[Thorwal] Gasthaus: Zum schwarzen Walfisch

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Farmelon
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 22.07.2011 22:06

Bei der Frage schmunzelt der junge Mann, nickt dann aber leicht während er die melodie diesmal länger andauern lässt, sie weicher klingen lässt so das man ihnen auch gut lauschen kann wenn man selber an anderes denkt, so das Sedef die Musik genießen aber auch an andere Dinge denken kann. Hin und wieder, oder ich singe. Als Geschichtenerzähler habe ich auch schon mal meinen Lohn verdient. Oder ich setze Schriftstücke auf, übersetze sie und betätige mich als Vorleser. Schreiberarbeiten eben. Aber meist nur Unterwegs, wenn ich Daheim bin arbeite ich in der Küche eines größeren Gasthofs oder verbringe die Zeit mit meinem Gefährten. Beantwortet er die Frage offen, zählt direkt noch ein paar andere Tätigkeiten auf.

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Schelmina
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 22.07.2011 23:49

Eirik lauscht ebenfalls den Harfenklängen, wobei er im Moment doch mehr Augen für sein Frühstück hat, nicht, dass noch ein neuer Gast kommt, für den er dieses wieder stehen lassen muss. Erst, als er damit fertig ist, grinst er zufrieden. Nun nippt er zum ersten Mal am Tee, den Tharsonius zur Verfügung gestellt hat.
Du bist ja ein richtiger Alleskönnen, so, wie das klingt. lacht er ob Lariks Erklärung, wie er zu Geld kommt.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 22.07.2011 23:58

Das lässt Larik dann doch grinsen. Ach was, ich versuche nur mit dem was mir gefällt mein Leben zu verdienen. Und ein Teil davon ist durchaus recht Aves- oder Nandusgefällig was auch meine Neugierde befriedigt. Und wenn ich mit dem was mir Spaß macht und was ich gut kann Geld verdienen kann, weshalb sollte ich es nicht machen?
Hält Larik dagegen, trinkt dann doch auch mal wieder einen Schluck Tee ehe er weiter spielt. Und noch ein paar Dinge mehr, aber das sind keine guten Gesprächsthemen. Es hat eben auch Vorteile wenn man als Affe erzogen wird.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 00:08

Aber hast du denn dann auch sowas, wie ein richtiges Zuhause, in das du zurückkehren kannst? Wo du Freunde und Familie hast, wo man dich kennt, und du jederzeit hingehen kannst, egal, was für einen Mist du unterwegs verbockt hast? fragt Eirik dann schon etwas nachdenklicher.
Unbewusst wandert sein Blick in seinem Gasthaus, seinem Zuhause umher, er kennt hier wohl jeden Winkel, jede Bodenplatte, jeden Balken und kennt die Geräusche, wenn das Meer den Wind aufbauscht, der dann um das Haus pfeift.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 00:23

Diese Frage lässt ihn dann doch kurz in seinem Harfenspiel stocken, die Frage kam dann doch wirklich etwas unerwartet. Dann nimmt er es jedoch wieder auf, schlägt die Saiten härter und etwas wilder ein, legt etwas mehr Leidenschaft in das Spiel hinein. Ich habe in Gareth eine kleine Wohnung die meinen Rückzugsort darstellt. Dazu habe ich Freunde in der Gaststätte wo ich in der Küche arbeite und dort auch einen Raum für mich, dort ist man auch immer für mich da. Es ist wie eine große Familie. Und dann habe ich meinen Gefährten, er ist meine Familie und meine wahre Heimat. Bei ihm fühle ich mich Zuhause, er ist für mich da egal was ich verbockt habe und er ist der Mittelpunkt meines Lebens wenn wir zusammen sind.
Erzählt er, ein seliges und verträumtes Lächeln stiehlt sich auf seine Lippen als er zum Schluss von seinem Gefährten erzählt, ein Lächeln das zusammen mit seinem Aussehen und Ausstrahlung sogar Stein erweichen könnte. Scheint aber auch sonst alles andere als unglücklich bei dem was er erzählt. Nur von einer leiblichen Familie, Eltern oder echten Verwandten erzählt er nichts.
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 00:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 23.07.2011 00:44

Ja, Heimat ist etwas wunderbares. Aber so einen Ort wie ihr ihn beschreibt, der ist in der Tat mehr als Gold wert. bemerkt der Südländer plötzlich und sieht sich um. Auch wenn das hier ganz bestimmt nicht meiner Vorstellung von einem solchen Ort entspricht. Aber einen Platz an den man zurückkehren kann, ganz gleich was geschehen ist, wo man Aufnahme, Sicherheit und Rückhalt findet... Ach, mach dir nichts vor, einen solchen Ort gibt es nicht.
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 00:56

