DSA4 [Bornland] Purpurgeburt

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Sumaro
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 01.09.2018 18:56

Der Sommer hat Einzug gehalten in den weiten Landen des nördlichen Bornlandes. Eine Jahreszeit, die flüchtig und kurz ist und darum umso mehr gefeiert und geehrt wird, sind doch die Tage, in denen die Götter das Land mit Wärme und Sonne gleichermaßen segnen knapp bemessen. Es ist das Ende des Rahjamondes und damit genau jene Schwelle der langen Tage, an denen noch ein Hauch von Frühling die Wärme durchzieht und der Duft von lieblichen Blumen sich mit dem warmen Geruch von Heu und Weizen auf den Wiesen und Feldern mischt. Es ist eine Zeit der Freude und des Überflusses, denn die Bäume tragen bereits die ersten Früchte und die Bäche und Flüsse sind gesegnet mit reichem Fischfang und auch die Ernte, deren Erbringung in den nächsten Monden ansteht, scheint üppig genug zu sein, als dass man schon jetzt mit einem frohlocken darauf blicken möchte, was man im Traviamond der Herrin von Herdfeuer und Familie als Dank antragen kann.

Das Land der Silbertanns, einer Familie von altem Blut und Adel, die ihre Wurzeln des Bronnjarentums bis in die Zeit der Theaterritter verfolgen können, ist ein wildes und freies Stück Erde, gelegen nordwestlich von Norburg, angrenzend an die Lande von Ask und zwischen Nordwalserhöhen und gelber Sichel verbreitet. Ein Land, dass in den letzten Jahren wenig Aufmerksamkeit von außen erfahren hat, lagen doch die angestammte Familie mit einem ihrer Vasallen in Fehde und Krieg und erst vor wenigen Götterläufen gelang es, diese zu beenden. Jetzt aber floriert der Reichtum der Silber- und Eisenminen, die dem Geschlecht gehören und selbst bis weit südlicher als Norburg dringt bisweilen die Kunde von den Festen zur Ehren der heiteren Göttin, die auf ihre ganz eigene Art ausschweifend und fröhlich sein sollen. Vielleicht liegt es an der Gattin des Grafen, Mikail von Silbertann, die aus dem fernen Aranien kommt, vielleicht ist es auch der Leichtherzigkeit und Offenheit einer vom Krieg geplagten und nun mehr befreiten Bevölkerung geschuldet. Doch gleichgültig, was es sein mag, auf diese Weise verirren sich Reisende bis weit in den Norden und sie finden hier noch einen Hauch von Zivilisation und Wohlstand, wo man fast nur Goblins und Steppenweite erwarten würde, wenn man das Land am Born nicht seine Heimat nennt und es darum besser kennt.

Fröhliches Lachen und Musik erklingt aus dem Dorf Berstenhag zur abendlichen Stunde und der Duft von gebratenem Fleisch mischt sich in den sommerlichen Wind, der von den Hängen der gelben Sichel herabweht und bunte Wimpel und Girlanden flattern lässt. Die letzten Strahlen der Sonne bringen rotgoldenen Schein auf das beschauliche Örtchen, auf dessen Dorfplatz sich eine kleine Menge von Menschen versammelt hat und ein hohes Freudenfeuer mit einladendem Leuchten Gäste willkommen heißt. Selbst hochherrschaftlichen Besuch aus dem Hause Silbertann hat man offenbar bereits empfangen, ist doch die Wappenzier des Herrscherhauses am Dorfplatz aufgehangen, noch über dem Wappen der Junkerin, deren Gut etwas außerhalb des Dorfes gelegen mit gemauertem Bergfried über allem zu wachen scheint, was in Berstenhag vor sich gehen mag.


Auch die Herrschaft von Berstenhag, die Junkerin Armalia und ihr Gatte Cordovan - beide haben bereits das fünfzigste Lebensjahr deutlich hinter sich gelassen - , hat sich eingefunden. Auf einer Bank stehend, einen Humpen in der Hand haltend, steht der jüngere Bruder der Junkerin, der sicherlich fünfzehn Götterläufe weniger gesehen hat als seine Schwester. Er ist ein stattlicher Mann mit braunem Haar und scharfen Zügen, ein Held des Krieges von Silbertann und ein verdienter Recke, dessen Geschichten aus Kämpfen und Scharmützeln den Dörflern ein Staunen auf die Gesichter zaubert.

Am Rande des Dorfes haben sich offenbar Fahrende eingefunden, die Kaleschkas einer Norbardensippe, sind dort aufgestellt, doch weitestgehend verwaist, scheint sich doch ein Großteil der Gäste des Dorfes auch zu den Feiernden gesellt zu haben. Wahrlich, an einem Abend wie diesem ganz im Sinne der Herrin Rahja, der Liebe und der Harmonie verbunden, gibt es keine Fremden, nur Freunde, die man noch nicht gekannt hat.

