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Das Erbe von Elderbog

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Cloverleave
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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Cloverleave » 11.01.2017 14:35

Ugo & Lysira - Auf dem Weg

Lysira lächelt Ugo aufmunternd zu und lauscht ihm dann bei seinen Ausführungen. "Ah, Boron. Ja, das wollte ich wissen. Sein Tier ist ein Rabe, oder nicht?" Sich die Tiere zu merken fällt ihr wesentlich leichter, als die ganzen Bedeutungen. Das ergibt irgendwie mehr Sinn für sie. "Vielleicht sollten wir wirklich einen solchen Boroni" Sie zieht das Wort lang. "fragen. Wenn er helfen kann. Er mag sich einem eurer Unsterblichen verpflichtet haben, was ich nicht verstehen kann. Aber wenn er mehr Ahnung von diesen Geistern und Seelen hat, als ich - und das hat er ziemlich sicher - dann ist mir das egal."

Rast

Auf Telfis' Ausbruch greift Lysira Akilos' Hand und tritt ganz vor ihn. Gleichzeitig hebt sie die andere Hand hilflos, nicht abwehrend. "Ich versuche dich zu verstehen.", erklärt sie ehrlich und sieht Telfis mit einer Mischung aus Überforderung, Verletztheit und Trauer an. Der Zauber hat dann ohnehin geendet, so dass sie ihn nicht mehr fallen lassen muss.

Bodb
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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Bodb » 11.01.2017 16:13

Rast

Jetzt erhebt sich auch Akilos langsam, wobei er versucht, möglichst ruhig zu wirken und keine schnellen Bewegungen zu unternehmen. Er stellt sich neben Lysira und legt einen Arm um sie. "[isdira] Komm, iama. Sie ist jetzt zu wütend, um zuzuhören." Dann sieht er resignierend zu Telfis. Diese Wut... es war nicht das erste Mal, dass er so etwas sah. War der Funke einmal gelegt, konnte er sich zur Feuersbrunst entwickeln. An wen erinnerte ihn das nur? Es dauert einen Moment, bis ihm der Name einfällt, und sein Gesicht wechselt über erschrocken nach ernstlich besorgt. Yolande...
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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Zyrrashijn » 11.01.2017 16:30

Rast

Mit einer schnellen Bewegung stellt sich Tionnin der aufbrausenden Telfis in den Weg und packt sie an der Schulter. Seine Augen sind weit aufgerissen. "Telfis, nicht..." zischt er sie an. Dann schaut der Albernier über seine Schulter zu Akilos und Lysira. Sein Blick ist ebenso erschrocken wie grimmig. "Die Rast ist vorbei! Ich gehe mit Telfis voraus, der Rest folgt mit etwas Abstand." Er schaut wieder nach vorn und schiebt Telfis an der Schulter in Richtung des Maultiers. "Los, Abmarsch!"
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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Lokwai » 11.01.2017 19:07

Ugo & Lysira - Auf dem Weg
"Ja, Borons Tier ist der Rabe. Ich werde schauen was sich machen läßt und werde mich um einen Boroni kümmern." Auf den Rest ihrer Aussage ging er nicht ein. Er lächelt ihr kurz zu als in nicht allzu weiter Entfernung wohl Telfis einen guten Rastplatz entdeckt hat.

Rast

Ugo wäre viel früher dazwischen gegangen aber er konnte sich nicht schnell genug berappeln. Gut das Tionnin so schnell reagierte. Er kaut noch auf ein Stück Dauerwurst herum und drückt sich von dem Baum ab an der zuvor gelehnt hatte.
Als dann Tionnin Telfis an die Spitze schiebt, wendet er sich an die Hinterleute, aber mit deutlicher Stimme, so dass es auch die beiden Führer verstehen werden.
"Laßt die Zankerei sein, es reicht. Wir reden kein Wort über Elderbog verstanden! Wie vorgeschlagen wird unser Ziel Reichsend sein. Der Adelige hat dort Verpflichtungen, fertig. Mehr muss man nicht wissen! Diejenigen die sich zutrauen mein Gefolge zu mimen sind herzlich willkommen, der Rest sucht sich ein Gasthof innerhalb von Nordhag. Was wir in Nordhag gedenken zu tun, besprechen wir lieber sobald der Sturm sich gelegt hat."

