[CoC]Blutwalzer

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Chephren
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 02.04.2018 01:08

Sie zuckt etwas mit den Schultern. "Ich halte sie dort auf jeden Fall sicherer verwahrt als bei diesen missgestalteten Schaustellern, wenn sie diese denn wirklich haben." Der Kuss zaubert ihr ein Lächeln auf die Lippen. "Und ich erst. Wie könnte ich nicht glücklich sein, wenn du mir das sagst.."

"Was genau ist euch eigentlich passiert, dass du inzwischen sogar daran glaubst, dass eine Geige solch einen Einfluss haben kann. Bisher dachte ich, dass ich einen soterischen Spleen habe...

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 03.04.2018 22:46

Er lächelt, sucht im Spiegel ihren Blick. Nur bei ihrer Frage hält er doch kurz inne, auch mit den Haaren, wirkt ernster auch wenn er bemüht ist sich das nicht zu sehr anmerken zu lassen. "Das ist schwer zu erklären, vor allem möchte ich wie schon gesagt keine anderen mit hineinziehen die daran beteiligt waren, dazu habe ich kein Recht." Erwidert er, atmet tiefer durch und fasst sich dann auch wieder. "Einiges wirst du sicher selber herausfinden können, oder dir zusammenreimen. Die Krankheitswelle letzen Sommer, alle möglichen Krankheiten sind ausgebrochen. Das stand auch oft in den Zeitungen, Leute wurden ermordet und zerstückelt, Leichen sind aufgetaucht....Die Aufzeichnungen die du gefunden hast, über den Pestgolem.....um es knapp zu halten......Er wird aus Körperteilen gebildet die man noch lebenden Kranken abtrennt oder entnimmt. Pocken, Pestilenzen, Cholera, Geschwüre und was sonst noch so grassierte, auch wenn man vieles nur zwischen den Zeilen lesen konnte......Er.....Es wurde aus den Teilen der Opfer zusammengebaut und hat....gelebt....existiert eher, war noch unvollständig. Vieles andere war eher unterschwellig, auch anders zu erklären, aber DAS war etwas für das es einfach keine andere Erklärung gibt. Natürlich kann man auch sagen das die krankheitswelle zufällig dann endete als die Morde aufhörten, oder als die Sommerhitze zu Ende ging, für beinahe alles lassen sich auch rationale Erklärungen finden......Aber eben nicht für alles."

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 04.04.2018 13:08

Bei Siegmund

In die Stille hinein nach dieser Offenbarung Siegmunds, klingelt es an seiner Tür. Es ist noch ein bisschen früh für die anderen, aber vielleicht waren die ja aus dem Bett gefallen.

Bei Dr. Gruber

Aus dem Bett gefallen ist zumindest Dr. Gruber tatsächlich, und gleich weiter zur Toilette. Als Tully erscheint um ihn abzuholen, hat sich der Doktor gerade aus dem Bad zurückgeschleppt. Er sieht blass und fiebrig aus. 'Gastroenteritis' lautet die Selbstdiagnose des geschwächt wirkenden Arztes, der kurz darauf wieder ins Bad eilt um sich zu übergeben und nochmal zu entleeren. Eine Situation die sicher für keinen der Anwesenden angenehm ist.
Eines ist klar, so kann Dr. Gruber nicht mit zu Sigmund kommen, er würde vermutlich kaum den Weg schaffen. Zudem sieht er wirklich elendig aus. Er bittet Tully ihn zu entschuldigen und die Haushälterin anzurufen damit sie etwas früher kommt. Im Miethaus der Frau gibt es einen Gemeinschaftsanschluss über den Tully bei dem Tully schon beim ersten versuch jemanden am Rohr hat der die Dame ans Telefon holen kann. Sie wird auf dem Weg noch Knochen und Gemüse für eine kräftigende Suppe holen und als bald da sein.

