[Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 22.04.2015 10:04

Die halbe Frage des hausherrn, das amüsierte Schmunzeln, entlockt dem jungen Adeligen ebenso ein Schmunzeln, ehe er antwortet. Inzwischen hat er sich ausgiebig des Speiseganges gewidmet. Das Essen und seine Zusammenstellung ist hervorragend. Natürlich würde ich persönlich das ein oder andere ein wenig anders angehen oder kombinieren, aber das ich von einem Wunderwerk der Kochkunst gesprochen habe war durch und durch ehrliche Anerkennung. Gibt Larik ehrlich zurück, wobei sein Schmunzeln dann auch ein wenig einen amüsierten Zug bekommt. Natürlich legt das, wie man im Volksmund sagen würde, die Latte für die weiteren Gänge nur noch höher.

Natürlich lauscht er dann auch wieder Anakenas, durchaus ernst gemeinter, Aufklärung über das wo sie sich unterscheiden, nickt dann leicht. Da unterscheiden wir uns wirklich. Wenn ich jagen gehe habe ich niemanden dabei der mir etwas abnimmt. Entweder bin ich alleine unterwegs, oder mit anderen wo jeder den anderen unterstützt, aber jeder seinen Teil beizutragen hat. Erzählt er.
Also wohl eher eine firungefällige Art der Jagt, keine bequemen Treibjagten gewisser Adelsschichten, wo Diener und deren Hunde die ganze Arbeit erledigen und die hohen Herren und Damen sich zum Schluss damit rühmen eine erfolgreiche Jagt hinter sich gebracht zu haben. Falls Anakena dieser Unterscheid überhaupt geläufig ist. Wobei ich mir vorstellen kann, dass es viele Eurer Diener als große Ehre und Vergnügen ansehen dürften, Euch waschen und ankleiden zu dürfen, wofür sie dann auch sicherlich angemessen dankbar für diese großzügige Ehre sind.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Lokwai » 22.04.2015 10:22

"Hmm, also ihr geht alleine jagen, weil das firungefällig ist!? Wie transportiert ihr dann Fell und Fleisch eines erlegten wilden Raubtiers? Unsere Insel sind mitlerweile von den größten Ungeheuern gereinigt, eine Einzelherausforderung gab es damals nicht, die Stämme hier betrieben Treibjagden, es gab Monster die haben ganzen Sippen die Lebensgrundlage genommen, es wäre hier so gut wie niemand auf die Idee gekommen sich allein einem solchen Wesen zu stellen. Doch sollte ein Ungeheuer nicht zu bezwingen sein wurde es verehrt und man opfert ihm, damit er die Sippe in Ruhe ließ." erklärt Anakena ihre Sicht der Jagd.
"Und natürlich ist es eine Ehre die Königstochter waschen zu dürfen!" ergänzt sie noch lächelnd.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 22.04.2015 11:04

