DSA4 [SBK2018] Hinter dem Spiegel

Beendete oder abgebrochene Abenteuer
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Gilion von Gratenfels
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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Gilion von Gratenfels » 21.04.2018 15:10

Der Frühling ist schon so weit ins Land gezogen, dass der Regen sämtliche Schneereste davon gewaschen hat und das Land unter milden Temperaturen langsam aus der Winterstarre erwacht.
Das freundliche Wetter der letzten zwei Wochen lässt überall im Abagund Büsche Bäume und die allgegenwärtige Heide ergrünen. Aus Tümpeln, Teichen und Mooren steigen noch keine beiss- und stichwütigen Sechsbeiner auf somit ist das Reisen seit ihr die Landreichsstrasse bei Otterntal verlassen habt ausgesprochen angenehm. Selbst der Westwind, der Beleman, meint es gut mit Reisenden und streicht wenn auch beständig nur seicht über die sanft hüglige Heidelandschaft.
Morgens halten sich die Nebel noch dicht über dem Boden, dann scheinen die Geschichten der Einheimischen über Fabelwesen wie Biestinger, Blütenfeen und Dryaden in den dunstigen Schwaden Gestalt anzunehmen. Selbst an einem Tag mit schlechtem Wetter hält sich Nebel und Nieselregen höchstens bis zur Mittagsstunde danach hat die Praiosscheibe genug Kraft um die Wolken aufzulösen, die Kleidung rasch zu trocknen und den Rest des Tages angenehm mild zu erwärmen.
So reist man derzeit durchs albernische Abagund über eine passable Landstrasse halbwegs gut befestigt manchmal geschottert und immer wieder wenn sie durch wassergefüllte Moorflächen führt als Knüppeldamm ausgebaut. Einige Male trifft man auf Arbeiter die die Schäden des Winters ausbessern, vereinzelt und selten gibt es ein Gasthaus, üblicherweise kommt man für einige kleine Münzen bei den gastfreundlichen Bauern unter.
DSA 4.1 oder 5? Pfhh, mir doch egal welche Regeln ich ignoriere!

Rollenspiel Stammtisch Münster

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Janko
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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Janko » 21.04.2018 16:23

Niamad ist es gewohnt zu früher Stunde aufzustehen und so hat sie sich vermutlich mit jenem Bauernpaar erhoben, das so freundlich war,ihr ein Bett für die Nacht anzubieten. Sie ist mit etwas Reisschleim oder einem belegten Brot zufrieden, tauscht sich am Frühstückstisch mit den Bauern über aktuellen Klatsch und Tratsch, sowie Geschehnisse aus und begibt sich voller Tatendrang in den Stall.
Guten Morgen, Thalaria!
Bereit, dem Wind zu trotzen?
Der prächtige Schimmel frisst stur weiter Stroh und würdigt sie keines Blickes.
Niamad sitzt nun schon seit Wochen im Sattel, reitet auf und ab und bietet an den Höfen und Burgen ihre Hilfe an.
Ihren Stiefel ist am Morgen allerdings kaum etwas vom Staub der Straßen anzusehen.

Niamad bewegt sich sehr gewandt, trotz Kettenhemd und Stahlschienen. Ihre Bewegungen sind von disziplinierter, kampferprobter Natur. Ihr Blick ist stolz und aufmerksam. Ihre Kleidung ist gepflegt und von stabiler, qualitativ hochwertiger Machart, jedoch praktikabel.
An der Seite trägt sie einen Anderthalbhänder und ein Langschwert.
Sie lächelt nachsichtig, schüttelt den Kopf und beginnt das Reittier für die Abreise bereit zu machen.

Nach einigen routinierten Handgriffen ist das Tier gesattelt, sowie Zelt, Ranzen, ein Schild und ein Zweihänder daran befestigt.
Widerwillig wird das Pferd hinaus geführt.
Niamad atmet tief ein. Sie ist das Wetter gewohnt. Es gehört einfach dazu, zu ihrer Heimat.

Sie sitzt auf, beginnt mit einem sanften Trab und geht über in einen nicht all zu schnellen Galopp.
Trifft man sie auf dem Pferd an, so macht sie einen sehr kompetenten Eindruck und wirkt sicherlich beeindruckend, vielleicht gar beängstigend, wenn die stahlgrauen Augen einen misstrauisch mustern.

Trifft man allerdings zur Mittagsstunde auf sie, so hat man vermutlich eher den Eindruck, die junge Frau wäre mitunter das erste Mal ohne Knappen unterwegs.
Die Natur scheint sich schier etwas gegen sie zu stellen.

