[Tobrien] Das siebte Banner

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 Betreff des Beitrags: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 20.11.2016 21:52 
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Prelude - Das Feldlager

Nach knapp zwei Jahrzehnten, seit Borbarad über das freie Tobrien hergefallen ist, versammeln sich unter dem Banner Tobriens hunderte von Freiwilligen, um die Freiheit Tobriens und deren Menschen zurück zu gewinnen. Während im Süden vor allem die Truppen der wehrhaften Kirchen der Warunkei befreit haben, ist es dem weißen Tobrien bisher gelungen, dem Feind standzuhalten und zumindest kleine Gebiete zurück zu holen. Nun steht aber die große Invasion der Schattenlanden bevor. Ein schwieriges Unterfangen, denn der Feind kämpft kaum mit zivilisierten Mitteln und es steht den mutigen Helden eine schwere Prüfung bevor.

Seit Tagen seid ihr nun schon unterwegs durch Wälder, Wiesen und mehr schlechte als rechte Wege. Dazu kommt, dass es seit Tagen ununterbrochen regnet. Selbst die beste Kleidung hat irgendwann nachgegeben und so ist kaum mehr ein Stück Stoff an eurem Leib trocken, geschweige nicht von Schlamm und Schmutz befallen. Zu essen gab es auch schon länger nichts mehr vernünftiges. Umso mehr steigt die Freude in euch an, dass ihr endlich euer Ziel vor Augen seht. Schon von weitem ist der Palisadenring und die hölzernen Wachtürme um das Feldlager zu sehen. Dahinter schaut ein Meer an weißen Zeltspitzen heraus. Hier ist es endlich, das Lager des 1. Freiwilligenregimentes Tobriens. Ihr beschleunigt eure Schritte und haltet Ausschau nach dem Eingang in das vorübergehende Fort. Da habt ihr es auch schon entdeckt und kurzerhand wird die Richtung angepasst. Längst ist euch klar, dass die Wachen auch euch entdeckt haben müssen. Die stolzen Fahnen des Regimentes hängen schlaff an den Fahnenmasten, schwer geworden durch den vielen Regen. Der Regen ist nicht mal das Schlimmste, sondern der kühle Wind, der die Kälte bis in die Knochen treibt. Es ist wirklich ein lausiger Tag, doch die Entscheidung steht fest. Ihr wollt euch ebenfalls freiwillig melden und die Menschen der dunklen Landen vom Joch ihrer finsteren Herrschaft befreien. Nun müsst ihr aber erst einmal an den Torwachen vorbei, die bereits mit wachsamen Augen auf eure Ankunft warten.


Zuletzt geändert von LordPaladin am 21.11.2016 21:09, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 20.11.2016 22:44 
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Dem Wetter trotzend, nähern sich drei Reiter dem Lager. Ein in jeder Hinsicht riesiger Mann von ca 25 Götterläufen befreit sein Gesicht aus seinem Wachsmantel und während er sein Pferd enger nimmt und damit verlangsamt, schaut Ernbrecht zu seinem Herren herüber. Gibt dieser ihm ein Zeichen vorzureiten und ihn anzukündigen?


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 01:52 
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Der schwere, eisige Regen ist in den letzten Tagen ein vertrauter Begleiter geworden. Zuverlässig und ungebrochen ergießt er sich aus den trägen Wolken, die dicht und grau den Himmel verdunkeln. Das schattenhafte Zwielicht, in das die Tage getaucht sind, jetzt wo die Sonne ihren Schein nicht bis zur schlammigen Erde bringt, verwäscht alle Farben zu einem schmutzigen Grau, aus dem sich kaum etwas abzuheben vermag. Feuchtes Schmatzen begleitet jeden Schritt, gleichgültig ob man ihn auf die glitschigen Pisten setzt, in die sich die Trampelpfade verwandelt haben oder auf das, vom Regen gebeugte Gras, aus dem glucksend das Wasser aufsteigt, sobald man es niedertritt.

Ealgar heißt das Stürmen und Wüten der Elemente willkommen. Er genießt die beißende Kälte, die in seine Knochen kriecht, denn sie ist unberührt vom befleckenden Makel der staubigen Aschewolken, die oftmals von Süden herauf über die tobrischen Wälder ziehen. Dies hier ist die unberührte Natur, ihr Zorn und ihre Leidenschaft, ihre Wut und ihre Trauer, ausgedrückt in dem Toben von Wind und Kälte und Nässe. Ealgar versteht sie gut und er heißt es willkommen, denn diesen Zorn spürt er auch allzu oft in sich selbst brodeln, wenn er bedenkt, was im Süden dieses Landes gedeiht, welches gerade hinter Regenschleiern verborgen bleibt. Eine schwärende Wunde im Leib der Urmutter, eine Schändung der Elemente, welche die Welt bilden.
Doch es ist nicht die Zeit für dererlei Gedanken. Denn auch wenn er das Toben der Natur willkommen heißt, so bedeutet das nicht, dass er nicht auch bald wieder ein trockenes Plätzchen und ein prasselndes Feuer, eine warme Mahlzeit und trockene Kleider würde vertragen können. Seit Tagen zieht er durch die Wälder, die ihm eine zweite Heimat geworden sind, mit einem Ziel: Dem Feldlager der Freiwilligen. Nach Jahren voller Kampf und Krieg, voller Standhaftigkeit und Verzweiflung, scheint es jetzt endlich soweit zu sein, dass sie wirklich etwas bewegen können. Nicht nur Widerstand leisten, sondern dem Feind etwas abtrotzen, was er schon viel zu lange in seinen dämonischen Klauen gehalten hat. Heimatboden.