Bei der Frage, und der Aufklärung ihrer Sicht der Jagt muss er doch wieder schmunzeln, trinkt von seinem Fruchtwasser ehe er antwortet. gut möglich, dass es firungefällig ist, zumindest teilweise. Aber wozu sollte ich Raubtiere jagen? In den Wäldern über die ich wache gibt es zwar gefährliche Tiere, auch raubtiere, aber die halten sich meist von Menschen fern. So lange diese keine Gefahr darstellen jage ich sie auch nicht. Zum einen interessieren mich deren Felle oder Jagdtrophäen nicht, zum anderen können sie ja nichts dafür das sie sind wie sie sind. Sollte es Ungeheuer, Monster oder kranke Raubtiere geben, die das Leben anderer bedrohen sieht das natürlich anders aus. Dann muss man diese aufhalten um selber leben zu können.
Wobei es durchaus auch Elfen gibt, die Menschen eine ähnliche Sichtweise entgegen bringen, oft hängt es auch vom Blickwinkel ab wer Ungeheuer oder Monster ist.
Antwortet er, muss beim letzten Teil sogar ein wenig grinsen ehe er fortfährt. Ich jage meist eher das, was auch die Raubtiere jagen. Schon alleine weil es einen großen Unterschied macht ob ich das Raubtier erlege welche im Jahr das Vielfache seines Körpergewichtes reißt, oder nur eines seiner Beutetiere. Wenn ich die Raubtiere erlege, vermehren sich die Beutetiere ohne dass es ein Gleichgewicht geben würde. dadurch würden die Beutetiere sich unverhältnismäßig vermehren und zum Problem werden, etwa wenn sie selber keine Nahrung mehr finden und deswegen vom tieferen Wald zu dessen Rändern wandern und dann weiter zu dem was die Menschen dort anbauen.
Das mag bei einem erlegten Raubtier, oder zwei, noch kein großes Gewicht sein, aber dabei bleibt es ja üblicherweise aufs Jahr gesehen nicht. Von den Beutetieren gibt es allerdings meist sehr viel mehr, so dass das Gleichgewicht zwischen......
Er zögert kurz, überlegt, ehe er weiter spricht, das offenbar anders als eben noch gedacht. Das Gleichgewicht zwischen dem Entstehen von neuem Leben, von Wachstum, und dessen Vergehen, dessen Tod, sehr viel eher gewahrt bleibt. Natürlich sehen das nicht alle so, viele sehen die firungefällige Jagt als Jagt auf Raubtiere und anderes, das stimmt. Und was ich erjage verbrauche ich auch. Ich bereite das Gerben des Fells vor damit sie halten bis ich wieder zurück kehre aus den Wäldern, wodurch es direkt weniger Gewicht aus, die Sehnen werden für die Befiederung von Pfeilen genutzt, oder um neue Bogensehnen drehen zu können daraus, das Fleisch esse ich, oder mache es haltbar nachdem ich die Beute auseinander genommen habe. Und ich jage auch nur größere Tiere, wenn ich weiß dass wir es zusammen mit den anderen die dabei sind auch verbrauchen können. Das hat den Vorteil das meine Vorratskammern auch meist recht gut gefüllt sind. Grinst er zum Schluss wieder leicht. Und ich brauch mir in den Wäldern keine Gedanken um Proviant für mehrere Tage machen, ich finde immer etwas.

Dann merkt er aber auch selber, dass er ein wenig abschweift, hat sogar den Anstand kurz etwas verlegen zu wirken. Verzeiht, ich habe wohl etwas zu weit gegriffen. Entschuldigt er sich, wobei der Hausherr ja eventuell die ein oder andere Spur elfischer Philosophie heraushören könnte bei all dem, bei der Ausführung zu Raubtiere, der Jagt auf diese, und das Gleichgewicht zwischen Entstehung und vergehen. Nurti und Zerzal, wie die Elfen es nennen. Aber da hat er sich ja um genau diese Worte gedrückt und sich bemüht verständlicher zu bleiben.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Lokwai » 22.04.2015 11:51

"Bei all dem was ich bei euch raushören, sind wir uns gar nicht so fern, was die Verwertung der Tiere oder Ungeheuer angeht, wir verschwenden auch nichts, wir verarbeiten viele Dinge und machen daraus Gebrauchsgegenstände, manchmal auch Schmuck.
Nun, das was ihr beschreibt trifft fast garnicht auf die weissen Männer zu die ich bisher traf, sie wollen immer so vieles aus irgendwelchen Gründe die für uns hier nicht immer nachvollziehbar sind"
sagt sie dann etwas leiser, wollte sie damit niemanden kränken.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 22.04.2015 12:34

er nickt leicht, verstehend bei dem ersten teil ihrer Ausführung, beugt sich dann wieder etwas vor, um sie besser zu verstehen und ebenfalls etwas leider fortfahren zu können. Ich muss leider gestehen, dass ich mit meiner Ansicht bei einigen auch schon angeeckt bin, viele sehen es leider so wie ihr beschreibt und manch einer im Mittelreich reagiert recht offen mit Unverständnis, auch darauf wie ihre Hochwohlgeboren ihre Grafschaft führt. Aber zum Glück nicht alle. Ich denke mal ein gewisses Unverständnis ist normal, von beiden Seiten aus, was die Nachvollziehbarkeit der Gründe der anderen angeht, das erlebe ich selber öfters.
In den Wäldern über die ich wache gab es ebenfalls schon Konflikte, der Art wie ihr sie gerade angedeutet habt, Wilderer etwa die sich an ihrem Reichtum bereichern wollten. So etwas gibt es überall. Wo sich etwas findet, dass für andere wertvoll ist, werden früher oder später solche Menschen angelockt. Aber auch wenn ich mich wiederhole, zum Glück sind nicht alle so.
Gekränkt fühlt er sich nicht, eher wirkt er kurz etwas bedrückt, als er an solche Menschen denken muss. Oder vielleicht auch, weil er an speziell die eben genannten, beispielhaften Wilderer denken muss.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Xexixo » 23.04.2015 08:14

