Kreise der Verdammnis (DSA 5)

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Marty mcFly
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Marty mcFly » 04.12.2017 18:47

Warunk, Im Molchenberg

"Der Mutige Mann hat Recht, wir sollten los!"
Als Gerwin sich gerade umwenden will, um in die Richtung zurückzumarschieren, aus der sie gekommen sind, fällt ihm nochmals das rote Vulkanglas auf dem Boden auf.
Schnell bückt er sich und steckt sich noch drei der etwas größeren Splitter in die Umhangstasche, wo sich bereits der eine Splitter befindet, den er vorher aufgehoben hatte. "Gegen ein kleines Andenken sollte ja nichts einzuwenden sein..", murmelt er dabei vor sich hin.
Hoffentlich ist unser Seil noch dort im Schacht, wo wir herabgestiegen sind

KAW
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von KAW » 04.12.2017 22:41

Warunk, Im Molchenberg

"Das ist Arkanium, ein sehr wertvolles Metall, das häufig für heilige Artefakte verwendet wird.", erklärt Ossippa gerade, als der Mutige Mann sie unterbricht. "Ihr habt Recht.", antwortet sie knapp und nimmt die Scheibe wieder an sich, das seltsame Gefühl ignorierend. Dann folgt sie Gerwin.

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Milamber83
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Milamber83 » 06.12.2017 20:56

Warunk, Im Molchenberg

Etwas verunsichert steckt Ossippa die Platte zunächst ein. Wenn sie sich anders entschließt, kann sie sie immer noch in den Gängen zurücklassen.
Der Weg senkrecht das Seil zurück ist kräftezehrend und als die Gefährten oben angekommen sind, ist die Kleidung von jedem mit Schweiß durchtränkt, obwohl in den Gängen eher ein frostiges Klima herrscht.
Der Weg durch die Netzhöhle gestaltet sich dafür leichter als erwartet. Das erste Stück bietet mit den Fäden zahlreiche Möglichkeiten, sich zu halten und auch den zweiten Teil kann der mutige Mann ohne Gefahr durchklettern, nachdem er nun eine sichere Route kennt. Außerdem wird er durch ein Seil von Ossippa und Gerwin gesichert. Der mutige Mann schwankt einige Male, erreicht aber sicher den Sims auf der anderen Seite. Von hinten erhellt Gerwin die Höhle mit seiner Laterne.
Der mutige Mann schnallt zunächst seinen Schild vom Rücken und entzündet dann eine Fackel, damit Gerwin für die Kletterpartie seine Laterne abblenden kann. Als das Pech Feuer fängt, erblickt der ehemalige Gladiator im Durchgang ein solides Spinnennetz. Der Weg zurück ist versperrt!

Von oben fällt wie aus dem Nichts ein riesiger Spinnenkörper herab und bleibt auf Höhe vom mutigen Mann in den Fäden hängen. Der Kopf der Bestie besitzt die verzerrten Züge eines Menschen und entblößt messerscharfe Zähne. Es reißt sein Maul weiter auf als eigentlich möglich und speit einen Strahl klebriger Masse auf den mutigen Mann.

// Entsetzensprobe für jeden Helden

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Marty mcFly
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Beitrag von Marty mcFly » 07.12.2017 22:30

Warunk, Im Molchenberg

Gerwin ist gerade dabei, die Laterne abzustellen um sie für die Kletterpartie in seinem Rucksack zu verstauen, als das achtbeinige Monster beim Mutigen Mann auftaucht. Einen kurzen Moment ist Gerwinn gelähmt und überlegt, was er tun soll. Dann dämmert es ihm, dass der Mutige Mann mit seinem Streitkolben sicherlich bessere Chancen gegen die Spinne hat. Also streckt Gerwin seinen rechten Arm aus, formt seine Hand zu einer Halbkugel und ruft: "Fih laila, zallim shin!"
Die daraus hervor- und zum Mutigen Mann hinschwebende Lichtkugel ist allerdings so klein und schwach, dass ihr Licht dem Mutigen Mann kaum genügend wird. Als Gerwin dies bemerkt, atmet er noch einmal tief durch und schließt die Augen, um seine Kräfte für den nächsten Versuch zu sammeln, um die Fäden der Magie dann geschickter zu verweben.

