DSA4 Die Reise der Omoi Mono

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Jadoran
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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Jadoran » 13.02.2018 12:56

Montag, 1. Tag: Die Abfahrt
Grangor, Altgrangor, Luftschiffwerft des Dardalion Horungourd
Da der Start und die Landung eines Zeppelins immer noch eine Attraktion ist, vor allem der eines brandneuen, hat man sich offenbar entschlossen, einen richtig großen Aufstand darum zu veranstalten. In den Gassen und entlang des Grooten Waats drängeln sich schon seit Stunden die Schaulustigen, um einen Blick auf die Bootswerft Dardalion Horoungourds und die bereits am Pier schwebende Omoi Mono zu erhaschen.
Eine Blaskapelle der Schiffsbauerzunft spielt lustige Marschmusik auf, Straßenhändler vertreiben Süßigkeiten, Heißgetränke und Ansichtskarten, und Fenster und Mauern sind dicht besetzt. Es ist aber auch ein Anblick, wie man ihn nicht alle Tage bekommt.
Fast die gesamte Mannschaft steht in Paradeuniform auf dem Pier. Auf eilig aufgebauten Tribünen sitzen diverse Notablen, während die Finanziers der Expedition mit auf der Ehrentribüne Platz genommen haben. Alle sind anwesend. Die am Bau beteiligten Handwerkszünfte mit ihren Fahnen. Die Notablen und – frisch eingetroffen nach einer außerplanmäßig 'ermöglichten' kurzen Führung durch das Schiff, sogar der junge Herzog persönlich, und – vielleicht wegen dessen Anwesenheit - auch vollzählig die Innere Stube. Ganz großer Bahnhof, wie man neuerdings sagt.
Trotzdem dominiert die Omoi Mono das Geschehen. Sie ist ein prächtiges Schiff, völlig ohne die Hilfssegel, die so viele Experimentalschiffe für Vortrieb oder Navigation benutzen, schlank und lang, das bislang größte jemals in Grangor gebaute Luftschiff. Der Ballonkörper ist beinahe hundert Schritt lang, und die Gondel hängt nicht an Seilen darunter, sondern ist fest mit ihm verbunden. So wirkt sie schlank und schnell. Die Gondel ist aus hellem Holz, mit glänzend polierten Bronze- und Messingbeschlägen, und großzügig verglast. Zwei Stockwerke ist sie hoch. Der Antrieb scheint über vier zylindrische Propelleranordnungen zu funktionieren, was – wenig erstaunlich für ein Luftschiff - auf einen magischen Antrieb schließen lässt, über den ein paar anwesende Magier der Grangorer Akademie Mutmaßungen anstellen..

