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Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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Bloodyheaven
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 21.07.2009 08:42

Was im Namen der Zwölfe ist hier los, was habt ihr da.

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milamber81
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 23.07.2009 16:34

Der Angroschim streckt Abu die Handfläche entgegen, auf der ein kleiner Kerl in die Landschaft schaut. Der Krautwicht hat grob die Form eines Angroschims angenommen. Allerdings ist er gerade mal etwa einen halben Spann hoch. Die grünen Blätter und Knospen, aus denen sein Körper gemacht zu sein scheint, schaukeln sanft in einem anscheinend nur für ihn spürbaren Wind hin und her.

Hier, das ist einer von meinen Freunden.

Als der Krautwicht, vielleicht auch nur ausgelöst durch die Bewegung der Hand, einen tapsigen Schritt in Abus Richtung macht, scheint sich der Angroschim zu freuen.

Du hast Glück, Söhnchen, er mag dich! Willst du ihn vielleicht auch einmal halten?

Dabei geht er mit ausgestreckter Hand auf Abu zu.
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Bloodyheaven
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 24.07.2009 10:03

Äm Moment.
Das meinte das Mädchen also mit Dämon, sieht aber mehr wie eine eigenartige Pflanze aus.
Was ist das für ein Ding


Der Mann weicht, wie eine Neugierige Katze zurück, mit einer ausgestreckten linken Hand.
OOC: Einerseits- "vorsichtshalber weg" andererseits "ich wills anfassen", also über die Stufe "ich will es ansehen" hinweg ^^.

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milamber81
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 24.07.2009 11:59

Pflanze? Das ist ein Freund von mir. Er und seinesgleichen versuchen schon seit langer Zeit mir zu erklären, wo ich meinen Bruder wiederfinden kann.

Der Angroschim wirkt bei der Erwähnung seines Bruders kurz etwas melancholisch.

Leider habe ich es aber noch nicht geschafft, ihre Sprache zu verstehen, so dass wir ein kleines Verständigungsproblem haben. Früher oder später wird es mir aber schon noch gelingen, ihre Sprache zu lernen.

Der Krautwichtsteht währendessen fast regungslos auf der Hand des Angroschims. Nur der seltsame Wind scheint bei ihm für Bewegung zu sorgen.

Aber hier, er will dich bestimmt auch kennen lernen!

Der Angroschim tritt an Abu heran und hält seine Handfläche an dessen ausgetreckte Hand. Der Krautwicht verfolgt das Geschehen dabei äußerst gelassen. Als er auch nach ein paar Augenblicken noch keine Anstalten macht, auf die Hand des Großlings überzuwechseln, fängt der Angroschim an, ihm auf Rogolan gut zuzureden.

[Rogolan]Komm schon, sei doch nicht so. Er will dich doch auch mal besser sehen können.[/Rogolan]

Daraufhin setzt sich der kleine Wicht zögerlich in Bewegung.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 27.07.2009 08:26

Abu hält nun seine Hand auf und erwartet das Geschöpf.
Es tut auch nichts
Fragt er noch einmal nach.

Euer Bruder wie habt ihr ihn verlohren, vielleicht können sie mir auch helfen meine Familie wieder zu finden.
Meint der Große.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 28.07.2009 16:12

Der kleine Mindergeist klettert langsam auf Abbus Hand und schaut sich dort etwas um. Nachdem er sich kurz orientiert hat, dreht er sich dann wieder in Richtung des Angroschim und scheint diesen anzuschauen. Dieser ignoriert ihn aber im Moment und konzentriert sich auf Abu:

Ach, das ist eine traurige Geschichte. Der Angroschim verstummt kurz und seine Gedanken scheinen in eine andere, glücklichere Zeit zurückzueilen. Bist du denn sicher, dass du sie hören willst, Söhnchen? Es geht dabei um Bruderliebe, Übermut und Verlust...
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 29.07.2009 22:07

Ja, nur zu gerne.
Ich habe als Kind auch meine Familie verlohren.
Dabei weis ich nicht einmal, ob ich einen Bruder habe.
Doch bin ich mir sicher das ich nicht der einzige bin und eines Tages werde ich sie Finden.

