DSA4 Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Beendete oder abgebrochene Abenteuer
DasBloehr
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von DasBloehr » 28.11.2017 16:54

Luna schreitet in die Küche und hält dem Koch ihre Ausbeute hin. Ein fetter Hirsch, der viele Bäuche füllen würde, und ein junges Auerhuhn. Um Mirabella Respekt zu zeigen hat sie keine Kaninchen erlegt, wenngleich ihr eines fast vor den gespannten Bogen gelaufen wäre.
"Ich hoffe dieses Fleisch ist euch recht, Herr Tartufus", sagt Luna ruhig und schaut ein wenig umher.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 28.11.2017 17:09

Mirabella klopft Luna anerkennend auf die Schulter und nickt ihr mit einem freundlichen Lächeln zu.

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Lanzelind
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 28.11.2017 18:24

"Ihr seid ein Goldschatz!" aus, fällt der wahrscheinlich verdutzten Jägerin um den Hals und herzt sie, dass es eine Art hat. "Hirsch und Auerhuhn, da wird uns der liebe Tartufus sicher etwas ganz Fantastisches draus zaubern, nicht wahr Tartufus? Vielleicht mit einer leckeren Pilzsauce und etwas Beerenkompott. Hach, mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen!" Wenigstens kulinarisch war der Abend gerettet ...

DasBloehr
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von DasBloehr » 28.11.2017 20:03

Total überrumpelt von den freundlichen Bekundungen und herzlichen Umarmungen steht Luna ein wenig versteift und verlegend errötend im Raum.

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Samweis
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Samweis » 01.12.2017 11:15

Auch Tartufus strahlt die Jägerin an und gibt ihr einen gewaltigen Schlag auf den Rücken. Das ist ja einmal tolle Arbeit, ich würde vorschlagen, den Auerhahn zupfen wir uns lassen ihn ein zwei Tage gut abhängen, dass geht auch im Wagen. Wer meldet sich freiwillig zum zupfen? Schaut er die Runde an Dann übergibt er der Person den Auherhah. An die anderen gewandt fährt er fort-. Euch anderen benötige ich draußen, Luna Magst du mir das Schlachtermesser bringen? und den Schärfstein, du weißt doch in welcher Kiste die Sachen liegen? Achso und ein Seil. Dann fängt er draußen gekonnt mit seinem Messer an, den Hirschen aufzubrechen. Dafür legt er ihn auf den Rücken und öffnet gekonnt mit einem Schnitt den Bauch des Hirschens, als nächstes entfernt Tartufus die Innereien und hält Luna begeistert die Leber hin. Ich denke der erste Biss geht an die Waidfrau, dann der Reihe nach. Wahrscheinlich das leckerste Essen, dass nicht von meiner Hand stammt Hinterher sucht Tartufus einen Baum aus und wirft das Seil hinüber. So wendet er sich an seine Helfer, während er ein Ende des Seils um den Hirsch knotet. brauche ich eure Hilfe, wir müssen den Hirsch jetzt in die Luft ziehen, damit er gut ausbluten kann. Für uns heute sollten erstmal die Innnereien genügen, ich brate sie gleich in der Pfanne an, mit einer herrlichen Rotweinsauce, Zwiebeln und Kartoffelpuree, die Kartoffeln sind ja schon fertig und die Zwiebeln, dankenswerter Weise schon geschält.
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DasBloehr
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von DasBloehr » 01.12.2017 18:45

Luna eilt und besorgt die erbetenen Gegenstände für den Koch, wobei sie jedoch trotzdem ein wenig wühlen muss um sie zu finden, als sie zurückkehrt und er ihr die Leber anbietet verzieht sie keine Miene und bedankt sich lediglich höflich. Innereien waren zwar nie ihre Leibspeise, doch sollte man keine Nahrung verschwenden, wenn man nicht weiß, wann einem die nächste Mahlzeit vor die Füße läuft. Außerdem wäre es unhöflich diese Ehrung des ersten Bisses abzulehnen und so nimmt Luna einen Bissen und hält dem Koch die Leber hin. "Der zweite Bissen gebührt dem Koch, der dieses Festmahl zubereitet." Dann hilft sie ihm den Hirsch in die Luft zu ziehen, damit er ausbluten kann.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 01.12.2017 19:07

Mirabella verschränkt mit einem traurigen Blick die Arme. (Gedanken) "Daran dass ich nicht dazu in der Lage bin eine Rotweinsoße zu verdauen denkt natürlich niemand. Aber eigentlich sind Innereien sowieso nicht ganz mein Geschmack....."

