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Flussaufwärts, Questadores!

Beendete oder abgebrochene Abenteuer
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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.01.2018 20:40

Emilio und Consuela

Geduldig macht COnsuela jede angeregte Drehung mit, lächelt dann mitleidig Emilio "Mache ich dich etwa nervös, EMilio? Gräme dich nicht, Emilio, es wird schon werden. Du zeichnest so toll, auch der Domna hat das Kriegerinnenbild sehr gefallen und sie hat deine Kusnt gelobt "
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.01.2018 21:16

Emilio schaut auf: "Oh, hat sie das wirklich?", und klingt dabei ebenso überrascht wie erfreut.

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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.01.2018 21:18

"Si, das hat die Domna. DIe Domna und Bidelle zeichnen und malen ja auhc gern"
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.01.2018 21:27

"Ich weiß, Bidelle hat mir ja schon bei meinen Karten geholfen, sie hat wirklich ein gutes Auge fürs Detail. Und die Donna hat mich auch schon gezeichnet, neulich auf dieser Insel." Er seufzt : "Sag mal, Consuela, könntest du vielleicht. .... Nein , vielleicht doch lieber nicht...Ich weiß ja, dass ich mich daneben benommen habe und ich hab das wirklich nicht so gemeint .... aber jetzt ist sie sauer und die halbe Mannschaft schneidet mich mun mehr oder weniger. Das belastet mich schon ziemlich. Ich hab mich ja schon entschuldigt, aber ich weiß nicht, ob das reicht... Ich hab gerade irgendwie das Gefühl, dass egal , was ich versuchen werde, es eh missverstanden wird. ..." Hilflos sieht er sie an.
Zuletzt geändert von Lanzelind am 01.01.2018 21:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.01.2018 21:30

Consuela erwidert seinen Blick, es war schon seltsam: Sie stand nackt Modell und ihr Künstler sah sie hilflos an "Was könnte ich, Emilio?"
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.01.2018 21:33

"Ich dachte, du könntest vielleicht ein gutes Wort für mich einlegen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das nicht auch wieder falsch aufgefasst würde." Er seufzt.

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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.01.2018 21:37

"Ich kann das gerne tun, habe einen anderen Vorschlag. Ich werde mich immer mal wieder wohlwollend an geeigneter Stelle über dich äußern. So erscheint es glaubhafter, wird auch Zeit brauchen und nicht von heut auf morgen wirken. Aber so und wenn du ihnen wie mir zeigst, was gutes in der steckt, wird es wirken."
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 01.01.2018 21:45

Emilio überlegt kurz . Dann nickt er und ein Lächeln erhellt sein Gesicht. "Ja, das klingt nach einem guten Plan. Danke dir, Consuela, du bist wirklich ein Schatz. Ghorio kann sich glücklich schätzen, eine Frau wie dich gefunden zu haben." Spontan erhebt er sich, legt Consuela sacht beide Hände an die Taille und küsst sie auf die Wange. Nur um kurz darauf wieder auf Abstand zu gehen und sich leicht zu räuspern "Äh ja, ich mach dann mal weiter, solange das Licht noch einigermaßen brauchbar ist..." Er beugt sich wieder über seine Zeichnung.

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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 01.01.2018 21:47

Consuela lächelt zurück, lässt sich beide Hände an ihre Taille legen und sich von Emilio auf die Wange küssen. Dann lässt sich sich weiter zeichnen
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.01.2018 22:50

