Spielsteinkampagne - Die "Schnelle Efferdane"


Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 215 Beiträge ] 
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 8  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 01.03.2016 23:15 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Es ist Mittag als ihr mit dem Schiff in den Südhaven von Havena ankommt. Es weht ein angenehmer Frühlingswind, wie es im Peraine üblich ist und bläßt einem den typischen Meeresgeruch in die Nase. Die Möwen fliegen kreischend an den Anlagestegen und suchen pickend nach Fressbarem. Die Sonne scheint blendend und wird von vereinzelten, dahinziehenden Wolken verdeckt. Es ist der 10. Peraine 1032 BF.
Auf den Pieren herrscht reger Betrieb beim Be- und Entladen der verschiedensten Schiffsarten. Während Matrosen mit Sachen herumschleppen beschäftigt sind, schreiben besser gekleidete Leute nach einer kurzen Besichtigung etwas auf oder hacken Waren ab. So manches große Gebäude steht mit voller Pracht da, andere sehen schäbig und unbenutzt aus. Auch Kräne von Werften kann man hier in voller Aktion sehen. Es stehen überall Kisten und Fässer herum, die gestapelt werden um mittels Karen in Lagerhäuser verfrachtet zu werden. Auffällig ist, das hier alles an Kulturen vertreten sind. Man sieht normale Mittelreicher, fein gekleidete Horasier und bullige Thorwaler. Auch Südländer kann man hier sehen und selten sogar Utulus und Waldmenschen. Auch die Stände scheinen stark zu variieren, was nicht nur an der Kleidung, als auch an der Bewaffnung der Leute zu sehen ist. vor allem Säbel und Dolche scheinen beliebt zu sein.

Wohl bei einem Lagerhaus ist ein größeres Gedränge, auch verstimmtes und wütendes Schreien und Fluchen ist dort zu hören. Offensichtlich streitet ein Händler mit Zöllner oder dem Havenmeister, da ein riesiger Warenhaufen vor dem Gebäude zu sehen ist. Ein Teil der Menschenmasse sammelt sich dort um zu gaffen, andere ignorieren den Tumult einfach und gehen in die erst beste Taverne. Auch Gardisten scheinen sich dafür zu interessieren.


Zuletzt geändert von Black Feather am 03.03.2016 20:27, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 02.03.2016 17:57 
Offline
Moderator
Moderator

Registriert: 19.01.2014 12:49
Liasanya sitzt am Hafen, ein Kopftuch gegen den Wind und die abergläubischen Blicke umgebunden, den Magierstab neben sich gelehnt und beobachtet die Möwen. Ab und zu schreibt sie etwas in ein kleines Büchlein.

_________________
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 02.03.2016 21:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.02.2014 23:56
Wenn ich den Torwächter richtig verstanden habe, dann muss ich nur noch um diese Ecke und ...
Frederigo biegt um die Ecke des letzten Gebäudes, das noch den Blick auf den Hafen versperrt und bleibt wie angewurzelt stehen. Vor ihm liegt das bunte Treiben der Fischer, Händler und Seeleute, aber das ist es nicht was ihn staunen lässt. Nein, der Grund ist die in der Mittagssonne glitzernde Ebene, die er zwischen dem Wald aus Netzen, Tauen und Masten der festgemachten Schiffe erahnen kann - das Meer.
Naja, das Hafenbecken. Aber als Ortsunkundigem ist das dem jungen Puniner nicht klar, und da er bisher nur Flusshäfen gesehen hat, ist er dennoch ausgesprochen beeindruckt.