Doch wirkt sie auf Menschen mit hoher Menschenkenntnis nicht wie eine Person, die gerne zugibt unter freiem Himmel auf Hilfe angewiesen zu sein.
So sitzt sie nicht fern ab der Straße an einem stark rauchenden Feuer und säubert das zweite Mal an diesem Tag routiniert ihre Stiefel. Der Schimmel steht unter einer gespannten Plane und frisst, als hätte er drei Tage lang nichts bekommen, während Niamads Mantel in der Sonne trocknet.
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Charzeichnung_Niamad_klein.jpg

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Belkelex
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Ungelesener Beitrag von Belkelex » 22.04.2018 12:58

Darian von Punin ist zu Fuß unterwegs. Wandern gehört zwar nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, aber es gibt schlimmeres.
Seine Magierrobe ist sauber und gepflegt der Rucksack auf seinem Rücken scheint viel zu groß für die ansonsten schwach aussehende Gestalt.
Leise murmelt oder singt er vor sich hin. Bleibt dann plötzlich stehen, holt ein Notizbuch raus, schreibt etwas auf und geht wieder weiter. Bis er auf eine kleine sich bildende Rauchsäule aufmerksam wird.
Zielstrebig geht der Mann mitte 30 auf das kleine Feuer am Straßenrand zu.

Guten Tag. Störe ich oder darf ich mich dazusetzen? Fragt er freundlich an Niamad gewannt.
Eine Pause zur Mittagszeit wäre schön. Der Magier sieht auch so aus, als könnte er die Pause gut gebrauchen.
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Lanzelind
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 22.04.2018 17:19

Das letzte Jahr war … turbulent gewesen. Erst sein überstürzter Aufbruch aus Al’Anfa, dann die Sache, in die er in Zorgan hineingeraten war. Man konnte mit Fug und Recht behaupten, dass sein Leben auf den Kopf gestellt worden war. Aber es hatten sich auch viele neue Türen geöffnet. Wie etwa eine eher zufällige Begegnung in Zorgan mit Cordaella ni Ardach, einer Schreiberin der Havena-Fanfare, die ihn schließlich in die Hauptstadt Albernias geführt hatte. Es war nicht einfach, als junger, noch unbekannter Schriftsteller Fuß zu fassen, aber es hatte sich doch zumindest die ein oder andere vielversprechende Option ergeben …

Wie etwa die Bekanntschaft des Freiherrn Eochaid ui Sainglir und seiner Frau Megrim. Man war sich sofort sympathisch gewesen und Eochaids Einladung, die beiden doch einmal auf ihrem Gut in der Nähe von Traviarim zu besuchen, war so herzlich gewesen, dass er sie schlecht hatte abschlagen können. Auch wenn die Blicke, die Megrim ihm hin und wieder zugeworfen hatte, wenn sie sich, insbesondere von ihrem Gatten, unbeobachtet gefühlt hatte, in Emilio eine gewisse Vorsicht aufkeimen ließen. Er kannte diese Blicke … und sie bedeuteten meistens Ärger.

Er hatte sich dagegen entschieden, per Kutsche zu reisen – einmal aus ganz profan finanziellen Gründen, dann aber auch, weil er sich mehr Inspiration für sein nächstes Werk erhoffte, wenn er diese Reise zu Fuß antrat. Und wie es sich gezeigt hatte, war es die richtige Entscheidung gewesen. Besonders in den Morgenstunden zeigte sich der Abagund von einer mystischen, geheimnisvollen Seite, die die Ideen nur so sprudeln ließen. Da konnte man auch glatt über die doch recht frische Witterung hinweg sehen. Andererseits fehlte die ewig präsente Schwüle seiner Heimat – was er als durchaus angenehm empfand.

So nähert sich also eine weitere Gestalt aus Richtung Norden Niamads Lagerfeuer. Hochgewachsen und mit aufrechtem Gang, der die militärische Ausbildung nie so ganz leugnen kann, die ebenmäßigen Züge südländisch geschnitten, die Kleidung ordentlich und ehemals wohl teuer, auch wenn man bei näherem Hinsehen doch die einen oder anderen Verschleißspuren sieht.
„Die Zwölfe zum Gruße“, nickt er der Kriegerin und dem Magier freundlich zu, bleibt jedoch erst einmal in gebührendem Abstand stehen und erkundigt sich höflich: „Wäre vielleicht auch für mich noch ein Platz frei?“

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Belkelex
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Ungelesener Beitrag von Belkelex » 22.04.2018 19:30