Donnerstag, 22. Tag
Aus Donna Donatella Tagebuch

Die Götter mögen diese wundervolle Welt segnen! Ein weiter Tag der Ruhe. Heute haben wir Nui Teriri, Nigakau Kaha und Manawanui mit einer schönen kleinen Zeremonie in die Mannschaft aufgenommen. Die von Bidelle genähten Kleider haben ihnen richtig gut gefallen, und sie stellten ihren Eifer in einem kleinen Übungskampf gegen Leutnant Ghorio und zwei seiner Leute von der Corvianus unter Beweis. Unsere drei schlugen sich wirklich tapfer, aber auch wenn sie sich den Respekt von Ghorios Truppe erstritten, war es doch eher ein Unentschieden - so leicht wird man mit Rabengardisten nun einmal nicht fertig.
Consuela unterhielt sich anschliessend mit ihnen über ihre Taktik, und offenbar lebten die Töchter des Jaguars ursprünglich – es ist auf jeden Fall viele einige Generationen her – deutlich weiter flussaufwärts, von wo sie von einem deutlich grösseren Stamm names, die “Geister, die dicht über dem Boden fliegen” vertrieben wurden. Wohl nicht ohne Grund. Jene ritten angeblich auf Vögeln – das einzige was mir da einfiele, wären Strausse, wie es angeblich in Tulamidien vorkommt. Aber zu kämpferischen Zwecken nutzt man sie dort auch nicht, wenn ich mich nicht völlig irre. Ein Rätsel mehr... wobei wenn es wirklich ein großer Stamm ist, und es sich nicht um das “Goldene Volk” handelt, dann werde ich erst einmal von der Hypothese ausgehen, dass es sich um den Stammesverband im Norden des Goldenen Volkes handelt, mit dem sie im Dauerzwist liegen. Es ist mir nicht bekannt, dass jemals ein Weisser soweit flussaufwärts – und zurück - gelangt wäre. Wir werden sehen, wohin uns Phexens Fingerzeig führt!
Wobei, wenn ich nachdenke, in der Runden Stadt, aus der Mondseespiegel kommt, dienten auch Vögel als Last- und Reittiere. Die sahen in ihrer Erinnerung eher aus wie große Pfaue mit langen Schwanzfedern. Aber wenn es eine solche Stadt noch gäbe, dann wüssten wir in Al'Anfa doch sicher davon? Ich muss mehr Schlaf kriegen! Es ist ein Jammer, dass ich so wenig von Traumgängerei verstehe, aber ich kann kaum Rodrigo fragen, ohne die Katze aus dem Sack zu lassen! Vielleicht kann mir da ein erfahrener Schamane helfen.
Emilio verbrachte den größten Teil des Tages mit dem Zeichnen von Consuela und Roana in seinem Zimmer, und dem Vernehmen nach hatten die drei dabei nicht nur viel Spaß, sondern war das Ergebnis auch sehr sehenswert – Consuela zeigte mir anschliessend ein Bild von ihr als Kriegerin, das wirklich sehr gelungen war.
An meinem Glück und Jumas Augen hing es dagegen, sich hier nicht zu verfransen. Bislang sind wir in keine Sackgasse gefahren und ich bin weiterhin zuversichtlich. Dass es eine Verbindung zum Fort gibt, ist recht eindeutig, jedenfalls wenn ich den Verlauf der Hügel und Berge richtig deute. Beruhigt sein werde ich jeoch erst, wenn ich wieder die Semaphorentürme der Salmoranez blinken sehe.
Soweit es nichts zu tun gab, verbrachte ich die Zeit damit, das Badehaus im Viertel der Gelehrten zu zeichnen, und damit es nicht zu leer wirkte, stand mir Riri Aroa Modell. Wenn es um genaue Details geht, ist Bidelle eigentlich die bessere Zeichnerin, sie hat einfach mehr Geduld, aber leider ist das im Moment keine gangbare Lösung. Es wurde ganz offenbar nach Geschlechtern getrennt gebadet, und Mondseespiegel scheint zwar in hohem Masse respektiert, aber nicht als fremdartig empfunden worden zu sein. Wahrscheinlich war ihr Anblick zumindest dort in gewisser Weise alltäglich und sie fühlte sich als Teil der Gesellschaft, die sie umgab. Sie konnte sich auch frei bewegen und war nicht auf ein Viertel oder den Palast beschränkt. Es scheint nur wenige ihrer Art gegeben zu haben, jedenfalls hat sie mir bisher hauptsächlich Menschen in ihren – oder sind es meine? - Träumen gezeigt. Es muss schlimm sein, wenn alle, an die man sich erinnert, bereits tot sind.
Einsamkeit ist etwas schreckliches. Ich weiss nicht, ob ich den Rückweg aus dem Dschungel ohne Durban und Teflo durchgestanden hätte, ganz abgesehen davon, dass sie mir ein paar mal die Haut gerettet haben. Ich habe mit Rodrigo darüber geredet, ob Mondseespiegel - für ihn ist es immer noch 'Die versteinerte Chimäre', nicht besser bei mir in der Kabine aufgehoben ist, und er war erfreulich schnell dazu bereit. Die angsterfüllte Ablehnung, die sie in der Messe immer wieder spüren muss, tut ihr nicht gut, und auf einige in der Mannschaft wirkt sie ihrerseits ein wenig einschüchternd, wer will es ihnen verdenken?
Wie sagte Teflo einmal so treffend: Jemanden an sich heran zu lassen erfordert mehr Mut und ist schwieriger, als jemanden umzubringen.


Ventajero
Ein weiterer Tag ist angebrochen, ein weiterer Arbeitstag, und die Mannschaft schwitzt mit der Capitanya auf der Baustelle. Aber irgendwann richtet Tonna sich auf und wischt sich den Schweiss aus der Stirn. Dann hält sie auf einmal inne und schaut hoch zu Shishi und Haku, die Schilfbüschel festbinden. “Haku? Schaust Du mal? Da drüben?” Sie deutet auf den See. Haku richtet sich auf, schüttelt die Finger aus und späht, die Hand über die Augen legend. “Das ist... das sind Schiffe. Zwei Schiffe. Capitanya!” Die ist schon aufmerksam geworden. Sie klettert ebenfalls nach oben, wobei sie, vielleicht aus Hast oder Ungeschicklichkeit, abgleitet und beinahe herunter fällt, so dass Haku sie halten muss und Shishi mit den Armen rudernd um ein Haar das Gleichgewicht verliert. “Wo?” Haku deutet nach Osten. “Tatsächlich.” Sie atmet durch. “Macht euch fertig. Schnellwäsche, vernünftig anziehen. Und dann macht euch kampfbereit, nur für alle Fälle.” Sie überlegt. “Wobei... wenn sie zu zweit sind, ist es eh egal. Trotzdem. Ich hole das Notsignal. Haku, Du bleibst erst einmal oben als Ausguck. Los! Los!