Musikalische Untermalung:
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.09.2018 21:16

Die im vollen Korn stehenden Weizenfelder und die Meer der Feldblumen zaubern Rovena ein Lächeln auf ihr freundliches Gesicht, als sie sich zu Fuß dem Fest und dem kleinen Örtchen Berstenhag nähert "Danke gütige Herrin, dass du die Menschen hier so mit deinen Gaben beschenkst, wenn ich zurück kehre ins Mittelreich, werde ich mich voller Kraft der Heilung des Landes widmen und auch der Heilung seiner Menschen. Ich konnte aufgrund deines weisen Ratschlusses, hier in NOrburg in dem fernen Land mein Wissen weiter vertiefen" dankt sie ihrer Göttin und gibt gleichzeitig ein Versprechen an.

Als sie den Dorfplatz erreicht lächelt sie und grüßt "Peraine zum Gruße, ihr guten Leute"
Zuletzt geändert von Fjolnir Draugertöter Torbrandson am 01.09.2018 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Vanni Fucci
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 01.09.2018 21:19

Kommt ran, kommt ran! Wer hat noch nicht und will es versuchen! Wer möchte sich mit dem starken Halvar messen? Wer möchte ein Kupfer loswerden? 5 Heller Wetteinsatz, zu entrichten bei diesem überaus freundlichem Gesicht hier.
Halvar deutet auf einen Mann mittleren Alters, der eine Kladde in Händen hällt und ein Säckchen Gold am Gürtel trägt. Halvar selbst steht in einem Ring der mit Seilen Markiert ist. Die Rechte in die linke Handfläche gedrückt, lässt er die tötowierten Muskeln spielen und wartet auf den nächsten Herausforderer. Seit er mit seiner Gauklertruppe gebrochen hat, sind die Kämpfe deutlich realistischer geworden und die Wetteinsätze überlebenswichtig. Sie müssen für Essen und ein Dach über dem Kopf reichen.
Möchte denn keiner sein Glück versuchen und sein Können beweisen? Erhöhen wir doch den Einsatz: Ich kämpfe mit einem Arm auf dem Rücken, 10 Heller! Jetzt sag doch auch mal was Bram, du bist der Buchhalter für die Kämpfe und verdienst genauso an der Sache.
Zuletzt geändert von Vanni Fucci am 01.09.2018 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Feuer!
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Feuer! » 01.09.2018 21:21

Mirhiban vernimmt erleichtert den Klang von heiterem Lachen und Musik, ist sie doch den ganzen Tag bereits unterwegs gewesen und war sich nicht sicher, ob sie für die Nacht ihr Lager erneut am Rande des Weges aufschlagen muss. Sie folgt den Klängen und auch dem Duft von Gebratenem bis auf den Dorfplatz, wo sich das ganze Dorf versammelt zu haben scheint. Mit ihrer bunten tulamidischen Kleidung sticht sie heraus, doch das scheint an jenem Abend niemanden zu stören. Neugierig sieht sie sich um und versucht auszumachen, was der Grund für diese unerwartete Feier ist.

Ihre Augen bleiben an einem stark tätowierten Schaukämpfer hängen und ihre Augen leuchten auf. Sollte Phex ihr tatsächlich hier, in dieser Einöde, einen jener sagenumwobenen Thorwaler vorbeigeschickt haben? Sie geht näher an den abgesteckten Ring heran und beginnt, die Motive auf seinen muskulösen Armen in Augenschein zu nehmen.

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Vanni Fucci
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 01.09.2018 21:27

@Feuer!
Die Arme sind gehüllt in prachtvolle Runenbänder aus Tinte, die Abschnittsweise starke und kämpferische Tiere wie Bären, Löwen, Wildschweine und ähnliche einrahmen.
Ah, sie. Ja SIE! Wollen sie sich mit mir messen? 5 Heller. Gehe ich zu Boden oder schaffen sie es 4 Minuten mit mir, gehört das Geld ihnen. Gehen sie zu Boden, gewinne ich 5!
Komm schon, mach den Anfang, dann läuft der Abend ....
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Feuer!
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Feuer! » 01.09.2018 21:54

Hm, er scheint das Geld wirklich nötig zu haben ... ach, was soll's, vielleicht können wir uns nachher noch über Tattoos unterhalten.
Also gut, ich bin dabei.
Sie legt ihr Gepäck neben den Ring und zieht ihre Jacke aus, so dass nun auch ihre orientalisch anmutenden Tattoos -- verschlungene Ornamente -- an beiden Unterarmen sichtbar werden. Kurz bevor der Kampf beginnt, beugt sie sich zu ihrem Kontrahenten vor, als ob sie ihm einen fairen Kampf wünschen will, und flüstert ihm zu: Sorgt dafür, dass der Kampf nicht zu leicht aussieht, und tut mir nicht weh, ich kann nämlich nicht kämpfen.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 01.09.2018 22:01

Bei den Zwölfen, danke.Bram, nimm dieser Dame die 5 Heller ab und öffne die Bücher.

Halvar tritt auf Höhe der Dame und murmelt durch die Zähne: Halte ein Auge auf meine Fäuste, knapp links, bzw recht dran vorbeilehnen.Dann an die Menge gewandt: Der Kampf beginnt in Kürze, die Wetten sind offen! Macht euch bereit auf den ersten Kampf des Abends und hebt die Humpen. Lasst die Luft erschallen!