Für die Passagiere ist es das erste Mal, dass sie das Luftschiff sehen, und da inmitten der versammelten Prominenz die besten Plätze belegt sind, wartet das kleine Grüppchen unter dem Vordach der Werftkantine und bekommt momentan das Luftschiff hauptsächlich von unten zu sehen. In Empfang genommen wurden die Helden durch eine zwergische Kontormitarbeiterin, die immer wieder nervös auf ihre Liste schaut, weil die zuerst eingetroffene Passagierin schlechte Laune zu haben scheint und obendrein noch eine Passagierin fehlt, obwohl es schon neun Uhr ist und eigentlich alle Passagiere um die achte Stunde da sein sollten.
Die zuerst gekommene junge Dame ist eine typische 'Spezialistin'. Sie hat sich mit Elisa Baumschatten vorgestellt, ist schlank, adrett aber robust gekleidet und ist ausgewiesen als Kontoristin des Bankhauses Marcian & Phecadillo, die sich in Fasar um Geschäfte kümmern soll. Eine schöne junge Frau, der ihr Selbstbewusstsein anzusehen ist. Die Passagierin, die noch fehlt, ist offenbar Adepta Minora Jolanda Scherfflinger, die kürzlich freigesprochene Magierin der hiesigen Akademie und Beste ihres Jahrgangs, wie Korinojiber sich unscharf an sie erinnert. Mittelgroß, mittelbraunes Haar, still, sehr fleißig und sorgfältig, etwas verträumt und entsetzlich schüchtern. Für ihr Alter eine gute Illusionistin. Warum Fräulein Baumschatten etwas verstimmt ist, kann man nur ahnen, aber ein möglicher Anhaltspunkt befindet sich in Sichtweite:
Die gut gedrillt in Reih und Glied angetretene Mannschaft ist erstaunlich zahlreich - fast ein ganzes Dutzend – und auf den ersten Blick offenbar komplett weiblich und recht jugendlich. Die weisse Paradeuniform besteht aus einem gefälteltem Belhanker Röcklein, einem nicht einmal bis zur Taille reichendem kurzen Jäckchen, einer weißen Uniformbluse mit verknotetem blauen Halstuch, knielangen weißen Wollstrümpfen und einem kleinen weißen Hütchen. Es ist an den schlanken jungen Frauen sehr kleidsam – zumindest scheinen die meisten Männer und jungen Frauen der Meinung zu sein, wohingegen eine größere Anzahl ehrenwerter Damen im Publikum nicht ohne Berechtigung darauf hinweist, dass dies nicht gerade ein den Sitten Grangors entsprechender Aufzug sei sondern besser nach Belhanka passe.
Aber es passt auch irgendwie zu dem eleganten Luftschiff, das sie bemannen sollen. Es folgen Reden, in Reihenfolge des sozialen Status, beginnend mit dem Herzog, der einflechtet, dass er sich darauf freut, auch einmal mit dem Schiff zu reisen, und obwohl sich angeblich jeder bemüht, sich kurz zu fassen, kam man nicht umhin, den die ganze Zeit lang kerzengerade stehenden Mädchen Respekt zu zollen. Dann endlich beginnt die Musik wieder zu spielen und die Passagiere des Jungfernfluges dürfen an Bord, und gerade mit dem Ende der letzten Rede kommt mit hochrotem Gesicht eine junge Frau in einer schlichten Reiserobe ganz undamenhaft angehastet, eine Reisetasche mit beiden Händen schleppend, ein Idealmodell, falls ein Bildhauer eine Statue namens 'Verlegenheit' hauen will. Die zwergische Empfangskontoristin hakt erleichtert den letzten Namen ab, begrüßt die Nachzüglerin und bittet dann die Passagiere ihr zu folgen.

Die Mannschaft eilte mit dem Ende der Reden bis auf ein kleines Begrüßungskommando auf ihre Plätze, und während die Kapelle 'Horasia regiert die Welllen' intoniert, Konfetti geworfen und sogar vereinzeltes Feuerwerk gezündet wird, werden die Passagiere von der hochgewachsenen Quartiermeisterin und zwei Matrosinnen in Empfang genommen. „Signores und Signoras. Im Namen der Kapitänin Nicodema Rotkehlchen heiße ich sie auf der Omoi Mono willkommen. Mein Name ist Larahja ya Doggerbank, ich bin der dritte Offizier. Bitte folgen sie mir.“ Man würde sie durchaus hübsch nennen – wenn sie nicht so immens lang aufgeschossen wäre: sie ist beinahe volle zwei Schritt lang. Und wenn sie lächeln würde. Die Matrosinnen sichern die Gangway, bitten Peronia, den Hund anzuleinen und tragen Gerons große Transportkiste in einen kleinen Laderaum nahe dem Einstieg, während Laharja erste Sicherheitshinweise gibt und höflich darauf hinweist, dass das Rauchen nur im Salon und die Benutzung des Bordlavatoires nicht über bewohnten Gebieten gestattet ist.
Es geht nach achtern, und hier weist die Blondine, die bei jeder Tür den Kopf einziehen muss, höflich und korrekt, aber doch ziemlich steif die Kajüten zu. „Wenn Sie den Start verfolgen wollen, so haben sie den besten Ausblick vom Salon achtern. Bitte verwenden sie stets die Sicherheitsleinen, wenn sie den Balkon betreten. Alles weitere erfahren Sie, sobald wir die Reiseflughöhe erreicht haben. Bitte bleiben Sie zu ihrer eigenen Sicherheit den Betriebsräumen fern.“

