Flussaufwärts, Questadores!

Moderator: Raskir


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 09.01.2017 18:42 
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Camino al Ciela - vor dem Mittagessen

Irgendwie hatte Roana nicht den Mut Diagos aufzuklären, also das was sie gehört hatte, vielleicht hatte sie sich verhört.
Nein, das kann nicht sein! Ich sollte Consuela aufsuchen.
Sie grinste einfach, sollte man das Mundwinkel-hochziehen Grinsen nennen, den Umstehenden zu.
Später dann als die Gruppe sich auflöste fragte sie Diago "Du musst mir, glaube ich, mehr über das Tsawunder in eurer Stadt erzählen, ich bin verwirrt. Tsawunder und Waffengewalt passen doch nicht zueiander, oder?"

Camino al Ciela - nach dem Mittag

Roana sucht Consuela während der Siesta auf und steht plötzlich neben ihr, sie war leise wie ein Puma.
"Psst Consuela, entschuldigt das ich störe, aber mich läßt ein Gedanke nicht los. Was hast du gehört als Maree in sich hineingesprochen hatte. Ich will sicher gehen, auf der anderen Seite war es doch auch nichts weltbewegendes, oder? Sag was hast du gehört! Weiß du was da in Satinera wirklich vorgefallen ist?" trotz das sie leise sprach kommt ihr schroffer Unterton hervor, der aber nicht der Leibwächterin galt, sondern ihre Art war, wenn sie längere Zeit an was zu knabbern hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 09.01.2017 19:12 
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Camino al ciela - vor dem Mittagessen, Consuela und Rodrigo

Nach der Besprechung nimmt er Consuela kurz zur Seite. "Du hast natürlich Recht mit deiner Einschätzung, aber du hast es ja gehört - anscheinend haben sich Donatella und Diago jetzt darauf versteift, dass die Achaz besucht werden müssen, und wenn das Boot unter Beschuss steht. Ziemlich armselige Vorstellung von unserem Süßwasserleutnant, hm? Ich werde zusehen, dass der Besuch wenigstens nicht zu lange dauert, dann kommen wir mit etwas Glück noch rechtzeitig auf den Hauptarm zurück."


Camino al ciela - nach dem Mittagessen

Nach dem Mittagsmahl zieht sich Rodrigo in die Messe zurück, um an der Übersetzung seiner Glyphen zu arbeiten. Es geht anscheinend um die Planung einer Agraranlage - nicht gerade das Hauptinteressengebiet des Magiers. Aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 09.01.2017 19:20 
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Camino al ciela - Siesta

- Consuela und Rodrigo

Si Magistro, aber wenn die Domna das entschieden hat dann werden wir das so machen erklärt sie in der ihr typischen teils fatalistischen Art Ich sah mich als Leibwächterin nur in der Pflicht, vor den Gefahren zu warnen. Was meint ihr mit schwacher Vorstellung unseres Leutnants, Magistro?. Dann sieht sie sich in der Pflicht leise ihrem Herrn zuzuraunen, was Maree geflüstert hat, ehe sie abgerauscht ist.

- Consuela und Durban -

Consuela lächelt Durban an. Sie hatte durchaus Verständnis, dass er nicht gern über das Thema sprach; da ging es ihr ja nicht anders Gracias, Durban. Ich wollte dich mit dem Thema nur behelligen, weil ja jetzt alles am Bord darüber redet nach der Besprechung. und nickt bei seinen Ausführungen zu den Gonrales Ich verstehe sehr wohl, was du damit meinst. Sehr gut sogar ... Und du hast recht, nicht alle haben das Glück, jemand wie die Domna zur Herrin zu haben. Und keine Angst, ich werde es nicht an die große GLocke hängen, vor allem von wem ich das hab. . Dann schwenkt sie über zu anderen Themen, da sie weiß dass ihm das Thema nicht so behagt Ich hab das alles in Satinera nicht so mitbekommen, na ja der Wein und das Tanzen ...

- Roana und Consuela

Consuela hat nach dem Gespräch mit Durban, dem Mittagessen und der Dusche an der Reling gelehnt etwas geruht. Dann blinzelt sie mit den Augen, als Roana angeschlichen kommt Si, Mia. No problema. Du hast also auch was gehört, das dachte ich mir schon. Na ja, sie hat die gütige Herrin gebeten, ihr Geduld mit den Frevlern zu schenken. Das hab ich zumindest gehört. Dann fährt sie fort No sé. Bist du nicht aus der Gegend. Also ich weiß nicht wirklich was vorgefallen ist. Was wohl viele gesehen haben, ist das sich der Körper der Sklavin in Vögel verwandelt hat. Und überall waren plötzlich las flores. Also klingt wirklich nach un milagro de Tsa. Aber was sonst passiert ist, da gibt's wie die Domna schon gesagt hat viele Versionen: Entweder habe die Sklavin sich einem Dämon entgegengeworfen oder sie sei umgebracht worden. Ich weiß es wirklich nicht, bella miá". Bei der Erwähung des Tsawunders und des Dämons, schlägt sie jeweils ein Götterzeichen.

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Fjolnir Torbrandson, Hetmann, Klingensucher, Unholdsbani, Träger des Widderorden und des Weidener Bärenorden


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 10.01.2017 09:15 
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Camino al Ciela - vor dem Mittagessen, Diago und Roana

[/Es war so, wir mussten sie disziplinieren, dass passiert halt in der Ausbildung in dem Geschäft schon mal... dann ist sie wie vom Dämon bessen ausgetickt, hat einem gestandenen Mercenario fast den Kopf abgerissen, einen Weiteren mit einem einzigen Tritt umgebracht, meiner Schwester mit einem erbeuteten Haumesser die Hand abgeschlagen und eine Mercenaria hat sie als Schutzschild vor einem Bolzen missbraucht... dann kam unsere Kööchin und hat sie halb enthauptet, aber auch noch einen beinahe tödlichen Schlag abbekommen... und nachdem wir die Leiche von Mutunga Marama in einen Schuppen verbracht hatten, hab ich nachher nochmal nachgesehen und da waren überall Blumen, Schmetterlinge, Vögel und Tsamäleons und so... es war auch so eine komische Aura dort... friedvoll und freundlich... sogar die Borongeweihte von Santinera hat es als Wunder bestätigt."