Musikalische Untermahlung: https://www.youtube.com/watch?v=2K2wyd8K484
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 01.09.2018 22:17

Unter den Feiernden auf dem Dorfplatz fällt auch ein junger Mann auf. Mehr noch, durch seine edle Kleidung mit einem schmückenden Pelzbesatz, dessen Material nur der herrschenden Schicht vorenthalten ist, sticht er untern den Dörflern heraus. Tatsächlich hatte sich Alexej, nachdem er den Pflichten der Etikette und Diplomatie nachgekommen war, bewaffnet mit seinem Skizzenblock unter das Volk gemischt. Hier bannt er nun einzelne Szenenfragmente, die er für die Stimmung des Festes als besonders aussagekräftig betrachtet, mit geübten Strichen auf das Papier. Schließlich zieht auch der Schaukämpfer seine Aufmerksamkeit auf sich. "Sieh an. Noch eine Blume des Südens", entfährt es ihm, als sein Blick auf die junge Dame fällt, die gegen den Mann antreten will.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.09.2018 22:33

Leon ist bester Laune an diesem wunderschönen Sommertag. Zwar war die Reise vom Lieblichen Feld hier hinauf ins entlegene Bornland mitunter mühselig und – wie das auf langen Reisen nun einmal so ist – auf weiten Strecken ziemlich langweilig gewesen, aber nun schienen die Götter ein Einsehen mit ihm gehabt zu haben und hatten ihn an diesen Ort geführt, ja fast schien es so, als sei der junge Patrizierspross mit geradezu schlafwandlerischer Sicherheit dem Ruf von Musik, fröhlicher Gesellschaft und Vergnügen gefolgt.

Na, dann wollen wir doch einmal sehen, ob die Bornländer ebenso zu feiern verstehen wie wir …, denkt er sich und steigt mit einem schwungvollen Satz von seiner Stute ab. Sofort eilt ein halbwüchsiges Mädchen auf ihn zu, knickst artig, lächelt selbstbewusst zu ihm auf und meint: „Soll ich mich um euer Pferd kümmern, hoher Herr ….Sie ist bei mir in guten Händen.“ Sie nennt ihren Preis und Leon muss bei so viel Geschäftstüchtigkeit schmunzeln, ist aber in Spendierlaune, so dass er ihr das Geld ohne große Verhandlung bereitwillig in die Hand drückt.

Kurz schaut er ihr noch nach, dann aber macht er sich auf, ein wenig über das Fest zu schlendern und sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Und es dauert nicht lange, da wird seine Aufmerksamkeit von der kleinen Arena angezogen, in der sich soeben eine südländisch aussehende Frau offenbar anschickt, gegen einen unheimlich großen und muskulösen Kerl anzutreten …

Na, dass muss ich mir ansehen, meint er halblaut zu sich selbst, dann lauter aus einer Laune heraus: „1 Silber auf die südländische Schöne!“ Wetten – das war ganz nach seinem Geschmack …"

Dann fällt, unweigerlich, auch sein Blick auf den Mann neben sich und mit einem jungenhaften Grinsen fragt er: "Noch eine? Gibt es hier etwa mehr davon?"

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Jackob
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Jackob » 01.09.2018 22:42

Unter den Feiernden sieht man nach einiger Zeit auch einen bunt gekleideten Marsakaner, der sich an Gesprächen beteiligt, ein wenig kokettiert, sich umsieht und vor allem seiner Neugier frönt. Der etwa 184 Halbfinger große Tulamide trägt an seiner linken Seite einen Nachtwind, sowie an der rechten das typisch maraskanische Djanduk. Die Rüstung hat er zugunsten eines bund gefärbten Kaftans im Gasthaus gelassen. Sätze wie,"Preiset die Schönheit Bruderschwestern." und "Frohes Fest." hört man immer wieder heraus, durchsetzt von einem leichten maraskanischen Akzent
Zuletzt geändert von Jackob am 04.09.2018 11:14, insgesamt 1-mal geändert.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 01.09.2018 22:46

"Ein schönes Motiv. Der starke Nordmann gegen die zarte Wüstenblume", meint Alexej zu sich und zeichnet auch gleich einige Striche auf seinen Block. Das vereinnahmt seine Aufmerksamkeit gerade so sehr, dass er der Stimme neben sich zunächst ohne aufzusehen antwortet: "Das will ich doch meinen. Meine Schwägerin stammt ebenfalls aus den Ländern der Tulamiden. Ihr seid auch nicht von hier, oder?" Jedenfalls klang die Stimme für ihn nicht nach bornischem Dialekt.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.09.2018 22:53

