[Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Bernd der Stachel
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[Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Bernd der Stachel » 14.05.2012 01:23

In einer kleinen Stadt am Großen Fluss

Kaum ein Jahr ist es her, dass die Schwarzpelze zu Tausenden von ihren Bergen hinab in die Länder der Menschen stiegen. Stadt um Stadt, Dorf um Dorf fielen den erbarmungslosen Raubzügen dieser vom Namenlosen selbst geschickten Bestien zum Opfer. Ein leben als Sklaven oder gar schlimmeres erwartet nun jene die das zweifelhafte Glück hatten, diesen neuen Orkensturm zu überleben. Von ihren Höfen und aus ihren Heimen vertrieben fristen sie nun ein Dasein in Angst vor ihren neuen Herren. Wissend, dass jeder Tag ihr letzter sein könnte steht nun jeder sich selbst am nächsten..

Kaum ein Jahr ist ins Land gezogen und das Orkland grenzt nun im Süden an den Großen Fluss und im Westen an Greifenfurt und das Koschgebirge.

Brachte der Winter auch die dringend benötigte Atempause für die Truppen der großen Reiche, begann der gnadenlose Sturm im Frühjahr aufs neue. Von der Stadt Havena am Delta des Großen Flusses hat man seit einem Monat keine Nachrichten mehr erhalten und auch an anderer Stelle nimmt der Kampf wohl keinen guten Verlauf.

Auch hier, in der einst florierenden Kleinstadt Goldenstorm, ist der Krieg mit den Orks unlängst angekommen. In den vergangenen zwei Monaten gelang es den Schwarzpelzen das Nordufer der Stadt zu besetzen. Seitdem liegt die Stadt in Schutt und Asche. Die einstige Schönheit der verzierten Prunkbauten ist der kahlen, vom andauernden Geschützfeuer geprägten, Ruinenlandschaft gewichen, die nun nurnoch den übrigen tapferen Mannen Unterschlupf bietet, die zur Verteidigung dieser letzten Brücke im Umkreis von vielen Meilen entsendet wurden.

Ein kühler Wind weht dem jungen Hauptmann in dieser bedeckten Frühsommernacht um die Nase während er von einem der gedeckten Vorposten aus auf das andere Flussufer blickt. Vor Stunden schon hätte der Spähtrupp zurückkehren sollen. Doch selbst jetzt, da die Morgendämmerung bereits über die Stadt kommt, gibt es noch keine Nachricht von den Männern. Sorgenvolle Falten durchziehen das Gesicht des hageren Mannes als plötzlich ein lauters Brüllen von der anderen Flussseite zu hören ist. Sie wurden entdeckt.. rutscht es ihm leise von den Lippen während auf der anderen Flussseite eine Hand voll Männer hastig auf die halb zerstörte, steinerne Brücke stürmen um sich hinter einer zerfallenen Straßensperre zu verschanzen und augenblicklich das Feuer auf den Feind eröffnen. Schützen auf Position!! brüllt der junge Hauptmann entschlossen und legt selbst auf eine von Schwarzpelzen besetzte Ruine an anderen Ufer an. Endlose Sekunden vergehen.. das Surren von Pfeilen..Schreie von Verwundeten..Kampfeslärm.. ein gutes Dutzend Männer stürmen aus den feindlichen Ruinen auf die Brücke und rennen fluchtartig über den Fluss während ihre Kameraden ihnen mit ihren Armbrüsten und Bögen Deckung geben. Einige fallen getroffen zu Boden und werden von ihren Kameraden weiter hinter die nächste Deckung gezogen. Gequältes Stöhnen und schmerzvolle Schreie bohren sich in die Ohren der Männer während Pfeile neben ihnen im Schutt einschlagen und tote Körper der Kämpfer beider Seiten erneut die Brücke und die Ufer des Stadt säumen. Sie sitzen fest...

OOC: Ich dachte mir ich starte mal ein einfaches "Blau gegen Rot"-Szenario für die bodenständigen, kämpferischen Chars die ihr so auf Lager habt. Grundsätzlich ist in diesem vom normalen DSA Handlungs- und Zeitablauf unabhängigem Szenario so ziemlich alles spielbar, was in die Situation passt. Ob nun Söldner, Soldat, Offiziere, Krieger, Ritter, Geweihte, Heiler oder was auch immer euch gerade so passendes einfällt. Nur bei den Magiern würde ich bitten es auf das nötigste zu beschränken.. Ansonsten sucht euch aus wo ihr starten wollt. Ob nun beim sich zurückziehenden Stoßtrupp, bei der Besatzung am eigenen Ufer oder was euch eben so einfällt überlasse ich ganz euch.

