[Kronkolonie Südmeer] Eine ausschweifende Feier

Moderator: Raskir


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BeitragVerfasst: 16.03.2015 16:33 
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Dieses kleine Spiel soll sich an alle Freunde von Prunk, Protz und Intriegen richten, an alle Verehrer von einflussreichen Handelsfürsten, wohlhabenden Provinzherrschen und allen anderen mit Rang und Namen, sowie jenen, die durch List und Tücke sich unter die ausgewählten Persönlichkeiten mischen.

Wir schreiben das Jahr 1030 nach Bosperans Fall. Die Menschen des Kontinents sind noch immer tief erschüttert von den direkten und indirekten Folgen der Borbaradkrise, im Neuen Reich zu Gareth ist man erschüttert durch die vernichtenden Ereignisse im Jahr des Feuers und im Wiedererstandenen Reich des Horas haben die Wirren des Thronfolgekrieges ihre Spuren hinterlassen. Während die Metropolen schon lange erstarken kämpfen noch viele Provinzen mit den Folgen. Aventurien hat gelitten...

... und Aventurien beginnt mit der Suche! Das verschwundene Ewige Licht ist nicht nur in den Kernlanden des Mittelreiches ein Thema, sondern Gesprächsthema über viele Grenzen hinweg. Und während die Kirche des Praios nach Einheit ringt und die Suche nach dem Ewigen Licht, wie schon einst es Quanion Praiopold tat, beginnt, findet sich am äußersten Ende des Kontinents, im tiefsten Süden, eine ebenso illustre wie dekadente Gesellschaft zusammen.

Reich, schön, mächtig, von großem Einfluss, mit Auszeichnungen aller Länder dekoriert und in allen Ländern bekannt - so liest sich die Gästeliste! Wer eingeladen sein will sollte entweder schon lange gute Kontakte zum Hausherren pflegen oder aber von solchem Interesse für selbigen sein, dass er die Einladung der eigenen Neugier wegen ausspricht.*

* Gestattet sind also alle Chraktere von Rang und Namen, Erfahrung (AP) spielt keine Rolle, Adelstitel mit Ausnahme von Fürsten, Königen und Kaisern spielbar, gerne auch ausgefallene Titel und erfundene Ehrungen/Auszeichnungen/Orden.
Achtet aber bitte darauf, dass ihr keinem anderen Spieler durch eure Titel zu sehr ins Konzept fahrt oder sprecht es untereinander ab. Grundsätzlich verboten sind Feinde des Horasreich (Schwarze Allianz), Paktierer und einfacher Pöbel. Bedienstete können zusammen mit einem entsprechenden Potentaten natürlich gerne erscheinen.

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Die Insel Token ist eine mittelgroße Insel im Südmeer und liegt weder am äußersten Rand der Inselkette noch in direkter Nachbarschaft des kontinentalen Festlandes. Sie ist mit einigen kleinen und nahezu unbedeutenden Siedlungen bebaut, wobei ein Großteil der Inselbewohner zum Stamm der Miniwatu gehören. Lediglich die gut befestigte Hafenstadt Sant Ascanio bietet einen Hauch von horasischem Festlandflair. So wundert es nicht, dass die wenigen Kolonialisten hier wahre Prunkbauten errichten ließen und ausschweifende Bälle und Feiern in den privaten Villen stattfinden.

Eine dieser Villen gehört einem Spross einer entfernten Nebenlinie des Kaiserhauses Firdayon. Während viele Nebenlinien dem durchaus blutigen Thronfolgekrieg zum Opfer vielen, konnte sich der Hausherr dieses Anwesens wohl zur rechten Zeit absetzen. Die Kronkolonie mag kein Vergleich zum Festland sein, aber zumindest konnte er hier wieder Fuß fassen und sich ein durchaus beachtliches Leben errichten.

Einmal im Jahr läd er ein in seine Villa in Sant Ascanio. Der Prachtbau liegt etwas oberhalb der wehrhaften Hafenanlage und von den großzügigen Balkonen kann man den Blick sowohl auf die dampfenden Dschungel im Landesinneren, als auch auf das schier endlose Meer schweifen lassen. Im Inneren zeichnet sich die Villa durch exquisite Materialen und hochwertig Baukunst aus, obgleich der Hausherr nie so Recht mit der aktuellen Mode des Festlandes mithalten kann.
Es ist der 26. RON und es wird ein Maskenball bis tief in die Nacht gefeiert. Zur zwölften Stunde ist die Zeit der Demaskierung und man feiert die Vertreibung Fuldigors durch Horas am 27. RON.
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Ein wenig OT:
Jeder ist natürlich eingeladen hier mitzuspielen. Welche Charaktere passen ist bereits oben erläutert. Es ist vorgesehen, dass sich nach und nach die Gäste einfinden, zunächst maskiert. Um Mitternacht wird dann die Maskerade aufgelöst und es geht mit einem rauschenden Fest weiter.

Es gibt einige NSCs, die ihr gerne nach belieben selbst steuern dürft. Dazu gehören ein utulustämmiger Herold, der penibel jeden Gast mit allen seinen Ämtern und Würden ankündigt, sowie eine Schar von vielleicht zehn Bediensteten, die mit diversen Köstlichkeiten und Getränken unterwegs sind. Für sämtliche NSCs sei die Farbe rot reserviert. Also nehmt euch nicht zurück und lasst euch gerne vollmundig vom Herold des Hauses ankündigen.