Jeder braucht einen Ort, an den er zuürckkehren kann. wirft der Wirt noch mit Bitterkeit in der Stimme ein. Aber so, wie das klingt, hast du ja ein Zuhause, das auf dich wartet. Lass es nicht zu lange warte, irgendwann, wenn man zu lange weg war, findet man es nicht mehr. Es ist noch da, es noch genauso aus, wie man es zuletzt gesehen hat, aber es fühlt sich nicht mehr an, wie zu Hause. Es ist fremd geworden, weil man sich selbst verändert hat. Wenn man zuhause ist, verändert sich dieser Ort mit einem, dass man auch dann noch wohl fühlt. führt er mit eben dieser Bitterkeit fort.
Als er aus seinen Gedanken aufschreckt, schaut er verlegen in die Runde. Ach, hört nicht auf einen einfachen Wirt. Du wirst schon wissen, was du tust. winkt er ab.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 01:04

Es gibt nichts in der Welt das wertvoller ist. Stimmt Larik dem Südländer zu und das er das mit jeder Faser seines Wesens, seines Herzens und seiner Seele so meint, man müsste schon blind sein um das nicht zu merken.
Den Wirt betrachtet er dann lächelnd, wirkt für einen Moment nachdenklich aber schüttelt dann leicht den Kopf. Die wahre Heimat, das wahre Zuhause, wenn man das im Herzen trägt und mit denen teilt die man liebt, mit denen die für einen Familie sind, mit Freunden, dann wird man immer einen Teil seiner Heimat mit sich tragen. Wenn ich noch einmal die selbe Wahl hätte, die selben Entscheidungen treffen, ich würde beinahe alles wieder so machen wie zuvor. Denn das macht mich und die die ich kenne aus, auch wenn nicht immer alles heiler Sonnenschein ist. Verrät er Eirik und betrachtet ihn dabei weiter nachdenklich. Was ist mit dir passiert? Was war dein Zuhause vor diesem Gasthaus? Fragt er dann ziemlich direkt, betrachtet den Thorwaler aufmerksam.
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 01:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 23.07.2011 01:06

Vielleicht ist es in einem solchen Fall an der Zeit sich den Ort zu suchen, der zu einem passt, so wie man ist, verändert... schlägt Tharquinio vor, doch so ganz sicher scheint er sich seiner Sache nicht. Sein Lächeln jedenfalls wirkt etwas unsicher, fragend, so als ob er sich mit diesem Thema auch nicht auskenne sondern seine Intuition einbringen wollte.
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 01:28

Manchmal auch das, ich möchte nicht an einem Ort leben wo ich mich nicht wohl fühle, nicht geborgen fühle. Ich habe mir meine Heimat und Familie selber gesucht und war danach glücklicher als jemals zuvor. Manchmal muss man sich entscheiden, wer nicht wagt kann nicht verlieren, aber auch nicht gewinnen. Stimmt der junge Mann dem Südländer voll und ganz zu, bekräftigt dessen Worte.
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 01:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 01:31

Da hast du Recht... und trotzdem ist es nur ein Teil, den man mitnehmen kann. Der Rest verändert sich, genauso, wie man sich selbst.
Lariks Frage beantwortet Eirik zunächst mit einem Kopfschütteln. Dieses Haus war schon immer unser Zuhause, und wird es auch immer sein. Und trotzdem kann man nichts dagegen tun, dass es sich verändert.
Sanft drückt er Thars Hand, als dieser unsicher wird. Bist du schon fündig geworden?

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 01:38

Veränderungen sind nichts schlechtes, können sie sein aber müssen sie nicht. Dein Zuhause kann auch dein Ankerpunkt sein, damit du weiß wer du warst, wer du bist und sein willst, ein Zuhause kann viel mehr sein als nur ein Ort der sich nicht verändert wenn man nicht da ist.
Gibt Larik zurück, wirkt dann durchaus interessiert an dem was Eirik da erzählt. Möchtest du das es sich verändert? Könntest du etwas dagegen tun wenn nicht?
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 01:42, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 01:46

Nein, gegen den Tod kann man nichts tun. meint Eirik nur bedingt redebereit.
Das ist vielleicht nicht unbedingt das richtige Thema, um es beim Frühstück als Tischgespräch zu nehmen. Kann ich wem noch was Gutes tun? fragt er stattdessen in die Runde.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 23.07.2011 01:52