Camino al Ciela, nach der Siesta
Diago hat sich an die Reling zurück gezogen, er grummelt immer noch ein wenig... er ist unschlüssig was er tun soll... er überlegt kurz sogar wieder zu angeln, was wohl noch das nützlichste wäre... doch entscheidet er sich anders, er muss sich etwas abregen und so bewegt er sich auf das Deck für die Kampfübungen, einen hölzernen Säbel dabei und hält ausschau nach einem Sparringspartner, notfalls würde er Teflo oder Durban fragen müssen, wenn keine der Damen lust hatte...

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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 10.01.2017 16:35 
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Camino al Ciela
Nach der Siesta kommt wieder etwas Leben aufs Schiff. Während oben auf dem Sonnendeck Damensparring betrieben wird, üben auch die Söldner unten. Juma läßt sich von Teflo einen Trick im Messerkampf zeigen, eine hinterhältige Söldnertechnik fürs Handgemenge. Emilio sieht sich das an, wohl selbst auf der Suche nach einem Sparringspartner, aber die wieder einmal beobachtbare Schnelligkeit und Brutalität von Teflo lassen ihn wohl wenig Lust verspüren, sich von seinem Teniente vorführen zu lassen. Sich mit Durban anzulegen ist angesichts dessen Dickfelligkeit mit Holzwaffen ohnehin aussichtslos, auch weil man immer wieder dem Irrglauben verfällt, ein zwei Schritt großer Kerl mit Armen wie andererleute Oberschenkel müsse langsam sein, nur weil er langsam redet.
So blickt er zu Diago und nickt ihm freundlich zu. „Don Diago, hättet ihr vielleicht Zeit für eine kleine Übungsstunde? Bis zu der Flussinsel dauert es ja noch eine Weile? "


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 11.01.2017 02:06 
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Corvianus

Ghorio hatte länger über den Nachschubslisten brüten müssen, irgendwie schien der Verbrauch von Verpflegung nicht mit seiner Planung zu passen und am Ende glich sich Lagerinventar nicht mit der Verbrauchsliste ab. Er hatte die Rechnung dreimal neu machen müssen bevor er seinen Fehler gefunden hatte. Dieses Klima schlägt mir anscheinend aufs Hirn: erst halte ich den Schild nicht ordentlich bei unserem Sparring und jetzt bekommen ich nicht einmal mehr eine Ladeliste gegen den Verbrauch abgeglichen. Reiss die zusammen Ghorio. Wenn du irgendeine Möglichkeit haben willst wieder auf Reisen zu gehen, dann muss diese Position ohne den geringsten Fehltritt ablaufen schalt er sich als er wieder an Deck trat und Romero winken sah.

Als er zu Romero und den beiden Spähern herangetreten ist und den Bericht des Zimmermanns hört, sind die dunklen Gedanken schnell verschwunden und Ghorio ist vollkommen fokussiert. "Bist Du dir ganz sicher Romero? Wenn das stimmt, dann ist das eine wichtige Entdeckung und wir müssen das schnell mit den beiden Kommandanten besprechen. Es wäre nicht gut wenn sich jemand vor uns mit jemanden hinter uns koordiniert und uns dann in der Zange hat." meint er nachdenklich als er di Parma herbeiruft und Romero auch vor ihm die Geschichte wiederholen lässt.

Wenn Romero keine Zweifel befallen macht sich Ghorio mit den beiden auf dem Weg zu Monsignore Agricola um ihm hiervon zu berichten nachdem er vorher Paco die Anweisung gegeben hat die Beobachtung Romeros an die Camino zu melden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 11.01.2017 08:38 
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Camino al Ciella
"Gerne doch Emilio! Ich muss ein wenig üben... ich hoffe ich kann einen kühlen Kopf behalten nach dem was heute war"
Er nimmt seinen Übungssäbel und geht in eine eher offensive, tiefe Kampfpose, offensichtlich weniger von einem Fechtlehrer als eher von einem Mercenario gelehrt, doch merkt man dass Diago durchaus mit dem Säbel umzugehen weiß.

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BeitragVerfasst: 11.01.2017 12:42 
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Corvianus, Messe
Während Di Parma in Hab-Acht hinter Ghorio steht, hören sich Capitan Hagenauf, Monsignore Agricola und Dolorita am Tisch sitzend seine Bedenken an, wobei Dolorita, da aus ihrer Hängematte geweckt, immer noch zuweilen verstohlen gähnt. Agricola zögert und wendet sich an Hagenauf. Der brummt. „Wenn wir allein unterwegs wären, Hochwürden.. aber die junge Paligan kann offenbar mit den Salmoranez, ich glaub nicht, dass die uns in eine Falle locken. Und im Süden, von Santinera her, haben die beiden Grünschnäbel ja nichts gesehen, oder? Damit man ein Leuchtsignal weit genug sieht, muss es auch recht hoch sein, mindestens zehn Schritt über den Bäumen, und hügelig ist's hier auch noch.“ Agricola entspannt sich etwas und schaut zu Dolorita, die sich gerade ihr Dekolletee gerade rückt. „Hu? Ach so... der Meinung bin ich auch. Außerdem glaub ich nicht, dass die Großkopferten aus Santinera ein Tempelschiff verschwinden lassen. Wenn wir schon den Stern hätten vielleicht... aber nicht einfach so.“ Sie lächelt ermutigend. „Aber Informationen austauschen werden sie. Ich nehme an, so Semaphorentürme kann man prima im Busch tarnen, wenn man genug Zeit hat? Die Salmoranez sind ja hier schon recht lange unterwegs, oder? Sagtet ihr nicht, die beliefern seit Jahren den Markt in Al'Anfa den Markt mit Wasserrauschbeeren?“ Agricola zögert. „Ja. Ddd...das stand so in meinem Beh... in meinem... Beh...Bbb..ericht. Vielleicht hätten wir mmm...mmm...“ Er zuckt zusammen und schaut Dolorita beinahe empört an, die frech grinst. „Vielleicht hätten wir mit ihnen reden sollen.“ Dolorita grinst weiter, und Agricola versteift sich, rot werdend. „Neeeneee... glaubt mir, mit der kleinen Paligan ist besser Kirschen essen als mit der Salmoranez. Man muss immer die schwächste Stelle finden.“ Kleine Schweisstropfen bilden sich auf Agricolas Stirn. Dolorita grinst spitzbübisch und lehnt sich etwas zurück. „Beschwerden? Ist euch heiß?“ Agricola sieht hilflos zu den Männern, die ihm aber nicht helfen können. „Ihr seid unmöglich, Magistra!“ Dolorita grinst nur noch breiter, und Hagenauf wendet sich mit einem 'Seht ihr was – ich sehe nichts'-Gesichtsausdruck an Ghorio. „Wie sieht es mit unseren Vorräten aus?“