Vielleicht ja auf die art, wie ihr eueren Bruder finden wollt.


Der Mann blickt den Zwerg neugierig an.

Erzählt also, ich bin neugirig den auch euere Geschichte kann noch ein gutes Ende haben.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 02.08.2009 17:16

Der Angroscho sucht sich eine bequeme, moosige stelle am Wegesrand und setzt sich hin.

Also Söhnchen, wenn du es wirklich wissen willst, erzähle ich es dir natürlich.

Sein Blick scheint in die Vergangenheit zu schweifen und er fängt zu erzählen an.

Weißt du, Söhnchen, ich stamme aus der Gegend des Angbarer Sees. Dort gibt es an der Nordseite ein kleines Hügelzwergdorf, das schöne Hügelingen. Dort wurden mein Bruder und ich geboren. Wir hatten eine recht schöne Kindheit. Mein Vater war Brauer und meine Mutter betreibt dort das Gasthaus. Wir hatten also eine Menge zu entdecken, wenn uns mal langweilig war. Was allerdings eher selten vorkam.

Kurz verstummt er, als ob er vor seinem inneren Auge diese Szenen unschuldiger Kindheit noch einmal erleben würde.

Zweiundzwanzig Götterläufe lebten wir so friedlich zusammen. Tulrosch und ich waren, wie es bei uns Angroschim üblich ist, nahezu unzertrennlich. Dann passierte es eines Tages. Wir waren gemeinsam mit unseren Freunden, einige gleichaltrige Zwerge und ein paar jungen Langbeinen wie dir am Seeufer, als das Gespräch auf einige Boote kam, die ein paar Fischer am Strand zurück gelassen hatten. Cadrax, der Sohn des Bäckers meinte, er würde auch einmal gerne auf den See hinaus fahren, aber sein Vater meinte, er wäre noch zu jung dafür. Tulrosch wollte davon nichts hören. Er war selber nur wenige Monate jünger als Cadrax und war sich sicher, dass er problemlos mit einem Boot umgehen könnte. Darüber diskutierten wir wohl fast eine halbe Stunde, bis es Tulrosch schließlich zu dumm wurde. Als auch noch Mirtoscha meinte, dass er wohl lieber warten sollte, bis sein Bart noch etwas dichter wäre, wollte er seine Worte beweisen. Er ging also zu den Booten, nahm sich eines und ruderte hinaus auf den See.

Die Stimme des Angroscho wird bei diesen Worten schwer von Trauer, die man ihm nun auch ansehen kann.

Dann, als Tulrosch weit hinaus auf den See gerudert war und wieder umkehren wollte, erfüllte sich Väterchen Angroschs Wille. Beim Wenden geriet das Boot ins Schaukeln und kenterte schließlich. Tulrosch fiel ins Wasser und hatte Angst. So unglaublich viel Angst...

Der Angroscho scheint noch tiefer in der Erinnerung zu versinken und wird nun auch noch leiser. Fast scheint es, als würde er nun nicht mehr direkt mit Abu reden sondern zu irgendeinem Dritten, den nur er sehen kann.

Was dann geschah, weiß ich nicht mehr. Man erzählte mir später, ich hätte versucht, zu Tulrosch zu schwimmen. Ich habe sogar einige meiner Freunde ohnmächtig geschlagen, als sie mich aufhalten wollten. Letztendlich überwältigten sie mich aber. Die Fischer, die auf ihre Bitten hin hinaus fuhren fanden Tulrosch aber nicht wieder. Wie auch? Ich wusste es schon vorher. Er war tot. Ich habe gespürt, wie er gestorben ist.

Die Stimme des Angroscho ist mittlerweile fast nur noch ein Murmeln. In den Augen sieht man einige ungeweinte Tränen stehen. Dann wird seine Stimme wieder kräftiger und man kann fast spüren, wie ihn neue Kraft durchfährt.