Als er sich an dem ersten Eindruck satt gesehen hat, tritt er beschwingten Schrittes aus der Einmündung auf das Hafengelände heraus. Die Sonne scheint und es ist allerhand Volk im Hafen. Wäre doch gelacht, wenn sich hier nicht einige Münzen verdienen ließen.
Auf der Suche nach einer geeigneten Stelle für seine Seiltanznummer spaziert Frederigo zwischen den Fronten der Lagerhäuser und Kontore und der Kaimauer entlang. Als er an dem Tumult vor dem Lagerhaus vorbeikommt, bleibt er stehen und lauscht neugierig.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.03.2016 20:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Frederigo ist Abends am 09. Peraine durch das Garether Tor nach Havena gekommen. Dem ersten Eindruck zufolge ist diese Stadt so groß wie Punin. Auf nachfragen bei den Torgardisten auf der Suche nach einer Unterkunft, wurdest du zur Herberge Kap Brabak im Fischerort verwiesen worden. Der Weg führte dich über die Garethstraße, wo zu deiner linken ein Viertel war, an dem gleichzeitig gut gepflegte Häuser neben ärmlichen Bruchbuden standen. Danach kamst du nach weiteren herum fragen zur Brückstraße wo viele Dirnen,
Matrosen und Betrunkene herumlungerten. Hier wurden dir weitere Unterkünfte genannte, von denen aber schon viele von Matrosen und anderen Seefahrern belegt seien. Du kamst dann über den Südhafen, zum Fischerort, wo du die schlichte Gaststätte Kap Brabak fandest. Dort war noch ein Platz im Schlafsaal zu bekommen. Hier scheinen sich eher gemütliche und einheimische Fischer wohlzufühlen. Die Boote, die hier anliegen sind klein und alle dichtgedrängt. Netze hängen herum um zu trocknen und zum Flicken. Der Stadtteil erinnert an ein kleines Fischerörtchen. In der Gaststätte gibt es hauptsächlich Fisch zu essen. Das Meer ist zu riechen, aber auf Grund der Stunde ist nicht viel zu erkennen.

Am nächsten morgen hast du dich wohl noch ausgeruht, nachdem du eine gefühlte Ewigkeit auf Schusters Rappen unterwegs warst. Gegen Mittag gingst du durch den Fischmarkt, wo allerlei Fische verkauft werden. Um das Meer zu sehen gingst du auf den Bennain-Damm wie man dir sagte von wo aus du wie Beschrieben zur Szenerie gekommen bist. Dir fällt auf, das es hier wohl nicht nur einen Hafen gibt, sondern gleich mehrere.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.03.2016 20:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Auf dem Platz versammeln sich ein gutes Dutzend Leute um die zwei Streitenden. Einer davon trägt gute Kleidung, der andere hat einen Kohlestift in der einen, ein Schreibbrett in der anderen Hand. Er trägt Kleidung in denen die Farben blau und weiß eingearbeitet sind.

"...ich weiß dass dies nicht mein Lagerhaus ist und die Kisten Efferdwin Ongswin gehören, aber darin sind meine Waren, die er für mich erstanden hat. Ich will übermorgen mit den Waren den Flussvater stromaufwärts fahren und muss daher doch die Waren anschauen. Ihr könnt euch ja hier umhören, fast jeder weiß das Efferdwin und ich schon seit drei Jahren gemeinsam handeln, verdammt noch mal." "Das mag schon sein Phexlyn, aber ich will es trotzdem bestätigt haben. Außerdem könntest du endlich mal mit dem beschissenen herum fluchen aufhören!" "Na schön, aber ich komme ein anderes mal wieder, aber eins will ich gesagt haben. Ich finde es furchtbar, das jetzt, nachdem der Krieg endlich vorbei ist und der Handel sich langsam wieder erholt man ständig gebremst und behindert wird, nur weil man mit den östlichen Nachbar Handel treiben will. Ich kann ja auch nicht viele Nordmärker leiden, aber irgendwie muss ich ja mein Geld verdienen und dabei aufpassen das der Händlername Engstrand, den wir schon seit einer halben Ewigkeit als Tradition tragen seinen Ruf bewahrt."


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 04.03.2016 00:10 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.02.2014 23:56
Fast wie zu Hause. Kein Tag an dem nicht zwei Pfeffersäcke über irgendwelche Formalitäten aneinandergeraten. Und mit dem 'Frieden' ist es ja anscheinend auch noch nicht so weit her. Aber das Gezänk hat eine Menge Leute hellhörig werden lassen. Wenn ich von Papa eins gelernt habe, dann, die Gunst der Stunde zu nutzen.

In einer flüssigen Bewegung legt Frederigo Hut und Mantel ab und schwingt sich auf einen leeren Karren, der an der Mauer abgestellt ist.
"Und das wird er gewiss" erhebt er die Stimme, die Worte mit großen Gesten unterstreichend "wo Ihr doch mit solchem Eifer bei der Sache seid. Aber was, frage ich, gehen die Umstehenden hier eure Geschäfte an ? Leute, lasst die beiden doch in Ruhe weiter streiten - der große Coimbra hat bessere Zerstreuung für euch."
Kaum hat er den Satz beendet, lässt Frederigo den Worten Taten folgen. Er stemmt sich in einen Handstand auf dem Rand des Wagens, marschiert dann weiter auf den Händen nach vorn zum Kutschbock und kommt dort elegant wieder auf die Füße. Die schmale Deichsel des geparkten Fuhrwerks langsam hinunter balancierend, wendet er sich wieder an sein unfreiwilliges Publikum:
"Von den Ufern des Yaquir bis nach Havena bin ich gekommen, um euch stolzen Alberniern meine Kunst zu zeigen. Kein Pfad ist mir zu schmal, kein Abgrund zu tief..." Kurz vor dem Ende der Deichsel springt Frederigo ab, überschlägt sich einmal in der Luft und landet wieder auf dem Kopfsteinpflaster. "... und kein Sprung zu gefährlich."

