DSA5 Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beendete oder abgebrochene Abenteuer
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Marty mcFly
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 17.09.2018 21:18

Galottas Kastell

"Mutiger Mann, geht voran, wir folgen euch!", ruft Gerwin in dem Durcheinander dem Hünen zu.
"Wir sollten erst einmal Abstand zum Kastell gewinnen und uns einen Unterschlupf suchen, dann können wir weiter überlegen, wohin wir uns wenden können. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, die Tobimora flussaufwärts nach Perainefurten zurückzugelangen."
Seinen Stab in beiden Händen gehalten positioniert sich Gerwin hinter dem Mutigen Mann und schlägt, wenn es nötig werden sollte, auf die Untoten ein.

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Milamber83
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Ungelesener Beitrag von Milamber83 » 18.09.2018 20:50

Epilog

An Dejida die Samtene

Gepriesen sei unser Meister Borbarad! Nur durch seine göttliche Fügung bin ich in der Lage, diese Zeilen zu verfassen und zu verschlüsseln. Durch einen unglücklichen Zufall gelangte ich vor der Schlacht bei Eslamsbrück in Gefangenschaft dreier mittlereichischer Agenten. Leider war es mir nicht möglich, ihren Plan vorherzusehen und zu vereiteln. Aber das Wichtigste vorab: Der Angriff durch Rhazzazor auf Galottas Einheiten war eine Finte, eingeleitet durch ein Artefakt, das von den Spionen im Kastell deponiert wurde!

Ich habe die drei Agenten anschließend noch während ihrer Flucht begleitet. Bei der Frau in der Gruppe muss es sich um eine Magierin oder Geweihte gehandelt haben. Zumindest hat sie uns auf einen Weg geleitet, der ihr offensichtlich zuvor noch selbst unbekannt war. Immer wieder erhielt sie Visionen von einem der verabscheuungswürdigen Zwölf bis wir in eine Höhle mir Proviant und Pferden gelangten. Von dort aus erreichten wir schließlich nach einigen Tagen Perainefurten. Es muss sich wahrlich um wichtige Personen gehandelt haben, denn sie marschierten dort getadewegs zur Kanzlei. Leider habe ich dort nicht überall Zugang gehabt und konnte nur Einzelheiten in Erfahrung bringen.
Immer wieder wurde über einen Falken gesprochen. Der Hüne der Gruppe – ein großer Kerl mit dunkler Hautfarbe – hat dem Kanzler ein Medaillon überreicht und eine kleine kaputte Armbrust. Ich bin mir nicht sicher, ob das zum Auftrag gehört hat. Außerdem lag eine silberne Scheibe auf dem Tisch, die keiner so recht anfassen wollte, bis ein Geweihter erschien und sie in eine kleine steinerne Truhe gepackt hat. Ich kann nur mutmaßen, dass es sich um das oben genannte Artefakt gehandelt haben könnte.
Danach bedankten sich mehrere Männer bei den Agenten. Ich erinnere mich an die Namen Gerdenwald und Eisenrath. Es waren aber noch mehrere anwesend. Anschließend war die Rede von einem neuen Auftrag. Bevor ich jedoch mehr hören konnte, wurde ich hinausgeschickt. Wahrscheinlich hätten sie mich gleich abgeschoben, hätte ich nicht so getan, als ob ich kaum Garethi spräche. Danach haben mich diese verblendeten Anbeter der Zwölf doch tatsächlich sicher nach Maraskan verschifft!

Es ist von größter Wichtigkeit, dass ihr Haffax Bescheid gebt. Die Heptarchen müssen geeint stehen und dürfen sich nicht von mittelreichischen Spionen entzweien lassen. Ihr könnt mich hier in Boran treffen, am üblichen Ort.

Depesche abgefangen nach Liquidation des Verfassers durch die Bruderschaft.
Nach Entschlüsselung zur weiteren Verwahrung übergeben an die Priesterschaft der Zwillinge.

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