebenfalls nicht erschienen ist. Ole würde mehr darüber wissen. Besagter Ole konnte den Helden dann mitteilen, dass Torben in der Dachkammer eines Korbmachers wohnt. Den Weg dorthin konnte er gut beschreiben.

An der Wohnung angekommen fand die Gruppe die Tür nur angelehnt sodass man den Raum betrat. Torben, zumindest hielt man ihn aufgrund der Beschreibung dafür, lag von Alkohol benebelt auf dem Boden. Im ihn herum 5 leere Weinflaschen und diverse Rauschkräuter, die Ascandea am liebsten sofort konfisziert hätte. Man bekam aus Torben nicht viel heraus. Boron habe sie verflucht, alle sterben, erst Efferdin, dann Aldo und nun auch noch seine Mira. Und das alles nur weil sie vor wenigen Tagen ein Grab ausgeräumt hatten. Irgendwo in der Nähe von Silkwiesen ein tulamidisches Grabhaus. Und das alles nur für einen roten Edelstein mit einer Silbernen Kappe. Dort wurden sie auch noch zu allem Übel von einem schrecklichen Ungeheuer mit langen Armen angegriffen und Olger dabei verletzt. Den Kristall hatte Olger an sich genommen. Da Torben uns den Weg zu Olger nicht sagen konnte wurde er kurzerhand mitgeschleift, bis wir Olgers Gemüseladen erreichten.
Hier waren alle Türen und Fensterläden verschlossen. Aki brach diese kurzerhand mit roher Gewalt auf. Im Laden konnte nur festgestellt werden, dass das Gemüse langsam anfing vor sich hin zu schimmeln. Erst im Keller stieß man auf Olger, er kauerte in der dunkelsten Ecke. Einer seiner Arme wirkte seltsam lang gezogen und Warzen bedeckten seinen Körper. Die tiefgelben, fast schon giftigen Augen musterten uns kritisch. Die Gruppe schien demnach im Grabhaus von einem Ghul angegriffen worden zu sein, dessen Schicksal Olger nun teilte. Zum Glück war er noch halbwegs ansprechbar, auch wenn seine Antworten wirr und mit zunehmendem Maße feindselig waren. Mit viel Einfühlungsvermögen konnte ihm folgendes entlockt werden: Der Auftraggeber war ein alter Bekannter aus Havena, der Hofzauberer von Cuanu ui Bennain. Man sollte die Blutige Träne der Macht beschaffen. Irgendwann brach das Monster in ihm durch und er attackierte die Gruppe. Es gelang ihm Ascandea eine Wunde beizubringen, bis Aki ihn in Schacht halten und der Rest die Treppe hinauf eilen konnte. Aki folgte, die Falltür wurde zugestoßen. Damit sollten sich die Praioten beschäftigen, denen man Bescheid geben wollte.
Ascandea wusste nun zu berichten, dass der Hofzauberer eigentlich eher ein Hofdruide war, der auf den Namen Archon Megalon hörte und angeblich tot sein soll. Zusätzlich sei er der Autor des Buches „Die Angst“.
Da es bald Abend werden würde machte man sich von hier auf den Weg zu Chrysallias Anwesen. Nun kamen verschiedene Spekulationen auf wie das nun alles mit den Träumen zusammenhängt und das es eventuell eine Forschungsarbeit von Archon Megalon sein könnte. Bei Chrysallia angekommen öffnete ein verängstigter Diener die Türe und berichtete, dass Chrysallia entführt wurde. Er beschrieb den Mann so, dass es nur einen Schluss zuließ: Archon Megalon. Niemand habe der Geweihten geholfen, da alle überaus verängstigt waren. Er floh in Richtung Süden und irgendwie kam noch der Hinweis auf 7flügelige Mühlen bei Silkwiesen.
Nun war also Eile geboten (und damit litten die Notizen noch mehr). Der Vorort Silkwiesen liegt südlich von Gareth. Nach Westen schließt sich die Dämonenbrache an, der Ort der 1. Dämonenschlacht bei der die Heere Bosporans gegen die Garether Bürgerwehr stritten. Es kostete die Helden viele Fragen, bis man herausfand, dass die Mutter aller 7-strahligen Mühlen die Schwarzdornmühle ist. Heutzutage liege sie leider (wie sollte es bei einem älteren AB anders sein) in der Dämonenbrache.
Der Weg durch die Heidelandschaft der Dämonenbrache war finster und unheimlich. Unzählige morastige Stellen warteten auf den unachtsamen Wanderer. Der Wind raschelte durch die hohen Gräser. Die Dunkelheit und die ständigen Geräusche in der Nacht zerrten an den Nerven aller Beteiligten. Diese Moorlandschaft ging in einen verzerrten Wald über.