Strähnig fällt ihm das schwarze Haar ins Gesicht und verhüllt die kantigen Züge, in denen keine Schönheit, aber dafür umso mehr Entschlossenheit liegt. Ein dunkler Sieben-Tage-Bart legt sich wie ein Schatten auf Wangen und das kräftige Kinn, während die kohlefarbenen Augen zwischen den Strähnen aufmerksam hervorblitzen. Die hünenhafte Gestalt ragt weit über zwei Schritt auf und ist sehnig und athletisch gebaut, wenn auch kaum so breit, wie es ein Nordmann wäre, der diese Größe aufbringen kann. Ein Umhang mit gewachstem Leinen, eine Tunika aus grobem Wollstoff und eine Hose aus dunklem Leder sind durchweicht von dem steten Regen. Den langen Speer nutzt er als Wanderstock, so dass die untere Hälfte des mit Leder umwickelten Schaftes mittlerweile mit jede Menge Schlamm beschmiert ist. Auch die Kleidung und die gebräunte Haut weisen Spritzer und Streifen von diesem auf.

Nur einen kurzen Blick hat er für die berittenen hohen Herren, die hierher gekommen sind. Stattdessen geht er direkt zur Wache heran, nachdem klar ist, dass die Reiter noch einen Moment brauchen werden, um den Regeln der Etikette genüge zu tun.
Ealgar nennt man mich. Ealgar Gathris. Freiwilliger für den Heimatkampf will ich sein. Seine Stimme hat einen dunklen, nicht wohligen aber beruhigenden Klang, so als wolle er für seine einschüchternd-große Erscheinung sanfte Worte wählen. Doch vielleicht ist sein Name auch nicht gänzlich unbekannt in diesen Landen, denn nur wenige Hüter Sumus sind geblieben und ihr Kampf wird verbittert geführt. Ealgar ist einer dieser wenigen und nicht zum ersten Mal ist er bereit Seite an Seiten mit anderen Freiwilligen zu kämpfen. Und gerade wäre mir an etwas Gastfreundschaft, Gemeinschaft und einem warmen Platz gelegen, an dem Efferd mich nicht so reich mit seinen Gaben beschenkt. fügt er seinen vorherigen Worten hinzu, die geraden Zähne in einem kurzen Lächeln aus dem Bartschatten blitzen lassend.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 08:57 
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Eben noch war vor den Reitern eine relativ große, ziemlich Breite Gestalt an den Rand des Weges gewankt und geklappert.

Bärfried ist gute 1,90 und man sieht seiner schwer beladenen Gestalt an das er schon einige Tage wandert. Sein Langer, dunkelgrauer Umhang hing wie eine schwere Regenwolke an ihm, wobei die untere Seite bis zu den knien Braun ist Dur guten tobrischen Matsch. Seine Kapuze hängt herab, denn er hatte entscheiden dass sein tobrischer Hut, sein Tellerhelm einen Besseren Schutz vor Efferds Laune bildet. Unter dem Helm schauen die spitzen leicht fettiger brauner Haare hervor, die nahelegen das der Helm eine tragende Rolle beim letzten Haarschnitt gespielt hat.
Die leicht müden, blauen Augen die Matt und ohne Glanz in die Welt schauen, wirken so als hätten sie schon zu viel gesehen und künden von großen Gleichmut. Der dichte erdbraune Bart verdeckt die untere Hälfte des runden Gesichtes.
Das Gepäck das er schleppt ist eindrucksvoll, in der Linken ein dunkler hölzerner Schild auf den einen etwas krude gemalte Gans prangt, an der rechten Schulter ein in Öltuch sorgfältig eingeschlagenes Bündel das fast so lang wie er selbst ist.
An seinem schwer bepacktem Rucksack hängen und scheppern eine Bratpfanne und ein Topf gemeinsam mit einem Ledernen Köcher voll langer Pfeile. An seiner Seite hängt neben einer gepflegten, wenn auch älteren Streitaxt noch die Scheide eines schweren Eberfängers.
Er hatte sich gemächlich aus dem Weg der berittenen begeben und nun tat er sein bestes um auf zu schließen und möglichst zugehörig zu wirken. Schließlich hatten Leute auf Pferden immer was zu sagen, oder gehörten zu jemandem der was zu sagen hat.

Vielleicht würde er das Schreiben von Vater Travin gar nicht brauchen, das ihn als braven Freiwilligen und nicht-Wegelagerer auswies.