Camino al Ciela
Zum Abend hin machen die Schiffe zwischen zwei kleinen Inseln fest und für das Abendessen wird gefischt und ein paar Vögel geschossen. Die Nacht verläuft ohne besondere Vorkommnisse und auch der nächste Morgen beginnt wie jeder andere. Die Schiffe passieren einen von Donatella nach wer weiss für Kriterien ausgewählten Kanal – es standen drei zur Auswahl, und sie hat den mittleren genommen, und dieser führt auf einenw eiteren, größeren See. Druddenbacker hält sich gemäß Donatellas Wunsch nahe dem nördlichen Ufer.
Um die zehnte Stunde herum erklingt von der Mastsspitze auf einmal Jumas aufgeregte Stimme herab. “Juma sieht ein Schiff im Nordwesten! Juma sieht ein Schiff!” Donatella, die oben am Zeichnen ist, schaut die Richtung in die der Arm weist und legt die Ahnd über die Augen, schüttelt aber den Kopf. “Ich sehe nichts? Bidiiii! Mein Fernrohr bitte!” Die ist schon unterwegs. Mit Fernrohr geht es einfacher. “In der Tat. Bei der Insel da? Ich glaube, ich sehe auch ein paar Hütten. Komm mal runter Juma und schau durch.” Das läßt sich Juma nicht zweimal sagen, schaut sie doch gerne durch das Wunderding. Sie rutscht mit überschlagenen Beinen am Mast herunter, nimmt das Fernrohr entgegen und späht eifrig. “Juma sieht viel größer! Es ist ein Ochsenschiff. Juma glaubt, sie liegen vor Anker. Und sie bauen Hütten. Einer steht auf dem Dach.” In diesem Moment steigt drüben vom Schiff ein rotes Notsignal in die Luft. “Siehst Du Geschütze, oder irgendwas, was für einen Hinterhalt sprechen könnte?” Juma schüttelt den Kopf. “Vorne auf dem Schiff steht ein Hornisserich. Aber Juma sieht eine Plane da drauf.” Sie sucht die Umgebung ab und reicht Donatella dann das Fernrohr zurück. “Juma sieht nichts, was ihr Sorge macht.” “Dann schauen wir uns das mal an!” Donnatella turnt zum Führerhaus. “Capitan? Wir schauen uns das an.” Druddenbacker grunzt, pafft einmal aus seiner Pfeife und ändert den Kurs. Donatella reicht Juma wieder das Fernrohr. “Behalte sie im Auge. Bidi, signalisier der Corvianus.” Dann schaut sie runter. “Teflo! Da vorne braucht wohl ein Boot unsere Hilfe. Macht euch bereit, nur für den Fall.” “Herrin, eure Hose!” “Ah... natürlich. Danke Bidi.” Sie steigt hastig in das essentielle Kleidungsstück.
Unten macht sich die Mannschaft kampfbereit, nur für den Fall eines Falles, aber da nichts nach Ärger aussieht, werden die Geschütze noch nicht aufgekurbelt und ausgerichtet. Dann erklingt von oben Jumas aufgeregte Stimme. “Juma erkennt Tonna! Und Juma erkennt auch Shishi, Mugo und Hakulein! Juma freut sich!” Donatella dreht sich um. “Haku..lein? Der Junge, der mit Dir um die Wette geklettert ist in den Alten Baracken in Santinera?” Juma schaut bass erstaunt. “Donna Donatella erinnert sich an Hakulein?” Donatella lächelt leicht verlegen. “Wieso nicht? Er sah doch ganz süss aus und war ziemlich flink.” “Hakulein ist sehr flink. Juma mag ihn gerne.” Juma hält wieder das Fernrohr ans Auge. “Aber Juma sieht nirgendwo Rinaldo.” Donatella schaut hoch, welche Flagge sie gerade führen und nickt zufrieden, dann schaut sie wieder runter. “In einer Viertelstunde dürften wir sie erreichen – macht euch mal ein bischen landfein. Teflo – haltet die Waffen unten – das sind wohl Bekannte.” Teflo grinst sein Grinsen, dann nimmt er seinen Tellerhelm wieder ab, hängt ihn aber an seinen Gürtel. “Bekannte. Die Welt ist klein.” Er schaut zu Roana. “Räbchen – kannst Du schon was erkennen?” Er wendet sich an Durban. “Bekannte... schauen wir sie uns einmal an.”

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 02.01.2018 06:43

Irgendwann hatte Emilio es am Vortag aufgegeben, Consuela zu zeichnen, als das Licht zu schlecht wurde, sich aber für den nächsten Morgen gleich wieder mit ihr verabredet.

Als jetzt aber Jumas Rufe ertönen, wirft er Consuela einen raschen Blick zu, ehe er ebenfalls herbei eilt, um zu sehen, was los ist. "Ein Schiff.. Bekannte?" Etwas verständnislos sieht er zwischen der Donna, Durban, Teflo und Juma hin und her.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.01.2018 09:17

Camino al Ciela
Teflo blickt kurz zu Emilio und zuckt mit den Schultern, dann weist er nach Steuerbord voraus. “Da vorne bei der Insel liegt ein Ochsenboot vor Anker und es gibt ein paar Hütten. Mehr ist noch nicht zu sehen. Juma...” Er deutet nach oben zum Dach des Führerhauses, “...hat mit dem Fernrohr unter den Söldnern wohl Bekannte aus Santinera erkannt, aber mehr als eine Handvoll ist nicht zu sehen. Bislang.” Er hat die Ruhe weg, behält aber die Umgebung im Auge.”In ein paar Minuten wissen wir mehr.