Kurz irritiert es Leon schon ein wenig, dass sein Gesprächspartner ihn nicht ansieht beim Antworten, aber es wäre doch dumm, sich von so etwas die Laune verderben zu lassen. Künstler eben. Außerdem ist er ja nicht seine Mutter, die jetzt sicherlich fürchterlich echauffiert wäre. "Gut beobachtet, Signore, nein, das bin ich in der Tat nicht ... Leon di Darando mein Name, aus dem schönen Grangor," stellt er sich vor, als sein Augenmerk auf den Mann in der exotisch-bunten Kleidung mit der imposanten Waffe fällt und er mit einem Schmunzeln bemerkt er mit gelindem Erstaunen: "Dieses Fest scheint in der Tat Menschen aus aller Herren Länder anzuziehen ... "

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Vanni Fucci
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 01.09.2018 22:55

1 Silber! HA. Das ist doch mal ein Einsatz. Kommt schon gute Menschen, wettet und lasst den armen Bram hier nicht verhungern.
Ihr dort, mit dem Säbel, wollt ihr nicht auch etwas setzen?

Heut scheint ein guter Abend zu sein, gedankt sei dir Fuchs.

Mit einem grinsen posiert und dreht sich Halvar im Ring und lässt noch etwas Zeit verstreichen, damit die Masse sich sammeln und wetten kann. Er betrachtet die Leute und versucht seine nächsten Gegner zu ermitteln. Zumeist lassen sich Herren mit etwas Pegel hinreissen, ihr Glück zu versuchen oder aber um Damen zu beeindrucken.

Psst, lass die Arme in Kampfhaltung. Ich mach das. Aber hin und wieder muss einer durchkommen. Wird so zart ich kann., flüstert er der unbekannten Frau in einer Drehung zu, die sein breites Kreuz dem Publikum zudreht. Hoffen wir mal das ich die Schaunummer noch kann.
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 01.09.2018 23:06

"Beobachtet ist wohl nicht ganz das richtige Wort", lächelt Alexej und blickt bei der Vorstellung des Mannes dann doch tatsächlich auf. "Freut mich. Alexej vom Silbertann." Dann folgt er dem Blick des anderen. "Ja, sehr interessant. So ein buntes Gemisch hatten wir hier zuvor noch nie. Jedenfalls nicht so lange ich denken kann. Aber mir gefällt das. Auch wenn ich fast annehme, dass nicht alle wegen des Festes hier sind. Oder haben bornländische Dorfvergnügungen in Grangor so einen guten Ruf?"

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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 01.09.2018 23:07

Für einen kurzen Moment fragt Mirhiban sich, ob sie ihm nicht lieber das Geld einfach so in die Hand gedrückt hätte, aber dann atmet sie einmal tief durch. Augen zu und durch, jetzt hänge ich hier drin, dann kann ich auch so gut helfen, wie möglich.
Sie spürt, wie kurz ein Kribbeln durch ihre Adern fließt, bis sie das so vertraute Gefühl hat, jetzt könne sie sogar Sand in der Khom verkaufen, und wendet sich ihrerseits an die inzwischen versammelten Menschen.
Na kommt schon, so einen Kampf seht ihr nicht alle Tage! Mirhiban mein Name, aus dem fernen Khunchom, wo man den minimalistischen Kampfstil pflegt. Doch lasst euch davon nicht täuschen, wir bringen mit die besten Kämpfer Aventuriens hervor! Nicht so ein ausladender, Kräfte verschwendender Boxstil, wie man ihn in einer billigen Taverne zu sehen bekommt, nein. Na, ob der große Mann wohl schonmal gegen jemanden wie mich gekämpft hat? Ob er weiß, was ihm bevorsteht?

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 01.09.2018 23:15

In der Tat scheint sich eine bunte Mischung aus aller Herren Länder hier eingefunden zu haben, Männer und Frauen, denen man ihre fremdländische Herkunft durchaus ansieht und dennoch scheint es beinahe so als wäre das hier gar nichts ungewöhnliches oder zumindest nichts, was man mit absolutem Missmut betrachten müsste, zumal nicht auf einem Fest zum Ende des Rahjamondes. Wer hier geboren ist, der weiß natürlich, dass schon eine ganze Weile, mehr als zwanzig Götterläufe, Fremdländer in die Fehde hineingezogen worden sind und das vor allem die reiche Ausbeute der Silberminen genug Geld in die Grafschaft brachte, um Soldvolk anzuheuern, welches vom fernen Festum bis hierher kam. Und wie jeder weiß, gibt es in Festum alles an Menschen, es ist immerhin eine richtige Großstadt.

Dennoch scheinen gerade die Gaukeleien und das Angebot eines Schaukampfes doch einige Gemüter so recht wachzurütteln und das es gerade eine zierliche Südländerin ist, die sich gegen den Hünen stellt, scheint die Leute noch neugieriger zu machen. Immerhin weiß man aus dem Hause Silbertann, dass diese südländischen Frauen wahrlich gefürchtete Kämpfer sind und nun bieten auch hier und da schon Bauern und Handwerker etwas von ihrem hartverdienten Geld, wenn auch kaum solche stattlichen Beträge wie Silbertaler fallen. Dies überlässt man den hochgestellten Herrschaften. Bram aber reibt sich die Hände und scheint nun ganz in seinem Element, als er die Quote jedes Mal ein wenig anpasst, um den Einsatz noch ein wenig anzustachlen und die Leute noch ein wenig mehr zu locken. Die Worte der Tulamidin scheinen das ganze sogar noch mehr anzustacheln.