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Lanzelind
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 04.12.2017 18:54

Serafino hat sich derweil geschickt um weitere Küchenarbeiten gedrückt und sich wieder ins Schlafzimmer zurück gezogen, wo er jetzt auf dem Boden sitzt, ein Chaos von diversen Notenblättern um sich herum verteilt und ist dabei, seine neuesten Inspirationen zu Papier zu bringen.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 04.12.2017 19:12

Mirabella betritt nach einigen Minuten das Schlafzimmer um nach Serafino zu sehen.

"Hat meine Decke Euch dabei geholfen ein wenig Komfort zu erlangen, Signor ya Cellini? Sie ist übrigens etwas besonderes. Mein Vater Eldarion Blütenhaut hat sie selbst gewebt und mich als Säugling immer darin eingewickelt. Kann ich Euch vielleicht behilflich sein? Mit Musik und Poesie kenne ich mich aus." sagt Mirabella mit einem charmanten Lächeln.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 04.12.2017 19:29

Serafinos Blick geht zu der relativ achtlos hingeworfenen Decke Ups und er hat immerhin den Anstand, ein wenig betreten auszusehen. Rasch erhebt er sich, hebt die Decke vom Boden auf und überreicht sie Mirabella mit einem liebenswürdigen Lächeln. Und diesen blauen Augen kann man einfach kaum böse sein. "Oh ja, vielen Dank, sie war wirklich sehr angenehm." Bei ihrer Frage sieht er von ihr zu seinen Notenblättern. "Hm, welche Stimmlage singt ihr? Sopran? Oder eher Mezzo? Ich habe hier ein Duett zwischen der Soubrette und dem Spieltenor und bin mir bei ihrer Linie an einer Stelle nicht ganz sicher. Könnt ihr vom Blatt singen?" Er hält ihr ein paar Notenblätter unter die Nase.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 04.12.2017 20:38

Mirabella nimmt ihre Wolldecke entgegen, rollt sie zusammen und verstaut sie in ihrer Umhängetasche. "Ich kann zweistimmig in den Tonlagen Mezzosopran und Alt singen, wie alle Töchter der Auen. Ich bin jedoch deutlich talentierter im Musizieren als im Singen. Wenn ihr möchtet kann ich es aber gerne versuchen." erklärt Mirabella mit einem charmanten Lächeln.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 04.12.2017 20:54

Serafino beäugt sie mit leicht schräg gelegtem Kopf: "Ihr könnt zweistimming singen? Wie praktisch. Ist das dann generell im Terzabstand oder könnt ihr da auch variieren?" fragt er neugierig nach, winkt dann aber ab "Wie dem auch sei - für das Stück würde mir eine Stimme reichen. Also dann!" Da der Tenor bei dem Duett ohnehin beginnt, stellt sich der junge Komponist in Positur, sein Brustkorb weitet sich, als er tief einatmet und dann beginnt er mit klarem, hellen Tenor, dem man die langjährige Ausbildung deutlich anhört, zu singen. Eine wahrhaft schöne Stimme, die in ihrer Qualität schon fast an die Kunstfertigkeit der Elfen heranreicht.

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Samweis
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Samweis » 05.12.2017 04:35

In der Küche
Nachdem der Hirsch ausgenommen ist, geht Tartufus mit den Innereien wieder in die Küche und sieht ein wenig amüsiert, dass niemand es für nötig gefunden hat das Rebhuhn anzufassen. Na gut ein wenig kann es noch warten, nun kümmere ich mich erstmal um die Innereien, denkt Tartufus und schon kurze Zeit später bruzelt es in der Pfanne, während er den schönen Gesang aus dem nebenliegenden Zimmer genießt, wendet er sich an Luna. Ein Glück, dass wir dich dabei haben. Wir anderen sind ja eher hilflos in der Wildnis mit einem Lächeln Eher so verwöhnte Stadtkreaturen. Wie kommt es das du hier draußen in der schönen Wildnis lebst? War das immer so, oder hast du schon mal in einer Stadt gewohnt?
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DasBloehr
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von DasBloehr » 07.12.2017 15:15