Die Kabinen sind hochwertig eingerichtet aber – wie auf Schiffen üblich - sehr klein. Die Passagiere haben Einzelkabinen, in denen sich ein Bett befindet, darüber Ablagefächer, unter dem Bett ist Platz für zwei Seekisten. Ein Stuhl und eine kleine Schreibplatte vor dem Bullauge, ein schmales Schränkchen und ein winziger Waschtisch ist alles, aber für den erfahrenen Reisenden genug. Die Mannschaft und, vom Kapitän abgesehen, selbst die Offiziere, teilten sich zwei oder Vierbettkabinen. Es gibt im Vorschiff eine Mannschaftsmesse und mittschiffs den Kapitänstisch, an dem Offiziere und Passagiere zusammen essen. Die Kabinen der Passagiere befinden sich sämtlich achtern, wo es auch einen als Aufenthaltsraum gedachten Salon gibt, der sich über beide Stockwerke des Rumpfes erstreckt und dank großzügiger Verglasung des hinteren Teiles lichtdurchflutet ist. Zwei Türen führen auf einen mit einem gut brusthohen Geländer übersehenen Balkon, und an jeder Tür mahnt ein graviertes Schild deutlich. „Stets Sicherheitsleine einhaken!“ Zwei korbartige Ausbuchtungen mit Einhängehaken für Arbalonen dienen der Verteidigung des Schiffes, aber notfalls fänden wohl auch ein Dutzend Schützen auf dem Balkon Platz.
Die Bücherregale sind mit hölzernen Gittern verschlossen und die Möbel, wie so oft auf Schiffen, arretiert, damit sie beim Schlingern nicht ins Rutschen kommen können. Ein kleiner Ofen sorgt notfalls für Wärme, aber aus Platz und Gewichtsgründen ist zum Heizen die teure Zwergenkohle vorgesehen, von der sich nur ein begrenzter Vorrat an Bord befindet. Um den Ofen herum war ein gemütliches Sitzrund aus gepolsterten Sesseln arrangiert, und Felldecken liegen für die bereit, die es trotzdem friert. Gegenwärtig ist es erstaunlich warm, hier drin erscheint die luftige Uniformierung der Mannschaft auf einmal sehr angenehm und praktisch.
Eine geschwungene Treppe führt auf die Bibliotheksgalerie und eine weitere kleine Sitzecke vor einer ebenso kleinen Bar, wo eine junge Halbelfe mit platinblondem Haar bereit steht. Ihren Schulterabzeichen nach ist sie sowohl die Köchin wie auch die Sanitätsoffizierin. Von hier aus führt eine Tür zum Flur des oberen Stockwerkes, direkt baugleich mit der Tür zum unteren Stockwerk.
Mittschiffs befindet sich die sowohl Backbord wie Steuerbord von einem großen runden Fenster erhellte Messe, direkt daneben die, gemessen an der Platznot, erstaunlich geräumige Schiffsküche und die Waffenkammer. Dann schließen sich die Unterkünfte der Mannschaften im Untergeschoss und die Kabinen der Offiziere im Obergeschoss an. Die im Auftriebskörper befindliche, über zwei Stockwerke gehende Brücke ist für die Passagiere laut der Quartiermeisterin normalerweise verboten, aber Besuche würden sich wohl organisieren lassen
Selbiges gilt explizit nicht für den ebenfalls im Herz des Auftriebsballons befindlichen Antriebsraum – dieser sei für die Passagiere streng untersagt. Dafür entschädigt der Zugang zur Madakuppel auf der Oberseite des Ballons, die zwar irgendwie zum Antrieb des Schiffes gehören scheint, sich den Passagieren aber nur als Aussichts- und Verteidigungsplattform darbietet. Weiter vorne gibt es noch eine kleine Kuppel, in der ein Ausguck und Bordschütze Platz findet, aber diese ist offensichtlich nicht für Passagiere gedacht.
Insgesamt machte das riesige Schiff tatsächlich eher den Eindruck eine luxuriösen Passagierschiffes als den eines Arbeitstieres, jedenfalls ist es eindeutig nicht dazu gedacht, Städte zu bombardieren oder Drachen zu bekämpfen.

