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Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Erfahrungen, Tipps, Vorlieben, Probleme, Fragen zu RPG-Systemen und RPG-Theorie.
BruderSamedi
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von BruderSamedi » 02.02.2014 11:21

Meine Wünsche an DSA5:

Spielbares Kampfsystem:
In erster Linie muss das Kampfsystem auf Gruppenkämpfe ausgelegt sein und nicht auf Duelle. Die Hälfte der aktuellen Regeln versagen dort kläglich.
Dinge wie Ausdauer und Erschöpfung gehören gestrichen oder wenigstens nicht dauernd berücksichtigt. Insbesondere sollten optionale Komponenten wie Ausdauer nicht fest in Professionen eingebaut sein, wie in DSA 4 geschehen.
Dinge wie "zu Beginn der KR die eigenen Aktionen in umgekehrter Reihenfolge ansagen" mögen theoretisch funktionieren, sind aber praktisch nicht umsetzbar.
Auch Distanzklassen zählen lt. Regeln eher zu den Duell-Dingen, fürs Gruppenspiel braucht es derzeit eine Menge Hausregeln. DKs dürfen gerne beibehalten werden, aber bedürfen einer soliden Überarbeitung zur Spielbarkeit.
Wenn Ausdauer beibehalten werden soll, dann bitte wie in D&D3 als ansteigender Wert, nicht als zweiter Lebenspool. Bei AU>aktuelle LeP folgt Bewusstlosigkeit. Echten Schaden bei reinen Ausdauerangriffen streichen.
Streicht die Optionalität der Kampfregeln. Regeln sind Regeln, Möglichkeiten sind Möglichkeiten. Wer nur mit Nicht-Kämpfern spielt und nur gegen Nicht-Kämpfer antritt, braucht automatisch weniger Regeln.
Streicht insbesondere SFs wie "Schmutzige Tricks". Was soll der SL einem Spieler sagen, der im Kampf einen Teppich wegziehen will, aber diese SF nicht hat? Macht sowas eher wie aktuell Finte und Wuchtschlag, die auch untrainiert funktionieren, aber nicht so effektiv sind.

Generieung/Talente:
Eine rein AP-basierte Charaktererstellung ohne Paketvorteile ist mWn ja schon angekündigt, bitte bleibt dabei.
Das Talentsystem bedarf einer Überarbeitung, viele Talente gehören rausgeschmissen oder zusammengelegt. Die Steigerungskosten müssen, wenn man sie schon nicht einheitlich macht, nach Abenteuernutzen gewichtet werden.

Die Kampftalente gehören umgebaut. Derzeit ist ein Krieger mit viel Erfahrung in Kämpfen und einer nicht-ausgebildeten Waffe nicht besser als ein Bauer, der nur sein jährliches Kampftraining mit dieser Waffe absolviert.
Zusätzlich zu den Grundwerten aus Attributen, die über einen neuen Faktor mehr Gewicht bekommen, sollte es teure Talente bzw. Steigerungsoptionen für Nah- und Fernkampf geben, analog zu den derzeitigen Lebenspunkten. Die einzelnen Waffentalente finden sich nur noch mit Spezialisierungen repräsentiert, die explizite Erfahrung mit einer bestimmten Waffenart würdigen. Ein guter Bogenschütze würde somit auch ziemlich gut mit einer Armbrust sein und sich nicht so anstellen, als hätte er nie eine Fernwaffe bedient.

Proben:
Die 3W20-Probe darf ruhig beibehalten werden und auch als Medianprobe ausgedehnt auf Eigenschaftsproben. Bei Kampfproben dürfte 1W20 jedoch ausreichen, da sollte man so wenig würfeln wie möglich.
DSA 4(.1) war sehr TaP*/ZfP* fixiert, bitte schafft das wieder ab und ersetzt es durch TaW/ZfW-Vorgaben oder Erschwerungen. 99% aller Proben sollten als Ergebnis "bestanden/nicht bestanden" haben. Beim seltenen Fall des Ansammelns von TaP* über mehrere Proben darf man auf das System gern wieder zurückgreifen.

Zauber:
Wie eben schon gesagt: Abschaffen der ZfP*-Abhängigkeit, klare Werte und Vorgaben sind vorzuziehen.
Für Zauber wünsche ich mir das neue Feature "Fluffzauber" (oder wie immer man es nennen will). Diese "abgespeckte" Variante eines Zaubers kann ab einem bestimmten ZfW (z.B. 7) proben- und kostenfrei instantan gesprochen werden. So kann ein Magier, der den Ignifaxius beherrscht, mal eben einfach so eine Kerze anzünden, mit dem FlimFlam eine kerzenhelle Lichtquelle erschaffen, solche Dinge. Das soll im Wesentlichen etwas mehr magische Rollenspieloptionen eröffnen, natürlich dürfen die Fluffzauber nicht kampftauglich sein.