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BeitragVerfasst: 11.01.2017 13:35 
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Camino al Ciella
Diago prescht bei dem Übungskampf vor wie ein verletztes Krokodil im Blutrausch, so ist er jedoch gegen Emilios vorsichtigeren Stil deutlich im Nachteil. Diesem fällt es leicht die ersten beiden, von Diago doch geschickten Finten zu durchsschauen und immer wieder Treffer an zu bringen, die den Waldmenschen nur noch mehr aufzustacheln scheinen. Zum Schluss ringen beide Schon nach Atem und eine Finte Diagos wäre vielleicht noch durchgeganen, hätte dieser nicht im Eifer des Kampfes seine Mitte und damit sein Gleichgewicht verloren.
Emilio ist aufgefallen dass Diagos Linke manchmal über sein, leeres, Balestrina bändel gestrichen hat... Diago gehörte wohl zu jenen die gerne die kleine Fernwaffe als Trumpf im kampf nutzten, verzichtete jedoch zum Üben darauf.
Am ende verbeugt sich Diago "Danke für die Übung Don Emilio... es hat mir geholfen wieder ruhiger zu werden... Wut ist eben doch kein guter Begleiter in einem Kampf" die zugefügten Schrammen scheint Diago nicht zu bemerken, eventuell würde sich das Ändern wenn sein Atem wiederkehrt und der Kampfrausch seinen Körper verlässt.

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BeitragVerfasst: 11.01.2017 18:28 
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Camino al Ciela: Vordeck
Emilo steckt seine Übungswaffe weg und wischt sich mit einem Tuch über die Stirn. „Dafür, dass ihr keine formale Ausbildung genossen habt, fechtet ihr wirklich gut, Don Diago. Aber ihr habt Recht, Wut ist ein schlechter Ratgeber, besonders im Kampf, wo der Gegner es oft darauf anlegt, einen wütend zu machen.“ Er blickt zu Juma, die nun für sich sitzt und erstaunlich geduldig mit ihrem Jagdmesser hantiert. Vom Sonnendeck ertönt ein überraschter Quietscher, gefolgt von einem sehr soliden Plumpsen auf den Bohlen. Emilio schaut unsicher, verkneift sich aber dann, das Thema anzusprechen und nimmt lieber eine konfliktfreie Richtung. „Seid ihr schon weiter gefahren als bis zu jennen Echsen, bis auf die Seenplatten, die noch kommen sollen?


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BeitragVerfasst: 12.01.2017 01:02 
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Corvianus

Ghorio muss beim Kommentar der Magistra schmunzeln, verdeckt das aber sehr schnell wieder hinter dem typisch militärischen "Gesicht des nicht beteiligt sein". Sie gefällt mit wirklich die Magistra

"Die Vorräte sind der Planung entsprechend Kapitän. Derzeit noch kein Problem, aber ich würde mich besser fühlen wenn wir sie bald aufstocken könnten. Das ist zwar die zu erwartende Antwort des Quartiermeisters, allerdings müssen wir bedenken dass unsere Situation bald wahrscheinlich deutlich weniger komfortabel sein wird und wir dann vielleicht weniger Möglichkeiten haben den Proviant aufzustocken."


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 12.01.2017 08:39 
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Camino al Ciella
"Nicht viel weiter... ein paar mal mit meinem Bruder, etwa eine halbe Tagesreise in diese Richtung, wenn die Ladung unerwartet leicht war und nicht viel zu holen... aber wir haben meistens doch etwas zu viel Druck... das Geschäft, ihr versteht" meint er und atmet tief durch, das lärmen von Oben ignorierend.
"Meine Weiteste Exkursion war nach Al'Anfa wenn ich ehrlich bin... irgendwann komme ich vielleicht mal nach Mirham aber wahrscheinlich nie soweit wie ihr sicher mit der Armada gekommen seit" er legt die Übungswaffe weg und setzt sich kurz. Zwischen zwei Atemzügen fragt er Emilio Leise "Und, wie war die Fahrt mit so vielen schönen Frauen bisher? Habt ihr eine in Al'Anfa?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 12.01.2017 12:27 
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Emilios ebenmässiges Gesicht wird steif, als er sich aufgefordert fühlt, über seine Auftraggeberin zu reden. “Ich bin unverheiratet, bei meinem derzeitigen Rang kann ich eine Familie nicht ernähren.” Er entspannt sich etwas. “Aber das wird sich hoffentlich ändern. Allein diese Schale dürfte schon einen guten Erfolg geben, besonders wenn unser Magier dafür den richtigen Interessenten auftut.” Er kaut auf der Frage nach Donatella herum. “Als Flottenoffizier muss ich sagen, empfinde ich ihren Führungsstil zuweilen etwas ... ungewohnt, aber wie man so schön sagt: Erfolg ist das beste Argument. Dass sie der Eingeborenen ihr Leben anvertraut, die vor wenigen Tagen noch Roana das Messer in die Seite rammte, so sehr ich die Umstände verstehe...” Er läßt Diago den Vortritt und vermeidet wieder einmal die Diskussion weiblicher Schönheit.