Ich denke zu einem guten und hohen Namen gehört auch eine hohe Verantwortung. Wie man diese interpretiert ist jedoch gewiss Auslegungssache. Ich bin aber zumindest davon überzeugt, dass immer der Schutz und die Wahrung der Ordnung darunter fällt, und das bedeutet für mich auch, dass man sich nicht mit den Aufgaben der Nobile oder noch geringeren Personen beschäftigt...

Der Abend nimmt dabei weiter an Fahrt auf. Die Stimmung unter den Gästen ist gut und so ziemlich jeder findet einen Gesprächspartner. Teilweise entstehen fast schon hitzig angeregte Diskussionen die schließlich mit einem Glas Wein beendet werden.
Nach der Suppe folgt ein weiterer Gang, jedoch nicht ohne wieder die passenden Weine oder Fruchtwasser auszuschenken. Gereicht wird jedem Gast eine vierstöckige Etagere mit einer kleinen Auswahl kontinentaler Köstlichkeiten. So bietet die erste Etage traditionelle Spezialitäten des zentralen Mittelreiches und ihrer Verbindung von Einfachheit mit Perfektion, die zweite Etage besinnt sich auf die Speisen aus dem Land der Ersten Sonne und seinen fantastischen Gewürzen, in der 3. Etage finden sich Köstlichkeiten vom seefahrenden Volk der Thorwaler und schließlich in der vierten Etage eine Komposition des dekadenten Südens, vor allem geprägt durch die Region Brabak.
Gleichzeitig treten Künstler und Schausteller eben jener Regionen auf und lassen es sich durchaus nicht nehmen den Gast besonders von ihrer nationalen Köstlichkeit überzeugen zu wollen.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 23.04.2015 20:04

Zum Glück gibt es dahingehend verschiedene Ansichten. Und jede für sich hat seine Berechtigung. es wäre auch zu schade, wenn wir alle gleich wären. Erwidert der Junker lächelnd, zwar durchaus diplomatisch aber doch so wie er es sieht, ehe der nächste Gang aufgetragen wird.

Als dann der nächste Gang aufgetragen wird erkundigt er sich dezent danach wo auf der vierten Etagere Alkohol enthalten ist, bei den Spezialitäten des Südens, bei den anderen Etagen kann er das offenbar selber gut genug erahnen. Als er dann probiert geht er erneut regelrecht mit fachlichem Interesse zur Sache, ohne dabei die Etikette zu missachten, verköstigt dabei auch nicht eine Etage nach der anderen sondern probiert sich quer durch alle durch, so wie es ihm gerade gefällt, um auch den Kontrast zwischen den regionalen Spezialitäten würdigen zu können.

Das Auftreten der Künstler und Schausteller verfolgt er ebenfalls interessiert, schaut deren Darbietungen an und hört zu, lässt sich für das eine oder andere durchaus einnehmen und in seiner Wahl beeinflussen, um sich von dem zu überzeugen was versprochen wird.
Als schließlich gar einige der Schauspieler von Tisch zu Tisch schreiten, für die jeweiligen Vorzüge an den Tischen versuchen einzunehmen, unterhält sich der Junker sogar kurz mit einem der tulamidischen Schaustellern, lässt sich beraten und fällt dabei regelrecht beiläufig in das Tulamydia des Landes der ersten Sonne, als es eher um Fachliches geht welches er sogar gut genug beherrscht um von der Sprache her als Einheimischer durchgehen zu können. Als er dann beginnt den Schausteller zu überfordern, Schausteller sind eben keine Köche, oder nicht oft und jeder hat ja einen Satz Argumente und Wissen für das eine und andere erhalten, lenkt der Junker das Thema dezent weiter um niemanden einer Blöße auszusetzen.
Als schließlich der thorwalsche Schausteller anwesend ist beginnt das Spiel von neuem, wobei sich zeigt das der weißgekleidete Junker offenbar wirklich das ein oder andere von der Kochkunst versteht. Wobei sich das mit den Sprachen zufällig ergibt, einfach weil Larik die Zutaten und Namen der Spezialitäten aus der Sprache der jeweiligen lande her kennt, nicht nur die Übersetzungen ins Garethi, und einige Feinheiten dabei eben verloren gehen. Und bei den Köstlichkeiten aus dem tiefsten Süden nutzt er dann auch direkt die Gelegenheit ein paar Worte und Begriffe der Sprache der Dschungelstämme auf zuschnappen, da er die noch nicht beherrscht.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Chephren » 25.04.2015 22:13