Mittlerweile hat sich auf der hochgewachsene Ritter Aldec hinzugesellt und als er den Bruder seines Lehnsherren erblickt, vor allem in offenbar weiterer hochgestellter Gesellschaft, schlägt er diese Richtung ein. Bei der Herrin Rondra, Hochwohlgeboren, mir scheint, dass heute ein jeder nach Berstenhag will. ruft er schon mit dunkler und amüsierter Stimme, bevor er ebenfalls einen Schlenker über den Buchhalter macht und dort stolze zwei Silbertaler auf die Südländerin setzt, ehe er sich zu Alexej gesellt.

Auch einige der norbardischen Männer lassen sich offenbar gerne vom Wettspiel anstacheln, während die Frauen etwas am Rande bleiben und die Muhme im Hintergrund von einem halbstarken Mädchen lautstark ausrufen lässt, dass sie die Geister von Zukunft und Vergangenheit befragen wird, um den Ausgang der Kämpfe zu erahnen. Andere Burschen und Mädels sind offenbar auch nicht wenig geschäftstüchtig und bringen vom Ausschank die Getränke zur sich verlagernden Menge, während die Musikanten die Weise der "Rondralieb vom weißen Berg" aufspielen, ein lokales Sagenlied, in dem es um ein junges Mädchen geht, welches vom Geist der Göttin beseelt mit einem wilden Eber gerungen und ihn niedergeworfen haben soll.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.09.2018 23:18

"Aber natürlich haben sie das," erwidert der blonde Liebfelder mit unbewegter Miene "alle Welt redet daheim nur von dem berühmten Dorffest in ... " Er hält inne, sieht Alexej erwartungsvoll an und breitet dann mit einem Lächeln, das dieses nette Grübchen auf seiner Wange entstehen lässt, in entschuldigender Geste die Arme zu beiden Seiten aus.

Kurz darauf wird seine Aufmerksamkeit jedoch wieder von den Ereignissen auf dem kleinen Kampfplatz in Beschlag genommen. "Oha, auf den Mund gefallen ist die Blume des Orients offenbar nicht ... hoffen wir einmal, sie weiß, was sie tut. Immerhin hab ich auf sie gewettet ..."

Kurz schweift sein Blick auch neugierig über den Neuankömmling, der gerade Alexej angesprochen hat. Hochwohlgeboren. Soso ...

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Jasu
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Ungelesener Beitrag von Jasu » 01.09.2018 23:25

Nun kann man einen weiteren Thorwaler erkennen der über die meisten Leute der Menge hinüber ragt und gemächlich in Richtung des Ringes geht um sich diesen genauer anzugucken. Ein Beobachter wird erkennen, dass er trotz gemächlichen Art wohl trotzdem sein komplettes Umfeld im Blick hat. Der Weg zum Ring wird ihm aufgrund seiner Statur und der großen Streitaxt auf dem Rücken vermutlich frei gemacht. „Schaukämpfer sind diejenigen die in der wahren Welt nicht überleben würden.“ , brummelt er leise vor sich hin.
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„Ich bin wie ein Wasserfall der Harmonie.“ - „Schon mal unter einem Wasserfall gestanden?“ - „Deine Schuld, wenn du dich zu nah ran traust!“~ Gespräch eines Firungeweihten und eines Halbelfen
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 01.09.2018 23:33

"In Berstenhag", vollendet Alexej schmunzelnd und schaut sich dann um. "Die Stimmung scheint sich wirklich in Richtung der Frau entwickelt zu haben. Meine Schwägerin hat eine Lehrerin und Leibwächterin aus ihrem Land mitgebracht. Auf die würde ich sofort setzen. Hier bin ich allerdings skeptisch. Könnte ein gutes Geschäft für die Schausteller werden", tut er seine Meinung kund und blickt dann Aldec entgegen. "Ritter Aldec, schön, dass Ihr Euch zu uns gesellt. Darf ich bekannt machen? Leon di Darando aus dem berühmten..." Nun hält Alexej inne und schaut den Horasier erwartungsvoll und mit einem vergnügten Funkeln in den Augen an.

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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.09.2018 23:36

Nanu, ganz schön viele Leute fremder Lande hier, in diesem abgelegenen Ort im Bornland. Seltsam, aber schön denerekt sich Rovena, die mit einem Lächeln dem heiteren harmlosen Wettkampf zusieht. Sicherlich war es eine Verschwendung, aber keine die eine Perainedienerin tadeln würde. So gesellt sie sich auch zu den Zuschauern.
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Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 01.09.2018 23:46

Gute 2 Minuten dauert der Kampf der Südländerin und des nordische Riesen. Es hageln Schläge auf die zarte 'Wüstenblume' ein, nur gelegentlich trifft es auch den Thorwaler. Doch diese wenigen Hiebe scheinen zu sitzen. Beide tänzeln geradezu umeinander herum, beäugen sich, dann geht es wieder los.
Tänzeln, die Leute auf die Beine und den Oberkörper lenken, nicht auf die Fäuste schauen *huff* Ihre Arme treffen, sie blocken lassen. *huff* Lücke nutzen. *huff* Den nehme ich *HUFF* Nichts desto trotz muss die Dame aus Khunchom nach einem tief geführten Schlag in die Magengegend diesen Kampf als verloren hinnehmen.
Bram verkündet den Sieger als "Halvar", während selbiger die Hände hochreisst, den Ruhm genießt und dann der ihm unbekannten Frau aufhilft und die Schau mit einer ordentlichen Respektvergabe beendet.