Während der Wanderung durch das Moor hatte Aki irgendwann seinen Helm ausgezogen (sonst wird so etwas nie erwähnt). In dem Wald schlug dann einer der Bäume nach uns. Meister würfelt aus auf wen: Aki. Wo: Kopf. „Zum Glück hab ich ja wenigstens einen Helm“ „Ähm...den hattest du eben ausgezogen“
Einer der Tümpel versucht ebenfalls unserer habhaft zu werden und schwappte hinter uns gemächlich über sein Ufer und breitete sich auf unheilvolle Weise weiter aus. Man beschleunigte also etwas die Schritte. Nach 4 Stunden durch die düstere Dämonenbrache zogen von Norden Wolken vor das Madamal und die Landschaft verfinsterte sich noch mehr. Mit einem Mal herrschte einen Totenstille nur um dann von klagendem Heulen und lautem Knarren und Knarzen durchbrochen zu werden. Kurz darauf fielen die Blicke endlich auf die halb im Moor versunkene Mühle deren 7 Flügel sich drehten obwohl kein Wind mehr wehte. Die Klagelaute kamen aus einer anderen Richtung und rührten von einem guten Dutzend Irrlichter die über einem ausgedehnten Tümpel tanzten.
Wie aus dem Nichts fuhr ein krachender gewaltiger Blitz aus den Wolken und schlug in der Mühle ein. Gefolgt von einem lauten „Ich lebe!“ Als die Helden unverzagt noch näher an die Mühle schlichen (wenn jemand Gileach vermisst: der Spieler war nicht anwesend, später einigte man sich darauf, dass Gileach in der Bibliothek Informationen zu Hauptmann Praiolund Greiber einholen wollte und aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse nicht rechtzeitig dazu geholt werden konnte) konnten sie ein Gespräch belauschen: „Also, wo endet der Geheimgang“ … „Die Schlampe weiß von nichts“… „der Pakt ist beendet...“
Da die Helden nun nicht mehr länger warten wollten stürzten die drei aktiven Helden in die Mühle. Das Gespräch verlief zwischen Archon Megalon und dem Schlitzer - dem Nachtalp - der nun feste Gestalt verliehen bekommen hatte als Dank für seine Dienste für den Druiden. Chrysallia saß gefesselt auf einem Stuhl in der Mitte des Raumes. Als die Retter sich mit gezogenen Waffen näherten wuchsen vor dem Schlitzer 4 Skelette aus dem Boden, eins davon gar in dem Gewand eines Praiosgeweihten.
Zur Eröffnung des Kampfes schleuderte Aki seine Wurfaxt auf den Schlitzer und Ascandea versuchte den fleischgewordenen Alptraum mit einem Blitz zu blenden. Der Zauber schien jedoch keine Auswirkung zu haben. Navarion warf, in dem Glauben, dass die Skelette per sprachlicher Magie gerufen wurden, einen Silentium auf die Szenerie.
Archon Megalon entschwand plötzlich mittels eines Elementars das ihn forttrug. Der Schlitzer wandte sich Ascandea zu und wollte sein begonnenes Werk vollenden. Dabei ging er sehr effektiv vor und fügte Ascandea eine weitere Wunde (eine zuvor vom Ghul) zu. Navarion ging so gut es ging hinter Aki in Stellung um in Ruhe Zauber sprechen zu können. Aki widmete sich in der Zeit den Skeletten.
Navarion schleuderte also einen mächtigen Fulminictus auf den Schlitzer, der daraufhin 2 weitere Skelette in den Kampf rief und direkt im Anschluss auf Ascandea einstach und ihm weitere Lebenskraft raubte. Ascandea wollte um Hilfe rufen, allerdings bekamen die anderen Dank des Silentiums nichts davon mit.
Nach einem weiteren Fulminictus von Navarion zerfloss der Schlitzer dann aber letztendlich in die Schatten und Aki streckte die letzten Skelette nieder. Ascandea konnte sich gerade so noch auf den Beinen halten und verlangte für die nächsten Kämpfe eine andere Strategie, als den Magier auf den Nahkampf-Endgegner zu schicken. Mit letzter Kraft schnitt Ascandea Chrysallia vom Stuhl los. Ohne lange Erklärungen brach man auf um aus dieser verfluchten Dämonenbrache hinauszukommen.