Gruber bittet Tully in bei allem auf dem laufenden zu halten und eilt dann zurück ins Bad während Tully das Haus verlässt.
Das ist unerwartet und ein schwerer Schlag für ihre kleine Verschworene Gemeinschaft.
Tully geht aus dem Haus zur Garage als ihm gegenüber ein Mann auffällt der rauchend neben seinem Auto steht und herüber schaut. Als Tully zu ihm blickt schaut er wie zufällig zu Boden und acht klopft Asche von seiner Zigarette. Er trägt einen Hut der sein Gesicht beschattet und einen speckigen Mantel unter dem sich abzeichnet das der Mann leicht untersetzt ist.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 04.04.2018 20:03

Bei Siegmund

Es klingelt, ob der Frühe etwas überrascht blickt er in Richtung Badezimmerausgang, dann wieder zu Liane. "Bitte entschuldige mich kurz, so früh habe ich die beiden nicht erwartet." So gibt er Liane auch noch einen Moment Zeit sich das zu ordnen, oder zu erinnern falls sie die Zeitungen gelesen hat, aber vor allem lehnt er auch die Badezimmertür so dass Lianes Privatsphäre gewahrt bleibt sie aber auch hören kann wer begrüßt wird ehe er öffnen geht.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 04.04.2018 21:16

Siegmunds Wohnung

Als Siegmund öffnet erwartet ihn ein Junger Postbote, vielleicht 15 Jahre alt “Telegramm für sie Herr von Liechtenstein“ er drückt dir einen Umschlag in der Hand. “Soll ich auf eine Antwort warten?“ fragt er.

Das Telegramm ist aus Barcelona.
Joaquín Borrás vor wenigen Wochen verstorben. Bin sein Partner. Versteigerung wurde Auktionshaus Ausperg in Wien Übertragen. Kirche in Òrrius hat Geld erhalten. Fernmeldegespräch heute 17 Uhr möglich. Correos Placa Antoni López. Spreche nur Spanisch.
-Jaime Lanuza, Bufete Borrás y Lanuza
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Üblicherweise werden Fernmeldegespräche beim Postamt angemeldet, dort versucht man dann eine Verbindung aufzubauen, und wenn es gelingt wird man an einen öffentlichen Fernsprecher im Postamt gelotst von dem aus man Telefonieren kann. Ferngespräche sind in aller Regel auf 3 Minuten begrenzt. Der Anwalt erklärt hier an sich um 17 Uhr im entsprechenden Postamt aufzuhalten damit man ihn erreichen kann. Augenscheinlich hat jemand für ihn das Telegramm übersetzt.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 04.04.2018 23:26

Bei Siegmund
Liane wird eine deutliche Spur bleicher als Siegmund ihr die Geschichte erzählt, es war ja eher eine Geschichte nicht wahr, Drama, Posse, Gruselstück... Was sollte es ... denn echt... ein paar Schlangengestalten, ja... aber Tote, kranke Tote zusammennähen zum Leben... nein Unleben... oder als was war es gewesen? Es klingelt und Siegmund verschwindet für einen Moment. Besser so... Bildich sich alles vorzustellen, die schwärenden Wunden, der ...
Siegmund kann aus dem Bad noch etwas Husten hören, vielleicht auch die Geräusche als wenn sich jemand übergibt... dann die Spülung.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 05.04.2018 21:41

Siegud hat ihr, als sie blasser wurde, schon noch einen besorgteren Blick zugeworfen, als die Geräusche im Hintergrund erklingen sticht das schlechte Gewissen auch etwas.

Aber jetzt öffnet er die Tür, erblickt den jungen Postboten und nimmt seine Sendung dankend entgegen. "Vielen Dank. Gerne, ich komme sofort wieder." Und das macht er dann auch setzt rasch eine Antwor auf.

In etwa:
"Vielen Dank Herr Lanuza, Das Gespräch nehme wir sehr gerne an. Ich werde einen Übersetzer das Gespräch führen lassen. Vielen Dank für ihre Mühe."
Dazu seine Unterschrift, das ganze wie üblich für ein Telegramm verpackt.

Das bringt er dann auch dem Postboten. "Danke sehr. Ich benötige für 17 Uhr ein Ferngespräch mit dem Absender des Telegramms..." Selbstverständlich zahlt er was nötig ist, dazu noch ein schönes Trinkgeld als alles geklärt. Selbst falls er selber noch aufs Postamt muss um alles dafür zu regeln Trinkgeld gibt es so oder so.