Was euch genau zu der Ehre kommen lässt eingeladen zu sein und wie gut ihr den Hausherren kennt ist eurer eigenen Fantasie überlassen. Solange es nicht gänzlicher Blödsinn ist, sind auch alle noch so exotischen Konzepte willkommen - der Gastgeber selbst ist auch sicher kein Archetyp!

Was ihr über den Gastgeber wissen könntet:
- Name: Xhindan Horatio Firdayon
- Spitzname: "Der Wilde Xenosphaero von Token"
- in ihm fließt deutlich sichtbar Blut von Waldmenschen
- entstammt aus einer eher unbedeutenden Nebenlinie derer Firdayons
- seine Mutter war eine angesehene Alchemistin und Apothekaria am Hofe, fiel aber im Thronfolgekrieg in Ungnade und wurde enthauptet
- sein Vater ist nahezu unbekannt, nur wenige wissen, dass er ein Schamane der Darna auf der Insel Altolum ist, sein aktueller Verbleib ist gänzlich unbekannt
- Xhindan ist Magier, studierte zunächst in Kuslik (Halle der Antimagie) und später in Bethana (Halle des Vollendeten Kampfes)
- im Thronfolgekrieg kämpfte er auf der Seite Timors, zu dem er einigen Gerüchten zu Folge noch immer Kontakt hat
- um nicht wie auch seine Mutter Opfer zahlreicher Intrigen zu werden meldete er sich zunächst freiwillig für eine Position als magischer Berater in der Kronkolonie


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Noch sind wenige Gäste eingetroffen, doch das Personal steht bereit und auch der Hausherr bereitet sich in seinen Gemächern auf seinen Auftritt vor. Pflichbewusst erwartet der tiefschwarze Herold des Hauses am Tor auf den nächsten Gast und auch die weiteren Bediensteten stehen mit reich beladenen Tabletts bereit.
Mit kräftiger und wohlklingender Stimme verkündet sodann der Herold das Kommen eines weiteren Gastes: Seine gnädige Ehrwürden, der Edelgeborene Lumikles Helion Thaliyin von Tenos, Custos Lumini, Cavalliere des Seeköngreichs Beider zu Hylailos, Träger der Ehrenkette der Cyclopeaden und Verteidiger des Glaubens... seine Ehrwürden Lumikles Helion Thaliyin!
Gefolgt von dieser Ankündigung betritt ein, in das perfekt anliegende Ornat eines Tempelvorstehers des Praios gekleideter, Geweihter die große Festhalle. Sein Gesicht ist von einer hell-goldenen und glänzenden Maske in Sonnenform bedeckt. Der leicht untersetzte und gut genährte Geweihte hat noch einen Jüngling von ebenso wohlgenährter Statur in der Gewandung eines Novizen in seinem Gefolge. Dieser trägt nur eine schlichte, aus gelben Stoff gefertigte, das halbe Gesicht bedeckende Maske. Gemeinsam machen sie sich zunächst daran das erste Glas Wein zu verköstigen...


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BeitragVerfasst: 16.03.2015 18:41 
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Kurz nachdem der Praiot angekündigt wurde und angemessen auftreten konnte, erklingt die kräftige und wohlklingende Stimme des utulustämmigen Herolds erneut. Ihre Hochgeborene, Trägerin des Strohhalms des Nandus in Gold, der Hesindeschlange in Silber und der Methumier Meritenmedallie, Baronessa Berlînghan von Methusim.
Stellt er sie Baroness vor, welche aus einer Seitenline des Geschlechtes stammt welche die Herzoge von Methusim schon seit Urzeiten stellt. Alt und einflussreich der Name, folgt sie doch eher de Wegen des Nandus und der Hesinde, steht beiden Kirchen nahe, aber schafft es mit ihrem brillanten verstand auch so manchen Handel vorteilhaft zu erstreiten, so dass es heißt, sie würde auch dem Vater des Nandus nicht abgeneigt sein.

Kurz darauf schreitet sie auch in die große Festhalle. Hochgewachsen und schlank, wird ihre durchaus ansprechende Figur von einem schwarzen Kleid bedeckt, welches perfekt geschnitten ist um ihre Vorzüge zur Geltung zu bringen. Seitlich geschlitzt, so dass beinfreiheit herrscht und man zugleich auch immer wieder Blicke auf das straffe Fleisch werfen könnte, schreitet sie entlang. Die eleganten schwarzen Schuhe passen dazu, und was man im ersten Blick für Samt oder ähnliches halten könnte, stellt sich beim zweiten Blick als echter Elfenbausch heraus.
Feinster, tiefschwarzer Elfenbausch, der sich um ihre Kurven schmiegt, der an den Säumen und an genau den richtigen Stellen zur Figurbetonung mit goldenen Stickereien verziert wurde, dazu garniert mit dem dezenten Einsatz von schwarzen Opalen und anderen schwarzen Edelsteinen.

Dazu passend die goldenen Halskette, deren schwarzen Diamanten aufblitzen, ebenso das dazu passende elegante Armband und die modischen Ohrringe welche sie trägt. Die eleganten Arme unbedeckt ist sie nicht zu weit angezogen für die Temperaturen, das lange tiefschwarze Haar hängt leicht gelockt zurück und ist verziert mit Goldfäden, welche kunstvoll meisterhaft hinein geflochten wurden. Dazu trägt sie eine elegante schwarze Halbmaske aus Tropenholz, welches die Züge einer schwarzen Katze darstellt, inklusive passender Schnurrhaare welche daran angebracht wurden.
Sie nickt dem geweihten des Sonnengottes leicht zu, noch vor anderen Gästen, ehe sie mit ihrer manikürten Hand, den perfekten schwarzen Fingernägeln, einen kleinen Wink macht und sich ebenso ein Glas des guten Weines reichen lässt, wobei der Bedienstete professionell genug ist mit keiner Regung zu verraten, was er von der gut aussehenden Frau hält, deren Ausschnitt ein wenig gewagt, aber nicht zu gewagt ist, ebenso wie der Rücken Ausschnitt gewagt ist, ohne zu gewagt zu sein, so dass die Gedanken angeregt werden könnten, aber auch nicht zu viel offenbart wird.