Die Felseninsel im Blauen Hanfla
Dann kommt auch bereits nach einer ersten Kehre die Felseninsel in Sicht. Sie hat sich seit der letzten Regenzeit deutlich verändert, wie Diago erkennen muss – auf der Ostseite ist sie erheblich breiter geworden, dafür ist hier auch der Fluss breiter, offenbar wurde dem Blauen Hanfla in seinem Bett langweilig, wie es oft geschieht, und die Flutwellen der Regenzeit haben vom sumpfigen Ostufer einen guten Teil abgetragen. Stromaufwärts, beginnend am Nordende bis hinunter zum Südostende der Insel, hat die Regenzeit eine Art Damm aus Treibgut aufgeschwemmt, der bereits von Gräsern und blühenden Schlingpflanzen überwachsen ist.
Der stark bewaldete Felsen selbst ist leicht geschwungen, die höchste Stelle, etwa zwanzig Schritt über der Wasseroberfläche, befindet sich im Osten, dann läuft er niedriger nach Westen und Norden hin aus, wo der nach Norden hin offene Viertelkreis, obwohl es eher eine Banane ist, noch etwa fünf Schritt aufragt. An Land kommt man tatsächlich am einfachsten auf der stromabwärts gewandten Seite, auch wenn es da steiler ist, aber dort muss man immerhin nicht durch das morastige und kaum zu navigierende Treibgut, in dem auch sicher einiges an Tierkadavern sein wird. Und Viecher, die so was gerne fressen, vor allem Insekten und Käfer.
Dementsprechend sind weder Drudenbakker noch Hagenauf begeistert und plädieren dafür, trotz der besseren Sichtbarkeit auf der stromabwärts gelegenen Seite fest zu machen, wo man nicht direkt der Fliegenparadies ausgesetzt ist. Donatella und Hochwürden Agricola beugen sich dem vereinten Sachverstand, und während die Camino al Ciela die Jagdgruppe am hier recht steilen Westufer absetzt – tatsächlich muss man vom Oberdeck aus mit der Gangway ans Ufer, da das Hauptdeck viel zu tief liegt, streben zwei Kanus mit Diago und Roana sowie die von Hagenauf ausgeschickten Ghorio, Romero nebst dem für Auffrischung des 'Gemüses' verantwortlichen Agusto ans Ufer der Insel, wo sie im teils lichten Ufergras leicht einen Landeplatz finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 12.01.2017 14:21 
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Die Felseninsel
Roana hatte wieder ihre Kleidung in Braun- und Grüntönen angelegt. Lederne Hose, einfaches Hemd in grün. Ihren gespannten Bogen schulterte sie.
Am Ufer angekommen und wartet sie auf die anderen bis sie alle versammelt waren. Sie überprüfte die andere Uferseite, doch da war alles ganz normal.
"Ich werde vorgehen, sonst zertrampelt ihr mir noch die Spuren." sagte sie wie immer in ihrer direkten Art als die Gruppe versammelt war.
"Ich kümmere mich um eventuellen Spuren."

Felseninsel - etwas später
Als die Gruppe sich durch das Gelände schlängelt hebt Roana an der Spitze der Truppe die Hand. "Hier sind vor ein paar Tagen einige Leute mit Stiefeln langgezogen, hin und zurück." sie zeigt mit dem Hand wo diese Truppe hin und zurückging. Etwas später zeigt sie auch wie Bambus geschlagen wurde, aber niemals in der ersten Reihe immer so das es nie sofort ersichtlich war, auch Steine wurde aus dem Matsch entnommen. "Ich denke hier war jemand gründlich und versuchte professionell die eigene Spuren zu verwischen."
Was habe die hier getrieben? Mal schauen was ich noch so herausfinde!"
Langsam näherte sich der Hang vor ihnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 12.01.2017 17:37 
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Corvianus - Felseninsel

In voller Montur sitzt Romero im Kanu und pafft dabei am alten Stumpen vom vorherigen Abend.
"Ich weiß ja nicht wie´s euch geht, aber ich bin immer in Hochstimmung, wenn´s von dem Kahn runter geht. Zumal der verphexte Antrieb einen keinen Tag in Frieden lässt, hat man alles gewartet, geht schon wieder irgendwo was anderes kaputt. Werden wir auf der Insel übernachten, Leutnant?" fragt Mero Richtung Ghorio.

Am Ufer angelangt springt er voller Elan an Land und begrüßt fröhlich lächelnd Diago und Roana. "Ha Hallo ihr zwei, habt ihr auch euren Tabaksäckel für den gemütlichen Teil dabei?" dabie klopft er auf einen Beutel an seiner Seite. Die Bemerkung soll wohl so etwas sein wie ein indirekter Dank an Diago für das gute Geschäft.