Es würde eh lange dauern das in seinen Rucksack zu finden.
Er wundert sich nur über den Langen der sich vor die hohen Herren Damen traut und als Ealgar verspricht. no der traut si was Denkt Bärfried bei sich. Ausser acht lassend das er selbst eben versucht als Beiwerk der Reiter aus zu sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 10:34 
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Müde und frierend vom Regen reitet Larisse neben ihrem neuen Schwertvater her. Auch ihr treuer Tralloper Fulgur scheint den Regen langsam satt zu haben. Schon fast trotzig setzt er noch einen Fuß vor den anderen. Seine Reiterin zieht ihren Umhang noch mal enger um sich, als der Wind noch einmal zunimmt. Endlich das Lager. Hoffentlich gibt es dort etwas Warmes zu essen.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 10:51 
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"Mei, so langsam wird es aber doch ein wenig ungemütlich" bemerkt der Ritter auf dem stattlichen Apfelschimmel, der auf den kreativen Namen "Donner" hört, mit einem Blick gen Himmel. Ein wenig ungemütlich? Seit Tagen schüttet es wie aus Eimern, dazu dieser eisige Wind und das, was von ihrer Reiseverpflegung übrig war, verdiente diesen Namen auch nicht mehr wirklich. Auch den Tieren drückte das fortwährend schlechte Wetter aufs Gemüt und insbesondere das Ross des Herrn Ritters zeichnete sich durch fürchterlich schlechte Laune aus, was sowohl Adreans Knappin als auch der Knecht an seiner Seite schmerzhaft hatten erfahren müssen.

Ganz anders dagegen sein Reiter. Weder Regen noch Wind noch schlechtes Essen schienen der unerschütterlich guten Laune des blonden Recken etwas ausmachen können. Das Gute daran war, dass er sie auf ihrer Reise mit einigen Anekdoten unterhalten hatte, auch wenn manche Themen, wie etwa modische Fehltritte der Garether Oberschicht bei seinen Begleitern vielleicht nicht immer auf ein ähnlich großes Interesse stießen.

Und sie wussten nicht, wie er es anstellte, aber irgendwie schaffte er es, bei diesem unsäglichen Wetter nahezu wie aus dem Ei gepellt auszusehen. Gut, nass wurde auch er, aber Schlammspritzer und ähnliches schienen von seiner Rüstung und seiner Kleidung einfach abzuperlen und wo anderen die Haare nass, fettig oder sonstwie desolat ins Gesicht hingen, waren seine vielleicht leicht feucht und lagen ansonsten tadellos.

Auch jetzt reicht ein kurzes Streichen durch die blonde Pracht, damit die Frisur wieder sitzt. Dass sie seit einiger Zeit einen Schatten an ihrer Seite haben oder sich dieser riesenhafte Kerl, neben dem Adrean sich mit seinen knapp 1,9 Schritt schon fast zierlich vorkommt, vor sie stellt, scheint ihn nicht weiter anzufechten. Offenbar hat er andere Sorgen. So wendet er sich nun erst an Ernbrecht "Sei doch so lieb und kündige uns an, ja. Und schau, dass wir ein ordentliches Zelt bekommen. Und ein Badezuber wäre auch ganz fantastisch .... "
Dann wendet er sich an Larissa, strahlt sie an und fragt: "Na, bin ich vorzeigbar?".

Nun liegt Attraktivität immer im Auge des Betrachters, aber aus ganz klassischen Gesichtspunkten darf Adrean von Leuenfels durchaus als schöner Mann gelten. Hochgewachsen, athletisch, die blonden Haare genau in der richtigen Länge gehalten, um gleichzeitig modisch und verwegen auszusehen, tiefblaue Augen und ein Lächeln, das Gletscher zum Schmelzen bringen kann. Dazu eine seine auf Hochglanz polierte Rüstung anlegt, die dem Ausdruck „Ritter in strahlender Rüstung“ noch einmal eine ganz neue Dimension verleiht. Eben so, wie Klein-Alrike sich einen edlen Ritter vorstellt. Allerdings ist auch ein gewisser aranischer Einfluss zu verzeichnen, etwa bei den kunstvollen Ziselierungen seiner Brünne. Bewaffnet ist er mit einem Langschwert, dessen hervorragende Verarbeitung von einem Schmied erzählt, der sein Handwerk versteht, sowie einem Reiterschild, des Weiteren führt er auch eine Kriegslanze mit sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 11:17 
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Larissa mustert ihn ein wenig mürrisch. Natürlich. So wie immer. Sie versucht dann selbst ihre blonden Haare noch etwas zu zähmen, gibt es aber nach kurzer Zeit seufzend auf. Das ist schon mehr, als nur ein wenig ungemütlich. Ein Zuber wäre jetzt wirklich schön. Und Sonne fügt sie noch ein wenig resigniert hinzu.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 11:40 
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Wohnort: bei Limburg
Larissas mürrischer Gesichsausdruck scheint ihrem Ritter nichts anhaben zu können. "Lächeln, Larissa, das macht die hübscheren Falten!" grinst er sie an und haut ihr frohgemut auf die Schulter. "Und keine Angst ... die Sonne wird bald auch wieder scheinen. Deswegen sind wir ja hier!"