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BeitragVerfasst: 16.03.2015 19:05 
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Eilig, aber keines Falls gehetzt treten die Bediensteten des Hauses heran und präsentieren nicht ohne Stolz die erlesene Auswahl an Weinen, die der Gastgeber für den heutigen Abend organisiert hat. Ehrwürden... Hochgeboren... mit einem angemessenen Beugen des Knie erweist einer der Bediensteten den beiden die Ehre ... der hohe Herr und die liebreizende Dame gestatten, mit besten Empfehlungen des Gastgebers, ich würde ihnen zunächst einen rosé-farbenen Bosperanier einschenken? Ein exzellenter Tropfen, leicht prickelnd und schaumig, eine geringe Süße jedoch ohne schwer zu sein! Wobei er stilsicher die Flasche präsentiert Oder darf es etwas anderes sein? Ein Arviorer Blut von außergewöhnlicher Süße? Oder der schwer zu bekommende aber gar köstliche Mohaska, ein Wein vom Stamm der Mohaha, gereift unter der ewig glühenden Herrlichkeit des Herren Praios? Oder ist euer Ehrwürden ... euer Hochgeboren vielleicht nach dem, was häufig auch als König der Weine bezeichnet wird, einem Yaquirtaler Madawein? Erwartungsvoll und mit angemessenem Respekt schaut der noch junge Bedienstete zu den beiden und wartet auf ihre Entscheidung.
Derweil beginnen zwei weitere Bedienstete mit auf silbernen Tabletts hergerichteten Köstlichkeiten die Runde zu machen.


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BeitragVerfasst: 16.03.2015 21:17 
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Aufgrund des Standes, sie Hoch- und er Edelgeboren, hätte sie den Vortritt. Allerdings spielt sein Stand als Tempelvorsteher mit hinein, was dies doch wieder mehr oder weniger auszugleichen mag je nach persönlicher Stellung und Einfluss.
Dementsprechend lässt sie seiner Ehrwürden respektvoll den Vortritt bei der Wahl des Weines, ehe sie sich entscheidet und einschenken lässt. Eine wahrlich vorzügliche Auswahl, der Mohaska würde mich gerade am ehesten reizen. Das klingt nach einem faszinierenden Tropfen. Entscheidet sie sich sich diese Köstlichkeit kredenzen zu lassen.


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BeitragVerfasst: 16.03.2015 21:48 
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Selbstsicher nimmt der Diener des Sonnesgottes den Vortritt bei der Wahl des Weines an. Mit einer ausschweifenden Geste und erstaunlich tiefer Stimme wählt er Gerne folge ich der Empfehlung des famosen Gastgebers... durch die glänzende Sonnenmaske sieht man keine Regung der Miene ... ich kann es kaum erwarten ihn zu sehen. Was er wohl dieses Jahr noch geplant hat? Wobei er mit einem kurzen dankenden Nicken den Bosperanier entgegen nimmt und seiner Gegenüber zuprostet sobald sie gewählt hat Auf einen gelungenen Abend werte Dame... und wenn ihr die Frage erlaubt, woher kennt ihr den Herren des Hauses?


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BeitragVerfasst: 16.03.2015 22:27 
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Sie prostet ihm elegant zurück, schmunzelt leicht bei der Frage, was man durchaus sehen kann da sie ja nur eine Halbmaske trägt. Auf einen gelungenen Abend Ehrwürden. Ich bin auch schon sehr gespannt darauf, was uns alles erwarten wird. Antwortet sie, ehe sie auf seine Frage zu sprechen kommt. Ich habe einige Geschäfte mit dem Herrn des Hauses verhandelt, dazu habe ich ihm schon einmal einen kleineren Dienst erwiesen, der aber kaum der rede wert ist.


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Derweil kündigt der Herold das Kommen eines weiteren Gastes an, nachdem er über dessen Ankunft informiert wurde. Seine Wohlgeboren, Träger des Waldsteiner Eichenblattes in Gold, Vertrauter ihrer Hochwohlgeboren Allechandriel Quellentanz Gräfin zu Waldstein, Junker Larik Quarzen zu Grünwasser.

der Gast ist in Weiß gekleidet. Kein grelles Weiß, sondern ein etwas schwächeres, wärmeres, natürlicheres Weiß. Die Kleidung aus feinstem Elfenbausch ist ihm auf den Körper geschneidert, im Schnitt betont sie natürlich seine schlanken, athletischen Körperbau, hat gar vom Schnitt her etwas Elfisches an sich.
Dazu dezente Verzierungen der Säume aus Silber, kunstvolle Stickereien elfischer Handwerkskunst die sich hier und dort auch noch weiter ziehen und faszinierende Bildnisse zu schaffen scheinen, die bei der nächsten Bewegung doch wieder anders wirken, die aber meist sicherlich nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind.