In Silkwiesen kehrte man dann in die erstbeste Taverne ein und nach einer kurzen Stärkung von Chrysallia berichten: Archon Megalon war hinter der Salamanderkette der Hela-Horas her. Diese sollte nach ihrer Wiederentdeckung im Pentagontempel aufbewahrt werden. Chrysallia und die Draconiter sollten sie dorthin überführen. Auf dem Weg dorthin wurden sie allerdings überfallen und wollten dann einen Umweg durch das Südquartier wählen, daher die Karte dieser Gegend, die Aki nach dem Kampf fand.
Der rote Stein, den Archon Megalon nun in seinem Besitz hat, ist die blutige Träne der Nacht und ist Bestandteil der Kette (wir erinnern uns an die Wahrsagerin: „Aus 2 mach 1“. Zusammen mit der Kette ist dies ein machtvolles Artefakt um Geister zu beschwören und an sich zu binden.
So beschwor Archon Megalon den Nachtalp des Schlitzers um in Chrysallias Träume einzudringen und so im Traum den Geheimgang in den Pentagontempel zu finden. Allerdings kennt sie keinen solchen. Der Lohn des Schlitzers war, dass er sich an den Nachkommen des Mannes rächen durfte, der ihn damals fassen konnte. Dass diese nun ausgerechnet auch noch Teil der Gruppe waren, die den Stein bargen, darf als schlechter Scherz der Götter aufgefasst werden.
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Re: Spielberichte: Unser Weg zur G7 [MI zu div. ABs]

Beitrag von Ucuri » 24.07.2014 14:27

Falls jemand es übersieht, ich habe die Beschreibungen der Helden hiereingefügt!

Die "Danke" sind sehr nett, immerhin etwas Feedback. Wer möchte darf auch germe hier kommentieren, oder falls es hier im Thread stört gerne per PN.
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Von Gareth nach Kunchom – Zwischenspiel

Beitrag von Ucuri » 28.07.2014 14:12

Seine Gnaden Gileach Raul von Weißenstein verpasste den Abschluss um die Träume von Ascandea, da er beschlossen hatte im Archiv der Stadt und der Bibliothek nach Informationen über den Hauptmann Praiolund Greiber herauszufinden. Nach dieser Arbeit wartete vor der Unterkunft schon ein Herr auf ihn, der sich ihm als KGIA-Agent von Wiedbrück vorstellte und einige Fragen bezüglich der 77 Rohalschen Gefäßen und dem norbardischen Schwarzmagier Korobar hatte. Im Laufe des Gesprächs schien ihm die wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen nicht zu gefallen, sodass er sich mit den Worten „…denn Korobar ist entkommen und ihr tragt daran eine Mitschuld“ davonmachte. Gileach beschloss etwas verunsichert bei der guten Frau Alemeier auf die Rückkehr der anderen zu warten.

Brogon Sohn des Bragon, seines Zeichens zwergischer Söldner war den Kornplotzes den weiten Weg von Andergast nach Gareth gefolgt, immer auf der Suche nach seinem alten Weggefährten aus den Zeiten der Freischar Saljeth: Navarion. Aber auch seinen neuen Freund, den Thorwaler Aki Brandson Ugdalfson hatte er schon ins Herz geschlossen und wenn er nur diesen fand war das ja auch schon einmal ein erster Schritt. Auf dem Weg bis nach Gareth war er immer wieder auf Nachrichten seiner Freunde gestoßen. Nun hatte er schon einige Tage bei den Gauklern in Gareth verbracht, war seinen Gefährten jedoch noch nicht näher gekommen, als dass er die Namen Navarion Flammenhaar und Aki Brandson Ugdalfson zusammen mit 2 weiteren Namen bei einem Streifzug durch die Stadt des Lichtes aufschnappte. Durch einen Zufall konnte er später das Gespräch zwischen einer Bäckersfrau namens „Weida“ und einer Kundin belauschen und erfuhr, dass diese das Nachtlager mit einem waschechten Helden geteilt habe, der sogar in den Segen beim letzten Gottesdienst zu ehren Praios erwähnt wurde. Natürlich dachte er da sofort an Aki, der alles ins Bett zerrte was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Nach einem kurzen Gespräch machte Brogon sich auf zu „Bei Algrid“ um dort zu erfahren, dass die Freunde nun in einer Mietskaserne im Stadionviertel untergekommen sind. Im Stadionviertel saß er dann eines Abends in einer Kneipe voller Thorwaler bis ihm folgender Satz zu Ohren kam „…als König der Holzfäller sage ich….“ Das konnte doch nur einer sein.