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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 01.09.2018 23:56

Mirhiban lässt sich aufhelfen und schaut ehrlich überrascht aus, dass sie zu Boden gegangen ist. Gut, er kann seinen Job, damit dürfte meine kleine Lüge nicht auffliegen. Innerlich ist sie durchaus erleichtert darüber, da ein Gesichtsverlust ihr den Rest des Abends hätte ruinieren können, doch sie lässt sich ihre Erleichterung nicht anmerken und zollt dem Hünen offenkundig Respekt. Als sie sich nach einer Verbeugung Richtung Publikum schließlich umdreht und am Thorwaler vorbei den Ring an der Hinterseite verlässt, flüstert sie ihm noch zu: Übrigens interessante Tattoos, können wir uns vielleicht später mal drüber unterhalten.
Dann sammelt sie ihre Sachen wieder auf, zieht die Jacke wieder über -- denn auch im bornischen Sommer ist es kühl für eine Südländerin -- und schlendert rüber zum Feuer, um sich ein Stück Braten zu holen. Mit dem saftigen Fleisch in der Hand geht sie gemütlich zurück zum Ring, um sich den nächsten Kampf anzusehen.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Chephren » 02.09.2018 00:25

Nahime genießt die unbeschwerte Atmosphäre des Festes und ist entgegen ihrem Schwager noch eine Weile länger bei den Junkern gesessen und hat geplaudert, sich einige Besonderheiten erklären lassen oder selbst kleine Geschichten erzählt. Erst nach einer Weile entschuldigt sie sich auch mit einem gewinnenden Lächeln. "Ich war schon lange nicht mehr auf so einem Fest, muss ich zugeben. Ich würde mir gerne ein wenig die Fahrenden ansehen. Wir hatten immer ein riesiges Treffen in Zorgan und die Erinnerungen daran sind bunt wie die Schleier einer Sharisad und schön wie die aufgehende Sonne."
So geht sie dann doch alleine in Richtung des Lagers der fahrenden, ebenfalls in edel pelzbesetzte Kleider gehüllt, aber allein ihre Haltung würde ausreichen um sie aus der Menge hervorstechen zu lassen.
Fear cuts deeper than swords.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 02.09.2018 06:19

"Grangor" ergänzt Leon mit einem Schmunzeln und wendet sich dann mit einem offenen Lächeln an Aldec: "Sehr erfreut eure Bekanntschaft zu machen, Ritter Aldec."
Da beginnt der Kampf "Ah, bitte entschuldigt, aber ich möchte doch sehen, wie sich meine Favoritin schlägt." Ganz passabel, aber am Ende eben nicht erfolgreich. Mit einem Schulterzucken tut er den Verlust seines Silbertalers ab, bemerkt zu Alexej "Scheint, als ginge dieser Punkt an euch" und hebt dann unvermittelt die Hand, um in Richtung Halvar zu rufen: "ICH", wobei nun er äußerst vergnügt wirkt und seine Augen unternehmenslustig funkeln. Schade, dass Mutter nicht hier ist ...sie würde bestimmt in Ohnmacht fallen ...andererseits ... ist wahrscheinlich doch besser, dass sie nicht hier ist ... Er wusste schon, warum er so oft wie möglich auf Reisen ging ... man hatte einfach viel mehr Freiheiten ...

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von hexe » 02.09.2018 09:31

Irgendwo am Rand des Geschehens, treibt sich verschüchtert eine junge Person herum, die sich noch nicht ganz sicher ist, ob sie schon ein Frau sein will oder noch ein Mädchen ist. Sie ist leicht als Nivesin zu erkennen. Selbst für den, der nur Bilder davon gesehen hat. Beim Herumschleichen scheint sie sich hinter einem langen Stoßspeer verstecken zu wollen. Ihre Blicke gehen nur flüchtig zu dem Geschrei und Lärm auf dem Markt, stattdessen hängt sie immer wieder die Nase in die Luft, als würde sie dort etwas suchen.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Vanni Fucci » 02.09.2018 10:50

Halvar betrachtet den neuen Gegner. Der Herr mit dem Silber. Interessant. Will er sein Geld zurück? Ist er betrunken? Mhh, einerlei. Wenn er sich eine blaues Auge und eine blutige Nase holen will, ich muss dem hohen Herrn keinen Gewinn schenken.