Schmuck trägt er wenig. Nur der goldene Siegelring seines Standes und dazu eine feine silberne Kette, an der ein altelfischer Talisman hängt, welcher kompliziert verschnörkelt ist und dabei doch schlicht elegant wirkt. Dazu unter dem Kragen des Hemdes noch eine Art reinweiße Schnur, welche sich unter dem Oberteil verliert.
Sonst kein Schmuck. keine Edelsteine, keine Halbedelsteine oder weitere Edelmetalle, außer noch das Haarband. Das feine, schulterlange blonde Haar wird von einem schlichten weißen Band aus Elfenbausch und Silberfäden zurück gebunden, was im Vergleich zu dem was andere tragen schon ziemlich einfach wirkt, passt es zu dem was er trägt, so dass es alles in allem gerade durch seine vergleichsweise dezente Schlichtheit natürlicher wirkt, ebenso wie er. Dazu trägt er eine Katermaske aus weißem Holz, eine Halbmaske wie die Baroness, ebenfalls ein wenig schlichter aber gerade dadurch irgendwie doch natürlicher wirkend. Aus einem guten und angemessenen aber nicht übermäßig pompösen Holz hergestellt. Vor allem kommen seine beinahe saphirblauen Augen, kräftig und ausdrucksstark wie man sie meist nur bei Elfen oder Elfenblütern findet, hervorragend zur Geltung da sie einen farblichen Kontrast bieten.

Alles in allem wirkt der Junker, der etwa 180 Halbfinger groß gewachsen ist, nicht wirklich verkleidet, er bewegt sich so, als würde er öfters solche oder ähnlich geschnittene Kleidung tragen, mit den weißen, hohen, Wildlederschuhen bewegt er sich leise, beinahe absolut geräuschlos über den edlen Boden, braucht erst einen Moment um sich umzusehen, bleibt dabei an der dunklen Hautfarbe des Utulustämmigen hängen ehe er sich strafft und selbstbewusster den Saal betritt, sich dabei dezent umblickend um alles in sich aufzunehmen.
Die Maske ist etwas größer als die der Baroness, so dass man weniger seiner Mimik darunter erkennen kann.


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BeitragVerfasst: 16.03.2015 23:59 
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Erneut kündigt der Herold einen Gast an: "Ihro hoch- und rechtsgelehrte Magistra ordinaria Fasariensis Amira sal Ahmed ay el Dhena, Licentiata iuri magicae."
Die so angekündigte Dame ist offenbar eine Halbmoha, mit gerade mal knapp 1,60 Schritt nicht gerade eine Hühnin und noch dazu eher zierlich gebaut. Ihre nachtblaue Seidenrobe ist mit Silberstickereien verziert und gehorcht durchaus den Regeln des Codex Albyricus, ohne dabei jedoch auf Eleganz zu verzichten.
Die Maske ist ebenfalls nachtblau und silber gehalten, jedoch als Farbklecks mit einigen bunten Federn exotischer Vögel verziert.
Das nur leicht wellige hüftlange Haar trägt sie offen.
Ihren Stab reicht sie einem der Bediensteten zur Verwahrung und knickst dann leicht in den Raum, um sich anschließend ein wenig umzusehen, während sie sich hin und wieder mit einem - natürlich ebenfalls nachtblau-silbern gehaltenen - Fächer Luft zufächelt.


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BeitragVerfasst: 17.03.2015 08:09 
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Der weiße Kater hält inne, als noch jemand angekündigt wird, nickt der Magistra nach dem kleinen Knicks in den Raum leicht zu, während man ihm ein gewisses Interesse für die Umgebung nicht absprechen kann, ehe er sich dann doch lieber erst einmal an etwas ihm Bekanntes hält und auf die schwarze Katze zusteuert. Euer Ehrwürden....
Grüßt er mit samtener, wohlklingender Stimme, als er dazu stößt, senkt dabei leicht den Kopf. Als einer der Bediensteten mit den Köstlichkeiten seinen Weg kreuzt entscheidet er sich für ein Stück in Blätterteig überbackene Banane, garniert mit einem Klecks frischer Sahne, dazu ein hauch von herrlich exquisitem Merach-Sirup, dazu ein Hauch Zimt und Trüffel, welcher der doch einfacheren Banane ein exquisites, außergewöhnliches Aroma verschafft. Hoffentlich wussten die Köche was sie da taten, dieser gewisse Nervenkitzel bei falscher Zubereitung in Kombination mit Alkohol dürfte sicherlich dem ein oder anderen bekannt sein. Köstlich. Das müsst ihr unbedingt auch noch probieren Alessia. Urteilt er schließlich. Bemerkt er gen Baroness.


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BeitragVerfasst: 17.03.2015 09:05 
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Während weitere Gäste aus aller Herren Länder den prachtvoll, aber keines Falls überladen, geschmückten Saal betreten widmet sich der Diener des Herren Praios nun auch den kleinen Köstlichkeiten. Anders als wohl der neu hinzugekommene Gast sucht er sich etwas herzhafteres aus der großzügigen Aauswahl heraus. Seine Wahl landet letztlich auf einem butterzarten Stück Rotwild aus den Wäldern vor den Toren Vinsalts, flambiert mit Feengeist aus einer exklusiven Brennerei in Havenna, angerichtet mit einem Kompott aus Birne, Waldbeeren und einigen extravaganten Früchten der hiesigen Insel.
Geschäfte? Ich seid also eine von den vielen Handelsbeziehungen die der Hausherr pflegt um uns eben solche Kostbarkeiten zu präsentieren... wobei er fast beiläufig auf die Speisen des Junkers und seine eigene Auswahl deutet und sich dann auch dem Junker zuwendet ... einen gesegneten Abend wünsche ich euch, den Götterfürsten zum Gruße Euer Wohlgeboren.