Das SpoMo-System macht die Zauber zwar etwas flexibler, sorgt aber auch immer für viel Rechnerei. Zusammen mit dem Zauberstab und seinen Verzauberungen gibt es noch mehr Punkte, die man bei einer Zauberprobe beachten muss - für meinen Magier musste ich ein extra Zauberbuch mit den am häufigsten verwendeten Varianten und fertig ausgerechneten Erschwerungen erstellen, weil ich sonst den Überblick verloren hätte. Am Spieltisch dauert das einfach viel zu lange. Hier muss eine praktikablere Lösung gefunden werden.

Steigern:
Abschaffung der verschiedenen Steigerungskosten mit Selbststudium/Lehrmeister/gegenseitig etc. Ebenso Abschaffung von Dingen wie akademischer Ausbildung und gutem/eidetischem Gedächtnis, das sorgte nur für Pflicht-Vorteile (Magier) und viel Rechnerei zusätzlich zur SKT. Steigerungen sollten für jeden das gleiche kosten. Die SKT sollte verschmälert werden und einfacher zu merkende Stufen aufweisen, so dass man mit wenig Eingewöhnung auch ohne SKT steigern kann. Alternativ bitte eine offizielle Helden-App/Programm anbieten, das sowas dann ausrechnet.

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Gial
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Gial » 15.02.2014 14:50

... sind, dass es nie kommen möge. Die Intentionen für 4 waren weitgehend in Ordnung und mit 4.1 funktioniert das System nun auch im Wesentlichen. Ich werde nicht noch einmal ein komplettes System kaufen.

Nicht einmal 4.2 ist aus meiner Sicht wünschenswert, sondern nur Neuauflagen mit 4.1.1 (also Errata berücksichtigen bei Neuauflage) und fortführen der Entwicklung Aventuriens mit seiner halbwegs konsistenten Chronologie.

Lediglich für Elementarismus und Dämonologie würde ich mir einen Ersatz für EG und Dämonendingens wünschen, die nicht vor Fluff strotzen, sondern ordentliche Regeln enthalten, die schnell spielbar sind - z.B. wie weit trägt mich der Dschinn denn jetzt, wie einfach kann ich besonders gute Beschwörungsbedingungen finden, Dämonen kompakt mit Werten...

Und wo es neue Regeln gibt sollte die Community genutzt werden um diese vor der Publikation auf Herz und Nieren zu prüfen. Viele der Verfehlungen von 4.0 hätte man sich sparen können, wenn man die reinen Regeln zum Korrekturlesen gegeben hätte.

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StipenTreublatt
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von StipenTreublatt » 17.02.2014 12:50

Nachricht der Moderation

Für diejenigen, die den ersten Beitrag offensichtlich nicht gelesen haben:
Dieser Thread solll nicht dazu da sein, dass wir über DSA 5 diskutieren, sondern nur dazu, dass jeder von Euch seine Erwartungshaltung kund tut.
Alle Beiträge, die sich nicht daran halten, werde ich in Zukunft nicht mehr abtrennen, sondern löschen. Eröffnet einen eigenen thread, wenn ihr über in diesem thread geäußerte Meinungen diskutieren wollt.
Aufgeben ist was für Schwächlinge.--Melek ibn Cherek, Richter der neun Streiche

Nahemoth
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Nahemoth » 25.02.2014 19:32

* Abschaffung von Paketrabatten
* Gleiche Regeln für Generierung und späterer Steigerung (in dem Sinne, dass es nur eine Ressource und nicht mehrere gibt). Dazu gehört auch, man bezahlt das was man haben will.
-> hat auch den Vorteil, dass man recht einfach erfahrerne Charaktere erstellen könnte
* Entschlackung der SKT - nachmöglichkeit Verschiebungen der Lernschwierigkeiten klein halten (SE abschaffen)
* Entschlackung der Talentliste
* Ein Kampfsystem, das mit seinen ganzen Optionen nicht erst auf Schwertmeisterniveau funktioniert - kann natürlich immer noch ein paar High-End SFs geben, habe aber den Eindruck, dass sich selbst Finte / Wuchtschlag / Meisterparade erst ab mindest einem 2stelligen Talentwert lohnen
* mit Magie / Geweihten habe ich leider keine sonderliche Erfahrung, aber eine Angleichung der Regeln wäre begrüßenswert
* keine verpflichtenden 'Optionalregeln' und optionale 'Expertenregeln' - ein Satz von Optionalregeln reicht
* keine Sonderregeln für Sonderregeln und allzuviele Ausnahmen
* soziales Kampfsystem wäre eine feine Sache
* und vor allem: ein paar Leute, die sich am Ende noch mal alles durchlesen und auch drüber nachdenken - bei DSA4.0 wirkt es so, als sei dies nicht passiert...