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von MorganLeFay97 » 11.01.2017 22:30

Was geschieht hier? Ygrid sieht äußerst überrascht und zunehmend frustriert zu, wie sich die Ereignisse entwickeln. "Lysira fey ..... lass doch Telfis, bitte! Nicht!" schließt sie sich Ugos Mahnung an. "Wir müssen nicht immer derselben Meinung sein. Ich bleibe bei Ugo und bin sein Gefolge. Wenn wir uns trennen, müssen wir noch besprechen, wie wir in Kontakt bleiben....." Besonders behält sie die wütende Telfis im Auge. Ein bisschen konnte sie sie verstehen, aber Elfen sehen ihre Zauber nun einmal nicht als Magie.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.01.2017 09:49

"Ich will das aber nicht!" schreit Telfis und zittert vor Wut unter Tionnins Händen, geht aber nicht weiter "Und du willst das auch nicht! Wehe irgendwer zaubert nochmal an mir rum! Dem schneid ich die Zunge ab!" droht sie und macht nochmal einen wütenden Ruck nach vorne als Akilos in Elfisch daherredet, wer weiß schon ob der nicht auch wieder zaubern will.
Sie scheint kaum Luft zu kriegen vor Aufregung als Tionnin sie vor sich herschiebt.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Roleplayer » 13.01.2017 18:30

Gedanken an einen Abschied

... verfolgen Telfis noch eine Weile. Denn natürlich hatten sich die beiden Kinder artig bedankt, nachdem sie für einen kurzen Augenblick ernst und dankbar still gewesen waren. Namen hatten die beiden Holztiere noch nicht, erst wurde verglichen, wer das größere Pferd hat, dann wurden Pferdegeräusche nachgeahmt und Telfis noch einmal kindlich umarmt.


Jetzt

... ist das Vergangenheit, in den Mooren vor Nordhag. Der Nebelmantel hat alles mystisch umhüllt und zu schemenhaften Gestalten verwandelt, Taktiken und Strategie für Nordhag werden besprochen. Angrond hofft, dass man nicht allzu lange dort bleiben muss, aber die Vorräte aufstocken und vor allem dicke Winterkleidung besorgen, das würdet ihr wohl müssen, gab er seine Meinung als Teilorganisator kund.

Bei dem entbrennenden Streit wirkt er erst wie ein Zuschauer mit, nickt aber energisch zustimmend zu Sir Ugos und Tionnins Ansagen. Ebenso stimmt er Ygrid und Ugo zu, sich nicht zu trennen: "Neinnein, das wäre mir wahrlich nicht recht, wenn wir uns noch aufteilen. Wer ist dann wo, wo treffen wo treffen wir uns wieder, wer kauft was ein, wer kümmert sich vielleicht um welche Informationen... Ich hatte nämlich gehofft, dass wir in Nordhag noch etwas mehr über unseren Weg nach Elderbog herausfinden - heimlich und vorsichtig natürlich... was...?" macht er verdutzt - das ist der Moment, als Telfis Lysira anfährt, Akilos sich einmischt, Sir Ugo sein Machtwort spricht, Ygrid die Wogen zu glätten versucht, Tionnin versucht, Telfis aus der Schusslinie zu bringen. "Fey! Was? Das ist nicht recht", tadelt Angrond Lysira vorsichtig. "Habt Ihr sie verzaubern wollen? Das dürft Ihr nicht! Nicht ohne ihre Erlaubnis!" Im Nu wächst dem Ex-Hesinde-Geweihten das alles ziemlich über den Kopf. "Jetzt beruhigen wir uns doch bitte mal alle wieder" - womit er sich wohl auch selbst meint - "und wir müssen ja auch bald hier raus sein. Die Sonne wird bald untergehen!"