Dann brandet lauter Jubel auf und man spürt, wie sich der Boden bewegt, das Luftschiff steigt langsam und elegant auf.

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Din
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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Din » 14.02.2018 11:19

Eronia hat zuerst ihr Gepäck verstaut und sich anschließend auf direktem Weg in den Salon begeben. Ihr Hund ist zwar weiterhin angeleint, aber die Leine ist scheinbar eher da um die Besatzung zufrieden zu stellen, als um den Hund zu führen, ist doch nie wirklich Spannung auf dem Band.
Den Start sieht sie sich aus dem inneren des Salons an. Auch wenn sie immer wieder neugierig hinaus blickt, bleibt sie doch lieber innerhalb des geschlossenen Bereiches, zumal ihr Begleiter von dem sich bewegenden Untergrund gar nicht begeistert ist.
So steht sie ruhig am Fenster, den großen Sessel im Rücken und wartet darauf, dass sich ihr Hund mit dem sich bewegenden Untergrund arrangiert und nutzt die Gelegenheit sich die Mitreisenden genauer anzusehen.

Jadoran
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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Jadoran » 14.02.2018 11:41

Omoi Mono: Im Salon (anwesend: Anzu (hinter dem Tresen), Jolanda, Elisa (auf dem Balkon), Eronia (Innenraum) ...)
Der Vierbeiner scheint der Angelegenheit nicht ganz zu trauen. Er winselt zuweilen leise und hält sich dicht an Eronias Beinen. Gerade weil man kein Ruckeln spürt sondern nur so ein... Gefühl der Bewegung ohne sich selbst zu bewegen. Für Eronia ist es irgendwie sehr ungewohnt. Es wird ihr nicht schlecht, aber es ist gewöhnungsbedürftig. Auf dem Balkon beugt sich die Kontoristin zur Magierin und fragt sie etwas, woraufhin die hastig vom Balkon zurücktritt, sich die Robe mit beiden Händen an den Körper pressend. Die Kontoristin lacht schallend, und die junge Magierin sagt mit hochrotem Kopf irgendetwas, was die Kontoristin nur noch mehr amüsiert. Sie wirft ihr Haar in den Nacken und genießt dann den Ausblick. Die Magierin beruhigt sich und wagt sich wieder ans Geländer, immer noch verschämt eine Hand an der Robe.
Das Schiff steigt erstaunlich schnell und fährt dabei vorwärts, offenbar in einer leichten Kurve, und die Geschwindigkeit, mit der Grangor unter und bald auch hinter ihnen kleiner wird, ist erstaunlich.

Eisenhans
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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Eisenhans » 15.02.2018 00:16

Omoi Mono

Recht kurz vorm Ablegen der Omoi Mono ist ein weiterer Passagier an Bord erschienen, begleitet von einem Pulk von Freunden, Bekannten oder Verwandten...was auch immer sie sein mögen. Die meisten sind in schrill bedruckten und fremdartig aussehenden Kleidern gewandet und scheinen alle gleichzeitig zu reden wahrend jeder wohl einen Teil des Gepäcks trägt.

Am stillsten ist dabei der Passagier selber: Angezogen in Pluderhose, mit Bändern umwickelten Gamaschen und einer weitärmelige, kragenlose Jacke. Diese sind zwar eindeutig maraskanischer Herkunft jedoch in erstaunlich gedämpften Farben. Um den Hals baumelt ein größeres Amulett mit tulamidischen Schriftzeichen die Schutz vor Krankheiten und Giften versprechen. Dazu an der gleichen goldenen Kette kleine, horasische Figürchen der Peraine und der Tsa. Am schlichten Stab aus dem Holz der Rashtulszeder kann man einen Magier erahnen und bei genauem Hinsehen erkennt der Beobachter dann auch in der Handfläche kann man das Siegel der Akademie Sinoda erkennen.