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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Beitrag von Milamber83 » 10.12.2017 19:38

Warunk, Im Molchenberg

Als das Licht – so klein es auch sein mag – direkt in der Dunkelheit neben dem Ungeheuer aufblitzt, zuckt das Wesen kurz zusammen und zögert.

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Beitrag von Zyrrashijn » 12.12.2017 15:21

Warunk, Im Molchenberg

Geistesgegenwärtig und mit einer Behändigkeit, die man dem massigen Utulu kaum zutrauen mag, weicht dieser zur Seite aus und schlägt aus der Bewegung heraus mit der Fackel nach dem seltsamen Spinnenwesen.
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Beitrag von Milamber83 » 12.12.2017 20:02

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Die Fackel beschreibt einen flammenden Halbkreis. Das Ding versucht panisch seine Gliedmaßen zu ordnen.

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Beitrag von Milamber83 » 13.12.2017 23:19

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Während Gerwin um seine Konzentration ringt, zieht Ossippa fluchend ihr Rapier. Es ist beinahe ein Wunder, dass sie sich im Gewirr der Fäden nicht selbst verletzt, aber sie kann die Spitze ihrer Klinge versenken. Grünes Sekret tritt aus und das Untier fährt zischend herum.

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Beitrag von KAW » 14.12.2017 22:21

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Ossippa fährt erschrocken zurück, als das Untier herumfährt und ihr nun direkt in die Augen blickt. Für einen Augenblick lässt sie sogar den Faden los, den sie mit der linken Hand hält, doch dank der zahlreichen klebrigen Fäden rutscht sie nur langsam ein paar Zentimeter gen Boden, bevor sie sich wieder sich festhält. Trotzdem denkt sie an Flucht, den offenen Nahkampf hat sie schon immer lieber den Rondra-Geweihten überlassen. Doch kann kommt ihr eine Idee und sie nimmt allen Mut zusammen. "Widerliches Untier! In den Niederhöllen sollst du brennen!", fährt sie das Wesen an und macht auffällige Bewegungen mit ihrer freien Hand. Vielleicht, so die Hoffnung, würde das das Tier so sehr ablenken, dass der Mutige Mann von hinten einen tödlichen Treffer landen könnte.

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Beitrag von Zyrrashijn » 19.12.2017 14:41

Der schmale Sims, auf dem der mutige Mann steht, erweist sich als tückisch und der wuchtige Schlag mit der Fackel verfehlt den feisten Spinnenleib. Grollend nimmt der Utulu wieder eine stabile Haltung ein und schaut sich rasch um, ob er die Fackel irgendwo befestigen kann, um dem Wesen mit einer echten Waffe zuleibe zu rücken.
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Beitrag von Milamber83 » 20.12.2017 00:42

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Als das Monster die Hitze der Fackel auf seiner ungeschützten Rückseite spürt, stößt es sich ruckartig vom Netz ab und landet einige Fäden weiter höher. Ossippa und der mutige Mann hauen und stechen nach dem schrecklichen Ding, können aber nicht verhindern, dass es sich aus dem Kampf löst.
Sie haben dem Monster kleinere Verletzungen zufügen können: Aus oberflächlichen Kratzern tropft grüner Schleim, eine andere Stelle ist versengt. Aber auch Ossippa hat einen bösen Biss von den messerscharfen Zähnen abbekommen. Nun sitzt das Ding einfach da und beobachtet die Helden aus seien halb menschlich, halb arachnoiden Augen.

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Beitrag von Marty mcFly » 21.12.2017 02:56

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Nachdem Gerwins abermaliger Versuch, etwas Licht in die dunkle, nur vom Fackelschein und der noch bei ihm befindlichen Abblendlaterne erhellte Höhle zu bringen, endlich geglückt ist, und nun eine helle Lichtkugel mit etwa zwei Schritt Abstand um ihn herumschwebt, löscht und verstaut er die Laterne, und macht sich daran, zum Mutigen Mann und Ossippa herüberzuklettern. Das Spinnenmonster versucht er dabei, stets im Blick zu behalten.
Vor allem aber ist Gerwin bemüht, nicht nach unten zu sehen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 21.12.2017 14:54