Darian zuckt zusammen und dreht sich um.
Ich muss wahrlich tief in Gedanken gewesen sein, dass ich nicht bemerkt habe, dass ihr knapp hinter mir gegangen seid.
Er schaut sich kurz in der Gegend um damit er nicht nocheinmal so überrascht wird.
Aus der Nähe wirkt er noch schwächlicher jedoch zeigt seine Haut, dass er außer in Bibliotheken auch viel Zeit an der frischen Luft verbringt.
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Janko
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Ungelesener Beitrag von Janko » 22.04.2018 20:39

Niamad hebt den Blick, als sie Darians Schritte näher kommen hört. Rasch nickt sie und zieht den linken Stiefel wieder an, dem armen Mann notfalls mit dem Ranzen zu helfen.
Efferd mit euch! Natürlich. Setzt Euch nur, stimmt die fremde Frau zu und wedelt den Rauch mit der linken Hand zur Seite, als er just in diesem Moment in ihr Gesicht schlägt.

Niamad ni Furlani von der .. einstmals sehr schönen .. Burg Yantibair, stellt sie sich knapp vor, winkt jedoch sogleich ab.
Doch Ihr seht mir nicht aus als wärt Ihr von hier. Neugier schwingt in ihrer Stimme mit, doch blickt sie den Magier nicht etwa fragend an, sondern war im Begriff sich zu setzen.
Je nachdem ob er Hilfe braucht nach dem Ranzen abnehmen oder währenddessen.

Als sich allerdings eine weitere Person nähert steht sie wieder auf, strafft ihren Körper automatisch und mustert den näher kommenden um einiges länger als den Magier.

Selbstverständlich. Setzt Euch nur.
Kurz bleibt sie noch stehen, bis sich der Fremde setzt und stellt sich dann erneut ihm vor.

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Ungelesener Beitrag von Belkelex » 22.04.2018 22:50

Er scheint keine Hilfe bei dem Rucksack zu brauchen. Scheint zwar sperrig, aber nicht schwer zu sein.
Vielen Dank. Darian von Punin ist mein Name. Adeptus Maior der Magierakademie zu Punin.
Bevor Darian sich setzt, holt er eine Decke die er auf den Boden legt. Er setzt sich so, dass auch noch Platz für den weiteren Neuankömmling wäre.
Neben dem obligatorischem Magierstab, der bei ihm mit einem Drachen am Kopf verziert ist, hat er noch ein grazieles Schwert an den Rucksack gebunden. Seine Magierrobe scheint aus seltsamen Stoff zu sein, er ist nicht nur grau, sonder schimmert auch leicht.
Und nein, von hier bin ich bei weitem nicht. Aber da ich seit Jahren mehr unterwegs als Zuhause bin, verliert der Ursprung meiner Reise immer mehr an Bedeutung. Anscheinend machen seine Gedanken grade einen kleinen Sprung mehr zu sich selbst sagt er dann. Stimmt eigentlich. Vielleicht sollte ich mich mittlerweile irgendwie anders nennen.
Er kramt etwas Brot und Käse aus dem Rucksack um es mit allen zu teilen.
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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 23.04.2018 09:38

"Verzeiht, ich wollte euch nicht erschrecken," erwidert Emilio ruhig und wo schon der Schnitt seiner Kleidung Anklänge an die Mode der Südlande zeigt, ist spätestens jetzt, wo er mit dem verschliffenen Akzent des Brabaci zu sprechen beginnt, seine Herkunft klar.

Niamads prüfender Blick bringt ihn dazu, unwillkürlich Haltung anzunehmen, ehe er sich daran erinnert und recht knapp seinen Namen zu nennen, "Emilio Felipe Bayardez,". bevor er sich daran erinnert, dass sie hier weit, weit weg von der Flotte sind und nicht auch noch Dienstgrad und Schiff nennt, sondern sich mit einem kleinen Schmunzeln, das wohl in erster Linie auf sich selbst gemünzt ist, wieder etwas zu entspannen. "Aus Al'Anfa. Sehr erfreut, eure Bekanntschaft zu machen." Vorsichtig wartet er die Reaktionen ab, er hatte schon des Öfteren erlebt, dass seine Heimatstadt gewisse Vorbehalte auslöste. Immerhin sollte die Flotte wohl Besseres zu tun haben, als irgendwo in der albernischen Provinz nach ihm zu fahnden ...