Die Wiedersehensfreude war groß, als er seinen Weggefährten endlich wieder die Hände schütteln konnte und ihm direkt 2 neue Bekannte vorgestellt wurden. Man feierte den Sieg über einen Nachtalp und die Rettung einer schönen Frau sowie den baldigen Aufbruch aus Gareth. Eine Geschichte wie sie genau zu Aki passte, fand Brogon. So kam es dass die Gruppe nun wieder vereint war und sich über die Geschehnisse der letzten Zeit austauschen konnte.

Aki, Navarion und Ascandea hatten sich in der Zwischenzeit von den Strapazen erholt. Vor allem Ascandea musste sich zunächst ja an das fehlende Auge gewöhnen. Seinem Erfolg bei den Frauen tat dies aber keinen Abbruch, da er nun mit einer neuen Geschichte aufwarten konnte. So verbrachten die drei gemeinsam mit Gileach ein paar beschauliche Tage in Gareth. Nicht ohne eines Tages zum Erzwissensbewahrer, dem Vorsteher des Pentagontempels geladen zu werden, der ihnen seinen Dank für die Rettung Chrysallias aussprach. Man hatte sich nun also schon einen guten Ruf bei der Praioskirche, einer wichtigen Patrizier-Familie, dem Schnapslieferanten des Hofes und der Hesindekirche gemacht. Für nur einen Monat in Gareth war dies eine stolze Ausbeute.
Eines Tages vernahm Aki im Erdgeschoss laute Flüche und sah nach dem rechten. In der Küche saß die junge tulamidische Magierin vor einem Stapel Bücher. Unter anderem die Ringkunde für Anfänger von einem gewissen Saur`On von Mor-Dor. Die Frage ob er ihr vielleicht helfen könne, immerhin sei er ja König der Holzfäller, verneinte sie. Aber falls sein Freund, der Adeptus mit dem fehlenden Auge, etwas Zeit für sie hätte wäre das bestimmt hilfreich. So stiefelte Aki wieder nach oben um Ascandea zu suchen. Es stellte sich heraus, dass die Dame Yashina Ai-Gadai bald ihre Prüfung ablegen sollte und ihr Meister Faizal von ihr erwarte, dass sie alleine, also ohne ihren Meister nach Kunchom zur Dracheneiakademie reise um die Prüfung abzulegen, dies solle bereits eine eigene Prüfung für sich sein, ob sie die nötige Reife überhaupt besitzt. So kam es dazu, dass sie die Gruppe um Hilfe bat ihr bei der Reiseplanung zu helfen und sie die Männer auch bat sie zu ihrer Sicherheit zu begleiten. Da der Winter bald Einzug halten würde und es in Kunchom immer warm sein sollte stimmten die Vier zu sie zu begleiten. Die nächsten Tage verbrachte man also mit Reiseplanungen. Am letzten Abend saß man dann mit Yashina in einer Kneipe und trank ein Bier auf den letzten Abend in Gareth, als Brogon die anderen fand. Natürlich zögerte dieser nicht lange und beschloss mit gen Süden zu reisen.

Die erste Etappe bestand aus einer Kutschfahrt über die Reichsstraße bis nach Perricum. Am Tor wurden die Reisenden jedoch von einem blinden Elfen aufgehalten. Der blinde Elf Navarion "Finsterflug" reichte Navarion Flammenhaar mit den Worten: "Diese Prophezeiung ist schon länger unterwegs und ich habe das Gefühl sie dir geben zu müssen. Du, der bist zwischen zwei Welten. Ich kann dir allerdings nicht sagen ob du das Ziel bist oder nur eine weitere Zwischenstation." eine Schriftrolle mit folgendem Inhalt:
Höret meine Prophezeiung über die Macht des Menschen und den Mächtigen der Menschen:

Erst wenn er den letzten Wald zerstört,
das letzte Gras vernichtet
und den letzten See vergiftet hat,
wenn er den letzten Leib getötet
und die letzte Seele verschlungen hat,
dann wird er erkennen, dass er das Reich,
das er geschaffen hat, nicht verschlingen kann

aber er wird es dennoch versuchen!
Für Yashina war die ruhige Fahrt durch die friedliche Markgrafschaft Perricum schon ein echtes Erlebnis sobald Gareth am Horizont verblasste. Die Fahrt ging entlang der Natter und dem Fluß Darpat, folgte dem Rasthulswall vorbei an den Trollzacken in etwas wildere Gegenden. Aber auch hier blieb die Fahrt ruhig und beschaulich, außer für Yashina, die mehr und mehr Panik bekam für die Prüfung nicht gewappnet zu sein.
Das herausragendste Ereignis dieser Überlandfahrt ereignete sich in einem kleinen Dörfchen vor Perricum, in der Gileach einen Glaubensdisput mit einem Wanderprediger führte.
In Perricum wurde zunächst einmal ein Überblick über die Stadt gewonnen. Der Hafen mit dem Kriegshafen der kaiserlichen Marine prägte natürlich das Stadtbild auf der einen Seite. Der zweite Blickfang war der Rondratempel mit der Löwenburg.
Die zweite Etappe sollte von Perricum über das Meer gen Kunchom führen. Man erwartete keine Probleme bei der Mitfahrt auf einem der unzähligen Schiffe, die den Hafen von Perricum verließen, aber den Thorwaler stellten diese vielen Masten und Schiffsrümpfe vor ein unerwartetes Problem, sodass er nicht in der Lage war eine Passage nach Kunchom ausfindig zu machen. Nach einigem Hin und Her konnte dann jedoch eine Überfahrt gebucht werden. Das Schiff lief schon am nächsten Tag aus, sodass nur wenig Zeit blieb um Perricum zu erforschen und in den Tempeln, allen voran natürlich dem Rondratempel unter der Leitung von Gileach, aber auch den Efferdtempel um für eine ruhige Überfahrt zu beten und den Rahjatempel oder auch Ingerimmtempel, jeder nach seinem Gusto.
Die Überfahrt verlief sehr ruhig, Ascandea und Yashina verbrachten viel Zeit in der Kammer der jungen Frau. Zum Lernen für die Prüfung. Brogon und Navarion bekamen auf dem Schiff mit, dass in Kunchom, der Prächtigen, in 3-4 Tagen ein großes Gauklerfest stattfinden sollte. Brogon erinnerte sich daran, dass die Kornplotzes von Gareth, wo sie nur kurz weilten, hierhin ziehen wollten. Das Fest sollte vom 2. bis zum 8. Boron stattfinden. Wenn Ascandea bei den anderen verweilte wurde die eine oder andere Pfeife mit Ilmenkraut geraucht.
In Kunchom traf zunächst einmal alle der Kulturschock. Zwar mittelreichisch beeinflusst aber eben doch zum Großteil tulamidisch geprägt war die Prächtige anders als alle Städte zuvor. Die vielen Tempel, der große Fluß Mhanadi, die Gerüche und Geräusche, alles war so ganz anders als in Gareth.
Ascandea begleitete Yashina zur Akademie und beschloss hier Quartier zu beziehen. Gileach begab sich zum örtlichen Rondratempel. Die beiden kannten ja die Kornplotzes nicht. Aki, Navarion und Brogon zog es jedoch sofort zu den Gauklern auf dem Fetherdin-Platz. Die Bühne für Staub und Sterne war damit bereit um von den Akteuren betreten zu werden.
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Ucuri
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Staub und Sterne Teil 1:

Beitrag von Ucuri » 10.10.2014 11:10

ACHTUNG!!! MI zu Staub und Sterne!!!