Ihr habt eure Pausen eingelegt und vielleicht danach Ausschau gehalten, aber unterwegs keine Spur von der Hütte dieser Gwynna erspähen können. Im Grunde seid ihr froh, nicht die Pfadspur zu verlieren, denn wie Vorlop es Sir Ugo noch mit den Weg gegeben hatte: ab und an verliert sich der Knüppelpfad im Moor, um dann unvermittelt wieder mit einem blubberigen Glucksen aufzutauchen. Eure Reit- und Packtiere kümmert es zumeist nicht, doch hin und wieder merkt man ihnen die Nervosität an - besonders den drei Packeseln Schrägstrich-Mulis. Haldur und das namenlose Pferd von Tionnin sind seit den letzten Rundreisen ohnehin Kummer gewöhnt, Hane vertraut seiner Herrin nahezu blind, Isegrein mittlerweile auch, nur Mikail an Angronds Zügel teste immer noch die Unsicherheiten bei seinem neuen Herrn aus. So gesehen, ist das Moor eine gute Gelegenheit, sich in aller Stille und Matschheit aneinander zu gewöhnen - ausgenommen vielleicht die meckernde, zeternde, streitende Schar Menschen, die unter den trägen Augen einiger Rabenvögel hier durchziehen.

Cloverleave
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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Cloverleave » 13.01.2017 23:45

Die Elfe lehnt sich an Akilos und seufzt. "Ich habe sie nicht verzaubert. Ich wollte sie nur verstehen...warum sie Akilos so angeht und meine Sippe beleidigt.", erklärt Lysira, auch wenn sie nicht die Hoffnung hat, dass irgendwer dieser aufgebrachten Menschen ihr zuhört. Telfis' Wut lässt sie unwohl die Schultern hochziehen.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 14.01.2017 15:58

Telfis sagt gar nichts mehr. Sie klammert sich ein bisschen an Isegrein und es ist gar nicht richtig klar wer wen führt. Das Maultier verstand sie auch ohne Worte. Zwischenzeitlich betrachtet sie die freie Hand. Ob sie sich jetzt verwandeln würde? Oder irgendetwas anderes passieren würde nach dem Zauber? Telfis war noch nie verzaubert worden, trotzdem hatte sie das genau gespürt... es war furchtbar, sie hatte sich gar nicht wehren können. Teflis hasste es hilflos zu sein, sie wollte nie wieder hilflos irgendwem ausgeliefert sein.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Roleplayer » 14.01.2017 20:30

"Ich bitte Euch wirklich!" Anrgonds Worte, gerichtet an Lysira, gehen in ein leichtes Flehen über. Die Sorge, dass hier in der Reisegruppe etwas zerbricht, ist unüberhörbar. An einer geeigneten Stelle schließt er auch einmal zu Telfis nach vorne auf. "Ihr dürft es der fey nicht übelnehmen", sagt er leise. "Sie zaubern einfach, weil sie es nicht besser wissen. Das ist so, als würden wir... essen oder Bücher lesen. Es ist ihre Natur, zu zaubern."

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Cloverleave » 14.01.2017 22:34

Lysira sieht Angrond einen Moment nachdenklich an und schweigt.
Menschen legen viel wert auf Höflichkeit und das was sie Etikette nennen. Aber jetzt schien der Vorwurf aller nur darauf zu liegen, dass sie Magie gewirkt hatte. Natürlich, bei genauerer Betrachtung war das nicht nett gewesen. Normalerweise vermied sie es ja auch. Aber sie mochte Telfis. Oder hatte sie gemocht. Warum war sie so gemein und ungerecht? Lysira hatte es nur verstehen wollen. Und jetzt schien es so als würden die Anderen nur ihr Vorwürfe fürs zaubern machen. Dabei hatte sie niemanden verletzt, während Telfis furchtbar gemein gewesen war.
Eine kleine Stimme in ihr meldete sich und murmelte, dass das eben die Natur der Menschen war. Aber das stimmte nicht, es durfte nicht stimmen. Es waren nicht Alle so.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 15.01.2017 10:42