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Bluthandel
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Bluthandel » 22.03.2014 17:19

-Generelle Vereinheitlichung und Durchstrukturierung von Regeln und Abstufungen. Spieltiefe im System erhalten ohne es in Schikane ausarten zu lassen (Zugegeben: eine Herausforderung)
-Vereinfachung und Vereinheitlichung der Charaktergenerierung
-Kampfsystem entschlacken, vor allem durch Vereinheitlichung, gleichzeitig aber simulatorische Aspekte hinreichend berücksichtigen (zumindest durch sinnvolle Expertenregeln)
-Mehr "Fluffzauber"
-Steigerungsregeln auf Spielbarkeit im Lauf einer Kampagne/Abenteuerserie überprüfen, ebenso die Spätweihe

...Ansonsten bin ich mit dem Bestehenden schon recht zufrieden. :)
Zuletzt geändert von Bluthandel am 22.03.2014 17:21, insgesamt 2-mal geändert.
Meistere~In der Kälte der Nacht, Der Unersättliche, Weiden 645 BF, Brabak Akademie-OneShot
Spiele~Simyala, Rabenblut

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Talasha
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Talasha » 08.04.2014 22:47

Das der graue Kasten der die Talentwerte so überarbeitet wird das er kein toxischer Unfug mehr ist sondern irgendwie nützlich.
Sir Isaac Newton ist der tödlichste Bastard im ganzen Weltraum!

Caligo
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Caligo » 08.04.2014 23:28

- Charaktergenerierung stärker balancieren (soll ja schon kommen)
- Das Baukastensystem find ich super, wenn auch derzeit nicht immer fair
- Steigerungsregeln vereinfachen und Eignung sowohl für große Kampagnen als auch Oneshots sicher stellen
- Viele Zauber könnten Fluff-Varianten vertragen, andere sinnvolle Varianten
Edith: Bei vielen Zaubern wird von Ritualvarianten gesprochen (meist ist der Zauber nur die Feldversion), allerdings werden nirgens genauere Informationen zu den Ritualen geliefert. Ich würde mich freuen, wenn auch diese Ritualvarianten Eingang ins Regelwerk fänden, so wie beim Kulminatio die Wolke
- Beschwörung und Herbeirufung übersichtlicher gestalten trotzdem keinen der Zauber unterschlagen (Chimärologie und Golembau sind Randnotizen im vergleich zu Elementar- und Dämonenbeschwörung)
- Probenaufschläge mit Bandbreiten (z.B.: von -7 bis +7) verdienen zumindest ein paar Beispiele. Diese sind zwar oft, aber leider nicht immer gegeben und lassen dann eine Menge Fragen offen.
- Kampfsystem linearisieren

Tante Edith ist gerade aufgefallen, dass es nur für wenige Handwerkstalente Regularien gibt. Also wünsche ich mir, dass für alle Handwerkstalente sehr ähnliche Regeln existieren und da auch ein paar Beispiele kommen. ch erwarte hier nicht für jedes Handwerkstalente ein Kapitel wie das Waffenschmieden oder gar das WdA, aber ein paar mehr Informationen als "von Schnitzen bis Schreinern" wären nett. Bei den Handwerken könnte man auch gleich auf das nötige Werkzeug hinweisen (geht es ohne, kann man was improvisieren, was ist standard, was gut und was quasi perfekt?), was zwar im Handelsherr und Kiepenkerl angefangen aber nicht zu Ende gebracht wurde. Auch das zurückhalten von TaP*, das in der Alchimie die Qualität verbessert, würde ich auch für andere Handwerktalente als Option betrachten, schließlich ist es eine Entscheidung des Handwerkers, ob er ein gutes Standardwerk schafft, oder ob er das Risiko eingehen will, ein wunderschönes Meisterwerk zu schaffen, auch wenn das bedeutet, dass man einige Sachen drei mal machen muss, bis es perfekt ist. Restpunkte stellen das einfach nicht dar. Man könnte auch TaP zurückhalten, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Das Ansammeln von TaP* wurde meines Wissens nach ebenfalls als Option gesehen, doch nirgens waren hinweise zu finden, was da wann realistisch sein könnte. Und wo wir grade dabei sind: Schmieden hat ne Basisdauer bekommen, die eine Probe verlangt. Andere Handwerkstalente hätten sowas auch gern.
Zuletzt geändert von Caligo am 09.04.2014 15:06, insgesamt 2-mal geändert.

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Ostengar
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Ostengar » 09.04.2014 06:20

1) Ja, kompakte Übersichtlichkeit ! Zuerst eine Formel, dan prägnante Erklärung + Fluff
2) Die Proben variabel von Kurzprobe bis komplex ( weiterhin bzw hinweisend ) anbieten.
Unnütze Talente u. Sprüche gibt es pauschal nicht. Singemäß zusammenfassen, Individualbegriffe einräumen. Wozu der Begriff " Sonderfertigkeiten" ? MetataIente sind gute Zusammenfassungen.
Idee: Quersummen öfter gebrauchen. Eigenschaftswerte addieren, dan durch Anzahl teilen (+/- Modi )= 1 Wert !
Nachteil: Auf- und abzurunden, geht aber schneller.
3) Zu Rasse u. Vor/Nachteile nur Rahmenempfehlungen nach Tabelle/Sinn . Zur Profession eher einen entsprechenden Bonusrahmen.
Dan noch Bonus je nach Talenthöhe ( siehe folgendes ) und evtl noch bei Spartenhäufung vergeben ( zb 4x Sparte Wildniß = X Bonus )