Aber ich hatte Glück. Zu jener Zeit war mein Lehrmeister in der Gegend unseres Dörfchens und er nahm sich meiner an. Das liebe Väterchen Nargatax...
Er lehrte mich, mit dem Verlust zu Recht zu kommen. Auch lehrte er mich, dass dies die Art ist, wie Väterchen Angrosch mir sagen will, dass er eine andere Aufgabe für mich hat, als Brauer zu werden. Stattdessen wurde es meine Aufgabe, meinem Volk als Seelenhirte zu dienen und natürlich Sumu zu schützen und zu behüten. Und hier kommen auch meine kleinen Freunde ins Spiel. Sie sind Gesandte Sumus, die mich an ihre Nähe erinnern. Und als solche wissen sie natürlich auch, wo sich mein Bruder aufhält, der diese Welt noch nicht verlassen kann. Irgendwo wartet er auf mich, wartet, dass ich ihn finde und ihm Frieden bringe. Und eines Tages werde ich verstehen, was meine kleinen Freunde mir sagen wollen! Dann wird endlich meine Seelequeste beendet sein und ich werde mit Tulrosch wieder vereint sein, bis zu dem Tag, an dem Väterchen Angrosch dereinst unsere beiden Lebensfunken zurück bekommt!


Der Angroscho ist jetzt wieder in der Gegenwart angekommen und wendet dreht den Kopf zu Abu hin.

Entschuldige, Söhnchen, aber manchmal nimmt es mich doch etwas mit, das alles nochmal mitzuerleben. Es gibt eben Momente, da ist ein gutes Gedächtnis nicht nur positiv...

Er lächelt Abu etwas schüchtern zu.
Zuletzt geändert von milamber81 am 02.08.2009 17:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 06.08.2009 09:31

Abu, lauscht dem Zwerg lange.

Blickt ihn neugierig an.
Also, ihr sucht einen herumirrenden Geist.
Können euere Diener Sumos denn auch Lebende finden

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 07.08.2009 11:11

Nun...

Der Angroscho zögert etwas, bevor er die Frage beantwortet.

Bestimmt, Söhnchen. Sumu ist allgegenwärtig. Ihre Gesandten können alles und jeden finden. Man müsste es ihnen nur verständlich machen können. Leider bin ich aber noch weit davon entfernt, die Kleinen zu verstehen und mich mit ihnen richtig verständigen zu können.

Dann schaut er Abu mitfühlend an.

Aber Söhnchen, was ist denn eigentlich passiert, dass du deine Familie verloren hast?

Während dessen wird der kleine Krautwicht langsam unruhig und versucht, erst Abus Hand zu verlassen und dann an seiner Kleidung entlang auf den Boden zu klettern.
Zuletzt geändert von milamber81 am 07.08.2009 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 07.08.2009 11:48

Ich lernte meine Eltern nie kennen, ich bin in der schwarzen Stadt aufgewachsen.
Als Arenasklave, ich fand dort das eine oder andere heraus.
Das Amulett das ich trage ist wohl das einzige was mir noch von meinen Eltern geblieben ist.


Dabei holt er ein Amulett hervor das er um seinen Hals trägt.
Es ist eine zerbrochene, silberne, Scheibe auf der sich ein Sichelmond befindet.
Einige Sterne kann man auch noch erblicken.
Auf der Rückseite sind seltsame Schriftzeichen, diese scheinen Geometrische Formen ineinander verlaufend darstellen.

Vielleicht ist das auch mein Weg doch ich glaube kaum das ich sie je verstehen könnte.
Doch vielleicht kann mich euer Weg, zu meinem zurück führen.


Er seufzt lange, fährt sich über die Lippen und fährt fort.

Mir wurde erzählt das ich von einem Schiff geraubt worden bin.
Naja was soll ich noch sagen, das ist alles was ich noch weis von meiner Familie.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 08.08.2009 17:16

Du Armer.

Der Angroscho schaut Abu mitfühlend an.

Erst auf einem Schiff und dann auch noch versklavt worden. Deswegen bin ich ja der Meinung, dass man besser auf festem Boden bleiben sollte, da ist man wenigstens sicher vor dem ganzen Wasser.

Der Angroscho stockt kurz, als wäre er sich nicht sicher, ob er das Nächste wirklich fragen soll. Dann bricht es aber aus ihm heraus

Aber wo ist denn die schwarze Stadt? Diesen Namen kenne ich noch gar nicht. Im Kosch liegt sie jedenfalls nicht und in den restlichen Zwergenlanden wohl auch nicht, sonst hätte ich sicher von ihr gehört.