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 02.01.2018 13:06

Ventajero

Koko läuft entspannt aber zügig in ihre Kabine. Sie nimmt ihren Spiegel aus ihrem Gepäck und betrachtet sich kritisch. Weil sie keine Verschmutzungen erkennen kann beschließt sie sich lediglich frische Sachen anzuziehen, sich zu kämmen, zu parfümieren und ein wenig zu schminken. Als sie mit ihrem Resultat zufrieden ist tritt sie aus ihrer Kabine, gekleidet in ein hellgraues, kurzärmeliges und leicht glockenförmiges Kleid aus Wolle welches knapp oberhalb ihrer Kniescheibe endet, eine anthrazitfarbene Leggins aus Leder, anthrazitfarbene Stulpenstiefel, einen cremefarbenen, langärmeligen und figurbetonten Mantel aus Bausch und ein cremefarbenes Halstuch aus Seide. Sie schultert eine der verfügbaren Arbaletten und meldet sich mit einem freundlichen Lächeln bei der Capitanya. "Ausgehfertig und gefechtsbereit, Capitanya! Soll ich meine Scharfschützenposition beziehen?"
Zuletzt geändert von Benutzer 19802 gelöscht am 02.01.2018 15:25, insgesamt 2-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.01.2018 14:36

Ventajero
Koko ist die letzte – die anderen haben entweder deutlich weniger Klamotten, oder – im Falle der Capitanya – deutlich mehr Übung darin, sich fix anzuziehen. Sie schüttelt, frisch in eine vorschriftsmässig gekleidete Kapitänleutnantin der Marine verwandelt, beinahe ungehalten den Kopf. Nein! – dann glauben sie nachher noch, Du wolltest auf sie schiessen. Halt die Waffe griffbereit, aber geh nicht in Position.” Sie legt die Hand über die Augen.

Haku hat seinen Beobachtungsposten aufs Dach des Führerhauses der Ventajero verlegt und späht eifirg. “Sie wechseln den Kurs! Sie kommen hierher!” Er legt die Hand über die Augen und seine Stimme klingt nun freudig erregt. “Das vordere Schiff sieht aus wie die Camino al Ciela! Und das hintere wie das Tempelschiff, das am selben Tag mit ihnen anlegte!” Die Capitanya schaut in die Richtung. “Du kennst die Schiffe?” Haku nickt. “Das vordere gehört einer Paligan. Einer sehr hübschen Blonden mit den tollsten...äh...die ich je.....äh...sie ist sehr hübsch.” Die Capitanya mustert ihn mit einem undefinierbaren Blick. "Verstehe." Tonna kichert, während Shishi und Mugo rot werden. Haku überwindet seine Verlegenheit. “Wir hätten um ein Haar bei ihr angeheuert, aber sie brauchte nur noch eine Jägerin. Und auf dem Tempelschiff war so eine junge Magierin in einer roten Robe. Die Paligan hatte auch einen Magier.” Tonna bindet ihre noch nassen Haare zu einem Pferdeschwanz. “Die Camino al Ciela? Im Ernst? Wo Juma angeheuert hat? Siehst Du sie irgendwo?” Die Capitanya schaut fragend zu Tona. “Juma?” Haku strengt schon wieder seine Augen an. “Ich glaube... doch... auf dem Führerhaus. Das ist Juma. Ganz sicher.” Auch Shishi taut auf. “Juma? Juma ist da drüben?” Ihr Gesicht leuchtet auf. Tonna erklärt. “Eine Kameradin aus Santinera. Eine sehr gute Jägerin. Sie hat bei der Grandessa angeheuert.” Tonna klettert auf das Dach zu Haku und winkt, und man sieht die schlanke Gestalt auf dem Dach des Führerhauses zurückwinken. Auf dem Gesicht der Capitanya macht sich nun tatsächlich Zuversicht breit.

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 02.01.2018 15:02

Ventajero

Koko lässt die Arbalette sinken als sie hört dass es sich scheinbar um Bekannte der Bisonos handelt. "Soll ich Euch das Reden überlassen Capitanya?" fragt sie mit einem unentschlossenen Blick.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 02.01.2018 15:46

Camino al Cielo

Auf der Camino quittiert Emilio derweil Teflos Worte mit einem erstauntem Kopfschütteln : "Bekannte aus Santinera? Zufälle gibt's!"

Dann starrt er gespannt und angestrengt in Richtung des Ochsenbootes und wartet die weitere Entwicklung ab.

Eisenhans
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Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 02.01.2018 17:56

Camino al Cielo & Corvianus - etwas früher

Ghorio hatte die letzten Stunden mit seinen Strategie Vademecums verbracht. Nach dem Kommentar di Parmas zur Formation der Dschungelkriegerinnen wollte er sich mit diesen Themen noch einmal genauer befassen und freute sich schon sehr darauf was Consuela von den Eingeborenen erfahren würde. Besonders hatte hier das Strategikon des alten Bosparanischen Kaisers Flavius Mauricius geholfen der in den Tagen des Imperiums mit Einfällen der Reiter des Diamantenen Sultanats zu tun hatte. Nicht alle der Taktiken waren wirklich anwendbar...im Dschungel kann man kaum berittene Schwere Bogenschützen verwenden die die Leichten Reiter mit Pfeilregen in die Flucht schlagen...aber es das Strategikon hatte einige Beispiele für Infanterie die leichte Reiter bekämpfen müssen.