Felseninsel - etwas später

Beim Weg zur Anhöhe läuft Mero Roana hinter her, im Gras nach Schlangen und etwaigen Fallen ausschau haltend, den Nachtwind in seiner Scheide in der Hand haltend. Bei Roanas Bemerkung bleibt er stehen, sieht sich den Bambus an und dann den Wegesrand.
"Halt! Nicht nur das, Roana. Bei dem gehauenen Bambus schwant mir übles. Und schaut dort am Wegesrand, Trittdornen, besser wir gehen hier nicht weiter, wahrscheinlich kommt uns bald von dort oben etwas entgegen und wenn wir ausweichen wollen, kommen wir den Trittdornen in die Quere. Würd mich nicht wundern, wenn schöne Speerfallen dahinter den Sturz noch versüßen sollen. Ich rate dringend einen anderen Weg zu wählen. Hier kennt sich jemand aus. Das einzig gute ist, dass bei derartigen Fallen wie hier am Weg, sich niemand mehr die Mühe macht auch noch einen Hinterhalt zu legen." Bei der letzten Bemerkung fährt er sich mit dem Finger über die Kehle und verdeutlicht damit, warum seiner Ansicht nach kein Hinterhalt droht. "Würde wirklich verflixt gerne den Auslöser sehen. Die ganze Falle macht mich äußerst neugierig. Aber wie wollen wir jetzt gehen? Gehen wir zurück und nehmen einen neuen Weg durchs Dickicht oder wollen wir über die Trittfallen hinwegtreten und parallel zum Weg unser Glück suchen?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 12.01.2017 17:55 
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Felseninsel - etwas später

Erst wollte Roana meckern, doch dieser Romero hatte gute Argumente, die sie nachvollziehen konnte. Sie blickte auch dorthin wo Romero hinzeigte.
"Bleibt alle stehen!" sie dreht sich wieder den Gefährten zu. "Romero hat recht, wir sollten einen anderen Weg einschlagen, aber zu diesem Hang müssen wir, ich will ungern zurück auf das Schiff, dass wird uns zuviel Zeit kosten! Wer nimmt sich denn soviel Zeit? Und warum?" Sie spuckt einmal aus und überlegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 12.01.2017 22:42 
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Corvianus - Felseninsel

Ghorio sitzt vorne im Kanu und betrachtet vor der Landung aufmerksam die Felseninsel wobei er seinen Eisenwalder locker in der Hand hält. "Mal sehen wie unsere Jagd ausgeht. Grundsätzlich hätte ich lieber alle Mann zurück an Bord. Eine Dschungel Übernachtung auf einer nicht erkundeten Insel hört sich für mich an wie das Rezept für Verluste, selbst wenn es keine Feindwirkung gibt." antwortet er auf Mero Frage mit gedeckter Stimme.


Felseninsel

Als die Kanus anlanden, lasst Ghorio den Trupp in lockerer Formation die Landungsstelle sichern. Als sie sich vergewissert haben, dass kein direkter Angriff droht folgen sie der Kundschafterin der Camino. Ghorio ist dabei zwar nicht in Alarmstimmung, hält den Eisenwalder aber bereit.

Als Roana die Fallen findet schaut Ghorio besorgt. "Das ist eine ähnliche Taktik die wir gegen die Brabaker angewendet haben: man hält die Fouragetrupps beschäftigt, das laugt den Feind aus der dann andauernd in Alarmstellung ist. Dazu gibt es weniger Essen was die Moral des Feindes verschlechtert, die ja schon durch die Angriffe schlecht ist. Wenn man den Feind genug mit solchen Nadelstichen zermürbt hat, dann greift man ihn einem Sturmangriff an: die Wachen denken es ist eine Ablenkung und der Alarm kommt erst wenn man schon innerhalb der Verteidigung ist. In der Rabengarde nennen wir das Giáp Stiche." antwortet er auf ihre Frage


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 13.01.2017 10:52 
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Während Roana überlegt wendet sich Ghorio, der wie ein Hauptmann agiert, ihr zu und beschreibt was er darüber denkt.
"Sind wir hier im Krieg, oder was? Haben wir dort oben einen Sturmangriff zu erwarten?" keift Roana rum, sie war einfach fassungslos weswegen dieser Aufwand betrieben wurde.
"Gut ... also suchen wir uns einen Umweg zu diesem Hang hin, sollte der Weg versperrt sein, werde ich versuchen die Fallen auszulösen."
Dann geht Roana ein paar Schritte zurück und sucht nach einem alternativem Weg zu dem Hang. Ich gehe lieber ein paar Schritte mehr zurück, denn auch die Alternativen könnten mit Fallen bespickt sein ... schauen wir mal.


Zuletzt geändert von Lokwai am 13.01.2017 11:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 13.01.2017 11:23 
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Den Ausführungen Ghorios folgt Mero nur mit halbem Ohr, ist er doch zusehr abgelenkt von der jetzigen Situation, auch wenn es interessant zu sein scheint, was der Leutnant erzählt. Statt dessen geht er in die Knie und begutachtet die Trittdornen nach ihrer Kunstfertigkeit, dann späht er ins Unterholz hinein und schaut nach Spuren von weiteren Fallen.
"Da hat jedenfalls jemand einen mordmäßigen Spaß an Fallen," antwortet Mero voller Enthusiasmus und leuchtenden Augen auf Roanas Tirade, "ich rate dir dringend die Falle nicht auszulösen, wer weiß ob du damit nicht eine kleine Kettenreaktion in Gang setzt, wer genug Spaß und Zeit hat, tüfftelt gerne ausgiebig an seinen kleinen Lieblingen." Dann setzt er nach, "keine Sorge, so wahnsinnig ausgeklügelt kommt sie mir jetzt nicht vor, bisher scheint sie nur auf der ersten Ebene Aktion Reaktion und Gegenreaktion einzuplanen."
"Wenn ihr wollt, könnte ich versuchen an einer hoffentlich Fallen freien Stelle den Berg hoch zu klettern und die Falle entschärfen. Von oben geht das sicher leicht und ich liebe die Raffinesen einer guten Falle. Mir wäre aber wohler, wenn mich jemand begleitet. Aber er sollte sich im Dschungel auskennen und nach Möglichkeiten gut klettern können."

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BeitragVerfasst: 13.01.2017 11:34 
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Roana war ein paar Schritte zurückgefallen auf der Suche nach dem alternativem Weg. "Dort wo du stehst würde ich sie auch nicht auslösen wollen, aber wir brauchen zuerst einen Weg zu dem Hang dort. Und du kannst gerne den Hang erklimmen, ich würde dich begleiten, nur klettern ist nicht so meins, da kannst du mir bestimmt noch was zeigen. Aber im Dschungel fühle ich mich wie zuhause."