Fragend betrachtet er seinen Gegenüber.

Und was sind das denn für seltsame Schriftzeichen an dem Anhänger? Konnten sie dir bei deiner Suche behilflich sein, Söhnchen?

Während dessen ist der Krautwicht am Boden angekommen und tapst jetzt wieder zu dem Geoden. Als er ihn erreicht hat, klettert er an seiner Kleidung nach oben, um sich dann wieder im Bart zu verstecken.

edit: Krautwichtverhalten
Zuletzt geändert von milamber81 am 08.08.2009 17:37, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 11.08.2009 20:58

Ich habe keine Ahnung, niemand konnte es mir sagen was sie bedeuten.
Er säuftzt.

Al'Anfa die schwarze Stadt, die Pestbeule des Südens.

Doch das Meer ist nicht schlecht, es waren die Menschen.
Das Meer ist gerecht, vielleicht auch manches mal grausam.
Zuletzt geändert von Bloodyheaven am 11.08.2009 21:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 12.08.2009 12:07

Pestbeule des Südens? Hört sich ja nicht unbedingt einladend an, Söhnchen. Und was das Meer betrifft, scheinen wir etwas unterschiedliche Ansichten zu haben.Ich kann mir einfach nicht vorstellen, mich auf so eine endlose Wasserfläche zu begeben. Ich brauche eben festen Boden unter mir.

Bei den letzten Worten tätschelt er fast schon zärtlich das Moos an seinem Sitzplatz.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 24.08.2009 20:34

Ja, jadem das seine.
Es kamm mir so vor als woltet ihr noch etwas anderes sagen.


Dabei blickt er auf den Krautwichtel.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 25.08.2009 21:34

Der Angroschim streicht einige Male nachdenklich über seinen Bart, bevor er sich wieder an Abu wendet.

Dieses Amulett, dass du da trägst, Söhnchen, läßt mich einfach nicht los. Es sieht wirklich seltsam aus. Mir sagen diese seltsamen Zeichen zwar nichts, aber vielleicht weiß einer meiner Freunde ja mehr darüber. Wenn du willst, kann ich ja mal einen fragen.

Der Angroschim wirft Abu einen fragenden Blick zu.

Während dessen vergräbt sich der Krautwichtel immer tiefer im Bart des Zwerges, bis nur noch einige grüne Blätter aus dem Bart ragen.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 31.08.2009 10:15

Welchen Freund meint ihr
Fragt er aufgeregt.
Mein ihr das er es lesen kann.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 06.09.2009 18:41

Das käme auf einen Versuch an, Söhnchen.

Der Angroschim streicht sich gedankenverloren über den Bart, bevor er sich langsam erhebt.

Wir können ihn ja einfach mal fragen. Schlimmstenfalls weiß er eben nichts. Allerdings würde mich das doch etwas wundern. Irgendwo muss diese Schrift ja herkommen...

Der Angroschim schaut sich kurz suchend um, bevor seine Sachen zusammen packt und in Richtung eines kleinen Wäldchens geht, dass ich in ein paar hundert Schritt Entfernung abseits der Straße befindet.

Da drüben müsste ein guter Platz sein. Komm, Söhnchen.Dabei zeigt er auf das lichte Wäldchen, das sich dunkel vor dem Sternenhimmel abhebt. Auf meinem Hinweg habe ich hier einige schöne Gewächse gesehen, da wird sich der Gedoschgigrim (Rogolan: Erdgroßling) sicher freuen.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 07.09.2009 11:16

Der Mann folgt, mit dem Kamel am Zügel dem Zwergen in die Dunkeheit.
Es ergeben sich eben doch seltsame Dinge.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 07.09.2009 11:59

Als der Angroscho den Rand des Wäldchens erreicht, läßt er erst seine Bündel an einer etwas geschützten Stelle zu Boden gleiten. Dann zieht er unter seinem Mantel einen Dolch hervor und schneidet von den Pflanzen der Umgebung kleinere Teile vorsichtig ab, die er auf einen zentralen Platz legt. Dabei summt er gemütlich vor sich hin.