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 12:10 
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Vor dem Feldlager

Etwas später erkennen die Wachen einen weiteren Reiter durch den strömenden Regen. Beritten auf einem struppigen kleinen Pferd erkennen sie einen kleineren Mann. Gewandet in Pluderhose, mit Bändern umwickelten Gamaschen und einer weitärmelige, kragenlose Jacke trägt er zum Schutz vor dem Regen einen grün-braunen Kaputzenumhang der fast mit der Umgebung verschwimmt.

Besonders auffällig sind die lange Haare, die er zu zahlreichen kleinen Zöpfchen geflochten hat und sehr nervöse Augen die ohne Pause die Umgebung einnehmen. Außer den Augen strahlt der Rest des Mannes eine gespannte Ruhe aus, die einen Beobachter an die Athletik eines Parders erinnert. Der Reiter ist bewaffnet, allerdings nicht so schwer wie viele der Kämpfer im Zeltlager: eine Bogentasche lässt von der Größe auf einen Kurzbogen schließen und ein breiter Waffengurt über der Brust mit einer Reihe von Dolchen, einem kleinen Beil sowie einem maraskanischen Kurzschwert. Alle Waffen sind so befestigt dass sie nicht das übliche Klimpern von Bewaffneten verursachen. Jenseits der Bewaffnung ist nur ein Lederrucksack zu sehen.

Etwas missmutig schaut der Reiter auf das Wetter lächelt dann aber. Jetzt regnet es schon seit Tagen. Schmerzhaft, aber ein gutes Omen: die Zwillinge wollen uns wohl mit dem Regen unterstützen und die Ungeschaffenen direkt von diesem Land spülen. Bei diesem Regen werden wir es auch leichter haben die Schergen zu überraschen.

"Seid gegrüßt Bruderschwestern. Korinoriber von Boran. Angekommen aus Khunchom bin ich Kundschafter des Adrean von Leuenfels. Könnt ihr mich bitte zum Lager seiner Lanze weisen." stellt er sich mit einem südländische am Tor angekommen vor.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 13:15 
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Ernbrecht schälte sich aus seinem Wachsmantel, darunter kam ein Kettenhemd zur Geltung, welches er auf Dreck überprüfte und mit seinem Mantel Best möglichst säuberte. Von der Seite seines Pferdes nahm er ein gut eingewickeltes Banner und befreite es aus dem Überzug, so dass die Farben des Hauses seines Herren zu erkennen waren. Auch, wenn er nicht an die nahezu magische Sauberkeit seines Herren ran reichte, machte er nun einen deutlich besseren Eindruck, als man bei diesem Wetter vermuten konnte. Durch Pferd und Reiter ging ein Ruck und fast majestätisch galoppierten sie mit ausgestrecktem Banner gen Palisadentor. Hätte ihn ein hervorragender Menschenkenner zu diesem Zeitpunkt gesehen, hätte dieser an den leicht belustigten Augen und dem leicht schiefen Mundwinkeln erkennen können, dass Ernbrecht diese Art der Herausschälens, selber nicht so furchtbar ernst nahm. Vielmehr tat er es, weil er glaubte sein Herr legt Wert darauf.
Am Tor angekommen dröhnte er mit seiner vollen, bassigen Stimme: den Zwölfen zum Gruße, seine Wohlgebohren Adrean aus dem Hause von Leuenfels lässt sein Erscheinen ankündigen. Er bittet um Einlass und eine angemessene Unterkunft für sich und sein Gefolge.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 15:51 
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Larissa verdreht bei dem Klapps leicht die Augen. "Wie soll man denn bei diesem Wetter noch lächeln. Selbst Fulgur ist schlecht gelaunt" sie wollte wohl noch etwas hinzufügen, fängt aber stattdessen leicht an zu husten. "Wenn Praios dieses Land nicht schon aufgegeben hat und es gänzlich Efferd überlässt"