- Dazu gibts zentral zur genauen Bedeutung der Werthöhen eine recht detailierte Tabelle:
Vielleicht von Minusgraden für ungenügend ( speziell f. Probepatzer) von 1-20 bis Gekonnt von 1-20 im Plus. Zb Mangelhaft 0-5, einigermassen 5-10. Grundkenntiss 0-10+, bis meisterlich 10-20+. an der sich jeder leicht orientiert. Evtl noch mit einer Unterteilung für Bonuss/Malus-Zuschläge bei entsprechenden Proben.
- Steigerungen erfolgen dazu NUR mit sofortiger Verteilung der Abenteuerpunkte auf die grade relevanten Erfahrungen. Dafür gibts Talentformulare mit Strichliste: Senkrecht Talente, Fertigkeiten, Sprüche. Waagrecht wieder die obige Tabelle.
Bei jeder Probe oder wichtigen Erfahrung gibts nun einen Strich bzw Aufaddieren. So sammelt man auch zu unfreiwilligen Erfahrungen, zb erzwungenem Klettern , dan vielleicht erstmal im Minusbereich, Erfahrungspunkte. Das wären bei vielen/allen verwendeten Talenten einige Seiten, aber übersichtlich u. simpel anzuwenden ohne weiteres und späteres Punkteverteilen.
Dort sollten auch gleich meine Werte als Formel bei jedem Talent stehen. Auch evtl der oben erklärte Kurzprobe-Sammelwert. Und dan eben rechts der Erfahrungsgrad von - bis+ mit Zwischenstufen für eine Bonus/Malus- Staffelung.

VanRichthofen
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von VanRichthofen » 27.04.2014 17:56

Im Grunde stimme ich mit "Skyvaheri" völlig überein was meine Erwartungen an die Regeln geht. Dazu kommen ein spielbares und gebalancetes Magiesystem mit echten Zauberduellen. Ebenso wie ein deutlich stärker ausgeprägtes Stein-Schere-Papier-Prinzip. Dieses muss die verschiedenen Kämpferklassen umfassen (auch Kampfmagier sind eine kämpfende Spezies).

Ansonsten sollten mehr Zauber und weniger SpoMods vorliegen. Die Zauber sollten nicht alle von Gildenmagiern erlernbar sein, damit diese nicht zum Wolpertinger werden. Weiterhin sollten die ZfP* keine so starken Einfluss auf die Zauber haben (siehe Bannbaladin der in seiner ZfW 18-24 Version den Imperavi einfach abhängt).

Summa summarum muss das Ganze System radikal entschlackt und veeinfacht werden. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie man als DSA 3 Spieler sich über Rolemaster lustig gemacht hat. Mit DSA 4(4.1) lachen wohl eher die Rolemasterspieler...

Also Regeln einfach und knackig!
Trennung von AdHoc-Zaubern und Ritualen!
Balancing zwischen den verschiedenen Klassen! (Spieltechnisch, nicht Realismus).

Eylola
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Eylola » 01.05.2014 14:03

Meine persönlichen Erwartungen an DSA:

Regeln- allgemein
- weniger Komplex
- intuitiver
- übersichtlicher und strukturierter
- schneller (Heldenerschaffung, Kampf, Spielbereit)

Kampf
- deutlich schneller
- (geschulten) Waffenlosen Kampf aufwerten und konkurrenzfähig machen
- Balancing- Alles sollte einen eigenen Spielstil und eigene Vor- und Nachteile bieten ohne andere vollkommen zu übertrumpfen oder ins Hintertreffen geraden.

Zauber
- deutlich! weniger Startzauber für den Magier. Ich finde ex teils katastrophal mit 30+ Zaubern zu starten. Lieber kleiner und spezialisierter, dafür individueller mit eigenen Fluffzaubern
- Magier abschwächen (auch wenn ich selbst nur Magier spiele) und andere Klassen gleichzeitig aufwerten
- Ordnung im ganzen spontane Modifikationen und Zaubermodifikationen. Klarer regeln und deutlich einfacher gestalten

Micirio
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Micirio » 20.06.2014 16:18

Kurz zusammengefasst:

Bisher gut --> Bitte nicht ändern
- Erfolgsproben (Eigenschaften, Talente, Zauber)
- Hintergrund (das grosse Plus von DSA!)
- Baukastensystem bei der Generierung
- Detailreichtum bei den Professionen
- Manöverreichtum im Kampf
- Anpassungsreichtum von Zauber und Liturgien
- Sonderfertigkeiten als "binäre Talente" (man kann's oder eben nicht)

Verbesserungsbedarf
- Generierungsregeln vereinfachen
- Generierung auch mit AP, keine "Alternativ-Währung"
- Steigerungsregeln vereinfachen, sodass Helden ohne Tabellen gesteigert werden können
- Zauber klarer fassen (Illusionsregeln, Elementarismus)
- Kampfregeln z.T. vereinfachen (siehe Reiterkampf, Kampf gegen Tiere, Distanzklassen etc.)