Der etwa 1,85 Schritt große Südländer. der ungefähr Ende 20 sein mag, trägt eine Hose aus festem, schwarzem Stoff und ein Hemd mit gebauschten Ärmeln, das ehemals wohl mal weiß war, darüber einen Kürass (den er wohl hauptsächlich aus praktischen Erwägungen angelegt hat) und eine ebenfalls dunkle Jacke, die bei näherem Hinsehen etwas an eine Uniformjacke erinnert, auch wenn jegliche Abzeichen fehlen. Aber sie hält den
Regen ganz gut ab. Seine Füße stecken in dunklen Stulpenstiefeln. Als Bewaffnung sieht man einen Säbel, dessen prunkvoll gearbeiteter Griffkorb ins Auge fällt, einen schlanken Linkhanddolch sowie eine Balestrina. Seine Habseligkeiten trägt er in einem Tragebeutel bei sich. Was noch auffallen könnte ist die Tatsache, dass seine schmalen, schlanken Finger - eher die Finger eines Künstlers als die eines Söldners oder Kriegers - von ein paar Tintenflecken gezeichnet sind.

Als Niamad ihm dann einen Platz anbietet und Darian so zuvorkommend ist, auf seiner Decke etwas Platz zu machen, lässt er sich mit einem Lächeln und einem "Vielen Dank" nieder, nimmt auch gerne etwas von dem angebotenen Brot und Käse und bietet seinerseits ein bisschen Hartwurst an. "Und was führt euch in die Gegend?" fragt er dann, um ein wenig Konversation zu betreiben.

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Janko
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Ungelesener Beitrag von Janko » 24.04.2018 14:10

Die Kriegerin setzt sich wieder auf jenen Baumstamm, auf dem sie zuvor Platz genommen hatte und nimmt wieder die Bürste zur Hand, sich nun dem rechten Stiefel zu widmen. Der Anstand veranlasst sie diesen dieses Mal nicht dafür auszuziehen, winkelt das Bein etwas an und beginnt zu putzen.
Sie nickt knapp auf die Überlegung des Magiers hin.
Das kannte sie nur all zu gut. Wieviel Götterläufe hatte sie inzwischen fernab der Heimat verbracht? Hätte sie vermeiden können, was geschah, wäre sie nicht fortgegangen? Bittere Trauer überfällt die Kriegerin einen kurzen Augenblick, dann schaut sie wieder von ihrem Stiefel auf.

Al'Anfa? Wenn sie die Gerüchte über jene Pestbeule kennt, so gibt sie wohl nicht viel auf solcherlei Geschichten.
Erneut nickt sie nur knapp.
Ich hoffe auf einem Turnier in der Nähe von Burg Crumold mit Wulfgrimm ui Niamrod die Klinge kreuzen zu dürfen. In ihrer Stimme klingt Verehrung mit. Der Vogt von Fürstlich Baumwassern genießt seit seinem überraschenden Sieg auf einer Hochzeitsturney hohes Ansehen in Albernien.
Und Ihr?
Sie blickt prüfend auf eine Stelle an der Spitze des Stiefels, nickt zufrieden, legt die Bürste bei Seite und schaut Emilio neugierig an.

Das Essen der Fremden hat sie bisher ausgeschlagen.
Das Pferd hinter ihr allerdings schaut neugierig in die Richtung der Fremden und macht zwei Schritte in ihre Richtung.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 27.04.2018 17:45

Hinter den kleinen Bäumen an dem die Plane befestigt ist und dem anderen Gehölz das hier versucht weiter hinauszuwachsen knackt es plötzlich und deutliche Schritte sind kurz darauf zu hören. Niemand würde versuchen sich so anzuschleichen. Offenbar sucht einfach jemand einen Weg durch das Gestrüpp.

Kurz darauf tritt eine Frau auf die Straße, nicht weit von euch. Sie ist vielleicht zwischen 20 und 30 Jahren alt, hat dunkelblonde Haare die zu einem einfachen Zopf gebunden sind. Sie wirkt recht burschikos, ihre Nase ist leicht Knollig, die Lippen etwas wulstig. Keine besondere Schönheit, aber auch nicht hässlich, eher eine gewöhnliche bäuerlich anmutende Erscheinung.
Sie trägt ein einfaches grünlich, braunes Gewand aus robustem Stoff, festes Schuhwerk und einen Rucksack an dem eine Decke befestigt ist sowie eine Umhängetasche.
Mit der einen Hand versucht sie einen Wanderstab aus dem Gestrüpp zu befreien, die andere Hand ist voll mit einem Bündel aus größeren Pflanzen mit langen dunkelbraunen, offenbar gewaschenen, Wurzeln und haarigen Blättern.*

Kaum ist der Stab befreit winkt sie mit dieser Hand zu euch hinüber und lächelt. Sie kommt schnurrstracks auf euch zu. Ihre grünen Augen blitzen fröhlich auf.