Nach seinen Studien machte er sich auf um Consuela zu suchen, konnte sie aber nicht finden bis er sich bei einem der Mannschaftsmitglieder nach ihr erkundigte und der ihn mit einem dreckigen Grinsen erklärte, dass die schöne Leibwächterin viel Zeit in der Kabine des Flottenleutnants verbrachte, was Ghorio mit einem leicht irritierten Anheben der Augenbraue bedachte. Ist er nicht ein Elfenkoenig....hier braucht es vielleicht eine Diskussion Mann zu Mann oder eine kleinen bewaffneten Uebungskampf...was für ein Dank dafür dass ich ihn vor seiner Mannschaft verteidigt habe. denkt er sich verärgert bevor er sich auf den Weg zurück zur Corvianus macht...und als erstes eine genaue Inspektion der Wachen durchführt...alles militaerisch korrekt aber die Wachen fragen sich ob der Leutnant auf dem falschen Fuss aufgestanden ist. Ghorio macht sich derweil Gedanken wie Panzerhandschuhe und Maulschellen zusammenwirken

Corvianus

"Alle Mann auf Gefechtsstation." kommt das Kommando von Ghorio als das neu ankommende Schiff in Sicht kommt. Die letzten Begegnungen waren alles andere als freundlich und Ghorio wird sich nicht schlafend erwischen lassen.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.01.2018 18:01

Ventajero
Den Blick, den sich eben Haku verdient hat, bekommt nun auch Koko ab. “Ich bitte darum.” Sie läßt den Blick über ihre Mannschaft gleiten, die unter 'präsentabel machen' wohl vor allem waschen, kämmen und ein/das gute Hemd anziehen versteht, in Tonnas Fall verstärkt durch ein rotes Brusttuch und drei offene Knöpfe, was aber nach Al'Anfaner Masstäben noch als züchtig gilt. Haku und Mugo setzen nicht auf die Überzeugungskraft sichtbarer Brustmuskeln sondern tragen ihre leichten Lederrüstungen, die wahrscheinlich schon gebraucht waren, als sie sie kauften, haben sich aber Mühe gegeben, sich vernünftig zu frisieren. Offenbar haben sie bisher eher wneig Geld in ihre Garderobe investiert. Shishi hingegen wäre selbst nach Grangorer Masstäben noch einigermassen züchtig bekleidet – sie trägt einen kurzen rostfarbenen Rock mit einer kurzärmligen, dunklen Tunika mit sehr hochgeschlossenem Ausschnitt darüber, die von den Schultern bis zur Hüfte ein paar goldfarbene Streifen mit Stickereien aufweist und sie beinahe aussehen läßt, als sie sie eine Elevin einer Magierakademie aus dem letzten Jahrhundert. Der sittsame Effekt wird etwas dadurch verdorben, dass das Kleid oben herum offenbar zu eng ist und deutlich spannt.
Die Capitanya in ihrem dunkelgrünen Rock und den blütenweissen Hosen sieht hingegen aus wie aus dem Ei gepellt, und Koko weiss sehr gut, wieviel Mühe es macht, auch in so widrigen Umständen dermassen sauber und geschniegelt auszusehen.

Corvianus
Es gibt kaum etwas, was so schnell abfärbt, wie schlechte Laune des Vorgesetzten. Dolorita taucht erst auf, als die Mannschaft bereits die Arbalonen ausgegeben und gleaden hat – nicht kommentierend, dass drüben auf der Camnio al Ciela offenbar nach kurzem Aufrüsten mal wieder Zivilbetrieb stattfindet und noch nicht einmal die Schutzplane von der Revolverhornisse gezogen wird. Nur Boscodado kurbelt seelenruhig sein Geschütze auf, richtet es aber nicht nach vorne aus. Was natürlich bedeutet, dass die leichte Rotze mehr oder weniger genau auf die Corvianus gerichtet ist. Di Parma formt einen Trichter mit seinen Händen und weist ihn unter Verwendung landwirtschaftlicher Zuchtterminologie darauf hin. Boscodado macht grinsend eine kleine Fingerübung mit den Mittelfingern, schwenkt das Geschütz aber immerhin ein wenig zur Seite.
Und das Arschloch hat auch noch Hagelschlag geladen.” Di Parma knurrt wie ein Zornbrechter, der soeben einen Hausfriedens bemerkt hat.
“Was gibt's denn? Beziehungsweise – melde mich zur Stelle... und so weiter.” Dolorita hat sich in ihre Ledermontur geworfen, und dafür, dass sie vorher in der Tunika in der Hängematte lag, sogar erstaunlich fix. Nun zupft sie ihre unterarmlangen Lederhandschuhe fest, ignorierend, dass sie ohne Robe in dem Lederzeug aussieht, wie eine Gladiatorin bei einem Schaukampf mit stumpfen Waffen aber scharfen Zuschauern. “Ich seh nicht's. Ist wo was steuerbord voraus vor der Camino?” Das Lederzeug bedeckt zwar sehr viel von Dolorita, aber es ist schwarz eingefärbt und modelliert sehr stark. “Ww...was um.. Bo..Bobo...Borons Ww...Willen! Ww...werden wir ah...aha...angegriffen?” Agricola ist der Letzte.
Zuletzt geändert von Jadoran am 02.01.2018 18:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 02.01.2018 18:19

Ventajero

"Shishi, du erinnerst mich an eine Elevin des Königlich-Nostrischen Lehrinstituts der Zauberei. Ich war einige male dort und habe mir Vorlesungen angehört. Du siehst richtig hübsch und elegant in dieser Aufmachung aus." sagt Koko mit einem vergnügten Schmunzeln.