Seguleh
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Seguleh » 26.06.2014 14:28

Tjau, dann mal meinen Wunsch:

*Im Grunde genommen behalten wir die Mechaniken wie sie sind, also die Talentproben usw.
*die Generierung und Steigerung:
-keine Verbilligungen für Pakete, das war ein Graus in DSA 4. Die einen Professionen haben 6 GP gekostet und sonstwas geschenkt bekommen die anderen 25 und konnten gefühlt kaum was.
-vieles sollte man einstampfen, wie Akademische Ausbildung Magier, ich denke keiner muss irgendwie noch zusätzlich bevorteilt werden, jeder soll zahlen was er nimmt. Das heißt auch, das Magiebegabte am Anfang schwächer in anderen Dingen sind, da sie ja schon eine große Stärke haben.
-keine Vorteile und Sonderfertigkeiten die Kosten ersparen. Z.B. Gutes Gedächtnis oder Merkmalskenntnisse, wo man quasie nur "AP oder GP ausgibt um später welche zu sparen."
-es sollte immernoch für bestimmte Dinge Anforderungen geben, z.B. für besondere Kampffertigkeiten, aber sollten die nicht extrem bei der Erschaffung und beim Steigern einschränken.
Was ich meine sind bestimme Flaschenhälse wie "sonderfetigkeit xy ist ein muss für alle echten Kämpfer, dafür braucht man aber GE 16, also MUSS jeder gute Kämpfer eine hohe Gewandheit haben."
-man sollte bei der Generierung Raum für ein bisschen Quatsch haben, wenn es 3 Super-Vorteile für Kämpfer gibt die zusammen sehr viel Kosten und ein must-have sind, laufen 70% der Kämpfer damit rum, aber keiner ist mehr Feenfreund oder soetwas.

*Kämpfe: Bitte das ganze Initiativenwirrwarr entschlacken. Wer wann dran ist sollte klar und flott geregelt sein.
*Einige Sonderfertigkeiten werden kaum genutzt, sind auch unsinnig bis kaum nutzbar. Von den Ideen ist alles drin was man braucht an Manövern, aber die Umsetzung müsste man überarbeiten
*ein einfacheres Rüstungssystem würd ich begrüßen. Z.B. bei gewöhnlichen "primitiven" Rüstungen wie Lederharnisch gilt RS=BE, bei neueren wie Kettenrüstung gilt RS-1=BE und bei modernen Schweren Panzern wie Horasischer Harnisch usw gilt RS-2=BE (z.B)

*Magie: ist im großen und ganzen sehr gelungen find ich, nur die Beschwörungs/Herbeirufungsregeln sind mMn ein Graus. Zumidnest wie sie aufgeschrieben sind.

*Götterwirken: ufff. Hier denke ich ist ein großes... Regel-Spielwelt Problem das dazu noch wenig Spass verbreitet. Man sollte sich ernsthaft überlegen was ein Geweihter machen soll, für was er im Spiel ist usw. Wenn er eher Flair verbreitet und wirklich nur in entscheidenden Momenten seine göttliche (geliehene) Kraft auf dere loslässt, muss ich anderst an ein System rangehen wie wenn ich sag "ok, wir haben eine Belagerung, erst stürmen die Plänkler vor, dann Feuern wir Ignisphearos mit unseren Magiern, und dann überzeihn wir sie mit Bannstrahlen von usneren Geweihten.".
Meiner Meinung nach sollte man sich lieber an Erstes halten, wer oft "rumzaubern" will, soll Zauberer sein, Göttliches wirken soll etwas rareres sein, zumindest die Großen Effekte. Kleinere göttliche Begünstigungen, wie Geburtssegen und Grabsegen mal ausgenommen.
*hier hät ich auch noch geklärt was dieser unsägliche Grabsegen eigentlich inneraventurishc überhaupt soll, mein praiosgeweihter ist in der G7 daran fast durchgedreht. Gut fänd ich wenn z.B. ein Grabsegen auch nekromantische Praktiken fortwährend behindert, Untoten sind schwächer, bleiben oft einfach stehen usw. Wenn der Segen aufgehoben sit nachdem ich auf ein Grab pinkle braucht man als Nekromant nur einen Kasten Bier dabei haben.
*insgegesamt fänd ich die Dunkle Zeiten Regelung für passender/besser als die DSA4-Regelung. (höhere) Liturgien sollten starke, rohe, aber im Sinne des Gottes Ordnende Wirkung haben. Selten aber entscheidend.