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 17:08 
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Mit wohlwollender Miene sieht Adrean seinem adretten Knecht hinterher: "Macht er nicht was her?" , ehe er sich wieder Larissa zuwendet und mit leichtem Tadel in der Stimme meint "Aber aber, seit wann macht einer Weidener Maid denn ein wenig Regen etwas aus? Und wenn man von vornherein der Ansicht ist, das etwas sowieso nur schief gehen kann, dann wird es das meistens auch. Zuversicht, Kind, Zuversicht ist ein seltenes, aber umso wertvolleres Gut in diesen Tagen. Das Licht der Götter mag in diesen Landen nur schwach glimmen, aber es ist an uns, die Flamme der Hoffnung zu hegen und wieder groß zu machen."
Als sie hustet, wird sein Blick etwas besorgt: "Aber wir sollten dich schleunigst ins Trockene bringen, du holst dir sonst ja noch den Tod" Bei diesen Worten schwingt er sich von seinem Trallopper Riesen und nimmt kurzerhand seinen weiten roten Umhang ab, um ihn Larissa um die Schultern zu legen. Wo er (der Umhang) sich so benimmt, wie ein ganz normaler Umhang das tun sollte - aber immerhin wärmt er ein wenig.
Adrean, der edle Held, indes bereut seine Fürsorge fast im nächsten Moment, denn was immer auch ihn sauber hält, vor Kälte schützt es ihn nicht. Also tritt der Ritter jetzt von einem Fuß auf den anderen, um sich warm zu halten, während er weiterhin versucht so auszusehen, als wäre das hier nur ein lauer Sommerregen.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 17:24 
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Bärfried hat sich Mittlerweile hinter dem Ritter samt Gefolge eingeordnet und Tut sein möglichstes so was ähnliches wie Haltung an zu nehmen wie es der Waffenknecht eines so Edlen Ritters wohl tun würde. Vergeblich versucht er dabei nicht dümmlich auf die wunderschöne Jungfer zu starren die wohl die Knappin des Edlen Herren ist.
Trotz all seiner Einfachheit und des erstaunens über die edlen Recken kommt er nicht umhin sich zu fragen ob das was er tut nicht dem Herren Praios ungefällig ist, immerhin hoffte er ja von den Wachen als Anhängsel des Ritters wahrgenommen zu werden, was wohl strenggenommen gelogen wäre, allerdings, wenn man ihn fragen sollte ob er dazu gehört würde er eh die Wahrheit sagen... aber die Idee ist so dumm nicht und wenn ich durchkomme damit kann ich ja mal mit dem Knecht sprechen ob der Herr Ritter noch Streiter möchte, so ein edler Herr, das tät mir schon gefallen Denkt der Schütze, nur um dann in Frage zu stellen ob das nicht zu anmaßend von ihm ist... Die Welt ist groß und kompliziert und das war gerade Bärfrieds Problem... Allerdings war er sich auch sicher sich ohnehin nicht anmaßen zu können sich vor die Hohen Herren und Dame zu drängeln.
Also übt er sich in Geduld und Hoffnung

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 17:26 
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Wohnort: Rimbeck
Schon ballt sich im Regen am Tor ein kleiner Haufen zusammen, als dann noch zwei vor Nässe triefende Gestalten sich hinzu gesellen. Die eine, kleinere mit kupferrotem Haar, die größere in einen Kapuzenumhang gehüllt, auf dem Rücken ein verzierter Stab und ein Pferd am Zügel führend. Als sie den Ansammlung erreichen, schlägt die Größere ihre Kapuze zurück und ein dicker geflochtener Zopf mit nicht wirklich schwarzen Haares kommt zum Vorschein, sowie ein schönes, aber ernst wirkendes Gesicht. Sie nickt den Anwesenden zu "Wie es aussieht wartet ihr hier auch auf Einlass.", kommt es in fast akzentfreiem Garethi. Ein eher sparsamer Versuch, eine Konversation anzufangen - ob dem Wetter oder dem Temperament geschuldet - wer weiß es.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 18:23 
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Vor dem Feldlager

Als Korinoriber kurz nach seiner Ankunft das Gefolge des Ritter antraben sieht wirkt er ehrlich erfreut und verbeugt sich kurz im Sattel. Standard Etikette der goldenen Au ist es sicher nicht, der Respekt ist allerdings klar und es wirkt auch höfisch genug.

"Es freut mich euch schon hier zu treffen, Ritter Adrean. Die Zwillinge zeigen uns ihr Wohlwollen für unser bevorstehendes Werk die Ungeschaffenen daran zu hindern noch länger die Schönheit der Welt zu beschmutzen. Die junge Schwester hält ihre Hand über uns. Ich hoffe ihr hattet eine gute Anreise. Von woher seit ihr gekommen?"


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 21:06 
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"Alles Freiwillige was?", brummt die Wache. Sie scheint heute auch keine wirkliche Lust zu haben. "Macht unser Wohlgeboren Platz und dann geht durch. Die Kommandantur ist in dem großen Zelt da hinten. Könnt es gar nicht verfehlen." Der Soldat macht sich nicht mal die Mühe, auch nur auf das richtige Zelt zu zeigen. Scheinbar geht er davon aus, dass es wirklich nicht zu verfehlen ist. Einzig gegenüber dem Ritter scheint er etwas mehr Haltung zu zeigen.