Die nächsten Tage verbrachte jeder für sich, wie es ihm gefiel. Der Magier weilte die meiste Zeit in der Akademie, der Geweihte im Tempel und die anderen bei ihren Freunden, den Gauklern. Abends fanden sich dann in der Regel alle bei den Kornplotzes ein. In dieser Zeit lernten die Charaktere schon den einen oder anderen der Gaukler kennen. Da waren unter anderem Ugdalf der Bär, der Stärkste Mann östlich des Rasthulwalls, ein kleiner Traviatempel auf Rollen mit einer älteren Geweihten, die dolchwerfenden Zwillingsschwestern, der thorwalsche Medicus, usw. Am Tag vor dem Beginn des offiziellen Gauklerfestes gab es noch eine inoffizelle Feier für die Gaukler und Freunde. Da dieses Fest den Gauklern sehr wichtig zu sein schien gingen Aki und Ascandea am Tag vorher noch ins Badehaus und zum Barbier. Auch ein Besuch um Rahjatempel , um für ein gelungenes Fest zu bitten, durfte natürlich nicht fehlen. Das Fest der Gaukler wurde ausschweifend genoßen. Neben den bisher erwähnten Schaustellern, machte man noch die Bekanntschaft von Rafim, einem großspurigen Novadi, der angeblich 4 Familien alleine durch die Khom geführt hatte. In seinem Auftreten machte er beinahe Aki Konkurrenz. Auch lernte man den „König der Gaukler“ kennen. Der Titel führte natürlich zu einem Gespräch unter Königen, da Aki noch immer mit seinem Titel, des Königs der Holzfäller angab. Bei einem längerem Aufenthalt in einem der Weinzelte machte Ascandea von Belhanke die Bekanntschaft von seiner Spektabilität XYZ, während Navarion viel mit dem Zwergen Rolox, Sohn des Radolf und der Elfe Alari musizierte. Die einen nannten es den schönsten Katzenjammer, den sie je gehört hatten, die anderen waren die Musiker selbst. Die Traviageweihte schlief zeitnah mit ihrem kleinen Fäßchen im Arm auf den Stufen des Wagens ein. Aki hatte noch eine Begebenheit der besonderen Art. Eine stark geschminkte Frau in weiß-grauen Röcken und mit schwerem Silberschmuck bot Aki ihre Hilfe an, da große Taten auf ihn warten und ein schwarzer Schatten ihn bedrohe. In der Annahme, eines Techtelmechtels folgte Aki der Wahrsagerin Sefira in ihr Zelt. Dort legte sie ihm zu seiner Enttäuschung, allerdings wirklich nur die Karten:

"Ich werde einen Baum legen. Störe mich jetzt nicht."

Sie deckte die oberste Karte auf.

"Der Ritter des Feuers. Das bist du. Rastlos, getrieben von einer inneren Kraft, die dir selbst ein Rätsel ist, stets auf der Suche."

Sie deckte die zweite Karte auf und legte sie neben die erste.

"Praios. Mut und Gerechtigkeitssinn treiben dich an. SIe sind dein Schwert."

Sie deckte die dritte Karte auf und legte sie neben die erste.

"Die Erd-Drei. Festigkeit in Freundschaft. Das ist dein Schild."

Die vierte Karte wurde über der ersten platziert.

"Die Wasser-Fünf steht für Überflutungen, Katastrophen und allgemein große Not."

Die fünfte Karte fand ihren Platz über der vierten.

"Nandus. Sohn der Hesinde und des Phex. Schutzgott abenteuerlicher Reisen, vor allem aber des geschickten Einsatzes der Klugheit. Große Not wird dich dazu bringen, eine gefährliche Reise zu unternehmen, auf der dich Klugheit und Findigkeit leiten. Du wirst Unterstützung und Begleitung finden durch..."

Die sechste Karte bildete den Abschluss des Stammes:

"... der Erzdämonen!" (Sefira schluckte heftig, fing sich dann aber wieder). "...das Zeichen magischer Macht. Der Erzdämon ist deine Hilfe. Vertrau ihm... nicht alles ist, was es scheint."

Der unterste Teil des Hauptastes war die siebte Karte.

"Die Erd-Zwei. Vertrocknet und verdorrt. Staub."

Die achte Karte war der Wipfel.

"Die Sterne. Die Kraft der Sphären. Nähe zu den Himmeln. Der Erzdämon wird dich an den Ort führen, wo Staub und Sterne zusammentreffen. Das ist dein Ziel“.

Die neunte Karte bildete die Basis des ersten Nebenastes.

"Der Magier der Winde. Ein mächtiger Mann, ein Meister der Dschinne wie sein Herr, der Wind-König. Täuschung und Intrige, aber auch Dämonenbeschwörung."

Die zehnte Karte waren dessen Verästelungen.

"Das As der Winde. Triumph und Sieg, aber auch das Luftelement an sich. Sieg des Wind-Magiers oder Sieg über den Wind-Magier, das liegt bei dir."

Die elfte Karte für den zweiten Nebenast.

"Die Feuer-Sieben. Kampf und heldenhafte Konfrontation. Ein Duell möglicherweise. Eine sehr entscheidende Karte. Ein Entweder-Oder.

Die zwölfte Karte.

"Boron. Wenn du diesen Weg gehst, magst du in Bälde dem Herrn des Todes begegnen. Lass ab von diesem Pfad.



Daraufhin erwachte Sefira aus ihrer Trance: "Der Erzdämon ist mir ein Rätsel. Er steht für ungezügelte magische Macht, für eine Kraft, die aus den Sphären selbst kommt. Ich hoffe, du kannst dieses Rätsel auf deinem Weg lösen. Mögen die Zwölfe mit dir sein."