Du bist süß, aber so einen Ort gibt es nicht. Nicht für mich. meint Thar mit einem Lächeln das sowohl bedauernd wie auch ein wenig mitleidig wirkt. Wie sollte er als Wirt dieser Schenke auch verstehen, welches Leben ich führe. Unwissenheit ist doch ein Segen.
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 02:00

Die blauen Augen betrachtet Eirik voller Mitgefühl bei dieser Offenbarung, nickt leicht. Das tut mir Leid, so ein Verlust ist tragisch. Bemerkt er dann leiser, lässt das Thema dann aber auch auf sich beruhen da Eirik davon ablenkt Du könntest mir verraten was dort passiert ist. Bemerkt Larik somit grinsend, deutet kurz auf die zerkratze Stelle wo wohl so etwas wie ein Wirbelsturm gewütet hat, die auch noch relativ frisch aussieht. Zumindest wirken die Bodenkratzer so und Larik wechselt somit auf ein anderes Gesprächsthema und gibt gleichzeitig seiner Neugierde nach, die Stelle welche er beim Eintreten schon kurz gemustert hat aber dann Beiseite schob.
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 02:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 02:08

Das glaube ich nicht. Warum sollte es für dich keinen Ort geben? fragt Eirik tatsächlich mit Unverständnis im Blick und in der Stimme. Seine Hand fast wieder die des Südländers, um sie festzuhalten und auch ein wenig, um ihn zu halten.

Der Blick wird jedoch von Larik abgelenkt, so dass er sich die besagten Kratzer anschaut, und seufzt. Auch kein besseres Thema. Da wollte gestern ein Geist ausbrechen, der mein Gasthaus zerstören wollte. War ein ganz schönes Durcheinander.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 02:43

Bei Eiriks Worten schaut Larik erst etwas verwundert, dann zurück zu den Kratzern und dann zur Eingangstür wo ein Stück daneben nun ein großer Saturiensbusch wächst und gedeiht als würde er schon seid Jahren dort stehen. Das war es? War er böse, oder nur einsam? Fragt er dann, eine merkwürdige Frage, von dem Inhalt her. Als würde er sich sogar über so etwas Gedanken machen.
Aber dann zuckt er mit den Schultern. Ist ja auch egal, Themenwechsel. Das Haus steht ja noch. Beschließt er dann, wendet den Blick dann wieder der Tischrunde zu und nimmt das mal so hin und wechselt dann erneut das Gesprächthema und davon weg zu kommen, wählt etwas das wohl jedem Thorwaler das Herz erwärmen sollte wenn er Stolz auf seine Vorfahren ist. Wird hier denn öfters gesungen wenn Abends mehr los ist? Ich möchte nämlich noch mehr thorwalschen Gesang kennenlernen, vor allem Versionen des Jurga-Lieds. Bisher kenne ich leider erst zwei Varianten davon auswendig und würde gerne noch andere kennenlernen. Erkundigt er sich.
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 02:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 23.07.2011 03:22

Thar schüttelt sanft den Kopf und streichelt über Eiriks Finger ehe er seine Hand löst und den Teebecher mit beiden Händen fasst. Sein Blick vertagt das Thema ohne weitere Worte auf später.
Das Jurgalied? Wollt ihr nicht lieber etwas lernen, womit ihr eure Zuhörer unterhalten könnt ohne einen ganzen Abend dasselbe zu singen? fragt er dann scherzhaft, offenbar sind manche Geschichten oder Lieder auch bis in den tiefen Süden vorgedrungen oder das hier ist nicht die erste Taverne die der Magus in Thorwal aufsucht.
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Kerafai » 23.07.2011 09:14

Der Tulamide verfolgt das ganze Gespräch aufmerksam, sagt aber nix und guckt nur auf seinen Ring.
Klingt mir sehr nach Philosophie, aber sie reden über etwas Wahres: jeder braucht eine Heimat. Wäre ich nur damals da gewesen...
Die Quelle des Göttlichen wartet nur darauf entdeckt zu werden!
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 12:00

Er war böse. erklärt Eirik dennoch, will das Thema der Ereignisse des gestrigen Abends wohl aber auch nicht vertiefen.
Den erneuten Themenwechsel des Sängers nimmt er daher dankbar auf. Hier wird oft gesungen, nur, wenn der Alkoholpegel steigt, klingt es meist nicht mehr nach Gesang. Einer, der das regelmäßig und gerne macht, wäre da echt mal eine Abwechslung. Aber es ist erstaunlich, dass einer, der nicht von hier ist, das komplette Jurga-Lied auswendig kann, und dann noch in mehreren Versionen. Leichte Skepsis liegtin seinen Worten, als er Larik mustert.
Thar knufft er, ob dessen Worte, leicht in die Seite. Pass auf, was du sagst. warnt er scherzhaft.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 12:07