Während gerade die Schausteller den neuen Gang bewerben, betritt der Herold erneut den Raum um einen neuen gast anzukündigen.
Es ist mir eine Freude Dominga Merano, Magistra viatoris curativa et invocatia der Dunklen Halle der Geister zu Brabak, Geheime Magisterin von Ash'Grabaal, Sahiba al Ifritiim, Abgesandte des Königreichs Brabak und seiner Admiralya Dominga Galindia Zeforika zu Port Peleiston, vorstellen zu dürfen.

Ob die Freude ehrlich gemeint ist, mag dahingestellt sein. Immerhin ist der Herold ein Könner seines Berufes und Brabak immerhin ein Verbündeter des Königreichs, aber zumindest beim Gastgeber war er deutlich enthusiastischer.

Die Frau, die gerade vom Herold angekündigt wird, mag Anfang 30 sein, was allerdings wegen der Maske recht schwierig zu sagen ist.
Sie ist in ein bodenlanges Gewand aus dunkelblauer Al’Anfaner Seide gehüllt, welches bis zum Hals geschlossen ist. Der Halsbereich bis hinab zum Ausschnitt ist aus Brabaker Spitze, wie auch der komplette Rücken und Teile der Ärmel, während es vorne bis zur Hüfte geschlitzt ist und den Blick auf weite, weiße und fast durchsichtige Hosen nach tulamidischem Vorbild freigibt. Auf dem Kleid sind in dezentem Silber Symbole aufgenäht, die wohl magisch sein sollen und sie als Magierin ausweisen, wenngleich der Schnitt der „Robe“ jedem konservativen Magier die Zorn- oder eher Schamesröte ins Gesicht treibt, wenn auch die Regularien des Kodex buchstabengetreu eingehalten sind.

Sie ist vielleicht stark 160 Halbfinger groß und ihre Figur hat genau die richtige Mischung aus Zierlichkeit und Rundungen. Die Füße stecken in leichten Sandalen, während ihr Hals von einer filigran gearbeiteten Kette aus Silber geschmückt wird. Besonders auffallend an dieser atemberaubend schönen Frau, deren Hautton vermuten lässt, dass sie aus den Tulamidenlanden stammt, sind ihre schwarzen Locken, die unter einem dunkelblauen, langen Seidenschleier hervorschauen. Ihr Gesicht ist von einer schmucklosen, weißen Halbmaske bedeckt, die nur die Mundpartie mit dunkelroten geschminkten Lippen freilässt und hinter der dunkelgrüne, wache Augen die Gäste mustern, bis sie auf dem Gastgeber zu ruhen kommen.
An ihrem Gürtel hängen einige kleine Beutelchen, sowie ein gebogener, wider Erwarten schmuckloser Dolch. In der Hand trägt sie einen ebenfalls recht schmucklosen, dunkelbraunen Stab, der jedoch ob der Metallkappen eindeutig als Magierstab zu erkennen ist.
Wer genauer hinsieht, kann in ihrer rechten Handfläche eine Tätowierung erkennen, die wohl ein Heptagramm darstellen soll.
Als sie den Tisch des Gastgebers ausgemacht hat, lenkt sie ihre Schritte in dessen Richtung und führt einen eleganten Hofknicks in angemessener Tiefe aus, während sie ihm ein bezauberndes Lächeln schenkt und auch den anderen Anwesenden höflich zunickt.
Seid gegrüßt eure Exzellenz. Ich überbringe die Grüße der Admiralya Dominga Galindia Zeforika, die leider nicht an eurer erlesenen Feier teilnehmen kann und darüber zutiefst betrübt ist. Es ist mir eine Freude und Ehre euch die Ehre erweisen zu dürfen.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 25.04.2015 22:59