Nachdem der Bursche wieder fort ist kümmert er sich um Liane. "Liane? alles in Ordnung?" Fragt er an der Badezimertür.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 05.04.2018 22:31

Bei Gruber

Tully hat Grubers Unpässlichkeit betrübt zur Kenntnis genommen.
Dammit. And right now. But well ... the storybook writer will have plans for him.

Doch als der den Mann auf der anderen Straßenseite bemerkt, ist er sich da nicht mehr so sicher.
Well well ... so we gained another shadow, did we?
Er mustert den Fremden.
Were is this heading?
Kurz lauscht er nach der Szenenmusik. Wird es eine Actionsequenz, wo er dem Typen aufs Maul haut? Oder eher nicht?
Doch die Musik nimmt ihm die Entscheidung nicht ab.
Der Kerl hatte bemerkt, dass Tully ihn gesehen hatte. Und so auffällig unauffällig, wie er da stand, wollte er bemerkt werden. Der Kerl war eine unmissverständliche Botschaft. We know were you live.
Unwillen und Ärger regen sich in dem Iren. Er kennt diese Form der Kommunikation. Ein paar Mal war er selbst der Typ an der Straßenecke. Er würde sich jetzt die andere Hälfte der Botschaft holen: Den Absender. Oder es zumindest versuchen.

Tully geht nicht in die Garage. Stattdessen macht er sich daran die Straße zu überqueren, um zu dem Kerl zu gelangen. Er hebt zum Gruß die Hand.
"Grüß Gott!" sagt er, laut genug, um Kontakt aufzunehmen. Die Leute sollten denken er kennt ihn. Und der Kerl sollte wissen, dass er Tully keine Angst macht.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 05.04.2018 23:23

Bei Siegmund
Es dauert einen Moment bis sie antwortet. "Ja... es geht schon. Irgendwie... Vielleicht kannst du mir einen Tee machen..." Die Stimme dabei ist noch etwas unsicher, aber immerhin antwortet sie.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 05.04.2018 23:31

Bei Siegmund

Siegmund nickt leicht, was sie natürlich nicht hören kann, dementsprechend antwortet er auch noch. "Natürlich. Tut mir Leid falls das zu viel gewesen ist." So macht er sich daran, wählt einen Tee aus und gießt ihn ihr auf, etwas das nicht zu schwer im Magen liegt.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 07.04.2018 22:16

Vor Grubers Haus

"Grüß Gott... sie sind der Fahrer der Arztes der hier wohnt, nicht wahr?" fragt der Mann und bietet Tully eine Zigarette an.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 07.04.2018 23:03

Vor Grubers Haus

Irgendwie hatte Tully halb erwartet, dass der Kerl sich schleunigst aus dem Staub macht, wenn er auf ihn zu marschiert. Nun gut, dann eben so. Nicht, dass er es bevorzugt hätte dem Kerl ein paar Zähne auszuschlagen, um ihn zum reden zu bringen. Nein, das hätte er nach gestern Nacht ganz und gar nicht genossen. Nein nein. Er ist auch gar nicht beinahe ein wenig enttäuscht. Nein nein.
"Wer will das wissen?" fragt er seinerseits zurück, nimmt die Zigarette jedoch an. Er wirkt dabei nicht feindselig, eher neugierig und ein wenig auf der Hut.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 08.04.2018 11:31

Vor Grubers Haus

"Raimund Jaunik ist mein Name, Herr Tully" stellt sich der Mann vor und zeigt sich gleichzeitig gut informiert. Er holt eine Streichholzschachtel hervor. "Ich war auf der Suche nach Heinz Kochanek.. aber wie ich erfahren habe ist ihm bedauerlicherweise ein Unglück widerfahren nachdem er ihren Doktor gestern Abend besucht hat. Vielleicht könnten Sie mir erzählen wie es dazu gekommen ist" er entzündet das Streichholz und hält es Tully hin damit dieser seine Zigarette daran entzünden konnte.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 08.04.2018 19:17

