DSA4 Stürmischer Herbst

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 02.02.2018 00:05

Boron erwiedert Elindirs Blick stumm, zeigt jedoch keine Reaktion ob dessen Worte ihn getroffen haben. "Tsa gibt das Leben, so wie ich es wieder nehme. So ist der Lauf der Dinge. Kein Sterblicher wird von mir bevorzugt und keiner benachteiligt, denn im Tode sind alle gleich. Eure 'Lieben' ... nahm ich nicht zu mir um euch zu strafen. Ihre Zeit war gekommen, manche lebten ein glückliches und langes Leben, andere eines von Kummer und Krieg."

Liaiella hat inzwischen die Augen geöffnet und schaut mit ihrem melancholischen Blick zum Ritter, als dieser seinen Wunsch vorträgt. "Ich bin der Herr über den Tod und als solcher wache ich über jene, die in meine Hallen einkehren. Euren Wunsch kann und werde ich nicht erfüllen, denn es widerspricht meiner Natur Seelen, die Frieden gefunden haben, zurück zu schicken. Wäre es anders, so hätte mich die Strafe meines Bruders nicht ereilt."

Nun schaut Boron etwas verlegen zu Boden, als würde er nachdenken. "Wobei es eine Seele gibt, die auch nach 300 Wintern ein Leid beklagt, dass ich nicht lindern konnte. Wenn es euer Wunsch ist ... kann ich euch mit ihm sprechen lassen, auf dass er Ruhe finden mag" deutet er an und mustert Elindir.
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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 02.02.2018 08:59

Auf die sanfte Ermahnung des Totengottes hin senkt Elindir den Kopf.
Er weiß das. Sein Gesichtsausdruck ist da ganz eindeutig: Er weiß, dass sein Wunsch nicht erfüllt werden kann. Er weiß, wie vermessen er ist. Nun kullern auch die Tränen über seine Wangen. Er weint. Ganz still. Verloren. Endgültig. Wenn selbst der Gott des Todes ihm seinen Herzenswunsch versagt ...

Da spricht Boron von einer rastlosen Seele und Elindir blickt auf. Blinzelt verwundert.
"Wer ...?" fragt er, doch im nächsten Moment ahnt er die Antwort schon. Er sagt nichts weiter, sondern starrt Boron an.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 02.02.2018 09:04

Vara hatte ziemlich starr dagestanden, sich immer noch selbst umarmend und einfach gewartet. Als Elindir zu weinen anfängt tritt sie leise von hinten an ihn heran und legt ihm vorsichtig die Hand auf den Rücken. Er war nicht allein.. auch wenn sie nichts sagen konnte was ihn trösten würde.

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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 02.02.2018 10:01

Vadiro steht nun wenige Ellen hinter Elindir und Vara. Er zittert. Er verhuscht sich kurz die Haare, ein Akt das beschreibt wie verwirrt er gerade war. Am Rande des Wahnsinns wäre zu hart formuliert, er konzentriert sich und schaut zu Niando, dem Gott des Schlafes und des Todes. Unglaublich. Es sprengt fast den Verstand Vadiros.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 02.02.2018 10:22

"Euer Vater" antwortet Boron.
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Ungelesener Beitrag von Zyrrashijn » 02.02.2018 11:31

Thimorn fühlt sich schrecklich. Befangen, verwirrt, nicht im Stande, die Situation in Gänze zu erfassen. Aber er bemerkt Elindirs Gemütszustand. Vorsichtig tritt er neben Vara und legt dem Albernier mitfühlend eine Hand auf die andere Schulter.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 02.02.2018 11:32

Vara schenkt Thimorn ein schwaches lächeln als er Elindir ebenfalls beisteht.