So setzt sich der kleie Pulk in Bewegung. Die Wege im Lager ehen noch schlimmer aus, als diejenigen außerhalb. Breite schlammige Furchen sind die Überreste vielleicht mal vorhanden gewesener Wege. Wie dem auch sei, jedenfalls führt vom Tor aus eine breite nicht zu übersehende Matschstraße direkt auf ein gigantisches Zelt zu. Vor diesem Zelt stehen wiederum zwei Soldaten mit Speer und Schild. Links und rechts stehen überall größere und kleinere Zelte. Das ganze scheint ein einziges Meer aus weißen Zelten zu sein, die wohl nur für Eingeweihte ein gewisses System ergeben. Behelfsmäßig hat man über viele Feuerstelen ein Dach errichtet oder mit weiteren Zeltbahnen versucht, wenigstens ein Stück trockenen Flecken Erde zu bewahren, auf dem sich die einfachen Soldaten tummeln und mit Geschichten die Zeit vertreiben. Die meisten Freiwilligen sind wohl eher einfacher ausgerüstet. Pelz und Leder sind die vorherrschende Rüstungsart. Ein Kettengeflecht oder gar einen richtigen Panzer besitzen die wenigsten. Bei der Bewaffnung ist es ähnlich. Hier sind vorallem die Axt und das Schild dominierend. Gelegentlich dazu auch einen Speer oder Bogen. Schwerter findet man selten.

Die Neuankömmlinge werden von neugierigen Blicken begleitet. Schließlich werden sie von den Wachen vor dem großen Zelt aufgehalten. Mit lauter Stimme verkündet ein Mann mit Vollbart und Rangabzeichen im Dienstgrad eines Weibels: "Wer sich freiwillig melden will, stellt sich in einer Reihe auf und wartet bis er aufgefordert wird einzutreten. Die Waffen sind abzugeben und dort drüben auf dem Tisch aufzubahren. Ihr antwortet dem Herrn Offizier mit einem einfachen, ja Herr Leutnant, oder nein Herr Leutnant. Ihr haltet drei Schritt Abstand und bewahrt Haltung. Brust raus, Bauch rein. Ein aufrechter Stand, so wie es sich für tobrische Soldaten gehört. Haben das alle verstanden?"


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien]
BeitragVerfasst: 21.11.2016 21:14 
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Bärfried dreht sich zu den Damen um, lächelt freundlich und meint "Jep, die Hohen Herrschaften und ich..." dann erkennt er die roten Haare und verschluckt sich fast vor Schreck Hexe!
"Ähm ja ne, so siehts wohl aus" versucht der arme sich zu retten und wohl nur weil seine Hände voll sind schlägt er kein Schutusymbol gegen den bösen Blick. "Wolln ja alle hier für Tobrien kämpfen, nich?" meint der Schrank von einem man ungeschickt lächelnd und konzentriert sich auf die große Schwarzhaarige mit dem Pferd und versucht zwanghaft nicht der Rothaarigen in die Augen zu schauen "Kommts ihr von Weit her?" Bärfried versucht offenbar nicht unhöflich oder verwünschenswert aus zu sehen und übersieht dabei sogar den Maraskaner

Aber dann geht es Travia sei dank schon weiter und er folgt einfach mal dem Tross
Auf das anschnautzen durch die wachen Reagiert er soldatisch ergeben nickt und spielt das Spiel mit. Legt er eben die Sachen ab.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 21.11.2016 21:42 
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Registriert: 29.04.2016 15:22
Während Korinoriber sehr froh über das schnelle Treffen mit dem Ritter und seinem Gefolge war, so ist der Zustand des Lagers für ihn weniger erfreuend. So verlieren die Freiwilligen ja jegliche Motivation bevor sie überhaupt einen Feind sehen. Das übliche mehr Verluste durch die Versorgung denn durch den Feind. Wir müssen beim Lager nehmen wirklich aufpassen. denkt er sich als er der Truppe folgt und die Ungebung sehr genau betrachtet.

Vor dem Zelt angekommen spielt er das Militärspiel recht gutmütig mit. Er hat zwar nicht der Persönlichkeit für den Drill der Mittelreicher und respektiert ihn auch nicht sonderlich aber wie immer war die Vielfalt der Schöpfung etwas Schönes und wenigstens meinten die Bulldoggen es ja gut. In ihrem Kampf um die Heimat gegen die Ungeschaffenen muss man sie eigentlich unterstützen. Hoffentlich habe sie allerdings ein paar gute Taktiker für die Umgebung, sonst gehts Ihnen wie ihren Vettern damals Inn Dschungel.

Als sie am Tisch ankommen, nimmt er seinen Waffengurt ab und rollte ihn um die Bogentasche bevor er das Paket an den angeordneten Platz legt. Naja wenigstens passen Sie auf, aber ob das gegen eines dieser Verbrehen and der Schöpfung reicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 21.11.2016 22:11 
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Der hünenhafte Ealgris sticht aus der Menge der Leute sicherlich hervor, denn wer mehr als zwei Schritt und einen halben Spann groß ist, der kommt wohl nicht umhin aufzufallen. Das wirre, schwarze Haar hat er sich jetzt aus dem Gesicht geschoben, wobei er zwangsläufig schwere Tropfen aus den triefenden Strähnen in alle Richtungen verteilt. Sonderlich gesprächig scheint er im Augenblick nicht zu sein, was aber wohl mehr daran liegt, dass er zunächst einmal gerne trockenen Boden unter den Füßen haben will und seine Aufmerksamkeit in diesem Moment mehr von seiner Umgebung eingenommen wird, als von den anderen Reisenden und Freiwilligen.