Vor Grubers Haus

Tully zieht beide Brauen hoch.
Somebody looking for that human trash? Why?
Auch wenn er definitiv andere Worte gewählt hätte und der Dame in rot gerade Syphilis wünscht für die Bemerkung, hat sie mit ihrer Frage doch sehr recht.
Zunächst aber einmal lächelt er auf die Frage Jauniks. Sein abgerissenstes und schönstes Ganovenlächeln.
"Sie ... sind Freund? Von Kochanek?" erkundigt sich der Ire, während er die Zigarette anzündet in sehr zweifelndem Ton. Er hält den Mann eher für einen privaten Schnüffler oder sonst jemanden aus den Schatten. Sicher suchte er nicht aus Nächstenliebe nach dem Einbrecher.
"Was ist in- ... drin für mich?" fragt er weiter und mustert Jaunik.
Eigentlich will er nichts haben. Er will wissen, was dem Fremden die Information wert ist. Was würde er bieten - oder womit drohen?

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 08.04.2018 20:43

Vor Grubers Haus

Der über 40 Jährige Mann vor Tully kriegt das mit dem Ganovenlächeln selbst ganz gut hin. "Freund? Nein, hab ihn gekannt, wie man sich so kennt. Wollte ihm mein Beileid aussprechen wegen seinem Freund Lubich... schlimme Sache.. aber das wissen sie ja auch.." eine Feststellung... er schüttelt das Streichholz aus, ganz knapp bevor es ihn verbrennt, und ganz ruhig. Wie Mutproben früher, als man noch nicht den Haus des Erwachsenen an sich hatte. "Tja.. Geld kann ich nicht bieten Herr Tully, aber ich könnte sie raushalten... und ihren Doktor auch.. und natürlich die schöne umtriebige Frau Scheer und ihren Adligen Liebhaber" meint er und nimmt einen Zug von seiner eigenen schon ziemlich kleinen Zigarette.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 08.04.2018 22:06

Vor Grubers Haus

Tully zieht einmal an der Zigarette und pustet den blauen Dunst durch die Nase aus.
"Raushalten? Raus aus was?" fragt er. Es käme gerade noch so weit, dass er sich mit vagen Andeutungen abspeisen lassen würde. Er hatte gesehen, wo man sich wirklich besser raushielt. Und Jaunik sah nicht so aus, als könne er ihm ernsthaft versprechen ihn aus so etwas rauszuhalten.
Das Publikum murmelt wild Theorien durcheinander, für wen der Kerl arbeitet. Für Salvarezzi? Jemand anderes, der im Hintergrund die Fäden zog? Dieser Panjano? Oder vielleicht doch das Schlangenvolk - weil sie wissen wollten, wie viel die Gruppe wusste? Wie viel von dem, was sie gesehen hatten, sie verstanden?

Nur eine Sache hält er für absolut abwegig: Dass Jaunik ein Polizist ist. Er spuckt in den Rinnstein und wartet auf seine Antwort.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 08.04.2018 22:14

Vor Grubers Haus

"Aus der Presse, Herr Tully. Ich bin Reporter und ich glaube sie haben da eine wirklich gute Geschichte für mich.. ich hoffe besser als die über zwei Tote Einbrecher, eine gestohlene Geige, eine Adligen und einem Filmstar.. oh natürlich des übereifrigen Pathologen.. Prebichl hat den Fall unter sich, alleine das sagt mir schon das es interessant ist und dann bin ich da noch auf eine lustige Verbindung zu der Mordserie im Sommer gestoßen.. ich glaube ich brauche nicht weiterreden... die Frage ist nur, welche Geschichte ich den Lesern präsentiere..." erklärt er und saugt den letzten Fitzel Rauch aus seinem Stummel.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 08.04.2018 22:40

Vor Grubers Haus

Tully stutzt. Er hatte ja mit allem gerechnet, aber damit nicht.
Das Publikum schweigt für einen kleinen Moment, nur um dann wild durcheinander zu reden. Währenddessen Tully den Kopf in den Nacken wirft und schallend zu lachen beginnt.