Tretet näher, kommt heran. Ein neuer Kampf bahnt sich an.
An den Horasier: Wenn ihr so freundlich wäret, die 5 Heller an meinen Freund Bram hier zu entrichten *Kreisen der Arme zum auflockern* Ich hoffe, ihr wisst was ihr tut mein Herr. An die Menge: Das Buch ist offen, die Wetten laufen. Halvar gegen ..... ?

Mit einer schwenkenden Geste zur Masse präsentiert er den Kampf und wartet auf die Vorstellung seines Gegner. Ich bin ja mal gespannt was das geben wird. Ich hoffe hoffe die neuen Einsätze zahlen sich aus, dann kann ich vielleicht nach diesem Kampf schon schluss machen.
Hart wie Stein, scharf wie Stahl.
1) Angrabal Steinbrand in der Spielsteinkampange
2) Halvar Oelven Bartanson in 'Wenn der Zirkus kommt'
3) Drambal Sohn des Grandosch im Sagenhaften Lolgramosch

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 02.09.2018 11:10

"Grangor", wiederholt Alexej lächelnd und folgt dann ebenfalls interessiert dem Kampf. Dass sein Gefühl ihn am Ende nicht getäuscht hat, nimmt er ebenso gleichmütig zur Kenntnis wie der Horasier den Verlust seines Silbertalers. Dass dieser sich dann ebenfalls für einen Schaukampf meldet, nimmt er mit Erstaunen zur Kenntnis, wünscht Leon aber dennoch "Viel Erfolg", ehe er sich wieder Ritter Aldec zuwendet. "Ganz schön vergnügungssüchtig diese Südländer", kommentiert er. "Aber auch unsere Schutzbefohlenen wirken viel unbeschwerter, wenn ich dieses Fest mit jenen aus meiner Kindheit vergleiche", stellt er fest. "Das Ende der Fehde hat den Landstrich in den letzten Jahren doch merklich aufatmen lassen. Und Ihr? Wie ist es Euch seit unserem letzten Treffen ergangen?"

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 02.09.2018 11:35

"Wunderbar ... das wollte ich schon immer mal machen ..." bemerkt Leon, zahlt die Gebühr und entledigt sich kurzerhand seines Wamses und seines Hemdes, die er mitsamt seinem Rapier kurzerhand Alexej mit einem Grinsen in die Arme drückt: "Seid doch so gut und haltet das kurz, Hochwohlgeboren. Besten Dank!" Sowohl Kleidung als auch die teuer gearbeitete Waffe bei näherer Betrachtung, dass der Horasier höchstwahrscheinlich auch der gehobenen Gesellschaftsschicht entstammt, auch wenn er sich gerade nicht unbedingt dem Protokoll gemäß benimmt. Aber vielleicht hat er sie ja auch geklaut ...

Sein Oberkörper zumindest weist darauf hin, dass ihm körperliche Betätigung nicht ganz fremd ist, neben Halvar, zu dem er jetzt in den Ring steigt, wirkt er wahrscheinlich allerdings geradezu schmächtig.

"Leon di Darando, aus dem schönen Grangor!" ergänzt er Halvars Satz und einem Seitenblick zu Alexej, sieht während er sich ebenfalls etwas lockert und dehnt, dann wieder zu seinem Kontrahenten und grinst: "Ich weiß immer, was ich tue ... " Da kann man geteilter Meinung sein ...

"Ihr braucht bei mir auch nicht so zim ... zurückhaltend sein wie bei der Tulamidin eben ..."
Zuletzt geändert von Lanzelind am 02.09.2018 11:46, insgesamt 1-mal geändert.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Benutzer 20860 gelöscht » 02.09.2018 11:39

Auch am Rand, ein Stück von der (hinter ihrem Speer noch unentdeckten) Nivesin entfernt, steht ein Mann, kerzengerade, groß, mit breiten Schultern, ganz in Schwarz, als wäre genau das sein Platz, als könnte er ewig so dastehen. Die schwarze Robe gibt ihn für die Praiostagsschulabsolventen unter den Anwesenden als Diener des gestrengen Herrn Boron zu erkennen, der silberne Rabe als Diener Seiner sanften Tochter. Der rechte Ärmel ist zwei Mal umgeschlagen und mit einem Holzknopf an Ort und Stelle gehalten, denn der Arm ist nicht mehr da.

Während er dem geselligen Treiben zuschaut, ist in seinen dunklen Augen ein Ausdruck, der seiner Haltung widerspricht, sie geradezu sabotiert. Seine Augen sind wie die des verwundeten Löwen aus der Kindergeschichte - 'ziehst du den Dorn aus meiner Pfote?'