"Oh, nun ja.... also aufgewachsen bin ich in einem Dorf und eine Zeit lang lebte ich auch in den Städten des Landes, doch fühl ich mich wohler in der Wildnis. Ohne die ganzen Gesellschaftsregeln lebt es sich viel entspannter", sagt Luna verlegen und verschweigt einige Details ihrer Herkunftsgeschichte. Sie wollte nicht, dass der nette Koch sie plötzlich mit anderen Augen betrachten würde, wenn er ihre eigentlichen Beweggünde kannte. Sie verscheuchte die dunklen Gedanken und verlor sich stattdessen in der wunderschönen Musik des Nebenzimmers.
Manche Melodien erkannte sie sogar wieder. "Meine Mutter pflegte mir manche dieser Lieder vorzusingen", bermerkte sie lächelnd.

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Samweis
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Samweis » 08.12.2017 09:46

"Wenn du Lust hast, dann lass uns doch hier in der Küche mitsingen." antwortet der Koch lächelnd "Ich frag Serafino, ob unsere Künstler nicht rüberkommen wollen mit ihren Instrumenten, dann können die professionell spielen und wir singen begeistert mit" erwarrtungsvoll starrt er die Waldläuferin an. Auch, wenn ich ehrlich gesagt nicht gut singen kann, aber ich habe Spaß daran und hier hört es ja eh keiner.
Geschafft

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 08.12.2017 12:00

Im Schlafzimmer

Es ist deutlich zu hören dass Mirabella im Gegensatz zu Serafino über keine professionelle Gesangsausbildung verfügt aber durch ihr harmonisches und sanftes Elfenstimmchen klingt ihr Gesang trotzdem schön und dafür dass sie das Duett zum ersten Mal singt ist es eine solide Leistung.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 08.12.2017 13:47

Im Schlafzimmer

Das Duett, welches Serafino für die Partien der kecken Zofe und des nicht minder gewitzten Leibdieners komponiert hat, besticht in erster Linie durch seine raffinierte Schlichtheit und weist in der Tat Anklänge an volkstümliche Melodien auf, wie sie Luna vielleicht von ihrer Mutter gehört haben mag, als sie klein war.

Serafino unterbricht den Gesang hin und wieder, bittet Mirabella hier etwas höher, dort etwas tiefer zu singen und macht sich dabei Notizen, bis er schließlich einigermaßen zufrieden ist. "Wunderbar, meine Liebe, ganz wunderbar! Ihr habt eine sehr schöne Naturstimme, wenn mir die Bemerkung erlaubt ist. Aber das ist bei einer Tochter der Auen wohl keine Überraschung. Mit ein bisschen Übung könnte eine formidable Sängerin aus euch werden." Ein ungeschliffener Rohdiamant ...wirklich ganz entzückend. Und mit ihrem Aussehen würde ihr das Publikum in nullkommanichts zu Füßen liegen ...

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 08.12.2017 14:34

Im Schlafzimmer

"Vielen Dank, Signor ya Cellini. Im Singen bin ich tatsächlich kaum geübt. Meine adligen Gönner haben es immer bevorzugt mich diverse Lieder auf meiner Querflöte spielen zu lassen. Mein großer Bruder Lindariel hat dazu dann immer auf seiner Laute gespielt. erzählt Mirabella mit einem charmanten Lächeln.

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Lanzelind
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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 08.12.2017 14:39

Im Schlafzimmer

"Ah, eine Frau mit vielen Talenten!" Serafino zwinkert der Elfe leicht zu. "Ihr wisst aber schon, dass ich jetzt darauf bestehen muss, eine Kostprobe eures Könnens zu hören? Welche Stücke habt ihr denn so im Repertoire? Wie es der Zufall so will, habe ich auch gewisse Kenntnisse im Lautenspiel, auch wenn es nicht mein Hauptinstrument ist. Aber ein Spinett transportiert sich so schwer, haha." Er sieht sie mit leicht schräg gelegtem Kopf an: "Darf ich fragen, warum ihr das Leben bei Hofe aufgegeben habt und nun auf Reisen seid?"