OOC: Falls Abu darauf achtet, stellt er fest, dass es sich hauptsächlich um Heilkräftige Kräuter handelt, die an dieser Stelle wohl etwas zahlreicher zu wachsen scheinen. Der Zwerg trennt aberimmer nur kleinere Teile ab, so dass der Großteil der jeweiligen Pflanze unberührt bleibt. Bei dem Dolch handelt es sich übrigens um einen Feuersteindolch, wie man an den fehlenden Reflektionen auf der Klinge erkennen könnte.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 07.09.2009 15:04

Der Mann beobachtet neugierig den Zwerg eine Zeit lang.
Was genau, habt ihr nun eigentlich vor.
Es fällt mir schwer so manches zu Glauben, doch ich bin zu Neugierig auf das was ihr gerade vor habt. Könntet ihr mir nicht mehr davon erzählen.

Ach ja was sind eigentlich Gedo sch ring
Zuletzt geändert von Bloodyheaven am 07.09.2009 15:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 07.09.2009 22:01

Der Angroscho richtet sich auf und wendet sich Abu zu:

Gedoschgigrim? Nun... Nachdenklich streicht sich der Angroscho über den Bart. Ich weiß nicht, wie ihr Langbeine sie nennt. Auf jeden Fall sind sie Verkörperungen der elementaren Kräfte Sumus. Vielleicht kennt ja einer von ihnen diese seltsamen Zeichen.

Dann zeigt er auf das Pflanzenhäufchen, das er mittlerweile aufgehäuft hat. Dort liegen mittlerweile etwa ein halbes Stein an frischen Heilkräutern.

Diese Pflanzen sind ein Geschenk für den Gedoschgigrim, zum Dank, dass er meinem Ruf folgt und uns hier besucht. Und da die Gedoschgigrim überall sind, wo auch Humus ist, glaube ich, dass sie etwas über diese seltsamen Zeichen wissen.

Abwartend schaut er Abu an.

Hast du noch andere Fragen, Söhnchen?
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 08.09.2009 10:33

Lebt der Träger noch?
Ist er mit mir Verwandt?
Und ja vielleicht ob es eine Schwester ein Bruder oder meine Eltern sind die es Tragen.
Wo das andere Teil des Amulettes sich aufhällt, wandert es liegt es nur irgendwo herum jede kleinigkeit könnte mir helfen.

Ja alles will ich wissen was möglich ist.
Natürlich auch was auf dem Ding steht, oder ob er jemanden Weis der mir sagen kann was es Heißt.


Die Augen des jungen Mannes funkeln voller Hoffnung, voller Freude.
Zuletzt geändert von Bloodyheaven am 08.09.2009 10:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 13.09.2009 17:58

Der Angroscho lässt von seinen Vorbereitungen ab und schaut Abu überrascht an.

Das sind gute Fragen, Söhnchen. Allerdings sind es welche, die uns ein Gedoschgigrim wohl nicht beantworten kann. Sie befassen sich selten so genau mit den Angelegenheiten von Angroschim oder Menschen. Ich kann gerne Fragen, aber ich würde an deiner Stelle nicht mit einer Antwort darauf rechnen. Ich meinte eigentlich, ob du noch etwas über die Gedoschgigrim wissen willst, bevor ich nach ihnen rufe.

Abwartend blickt der Angroscho den jungen Mann an, während ein gerade aufkommender Wind leicht in den Ästen des nahen Wäldchens rauscht und auch am Bart des Geoden zupft.
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Elandriel » 14.09.2009 02:36

Wieder raschelt es leicht aus dem Wäldchen heraus, doch diesmal ist es eher das Geräusch des Unterholzes, welches man hört. Anscheinend bewegt sich jemand oder etwas dort, vielleicht noch 15 Schritt von den beiden entfernt.
Hinter dem Baum dort kommt dann ein Wolf hervor. Ein einfacher Grauwolf, aber ein schönes Tier. Dem Tierkundigen enthüllt sich Das Tier ist noch nicht ausgewachsen
Neugierig scheint es euch zu beobachten, bleibt aber dort zum Großteil durch den Baum verdeckt auf Distanz.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 14.09.2009 08:03

Die Muskeln des Südländers spannen sich an, in einer leicht geduckten haltung meint er, zischend zu dem Zerg.
Es muss nun wohl warten, wir haben besuch.
Es ist zu Dunkel, um genaues auszumachen.