Ich freue mich natürlich über rege Beteiligung ;)


Edit: Bei DSA sinds ja Schwarzpelze... :oops:
Zuletzt geändert von Bernd der Stachel am 14.05.2012 15:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Drognar
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.05.2012 11:59

Einer der letzten der aus den Ruinen bricht ist ein großer schlanker Mann. Sein Oberkörper wird von einem geschwärzten nun aber überwiegend roten Kettenhemd geziert, an zwei Stellen sind die Ringe jedoch aufgesprengt und erneuern ständig die Färbung des Rüstzeuges. Der etwa 20 Götterläufe zählende Kämpfer wirkt etwas blas ein Zeichen das er viel Blut verloren hat, doch seine dunklen Augen funkeln ungebrochen. Die sonnengebräunte Haut auf den Nackten Unterarmen und ebenfalls ungepanzerten Schenkeln verraten Südländische Wurzeln, ebenso wie das schulterlange braune Haar.
Mit einer schnellen Seitwärts Bewegung schickt er einen der Orkkrieger zu dessen Brutalen Göttern, als eine der beiden schweren Äxte dessen Kopf sauber vom Rumpf abtrennt. Mit einem Hechtsprung wirft er sich hinter die erste Barrikade bleibt liegen, atmet zweimal durch ehe er sich mühsam aufrichtet und zurück blickt.
Zuletzt geändert von Drognar am 14.05.2012 14:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Sumaro
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.05.2012 13:03

Dem Südländer auf den Fersen folgt ein hünenhafter Mann mit rotblondem Haar, das vom Blut verklebt ist, ebenso wie die Rüstung des massiven Nordmanns. Der Thorwaler fegt mit einer breiten Zweihandaxt einen Kadaver aus dem Weg, als er dem flinken Südländer nachsetzt, reißt eine leicht gebogene Wurfaxt vom Gürtel und schleudert sie nach hinten, ungezielt in die Reihen der Verfolger. Dass er dennoch einen der Schwarzpelze erwischt verdankt er entweder außergewöhnlichem Können oder schierem Glück. Der Hüne setzt über die Barrikade hinweg und lässt sich dahinter zu Boden fallen während über seinen Kopf Pfeile hinwegsausen. Den eindrucksvollen Flügelhelm, den er zu Beginn ihres "Ausflugs" getragen hat, hat er irgendwo hinten verloren. Dafür rinnt Blut aus einer Platzwunde an der Stirn. Hranngar verfluchte Scheiße... die Schwarzpelze sind aber heute schlecht gelaunt... knurrt er atemlos und verzieht das Gesicht, mit dem starken Kinn und dem wilden Sieben-Tage-Bart zu einem freudlosen Grinsen, dass die meerblauen Augen nicht erreicht.
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Drognar
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.05.2012 13:21

Der Südländer drückt sich fester gegen die Deckung entgeht somit gerade noch einem weiteren Geschoss. Noch immer grinst er breit, mustert seinen Gefolgsmann.

Vielleicht hättest du netter zu ihren Wachen sein sollen?
gibt er lachend zurück und reicht seinem Begleiter die Hand zum Kriegerhandschlag.
Eine Geste die verduetlichen soll, dass man hier zusammen hält, gemeinsam leben oder sterben wird und momentan sieht es eher nach letzterem aus.

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Sumaro
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.05.2012 14:07

Noch netter als ihnen die Axt in den Schädel zu rammen? fragt der Nordmann ein wenig atemlos, die Rennerei in schwerer Rüstung hat auch an seinen Kräften gezehrt. Er schlägt ein, als die Hand ihm zum kameradschaftlichen Gruß gereicht wird. Sieht aus als hätten unsere Schützen uns ne Atempause verschafft. stellt er fest, als er den Kopf kurz über die Barrikade hinausstreckt und nach den Schwarzpelzen sieht.
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.05.2012 14:36

Alrigo grinst breit, und rammt die beiden Äxte in das Holz der Brücke, noch immer geht sein Atem schnell.

Eine Axt in den Kopf, ist das unter Orks nicht schon beinahe ein Antrag? Offenbar bist du ihnen zu Hässlich. Er lacht auf, blickt dann zu der zerstörten Brücke, der Blick wird ernster.