An ihrer Gürteltasche hängt ein seltsam anzusehener Talisman aus kleinen Knochen, einer Feder und geflochtenen Pflanzenteilen, an einem Leerband der beim gehen lustig hin- und herbaumelt. Auf ihre einfache Gewandung ist in Herzhöhe eine Weizenähre aufgestickt.

“Peraine zum Gruße! Braucht ihr Hilfe?“ fragt sie und blickt prüfend in die Runde. Ihre Mundart weist sie nicht als Einheimische aus. Klingt zumindest irgendwie anders.


*Beinwell, wers wissen kann/mag

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Lanzelind
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 27.04.2018 22:46

"Ah", meint Emilio, als Niamad davon erzählt, dass sie mit einem gewissen ui Nimrod die Klingen kreuzen will und bemüht sich, sich nicht anmerken zu lassen, dass er keine Ahnung hat, wer das ist. Vielleicht ist der Name einmal in einem Gespräch gefallen, aber wenn, dann erinnert er sich nicht. "Da wünsche ich euch schon einmal viel Erfolg. Ich selbst folge einer Einladung des Freiherrn Eochaid ui Sainglir und seiner Frau, vielleicht kennt ihr sie? Ganz reizende Leute, wir haben uns in Havena kennen gelernt, ich ... " Unvermittelt hält er inne, erhebt sich aus einem vorerst nur ihm bekannten Grund und tritt einen Schritt von der Decke und wohl auch von Niamads Pferd weg. Doch bevor man nachfragen kann, raschelt es auch schon im Gebüsch und eine weitere Reisende betritt die Szene. Ein südländisch aussehender Mann, der gerade noch sehr skeptisch auf die Decke, auf der ein weiterer Mann, offensichtlich ein Magier sitzt, schaute und etwas angespannt wirkt*, wendet sich der jungen Frau mit einem Lächeln zu. "Peraine und Travia zum Gruße. Danke für euer freundliches Angebot, aber wir machen nur ein wenig Rast." Er deutet eine leichte Verneigung an. "Emilio Felipe Bayardez, reisender Schriftsteller" Wieder schweift sein Blick zu der Decke, aber was auch immer da war, es ist fort, denn man kann sehen, wie er sich merklich entspannt.

Eine recht stattliche Spinne huscht davon und lacht sich in eine ihrer 8 Fäustchen ....

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Ungelesener Beitrag von Janko » 28.04.2018 04:28

Thalaria, lass den Mann in Ruhe essen, ertönt die befehlsgewohnte Stimme der Frau, als Emilio scheinbar vor dem Pferd flieht.
Der Schimmel macht sogleich kehrt und frisst weiter.
Niamad nickt auf die Worte des Schriftstellers, als es auch schon raschelt, sie sich erhebt und neugierig in Richtung der jungen Frau schaut.
Sie selbst mag vielleicht gerade einmal 20 Götterläufe gesehen haben.

Sie streicht sich eine Strähne ihrer dunkelblonden Haare aus dem Gesicht und mustert die Fremde kurz, bevor auch sie sich erhebt und knapp vorstellt.
Niamad ni Furlani.
Wie der Herr schon sagte, nutzen wir nur die Sonne und rasten.

Mit einem Kopfnicken deutet sie auf den zum Trocknen aufgehangenen Mantel und setzt sich wieder.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 28.04.2018 09:11

“Ah ich hatte euer Signalfeuer gesehen und..“ sie blickt zu dem rauchigen laienhaften Feuer und wieder in die Runde. Leichtes rot bildet sich auf ihren Wangen. “Aber umso besser nicht wahr? Ich bin Schwester Permine. Na wenn ich schon mal da bin, vielleicht habt ihr noch einen Platz an eurem.. Feuer für mich? “ meint sie lächelnd und schaut dann in die Runde und zu dem Mann bei dem es sich offenbar um einen Magier handelt.

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Ungelesener Beitrag von Belkelex » 29.04.2018 10:24

Und ich bin auf dem Weg nach... Er bricht ab, als er die Geräusche aus dem Wald hört und schaut in die Richtung.
Nachdem sich alle erneut vorgestellt haben sagt er dann. Meine Name ist Darian von Punin und ich denke Grade darüber nach hier ein Gasthaus zu errichten, hier scheint viel Betrieb zu sein. Er deutet auf den Boden neben sich. Ihr dürft uns gerne Gesellschaft leisten, nur hat das Gasthaus noch keine Stühle.
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Ungelesener Beitrag von Janko » 29.04.2018 11:29