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Über den Rand seines Schildes das Spinnenmonster beobachtend, verkeilt der mutige Mann die Fackel zwischen ein paar größeren Steinbrocken und löst seinen Streitkolben vom Gürtel. "Klettern hier rüber!" ruft er den anderen beiden mit seiner tiefen stimme zu. "Öffnen Gang zurück, während der mutige Mann Monster beschäftigt!" Kaum hat er zuende gesprochen, da schlägt er mit seiner Waffe mehrmals kräftig gegen seinen Schild, dass es nur so scheppert. "Augen hierher, hässliches Fratzengesicht!"
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Beitrag von KAW » 26.12.2017 22:52

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Als die Spinne sich aus dem Kampf löst, hat Ossippa noch genug Adrenalin im Blut um ihr hinterherzusetzen und ihren Rapier in eine relativ ungeschützte Stelle am Gelenk zwischen einem behaarten Bein und dem Rumpf zu stoßen. Anschließend atmet die Phex-Geweihte tief durch und erschrickt kurz, als der Ruf des mutigen Mannes ertönt. Sie nickt jedoch zustimmend und steckt ihr Rapier ein. Anschließend beginnt sie zu der angezeigten Stelle zu klettern. Ihre Finger und Knie zittern jedoch noch immer aufgrund des Schreckens der letzten Minuten.

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Beitrag von Milamber83 » 27.12.2017 22:59

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Der Schreck nach dem Angriff sitzt Ossippa noch tief in den Knochen. Kurz vor dem Sims rutschen ihre nassen Hände vom Faden, aber der mutige Mann ist nah genug und sie kann sich an dem ausgestreckten Streitkolben auf den Vorsprung ziehen. Kurz danach erreicht auch Gerwin keuchend den Sims.
Das Spinnenmonster sitzt noch immer bewegungslos im Netz und fixiert den mutigen Mann. Dann schießt plötzlich ein armdicker Faden aus dem unmenschlich weit aufgerissenen Maul auf den Gladiator zu.

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Beitrag von Marty mcFly » 27.12.2017 23:10

Gerwin ergreift derweil die Fackel, die noch zwischen den Steinen verkeilt ist, und rennt mit ihr zum Spinnennetz, welches er versucht, in Brand zu setzen. "Haltet das Monster noch eine Weile hin", ruft er dem Mutigen Mann zu.

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Beitrag von KAW » 29.12.2017 23:30

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Ossippa positioniert sich hinter Gerwin und behält die Spinne im Blick um dem Mann Rückendeckung zu geben, während er am Netz hantiert. Ihren Rapier hält sie in der Hand bereit und achtet gleichzeitig darauf, dass ihr Körper zwischen dem Unwesen und Gerwin ist, um diesen abzuschirmen.

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Beitrag von Milamber83 » 30.12.2017 20:39

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Gerwin hantiert fluchend mit der Fackel. Das Netz brennt schlecht. Dort, wo er es mit dem Feuer berührt, lösen sich die Fäden zwar unter beißendem schwarzen Rauch auf, aber als er die Fackel zurückzieht, ersticken die Flammen auch schnell wieder. Er hält sich den Stoff seines Hemdes über die Nase und macht sich wieder an die Arbeit.

Mit einer Gewandtheit, die man dem kräftigen Mann nicht zutraut, tritt der Gladiator zur Seite und lässt den Faden ins Leere schießen. Hämisch grinsend klopft er wieder auf den großen Schild: „Der mutige Mann isst nichts, was mehr als sechs Beine hat“, zitiert er die einzige passende Stelle der Gesetze, die ihm einfällt.
Kreischend stürzt sich die Spinne auf den Krieger.

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Beitrag von KAW » 30.12.2017 22:38

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Zufrieden registriert Ossippa den Geruch nach Verbranntem hinter sich, widersteht aber dem Impuls sich umzudrehen und Gerwins Fortschritte zu betrachten. Stattdessen vollführt sie mit ihrem Rapier einen weiteren Stich in Richtung der Spinne. Der Rauch brennt jedoch den Augen der Geweihten und es fehlt ihr auch an Erfahrung so dicht neben jemandem anderen zu kämpfen. Die Bewegung ist daher viel zu zögerlich geführt und die Spinne hat kein Problem auszuweichen und die Waffe ins Leere fahren zu lassen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 04.01.2018 16:06