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Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 02.01.2018 18:42

Corvianus

Ghorio nickt etwas freundlicher als er sieht wie schnell seine Truppe in Gefechtsbereitschaft ist. Bei aller schlechter Laune sind ordentliche militärische Abläufe etwas das ihm immer Freude bereitet. Dolorita ist zwar faul und verzogen,
wenn es drum geht kriegt sie ihren Hintern aber dann doch gut in Bewegung. Bei allen Sonderkommentaren die sie hat ist sie doch professionell.
denkt sich Ghorio als er der ankommenden Dolorita zunickt.

Kurz salutiert er gefechtsmäßig vor Agricola. "Wissen wir noch nicht, Hochwürden. Wir haben aber ein unbekanntes Boot voraus und ich will nicht mit heruntergelassenen Hosen erwischt werden, vor allem weil unsere Kameraden von der Camino es etwas locker angehen lassen." erklärt er kurz.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.01.2018 18:54

Ventajero
Das Kompliment verunsichert Shishi, obwohl sie sich freut. “Ich ... umm... habe es in Santinera gekauft. Meinst Du wirklich, es kommt aus dem Norden? Gefällt es Dir?”

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Die heruntergelassenen Hosen amüsieren Dolorita natürlich. “Im Gegensatz zu manch anderem würdet ihr auch damit wenigstens eine gute Figur machen.” Auf dem Dach des Führerhauses sieht man Juma jetzt fröhlich winken. “Hmm... Da freut sich aber anscheinend wer...meint ihr, es ist genug Zeit, dass ich mir meine Robe überwerfe, bevor mich die Leute fragen, wo ich die Peitsche gelassen habe?” Agricola verschluckt sich. “Magistra!”

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 02.01.2018 19:33

Ventajero

"Oh ja! Deine Aufmachung gefällt mir ausgezeichnet. Aufgrund des Schnittmusters und des Materials bin ich mir sicher dass es sich hierbei um eine echte nostrische Magierrobe handelt die nachträglich ein wenig gekürzt wurde um sie an die Klima-Verhältnisse hier bei euch im Süden anzupassen. Du trägst da eine echte Rarität." sagt Koko mit einem warmherzigen Lächeln. "(Gedanken) Ich frage mich wie so etwas in Santinera landen konnte?"

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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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Flussaufwärts, Questadores!

Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 02.01.2018 21:18

Als ein Schiff gesichtet wird, zieht sich COnsuela eilig an und beeilt sich in die Kabine von Rodrigo zu kommen, um bei ihrem Schützling zu sein und auf jeden Fall gewappnet zu sein, Bekannte von Juma hin oder her."Magistro, es wurde ein Schiff gesichtet. Juma konnte Bekannte aus Santinera ausmachen"
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Eisenhans
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Flussaufwärts, Questadores!

Ungelesener Beitrag von Eisenhans » 03.01.2018 02:14

Corvianus

Ghorio zwinkert Dolorita bei ihrem anzüglichen Kommentar zu und lacht kurz. Sie versteht es schon zu provozieren. Bei Consuelas Sperenzien mit dem Flottenleutnant sollte ich Dolorita vielleicht mal beim Wort nehmen. denkt er sich halb ärgerlich halb traurig.

Als die Entspannung auf dem Camino deutlich wird, entspannt sich Ghorio ebenfalls. Noch lässt er den Alarm nicht aufheben aber instruiert kurz seine Jungs nur auf Befehl zu schießen. “Da wollen wir doch mal sehen was das wird hier.“

Jadoran
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Flussaufwärts, Questadores!

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.01.2018 09:23

Camino al Ciela
Die Schiffe fahren auf fünfzig Meter heran, dann setzt Saranya nach einem Flaggensignal der Camino al Ciela mit der ganzen Mannschaft in zwei Kanus über, nur Don Rigoletto bleibt vorerst an Bord der Ventajero. Die Capitanya erläutert ihre Beweggründe nicht, aber es ist recht offensichtlich, dass zumindest die Camino al Ciela keine bösen Absichten hegt, und selbst wenn, wäre allein sie schon von ihrer Bewaffnung und Besatz her der Ventajero so haushoch überlegen, dass ein Kampf auch bei zurückgelassener Rückendeckung durch zwei oder drei Leute nur Minuten dauern würde.