Der Barde lacht leise auf, trinkt dann noch einen Schluck Tee ehe er erneut beginnt leise für etwas musikalische Begleitung zu sorgen. Ich beherrsche schon noch etwas mehr, aber die Jurga fasziniert mich. Und ich muss sie ja auch nicht jedes mal singen, oder gar mehrmals hintereinander singen nur weil ich es könnte. Erwidert Larik gut gelaunt, wirft noch einen Seitenblick zu dem Tulamiden der gerade so still ist und zu Thar. Jeder hat seine Geschichte, vielleicht lege ich nachher noch die Karten. Dann erfahre ich vielleicht mehr.

Bei Eiriks ersten Worten nickt er dann, grinst wieder leicht bei der Beschreibung der musikalischen Qualitäten im Zusammenspiel mit Alkohol. Die Skepsis bemerkt er zwar, aber er ist sich da doch sicher genug um sich davon nicht verunsichern zu lassen. Gelehrt, geprüft und für gut und komplett befunden. Sowohl von einem Skalden. Dann noch von verschiedenen Zuhörern und einem Meister der Bühnen für gut befunden, von dem ich noch einige Atemtechniken gelernt habe um auch in den letzten Strophen noch zu Wort zu kommen.
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 12:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 23.07.2011 12:09

Oh, sehe ich das thorwalschen Nationalstolz aufblitzen? fragt Thar mit einem spöttischen Grinsen und stubst den Wirt zurück. Ich wollte unserem jungen Barden hier nur nahelegen, dass es besser ist sich auf ein breites Repertoire an Liedern zu stützen als die Zuhörerschaft mit einem Lied zu beglücken, Vielfalt könnte sich als lohnenswerter herausstellen. Aber ich bin kein Meister der Bardenkunst, von daher kann ich nur sagen, was auf wahrlich großen Festen unter zivilisierten Menschen mit anständiger Entlohnung für gut befunden wird. bemerkt er mit einem Grinsen.
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 12:25

Du machst es nicht besser, Thar. grollt Eirik nun, da er von wahrlich großen Festen der zivilisierten Bevölkerung, weit ab der nordischen Tavernen, berichtet.
Wenn wir Feste feiern, dann richtig. Dabei schaut er Larik auf eine Weise an, die mal wieder wesentlich mehr ausdrücken will, als es für andere vielleicht der Fall, genauso, wie seine ersten Worte an ihn.

Also, wenn heute Abend die Stimmung gut ist, und du noch da bist, kannst du dich gerne diesem äußerst kritischen Publikum stellen, und dein Glück versuchen. schlägt Eirik vor.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 12:47

Feiern kann man überall, es kommt nicht auf die Größe der Menge an, oder wo gefeiert wird, sondern das alle gerne dabei sind und zufrieden. Bemerkt Larik bezüglich großer oder kleiner feste, oder wo man sie feiert.
Den Blick Eiriks erwidert er schmunzelnd, auch wenn seine Augen dabei beinahe aufblitzen und das feine Grinsen doch sehr schelmisch wirkt. Ich liebe Feste und Feiern, egal wo. Ich muss nur immer aufpassen was ich trinke, da ich keinen Alkohol vertrage. Dann kann ich meinem Geliebten auch später mit den Geschichten erfreuen. Gibt er zurück, schmunzelt dabei wieder und spielt weiter. Kein Alkohol und ich lebe monogam. Und beinahe hat Eirik man den Eindruck das sein Blick eben dies noch ausdrückt, das die Worte mehr bedeuten und auch eben dies beinhalten.

Aber bei Eiriks Zustimmung dann strahlt er wieder geradezu. Toll! Danke sehr, dann hoffe ich das die Stimmung passt falls ich noch da bin. Was gefällt deinen Gästen mehr, eine Version auf Thorwalsch, oder eine alte Variante auf Hjaldingsch? Erkundigt er sich, wobei es zumindest an seinem Thorwalsch gerade nichts auszusetzen gibt.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 23.07.2011 13:13

Ach, ich dachte ich mache hier einiges schon durch meine schiere Anwesenheit besser. wirft Tharquinio mit einem Grinsen ein und beugt sich kurz zu Eirik hinüber um mit seiner Nase dessen Wange anzustubsen und ihm etwas zuzuflüstern. Zumindest könnte ich dich sicherlich ein wenig aufheitern.
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Schelmina » 23.07.2011 13:49

Keinen Alkohol? Junge, da bist du hierzulande aber falsch. lacht Eirik, winkt aber ab. Aber ja, wir haben auch andere Getränke, du wirst schon nicht verdursten. Und zur Not, das Meer ist gleich nebenan. Mit einer Geste verweist er auf Richtung Küche, wohinter sich der Strand befindet.