Niedergeschlagen und ratlos trottete Aki zurück zu den anderen. So ernst und in Gedanken versunken hatten sie ihn noch nicht erlebt. Um ihn aufzuheitern schlugen Ascandea und avarion vor sich die rothaarige tanzende Schönheit mit dem beachtlichen Vorbau anzusehen. Aber auch dies heiterte Aki nur wenig auf. Bukhar der Geschichtenerzähler, der aber viel lieber Geschichten erzählt bekommen wollte, trug nicht gerade zur Aufhellung der Stimmung bei. Im späteren Gespräch mit Shira Rotlocke, wenn Aki ob des rahjagefälligen Anblicks nicht schwach wurde, so doch immerhin Ascandea, erfuhr dieser allerdings eine Abfuhr, da sie ihren Verlobten Colon da Merinal von der berühmten Gauklerfamilie erwarte.

Je später der Abend, desto öfter wurden die Krüge geleert und der Alkohol schaffte es dann auch Aki wieder zu besserer Laune zu verhelfen. Als die meiste der Gaukler schon schliefen und Navarion und Aki sich jeweils in den Armen einer Gauklerschönheit ein Nachtlager suchten kam plötzlich Unruhe auf. Die de Marinals waren endlich abgekommen!

Die de Marinals waren endlich angekommen!

Schnell breitete sich die Unruhe aus. Irgendetwas stimmte nicht. Nach und nach strömten alle, die noch auf den Beinen waren zum angekommenen Wagen, von dem laute Schreie zu vernehmen waren. Die Helden waren mit bei den ersten, die sich dort versammelten. Jasper, das Oberhaupt der Familie, berichtete davon, wie sie mit zwei Wagen südlich der Gorischen Wüste am Mhanadi entlang reisten. Ein ortskundiger Führer, ein gewisser Urdo von Giesholm, führte sie auf ihrem Weg. Alles ging gut, bis der 2. Wagen einen Radbruch erlitt und man am Fuß der Gorischen Wüste, einem Hochplateau, pausieren musste. Urdo machte sich auf um Wasser zu suchen. Bei Sonnenuntergang war er immernoch nicht zurückgekehrt als plötzlich ein lautes Heulen einsetzte und eine Staubwand aus rotem Sand von der Gor herab wehte. Begleitet wurde der Staubsturm von Schwefel- und Verwesungsgeruch. Die Familie verschanzte sich in ihren Wagen. Aus dem anderen erklangen laute Schreie von Colon und Shami, woraufhin die Pferde des Wagens mit Jasper, Rovania (seiner Frau) und Hama durchgingen und die Straße entlang preschten, Seitdem schreit Hama, die 16jährige Tochter, unentwegt. Laut Rovania berichtete sie in wenigen klaren Minuten von einem Ungeheuer mit hunderten von Armen und einem Pferdekopf, dass alle verschlingen wollte. Rovania selber hatte in dem Staubgewirbel nur eine große unförmige Gestalt gesehen.
All dies kam erst nach langen Gesprächen und weiteren Fragen heraus. In der Zwischenzeit, hatte Aki in der Stadt einen Geistheiler für das Mädchen geholt, nachdem aus der Gruppe niemand Rat wusste. Da die Kornplotzes von den Heldentaten eines Teils der Gruppe berichteten wurden die Helden natürlich gefragt ob sie zur Gor reisen würden um nach Colon und Shami zu suchen.
Das Ganze ereignete sich vor etwa 4 Tagen und man beschloss sich erst einmal vond er Feier zu erholen um dann am nächsten Tag weitere Informationen zu bekommen.
Den Führer Urdo hatte niemand mehr gesehen. In einer Karawanserei erfuhr Ascandea, dass dieser Urdo aus Fasar kommt und ein ehemaliger Räuber sei. Man sagte, dass der zuletzt im Gefolge eine sgewissen Liscom von fasar zwischen Rasthulswall und Khoramgebirge für Sklavenhändler arbeitete. Über diesen Liscom erfuhr Ascandea nur, dass es sich um einen Magier handeln solle.
In der Akademie erfuhr er dann weiterhin, dass es sich nicht um einen Magieradepten handelte sondern dass dieser Liscom von Fasar die ehemalige Stellvertretende Spektabilität der Fasarer Akademie war, er sich aber mit Thoreg Artherion überwarf und der Akademie verwiesen wurde. Reizpunkt zwischen den beiden sollen unterschiedliche Magiephilosophien gewesen sein. Nach dem Verweis von der Schule soll es Liscom nach Selem gezogen haben, da er dort Echsengötzen erforschen wollte. Angeblich hat er Bastrabuns Bann, ein Jahrhunderte altes Relikt, dass die Echsen besiegt haben soll, erforscht.
Über die Gorische Wüste konnte in Erfahrung gebracht werden, dass sie zu Hasrabals Gebiet gehört, seines Zeichens Dschinnenmeister und eine Art Fürst der Region. Ascandea fand in der Bibliothek einen Reisebericht einer Expedition in die Gorische Wüste, sodass man sich etwas vorbereiten konnte. Hier fanden sich Hinweise auf die ehemalige Festung Borbarads, sodass eine Verbindung zwischen der Gor und Liscom hergestellt werden konnte.
Die Gruppe sammelte noch verschiedene Informationen aus unterschiedlichen Quellen und Schriftstückenüber die Gorsiche Wüste, Borbarad und Liscom.
Kurz zusammengefasste:
Meisterinformationen zu: "Hintergrund": Gorische Wüste: ehemaliger Sitz Borbarads, seit Magierkriegen gehen Geister um. Vor ca. 450 – 500 Jahren stand Borbarads Feste dort. Rohals Heer kämpfte dort gegen Borbarad, niemand kehrte zurück Borbarad und Rohal seitdem verschwunden.
Magierkriege: 403 v. Hal Rohal sammelte in Zorgan eine Armee um die Feste des Dämonenmeisters zu vernichten. Letzte Berichte aus Anchopal sprechen von 1500 Kämpfern, 337 Magiern und 102 Geweihten aller 12 Gottheiten. Nach dem Abmarsch aus Anchopal wurde nie wieder von ihnen gehört.
Man munkelt, dass Borbarad und Rohal entrückt wurden und ihre Armeen in anderen Sphären einen ewigen Krieg ausfechten.
382 v.Hal bracht ein Borongeweihter, Khalid al Gunnar mit 30 weiteren Geweihten auf um die Spuren Rohals zu verfolgen. An einer Pforte zur Gor wurden unzählige menschliche Überreste gefunden und ein großes Grabmal errichtet (von diesem spricht auch der Reisebericht aus jüngeren Zeiten)