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Der mutige Mann stellt sich stoisch den wütenden Angriffen des Monsters entgegen. Doch die wirbelnden Insektengliedmaßen durchdringen hier und da seine Verteidigung und bringen ihm leichte Verletzungen bei. Derart in die Defensive gedrängt, gelingt ihm auch sein Gegenangriff nicht recht und er zieht sich rasch wieder hinter den Schutz seines Schildes zurück, wo er sich für die nächsten Attacken des Ungetüms wappnet.
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Beitrag von Milamber83 » 07.01.2018 21:29

Wild dringt das Monster wieder und wieder auf den mutigen Mann ein. Die agile Spinne findet immer wieder Lücken in der Verteidigung und reißt grässliche Wunden mit seinem abscheulichen, Zähnen-bewehrtem Maul.
Dan Netzt steht jetzt lichterloh in Flammen. Noch zwei oder drei Schläge mit der Fackel, dann können die Helden entkommen, aber werde Sie noch so lange durchhalten?

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Beitrag von KAW » 09.01.2018 23:04

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Schweiß tritt auf Ossippas Stirn, als sie bemerkt, die der Mutige Mann brutal von diesem Scheusal drangsaliert wird. Oder ist es bereits die Hitze des Feuers hinter sich, die sie spürt? Ein Blick über die Schulter offenbart der Geweihten jedoch, dass Gerwin zwar hektisch gegen das Netz vorgeht, die feuchte, stickige Luft in diesem Raum die Flammen aber nur schwach zündeln lässt. Das wird er bis dahin nicht schaffen., kommt es Ossippa in den Sinn, als sie die Wunden an dem Mutigen Mann entdeckt, den sie stets für den Innbegriff eines unerschüttlichen Kämpfers gehalten hatte. Verzweiflung macht sich in ihr breit und es erscheint ihr plötzlich völlig sinnlos, mit ihrem viel zu dünnen Rapier nochmals gegen das Ungetüm vorzugehen.

Doch es ist nicht Ossippas Art, einfach zu aufzugeben und es ist auch nichts, was Phex gutheißen würde. Also fasst Ossippa in ihre Tasche und ihre Finger öffnen geschick den Beutel mit dem Sternenstaub. Soweit sie weiß, hilft dieses Pulver nur gegen Dämonen. Aber wer weiß, mit Phex Zustimmung, würde es vielleicht auch die Monstrosität vor ihnen verletzen. Und wenn es nur die geringste Chance dafür gibt - eine bessere Option besteht ohne nicht. Also lässt Ossippa den Sterenstaub auf ihren Rapier rieseln und streut auch einen Teil auf die Waffe des Mutigen Mannes.

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Beitrag von Zyrrashijn » 10.01.2018 15:37

Der mutige Mann lässt sich von den Verletzungen und den wilden Attacken nur wenig beeindrucken und hiebt im Gegenzug auf das Ding ein. Wenn etwas auf seine Schmerzen hindeutet, dann sein wilder Blick und das kehlige Knurren, das jeden seiner Hiebe begleitet.
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Beitrag von Milamber83 » 10.01.2018 20:09

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Der feine Sternenstaub lässt sich nicht auf den Waffen aufbringen. Das Pulver verteilt sich sofort in der Luft und bleibt auf dem Metall nicht haften. Ohne die zahlreiche Lektionen des Tempels und die hunderten Stunden der Meditation und Übungen hätte Ossippa nun laut geflucht. Bei Phex!

Als sich die Luft allmählich mit dem Sternenstaub anreichert, nehmen die Helden einen silbernen Schein wahr, der selbst den dicken schwarzen Qualm überdeckt, den das brennende Netz produziert. Sternenlicht! Der Kopf des Monsters ruckt schlagartig zu Ossippa herum. Aber der Staub hat sich bereits gelegt: Er bleibt am Netz kleben! Die Menschenspinne beginnt nun, wie ein Schwein zu quicken. Auf ihren behaarten unnatürlich langen Beinen bilden sich feine Blasen. Es zittert und würgt, bis es eine unglaublich große Menge grünen, scharf riechenden Schleims erbricht, der das Netz herunterläuft. Mit den Beinen verstreicht es das Sekret auf dem Netz.