Das Heerlager ist wirklich in einem erbärmlichen Zustand, zumindest wenn man es mit anderen Orten vergleicht, an denen er schon Krieg gesehen hat. Doch dafür sind diese Männer und Frauen allesamt freiwillig hier. Nicht verpflichtet oder gepresst, sondern mit dem ehrlichen und aufrichtigen Willen, der Heimat einen Dienst zu tun. Und auch diese Entschlossenheit ist etwas wert.

Beim großen Zelt angekommen nickt er auf die Worte der Wachen zustimmend, auch wenn er kaum der Meinung ist, dass es allzu lange brauchen wird, bis der Leutnant, der sie mustern soll, bei seinen Fragen nicht mehr mit Ja oder Nein zufrieden sein wird. Es gibt wenig genug Hüter der Erdmutter, die verblieben sind und wenige mit seiner Erfahrung. Das alleine wird schon seinen Wert haben.

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BeitragVerfasst: 21.11.2016 22:28 
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Registriert: 19.01.2014 12:49
Auch Larissa schaut kurz ihrem Knecht hinterher. "Ja durchaus." Auf Adreans Tadel reagiert sie mit einem Seufzen. "Ihr habt ja Recht. Verzeiht, Rondra und Praios werden uns sicher beistehen."
Sie steigt nur kurz nach ihm vom Pferd und sieht etwas verwundert auf, als er ihr seinen Umhang um die Schultern legt. "Aber so werdet ihr doch auch noch krank, Herr" Zugegeben er ist schon wirklich wärmer als ihr eigener. Besorgt sieht sie zu ihm wie er von einem Bein auf das andere springt, um sich warm zu halten.

Als sie von hinten angesprochen wurden, mustert sie die Neuankömmlinge interessiert und wollte wohl auch gerade zu einer Begrüßung ansetzen, als sich der Trupp schon in Bewegung setzt und sie Adrean folgt.
Ihren Tralloper führt sie hinter sich an den Zügeln und wartet bei dem Zelt angekommen, ob sie auch ihre Waffen ablegen soll.

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Zuletzt geändert von Assaltaro am 22.11.2016 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.11.2016 22:54 
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BeitragVerfasst: 22.11.2016 13:37 
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Jarla hat das schlechte Wetter der letzten Tage stoisch über sich ergehen lassen. Die beiden Thorwaler, die sie vor zwei Nächten getroffen hatte und sie hatten das selbe Ziel und so sind die drei gemeinsam weiter durch den Regen gezogen. Ernst und interessiert mustert sie die fremden Menschen, die vor dem Lager stehen und auf Einlass warten. Der Schreck des fremden Mannes lässt sie kurz die Stirn runzeln und ein fragender Ausdruck huscht über ihre Miene. "Ich komme aus der Sichel," erwidert sie aber noch auf seine Frage bevor sie den anderen ins Innere des Lagers folgt.

Ruhig lässt die Jägerin ihren Blick über die Menschen und Zelte schweifen. Auch die Worte des Weibels lassen sie kurz die Stirn runzeln, hatte Jarla doch nicht vor der Armee beizutreten. Sie ist lediglich hier, um ihre Unterstützung anzubieten. Aber sie kommt rasch zu dem Schluss, dass sie das mit dem Leutnant selbst klären sollte. Und da sie ihre Waffen in dem Zelt nicht brauchen wird, nickt sie knapp und geht zu dem Tisch rüber, um Bogen, Köcher und Speer ordentlich abzulegen.

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Zuletzt geändert von Shalyriel am 26.11.2016 13:29, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 22.11.2016 15:14 
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Registriert: 02.05.2016 20:03
"He du", winkt der Weibel einen Soldaten herbei. Sofort nimmt der Soldat Haltung an und kommt im Laufschritt herbeigeeilt. "Ja Weibel?" "Steh nicht so blöd rum und nimm die Pferde. Ihre Wohlgeboren hat was zu erledigen." "Ja Weibel", kommt es sofort vom Soldaten und er geht auf Adrian zu, um die Zügel seines Tieres zu nehmen. "Corporal, meldet dem Leutnant, dass wir hohen Besuch haben - und neue Freiwillige." "Jawohl, Weibel", quitiert die Wache den Befehl und verschwindet durch den Eingang in das große Zelt. "Wenn euer Wohlgeboren, dem Corporal folgen wollen, im Zelt wartet ein warmes Feuer."


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 22.11.2016 15:29 
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"Das ist die richtige Einstellung!" meint Adrean und strahlt seine Knappin an, um ihren Einwand dann mit einem "Papperlapapp, so ein bisschen Regen und Wind haut mich schon nicht um" hinweg zu wischen und gleichzeitig ein Zähneklappern zu unterdrücken. Irgendwie war das Klima in Aranien ja doch ... milder.
Den beiden Frauen, die zu ihnen getreten sind, nickt er freundlich zu, dann erhellt sich seine Miene, als er Korinoriber erkennt. Ohne Umschweife zieht er den Maraskaner an seine breite Brust. "Schön euch wohlbehalten hier zu sehen ... wir kommen aus Richtung Gareth..." meint er, nachdem er ihn wieder losgelassen hat.