Der Gaukler verneigt sich vor dem guten Dutzend Anwesender, greift Hut und Mantel vom Boden und fährt fort : "Das war erst der Anfang. Findet mich vor Sonnenuntergang im Südhafen, und seht einen Balanceakt, der euch den Atem stocken lässt."


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 04.03.2016 09:05 
Offline

Registriert: 05.02.2016 22:34
Wo bin ich denn hier gelandet? Die Dame in edler Gewandung seufzt einmal tief. Wenigstens der Streit klint wie ein bischen Heimat. Vielleicht kann mir dort jemand den Weg beschreiben. Sie hält langsam auf die Menge zu und versucht einen der Gardisten zu erreichen. "Senior Gardist, könnten sie einer orientierungslosen Dame behilflich sein und den Weg zur Kriegerakademie zeigen, oder noch besser mich dorthin geleiten?" Sie lächelt den Gardisten dabei höflich an.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 04.03.2016 13:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 13.04.2010 19:24
Wohnort: Mittelhessen
Nach dem Tod seines Ritters und damit auch seines gesicherten Einkommens wanderte Trogar einige Tage durch Albernia.
Er war der Wanderschaft seines Ritters gefolgt, der dem Gedanken angehangen hatte noch einmal an einem großen Turnier teilzunehmen.

Nun hat Boron sich seiner Seele angenommen und Trogar muss sehen wie er zurechtkommt.

Nachdem er sich eine ganze Zeit lang mehr schlecht als recht durchgeschlagen hat, fand er Arbeit bei einem Händler, in dessen Dienst er bis zu dessen einschiffen auf der Efferdane stand.
Hier konnte er den Kapitän dazu überreden Ihn die Überfahrt nach Havena abarbeiten zu lassen.

So betritt auch Trogar den Hafen Havenas und findet sich, nachdem er am Kai entlangschlenderte und die Eindrücke der neuen, großen Stadt auf sich einwirken ließ als Zuschauer der zwei Streitenden wieder.

Ein Gaukler - wie interessant

denkt er sich als er die Vorstellung des großen Coimbra mitverfolgt.

Schon kurz danach wird seine Aufmerksamkeit von einer attraktiven Dame eingenommen, die sich bei einem der nahestehenden Gardisten nach einer Kriegerakademie erkundigt.

Einen Augenblick starrt er dort hinüber, ehe Ihm bewusst wird was er tut und das dieses Verhalten wohl grob unhöflich ist.
So wendet er den Blick ab und schaut sich um, überlegend wohin er seine Schritte jetzt wenden könnte.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 05.03.2016 16:27 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Ihr seht, wie eine Person in der Menge bei den Pfeffersäcken versucht unauffällig herumzuschleichen und sich dabei nah an den besser betucht aussehenden Leuten aufhält. Der Mann sieht selbst nicht so Wohlhabend aus.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 12:58 
Offline
Moderator
Moderator

Registriert: 19.01.2014 12:49
Liasanya sieht auch von ihrer Arbeit auf als der Gaukler mit seiner Vorstellung beginnt.

Hm, er ist gut. Vielleicht sollte ich eine kurze Pause machen. .

Wie gebannt beobachtet sie seine Kunststücke und achtet nicht sonderlich auf die Umgebung.

_________________
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 16:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Kurz nachdem Coimbra seine Vorführung und seine Rede beendet hat, schreit jemand aus der Menge "Halt, jemand hat mich beklaut!". Dann fängt jemand an unruhig zu werden und gibt einem kleinen Sackhaufen einen kräftigen Tritt, woraufhin diese sich langsam zu neigen droht in Richtung der streitenden Herren. Nach dem Tritt beginnt der Mann sich an den Rand der Versammlung zu bewegen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 21:39 
Offline
Moderator
Moderator

Registriert: 19.01.2014 12:49
Erschrocken sieht sie Liasanya um und entdeckt den vermeintlichen Dieb.
Schnell legt sie ihr Notizbuch ab und steht auf.
"Dort ist er Sie zeigt auf den Dieb und bewegt sich auch bereits auf ihn zu, bereits die ungefähre Entfernung abschätzend.