Als, zu dieser Zeit, noch ein weiterer Gast angekündigt wird richtet der Junker seine Aufmerksamkeit, sicherlich wie viele andere, auf die Magistra welche angekündigt wird und erscheint. nachdem er die erste kurze Verwunderung überwunden hat amüsiert ihn diese unerwartete Verwicklung durchaus, auch wenn er weder das eine noch das andere nach außen hin zeigt. Zufälle gibt es, das könnte wirklich sehr interessant werden.

Am Tisch des Hausherren angekommen ist es natürlich am Hausherren als erster zu reagieren, nicht nur weil er von der Magistra angesprochen wird. Der weiß gekleidete Kater nimmt sich daher den Moment das Kostüm der Magistra zu bewundern, nickt ihr höflich zu falls sie es bemerken sollte wie einer der anderen Gäste sie betrachtet, aber das tun ja sicherlich auch einige andere, während er an seinem köstlichen, geeisten Fruchtwasser nippt und dabei sein Schmunzeln verbirgt, während die Katermaske aus weißem Holz das Übrige tu, zusammen mit seinem weiteren Auftreten und Erscheinung.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Lokwai » 26.04.2015 07:40

Wie es sich gehört für Frauen ihres Standes überprüft Anakena das Erscheinen der Maga mit ihren Blicken, Figur, Haltung, Qualität der Kleidung wird unauffällig geschätzt und für gut empfunden.
Sie hält sich ebenfalls zurück und wartet was der Hausherr erwidert.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Xexixo » 26.04.2015 15:55

Meine werte Collega... er setzt kurz die Gabel ab und erhebt sich ...es ist mir gleichermaßen Freude wie Ehre euch an Stelle der Admiralya zu begrüßen. Setzt euch doch zu uns, ich nehme an wir sind einer der wenigen Tischen mit einem freien Platz. wobei er sich ebenfalls setzt und eine einladende Geste macht.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Chephren » 26.04.2015 22:34

Danke schön Collega. Ich bin froh, dass ich es überhaupt noch halbwegs pünktlich geschafft habe, antwortet sie ihm während sie elegant auf dem noch freien Stuhl Platz nimmt und ihren Stab neben sich an den Tisch lehnt. Die Winde waren wohl nicht besonders günstig, meinte der Capitan, auch wenn ich von Seefahrt herzlich wenig verstehe. Aber sie hat wirklich nicht zu viel versprochen. Schon die wenigen Augenblicke die ich hier bin, kann ich nur bestätigen, dass ihr es wirklich versteht zu feiern.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Chephren » 29.04.2015 23:22

Nach dem Kompliment lächelt sie auch die anderen am Tisch an.
Und natürlich freue ich mich auch mit so erlesenen Personen an einem Tisch zu sitzen. Allerdings haben die Senhoras und Senhores hier am Tisch am Tisch noch einen kleinen Vorteil mir gegenüber. Durch mein spätes Erscheinen wisst ihr schon viel über mich und ich bin nur in der Lage euch euren Masken entsprechend anzureden. Dürfte ich vielleicht erfahren, mit wem ich das Vergnügen habe?

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Lokwai » 30.04.2015 09:26

"Herzlich willkomen, ich heiße Anakena und bin eine der Kinder von Kaba-Tica, Königin des Königreich der Miniwatu." sagt sie freundlich, dabei wedeln die langen Federn des Kopfschmuckes hin und her.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 30.04.2015 09:37

Der weißgekleidete Herr wartet noch kurz, ob sich nicht der Commodore zuerst vorstellen möchte, oder einer der anderen Gäste der gesellschaftlich über ihm steht.
Aber da das nicht der Fall zu sein scheint, antwortet er Dominga schmunzeln. Wir wurden uns schon zu anderer Gelegenheit vorgestellt. Schon Euch einmal wieder zu begegnen. Erwidert der weiße Kater mit seiner wohlklingenden Stimme, während er mit seinen beinahe saphirblauen Augen, welche Dominga ebenso bekannt sind wie die Stimme, kurz Domingas Blick sucht.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Chephren » 30.04.2015 23:54