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BeitragVerfasst: 13.01.2017 11:52 
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"Sich hier auszukennen, ist erstmal was zählt. Will nicht in irgendeine Falle tappen, ok dann führ uns mal zum Hang und halt die Augen offen. Ach ja, such am besten ne blöde Stelle zum klettern. Alles was einladend aussieht ist mit hoher wahrscheinlichkeit präpariert. Don Diago, könnten wir dein Seil mitnehmen?" Er wendet sich wieder an Roana, "ich werde einfach vorklettern und dich dann nötigenfalls hochziehen."

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BeitragVerfasst: 13.01.2017 17:47 
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Roana hält kurz den Kopf schräg als Romero seine Gedanken mit ihr teilt. "So versuch wir es." kommt es dann aus dem Bambusstrauch.
"Also kommt hier lang, hier ist es sicherer. Passt auf die Trittsteine dort hinten auf, die sind extra so angelegt das man schön abrutscht und sich einen Dorn in den Fuß rammt. Ja, fragt nicht, hier waren Arschlöcher am Werk!" sie nickt nochmal dankbar Romero für seine Entdeckungen zu.
Nur langsam geht es voran, Roana musste schon in die Trickkiste packen und mit langem Bambusspeer vor sich nach Fallen tasten, und immer dabei versucht etwas "vom Weg" zu stehen. Von außen musste es schon recht komisch wirken, denn die Gruppe hatte Luftlinie kaum Boden gut gemacht.
Nach langwierigem Marsch durch unwegsames Gelände erreichen sie endlich den Hang, eine ausgelöstete Speerfallen hatten sie schon hinter sich gelassen.
Roana erinnert sich an die Aussage Romeros, sie solle auf die Lianen aufpassen und nicht den einfachen Weg wählen.
"Passt auf, hier sind wieder so schön platzierte Steine, treten nicht auf diesen Dinger rum!" Am Hang liegen wieder diese Trittfallen.
Roana überprüft die Wand vor sich, sie prüft erst einmal die klassische Strecke und klettert ein, zwei Meter in die Höhe, greift in eine Wurzel die ihren Aufstieg erleichtern würde und prompt kommt ein "Aua" aus ihrem Mund. Hinter der Wurzel wurde ein Bambusdorn versteckt, welcher merkwürdig dunkel an der Spitze war. Verdammte scheiße!
Schnell beißt sich Roana in den Finger und saugt etwas Blut aus ihrem Finger und spuckt es aus. "Die Scheißkerle haben sogar hier die Wand präpariert." Sie winkt Romero zu sich.
"Ich denke wir sollten wie besprochen einen schweren Weg hinauf nehmen. Kletterst du vor?" Romero nickt und beginnt sich seine Rüstung auszuziehen und macht sich langsam auf den Hang zu erklimmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 14.01.2017 00:20 
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Felseninsel

Vorsichtig klettert Mero den Hang hinauf, das Seil um den nackten Oberkörper gelegt, am Gürtel nur den Nachtwind tragend und seinen Tabakbeutel, hat er doch vor sich für den Aufstieg und die Umgehung der raffinierten Fallen gebührend zu belohnen, als ihm plötzlich ein unangenehmer Gedanke kommt. Was ist, wenn sie das bedacht haben, und die unmöglichsten Kletterpartien präpariert haben. Aber die können ja unmöglich alles präparieren, der letzte Gedanke beruhigt ihn zwar wieder, aber der kurze Schreck hat ihn zu einem Fehlgriff verleitet und er verliert mit einer Hand den Halt, schürft sie sich dabei böse auf und knallt mit den Rippen gegen einen spitzen Stein an der Wand, sich nur noch mit Mühe mit der anderen Hand haltend. Mit keuchendem Atem und heftigen Puls sucht er wieder halt, verschauft einen Moment und macht sich dann wieder an den Aufstieg. Nach einer gefühlten Ewigkeit zieht er sich Bäuchlings über den Rand des Platoos und dreht sich auf den Rücken, um so schwer schnaufend kurze Zeit zu verweilen. Dann richtet er sich auf und schaut sich um.

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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 14.01.2017 09:34 
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Registriert: 14.11.2014 11:06
An der Felseninsel - Camino al Ciela
Nach all den Mühen haben Roana und Romero beinahe das Gefühl, das der Hang hier eine Art Übungsfeld dargestellt hat, denn manche Fallen waren fast unauffindbar, andere eher krude und 'selbst von Diago, Agusto und Ghorio' zu entdecken. Romero ertappt sich bei dem Gedanken, dass die Haffaxjas dieselbe ohnmächtige Wut gespürt haben müssen, solche hinterhältige Mordlust ertragen zu müssen ohne jemanden in die Finger zu kriegen, der dafür büssen kann... und mit welcher Laune sie dann das nächste Dorf erreichen, wo dann irgendein Kind einen Stein auf sie wirft...
Aber einige Fallen sind schon von einem Könner – oder laut Diago wahrscheinlich Könnerin – gebaut. Da war die Peitsche, die dahin zielt, wohin man sich ducken würde anstatt dahin, wohin man rechnet. Und der Speer, der nicht auf den Auslöser, sondern auf die dahinter gerichtet ist. Dass oben der Ausguck, der an einen der höheren Bäume gebaut ist, mehrere unauffällig angesägte Leitersprossen hat, ist schon keine Überraschung mehr. Das gleich gilt für die Trittdornen an der Feuerstelle, an der zweifellos über ein Dutzend Leute gelagert haben. Einschusslöcher und Kerben in Baumstämmen sprechen für Schießübungen.
Die Aussicht ist allerdings viel schlechter als erwartet, denn ein paar niedrigere Hügel verdecken einen Großteil des sich windenden Unterlaufs, und zum Oberlauf hin wird das Westufer zunehmend hügliger und höher. Allein auf den Sumpf bleibt ein guter Ausblick, wobei auch hier Hügel und Felsen aufragen, aber in Ferne erkennt man durchaus, dass in ein paar Tagesreisen wohl die ersten Seen erreicht werden können. Anzeichen von Zivilisation – wenn man von dem am Westufer gerade auftauchenden Jagdtrupp unter Donatellas Führung absieht – sind auf den ersten Blick nicht erkennbar, auch von dem Verfolger fehlt jede Spur. Und von Darbonia ebenfalls.
Unten sammelt Agusto derweil in der Uferzone mit mässigem Erfolg frische Bambusschösslinge, ein paar Flaschenkürbisse und anderes für den Tisch bestimmtes Grünzeug.