Er braucht erstmal einen kleinen Moment, um sich zu beruhigen. Glucksend hält er sich den Bauch und wischt sich dann erleichtert einmal mit dem Ärmel über die Augen.
"Presse?" meint er und grinst fröhlich. Der Mann hatte sich für die Drohung entschieden, offenbar, aber es amüsiert Tully eher.
Mittlerweile dürften die Nachbarn auch schon aus dem Fenster schauen. Tully nickt der alten Dame, die sich an ihrem Fenster die Nase platt drückt und glotzt, freundlich zu. Sie runzelt die Stirn und wendet sich - offenbar schimpfend - ab.
"Presse ..." wiederholt Tully etwas resigniert. Was tat man in so einer Situation? Die Augen des Iren huschen zu dem Haus hinüber, wo der Doktor vor sich hinleidet, und zurück zu dem eher unwillkommenen Besucher. Er denkt an Siegmund und Liane. Er selbst wäre nun so ziemlich die letzte Person, die das zu entscheiden hätte, was man einem Reporter erzählt. Gerade Siegmund und Liane wüssten vermutlich, wie man mit so einem Menschen umspringen sollte ...

Zumindest müsste er nicht befürchten, dass jemand dem Doktor in seiner Abwesenheit etwas antat. Die Presse war für ihre rabiaten Methoden zwar durchaus bekannt, doch so rabiat wären sie nicht.
"Kommen Sie mit in Garage", fordert er Jaunik auf. "Wir reden kurz da. Ich fahre gleich."

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 08.04.2018 22:57

Vor Grubers Haus

Jaunik scheint weniger irritiert, als mehr interessiert was Tully so zum lachen bringt. Seine Mimik sagt nicht viel aus, aber seine kleinen Augen scheinen jede Menge zu erfassen, fast aufzusaugen. Kurzer Seitenblick zur alten Dame, kurzer Blick dahin wo Tully schaut.. blick auf Tullys Hände.. in Tullys Gesicht. Bei der Aufforderung mit zur Garage zu kommen holt er sich in aller Ruhe seine Zigarettenschachtel heraus.. dreht sie kurz in den Händen.. und steckt sie wieder weg.. "Warum nicht.." sagt er dann und folgt Tully.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 09.04.2018 00:08

Bei Siegmund
Wieder dauert es einen Moment, vielleicht auch länger, eigentlich eher eine gefühlte Ewigkeit, bis sich Liane wieder zeigt. Die etwas geröteten Augen sind noch ein Hinweis darauf was passiert ist, genau so wie die, doch etwas ungesunde, Blässe.
"Vielleicht belassen wir es erst einmal dabei, dass ihr etwas ... erlebt habt."

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 09.04.2018 21:44

Vor Grubers Haus -> Garage

Tully geht also voran auf dem Weg, den er eigentlich eingeschlagen hatte. Er hält Jaunik die Tür auf.
Und geht weiter zu dem Wagen, nachdem der Reporter eingetreten ist. Um zu signalisieren, dass er nicht vorhat ihn hier drinnen niederzuschlagen.
"Also, was wollen Sie hören?" fragt er dann.
"Und was Sie denken, ich kann erzählen?"
Der Ire zieht bedeutungsschwer beide Brauen hoch.
"Adliger ... Filmstar ... und ... eh ... over ... über ... was-Sie-sagten ... Doktor. Was denke Sie, was die tun? Was denken Sie, warum all das? Was denken Sie, was passiert hier?" fragt er.
Er weiß, dass Jaunik eigentlich hofft Antworten von ihm zu bekommen. Von der Zwickmühle, dass er Tully die Wahrheit ohnehin nicht glauben würde, kann er ja noch nichts wissen.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 09.04.2018 23:22

Bei Siegmund

"Natürlich, ich hoffe ja das sich diese Geschichte hier nicht annähernd so extrem entwickelt." Versichert Siegmund ihr, reicht ihr den Tee aber auch das Telegramm um sie vielleicht etwas abzulenken von dem was er erzählt hat. Wobei das ja auch erst ein wenig war, etwas mehr als zuvor, aber eben auch nur grob und eine kleine Übersicht. 2was hältst du davon? Was genau sollten wir in der kurzen Zeit fragen? oder eher fragen lassen?"
Nein, das ist kein gefühlloses Übergehen ihres Zustandes, er will sie auf andere Gedanken bringen, etwas das sie beschäftigt. Etwas Produktives und nicht einfach nur eine belanglose Ablenkung.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 11.04.2018 08:30