Derweil kündigt der Herold einen weiteren Gast mit seiner markanten Stimme an Seine Edelgeboren, Grandsignor Landor Efferdlieb Garlischgötz, Professor für Navigation an der Horaskaiserlichen Kadettenanstalt zu Grangor, Kommodor der Horaskaiserlichen Adlerflotte, ehrbarer Akoluth des Herren der Gezeiten, Träger der König-Khadan-Schärpe 1. Klasse, der Silbernen Lilie von Grangoria am Bande und des Stern von Bilku, Güldenlandfahrer und Mahlstrombezwinger! ... Grandsignor Landor Garlischgötz!
Der Ankündigung folgt ein Herr von bald 60 Götterläufen, bekleidet mit einer eleganten und perfekt sitzenden Ausgehuniform der Horaskaiserlichen Marine, dekoriert mit zahlreichen Orden und Spangen und an seiner Seite führt er ein reich mit Edelsteinen und Halbedelsteinen verziertes Säbel. Sein Gesicht verdeckt er mit einer nur Mund und Kinn frei lassenden türkis-grünen Maske aus hochwertigsten Muscheln und vom Meer geschliffenen Steinen.


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BeitragVerfasst: 17.03.2015 18:30 
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Genau so ist es, Euer Ehrwürden. Auch wenn mein eigener Anteil daran sicherlich geringer ist, als ihr eventuell denken möget. Bestätigt sie bescheiden, oder eher in der Bescheidenheit welche gleichzeitig hersaus stellt, dass es eben doch nicht so eine kleine Geringlichkeit ist. Schön das du es einrichten konntest.... Grüßt sie dann den Junker, ehe dieser von seiner Ehrwürden weiter in Beschlag genommen wurde.


Vielen Dank Euer Ehrwürden, das wünsche ich Euch ebenso. Bedankt er sich und deutet dabei diesmal auch eine angemessene Verbeugung an, schaut bei der Vorstellung eines weiteren Gastes kurz zu diesem, ehe er sich wieder dem Tempelvorsteher zuwendet. Es ist eine Ehre Eure Bekanntschaft machen zu dürfen.


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BeitragVerfasst: 18.03.2015 00:26 
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Amira schaut sich ein wenig um und beschließt dann, gleich mal zum Praiosgeweihten zu gehen. Zwar mögen diese Schwarzmagier für gewöhnlich nicht sonderlich, aber die Höflichkeit gebietet es, sich zumindest bekanntzumachen - und dann hat man es wenigstens hinter sich. Also spricht sie diesen mit einem Knicks verbunden an: "Praios und seine Geschwister zum Gruße, Euer gnädige Ehrwürden. Es ist mir eine große Freude, Eure Bekanntschaft zu machen."


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BeitragVerfasst: 19.03.2015 07:19 
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Der in weiß gekleidete Wohlgeboren hält sich etwas zurück, lässt so dezent der Magistra die Möglichkeit der Vorstellung, wie es sich auf Grund des Standes und vor allem der Höflichkeit gehört, aber auch seiner Ehrwühren die Möglichkeit darauf nach eigenem Gedenken zu reagieren.

Die hochgeborene Baroness von Methusim nutzt die Gelegenheit, um sich selber einen raschen Überblick über die exquisiten Angebote zu machen, welche noch zur Verfügung stehen, und entscheidet sich dann für für ein Stück Fasan, welches in einer leichten Weißweinsoße geschwenkt wurde, angerichtet mit ein wenig Preiselbeersoße, welche mit etwas Zimt verfeinert wurde. Dazu hängt dem herrlich zarten Fleisch ein Hauch von Mango an, welcher einen beeindruckenden aber doch willkommenen Kontrast zum Gewohnten bietet, ebenso der Zimt.


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BeitragVerfasst: 19.03.2015 13:36 
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Auch wenn man sein charmantes Lächeln unter der goldenen Sonnenmaske nicht sehen kann, kann man sehr wohl erahnen, dass dieser hohe Geweihte des Götterfürsten ganz und gar nicht frei von Humor und guter Laune ist Wüsste ich nicht sehr gut, dass der Gastgeber die Gäste dieses Hauses nicht sehr erlesen auswählt würde ich euch wohl ob eurer Schmeichelei mir gegenüber der Lüge bezichtigen, so aber kann ich es nur erwidern! Die Freude ist ganz auf meiner Seite Hochgelehrte Magistra. wobei er höflich nickt und dann weiter das Gespräch mit ihr sucht Aus dem fernen Fasar seid ihr zu diesem Abend angereist? Ich hoffe ihr hattet keine Beschwerlichkeiten auf dem lange Weg?!


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BeitragVerfasst: 19.03.2015 15:37 
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Dezent bewegt sich ihre Hochgeboren dazu, nachdem sie zu ihrer Zufriedenheit fündig geworden ist, nickt der hochgeborenen Magistra leicht zu und nippt dann elegant an ihrem wirklich sehr vorzüglichen Wein, was sie mit einer anerkennenden Geste gen Ausschenker auch zeigt, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder nach Außen hin völlig auf die anderen drei Anwesenden richtet.


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BeitragVerfasst: 19.03.2015 23:09 
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"Tatsächlich bin ich eher zufällig in der Nähe. Ein hiesiges Mitglied der Bruderschaft hat ein rechtliches Problem und ich nutze die Semesterferien, ihn diesbezüglich zu beraten. Die Reise hat sich indes durchaus angenehm gestaltet. Die Flagge Khunchoms scheint die meisten Piraten abzuschrecken", erläutert Amira im Plauderton. "Und welche Fügung der Götter führt Euren Weg in diese Gegend, Euer gnädige Ehrwürden?"