Die Jagdexpedition kommt reich beladen zurück und lässt sich von der Camino al Ciela abholen. Juma hat über einem Tragestock drei Affen, Riri und Donatella tragen an einer Stange ein kapitales Wasserschwein, dass sich entschlossen hat, zur Ernährung der Expedition beizutragen, und Maree hat neben ihrer prall gefüllten Tasche einen Korb voller Wurzeln, Gemüse und Früchte, und sieht deutlich entspannter und zufriedener aus als vorher.
Donatella übergibt das bereits ausgenommene Schwein an Efferdaios: „Wie lief es bei den anderen? Consuela, ihr hättet mitkommen sollen, wir haben den perfekten Badewasserfall gefunden.“ „Donna Donatella!“ Maree wird etwas rot. Sie schiebt Efferdaios ihren Gemüsekorb hin und verzieht sich an den Tisch um ihre gesammelten Heilkräuter zu sortieren. Bidelle nimmt ihrer Herrin die Stiefel ab und bringt ihr die leichten Decksschuhe. „Sollten wir das Schwein nicht an die Raben geben?“ Efferdaios zögert. „Ich komme offen gesagt mit dem Schwein besser zurecht als mit den Affen, Donna Donatella.“ „Setzt euch mal mit Agusto – so heißt er doch? - zusammen. Affe hat einen ganz wunderbaren Geschmack. Wie siehts mit Dir aus, Juma?“ Die hat ihren Bogen entspannt und ebenfalls ihre Stiefel ausgezogen, nur dass sie sie selber putzen muss. Nun streckt sie sich und lächelt dann Efferdaios mit ihren großen grünen Augen an. „Juma kann Affen auch braten, nicht so gut wie Alfredissimo, aber sie zeigt dir gerne, wie sie nicht anbrennen.“ Efferdaios hat nichts dagegen, sich von der schlanken Juma beim Kochen helfen zu lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 15.01.2017 00:31 
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Wohnort: München
Camino al ciela

Consuela muss dann kurz auflachen Ha ein Badewasserfall, das wäre was gewesen. Da hätte ich euch gern begleitet, Domna und muss dann innerlich über die spröde Maree grinsen.

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Fjolnir Torbrandson, Hetmann, Klingensucher, Unholdsbani, Träger des Widderorden und des Weidener Bärenorden


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 15.01.2017 12:17 
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Registriert: 14.11.2014 11:06
Auf der Falleninsel im Hanfla → Schiffe
Als Jagdbeute bieten sich auf der Insel nur Vögel und eventuell Schlangen an, wobei letztere teilweise etwas dagegen haben, gejagt zu werden und mit Vorliebe im sumpfigeren Teil der Insel zu Hause zu sein scheinen. Und an Aras und anderen Vögeln ist nicht viel dran. Hinzu kommt, dass es für die Jagd aufgrund der ganzen Fallensuche schon etwas spät ist.
Wenn die Luft etwas klarer wäre, dann könnte man vielleicht mehr von den Seen oder gar Rauchfahnen von Kochfeuern erkennen, aber jetzt gegen Abend erhebt sich aus dem Dschungel im goldenen Licht der sinkenden Sonne der sich zu Nebel verdichtende Dunst. Auf der Camino al Ciela brennt bereits das Kochfeuer und ein Windhauch bringt den Geruch von gebratenem Affen nach oben, was Agustos Zuruf von unten, dass es Zeit sei, aufzubrechen, Nachdruck verleiht.

Corvianus
Capitan Hagenauf brummelt etwas. „Wieso hat das denn solange gedauert, Leutnant?“ Dann lässt er sich Bericht erstatten, während Dolorita gespannt zuhört. Hochwürden Agricola hat sich noch zur Meditation zurück gezogen, Di Parma lässt sich derweil von Romero in Kurzform berichten, insbesondere, ob der Verfolger gesichtet wurde. Agustos magere Ausbeute bei der Gemüseernete und den ausgebliebenen Jagderfolg schlägt sich nur in dem Lob für das von der Camino al Ciela gespendete Wasserschwein nieder, während Helios es nicht lassen kann, Pititi aufzufordern, doch wenigstens den 'Obstkorb zum Nachtisch' mit einem schönen Anblick aufzufrischen, was diese kichernd mit einem Zurechtrücken ihres Decolletees beantwortet. „So etwa? Aber nur gucken, nicht anfassen – Pfirsiche kriegen so schnell Druckstellen!“ Sie erntet Gelächter, nur Di Parma grunzt. „Die hat uns noch gefehlt. Als ob die Bande Ermutigung bräuchte!“

Camino al Ciela
Donatella lässt sich erst beim Abendessen berichten, da augenscheinlich kein akuter Zeitdruck besteht. Beim Bericht über die Fallen runzelt sie die Stirn. „Das ist sehr ärgerlich. Es wirkt irgendwie sehr sinnlos auf mich, aber wir sollten in Zukunft wohl verstärkt drauf achten, nicht dort zu halten, wo Darbonia es auch getan hat, auch wenn das bedeutet, tendenziell schlechtere Liegeplätze zu wählen. Vielleicht haben unsere Verzögerungen auch ihr Gutes, je länger sie im eigenen Saft schmoren und nicht den Erfolg ihrer Schandtaten beobachten können, desto eher fallen sie wahrscheinlich übereinander her. Das Schiff war ohnehin ziemlich überbesetzt, wenn ich den berichten trauen darf?“ Roanas umwickelte Hand fällt ich auch sofort auf. "Maree, ihr solltet euch das einmal anschauen. Das muss gesäubert und ordentlich verbunden werden."