Dann geht es aber auch schon weiter, wobei Adrean die Umgebung aufmerksam betrachtet. Als der Soldat seinen Hengst nehmen will, legt dieser bedrohlich die Ohren an, was ihm von seinem Herren einen tadelnden Klaps einbringt. "Benimm dich ...." . Dann meint er zum Weibel: "Mit dem größten Vergnügen ... " und zu seinem Gefolge "Na, dann wollen wir mal ... " und folgt dem Corporal.


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BeitragVerfasst: 22.11.2016 15:56 
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Registriert: 16.11.2016 21:42
Nach der Aufforderung von Adrean folgt Samweis dem Ritter und gibt sein Pferd ebenfalls ab, jedoch nicht ohne die Wache ruhig aber bestimmt darauf hinzuweisen, wie er die Pferde zu behandeln hat und dass er hinterher für Ihre Wohlgeboren und den Knappen schon einmal ein heißes Bad und einen heißen Honigwein vorbereiten soll. Bei den letzten Worten reicht er, unauffällig und vom Weibel nicht bemerkbar, dem Soldaten ein Silberstück. Anschließend wendet er sich aufmunternd der Knappin zu Jetzt geht es in die Wärme hohe Dame


Zuletzt geändert von Samweis am 22.11.2016 17:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 22.11.2016 16:00 
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Registriert: 19.01.2014 12:49
Auch Larissa übergibt ihr Pferd einem der Soldaten und folgt Adrean.
Samweis nickt sie freundlich zu. "Ich will es hoffen. Diesen Regen hält doch keiner auf Dauer aus."

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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 22.11.2016 18:59 
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Registriert: 02.05.2016 20:03
Zunächst schaut der Soldat verdutzt auf Hambrecht. Dann hält er den Knecht am Arm fest und flüstert: "He warte, du machst wohl Scherze." Ebenso unauffällig steckt er Hambrecht die Münze zu. "Wo soll ich hier mitten in der Pampa eine Badewanne voller warmes Wasser oder einen Honigwein herbekommen, hä? Außerdem wo willst du hin? Du kannst da jetzt nicht mit rein. Also hilf mir lieber bei den Pferden. Dein Herr wird schon für dich sorgen."


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 22.11.2016 19:58 
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Der hochgewachsene Hüne mit dem wirren, dunklen Haar legt sowohl den Speer als auch einen langen Dolch aus geschliffenem Stein ab, als man angehalten wird, die Waffen abzugeben. Danach schaut er sich ein wenig weiter um, wobei nicht immer klar ist, was gerade den Fokus seiner Beobachtung einnimmt, da die schwarzen Strähnen immer wieder in sein Gesicht fallen und seine Sicht behindern.

So wartet er zunächst darauf, dass er aufgerufen wird, damit er sich dem Leutnant vorstellen kann. Denn das offenkundige Prozedere hier ist ihm zwar weitestgehend unbekannt, aber es war schon vorher klar, dass er sich diesem würde beugen müssen, wenn er helfen wollte. Nur dass er vermutlich zu seiner vollen Größe aufgerichtet deutlich einschüchternder wirkt, als wenn er den leicht gebeugten Gang einnimmt, mit dem er durch den Regen gestapft ist.

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Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 22.11.2016 20:57 
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Registriert: 29.04.2016 15:22
Der Maraskaner beobachtet die Vorgänge um ihn herum mit belustigtem aber ehrlichem Interesse: Feldlager habe ich ja schon einige gesehen, aber wir waren eigentlich immer nur mit dem professionellen Gardisten und Söldnern, nie mit großen Aufgebot an Wehrleistenden. Hoffentlich üben sie mit den Armen etwas wie man sich im bedeckten Gebiet verhält. Ich frage mich wie sie hier die Kundschafter organisieren. Jetzt konnte ich leider den Ritter nicht fragen wie ich sicherstelle mit ihm direkt unterwegs zu sein: es geht hier ja auch darum auf ihn aufzupassen. Um Ungeschaffene aus von der Schönheit der Welt zu tilgen brauche ich nicht in diesem Aufgebot zu sein aber schauen wir mal wie dies hier weitergeht.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Tobrien] Das siebte Banner
BeitragVerfasst: 22.11.2016 21:06 
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Registriert: 16.11.2016 21:42
Ernbrecht schaut den Soldaten den Bruchteil einer Sekunde entsetzt an. Narr, törrichter! hat die Kälte dein Gehirn gefroren, bleib in der Rolle. Dann nimmt er die Silbermünze zurück. Ihr werdet doch irgendwo Wasser zum kochen haben und Gefässe groß genug für ein Person, das Feuer mach ich zu Not selbst. Was den Honigwein angeht in Lagern wie diesem gibt es doch normalerweise alles zu kaufen, man muss nur wissen wo. Dann übernimmt er die Zügel der drei Pferde, Aber erstmal reiben wir die Pferde ab. Zeigt ihr mir den Weg Kamerad und lässt sein Blick schweifen, auf der Suche nach Stallungen.


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