Während dieser Worte schließt der Mann seinen Mantel und fährt sich über den linken und den rechten Ärmel.

Wollen wir einen Tanz wagen, ich werde so es sein soll euch mit meinem Leben verteidigen.

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von milamber81 » 23.09.2009 08:46

Neugierig wendet sich der Zwerg in Richtung des Geräuschs und schaut kurz in die Dunkelheit, bevor er sich Abu zuwendet.

Danke, Söhnchen, aber wollen wir nicht erst einmal sehen, wer uns da zu so später Stunde besuchen kommt?

Er macht neugierig ein paar Schritte nach vorne, bis er durch die Dunkelheit die Umrisse des Wolfs vor dem dunklen Wäldchen erkennen kann, dann wendet er sich über die Schulter wieder an Abu.

Es ist nur ein junger Wolf, vermutlich hat er uns hier gerochen und war etwas neugierig.

Dann wendet er sich wieder dem Wolf zu und streicht sich nachdenklich über den Bart, während er leise murmelt

Na du, was treibt dich denn hier her? Hast du dich etwa verlaufen, Kleiner?
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Ungelesener Beitrag von Cumulus II » 23.09.2009 20:35

Am Wagen schreckt der Krieger aus Albernia aus seinem Schlaf hoch.
Nachdem er sich umgeschaut hat zu Synia: Hmm, irgendwie sind ein paar Leute verschwunden, seit ich eingeschlafen bin...Erlaubt ihr mich vorzustellen holde Dame? Ich bin Rondrian Gorbas, Krieger aus Havena, wie man unschwer erkennen sollte.Doch wer seid ihr?
An den Wirt: Bekomm ich bitte ein Bier?

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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Elandriel » 24.09.2009 15:34

Der junge Wolf tritt mit sanften Schritten vor, seine Körpersprache vermittelt Neugier. Langsam nähert er sich dem Zwerg und schnuppert, mustert ihn mit seinen gelben Wolfsaugen. Ebenso schaut er zu dem Südländer, dabei zeigen seine Züge etwas Angst. Dennoch muster der Wolf den Südläner genau, es wirkt als würde er euch bewerten. So steht der junge Wolf nun offen zwischen den Bäumen, noch etwa 5 Schritt weg von dem Zwerg, der näher herangekommen ist

OOC Nach einer Tierkunde +5 weiß man definitiv, das dieser Wolf ein untypisches Verhalten zeigt. Als Jungwolf allein am Waldrand und noch dazu so mutig... sehr ungewöhnlich.

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Bloodyheaven
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Re: Am Wegesrand einer Vielbefahrenen Straße ins Nirgendwo

Ungelesener Beitrag von Bloodyheaven » 28.09.2009 08:37

Die beiden Hände verschwinden hinter dem Mantel,feine Ohren vernehmen ein keleines Klaksen das sich zu einem Schleifen entwickelt.

Er stellt sich vor den Zwerg.

Ein leichtes Kussgereusch, wie man eine Katze oder einen Hund locken mag.
Ich Mag ja Wölfe, doch du darfst gleich meine Krallen kennenlernen.
Dabei erzwingt er sich ein Lächeln, das eher einem Zähnefletschen gleichkommt.

Die Füße verändern die Stellung, einen sichelmondförmigen Kreis deuten die Beine an. Er hält sich stets zwischen dem Wolf und dem Z(w)erg.
Der gesamte Körper des Mannes ist angespannt und für ein Wildtier hat er derzeit keinerlei Körpergeruch, als währe er ein Geist.

OOC: Tierkunde (17/18/20)TaW 4 also voll daneben.
Ich kann es mir nicht verkneifen^^
Zuletzt geändert von Bloodyheaven am 28.09.2009 08:55, insgesamt 2-mal geändert.

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