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 08.12.2017 15:35

Im Schlafzimmer

"Ich spiele Euch sehr gerne etwas auf meiner Querflöte vor. Mein Repertoire umfasst alle Stücke die von Joana von Basjanbach und Dorgando Paquamon für Holzblasinstrumente geschrieben wurden sowie die meisten Lieder meines Volkes und natürlich das Lied meiner Sippe.

Ich habe das Leben bei Hofe nicht vollkommen hinter mir gelassen, daran hindern mich diverse Verpflichtungen die ich immer noch gegenüber meinen Gönnern und meinem Lehrmeister besitze. Ein schwieriges Thema.....ich erhoffte mir irgendwie mehr von meinem Leben als für immer nur ein domestiziertes Vorzeigepüppchen von Adligen zu sein das den ganzen Tag entweder Leinwände bemalen, musizieren oder lächelnd in einem Ballkleid an einem Tisch sitzen muss und sich stundenlange Gespräche über Mode anhören darf. Darum beschloss ich in die Welt hinaus zu ziehen um spannende Abenteuer zu erleben und dabei so vielen Leuten wie möglich zu helfen. Ich bin innerhalb meiner Sippe die auf eine lange Tradition aus auelfischen Hofkünstlern zurückblickt das erste Kind der Auen das beschlossen hat diesen Weg zu gehen. Was aber natürlich nicht bedeutet dass ich solch ein Leben führen möchte wie meine wilden Verwandten aus den Salamandersteinen, die Kinder der Wälder, mit denen ist nicht gut Kirschen essen, das kann ich Euch sagen. Kennt ihr vielleicht die Romanserie über den draufgängerischen Charmeur Rapiro Floretti aus Belhanka? Der war irgendwie schon immer mein Vorbild, ich wäre gerne wie eine weibliche Version von ihm."
erzählt Mirabella mit einem nachdenklichen Blick.

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 09.12.2017 11:15

Küche

Die Magierin macht sich derweil ist der Küche nützlich, versucht es zumindest. Wird doch schnell klar, dass sie normalerweise die ist welche Personal auswählt, überwacht und diszipliniert, nicht die welche es anleitet. Bei allem was über grundlegende Verrichtungen hinausgeht ist Alena praktisch völlig unbedarft.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 09.12.2017 20:29

Im Schlafzimmer

„Das Lied eurer Sippe?“, fragt Serafino neugierig nach, hört ihr dann aber tatsächlich erst einmal relativ aufmerksam zu, auch wenn er dabei gleichzeitig weiter an seiner Komposition feilt.
„Ah ja, diese Gespräche bei Hof können bisweilen geradezu nervtötend sein, da gebe ich euch vollkommen recht“, bemerkt er zwischendurch leichthin und verschweigt wohlweislich, dass auch er schon stundenlang über die neusten modischen Kreationen und Trends gefachsimpelt hat. Stattdessen strahlt er sie an: „Das klingt unglaublich aufregend, Abenteuer und so. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das was für mich ist, ich meine, in der Wildnis übernachten geht doch mit einiger Unbequemlichkeit einher. Nun ja, wir werden sehen. Wobei ich ja hoffe, dass wir bald wieder in zivilisiertere Gegenden kommen…. Rapiro Floretti? Natürlich kenne ich Rapiro Floretti!“ Er grinst „Da habt ihr euch ja was vorgenommen.“

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 10.12.2017 14:03

Im Schlafzimmer

"Oh ja! Jede Sippe die sich aus Kindern der Auen zusammensetzt verfügt über ihr eigenes Sippenlied. Es symbolisiert die Eigenschaften und Besonderheiten einer Sippe, es ist so als würde man ein Gemälde aus Melodien malen und dadurch ein Gruppenbild von allen Angehörigen der Sippe erzeugen.