Leider wird uns die Pause kaum nutzen, wir sind hier vollkommen abgeschnitten.

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Bernd der Stachel
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Bernd der Stachel » 14.05.2012 15:39

Sucht euch ein Zimmer ihr Lüstlinge. scherzt der Maraskaner als er sich hastig über den Rand der Barrikade schwingt. Dass einer seiner rückenlangen geflochtenen Zöpfe gerade von einem Pfeil abgetrennt wurde, lässt das Grinsen allerdings schnell verschwinden.

Ärgerlich hebt Adranjin ihn auf und wirft ihn über die Straßensperre. Habt ihr Schweine ne Ahnung wie lang es dauert bis sowas gewachsen ist?! brüllt er dabei wütend und mit deutlich maraskanischem Akzent den Schwarzpelzen entgegen.
Sein Kürass ist mit einer deutlichen, länglichen Einkärbung quer über die Brust verziert und - wie auch der Rest des Maraskaners - mit einer guten Portion Orkblut versehen.

Wie es scheint ist die Truppe kampfeslustig und lässt sich nicht von der scheinbar aussichtslosen Lage einschüchtern.

Auch der junge Hauptmann, der die Männer auf diese Mission geschickt hat, erkennt die missliche Lage sofort. Zwischen den Trümmern am eigenen Ufer machen sich bereits seine Männer bereit um ihren abgeschnittenen Kameraden zur Hilfe zu eilen. Mit beweglichen Deckungen, langen Holzlatten und Brettern haben die Soldaten eine Art provisorische Brücke zusammengezimmert, die den Männern auf der anderen Seite als Fluchtweg dienen soll. Etwa fünf Schritt wackeliges Bretterwerk das den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann.

Mögen auch die Schützen des Feindes für den Moment weitgehend verstummt sein, lässt das Brüllen hinter dem Schutt am Ufer nur eine Vermutung zu.. der Feind wagt jeden Moment den selbstmörderischen Angriff..
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.05.2012 16:00

Ich werde es überleben zu hässlich für Orks zu sein. bemerkt der Hüne mit einem breiten Grinsen und schaut dann zu dem Maraskaner. Also mir wäre ein Zimmer gerade auch deutlich lieber als hier zu hocken. fügt er an, schaut über die Barrikade und dann zu dem Versuch der anderen Männer, die jetzt mit Dielen und Brettern wohl einen provisorischen Übergang bilden wollen. Ah, da kommen unsere Retter.
Ihr geht zuerst, wenn das Ding unter mir zusammenbricht will ich euch nicht auf dem Gewissen haben.
fügt der Thorwaler dann ernst hinzu und nickt zu der provisorischen Konstruktion.
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Hakase » 14.05.2012 16:54

Könnt Ihr nicht langsam mal mit eurem Geschwafel aufhören?!?
Das hat uns doch erst in diese SCHEIß LAGE gebracht...aber nein, ihr musstet euch ja streiten, wer MEHR Gegner auf einmal nehmen DARF...Männer...Kein Hirn im Schädel, nur Muskeln, die sie nicht einsetzen können.


Wirft eine extrem dreckige braunhaarige und ca. eins-achtzig große Mittelländerin ein.
Von der "derben Schönheit" sieht man ob des Drecks wenig, sie selbst und die ganze Kleidung wurde bestimmt schon seit gut zwei Monden nicht mehr gewaschen. Der Panzerarm ist das einzig nennenswerte Rüstteil, das sie bei sich trägt, ansonsten eine Leinenhose, Lederstiefel und eine Lederweste über einem Hemd , nicht viel um sie zu schützen, aber auch wenig, um sie zu erkennen in der Ruinenlandschaft.

Gerade stützt sie sich auf ihrer Streitaxt und schaut über ihre Deckung nach dem Feind.
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.05.2012 20:35

Mädchen, reg dich ab und hör auf zu schreien. Der Nordmann kann sich ein Grinsen trotz der lebensbedrohlichen Situation nicht verkneifen. Soll ich vor Swafnir treten und eingestehen, dass ich die Herausforderung eines südländischen Herings nicht angenommen habe? Na soweit kommt es noch. Außerdem, bisher häts doch wirklich schlimmer laufen können. die letzten Worte sind mehr gebrummt, während er den Kopf einzieht, als surrend ein weiterer Pfeil mit stumpfen Tock in die Barrikade einschlägt. Gut, besser wäre auch gegangen...
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Hakase » 14.05.2012 21:13

Ja...wäre...
Grunzt sie zurück und schaut zu den befreundeten Truppen, die zu ihnen kommen.