*Talente, Spezialbereiche: Hier sollte mehr Wert auf Unterschiede und fairness gelegt werden: Alchemie oder Schmieden kostete genausoviel wie Seiler oder Töpfer aber weit weniger als Singen. Man könnte z.B. Handwerk in 4 oder 5 "übertalente" einteilen, zb. "Alchemie" "Metallverarbietung" "Holzhandwerk" "Kadaververarbeitung(?)""Alltagshandwerk""Feuerhandwerk". Ersteres handelt alles um Alchemie ab, das Zweite alles um schmieden, das Dritte alles mit Holz, also auch Schiffsbau, Stellmacher, Knochenschnitzen, das Vierte Fleischer, lederarbeiten, Tiere Präparieren" um sich dann noch besonderst zu spezialisieren kann man kleine SF einführen, wie SF:Waffenschmied, SF: Holzkonstruktionen oder SF: Gifte. Diese könnten dann unter SF bekommen, wie SF: Gefaltete Waffen oder SF: Shivonen/Schiffsbau oder auch ebstimmte Berufsgeheimnisse.
Es sollten auch manche Talente weiter aufgespalten werden, wie z.B. Magiekunde, das ist so ein wichtiges Talent bei DSA, oder es eben wie oben zu einem Talentblock erklären und dann eben SF: Echsenmagie, SF Dämonologie usw

Durch dieses System könnte man unterschiedliche Kenntnisse eben nach belieben abbilden, denn ein Hochgeweihter des Praios hat sicher Ahnunung von Götter&Kulte, aber vorallem um seinen Kult und evtl um manche die er im Auge behält. Er wird also z.b. Götter&Kulte 12 haben, aber SF: 12 Götterglaube und SF: Praios
Ein tulamidischer Gelehrter der sich sein Leben lang mit allen Kulten auseinandergesetzt hat und alle Schriften hat die ihm je in die Hände gefallen sind, hat evtl GöKu 18, aber nur die spezialisierung " Fasarer Stadtgotheiten", er wird also nicht die Nuancen des Praiosglaubens kennen, aber alles über Fasars alte Götzen wissen, so ziemlich von allem mal was gehört haben, sogar von dem Gott der Fjarninger (die irgendwo im Norden leben).
Im Handwerk säh es ähnlich aus, ein guter "Holzhandwerker" könnte sicher auch mit den meisten ähnlichen Materialien umgehen und wenn er ein auf einem Schiff gelernt hat kennt er sich auch mit dem aus was dazugehört und erhält die SF, dazu gehört auch das Seilern. Wenn jetzt jemand sagt "aber Seilern ist ein ganz eigener Beruf der braucht ne Ausbildung und blabla" ja, mag schon sein, aber auf dem Heldenbogen braucht das kein Mensch in der Detailliebe.
Und Wissen sollte rar gesäht sein in Aventurien, Helden mit Magiekunde 20 gibt es zuhauf, aber trotzdem werden die sicher nicht ALLES über Magie Wissen

Das war es so weit, zumidnest wären das meine größten Baustellen

Avariel Fink
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Avariel Fink » 08.08.2014 12:51

Meine Erwartungen an ein ideales DSA:

1) Bitte die Paketrabatte und Rassen-Boni abschaffen. Ich finde, dass HELDEN vom Start weg gleichberechtigt sein sollten. Einen "typischen Elfen" oder "typischen Thorwaler" kann ich auch generieren, ohne dafür einfach mal so nen verbilligten IN- oder KK-Bonus zu vergeben. Das ist für mich eines der größten Ärgernisse an 4.1 - also dass bestimmte Stereotyp-Konzepte so hofiert und gefördert werden. Es kann meinetwegen gerne optionale Vor- und Nachteile geben, um mal jemanden mit "herausragender KK oder whatever" zu starten, aber BITTE nicht "vom Fleck weg" in die Rasse/Spezies integriert.

2) Ich bin ein Befürworter von größtmöglicher Vereinheitlichung der Regelmechaniken. Aktuell müssen Kämpfer Talente steigern und sind dazu auf etliche teure Sonderfertigkeiten angewiesen, um coole Moves zu können. Zauberer dagegen müssen erstmal NUR Talente (also Zauber) steigern und danach auch NUR noch die Probe darauf schaffen, um coole Effekte zu erzeugen. Fair finde ich das nicht. Ich finde auch nicht so gelungen, dass ein Kämpfer VOR seiner Aktion ein Risiko bestimmen muss (mach ich jetzt nur +4 oder versuch ichs mal mit +6?) und Zauberer auf der anderen Seite einfach mal fröhlich loswürfeln können und dann je nach Würfelglück bessere oder schlechtere Ergebnisse bekommen. Mir ist im Grund erstmal recht egal, für welche Regelung man sich entscheidet, ich fände es nur wünschenswert, wenn sie EINHEITLICH für alle Bereiche gilt. Also: Entweder auch die Kampfmanöver entfalten ihre Wirkung abhängig vom Würfelergebnis ODER auch Zauberer müssen VOR dem Proben ihre Risikobereitschaft in Form von Ansagen festlegen (was gerade bei MR-Zaubern interessant ist).

3) Freie Generierung ist super. Professions-Schablonen sind ja ne gute Sache, aber ich finde, dass Individualisierung vom Start an zu 100% möglich sein sollte. wenn ich einen Zwergen erstellen will, der von Metallbearbeitung aus welchen Gründen auch immer keine Ahnung hat, dann will ich das ohne nenneswerte Probleme so umsetzen können und keine AP für dieses Talent "verschwenden müssen".