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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 02.02.2018 12:26

Vadiro scheint mit irgendetwas unzufrieden zu sein.
Du Ochse, wie willst du feststellen, ob dieser Naindo magisch ist, wenn da eine Nekkerin daneben steht, das geht nicht. Also immer noch keine Gewissheit ob er lügt und doch nur eine Illusion, oder was auch immer, ist. Ein wahrhaftiger Gott direkt vor mir? Kann das wirklich sein?
Seine Gedankengänge sprengen sein Urteilsvermögen.
Er geht nun auf die Knie neben Rhiannon und gräbt seinen Kopf in seine Hände.
Kurz durchatmen ... gleich ist alles wieder gut

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 02.02.2018 13:26

Rhiannon bemerkt Vadiros Gemütszustand, zumindest sieht es nicht so aus, als würde er aus Ehrfurcht auf die Knie gehen. Mitfühlend setzt sie sich neben ihm in den Sand und legt die Arme um ihn. "Was ist los, iama? Ich weiß, es ist schwer vorstellbar, doch ich fühle es tief in mir, dass er es wirklich ist. Vertraust du mir?"
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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 02.02.2018 14:12

Tamila hat sich zwischenzeitlich aus ihrem Knicks erhoben und sieht voller Mitgefühl zu Elindir. Sie versteht nicht alles in dem Gespräch, aber es reicht, um seinen Schmerz fühlen zu können.
Dennoch mischt sie sich nicht ein, Thimorn und Vara stehen ihm ja bei.
Die Anwesenheit von "Boron" erfüllt sie mit Ehrfurcht und diesem Gefühl ein winzig kleines Etwas auf der Bühne des Lebens zu sein, aber sie ist ihrer Göttin Nahe genug, dass es sie nicht völlig aus der Bahn wirft.

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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 02.02.2018 15:30

"Was?" fragt er Rhiannon geistesabwesend in seine Hände hinein, um dann gleich "ja, ich verrtraue dir" hinterherzuschießen und blickt auf. Doch die Wahrhaftigkeit ist noch nicht angekommen.
Sind die Götter so wie wir? Warum greifen sie sollten ein? Warum retten sie nicht Hilfsbedürftige? ...
Er schüttelt sich und lehnt sich erschöpft an Rhiannon an.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 02.02.2018 17:41

Rhiannon legt die Arme gänzlich um ihn und zieht ihn nah ran. Ohne ein weiteres Wort legt sie ihren Kopf an den Seinen und blickt zu Elindir. Auch sie lächelt jetzt nicht mehr fröhlich, trotz der Nähe zu ihrer Göttin kann sie es nicht, wenn Freunde trauern und niedergeschlagen sind.
Doch sieht sie jetzt keinen Handlungsbedarf, nicht wenn ein leibhaftiger Gott vor ihnen steht und so viel mehr tun kann, als sie jemals könnte.
Doch auch in ihr brennt eine Frage, wenn auch bei weitem nicht so wichtig wie Elindirs Anliegen. Ob Vater tot ist? Hat Mutter deshalb nie von ihm gesprochen, aus Trauer. Er könnte es mir sicher sagen
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 02.02.2018 20:28

Elindirs Augen zucken zu Vara, als sie ihn berührt. Er sieht kurz zu ihr und braucht einen Moment, um sie zu fixieren. Dann ist sein Ausdruck voller Dankbarkeit. Thimorns Hand auf seiner Schulter. Auch ihn trifft der Blick des Ritters. Ein Tränenschleier verunziert sein Gesicht, doch seine Augen sehen wieder. Es ist ein wenig, als würden sie ihn aus weiter Ferne zurückholen.

Unsicher sieht Elindir wieder zu Boron und als dieser ihm schließlich antwortet, lässt er einen Klagelaut ertönen.
Eine rastlose Seele ... wegen mir!
Schuld und Trauer brechen über ihm zusammen, schlagen ihn geradezu nieder. Elindir sinkt in sich zusammen und kommt auf den Knien im Sand zu hocken. Er krümmt sich, wie unter Schmerzen, beugt sich vor und zittert.
"Als obe es niht gereicht hätte, dass ich Jare seines Lebens zerstoert habe ..." klagt er.
"Niht einemal im Tode vindet er Vride!"
Er klappert sogar mit den Zähnen.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 02.02.2018 20:37