Ich hoffe nur, dass sie schnell machen...bei Efferd, ich will nicht beim Schwimmen von Pfeilen gespickt werden und wie ein zu groß gewordener Idel aussehen.
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Drognar » 14.05.2012 21:28

Alrigo blickt zwischen den schreienden hin und her, zuckt dann mit den Schultern.

Naja, wir wollten doch gegen Orks kämpfen, da sind sie.
gibt er lachend zurück und betrachtet die Feinde.

Ihr seid einfach beide zu dick, darum müsst ihr euch um die Pfeile sorgen, mich erwischen die sicher nicht.

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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Hakase » 14.05.2012 23:17

Zornerfüllt blickt Rina zu Alrigo.
FETT?!? HAST du mich gerade FETT! genannt?
Sei froh, dass deine Visage noch gut genug ist ein paar mehr Orks abzulenken, sonst würde ich dir gleich hier und jetzt den Schädel spalten.
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.05.2012 23:28

Und jetzt sag noch einmal einer, dass ich die Orks anlocken würde... bemerkt der Hüne, der sich nicht in diesen "Streit" einmischt. Es muss wohl eine ihrer "Diskussionen" gewesen sein, die den orkischen Spähtrupp auf den kleineren Menschentrupp aufmerksam gemacht hat. Eigentlich konnten sie ja von Glück reden es bis hierher geschafft zu haben, wenn man es rückwirkend betrachtet. Und das wohl auch nur, weil die Orks bei dem Gekeife vermutlich eher mit Waschweibern auf Wanderung als mit ausgebildeten Kämpfern gerechnet hatten. Einen Trumpf, den sie jetzt nicht mehr haben.
Sieht aus als hätten sie gleich die Brücke aufgestellt. Ich geb euch Deckung, ihr rennt los. meint der Thorwaler schließlich und zieht den lädierten Schild vom Rücken, in dem bereits zwei Pfeile stecken. Ein bisschen wehmütig steckt er die blutverschmierte Zweihandaxt ein und tauscht sie gegen die abgewetzte Orknase. Wenigstens die passende Klinge um ein paar Schwarzpelze zu skalpieren...
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Bernd der Stachel » 15.05.2012 14:44

Mit deinem Geruch könnte das mit dem anlocken klappen.. wirft der Maraskani noch kurz dazwischen bevor er sein Tuzakmesser zur Hand nimmt und einen Blick über die Barrikade wirft. Sein Blick ist ernst als er gut zwei Dutzend Orkkrieger auf die Brücke stürmen sieht, denn obwohl einige von ihnen schnell von den eigenen Schützen zu Boden gebracht werden kommen sie schnell näher. Geschickt nutzen sie die Trümmer auf der Brücke um sich selbst Deckung zu verschaffen. Wir halten sie auf. meint er dann zu seinem nordischen Kameraden während er noch ein letztes Mal zurück blickt.

Derweilen nähern sich die Soldaten auf der anderen Seite mit den großen hölzernen Deckungen der Spalte die die kleine Truppe von ihnen trennt. Die großen Schilde hinter denen immer wieder Schützen hervorspähen um einen Schuss in Richtung des Feindes abzugeben, sind inzwischen mit dutzenden Pfeilen gespickt und machen keinen allzu sicherein Eindruck mehr.

Kaum sind die Männer nah genug, werfen zwei von ihnen Enterhaken mit Seilen über den Spalt. Anscheinend soll so die wackelige Konstuktion vom abstürzen bewahrt werden. Dann folgt sogleich das zusammengezimmerte Bretterwerk. Als die Soldaten die schützende Deckung verlassen werden zwei von ihnen unmittelbar getroffen, was dazu führt, dass die provisorische Brücke fast ungebremst auf der anderen Uferseite aufschlägt. Der Weg ist nun geschaffen doch ist fraglich wie lang er es aushalten wird und wie viele es im angesicht der Orks schaffen die nun die Stellung erreicht haben.
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Drognar » 15.05.2012 21:54

Der junge Südläner nickt den beiden opferbereiten zu.

Bleibt nicht zu lange, das Bier wird sonst warm. Der Scherz erreicht nicht seine Augen, ist ihm doch klar das die Wahrscheinlichkeit ihres Überlebens nicht gerade hoch ist.