Niamad nickt zustimmend.
Nun, dann hätte ich gerne einen Tee und etwas Rehrücken, gut durch. Sie grinst, hat sie doch wahrlich nicht mit so viel Gesellschaft gerechnet.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 29.04.2018 11:41

"Punin.. oho.. das ist eine große Stadt im Süden, nicht wahr? Und einen Schriftsteller habe ich auch noch nie getroffen. Großartig. Furlani habe ich dagegen schon mal gehört.. ich glaube in einem Lied.. irgendwas mit einer Seeschlange ..mhmm.. Aus dem Beinwell hier lassen sich jedenfalls wunderbar Tee und eine Gemüsesuppe zaubern, falls das ein Reh ersetzen kann. Leider habe ich nur einen Topf und der ist recht klein.. vielleicht mache ich erst den Tee, ein Feuer haben wir ja, wer braucht da schon Stühle?" die Frau lächelt gut gelaunt und hat offenbar auch keine Angst zuviele Worte zu verlieren.
Sie setzt ihren Rucksack, die Tasche und das Pflanzenbündel ab und geht dann zum Feuer um es mit einem längeren Ast etwas umzuarangieren. Ein paar sehr feuchte Äste an denen noch Blätter sind schiebt sie an den Rand und schon nach wenigen Handgriffen beginnt der Rauch weniger zu werden.

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Ungelesener Beitrag von Janko » 29.04.2018 15:17

Niamad blickt überrascht drein, als Permine als Ortsfremde das Lied über die Seeschlange erwähnt.
Ich weiß nicht welche der Varianten Ihr gehört habt. Darin geht es um meinen Großvater, der die Seeschlange damals erschlug.

Zum Glück war es nicht an mir, dieses Werk wiederholen zu müssen ..
fügt sie seufzend hinzu, mehr zu sich selbst, als zu einem der Anwesenden.

Kurz darauf, aus ihren Gedanken gerissen, blickt sie auf und erklärt knapp: Einige Schergen haben versucht sie auferstehen zu lassen.
Ihre Miene verrät dass es bei einem Versuch geblieben ist.

Als Permine von Beinwell, Gemüsesuppe und Tee kochen spricht, schaut die Kriegerin etwas überrascht drein.
Natürlich hat sie dieses Beinwell schon des öfteren irgendwo wachsen sehen. Aber kann man davon tatsächlich Tee machen? Ob das schmeckt?
Aufmerksam schaut Niamad Permine zu.

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Ungelesener Beitrag von Belkelex » 29.04.2018 16:37

Vor ein Paar Jahren habe ich vor einem Gericht von ein Paar Achaz eine Gruppe Menschen als Rechtsgelehrter verteidigt. Sie waren angeklagt eine Seeschlange erschlagen zu haben, welche dort als Heilig gillt. Ich konnte es dann so drehen, dass der Kampf eine göttliche Prüfung war und sie durch ihren Sieg die Prüfung bestanden haben.
Er sagt das mit einem gewissen stolz, und meint es scheinbar völlig ernst. Ich hatte zum Glück vorher Gelegenheit ein paar alte Rechtsschriften auswendig zu lernen. So war es mir schließlich möglich einen Freispruch zu erwirken.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 29.04.2018 18:27

Als Niamad ihre Stute ausschimpft, meint Emilio: "Oh nein, das ist kein Problem ... ich ..." hatte Angst vor der kleinen Spinne, die eben über die Decke lief. Das klingt dann doch zu peinlich. Sind albernische Spinnen in der Regel eigentlich giftig? Zum Glück wendet sich das Gespräch dann auch schon anderen Dingen zu.

Der Alanfaner schaut interessiert von einem zum anderen, muss leicht schmunzeln, als Permine meint, sie habe noch nie einen Schriftsteller getroffen. "Da habe ich ja das Glück, in eine illustre Runde hinein geraten zu sein", meint er mit einem Lächeln. "Mir scheint, ihr habt so einiges zu erzählen. Was mir als Schriftsteller auf der Suche nach Geschichten natürlich nur zu gelegen kommt. Ich würde gern mehr davon erfahren - oh, aber natürlich nur, wenn ihr wollt" beeilt er sich zu sagen. "Mit Achaz hatte ich in meiner Zeit im Süden auch schon zu tun, allerdings meist eher im Rahmen militärischer Unternehmungen. Auf einer Expedition haben wir einmal einige Waldmenschen befreit, die von Achaz gefangen worden waren und geopfert werden sollten ..." Er scheint noch etwas sagen zu wollen, belässt es dann aber dabei. "Wie dem auch sei, insbesondere die Geschichte über die Seeschlange würde mich interessieren und natürlich auch einige lokale Geschichten. Was ich so hörte, ist Albernia ein wahrer Quell der Inspiration..."