Vara hockt sich neben Elindir "Elindir.. " sagt sie erst leise und streicht ihm vorsichtig über den Rücken.. dann hält sie inne "Elindir! Er wartet auf dich! Er liebt dich! Er wird überglücklich sein zu erfahren das du lebst! Wie ich es dir gesagt habe! Er hat nie aufgehört zu glauben das du eines Tages zurückkehrst und der Moment wo er das weiß wird ihm den Frieden geben.. " sagt sie mit fester Stimme und ebenso festem Blick.
"Willst du ihm so gegenübertreten?" fragt sie ihn dann.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 02.02.2018 20:53

Boron löst sich von Liaiella, die besorgten Blickes stehen bleibt und Elindir mustert. Der Gott des Todes kommt langsam auf den Ritter zugeschritten und legt ihm sanft eine Hand auf die Schulter. "Grämt euch nicht, und hört auf die Worte der Domnatella. Es liegt aber in eurer Macht, der Seele eures Vaters Frieden zu schenken und eurer eigenen damit auch."

Durch die Berührung des Gottes spürt Elindir eine unbändige Kraft, die dem Jüngling innewohnt. Diese einfache Geste lässt ihn ahnen, wozu der Mann, den er als Niando kennen gelernt hat, fähig wäre ... wenn er es denn wollte. Doch scheint Boron auch seine starre Miene abzulegen und schenkt Elindir eine Andeutung eines gütigen Lächelns.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 02.02.2018 21:41

Als Vara ihn so anruft, zuckt Elindir zusammen. Er richtet sich wieder etwas auf und sieht mit weit aufgerissenen Augen zu ihr. Und anschließend zu Niando - Boron - als er zu ihm tritt und ihn berührt. Elindir schließt die Augen. Langsam, ganz langsam hört er auf zu zittern.

Plötzlich verzieht er das Gesicht und ... weint wieder. Aber irgendwie auf eine andere Art. Weniger verzweifelt. Beinahe kindlich. Und voller Scham. Er wischt sich mit dem Ärmel unwillig über die Augen.
"Nein ... natiurlich niht ... was soll er denken ..." brabbelt er mehr, als er spricht, in Varas Richtung eine Antwort. Er schluchzt einige Male auf. Oder ist das Lachen? Vielleicht weiß er es selbst nicht einmal wirklich. Etwas hilflos tastend greift er nach Varas Hand und lächelt sie mit einer bestürzenden Offenheit an. In seinem Blick ist nichts als Liebe.

Als er Niando das Gesicht zuwendet, hat sich etwas geändert in seinen Zügen. Da ist neue Zuversicht.
"Ja", meint er, aber seine Stimme gehorcht ihm noch nicht.
"Ich will ihn sehen!" flüstert er, damit der Ton nicht wieder bricht. Er greift nach Borons Arm und klammert sich mit beiden Händen um dessen Unterarm fest.

"Ich will ihn sehen!" wiederholt er, leise doch nachdrücklich, und die Tränen rinnen wieder über seine Wangen. Es sind nicht mehr nur Tränen der Trauer.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 02.02.2018 21:50

Vara nickt Elindir aufmunternd und auffordernd zu. Sie drückt seine Hand als er die ihre kurz ergreift. Sie war froh und dankbar darüber das sie hier war, bei ihm.. und ihm beistehen konnte. Vielleicht war das wichtiger als ihre Gefühle.. als sie selbst... ein seltsamer Gedanke.

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 02.02.2018 22:33

Boron mustert seinen Arm, an den Elindir sich klammert, macht jedoch keine Anstalten sich loszureißen. Stattdessen nimmt er seinen freien Arm und legt Elindir die Hand an die Wange. So steht er regungslos da und Nichts scheint zu passieren. Die dunklen Augen Borons treffen Elindirs Blick und mit einem Mal verschwindet alles weiß aus ihnen. Pechschwarze Kugeln starren Elindir an und scheinen ihn heranzuziehen, einzusaugen, bis Dunkelheit das einzige ist, was Elindir umgibt.