Der Pulk der Maraskaner schwebt an der wartenden Besatzung vorbei...so sehr sie auch versuchen die Begleiter und Verabschieder von Bord zu halten, desto mehr setzt sich die freundliche Penetranz der Anhänger der Zwillinge durch und schon bald hört man aus der Richtung der Kajüten eine Vielzahl von Wohlgemeinten Ratschlägen, Grüsse an Vetter Frumojian und Kasimold sowie die auszurichtende Ermahnung an Cousine Sulabethjida doch endlich zu heiraten.

Im letzten Moment vorm Ablegen des Luftschiffes bewegt sich der Pulk der Maraskaner, ohne den Magier, unter lauten Rufen von "Preiset die Schönheit" dann doch von Bord und man kann der Mannschaft fast ansehen wie diese endlich ausatmen.

Omoi Mono: Im Salon

Wenig später taucht der Maraskaner wieder im Salon auf. Mit einem Buch unter dem Arm und den Stab noch immer in der Hand, geht er direkt in Richtung der Bar. "Preise die Schönheit, wir sind abgeflogen in diesem beeindruckenden Gefährt der Schöpfung. Welche Getraenke bietet ihr an, Bruderschwester? Ich brauche etwas solides um mich wieder aufzubauen." fragt der Maraskaner die Elfe, fast könnte man meinen dass er von der Verabschiedung noch etwas durch den Wind ist.

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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Jadoran » 15.02.2018 20:34

Im Salon (anwesend: Anzu (hinter dem Tresen), Jolanda, Elisa (auf dem Balkon), Korinojiber, Eronia (Innenraum) ...)
Die junge Frau lächelt freundlich und deutet auf die überschaubare aber qualitativ hochwertige Auswahl. Rotwein: Bier, Sherry, Wacholderschnaps oder Waskir. Oder Wasser. „Was euch beliebt, Gelehrter Herr.“ Es ist wohl eine Halbelfe, oder noch wahrscheinlicher, eine Viertel oder Achtelelfe. „Die Quartiermeisterin hat hinterher einen Waskir getrunken.“
Zuletzt geändert von Jadoran am 15.02.2018 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 15.02.2018 21:41

An der Werftkantine

Auch eher überpünktlich erscheint ein hochaufgewachsener, schlanker Mann in guter Kleidung und mehr Gepäck als eigentlich als Begrenzung mitgeteilt worden ist. Der Ranzen auf dem Rücken und der Koffer für Kleidung sollten zusammen mit der für die Erscheinung eher unpassend großen Bewaffnung einer Zweililien und einer Balestra eigentlich schon reichen. Aber er wird noch von 2 jungen Männern begleitet, welche eine große Transportkiste vor ihm herschleppen, als wöllte er sie nicht aus den Augen verlieren.
Als die Kiste vorsichtig abgestellt wurde, stellt er sich als Geron ya Bosparanelli vor. Dann spricht er kurz leise mit der zwergischen Kontormitarbeiterin - es geht wohl um den weiteren Transport der Kiste - und schickt die Träger mit einem guten Lohn zurück. Als dies alles geklärt ist, hat er vielmehr fast nur noch Augen für das Luftschiff, auch wenn deutlich ist, dass er auch die Transportkiste nie wirklich unbeachtet lässt. Auch Eronia wird höflich begrüßt, als sie zu den wartenden stößt.
Als es dann endlich losgeht weisst er die zwei Matrosinnen, die gekommen sind um die Kiste zu tragen, darauf hin, dass sie sehr vorsichtig sein müssen und behält den Transport auch bis zum Abstellen gut im Auge.

Omoi Mono: Im Salon
Da er nach der Ankunft erstmal sein Gepäck verstaut und dann den Inhalt der Transportkiste auf Unversehrtheit geprüft hat kommt Geron erst recht spät in den Salon. Mit einem "Nandus und die Zwölf zum Gruße." begrüßt er die Anwesenden im Innenraum, wendet sich dann aber direkt einer Tür nach außen zu. Er nimmt eine Sicherung, hakt sich korrekt ein und tritt dann vorsichtig nach draussen, um zumindest noch etwas vom Abflugort zu sehen. Der Kontoristin nickt er nur nochmals freundlich lächelnd zu und wendet sich dann an die Adepta. "Nandus und die Zwölfe zum Gruße, gelehrte Dame. Wir hatten ja nicht so recht die Chance, höflich zu sein, verzeihen sie. Geron ya Bosparanelli mein Name." Dabei nickt er leicht mit dem Kopf.
Dann wendet er sich der Aussicht zu, die das kleiner werdende Grangor vor dem Meer der Sieben Winde bot.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Jadoran » 15.02.2018 22:05