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BeitragVerfasst: 20.03.2015 08:07 
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Erstaunlich! meint der Geweihte mit etwas Begeisterung Die Magier der Bruderschaft der Wissenden sind gemeinhin nicht gerade dafür bekannt den Rückhalt ihrer Gilde zu haben in rechtlichen Fragen. Ich würde schon fast behaupten, dass es wirklich nur wenige Persönlichkeiten unter den Magi der linken Hand gibt, die es aus Sicht der Gildenoberen wert sind rechtlichen Beistand gesendet zu bekommen... erklärt sich der Praiot ... ich bin sehr neugierig worum es wohl gehen mag? Würdet ihr mich einweihen? Gerne bin ich euch auch mit einem Ratschlag behilflich in der Sache.


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BeitragVerfasst: 20.03.2015 09:26 
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Diese Entwicklung entlockt ihrer Hochgeboren durcha ein Schmunzeln, welches man auch wahrnehmen könnte. Ein großzügiges Angebot. Trotz allem bin ich froh, das wir dadurch Eure Bekanntschaft machen dürfen. Meint sie, erst zu beiden Gerichtet, dann mehr an ihre hochgeborene Magistra.

Bei diesem Thema spitzt auch seine Wohlgeboren die Ohren, zeigt noch etwas mehr Interesse als üblich. Horasisches Recht? Ich bin durchaus ein wenig bewandert in Rechtskunde, durch einige gildenmagische Bekanntschaften kann ich auch dort auf das ein oder andere zugreifen, dementsprechend wäre ich Euch dankbar, falls ihr mehr dazu sagen dürft Eure hochgeborene Magistra. Natürlich nur, falls ich damit jetzt nicht zu weit gehe. Dabei blickt er zum Schluss auch zu seiner Ehrwürden und den Hochgeborenen. Hey, nicht zu zurückhaltend. Immerhin bist du als Junker hier. Und auch noch als Lehensträger. Zwar nicht hochgeboren, aber dafür nicht nur Titel sondern auch wirklich Land dazu.

Die Reaktion der Baroness darauf, dass sich nun auch larik beteiligt, verbirgt sie beiläufig dezent hinter ihrem Weinglas, wobei sich die Masken zusätzlich noch recht vorteilhaft gestalten.


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BeitragVerfasst: 20.03.2015 10:43 
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"Ich fürchte, dass es hierbei eher um argelianisches Recht geht. Und da es sich um einen aktuellen Fall handelt möchte ich nicht ohne Rücksprache mit dem betroffenen Collega über die Einzelheiten sprechen." Amira lächelt die beiden umstehenden an. "Ich hoffe, dass Ihr dafür Verständnis habt."
"Wir können allerdings gern im Allgemeinen über kuriose, abgeschlossene Fälle diskutieren", schlägt sie vor.


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BeitragVerfasst: 20.03.2015 21:57 
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Natürlich eure Hochgeborene Magistra. Erwidert seine Wohlgeboren verstehend, als sie nicht darüber sprechen möchte, schmunzelt dann leicht. Habt ihr da eventuell schon einen bestimmten Fall im Blick? Ansonsten wüsste ich eventuell auch einen, falls allgemein Interesse zu Handelsverträgen besteht, die länderübergreifend geschlossen wurden.


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BeitragVerfasst: 20.03.2015 22:16 
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"Verzeiht, aber ich bin nicht von Adel", korrgiert die hoch- und rechtsgelehrte, aber nicht -geborene Magistra Amira den Herrn. "Mit dem Handelsrecht kenne ich mich nur unzureichend aus, insofern wäre ich dort wahrscheinlich nicht in der Lage, allen Details zu folgen. Aber im Falle eines Falles könntet Ihr das gewiss erklären."


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BeitragVerfasst: 21.03.2015 20:01 
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Verzeiht, mein Fehler. Bei all den verschiedenen Titeln und Auszeichnungen hoffentlich nachvollziehbar. Erwidert er, entschuligt er sich, nickt dann zustimmend Natürlich, also falls seine Ehrwürden keine Einwände hat....
Beginnt er, erzählt dann von einem Fall mit länderübergreifenden Handelsverträgen der doch etwas amüsant war, da der Mann mit dem er geschlossen wurde ein Tulamide war, die Ehefrau allerdings eine Aranierin, so dass ihr Phexbund durch einige doch besondere Regelungen betroffen war, was Stellung und vor allem Geschäftstüchtigkeit der beiden Eheleute betraf.