In Latas Grotte erstarrt Elindir förmlich und seine Züge entspannen sich. Die Tränen fließen ihm stumm die Wangen herunter und sein Griff löst sich von Boron. Regungslos kniet Elindir am Boden, während Boron sich aufrichtet und zu Liaiella zurück schreitet, die sich bereitwillig wieder in seinen Mantel schmiegt. Die Augen des Gottes sind nun wieder wie zuvor, dunkel aber "menschlich". Aus Elindirs Augen ist hingegen jede Farbe verschwunden. Sie sind milchig weiß, als wäre er blind - oder über alle Maße entrückt.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 02.02.2018 22:43

Vara ist zunächst etwas erschrocken über Elindirs Veränderung.. aber sie fasst sich schnell. Vorsichtig kniet sie sich hinter ihn und hält ihn 'fest', falls er nach hinten zu kippen droht.. und vorbereitend für den Moment wenn er wieder ganz bei ihnen ist.. der Übergang war oft schwer.
Nun konnten sie nur warten... sie schaut zu den anderen. Vadiro wirkte sehr mitgenommen, das tat ihr unheimlich leid. Auch Thimorn.. die beiden Geweihten schienen dagegen ganz guter Dinge zu sein, na immerhin... aber vielleicht war es einfacher wenn man das göttliche täglich etwas spürte.
"Was wünscht ihr euch?" fragt sie die anderen leise.

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 02.02.2018 22:48

Tamila hat Elindir aufmerksam und besorgt beobachtet. Es fällt ihr schwer nicht einzugreifen, aber sie ahnt, dass Elindir das gerade braucht. Und Boron ihn wieder aus den dunkelsten Orten seiner Seele herausführen wird.
Also schweigt sie und kommt nicht umhin über Liaiellas Glück zu lächeln.
Auf Varas Frage schaut sie auf. "Alles, was ich mir hätte wünschen können, wurde in dieser Nacht bereits erfüllt." Warm lächelt sie über die drei Paare, auch wenn es jetzt gerade etwas getrübt ist.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 02.02.2018 22:50

Etwas besorgt blickt Rhiannon zu Elindir, aber ja das würde wieder werden. Sie weiß selbst wie es ist, Visionen des Göttlichen zu empfangen. Auch Vadiro würde es hoffentlich verarbeiten, im Moment könne sie wohl eh nicht mehr tun, als ihn im Arm zu halten. Bei der Frage blickt sie zuerst zu Vara und dann zu dem jungen Mann, Boron und Niando. "Ich...nun...mich beschäftigt nur etwas immer wieder. Mein Vater! Wer ist er und ist er schon bei Euch? Mehr verlange ich nicht, als diese Antwort oh himmlischer Bruder meiner gütigen Herrin" Erfürchtig senkt sie dann wieder den Kopf und ihr Atem beschleunigt sich, während sie wartet.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 03.02.2018 14:55

Vara schaut von Rhiannon zu Boron.. eine gewichtige Frage, wie alles gerade sehr gewichtig erscheint. Plötzlich eröffnen sich Möglichkeiten die man vorher für unmöglich gehalten hat, sie hofft das ihre Freundin eine positive Antwort bekäme.

Zwischendurch streichelt sie Elindir sanft am Rücken und hofft er würde einen Weg finden seine 'Schuld' hinter sich zu lassen. Sie muss an den ersten Abend denken.. wie er ihr beim Tanzen gesagt hatte er sei Schuld.. ein Täter.. und wie sie ihm versucht hatte Mut zu machen. Wie sie gemeint hatte das Schicksal habe sie ja vielleicht zusammengeführt damit er seine Schuld begleichen konnte.
Er hatte ihr damals nicht eine Sekunde geglaubt das es möglich sein würde.. zu unmöglich schien das.. auch für sie, jetzt wo sie mehr über die Hintergründe wusste. Aber gerade war alles unmögliche möglich geworden... auch für Vara selbst.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 03.02.2018 19:35