Mit all diesen Informationen, und doch nicht wirklich schlauer, wurde zur Expedition gerüstet, immer wieder kam der Hinweis, dass man ja noch gar nicht weiß, ob man IN die Gorische Wüste müsse, vielleicht findet man Colon und Shami ja schon auf dem Weg dorthin. Viele Mitstreiter fand man nicht. Lediglich Rafim, das Großmaul und Bukhar wollten die Helden begleiten. Man erdachte sich eine List um ohne Bukhar zu reisen, da er den Helden mehr als suspekt war. Ascandea wollte ihn immer in seinem verbliebenen Auge behalten.

Bei der Abreise überhäuften die Gaukler die Wagemutigen mit unzähligen Amuletten und Glücksbringern sowie Proviant aus allen erdenklichen Kulturen
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Re: Spielberichte: Unser Weg zur G7 [MI zu div. ABs]

Beitrag von Nightcrawler » 22.03.2015 13:36

Und, bekommen wir noch den Rest von S&S zu lesen, oder gar die nachfolgenden 7G-Abenteuer?
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

Unsere 7G ab AoE 1454 h (gekürztes SiZ & Siebenstreich), RdE 38,5 h

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Re: Spielberichte: Unser Weg zur G7 [MI zu div. ABs]

Beitrag von Ucuri » 24.03.2015 12:38

Ahh....ja, das weiß man nicht so genau. Teilweise sind manche Sachen schon getippt, anderes noch nicht...bis zur G7 wollte ich eigentlich schon irgendwann mal weitermachen...Momentan sind wir gerade eben mit der Unsterblichen Gier fertig und auf dem Weg nach Greifenfurt. Ich muss mal gucken, vielleicht mache ich kommende Woche mal weiter.
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Re: Spielberichte: Unser Weg zur G7 [MI zu div. ABs]

Beitrag von zaknitsch » 06.06.2015 23:43

Wir kommen auch gerade durch verschiedenste familiäre Situationen (Kinder, etc... :) ), nicht so häufig zum spielen, wie wir gerne wollten. Dies drückt dann natürlich auch etwas auf die "Dokumentations-Lust".


Früher oder später wird sich das denke ich aber wieder ändern. :D
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