Eine Ehre und Freude zugleich Prinzessin, antwortet sie der jungen Mini-Watu. Und vor allem ein glücklicher Zufall, da ich tatsächlich hier bin um mit den lokalen Herrschern über einen Wissensaustausch ins Gespräch zu kommen.
Als sie dann der weiß kostümierte Man anspricht, legt sie den Kopf etwas schief während man ihr förmlich ansieht, wie sie die ihr bekannten Mäner vor ihrem inneren Auge durchgeht.
Larik? Was für eine Überraschung! Was treibt euch denn so weit in den Süden? Fast bin ich etwas beleidigt, dass ihr nicht bei uns in Brabak vorbeigeschaut habt, meint sie mit einem ironisch-tadelnden Ton, der alleine schon durch ihr Lächeln lügen gestraft wird.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 01.05.2015 11:47

Das würde mich zutiefst treffen, umso erleichterter bin ich das ihr nur fast beleidigt seid. Gibt er mit einem freundschaftlichen Lächeln zurück. Eine Bekannte von mir hat offenbar unseren gnädigen Hausherren dazu bewegen können, mir eine Einladung zukommen zu lassen. Undd a dies eine wirklich herausragende Ehrung ist, und weil ich noch nie so weit im Süden war, hatte ich überhaupt keine andere Wahl als ihr nachzukommen. Zum Glück, wie ich inzwischen sagen darf.
Erzählt er ob ihrer Frage. Die sprichwörtliche Neugierde der Katzen treibt einen eben schon einmal recht weit herum. Und neugierig ist er, das weiß Dominga schließlich aus eigener Erfahrung.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Chephren » 06.05.2015 00:17

Ja es scheint dass mir das Schicksal auch dieses Mal gewogen war, meint sie mit einem freundlichen Lächeln zum Gastgeber. Solch eine Gelegenheit bietet sich nicht jeden Tag. Aber vielleicht kann ich euch auch noch ein Versprechen abnötigen. Meine Reise hier auf den Inseln ist fast beendet und wenn ihr ein paar Tage erübrigen könnt, zeige ich euch gerne einmal das wunderschöne Brabak. Immerhin eine der sehenswertesten Städte hier im Süden.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 06.05.2015 08:37

Bei dem Angebot überlegt er, wiegt den Kopf sachte hin und her. Kommt darauf an wie sich hier alles entwickelt, ich wurde schon für andere Aktivitäten sozusagen halb angeworben. Erwidert er, durchaus halb entschuldigend. Aber ich bin sicher früher oder später werde ich auf das Angebot definitiv zurückkommen, falls es dann noch steht. das würde mich sehr freuen.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Chephren » 06.05.2015 14:58

Sie lächelt. Das Angebot steht immer, allerdings würde ich mich vorher erkundigen, ob ich gerade in Brabak weile. Ein paar meiner Collega dort sind sonst doch recht... verschroben.
Dann schüttelt sie leicht schmunzelnd den Kopf. Kaum seid ihr einmal im Süden, schon werdet ihr angeworben. Phex scheint euch tatsächlich zu mögen. Darf man fragen, für was ihr angeworben wurdet?.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 06.05.2015 15:09

Ja, so etwas habe ich schon von anderer Seite zugetragen bekommen. Aber ihr seid ja das beste Beispiel, dass nicht alle so sind. Erwidert der weiße Kater mit einem feinen Grinsen, muss bei ihren weiteren Worten ebenfalls schmunzeln. Man hat mir aufgrund meiner Fähigkeiten mit der Tier- und Pflanzenwelt angetragen, dass ich eventuell für eine Expedition in Frage komme, das Angebot möchte ich mir ungerne entgehen lassen, vor allem da ich auch schon zum Teil zugestimmt habe, falls wir es schaffen uns zu einigen. Ihr wisst ja wie neugierig ich sein kann, und da ich das erste mal so weit im Süden bin werden es auf viele Arten und Weisen neue Erfahrungen und Erkenntnisse für mich werden. Vorhin habe ich schon den Auftritt eines Schiffskobold erlebt und Bekanntschaft mit einem schwarzen Löwen geschlossen. Einem Schattenlöwen, wie sie hier genannt werden. Erzählt er, wobei man fast den Eindruck haben könnte das das südländische Raubtier für ihn doch die beeindruckendere der beiden Begegnungen war, oder zumindest die welche für ihn persönlich die Besonderere gewesen ist.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Lokwai » 06.05.2015 16:00