Im Endeffekt hatte der Mann, natürlich werden keine Namen genannt, einen vertrag mit einem Garether Hotel geschlossen, wo es um gewisse Lieferungen von Exotika ging. Leider, oder eher zum Glück für diese Geschichte, war er eigentlich nicht dazu berechtigt so etwas alleine abzuschließen, so dass nach einiger Zeit und der ersten Lieferungen seine Frau aufgetreten ist und eine Überschreibung der Vertragsbedingungen auf sich, was doch zu einigen durchaus amüsanten Szenen geführt hat.
Etwa der, dass durch einige Fußnoten des Ehevertrages und des Handelsvertrages die Ehefrau dadurch einen berechtigtes Anrecht auf einen zweitmann bekommen hatte, und sich dafür einen für Geschäftsdinge verantwortlichen des Hotels der anderen Vertragsseite anlachen wollte, um sich so ihre Vorteile zu sichern. Da Tulamiden ja eher patriarchalisch veranlagt sind, oft jedenfalls, wollte er die Verträge mit dem Garether Hotel rückwirkend annullieren lassen, was allerdings aus Sicht des Mittelreichischen Rechtes nicht so einfach war, so dass schlussendlich mehrere Rechtsgelehrte und auch ein Vertreter der Phexkirche aller drei Regionen hinzugezogen wurde, um den Fall von allen drei Seiten beleuchten und auseinander nehmen zu können.
Am Ende, natürlich hatte auch das Hotel gewisse Eigeninteressen, wurde der vertrag aufgelöst, gegen im Kleingedruckten festgehaltene Strafzahlungen in solch einem Fall, und die mehrstaatlichen Verwicklungen sorgten schlussendlich dazu, das die Ehefrau keinen Zweitmann nehmen durfte, allerdings durchaus eine Erstfrau, was sie dann auch getan hat. Das wiederum hatte natürlich Einfluss auf den Status des Ehemannes in der Beziehung, da die Erstfrau ihm streng genommen innerhalb der Ehe überlegen war. Selbst redend hat das Hotel nach diesen ganzen Verwicklungen auch keine weiteren Handelsabkommen mit einem der Gegenseite geschlossen, trotzdem kommen so einige amüsante Anekdoten zusammen, und wo nötig klärt seine Wohlgeboren auch gerne mit mehr Details auf, um es verständlicher zu halten.

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Während der Anekdoten, wobei seine Wohlgeboren es doch schafft es locker genug rüberzubringen, so dass man sich nicht langweilen muss, spielen die Musikanten andere Weisen auf, andere Instrumente kommen zum Einsatz und eine der ersten Darbietungen wird vorbereitet.
Einige horasische Akrobaten und gaukler, welche eine beeindruckende Vorstellung abliefern, dabei dezent genug arbeiten so dass niemand unnötig belästigt wird, der das nicht möchte.
Garniert wird das ganze von zwei Moha-Zwillingen, welche Schlangenmenschen sind, geradezu knochenbrecherische Verrenkungen zum Besten geben in ihrer perfekt aufeinander abgestimmten Darbietung, so dass man manchmal nicht einmal genau sagen kann wo der Körper des einen beginnt, oder der des anderen Zwilling endet. Knapp bekleidet treten sie im Lendenschurz und mit Hautbemahlungen und schmuck auf, wie ihn die Dschungelvölker tragen, werden schließlich von einem schamanistisch angehauchten Künstler abgelöst, welcher die beiden spektakulär mithilfe kleiner profanen und magischen Kunststücke verschwinden lässt und bald darauf die nächste Darbietung steuert, bei der er mehrere Darsteller in einer doch widersprüchlichen aber doch vollkommen zusammengehörigen Darbietung dazu bringt zu tanzen und Kunststücke zu zeigen, als hätte er sie vollkommen unter Kontrolle.

Als seine Kontrolle bricht, die Darsteller revoltieren, diese ihn in einem aggressiven Tanzstil angehen, verwandelt er diese in buntem Rauch kurz darauf in Schlangen, zumindest einige davon, so dass kurz darauf auch eine Darbietung von Schlangernhypnose folgt. Begleitet von exotischem Trommelrythmus bringt er Schlangen und Darsteller wieder unter Kontrolle, während die gefährlichen Giftschlangen in die Kunststücke gekonnt eingewoben werden, auch die klassische Kobraflöte fehlt dabei nicht, auch wenn einiges vom Gezeigten exotischer anmutet, da sich reichlich an dem orientiert wurde was der Süden zu bieten hat, um zu betonen wo man gerade ist.

Immerhin wollen die Gäste ja auch unterhalten werden, das ganze ist nicht zu aufdringlich und auch nicht zu bombastisch, genau das was man für einen langsamen Anfang erwarten würde, und wer weiß was der Gastgeber sich sonst noch alles ausgedacht hat, was geplant wurde um die hohe Gesellschaft hier zu bespaßen und zu beeindrucken.


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BeitragVerfasst: 22.03.2015 08:11 
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Ein erstaunlicher Bericht... meint der Geweihte nachdem er aufmerksam gefolgt war und schmunzelt ...erinnert mich fast ein wenig an einen Fall, den ich erst kürzlich erlebt hatte... Wobei er zunächst sich an den Speisen und köstlichem Wein bedient bevor er weiter erzählt und tatsächlich von einem ähnlichen Fall berichtet. Dann aber das Thema letztlich wechselt Aber genug des fachlichen Geredes, wir sollten den Abend genießen! Darf ich dir hochgelehrte Dame auf einen Tanz einladen?


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BeitragVerfasst: 22.03.2015 10:11 
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Amira folgt den Ausführungen der beiden durchaus amüsiert. Ihre Rechtskenntnisse scheinen auch auf anderen Gebieten als ihrer Fachrichtung auszureichen, um die Feinheiten zu erkennen.

"Es wäre mir Ehre und Vergnügen zugleich", antwortet sie mit einem Knicks auf die Aufforderung und reicht dem Herrn die Hand, damit er sie auf die Tanzfläche geleiten kann.


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BeitragVerfasst: 22.03.2015 12:14 
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Als dann seine Ehrwürden erzählt ist es an seiner Wohlgeboren zuzuhören und zu schmunzeln, wobei jemand wie seine Ehrwürden sicherlich merken dürfte, dass seine Wohlgeboren mit ehrlichem Interesse zuhört und auch erfrischend entspannt und vor allem auch offen wirkt für eine Veranstaltung voller Maskeraden und Intrigen, schließlich zurück tritt, als seine Ehrwürden die Magistra zum Tanz bittet. Vielen Dank, ich fühle mich wirklich gut amüsiert. Euer Ehrwürden, Magistra. Bedankt er sich bei beiden, deutet eine angemessene Verbeugung an und zieht sich dezent zurück um sich auf eigene Faust noch etwas umzusehen, verzieht bei den Spielereien mit den Schlangen, als er die reste der Aufführung mitbekommt, doch leicht die Lippen zu einem Ausdruck, welcher ein gewisses Missfallen auszudrücken scheint. Die armen Tiere. Und eigentlich auch viel zu gefährlich falls sie denen ihre Giftzähne nicht gezogen haben.