Im Salon (anwesend: Anzu (hinter dem Tresen), Jolanda, Elisa, Geron (auf dem Balkon), Eronia, Korinojiber (Innenraum))
Die junge Magierin – sie dürfte über zehn Jahre jünger als er sein - neigt höflich und vielleicht auch ein wenig aufgeregt ihr Haupt. „Sehr erfreut, Signore Bosparanelli. Jolanda Scherfflinger, Adepta Minora der Akademie zu Grangor.“
Grangor ist nun erstaunlich klein, und das Schiff hat eine Kehre geflogen und fliegt nun über Grangorella hinweg genau nach Osten. Elisa stützt sich mit den Ellbogen auf das gut brusthohe Geländer, sie scheint etwas mit den Augen zu suchen oder sich zu orientieren, dann lächelt sie, nickt Geron charmant aber nicht vertraulich zu, und geht wieder ins Innere, nickt auch Eronia und ihrem vierbeinigen Begleiter freundlich im Vorbeigehen zu, strebt und schwebt mit wiegendem Gang dann die Treppe hoch. Oben angekommen, nach einem kurzen Blick auf die Bar, ordert sie einen Waskir und ein Glas Wasser. „Eure erste Fahrt mit einem Luftschiff, Magister Korinojiber? Wenn ich mich vorstellen darf, Elisa Baumschatten.“

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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Eisenhans » 15.02.2018 22:55

Im Salon

Der Maraskaner scheint nach dem ersten Waskirer auch wieder etwas entspannter zu. „Preise die Schönheit, Bruderschwester. Es ist mir eine Freue, werte Frau Baumschatten. Es ist meine erste Reise in einem solchen Wunderwerk, jedoch leiht mir Vetter Maran des Öfteren seine Form und so habe ich die Stadt schon von oben gesehen. Und ihr?“

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Die Reise der Omoi Mono

Beitrag von Jadoran » 15.02.2018 23:30

Im Salon am Tresen:
„Nur im Ballon bisher - und wenn man nach Belieben die Richtung wählen kann, macht es sicher noch einmal mehr Spaß.“
Wenn man dabei Grangorella oder dem Herzogspalast auf dem Festland zu nahe kommt, kann es allerdings passieren, das Luftmagier der Flotte aufsteigen und man sich dann auf Etikette besinnen muss.
Elisa nippt an ihrem Glas und lächelt dann Anzu an.“Der ist gut. Ihr verwöhnt uns.“ Die lächelt zurück. „Für unsere Gäste nur das Beste, Signorina.“ Elisa wendet sich wieder an Korinojiber. „Ich scheine die einzige zu sein, die kein ganzes Waffenarsenal mit an Bord gebracht hat. Habe ich etwas übersehen in der Reisebeschreibung, oder wollt ihr Keshal Rondra erobern? Ich dachte, wir sóllen es nur auf der Karte vermerken?“

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Beitrag von Hesindian Fuxfell » 16.02.2018 22:01

Im Salon - Auf dem Balkon

Geron nimmt das Bild in sich auf, markiert in seinem Geiste wichtige, markante Punkte. Da sollte sich doch was daraus machen lassen. Dann wendet er sich nochmal an die Adepta. "Wenn ihr entschuldigt, aber ich werde mich jetzt auch erstmal dem Tresen zuwenden. Das Warten hat die Kehle etwas ausgetrocknet." Dann verlässt er den Balkon und wendet sich im Salon nach oben. Etwas irritiert ist er, dass es keine Weissweine im Angebot gibt, entscheidet sich dann aber für einen Sikramer Roten. Da die beiden im Gespräch vertieft sind, nimmt er das Glas mit hinunter und setzt sich in einen Sessel im Salon. Ich hätte es doch gleich mitbringen sollen. Naja, nach dem Wein.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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