Anakena hört den beiden zu und isst genüsslich weiter.
"Oh, ein Schattenlöwe ..." rutscht ihr dann so heraus, hat sie davon bisher entweder noch nicht gehört oder es wurde ihr nicht interessant genug reserviert.
"Es läuft bald eine neue Expedition an?" und hofft auf ein wenig Aufklärung.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Das tapfere Meisterlein 2 » 06.05.2015 16:53

Ich würde mal wieder gerne einen alten Char entstauben, den ich hier mal im Forum gespielt habe. Leider wurde die Königsmacherkampagne nie beendet, sodass ich nicht weiß, was aus ihr genau geworden ist, immerhin ist sie die Tochter und Erbin des Granduco Tanglan von Vinsalt :censored:

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Lokwai » 06.05.2015 17:24

:censored: Mach dir kein Kopf, spiel ihn doch einfach, Anakena ist kein gespielter Held!

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 06.05.2015 17:33

OOC: Mach doch, Xexixo hat sich ja leider ziemlich rar gemacht.

Ja, ein beeindruckendes Tier. Leider wissen das nicht alle zu würdigen. da hört man durchaus kurz so etwas wie Missmut, oder eher eine leichte nachtragende Ader heraus. was auch immer zwischen dem Dompteur und Larik hinter den Kulissen noch gewesen ist, Larik hat es sicher nicht vergessen.
Bei Anakenas Frage lächelt er zwar, winkt aber auch leicht ab. Vielleicht, aber so wie ich verstanden habe steht es noch nicht völlig fest. Und ich bin sicher die Herrschaften, die mich gebeten haben werden es selber verkünden, falls es so weit kommt. Ich möchte da jetzt aber nicht aus dem Nähkästchen plaudern wie man so schön sagt, und damit Gerüchte in die Welt setzen oder diejenigen vor den Kopf stoßen. Entschuldigt er sich, hat er das Thema ja nur kurz angerissen, da es sich mit Domingas Angebot zufällig überschnitten hat.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Das tapfere Meisterlein 2 » 06.05.2015 19:12

Oh, habe gerade gelesen, dass Chephren bereits mit einer Schönheit angekommen ist, ich glaube, ich warte dann doch lieber erst einmal, ehe ich ihm bzw. seinem Char noch die Schau stehle.

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Lokwai » 07.05.2015 09:00

:censored: Wieso Show stehlen? Ist ja nicht so das Anakena keine Schönheit wäre, dann wären wir schon zu dritt (Frauen). ^^

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Farmelon » 07.05.2015 09:28

OOC: Eben, immer her mit Charakteren, dann tut sich zumindest etwas. :)

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Das tapfere Meisterlein 2 » 08.05.2015 14:19

OOC: Ok, aber ich muss erst noch ein bischen was nachlesen. Schade das Lanzelind gerade keine Zeit hat, seinen Prinzen zu spielen. So muss Lyssandra ohne ihn feiern, äh arbeiten :censored:

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Re: [Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Beitrag von Chephren » 08.05.2015 14:39

Während seiner Erzählung muss sie schmunzeln.
Ich würde gerne einmal deine Reaktion sehen, wenn ich dir erst ein paar kleine Happen zuwerfe und dich dann an der langen Hand verhungern lasse. Nicht nur Katzen sind neugierig.
Ihre Stimme hat einen spielerischen Ton angenommen, während sie mit ihren rot lackierten Fingernägeln über den Rand ihres Weinglases streicht.
Vielleicht ein paar kleine Tipss worum es geht? Immerhin kannst du doch zwei so hübsche Damen nicht so hängen lässen.

OOC: Immer herein mit den Gästen, momentan sind ja sowieso nur 3 Leute aktiv..

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