Ja klar und es liegt in der Natur von Orks zu töten. Das darf man ihnen nicht übel nehmen.. aber Telfis fühlte sich zu kraftlos um zu widersprechen. Sie krault Isegreins knochige Wange. "Kann man irgendwas machen damit man nicht verzaubert wird?" fragt sie leise ohne Angrond anzusehen.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von MorganLeFay97 » 15.01.2017 12:38

Inzwischen ist Ygrid schon wieder in ihrer eigenen Welt. Im Grau der Nebelschleier, in der Magie dieser Moorwelten. Weit schweifen ihre Gedanken ab, als sich alle wieder zu beruhigen scheinen. Niemand glaubt doch daran, dass hier jemand den Tod für einen Scherz hält. Der Große Rabe trägt uns alle einst über das Meer. Und dann ist dieses Leben hier zu Ende. Dieses ganze schöne, grausame Leben. Aber die Frau mit dem zerstörten Gesicht wäre eine andere, hätte man sie nicht so zerstört. Ziemlich bald vernimmt man von hinten, wo Ygrid geht, ein leise gesummtes, getragenes, schwerfälliges aber melodisches Lied. Alt und fremdartig, gefallen aus einer anderen Zeit. Es klingt nach Elfen und Trollen, nach Liebe und Streit, nach Kobolden und Dryaden, nach Zauberei und Waffenkampf, im Wechsel der Melodien.

Bodb
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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Bodb » 15.01.2017 14:37

Mit traurigem Gesicht geht Akilos neben Lysira her. "[isdira] Es ist schwierig, sie zu verstehen. Dieser Hass, die Wut - ich mache mir Sorgen, wohin sie das führen wird. Und wohin uns. Iama, es tut mir Leid, was du hier erduldest. Lass uns mit Angrond sprechen, wenn wir in Nordhag sind. Wenn sich ihr Verhalten nicht ändert und sie nicht zu einem normalen Gespräch in der Lage zeigt, bin ich ohnehin nicht sicher, ob dieser Weg der richtige ist. Was hast du eigentlich gesehen?"

Sobald Angrond in der Nähe ist, erklärt er: "Dieser Zauber lässt uns sehen, ob der Verzauberte böse Absichten gegen den Zaubernen hegt. Es war, wenn ihr so wollt, eine Art Selbstschutz, um die von ihr ausgehende Gefahr einzuschätzen. Wenn sie sich in ihre Aggressivität weiter hineinsteigert, wird sie sich möglicherweise irgendwann gegen sich selbst oder andere wenden. Bei unserem... Abenteuer im Sommer waren wir alle in Kontakt mit dem Dämon. An manchen von uns mag etwas davon zurückgeblieben sein. Ich habe mich im Tempel der Tsa examinieren lassen. Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn wir in Nordhag tatsächlich in einen Tempel gehen." Er seufzt. Um nicht noch jemanden an dunkle Gedanken von Rachsucht und Neid zu verlieren.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Roleplayer » 15.01.2017 17:16

"Dennoch sagt der Codex Albyricus ganz eindeutig, dass niemand gegen seinen Willen mit einem Zauber überzogen werden darf", erklärt Angrond leise, aber sehr nachdrücklich im Gespräch mit Akilos und Lysira. "Wenn Ihr wirklich fürchtet, dass da etwas Dämonisches in ihr wirkt, dann..." Er schüttelt den Kopf. "Sie war wütend, weil sie mit einem Zauber belegt wurde. Denkt Ihr nicht, dass Ihr da übertreibt? Wie auch immer, ein Besuch im Tempel sollte es schon sein. Nach der Reise und dem, was wir letzte Nacht erlebt haben! Lasst uns also den Göttern danken. Aber ich kann es nicht befehlen, und das sollte auch niemand!" Er dreht leicht den Kopf nach hinten, als dieses eigentümliche Summen von Ygrid ertönt.