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 15.01.2017 21:29 
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Registriert: 29.04.2016 15:22
Corvianus - Beim Kapitän

Ghorio salutiert dem Kapitän kurz. "Die Felseninsel hat uns einiges gezeigt. Einer unserer Konkurrenten hat dort seine Truppe ausgebildet und dann eine Vielzahl von Fallen hinterlassen. Diese Fallen waren eine Übung, sollten uns aber auch aufhalten. Wir müssen unsere Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöhen, unsere Konkurrenten sind gefährlich und bereit mit harten Bandagen zu spielen."



Corvianus - mit di Parma

Als Ghorio etwas später di Parma trifft, gibt er ihm eine kurze Zusammenfassung was auf der Insel gefunden wurde und wie er das im Bezug auf die Konkurrenten interpretiert. "Wir müssen die Jungs vorbereitet haben zackig auf einen Alarm zu reagieren. Ich will hier keine Pferde scheu machen, aber unsere Konkurrenten spielen hart und wenn uns einer angreift, dann will ich ihre Leichen auf dem Hanfla sehen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 15.01.2017 23:12 
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Registriert: 16.11.2014 21:00
Auf dem Weg zurück

"Was meinst du Roana, wie lange die hier an den Fallen gebaut haben. Meiner Erfahrung nach braucht man mindestens einen Tag, um eine Gegend so gründlich mit Fallen auszustatten. Vielleicht sollten wir nachfolgenden auch eine Nachricht am Ufer zurück lassen. Die haben hier ja einen wahren Garten des Todes hinterlassen," genüßlich zieht Mero an einer frischen Zigarre und pafft ein paar Rauchringe in die Luft. "Aber der Aussichtspunkt ist gut, oder was meint ihr Leutnant? Vielleicht können wir ja sogar heute nacht den Morsesignalen auf den Grund gehen. Leider habe ich keine Ahnung was das geblinke bedeutet. Aber ihr kennt euch doch sicher mit sowas aus, das Imperium und seine Offiziere sind ja ziemlich Firm was neue Wissenschaften betrifft."

[b]Corvianus - Di Parma[/b]

"Da war was los, ein wahrer Garten des Todes. Unzählige Fallen, von dilletanischen Gehversuchen bis hin zu wahren Kunststücken. Man hat sich wirklich Mühe gegeben, hätte Lust diese LesLes mal kennenzulernen und mich mit ihr über ihre Kunststückchen auszutauschen. Die Wahnsinnige Aussicht hat man von dort oben jedenfalls nicht, es verdecken doch ein paar Hügel die Sicht und ich hab nicht von dem anderen Boot gesehen, aber vielleicht haben wir Glück und können in der Nacht die Morsesignale von dort oben sehen."

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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 16.01.2017 09:01 
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Registriert: 20.06.2014 06:46
Auf der Insel
Diago war auf der Insel sehr still, wie eigentlich immer auf der Jagd. Auch seine erlittenen Abschürfungen und schmerzen hat er, bis auf leises Fluchen hingenommen.
Die Fallen und das Lager sprechen für Darbonias Truppe und besonders auf deren Wahnsinnige Kundschafterin, was er seine Kumpanen auch hat wissen lassen. Wenn man zu lange in den Dschungel schaut, schaut der Dschungel eben zurück... und dann wird man grausam und ein wenig Wahnsinnig...

Er bereitet sich am Kanu dann schon mal Geistig vor Donatella bericht zu erstatten.

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Nunc est bibendum!


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 Betreff des Beitrags: Re: Flussaufwärts, Questadores!
BeitragVerfasst: 16.01.2017 11:44 
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Registriert: 14.11.2014 11:06
Corvianus
Nachdem Ghorio mit seinem Bericht geendet hat, knurrt Hagenauf. „Wir werden sie abschütteln oder ausschalten müssen. Da sie wohl ein Mehrfaches an Kämpfern haben und wir unsere höhere Geschwindigkeit – so unser Antrieb das mitmacht – nur ausnutzen können, wenn wir auf den Seen sind... Hier auf dem Fluss können wir sie nur schwer überholen ohne in Reichweite ihrer Hornissen und Arbalettieri zu kommen, und das ginge böse aus – selbst wenn die Magistra ihnen ein wenig Feuer unterm Hintern macht.“ „Wir könnten auch die anderen an uns vorbei lassen dann ist zumindest einer hinterher weg.“ Dolorita, die bei der Diskussion eines Kampfes bis aufs Messer etwas unsicher wurde, grinst wieder. Hagenauf schüttelt den Kopf. „Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Scheisse bildet Klumpen, wie man so schön sagt. Kann ebenso gut sein, dass wir es hinterher statt mit einem dann nur mit zwei Schiffen unter Darbonias Kommando zu tun haben.“ Er wendet sich an Ghorio. „Am besten, ihr schaut euch die Lichtsignale heute Nacht selbst an. Nehmt ein oder zwei Leute mit und geht hoch, solange es noch hell ist.“

Währenddessen hat sich Di Parma Romeros Bericht angehört. Dann lächelt auch er, wenn auch auf eine hässliche Art. „Mit ihr unterhalten würde ich mich auch gerne....während sie auf einem angespitzten Bambusstab sitzend langsam verreckt.“ Er wendet sich an seine ebenfalls zuhörenden Söldner. „Wenn wir einen von denen in die Finger kriegen...“ Er zieht den Zeigefinger über die Kehle. Die Söldner nicken grimmig. Di Parma wendet sich wieder an Romero. „Du kommst doch aus Maraskan. Kennst Du dich mit Befragungstechniken aus?“


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