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 29.04.2018 21:31

Permine denkt noch etwas angestrengt darüber nach wie dieses Lied denn noch gegangen war, als das Gespräch seinen lauf nimmt. Wie schön!
Erstaunt schaut sie zu dem offensichtlichen Magier “Oha hochgelehrter Herr, da habt ihr wahrhaftig erstaunliches vollbracht. Es ist vermutlich nicht leicht sich über so kurze Zeit in eine so fremde Kultur einzufinden und sie dann auch noch mit ihren eigenen Rechten zu schlagen. Hut ab! „.

Dann wendet sie sich wieder an den südländischen Schriftsteller “Mir scheint auch ihr seid genau am richtigen Fleck! Ich habe über diese Seeschlange gehört sie hat Teile einer Burg an der Küste gefressen und man hat einen Turm auf sie niederstützen lassen um sie zu erschlagen und das seitdem das Schloss verflucht ist.. glaube ich... über den Winter hört man viele Geschichten und Weisen, vielleicht vermische ich auch etwas. So ein Wesen wiederbeleben zu wollen.. nunja.. dazu fällt mir viel ein, und auch wenig.. zumindest wenig gutes. Den Göttern sei Dank das es wohl nicht dazu gekommen ist“ sagt sie und beginnt in ihrem Rucksack zu wühlen und zieht einen kleinen Kupferkessel hervor der vollgestopft ist mit allerhand Zeug das die Frau einfach ausräumt ihn auspustet und ihn dann mit dem Wasser ihrer Wasserflasche füllt um ihn dann direkt auf das die glühenden Äste zu stellen.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 30.04.2018 09:15

Emilio nickt zustimmend zu Permines Worte an Darian: "In der Tat, das verdient großen Respekt, gelehrter Herr. Darf ich fragen, wo ihr auf diese Achaz getroffen seid?"

"Was für eine unglaubliche Geschichte!", ruft er sodann durchaus begeistert bei Permines Zusammenfassung aus und zückt ein kleines Buch, in das er einige Eintragungen macht. Falls man zufällig einen Blick hinein wirft, kann man neben Text auch einige Skizzen sehen, etwa Studien von Pflanzen oder exotischen Tieren, aber auch die ein oder andere menschliche anatomische Studie.

Er sieht zu Niamad "Und euer Großvater hat die Schlange damals erschlagen? Es ist mir eine überaus große Ehre, die Bekanntschaft der Enkelin einer so berühmten Persönlichkeit zu machen. Und ja, ich stimme euch zu, euer Gnaden, es ist gut, dass eine Auferstehung dieses Wesens verhindert werden konnte." Er schaut Permine interessiert bei ihren Vorbereitungen zu und fragt sie: "Und was führt euch in diese Gegend?"

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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 30.04.2018 09:42

“Ach das ist einen längere und nicht so aufregende Geschichte schätze ich, ich war in Nostria und es war schon zu spät um vor dem Winter zurück nach Weiden zu reisen, also habe ich den Winter hier in einem kleinen Siechenhaus verbracht. Da vertreibt man sich gerne die Zeit mit Geschichten und Liedern.. „ nimmt sich Permine lieber zurück und überlässt anderen das Feld für großartige Geschichten, sie zupft nach und nach Blätter von den Pflanzen und wirft sie in den kleinen Topf. Vermutlich würde das Wasser gar nicht richtig kochen bei den dürren Ästchen die es speisten, für eine Suppe würde das wohl nicht reichen, aber erstmal Tee trinken, vermutlich war hier eh alles an Holz reichlich feucht was sich finden ließ.

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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Belkelex » 30.04.2018 21:23

Nun es war weit im Süden. In einem abgelegen Tal. Ein Tal wo die echsische Kultur noch so gelebt wurde wie vor Jahrtausenden. Es war eine äußerst interessante Reise. Aber das Klima war furchtbar. Fügt er lächelnd hinzu.
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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 30.04.2018 22:09

Permine verzieht ein bisschen das Gesicht nach den Worten des Magiers "Oh das wäre gar nichts für mich, wenn es so heiß ist.. ach nein. Im Orkland soll es auch Achaz geben.. habe ich zumindest gehört. Begegnet ist mir allerdings keiner" erzählt sie Blätterzupfend.

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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 30.04.2018 22:15

"Ja, das Klima im Süden kann schon ein wenig anstrengend sein, insbesondere, wenn man es nicht gewohnt ist," stimmt Emilio zu. "Wobei ich ja sagen muss, dass ich es hier im Norden manchmal schon etwas frisch finde. Aber es ist wahrscheinlich einfach eine Sache der Gewohnheit."