Donna Donatella erwartet sie unten auf dem Vorschiff und stellt sich zur Begrüssung vor. “Donatella Bornstaedt-Paligan, zu Euren Diensten... Saranya Bayardez? Capitanya de Corbeta Saranya Bayardez?” Die Capitanya schaut völlig perplex. Dann reisst sie sich zusammen. “Kapitänleutnant Saranya Bayardez, bitte an Bord kommen zu dürfen.” Donatella nickt freundlich und reicht ihr die Hand. Man sieht der Capitanya an, das sie fieberhaft nachdenkt: 'Woher beim Namenlosen kennt die mich?', dann dämmert es langsam. Donatella grinst. “Ja, ich war das kichernde, angetrunkene Blondchen, das an Vizeadmiral Kakaphonos Arm hing bei der Besichtigung.” “Das ist zwei Jahre her! Wir haben uns nur einmal gesehen und nur wenige Worte gewechselt!” “Ihr habt verhindert, dass ich die Treppe heruntergefallen bin, und ausserdem wart ihr die Adjutantin von meinem Onkel, Capitan-Colonel Gerasio Korian Paligan. Der sagte, ohne euch hätte er sein Schiff einmal auf Grund gesetzt. Und eine Freundin von mir, Annalina Zornbrecht, hat mir ebenfalls nur Gutes über euch erzählt. Sollte die nicht eigentlich eure Erste auf der Fulmen werden?” Saranya wird rot, etwas, was weder Koko noch ihre Mannschaft je gesehen haben und auch für Emilio ein ungewohnter Anblick ist. “Ich.. also...ich.” Sie macht das, was verlegene Offiziere tun: Sie salutiert. “Ihr seid mir gegenüber im Vorteil, Donna Donatella. Ich muss zugeben, ich erinnere mich nur an eure...” “Ich weiss. Das passiert oft.” Donatella grinst, dann macht sie eine ausholende Geste. “Wenn ich euch meine Offiziere vorstellen darf: Magister Rodrigo Delazar aus Mirham, mein Bordmagus. Capitan Druddenbacker.” Dieser nimmt seine Pfeife aus dem Mund und nickt freundlich. “Dottora Maree Altana, meine Medica.” Die reagiert mit einem knappen Kopfnicken, weder freundlich noch unfreundlich. “Mein Teniente, Teflo.” Der tippt sich höflich mit zwei Fingern an die Schläfe und grinst.
Saranya hat nicht so viele Namen zu nennen. “Mein Teniente, Haku.” Der grinst verzweifelt. “Und meine Passagierien, Fräulein Engstrand.” Sie nickt Koko zu.
Emilio muss sich erst einmal orientieren. Saranya hat sich stark verändert, er erkennt sie kaum wieder. Das eifrige, mädchenhafte ist gewichen, und sie macht, obwohl jünger als Emilio, einen gestandenen und selbstbewußten Eindruck. Körperlich sieht sie immer noch beinahe aus wie ein Mann – nur ihre schlanke Taille verrät ihr Geschlecht. Sie hat kräftigere Oberarme bekommen und wirkt reifer, beinahe hätte Emilio sie nicht wieder erkannt. Sie hingegen erkennt ihn noch bevor Donatella ihn vorstellt. “Cousin Emilio? Ihr? Hier?Und warum hat dich die Donna nicht bei ihren Offizieren erwähnt? Die Frage ist so deutlich in ihren Augen zu sehen, sie muss gar nicht ausgesprochen werden. Sie blickt zu Donna Donatella. “Ich bitte um Verzeihung...” Donatella winkt großmütig ab. “Kommt erst einmal an Bord und stellt euch vor. Habt ihr Kranke oder Verwundete?” Saranya nickt und salutiert beinahe. “Jawohl. Don Rigoletto Turbo-Bonareth, mein Dienstherr, er liegt schon seit Wochen mit einem hartnäckigen Sumpffieber darnieder.” Donatella blickt zu Maree. “Dottora?” Die blickt zum Achterkastell der Ventajero, wo in eine Decke gehüllt, Don Rigoletto das ganze vom Korbstuhl aus betrachtet. “Wer hat sich um ihn gekümmert?” “Meine Feldscherin, Shishi.” Shishi würde sich am liebsten verstecken, tut das auch zur Hälfte hinter Mugo, hebt aber zögernd die Hand. Sie zuckt zusammen, als sie Marees üblichen Blick auf sich fühlt. “Ich hole meine Tasche, dann begleite mich und schildere mir, was Du weisst.” “Ich umm...” “Gibt es ein Problem?” Shishi hätte wohl gerne ein Loch, um sich darin zu verstecken, aber sie reisst sich zusammen. “Nein, Dottora.” Donatella lächelt. “Hab keine Sorge. Wenn Du was brauchst, Maree, dann winke einfach.” Diese nickt und requiriert ein Kanu, Shishi im Schlepptau. Donatella wendet sich wieder Saranya zu und man besorgt das allgemeine Vorstellen. Dann fragt Donatella nach der Lage, und Saranya schildert die Probleme. Donatella stellt ein paar Fragen, dann schlägt sie Saranya vor, sich mit Druddenbacker, den noch zu treffendem Hochwürden Agricola, Hagenauf, Leutnant Ghorio und ihr in der Messe zu besprechen. Zu den anderen gewendet meint sie. “Bleibt friedlich und stellt euch untereinander schon mal vor.” Sie ist kaum die Treppe hoch, da stürtzt sich Juma schon auf Tonna und umarmt sie."Tonna! Juma freut sich ganz riesengroßgewaltig!" Die Corvianus geht derweil längsseits.

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Flussaufwärts, Questadores!