Das kannst du mit Sicherheit. stimmt er Thars Worten zu.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 14:53

larik zuckt mit den Schultern und grinst ein wenig. Niemand ist perfekt. Gibt er zurück, grinst bei den Gedanken ans Meer noch etwas breiter. Ich denke zum Baden reicht es, angeblich soll Salzwasser ja ungesund sein. Meint er, lacht dabei leise und trinkt noch einen sehr kleinen Schluck Tee.
Dann greift er wieder in die Saiten der Harfe, stimmt bald darauf dazu ein leises Lied an. Ein Lied über die weite See, über das Meer und Wellen, die Gicht wie sie am Bug der Schiffe bricht. Über welterschütternde Stürme, sanfte Brisen und Leben das die See schenkt, bewahrt aber auch nimmt. Über die liebende Mutter welche sanft ihre Hand über einen hält, aber auch als zänkisches altes Weib das Tod und Verderben bringen kann, wechselhaft und launisch, unvorhersehbar aber die große Liebe jedes Seefahrers mit all ihrer Faszination, Schrecken und Wunder.
Dabei wird Larik ein wenig lauter, nur eine Spur, nutzt einen sanften und hellen Tonfall, singt hart, tiefer und stur bei all den Entbehrungen einer langen Reise, ehrfürchtig von den Wundern, Hass, Dunkelheit und Verachtung liegt in seiner Stimme als alte Weib Tod und Verderben bringt, Hoffnung bei all dem Leben das die See bewahrt, hart und unbeugsam beim Kampf der See. Kalt und schneidend, das es einem fast eine Gänsehaut beschert, bei den brechenden Bergen aus Eis und voller Feuer und Leidenschaft beim Spiel der Elemente, alles mit passenden Harfenklängen untermalt. Nicht der Wohlklang eines Elfen oder anderer meisterlichen Barden, aber Larik schafft es jedes mal genau die richtigen Töne zu treffen und sie vor allem mit Emotionen zu durchziehen, welche sein Gesicht dabei widerspiegelt als würde er sie dabei durchleben, ein wahres Wandlungsspiel unterschiedlichster Emotionen und Eindrücke, alles mit Leidenschaft zu tränken und es dennoch so wirken zu lassen als würde er nur für sich spielen und singen. Zum Schluss summt er nur noch leise, lässt die letzten Takte des Liedes sanft summend ausklingen und hat schon wieder die Augen geschlossen, lächelt dabei. Das Stück habe ich von Hjore gelernt, bei ihm klingt es geradezu atemberaubend. Viel besser als bei mir. Vor allem wenn es durch ein ganzes Jolskrim schallt. Bemerkt er irgendwann leise, summt dann lächelnd weiter.

OOC: Singen 15 TaP* über. Schauspielerei 10 TaP* falls nötig. Musizieren schenke ich mir, ist ja nur Beiwerk.
Zuletzt geändert von Farmelon am 23.07.2011 15:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Kerafai » 23.07.2011 15:11

Entzwischen ist der Tulamide aus seiner Stille erwacht. Er ist jetzt die letzten Löffel seines Haferbreis auf und trinkt seinen Tee aus.
Da hab ich ja ein Glück, dass ich in dieses Gasthaus gekommen bin: nette Leute, gute Unterhaltung und auch gutes Essen. sagt er leise. Wo kommt ihr denn alle her? Wo ich herkomm wisst ihr ja.
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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.07.2011 15:27

Der Barde stimmt ein weiteres, leises Lied an und schaut kurz zu dem Tulamiden bei dessen Frage. Ich komme aus Gareth, dort bin ich geboren und aufgewachsen, Bürger dieser großen Stadt. Beantwortet er lächelnd.

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Re: [Thorwal] Zum schwarzen Walfisch

Ungelesener Beitrag von Kerafai » 23.07.2011 16:41

Gareth? Ja, eine große Stadt. Man hört soviel über diese Stadt, kaum zu glauben, dass diese Stadt ml eine kleine Siedlung war. Es ist aber einfach nur schade, dass der Mittelländische Adel dort regiert. Stillos, das ist das Wort, das es am besten trifft.
Und schüttelt danach den Kopf.

OOC: Ist das hier nach der Borbarad-Kampnge?
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