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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 30.04.2018 22:17

"Stammt ihr auch aus Punin?" erkundigt sich Permine freundlich bei Emilio.

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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 30.04.2018 22:42

"Oh nein," antwortet der Schriftsteller "Ich komme ursprünglich aus Al'Anfa."

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 30.04.2018 22:44

"Oh.. Oh! Achja, das ist ja ganz am Ende der Welt glaube ich, also von hier aus gesehen.. und glaubenstechnisch ja auch etwas weiter weg von Punin" meint die Frau und kichert etwas verlegen.

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[SBK2018] Hinter dem Spiegel

Ungelesener Beitrag von Belkelex » 01.05.2018 19:07

Als das Gespräch zum Thema Glauben kommt, zieht Darian kurz eine Augenbraue hoch, schaut die Geweihte an und blickt dann ins Feuer, während er sich kurz über die Lippen leckt.
Menschen mit Menschenkenntnis können Erkennen, dass er dazu gerne etwas sagen würde sich aber aus irgendwelchen Gründen zurückhält.
Bis es dann doch aus ihm heraus richtig. Nun in Al' Anfa betet man schließlich auch zu Boron, womit diese Religion genauso zu behandeln ist wie die Anbetung von Boron in Punin.
Auch wenn es leichte Unterschiede gibt, sind diese doch verschwindend gering im Vergleich zu anderen Religionen, zum Beispiel der Achaz, der Novadis, Orks, Nivesen, Mohas oder der alten Elfen.
Jeder betet zu dem, den er für richtig hält und meiner Meinung sollte man dies genauso dulden, wie die Ablehnung der Anbetung von mächtigen Wesen, nur weil sie mächtig sind und ihre Meinung sich mit der eigenen gelegentlich überschneidet.

Er schaut zu Permine. Versteht mich bitte nicht falsch, ich glaube an diese mächtigen Wesen die ihr als Götter verehrt. Es gibt genügend Beweise für ihre Existenz. Jedoch lehne ich es ab zu einem oder mehreren dieser Wesen zu beten.
Normalerweise versuchen, besonders Geweihte der zwölf Götter, mich ab jetzt auf den richtigen Pfad zurück zu geleiten. Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr diese Versuche unterlässt. Es erspart uns beiden Zeit und Frust. Ich erinnere mich an vierzehn Gespräche dieser Art und alle waren zu 85% gleich.
Und bevor die nächste gewohnte Frage kommt, nein ich bin nicht mit den Dämonen im Bunde. Aus dem gleichen Grund.
Ich hoffe ihr versteht. Ich hätte es am liebsten garnicht erst angesprochen, aber auf diese Weise, dem nachträglich Herausfinden, haben schließlich zehn der vierzehn Gespräche angefangen. Nur vier Diskussionen begannen nach dem sofortigen kundtun meiner Meinung zu diesem Thema. Immerhin acht Mal sahen meine Gesprächspartner danach von einer Rettung meiner Seele ab und wir konnten uns nett und neutral über alles mögliche unterhalten. Sogar über Religion.

Sein Blick ist wie seine Stimme neutral bis freundlich und gefasst. Seine selbstbewusste Ausstrahlung sagt, lebe damit oder nicht, aber du wirst meine Meinung nicht ändern.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 01.05.2018 20:01

Permine schaut den Magier mit großen Augen an als der bislang eher Wortkarge Mann plötzlich so mit Worten um sich wirft. Vielleicht war er deswegen bislang so ruhig geblieben.
Am Ende lächelt sie freundlich. “Und das ohne eine Tasse Tee in der Hand..“ sagt sie leicht grinsend, als wäre sie schon ein altes Großmütterchen, was sie freilich nicht ist. Sie denkt kurz nach bevor sie antwortet. “Einen Nichtgläubigen trifft man auch nicht alle Tage, Andersgläubige traf ich allerdings schon einige. Oder solche die zu den Göttern beteten, sich aber nicht nach ihren Geboten und Lehren verhielten. Wenn also der Glaube nicht vom schlechten abhält, so hält einen der Unglaube vermutlich auch nicht vom guten ab, hochgelehrter Herr. Falls ihr eines Tages bereit für den Glauben seid, wird er euch mit offenen Armen empfangen. Und solltet ihr ihn finden wollen, helfe ich euch gerne, aber ich verarzte keine Wunde die nicht da ist“ erklärt sie und zuckt leicht mit den Schultern

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