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BeitragVerfasst: 23.03.2015 14:29 
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Es mag vielleicht schon fast ein einmaliges Bild sein, eine hochgelehrte Magierin der Schwarzen Gilde zusammen mit einem adligen Hochgeweihter des Praios gemeinsam auf der Tanzfläche. Elegant führt der Geweihte die Maga über das Parkett, durchaus mit etwas Tempo.

Während Larik sich ein wenig umschaut tritt der als Landor Efferdlieb Garlischgötz vorgestellte und schon deutlich ergraute Herr an ihn heran Ihr seid ein neues Gesicht auf dieser Feier? meint er hab fragend, halb feststellen Zumindest habe ich euch in den letzten 7 Jahren die es dieses Gest gibt und ich auch jedes Jahr anwesend wahr nie gesehen?! Seid ihr ein neuer Freund des Hausherren?


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BeitragVerfasst: 23.03.2015 15:15 
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Als er angesprochen wird richtet er seine Aufmerksamkeit natürlich auf den schon angegrauten Herrn, grüßt der Etikette entsprechend, ein kleiner Faupass wie bei der Magistra eben unterläuft ihm diesmal nicht, und stellt sich dann auch kurz vor, wie es die Veranstaltung verlangt. In der Tat, eine Einladung zu dieser Veranstaltung ist eine Ehre, welche mir das erste mal zu Teil wird. Ihre hochgeboren Berlînghan von Methusim hat mich darauf aufmerksam gemacht, bisher kenne ich den Hausherrn leider nicht persönlich, aber sie hat versprochen ihn mir vorzustellen.

Wobei sie gerade ebenfalls über die Tanzfläche gleitet, sich einen der schon anwesenden anderen Gästen ausgesucht, welcher die Ehre hat sie zum tanz begleiten zu dürfen.


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BeitragVerfasst: 23.03.2015 18:10 
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Ach, der Hausherr selbst ist euch ein Unbekannter? wobei sich Erstaunen und ein amüsiertes Lachen die Waage halten Das ist wirklich erstaunlich! Dann habt IHR definitiv etwas, was ER gebrauchen kann... meint der ältere Offizier nachdenklich ...er meidet es sonst Fremde einzuladen...


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BeitragVerfasst: 23.03.2015 18:30 
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Larik zuckt dezent mit den Schultern, nachdem er sich bei der ansteckenden Erheiterung durchaus ebenfalls amüsiert hat. Sehr gut möglich. Entweder Erzeugnisse meines Lehens, oder er weiß von meinen Beziehungen. Überlegt seine Wohlgeboren kurz, wischt es dann aber auch bei Seite. Aber gut, dass wird sicher klären. Ich muss sagen dass ich die Gegend bisher sehr faszinierend finde. Es ist das erste mal das ich so weit im Süden bin, dementsprechend bin ich über diese Einladung auch sehr erfreut. Bietet er dann einen dezenten Themenwechsel an, der ja auch durchaus der Wahrheit entspricht. Auch wenn ich wegen genau so etwas nie auf solchen veranstaltungen bin So viel Politik und Handel...na gut, das mit dem Handel war ja mal....Wenn ich bedenke was ich schon alles für den Schwan getan habe.


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BeitragVerfasst: 23.03.2015 19:47 
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Oja, eine faszinierender Flecken Dere sind diese zahlreichen Inseln! stimmt der Kommodore ihm zu Sowohl an Land, als auch auf der hohen See gibt es zahlreiches zu sehen und erleben. Von Völkern und Stämmen, die noch nie zuvor andere Wesen als sich selbst gesehen haben, oder gewaltigen Malströmen, die noch nie ein Seefahrer überwunden hat... wobei er die Stirn in Falten legt ... oder zumindest weiß niemand davon bisher. Und sowohl auf der hohen See, als auch im tiefen Dschungel lauern gewaltige Gefahren... plaudert der ältere Herr drauf los. Ja man merkt, dass er viel umher gekommen ist.


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BeitragVerfasst: 23.03.2015 21:31 
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Larik hört aufmerksam zu, als der Kommodore beginnt zu erzählen. Von einigem habe ich schon gehört. Etwa die Raubtiere der dschungel wie schwarze Löwen oder Jaguare, gewaltige Schlangen die einen ausgewachsenen mann verschlucken können und schlimmeres.Schlangen wurden ja eben noch gezeigt, ich frage mich ob ich auch noch einen dieser schwarzen Löwen zu sehen bekomme. Entweder hier oder die Tage. Greift er das Thema gefahren auf, ehe er auf die zur See zu sprechen kommt, an denen der Commodore eventuell mehr interessiert ist. Ihr wurdet als Malstrombezwinger benannt, sind diese wirklich so gewaltig, wie man sich erzählt? Und von riesigen Kraken habe ich auch schon gehört, wobei mir Efferd sei Dank nie einer begegnet ist und dies auch hoffentlich so bleibt.
Ja, falls der Commodore weiter plaudern und erzählen möchte, scheint er einen dankbaren und interessierten Zuhörer gefunden zu haben.


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