Der Nebel um euch herum scheint sich tatsächlich zu lichten. Langsam, aber unaufhaltsam. Die Schemen im Moor weichen einem dichteren Baumbestand, der Boden ringsum wird fester, und dünne Rauchsäulen über einer Anzahl Hütten - auf die Schnelle sind acht zu zählen - sind zu erkennen. Köhler oder anderes einfaches Volk hat hier in einem kleinen Waldgebiet sein Lager aufgeschlagen. Telfis hat das untrügliche Gefühl, dass ihr diese Gegend schon bekannt vorkommt. Die Sonne sinkt hernieder, aber Nordhag kann nicht mehr sehr weit sein. Mit etwas Mühe müsste die Stadt noch vor Anbruch der Dunkelheit zu erreichen sein. Dann lichtet sich der Nebel vollends und macht einem ausgedehnten Waldstück Platz. Zwischen den Hütten verläuft sogar so etwas wie ein Weg: Matschig, schmal, aber immerhin. In einiger Entfernung zeichnen sich für schärfere Augen bereits die Umrisse einer eindeutig großen Siedlung ab: Türme, Dächer, viele Rauchsäulen, ein Hügel, den eine Befestigungsanlage krönt. Irgendwo dahinter muss schon der Finsterkamm liegen, der aber noch nicht auszumachen ist.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von MorganLeFay97 » 16.01.2017 09:01

Ygrids Lied endet bald, wenn sie aus dem Nebel herauskommen. "Das Moor hätten wir wohl geschafft? Ist das da hinten schon Nordhag?" fragt sie laut die Vorderleute und besonders die, die sich hier in er Gegend auskennen, oder die, von denen sie es glaubt.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2017 09:35

Keine Antwort ist auch ne Antwort denkt sich Telfis als Angrond ohne zu Antworten einfach verschwindet.
Auf Ygrids Frage antwortet sie nicht.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Zyrrashijn » 16.01.2017 10:17

Tionnin hat sich zurückgehalten, damit Telfis ihre Wut abkühlen konnte und darauf geachtet, dass die anderen - mit Ausnahme Angronds - nicht zu nahe heran kamen.
Nachdem Angrond wieder zu den anderen zurückgekehrt ist, schließt er zu Telfis auf und führt Pferd direkt neben ihr her. "Was erwartet uns in Nordhag?" fragt er mit leiser Stimme. Nach kurzem Zögern fügt er noch hinzu "Und was erwartet euch dort?" Ausnahmsweise klingt seine Stimme keinen Deut hämisch, eher besorgt.
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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2017 10:26

Telfis riskiert einen misstrauischen Seitenblick.. scheint kurz zu überlegen was die darauf antworten soll und zuckt dann mit den Schultern "Tja was uns in Nordhag erwartet weiß ich nicht.. und mich.. vermutlich gar nix. Nur Erinnerungen" sagt sie leise.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Bodb » 16.01.2017 10:50

"Natürlich nicht." Akilos seufzt. "Habt ihr sie denn nicht vor dem Zauber gesehen? Die letzten Tage beobachtet? Ich habe erst vor Kurzem jemanden verloren, die auch von Missgunst und Zorn so umgriffen war, dass ich sie irgendwann nicht mehr erreichen konnte. Und sie hatte damals etwas in Telfis gesehen... ich mache mir einfach Sorgen, dass sie sich zu etwas Dummen verleiten lässt." Wenn sie in einen Tempel geht, und betet, dann sollte das auf jeden Fall helfen.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Zyrrashijn » 16.01.2017 11:22