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 03.01.2018 10:46

Emilio verzieht keine Miene, als Donatella ihn nicht bei ihren Offizieren mit nennt. Nur später , als er nicht mit in die Messe gebeten wird, zuckt es ganz leicht in seiner Mimik.
Im Gegensatz zu Saranya trägt ihr Cousin definitiv Zivil, bestehend aus Lederhose und einem weit geschnittenen Hemd, auch wenn er darin immer noch ein sehr adrettes Erscheinungsbild abgibt.
Seine Gefühle, als er Saranya sieht, sind zwiegespalten. Erinnerungen an diese unselige Nacht mit Dom Karinor-Salvarez drängen an die Oberfläche, ein Treffen , das Saranya arrangiert hatte. Sicher nur in der besten Absicht, aber ...
Emilio seufzt innerlich. Ich würde ihr so gern die Schuld geben, für das, was passiert ist. Aber das wäre nicht fair.
Sie hat es ja nur gut gemeint. Und es ist nicht ihre Schuld, dass Dom Vitario mich verführt hat. Es war meine Entscheidung, die Rauschkräuter nicht abzulehnen, nicht ihre.

Und so gibt er sich einen Ruck und tritt mit einem Lächeln auf sie zu. "Cousine Saranya. Ihr seht mich ebenso erstaunt wie ihr es seid. Ich bin froh, euch wohlbehalten zu sehen."

Dann fällt sein Blick auf Koko und sein Erstaunen wird noch größer" "Señorita Engstrand? Kornelia Engstrand ? Was für eine Überraschung, euch ausgerechnet hier zu treffen. Erinnert ihr euch noch an mich? Ich war damals euer Tischherr beim Offiziersdiner, nachdem wir euer Schiff überprüft hatten." Er strahlt sie aufrichtig erfreut an. Er selbst erinnerte sich nur zu gern an diesen Abend, Koko hatte sich damals als kluge und charmante Gesprächspartnerin erwiesen, mit der er einige gemeinsame Interessen teilte.

Nachdem die Offiziere in der Messe verschwunden sind, tritt er wieder auf sie zu: "Ihr Ärmste, ihr müsst ja Schlimmes durchgemacht haben. Und dennoch sehr ihr mich bezaubernder aus als damals, wenn ihr mir die Bemerkung gestattet." Er bietet ihr den Arm, nickt auch den anderen von der Ventajero zu, die nicht in die Messe gegangen sind. "Kommt, ich führe euch ein wenig herum und stelle euch die anderen Mannschaftsmitglieder vor. Und dann schauen wir mal, ob Efferdaios uns nicht eine kleine Stärkung bereiten kann. Ihr müsst ja ziemlich ausgehungert sein. "
Zuletzt geändert von Lanzelind am 03.01.2018 11:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Flussaufwärts, Questadores!

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 03.01.2018 11:19

Camino al Ciela

"Emilio? Seid das wirklich Ihr?" ist das einzige was Koko herausbekommt bevor sie zitternd den jungen und attraktiven Offizier umarmt. "Es gibt keine Worte dafür wie froh ich bin ausgerechnet Euch hier draußen zu treffen." sagt die junge und püppchenhafte Nordländerin und schmiegt sich mit ihrem Gesicht einige Sekunden lang an Emilios Oberkörper.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 03.01.2018 11:26

Camino al Ciela

Einen Moment lang scheint Emilio etwas überfordert mit der überschwänglichen Reaktion der jungen Frau, hier vor allen Leuten, dann aber erwidert er die Umarmung und tätschelt ihr sacht den Rücken : "Aber, aber. Jetzt seid ihr ja in Sicherheit."

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Flussaufwärts, Questadores!

Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 03.01.2018 11:33

Camino al Ciela

Nachdem Koko ihre Umarmung wieder lockert sieht sie sich weltverloren und verunsichert um. "Ich.....Ich bin bereit.....Ihr könnt mich gerne herumführen." sagt Koko mit einem schüchternen Lächeln.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 03.01.2018 12:00

Vielleicht gibt ihr Emilios starker Arm ein wenig Halt. "Na, dann wollen wir doch mal. " Er sieht zu Tonna und Juma, schüttelt immer noch ein wenig ungläubig den Kopf : "Einige von euch kennen sich ja schon offenbar. Aventurien ist wirklich ein Dorf." Er überlässt es Juma, Tonna und die anderen mit der Mannschaft bekannt zu machen und wendet sich wieder Koko zu. "Darf ich vorstellen, Roana, unsere Kundschafterin mit den Adleraugen." Er schenkt Roana ein warmes Lächeln, fragt noch, ob sie mitkommen will bei dem Rundgang und führt Koko dann durch das Schiff , um ihr die restliche Besatzung vorzustellen. "Hier sind unsere beiden Richtschützen, Bascodado und Corbusqueta.... Efferdaios kommt von den Zyklopeninseln und sorgt für unser leibliches Wohl ..... und dieser äußerst stattliche und attraktive Utulu, der da gerade an Bord kommt, ist Leutnant Ghorio von der Corvianus. " Er grinst leicht, beugt sich zu ihr und flüstert ihr ins Ohr. "Ein Bild von einem Mann, findet ihr nicht auch? Ich muss gestehen, ich war kurze Zeit ein klein wenig verliebt in ihn." Wohl auch, um die Atmosphäre etwas aufzulockern und Koko vielleicht ein Lächeln zu entlocken.

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