4) Das Talentsystem muss deutlich entschlackt und darüberhinaus vereinheitlicht werden. Ich bin für deutlich weniger und dafür deutlich allgemeiner und schrärfer definierte Talente. Die Beta-Version finde ich an der Stelle sehr gelungen.
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Thallian
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Thallian » 29.08.2014 06:35

Hallo,

die Segen und damit auch der Heilungssegen sollen ja abgeschwächt werden. Wenn das so kommt, ist es aber wichtig, dass alle Geweihten Zugang zu der Heilungsliturgie bekommen.

In vielen Gruppen sind die anderen Geweihten (denn kaum jemand spielt Perainegeweihte) die wichtigsten Heiler neben den Magiern.

Thalliam
Erzpraetor Thallian Eiriliôyn Nirrano
Dritter der sieben Gezeichneten
Akzeptiert die Meinung des Meinungsgebers!

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Cartefius
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Cartefius » 09.10.2014 12:22

Mein Wunsch wäre auch eine Änderung im Geweihtenspiel, aber eher entgegengesetzt zu der häufig geforderten Vereinheitlichung mit Magiern:

Für mich sollte karmales Wirken kein verlässliches Alltagswerkzeug, mit dem man Aufgaben effizient lösen kann, sein. Der Geweihte sollte nicht für alltägliche Abenteuerprobleme immer einen Zauber zur Hand haben, sondern primär darauf ausgerichtet sein, die Prinzipien des Glaubens zu verbreiten, gegen Unglauben vorzugehen und die Gläubigen zu unterstützen, vielleicht in seltenen Fällen ergänzt durch ein großes Wunder mit Paukenschlag-Effekt, dann aber mit auch unvorhersehbarer und vom Willen der Gottheit abhängigen Wirkung.
Im aktuellen 4.1-System stört mich vor allem, dass man als Geweihter gerade mit den fluffigen, seelsorgerischen Alltagsliturgien wie Grab- oder Geburtssegen eigentlich "haushalten" muss, um sich langsam Karmapunkte für die hochstufigen Liturgien und Mirakel aufzusparen. Das finde ich unlogisch, weil es für mich eigentlich umgekehrt zum Bild eines Geweihten gehören sollte, den Menschen in täglichen Riten mit ihren Alltagsproblemen zu helfen, so dass da "Sparsamkeit" eigentlich fehl am Platze ist.

Wie wäre eine denkbare Regelumsetzung eines alternativen Systems? Hier fände ich gut, wenn man Alltagsliturgien in den Kernaspekten der Gottheit nicht von den gleichen KaP abziehen würde, wie die großen "Knalleffekt-Liturgien", man könnte es sogar so handhaben, dass der Geweihte durch solche Liturgien oder feste Riten wie Stundengebete und Andachten KaP gewinnt, anstatt sie auszugeben: Schließlich handelt er damit durch persönlichen Einsatz im Sinne seiner Gottheit, unterstützt die Gläubigen, und verbreitet die Ideale der Kirche.
Was den "Preis" für diese Aktion angeht, so fände ich es besser, diesen dem Geweihten an sich aufzuerlegen, anstatt aus einem Pool mit Karma-Energie zu schöpfen, z.B. in einem Mechanismus vergleichbar mit den Entrückungsregeln: Durch die ständige Konzentration, Hinwendung zu anderen, und Fokussierung auf transzendente Dinge könnte es dem Geweihten schwerer fallen, sich auf weltliche Sachen zu konzentrieren, was z.B. mit Abzügen auf Proben, und Erschöpfung (wie auch immer diese in Zukunft geregelt sein wir) einhergehen könnte.
Große, auffällige Liturgien und Mirakel, insbesondere solche bei denen der Geweihte die derische Ordnung nach eigenem Willen und zum eigenen Vorteil formt, könnten diese durch Gottesdienst, Einkehr und Gebet erworbenen KaP dann wieder in großen Mengen aufbrauchen und durch Entrückung sogar erleichtert sein.

Damit einhergehend wäre es vermutlich sinnvoll, wenn ein solcher täglicher geistlicher Beistand sich auch regeltechnisch nicht in kurzen Einweg-Liturgien sondern in kleinen, aber anhaltenden Vorteilen wiederspiegeln würden. Aktuell sind die kleinen Liturgien ja sehr unterschiedlich nützlich, was schade ist, und ich fände es besser, wenn jede Gottheit ein Repertoire an Dingen hätte, mit denen sie ihren Gläubigen im Alltag subtil beisteht: Rondra könnte den Mut ihrer Streiter erhöhen, und riskante Manöver im Kampf erleichtern, Peraine könnte die Wundheilung leicht beschleunigen, Ingerimm einen Bonus auf Handwerkstalente geben und so weiter.
Diesen Beistand würde man aber nur erhalten, wenn man zu dem Gott betet, gedanklich auf ihn einstimmt, und sich seinen Idealen entsprechend verhält, und der Geweihte könnte hier mit der oben angesprochenen Alltags-Seelsorge unterstützen und lenken: Mit den Gläubigen beten, sie segnen (z.B. in Form von Grabes-, Geburts- oder Krankensegnungen), ihnen die Ideale der Gottheit nahebringen, all dies sollte helfen, die entsprechenden Vorteile (und vielleicht auch dazu passende Nachteile) zu erhalten, wobei die Stärke des Effekts dann z.B. vom RKP-Wert des Geweihten und den äußeren Umständen abhängig sein könnte.