_________________
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 22:03 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.02.2014 23:56
Schon kurz vor dem neuerlichen Aufruhr auf den auffällig unauffälligen Mann aufmerksam geworden ist Frederigo von den Rufen, den Dieb einzufangen, nicht sonderlich überrascht.
Aber wenn ich schon die unfreiwillige Ablenkung für ihn war, dann kann er mir zumindest einen Anteil abgeben. Gut, dass ich noch Straßenkleidung trage, das Bühnengewand wäre doch etwas auffällig.
"Dort ist er!"
Als die Frauenstimme ertönt, macht der Gaukler ein paar Schritte auf den Mann zu, eine schnelle Flucht erwartend. Er hat ihn fast erreicht, da wird Frederigo unsanft am Arm gepackt. Als er sich umdreht, blickt er in die zusammengekniffenen Augen eines vierschrötigen Kerls, der nach Lagerarbeiter aussieht.
"He du, wohin so schnell ? Willst dich wohl mit der Beute verdrücken, was ?"
"Aber guter Mann," verteidigt sich der Almadaner " ich war doch die ganze Zeit da vorn auf dem Wagen und habe die Leute unterhalten, wie sollte ich da etwas stehlen ?"
"Das stimmt, Fredo" springt ein anderer aus der Menge ihm bei "das ist dieser Akrobat, schau doch hin, er hat nur seinen Hut wieder aufgesetzt. Der kann's nicht gewesen sein."
Mit einem misstrauischen Grummeln lässt der grobe Kerl von Frederigo ab. Mit einem leichten Ziehen des Hutes bedankt sich dieser bei seinem Unterstützer.
So, wo ist jetzt dieser Taschendieb abgeblieben ?


Zuletzt geändert von Oppi am 07.03.2016 22:33, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 22:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
"Oh hüsche Dame, es wird mir eine Freude sein, euch den Weg zur Kriegerakademie zu bringen." Er dreht sich kurz um als der Tumult beginnt, "Aber wenn es euch nichts ausmacht erst in ein paar Minuten, dann können meine Kollegen den Dieb fangen während ich für ruhe sorge."


Zuletzt geändert von Black Feather am 07.03.2016 22:41, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 22:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Von der Situation überrascht wird der Händler von einem Teil des umkippenden Sackhaufens erwischt. Er knickst um und liegt, sein rechtes Bein haltend in der Ware. Vier Säcke sind aufgeplatzt und verloren jede Menge haltbare Nahrungsmittel wie Kartoffeln und Rüben, welche man gut in Säcken transportieren kann. Auch schönere Handwerkswaren wie bessere Holzteller und -schüsseln mit Schnitzerein, Holzspielzeug und kunstvolle Metallkugeln sind heraus gerollen.

Die herumstehende Masse und der Schreiber zerstreuen sich eiligst, während zwei Gardisten sich anschicken, auf den gedeuteten Mann zuzulaufen.

Als Frederigo sich kurz einen Überblick beschafft, kann er erkennen wie sich zwei Gardisten beginnen sich in eine Richtung zu bewegen um jemanden zu verfolgen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 22:56 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 13.04.2010 19:24
Wohnort: Mittelhessen
Trogar erkennt wie zwei Gardisten sich bereits in Bewegung gesetzt haben um den dreisten Dieb zu fangen.

Gut, ich hätte wohl kaum eine Chance den in der fremden Stadt zu fangen.
denkt er sich
und wendet sich dem auf dem Boden liegenden Händler zu.

Er geht zu Ihm und hilft Ihm sich unter der Ware heraus zu befreien...


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 07.03.2016 23:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.02.2014 23:56
Da die Aussicht, den Taschendieb allein zu stellen, dahin scheint, schickt Frederigo sich an, dem kriegerisch aussehenden Gesellen beim Ausgraben des Händlers aus dem Warenhaufen zu helfen. Schliesslich hat es sich schon oft ausgezahlt, Leuten mit Geld einen kleinen Gefallen zu tun. "Das Bein sollte sich ein Arzt ansehen. Als meine Schwester damals vom Hochseil gestürzt ist, hatten wir kein Geld für einen, und sie konnte zwei Monate nicht laufen." Einen Kartoffelsack bei Seite wuchtend stellt er sich vor: "Als den großen Coimbra kennt ihr mich ja schon - abseits der Bühne genügt 'Frederigo'."