Boron nickt als Tamila lächelnd erklärt, wunschlos glücklich zu sein. Liaiella in seinen Armen grinst noch breiter aufgrund der Freude der Rahjageweihten und lehnt ihren Kopf wieder an Boron an. Dieser muster Rhiannon eindringlich, als diese ihren Wunsch vorträgt. Er legt den Kopf schief und seine Augen wandern hin und her, ohne sich auf etwas im Raum zu fokussieren, bis sein Blick wieder auf Rhiannon liegen bleibt. "Caerleon Nebelsang... euer Vater... lebt, so viel weiß ich mit Gewissheit. In diesem Moment begleitet er einen verirrten Wanderer durch das Gebirge, dass ihr Rashtullswall nennt", antwortet er der Halbelfe nüchtern.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 03.02.2018 20:08

Rhiannon kann den Worten kaum glauben und bleibt einen Moment mit großen Augen sitzen, bis sie es langsam realisiert. "Er lebt? Er lebt" Das breite Grinsen kehrt in ihr Gesicht zurück und sie drückt Vadiro vielleicht etwas zu fest an sich. "Hm Rashtullswall. Ist recht weit oder? Ach ich will ihn suchen" Den Gedanken, dass er vielleicht gar nichts mehr von ihr wissen will, dass er deshalb nie wieder kam, verdrängt sie und vergräbt ihn ganz tief unter der Freude, dass sie ihn noch kennen lernen kann.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 04.02.2018 19:44

Vara schaut überrascht und froh zu Rhiannon "Ja. von hier aus.. von Punin aus nicht! Der Wall ist allerdings ziemlich groß... aber jetzt hast du einen Namen! Wie wunderbar Rhiannon!" freut sich die Gelehrte aufrichtig.

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 05.02.2018 10:22

Auch Tamila strahlt. "Großartig! Du kannst ihn suchen, Dschinnentochter!" Dann überlegt sie kurz. "Aber vielleicht wäre es gut, wenn du auch wüsstest, wie er aussieht. Wobei Aves dich sicher leiten wird!"

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Ungelesener Beitrag von Zyrrashijn » 05.02.2018 11:49

Thimorn tritt zurück, als Niando an Elindir herantritt. Die Möglichkeit, dass der Gott des Todes ihn berühren könnte, erfüllt ihn gleichermaßen mit Furcht und Ehrfurcht.
Auf Varas Frage hin schaut er nur etwas bedrückt zu Boden und murmelt mehr zu sich selbst. "Ich hatte gehofft, einen Gwen Petryl aus dem Reich unter den Wellen mitbringen zu können..."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 05.02.2018 13:26

Boron schaut zufrieden aus, als er Rhiannons unbändige Freude sieht und auch die Freude ihrer Gefährten. Damit wendet er sich Thimorn zu und legt den Kopf leicht schief. "Ihr seid bescheiden. Ein Gott steht euch gegenüber und euer sehnlichster Wunsch ist ein Stein aus dem Wasser?"
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Ungelesener Beitrag von Zyrrashijn » 05.02.2018 14:21

Thimorn zuckt mit den Schultern, ohne den Blick zu heben. "Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, aber ich wüsste nichts, um das ich den Herrn des Todes bitten sollte."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 05.02.2018 14:28

Boron mustert Thimorn eindringlich und lässt von Liaiella ab. Seine Stimme klingt... belustigt... "Diese Tatsache ehrt euch, wenngleich ich wie ihr wisst Efferds Reich nicht betreten kann. Jedoch..." er bricht ab und schaut zu Liaiella. Die Nekkerin grinst breit und mit ein paar unbeholfenen Schritten rennt sie zum Wasser und springt Kopf voran hinein. "Ein solch bescheidener Wunsch soll nicht unerfüllt bleiben bei den Taten die ihr vollbracht habt. Ich habe jedoch auch ein Geschenk für euch", sagt er und kommt einen Schritt näher.

"In diesem Moment ist eine Freundin von Euch, eine Dienerin Peraines, auf dem Weg von Nostria nach Weiden. Sie trauert noch immer um euren vermeindlichen Tod. Ich sage euch dies, da es ihren Kummer beseitigen würde zu wissen, dass ihr lebt" spricht Boron.
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