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Sumaro
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 02.09.2018 12:09

Der Ausgang des Kampfes scheint die Menge zu spalten, die einen jubeln, die anderen fluchen, aber niemand scheint lange böse zu sein oder es nicht sportlich zu sehen, beinahe so als wäre so ein Wettkampf doch in Anbetracht anderer Gräuel, die man erlebt hat, geradezu erfrischend und gefällig. Der Buchhalter Bram hat alle Hände voll zu tun, doch wer ein rechter Wettkönig sein will, der sollte auch ein Talent für Zahlen haben und genug Aufmerksamkeit, um selbst eine große Menge im Blick zu behalten. Wieder sammelt er Heller und Silbertaler ein, bindet zwei Burschen aus dem Dorf kurzerhand mit ein und gibt dem Hünen im Ring mit einer vertrauten Geste zu verstehen, dass er noch ein wenig mehr Stimmung machen soll, denn offenbar ist man hierzulande wohlhabend und auch spendabel, wenn es um Vergnügungen geht.

Ritter Aldec begrüßt Leon ebenfalls und staunt dann nicht schlecht, als der hochgeborene Reisende aus dem fernen Grangor offenbar willig in den Ring steigt und hat sich nun neben den Bruder des Grafen gestellt, dessen Frage er mit einem Zucken der breiten Schultern bedenkt, so als würde es ihm gerade nicht einfallen, wie es ihm wohl seit dem Krieg ergangen ist. Vielleicht ist seine Aufmerksamkeit aber auch mehr bei den athletischen Figuren der beiden Herren, die gerade in den Ring steigen. Doch natürlich bleibt es nicht nur bei dieser Geste, denn im nächsten Moment, dieses Mal setzt er einen Silbertaler auf den dunkelblonden Mann aus dem Süden, strahlt er Alexej an. Bestens, euer Hochwohlgeboren. Es gibt noch immer genug zu tun, wenn die Goblins frech werden oder wilde Tiere ihren Weg durch die Taiga finden, aber es ist doch bedeutend ruhiger und es bleibt viel mehr Zeit für die Annehmlichkeiten des Lebens. Und diesen bin ich, abseits vom Dienst an meinem Herren und Grafen, ebenfalls sehr zugeneigt. Es ist sogar so, dass ich immer öfter gefragt werde, wann wir denn das nächste große Fest in Silbertann feiern werden. Immerhin gibt es noch zwei rahjagesegnete Geschwister des Grafen, die ihre Hand und ihr Herz noch nicht vergeben haben. Damit spielt der ewige Junggeselle wohl darauf an, dass auch der Bruder des Grafen sich noch kein Weib gewählt hat, obwohl man ihm nicht unbedingt nachsagt ein Kind von Traurigkeit zu sein.

Auch die Frauen des Dorfes scheinen mittlerweile mehr von dem Kampf mitbekommen zu wollen, gerade jetzt wo der fremde Südländer sich halb entkleidet und sich als wirklich ansehnlicher Geselle entpuppt. Und wem würde man es schon übel nehmen sich im Rahjamond nicht ein wenig Freude am Genuss der Schönheit zu gönnen?

Abseits des wilden Treibens, aber noch nahe genug, um alles mitzubekommen, sitzt die Muhme der fahrenden Norbarden. An einem Tisch mit gesteppter Decke, vor einer Schale aus Bronze in die sie immer wieder klackernd Knochenrunen fallen lässt, scheint sie ganz und gar bei sich zu sein, während zwei norbardische Mädchen etwas abseits von ihr stehen, vermutlich Schülerinnen und Enkelinnen gleichermaßen. Als sich aber die Grafengemahlin selbst nähert, hebt sie den Blick und auf ihrem faltigen Gesicht, welches die Lebenszeit von mehr als siebzig Götterläufen in kerbigen Tälern und runzligen Furchen eingefangen hat, zeigt sich ein Lächeln, während ihre dunklen Augen aufmerksam funkeln. Eiei, euer Hochwohlgeboren, die Götter mit Euch, die Segen der Ahnen über Euch und die Wärme des Herzens in Euch. Wollt ihr einer alten Frau die Gunst schenken, eine ihrer Weissagungen zu hören, denn ich sehe Dinge in eurer Zukunft warten, die ausgesprochen werden wollen. Ihre Stimme ist etwas krächzend, aber nun da sie die Aranierin anspricht fehlt fast jeder Hauch des breiten, norbardischen Dialektes, den sie vermutlich gegenüber ihrer eigenen Sippe anschlägt, wenn sie nicht gleich in das Alaani wechselt.

Hast du Hunger? Neben dem nivesischen Mädchen ist ein halbstarker Jugendlicher aufgetaucht. Er hat zerstrubbelt blonde Haare und viele Sommersprosse um die Nase, etwas zu lange Vorderzähne und wirkt schlaksig wie jemand, der allzu schnell gewachsen ist in der letzten Zeit. Du siehst aus als hättest du Hunger. stellt er dann noch einmal fest.

Dem Geweihten des Boron scheint sich für den Moment kaum jemand nähern zu wollen, vielleicht ist er auch einfach unbeachtet ob des Spektakels andernorts, doch gänzlich alleine ist wohl niemand auf diesem Fest und so verwundert es vielleicht lediglich, dass es die Junkerin selbst ist, die ihn anspricht und sich zu ihm gesellt. Boron zum Gruße, euer Gnaden. Ich bin Armalia Korenstein von Berstenhag, Herrin dieses Dorfes und dieser Lande. Was führt euch hierher?
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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