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 08.03.2016 17:08 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Drei weitere Hafenarbeiter helfen mit, die Unordnung wieder in Ordnung zu bringen. Der Mann rappelt sich mit der Hilfe von Trogar und Federigo auf. "Ah, Efferd zum Dank. Mein Name ist Phexlyn Engstrand und bin Fernhändler." bedankt sich der Mann in dankbaren Ton. "Ich fürchte, mein Bein ist gebrochen." Er verzieht das Gesicht.

Der Mann scheint schon um die 40 Winter erlebt zu haben. Er ist 1,78 Schritt groß, hat rotes Haar, das bis zu den Schultern reicht und nach dem Sturz zerzaust ist. Er hat ein rundes, freundlich dreinblickendes Gesicht, das etwas blass wirkt. Seine mittelmäßig kräftige Statur wird durch feine Leine verdeckt, welche in Erdfarben gehalten ist.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 08.03.2016 23:43 
Offline
Moderator
Moderator

Registriert: 19.01.2014 12:49
Liasanya macht sich auf dem Dieb zu folgen. Sollte er den Gardisten entwischen wäre es wohl ein leichtes ihn mit dem Axxeleratus zu fangen. Zu dumm, dass Magie in dieser Stadt verboten ist

_________________
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.03.2016 00:57 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.02.2014 23:56
"Benötigt Ihr Hilfe, um nach Hause oder zu einem Heiler zu kommen, Herr Engstrand ?" erkundigt sich Frederigo, während er dem Händler stützend unter eine Schulter greift.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.03.2016 15:56 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 13.04.2010 19:24
Wohnort: Mittelhessen
Trogar nickt dem Händler zu und stützt Ihn auf der anderen Seite.
Nachdem der Händler sich vorgestellt hat, stellt auch er sich vor.

"Trogar Wulfen lautet mein Name."

einige Augenblicke später setzt er hinzu:

"Auch ich helfe euch gerne."


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.03.2016 17:12 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Liasanya verfolgt den Dieb Richtung Osten, den Südhafen entlang. Die sich auflösende Menge verschaffte den Halunken mit grober, grauer Leinenkleidung und dunklen Haaren, der etwa 1,80 Schritt groß ist einen kleinen Vorsprung, aber noch ist er noch sehr gut zu sehen. Hinterher laufen zwei Gardisten.

Derweil stehen Trogar und Frederigo bei Herrn Engstrand. "Oh, das wäre sehr freundlich von Euch. Ich habe ein Zimmer im Hotel Kapitänskajüte, das liegt im Viertel Nalleshof. Wenn ihr mich dorthin bringt ist mir schon viel geholfen."

Nachdem der Gardist sich kurz bei Dominique Fortezza entschuldigt, um die Angaben des Bestohlenen aufzunehmen, wendet er sich wieder an sie. "Folgt mir, ich zeige euch den Weg zur Kriegerakademie Ruadas Ehr in den Oberfluren." Der Gardist wartet auf die Dame und wendet sich dann gemütlich Richtung Osten.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.03.2016 21:16 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 13.04.2010 19:24
Wohnort: Mittelhessen
"Sicher. Das machen wir gerne."

Antwortet Trogar in einer ruhigen Art. Die Antwort für den Gaukler einfach vorwegnehmend.

"Habt Ihr den ein Pferd oder einen Wagen hier ?
Sonst wird das ein beschwerlicher Weg mit gebrochenem Bein."


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.03.2016 21:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.02.2014 23:56
"Ist dies nicht das Lager Eures Geschäftspartners?" fragt Frederigo, auf das Gebäude deutend, vor dem die Szene sich abspielt. "Wenigstens einen Handkarren sollten wir doch ausborgen können, damit Ihr nicht die ganze Strecke humpeln müsst."
Mit der freien Hand winkt er sogleich dem Vorarbeiter, mit dem Engstrand zuvor gestritten hat, und der gerade das Aufräumen der Waren organisiert.

"Herr Engstrand hat sich das Bein verletzt." erklärt er dem Mann, als er seine Aufmerksamkeit hat. "Könnt Ihr uns einen Wagen oder Karren leihen, um ihn in sein Gasthaus zu bringen?"


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.03.2016 23:25 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Am Lagerhaus

Der angesprochene Schreiber schickt nach einem Arbeiter, der daraufhin einen größeren Handwagen bringt. "Hier, den könnt ihr benützen. Wenn du dein Bein verlierst, gib mir Bescheid, mein Schwager macht Holzbeine allererster Güte." sagt der Schreiber spöttisch hinterher.