"Keine guten, was?" murmelt Tionnin, während er die Silhouette der Stadt in der Ferne mustert.
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2017 11:36

"Schwierige.." antwortet Telfis nach kurzer Pause.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Cloverleave » 16.01.2017 11:37

Lysira sieht Akilos nachdenklich an. [isdira]"Schau nicht so traurig, Sonnenkind. Es ist nicht deine Schuld." Sie schenkt Akilos ein aufmunterndes Lächeln, aber daran wie schnell sie spricht und wie sehr sie in vollendete Zweistimmigkeit fällt, merkt man, dass sie auch angespannt ist.
[isd]"Ich weiß nicht, ob ich mit Angrond sprechen will. Er scheint zu sehr auf seine Sichtweise beschränkt." Kurz schweigt sie und fährt dann leise genug fort, damit nur Akilos sie hören kann. [isd]"Ich sah eine Menge Wut...nicht unbedingt überraschend. Aber ich hatte nicht den Eindruck, dass sie nur wütend auf uns ist. Vorallem, natürlich. Aber da war auch Angst...große Angst. Und wir sind keine Gefahr...jetzt sieht sie das vielleicht anders, ich hätte ihr nicht so einen Schreck einjagen dürfen mit dem Zauber, ich habe einfach nicht nachgedacht...jedenfalls...es war eine Mischung aus Angst und Wut...wie ein in die Enge getriebenes Tier..." Sie sieht einen Moment so aus, als wollte sie noch etwas sagen, aber dass Angrond in ihre Nähe kommt lässt sie schweigen.
Auf Angronds Antwort wirft sie Akilos lediglich einen Blick zu, der wohl heißen soll 'Da siehst du es.', aber sie schweigt weiter.

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Beitrag von Zyrrashijn » 16.01.2017 11:44

Tionnin wirft Telfis einen langen Blick zu. "Können sie Schwierigkeiten für unsere Reise bedeuten?"
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2017 11:46

Telfis schüttelt den Kopf "Höchstens für mich.. und für andere" fügt sie dann nach kurzem zögern hinzu.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Zyrrashijn » 16.01.2017 11:51

Tionnin zieht die Stirn kraus. "Was soll das bedeuten? Schwierigkeiten für euch bedeuten Schwierigkeiten für uns. Wen meint ihr mit 'andere'?"
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2017 11:58

Telfis wirft Tionnin einen kurzen Seitenblick zu und zieht die Schultern etwas hoch "Niemanden.. ist egal, es wird nichts passieren, vergesst es einfach" sagt sie.

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Beitrag von Zyrrashijn » 16.01.2017 14:28

Tionnin schürzt die Lippen, nickt dann aber. "Na gut. Ich vertraue euch, dass es dahingehend keine Schwierigkeiten geben wird. Wenn wir in der Stadt sind, macht ihr die Besorgungen und ich halte die Zauberer von euch fern."
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Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.01.2017 14:37

Telfis hebt eine Augenbraue und nickt dann "Na da seid ihr wohl fast der einzige.. mit dem Vertrauen meine ich. Ich versuche doch nur meine Arbeit zu machen und.. Bosper zu helfen, die verstehen das einfach nicht, das es gefährlich ist da ohne Plan reinzumarschieren und tun so als wolle ich ihnen ihren schönen Ausflug kaputtmachen" meint sie leise und schüttelt den Kopf.

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Re: Das Erbe von Elderbog

Beitrag von Bodb » 16.01.2017 17:11

Nachdenklich lauscht Akilos Lysiras Bericht. "[isdira] Ja... so etwas hatte ich mir gedacht. Vermutlich ist ihr in der Vergangenheit großes Unheil geschehen und sie trägt die Angst und die Wut weiter in sich. Aber warum gerade jetzt? Hm... lass uns später in Ruhe sprechen." Ich bin wirklich froh, dass ich sie dabei habe. Dann wendet er sich Angrond zu, um ihm den Zauber zu erklären.

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