Dann springt er auf, stürmt auf die Brücke zu, schnell wie eine Gazelle, flink wie ein Wiesel setzt er über. Die letzten Meter überwindet er mit einem weiten Sprung. Der junge Mann packt einen der von Pfeile getroffenen und zieht ihn hinter die Deckung.

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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 15.05.2012 22:15

Der hünenhafte Thorwaler klopft mit der Hand auf seine Brust, dann packt er sein Swafnir-Amulett und sendet ein Stoßgebet zu seinem göttlichen Kumpanen. Ich hoffe deine Zwillingsgötter taugen was, denn das sieht nach verdammt tiefer Scheiße aus, in der wir stecken. brummt er, dann erhebt er sich, ein wenig schwerfällig aus der Deckung, wehrt einen zerrupft gefiederten Pfeil mit dem breiten Schild ab und stellt sich den Orks entgegen.
Der erste stürmt heran, mit einem wütenden Brüllen und noch weiter schwingendem Krummsäbel, springt er auf den Thorwaler zu, rasend fällt der schwere Säbel und wird vom Schild zur Seite gelenkt. Der Hüne wirkt nur auf den ersten Blick behäbig, mit dem breiten Schild, übersät mit thorwalschen Runen, ist er ein Bollwerk. Ein schlagkräftiges, wie der Ork feststellen muss, als die Axt ihn seitlich trifft und die offene Deckung ausnutzt um dem Schwarzpelz eine klaffende Wunde zuzufügen, die sein Bein aufreißt und ihn kaum noch einen vernünftigen Stand finden lässt.
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Bernd der Stachel » 15.05.2012 22:45

Dann haben wir beim Abendessen wenigstens eine gute Geschichte zu erzählen. erwiedert der Maraskaner trocken. Als sich der Nordmann mit seinem Schild aus der Deckung bewegt bleibt er noch einen Moment hinter der Deckung des großen Schildes um sich schließlich flink um seinen Kameraden herum zu bewegen und den ersten Schwarzpelz aufs Korn zu nehmen. Der wütende Axthieb seines Gegenübers saust knapp über ihn hinweg als er sich unter dem Angriff elegant wegduckt. In einer fließenden Bewegung huscht er unter dem Angriff vorbei und zieht sein Schwert hinter sich durch die Eingeweide seines Feindes. Dieser fällt brüllend zu Boden obgeich er noch nicht sofort tot ist.

Derweilen beginnen die anderen Männer über den Bretterverschlag überzusetzen. Bei so manchen kräftigen Kameraden brüllt die Konstruktion förmlich unter dem Gewicht. Jedoch scheint sie wieder erwarten zu halten. Mann um Mann können sich schließlich hinter die großen Deckungen am anderen Ufer retten.

Bolzen und Pfeile die von beiden Seiten auf die Kämpfer niederprasseln, die sich auf die Brücke gewagt haben, begleiten mit ihrem Pfeifen den fast unenträglichen Kampfeslärm. Fällt auch ein Schwarzpelz nach dem anderen der Hand voll Verteidiger zum Opfer die den Rückzug decken, will der Mut ihre Gegner nicht verlassen.
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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Re: [Am Großen Fluss] Ein warmer Frühsommer

Ungelesener Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 16.05.2012 01:10

Bei den Schützen hockt auch Ansgar, der irre Andergaster und zielt mit seinem selbstgefertigten Jagdbogen in aller Ruhe auf lohnende Ziele, wie er immer sagte.
In seiner erdbraunen Lederkleidung ist er im Schatten der zerstörten Brüstung fast nicht zu sehen. Seine gezielten Schüsse jedoch, die zwischen den Verteidigern hindurch auf die angreifenden Orks niedergehen, fallen auf. Sie waren geliebt und gehaßt gleichermaßen; schwächen sie doch massiv die unmittelbare gegnerische Frontlinie, indem sie für frisch verletzte und gelegentlich ausgeschaltete Orks sorgten, welche ansonsten unmittelbar in den Nahkampf übergegangen wären, bedeuteten aber eben auch, daß der irre Ansgar aus Andergast hinter einem stand und einem beispielsweise durch die Beine in den Fuß seines Gegners schoß.
Zuletzt geändert von Ahnherr derer von und zu Durenald am 16.05.2012 01:13, insgesamt 1-mal geändert.
... ich will doch nur spielen!

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