Doerky
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Doerky » 14.10.2014 11:20

Ich würde mir für DSA 5 auch Wünschen das die Geweihte anderes geregelt werden.

Allerdings noch extremer wie Cartefius.

Ich würde mir wünschen das Wunder und Mirakel kommplett in der Hand der Götter bleiben (sprich reiner Meister entscheid).

Sie können natürlich da durch das die Mensche Glauben auch spiel Relevanten Effekte haben.

Wenn z.B ein Rondra Geweihter jemanden vor einen Kampf sagt Rondra ist mit dir und z.B. mit ihm betet kann das, einfach weil der andere davon überzeugt ist das Rondra mit ihm ist, einen Mut Bonus oder ähnliches geben.

Ich weis ich gehöre unter dem DSA Spielern vermutlich zu einer Minderheit mir diesen Wunsch. Aber ich kann mir es ja trotzdem Wünschen ;-)

mfg Doerky

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Talasha
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Talasha » 14.10.2014 12:39

Ich würde mir eher das Anrufungsystem wünschen.
Sir Isaac Newton ist der tödlichste Bastard im ganzen Weltraum!

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Amina
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Amina » 21.12.2014 14:25

Ich wünsche mir, das DSA ein System bleibt, mit dem viele verschiedene Spielertypen spielen können, aber ich würde mir wünschen, dass die Unterteilung der Regeln nach Spieltypen erfolgt, und das diese Spieltypen gut erklärt werden.


Ich finde es gut, das Expertenregeln und Optionalregeln existieren, würde mir aber wünschen, dass deutlicher wird, für wen diese Regeln geeignet sind: Es gibt Expertenregeln zum Sozialstatus, die eher Spielrunden mit Method Acting/Storytelling interessiert und es gibt Expertenregeln zur Zonenrüstungen, die eher Taktiker, Simulationsspieler ansprechen.

Mir würde es besser gefallen, wenn die Regeln (auch) danach unterschieden würden, welchen Spielstil sie fördern, dann könnte ich auch neuen Spielern klar sagen: Wir nutzen die Regeln MA und S, anstatt alle Details durchgehen zu müssen: ja, machen wir, nein machen wir nicht.


Außerdem sollen Geweihte und Zauberwirker klar im Spielprinzip getrennt bleiben, dafür wäre es schön, wenn die Zauberregeln sich nicht nach Zaubern unterscheiden (beim einen ist der Schaden fest, beim anderen mit vorher festgelegten W6 zu würfeln... ) sondern sich das Spielprinzip wenn überhaupt von der Profession her unterscheidet (zB das das Ergebnis bei Hexen eher zufällig ist (ausgewürfelt mit W6) und bei Magiern vom ZfW/ZfP* abhängt, so wie das jetzt schon bei Borbaradianern existiert.)

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gockel
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von gockel » 13.05.2015 14:53

Inspiriert von diesen Thread: viewtopic.php?f=4&t=40075

Ich würde mir das wünschen, dass die Effekte zu Geweihten sowie SFs für Geweihte im Geweihtenbuch stehen und nicht wild verteilt über alle Magierbücher.

Es mag sein das dies in der Vergangenheit geschehen ist um zum Kauf von mehr Regelwerken zu motivieren da diese miteinerander vernetzt sind... Aber kommt schon Leute...Ich muss umgekehrt auch nicht im WdG nachblättern um die Wirkung eines Zaubers herauszufinden.

Die Benachteiligung von Götterdienern beginnt schon in der Struktur der Regelwerke. Das wünsch ich mir weg!

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Herr der Welt
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Herr der Welt » 01.07.2015 20:32

[mod]Die Diskussion über die Verteilung von Regeln über mehrere Bücher (im Vgl. zu DSA4(.1) und in Erwartung auf DSA5) habe ich ausgelagert.[/mod]

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Amat von Lowangen
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Amat von Lowangen » 02.07.2015 11:24

Ich erwarte von den DSA5-Regeln weniger Ausnahmen, besseres Balancing und keine Widersprüche. Das würde reichen, um für mich die Adaption neuer Regeln zu rechtfertigen.

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Ostengar
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Re: Meine Erwartungshaltung an DSA 5

Beitrag von Ostengar » 05.07.2015 06:11

Bei Geweihten differenzierter, könnte man wie bei Zauberern sowas wie Viertel und Halbgeweihte ermöglichen. Bis zur Höchstmenge Karma mit den GP variabel zu verrechnen. Steigerbar über AP oder Entrückung. Das ist auch realistischer zum Hintergrund , als wenn alle Geweihten von 12+ Kulten immer Gleich viel Macht haben.

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