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Beitrag von Zyrrashijn » 11.01.2018 11:23

Der mutige Mann nutzt die Atempause, um nach einem seiner Heiltränke zu langen. Er geht hinter seinem Schild in die Hocke und legt den Streitkolben neben sich auf den Boden. Mit der nun freien Hand nimmt er das kleine Fläschchen hervor und führt es zu seinen Lippen.
Nachdem er es geleert hat, lässt er es klimpernd auf den Boden fallen und ergreift seine Waffe erneut.
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Beitrag von KAW » 15.01.2018 22:35

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"Phex, du hinterlistiger Schuft!", ruft Ossippa auf, als der Staub seine Wirkung zeigt. Ihre Stimme klingt dabei aber eher erfreut als verärgert, "Du hast uns doch tatsächlich verschwiegen, was dieser harmlos wirkende Staub alles kannt." Zuversichtlich ob dieses kleinen Wunders stürzt sich die Phex-Geweihte dann sogleich wieder auf die Spinne und bohrt den Rapier in ein pelziges Bein.

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Beitrag von Milamber83 » 17.01.2018 19:46

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Überrascht von dem wagemutigen Manöver, schafft es die Spinne nicht rechtzeitig, ihre Gliedmaßen zu ordnen. Das Rapier bohrt sich tief in das behaarte Gelenk. Gleich darauf wirft sich das achtbeinige Monster hasserfüllt auf den Menschen, der das grässliche Sternenlicht in ihre Höhle gebracht hat.

Auf dem Sims ist Gerwin nun fast vollständig in den dicken schwarzen Rauch eingehüllt. Immer wieder lässt er die Fackel auf das dichte, mehrschichtige Netz niedersausen. Als er schon fürchtet, es gäbe kein Durchkommen, löst sich plötzlich ein fast menschengroßes Stück des Netzvorhangs und fällt in einer Flammenwolke zu Boden.
Der Durchgang ist frei!

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Beitrag von KAW » 17.01.2018 23:04

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Überzeugt, dass Phex den Mutigen hilft, wagt Ossippa einen weiteren Angriff. Und tatsächlich, ihr Rapier bohrt sich tief in das Fleisch der Spinne. Damit hatte die Phex-Geweihte nun nicht gerechnet und der fehlende Widerstand lässt sie fast das Gleichgewicht verlieren. So ist es für das Tier keine Schwierigkeit, die strauchelnde Frau zu erwischen. Als sie die brennende Wunde spürt, flucht Ossippa und dann fängt sie, ob des stärker werdenden Rauchs, auch noch zu husten an. Schon ist ihre Zuversicht wieder am Schwinden, als sie bemerkt, dass der Durchgang endlich frei ist. Langsam bewegt sie sich rückwärts gehend auf das Loch zu und wartet nur auf den richtigen Moment zur Flucht.

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Beitrag von Marty mcFly » 19.01.2018 11:44

"Los...jetzt...wir können durch!", ruft Gerwin Ossippa und dem Mutigen Mann zu, unterbrochen von Husten und Schnappen nach Luft. Der raucht brennt in seinen Augen, nur dank des magischen Lichts kann er noch ausmachen, in welche Richtung es geht.

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Beitrag von Milamber83 » 19.01.2018 20:06

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Dank des verbliebenen Sternenstaubs, kann sich Ossippa aus dem Netz flüchten, ohne in die Fänge der Spinne zu geraten. Gerwin ist bereits auf der anderen Seite des brennenden Netzes. Der mutige Mann wartet bis Ossippa hindurchgekrochen ist und tritt dann selbst durch den schwelenden Vorhang. Dann ist das Monster auch schon heran. Wutentbrannt zischt und faucht die dämonische Gestalt, aber die Flammen lassen sie zögern.
Die Helden rennen den Schacht zurück, aber der Geröll-übersäte Boden lässt sie nur schwer vorankommen. Insbesondere der mutige Mann hat Probleme mit dem übergroßen Schild. Immer wieder, wenn es an einen großen Gesteinsbrocken schlägt, ertönt es gleich einem Gong, und lässt das allgegenwärtige Malmen in den Hintergrund treten.
Als die drei abgekämpften Gestalten an der unergründlich tiefen Spalte ankommen, halten sie kurz inne. Die fast erloschene Fackel Gerwins lässt nur Schwärze erkennen, aber trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl.

Als die Helden zurückblichen sehen sie, wie der das schwelende Netz hinter ihnen heruntergerissen wird. Die frische Luft lässt es in einem großen Feuerball aufgehen, der sich mitsamt der Spinne rasend schnell in ihre Richtung schiebt. Das Fauchen des Tiers (?) hat sich nur in ein schrilles Kreischen gewandelt.

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