Ein abenteuerliches Leben ist gewiss manchmal mit Unbequemlichkeiten verbunden und ich muss auch zugeben dass ich von meinen Eltern und meinen adligen Gönnern ziemlich verwöhnt wurde aber dieses Leben bietet sehr viel das mich fasziniert. All die Spannung, der Nervenkitzel, der Ruhm und natürlich das schöne Gefühl anderen geholfen zu haben. In einigen Dörfern bei uns in Almada hat man mir deswegen bereits den Spitznamen "Die helfende Elfe" gegeben. Und ja, ich weiß dass es ein sehr hochgestecktes Ziel ist Rapiro Floretti nachzueifern aber er ist nun mal eine meiner größten Inspirationen und Motivationen."
erzählt Mirabella mit einem verträumten Lächeln.

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Geisterjahrmarkt (Dämmerstunden)

Ungelesener Beitrag von DasBloehr » 10.12.2017 22:04

In der Küche


Nun ja, ich bin leider icht mehr ganz so textsicher.... es ist lange her, dass ich Lieder der Auen gehört habe, murmelt Luna verlegen und stürzt sich stattdessen darauf Alena zu helfen, um dem Thema aus dem Weg zu gehen.

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Samweis
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 11.12.2017 17:12

Etwas überrascht schaut der Koch hinter ihr her. Oh, auf dem Gebiet scheint sie wohl ein wenig empfindlich zu sein. Naja, dann singen wir nicht, und bemühen uns lieber ein leckeres Abendbrot fertig zu bekommen. Langsam fangen die Innereien an herrlich riechend zu bruzeln. "Essen ist fertig. Tisch ist gedeckt, wer jetzt nicht kommt, erhält nichts."
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 11.12.2017 17:43

Im Schlafzimmer --> Küche

Fasziniert hört sich Serafino Mirabellas Schilderungen zu den Sippenliedern an: "Da müsst ihr mir bei Gelegenheit unbedingt mehr zu erzählen. Wisst ihr, euer Volk hat mich schon immer gefesselt." Er lächelt: "Die helfende Elfe - das ist aber ein schöner Spitzname. Ich bin mir sicher, ihr werdet einmal eine berühmte Abenteurerin werden." Er will noch etwas sagen, als aus der Küche Tartufos Ruf erschallt. "Ah, ich fürchte, wir müssen unser Gespräch später oder bei Tisch fortsetzen. Tartufo ist ein herzensguter Mann, aber wehe, man kommt zu spät zum Essen, da kennt er kein Pardon." So wie er grinst, sind die Worte wohl nicht ganz ernst gemeint. Galant bietet er der Elfe den Arm: "Darf ich bitten?"

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 12.12.2017 15:48

"Selbstverständlich Signor ya Cellini, wie überaus charmant von Euch." sagt Mirabella mit einem vergnügten Lächeln und hakt sich bei Serafino ein.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 12.12.2017 16:39

Und so kommen Mirabella und Serafino einträchtig untergehakt in die Küche: "Serafino, mein Gutester - ach nein, das bin ja ich - ich meine Tartufo, du Juwel unter den Köchen - was hast du uns denn nun Leckeres gezaubert. Das riecht wieder einmal alveranisch"!"

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.12.2017 22:01

Die Nacht verstreicht langsam, der Wind tost weiterhin um das Haus und starker Regen prasselt auf das Dach. Immer wieder erhellt ein Blitz die Nacht und Donner grollt, scheinbar ganz nah. Erst in den frühen Morgenstunden lässt das Gewitter nach und hinterlässt am nächsten Morgen einen durchgeweichten Waldboden und dichte Nebelschwaden.
Die Besitzerin ist wohl die gesamte Nacht über nicht aufgetaucht.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

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Samweis
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 18.12.2017 12:52

Wie ein trompetender Elefant hört sich Tartufus lautes Gähnen an, welches er ausstößt bevor er seinen gewaltigen Körper erst RIchtung Ausgang und dann Richtung Waschzuber bewegt. Guten Morgäähn, allerseits. Aufstehen und frisch gemacht, gleicht gibt es leckere Pfannekuchen mit Beeren. Dabei bin ich so hungrig, ich könnte auch einen ganzen Bären auf mein Pfannekuchen legen. Das wichtigste ist aber wie gesagt der Pfannekuchen. Dann stapft er laut wahrnehmbar in die Küche.
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