"Das ist Glarik Quent, ein über korrekter Schreiber. Aber sein Herz hat er am rechten Fleck, das muss man ihm lassen." teilt euch Phexlyn mit. Ihr macht euch dann auf Richtung Osten, die Unordnung ist wieder aufgeräumt und die Menschenmenge hat sich schon seit einer Weile aufgelöst. "Habt ihr schon was zu Mittag gegessen?"

Den Dieb folgend

Liasanya verfolgt den Dieb weiter, doch dieser kann seinen Vorsprung dir gegenüber ausbauen. Als du eine Brücke überquert hast, kannst du den Mann nicht mehr sehen, nachdem er in eine Gasse rechts des Weges abgebogen ist. Die Gardisten holen dich auf. "Der Halunke ist in die Südfluren verschwunden." Sagt einer der Gardisten leicht außer Atem. "Wenn ihr uns in Praios Namen helfen wollt, dann folgt der Straße weiter gen Firun, ich biege hier ein und versuchen ihn aufzustöbern, während du" er deutet auf seinen Kollegen "Verstärkung holst. Weit kann er noch nicht gekommen sein." Ein fragender Blick bleibt in deine Richtung gehaftet.

Auf den Weg zur Kriegerakademie

Während des Weges fangt der Gardist an zu reden. "Wo kommt ihr denn her, und vor allem was möchte eine Schönheit wie ihr bei den groben ungehobelten Kriegern? Wenn ihr wollt kann ich euch auch eine Unterkunft empfehelen und falls ihr Hunger habt auch etwas wo man jetzt was gutes zu Essen gekommt. Habt ihr heute Abend schon etwas vor meine Dame? In der Taverne Rahjas Lobgesang treten dann immer Barden und andere Künstler auf, die die Heitere Göttin erfreuen." Erst nach diesen Worten wartet er eine Antwort ab, vorher hattest du nicht die Gelegenheit, etwas zu sagen, was dir auch schon ab und an passiert ist. Der Weg führt an Lagerhäusern vorbei auf eine kleine Brücke. Hinein in die große Stadt.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10.03.2016 00:50 
Offline
Moderator
Moderator

Registriert: 19.01.2014 12:49
Dieb folgend
Liasanya nickt ebenfalls ziemlich außer Atem "Darf ich dafür zaubern und mich schneller machen?

_________________
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10.03.2016 09:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 14.03.2014 17:04
Wohnort: Landkreis Landshut
Dieb folgend

"Tut mir leid, alles außer Heilungsmagie ist in der Stadt verboten. Geh die Straße einfach ruhig weiter. Ich gehe nicht davon aus, dass er sofort wieder auf eine der Hauptstraßen abbiegt." sagt er so schnell, dass man aufpassen muss alles mitzubekommen. "Oben an der Kreuzung hat man noch einen Überblick nach Osten. Entweder er kommt da raus und du kannst ihn sehen und weiter verfolgen oder wir lassen dir einen Boten zukommen. Es sollte nicht lange dauern." Nach diesen Worten flitzt er schon los in die Gassen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10.03.2016 18:30 
Offline
Moderator
Moderator

Registriert: 19.01.2014 12:49
Dieb folgend

Liasanya nickt nur und rennt dann in die ihr gewiesene Richtung.

_________________
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10.03.2016 18:41 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.02.2014 23:56
Am Lagerhaus

"Dazu bin ich noch nicht gekommen. Wieso fragt Ihr?" spielt Frederigo Unverständnis. Mittagessen auf Kosten des Händlers wäre schonmal kein schlechter Anfang. Immerhin gab es schon seit Abilacht nur Bohnen und Rüben.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10.03.2016 22:12 
Offline

Registriert: 05.02.2016 22:34
Auf dem Weg zur Kriegerakademie:

Außer Atem und langsamer werdend keucht die junge Dame: "Oh...für...einen...guten...Tip...bin...ich...immer...dankbar. Müssen...wir...so...rennen?" Sie schaut den Gardisten leicht gequält an. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich unregelmäßig.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 215 Beiträge ] 
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 8  Nächste




Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
dsaforum.de hosted by hartware.net
DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN, DERE, MYRANOR, THARUN, UTHURIA und RIESLAND sind eingetragene Marken der Significant Fantasy Medienrechte GbR.
Ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH ist eine Verwendung der genannten Markenzeichen nicht gestattet.

[ Impressum ]

Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de