Grubers Garage

Jaunik war in die Garage mitgekommen, nachdem Tully weiter hinein gegangen war, blieb aber am Eingang stehen. “Was die tun? Zum Beispiel nach einer gestohlenen Geige suchen.. oder sich mit Tresorknackern umgeben die kurz darauf mit sovielen Messerstichen ermordet werden das man mit dem Zählen gar nicht nachkommt. Und zu deren Freundeskreis ein Pathologe und sein Fahrer gehören welcher sich in dunklen Clubs gerne für Geld die Fresse polieren lässt das er gar nicht braucht bei so einer Stelle. Und dann ist da natürlich noch der gute Inspektor Prebichel der immer dann auf den Plan tritt wenn die Fälle.. seltsam werden.. also ich wüsste gerne wie seltsam es jetzt mal wieder wird.. Schlangenbiss bei Herrn Lubich, habe ich gehört.. eine ziemlich typische Todesart in Wien.. was ich denke? Viel.. aber ich glaube ich recherchiere lieber noch etwas bevor ich mir eine Meinung bilde.. und etwas dazu schreibe..“ er schaut Tully an und nimmt wieder seine Zigarettenschachtel zur Hand und zieht sich langsam eine heraus, schaut kurz zur Seite, nicht das Plötzlich Gruber hinter ihm auftauchte.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 11.04.2018 23:09

Bei Siegmund
Liane hält sich erst einmal einen Moment am Tee fest, schaut gedankenverloren hinein, bevor sie sich auf das Telegramm fokussieren kann...
"Ja," antwortet sie erst einmal ungewöhnlich eintönig, bevor sie das Telegramm liest. "Wer spricht denn überhaupt Spanisch? Kennst du jemanden? Ich würde auf jeden Fall fragen, warum die Geigen verkauft wurde? Vielleicht auch was der Orden damit zu tun hat?"

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 12.04.2018 21:13

Bei Siegmund

Siegmund nickt leicht, betrachtet sie doch einen Moment so als würde nun er ihren Zustand einschätzen wollen. "Ich kenne in der Universität einige, ich glaub in meiner Studentenverbindung müsste auch jemand sein, oder auch zwei. Gute Fragen, falls dahinter mehr als ein Zufall steckt könnten wir so mehr erfahren. Eventuell auch ob noch mehr Stücke versteigert wurden? Falls es noch mehr gab das veräußert wurde. Aber auf jeden Fall sollten wir fragen lassen wie Joaquín Borrás gestorben ist. Auf taktvolle Art natürlich, Beileid aussprechen und eben dabei kurz erkundigen für die Anteilnahme. Höflich und informativ zugleich."

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 15.04.2018 20:30

Bei Siegmund
"Ja," sie nickt. Endlich wieder ein normales Thema, nur Geschäfte, vielleicht ein Mord, aber alles so normal...
"Vielleicht könnte er uns auch sagen, wer noch Interesse an der Geige hatte. Vielleicht gab es dort mehr Interessenten."

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 16.04.2018 00:10

Bei Siegmund

Ja, das ist auch eine gute Idee. Und etwas Normalität. "Ja, so weit ich weiß gibt es bei so etwas durchaus oft mehrere Interessenten. Das könnte auch ein guter Anhaltspunkt sein." Stimmt er ihr zu, während der gute Tee ihre Mägen angenehm wärmt und die Normalität eines normalen Frühstückstisches sie umfängt.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 16.04.2018 21:30

Grubers Garage

Tully schaut etwas unzufrieden.
"Einfaches Frage, einfach Antwort", kontert er. Er bemerkt, dass Jaunik sich offenbar nicht ganz sicher fühlt und das scheint seine Laune zu heben. Er schmunzelt.
Der Ire stellt sich gerade hin und verschränkt die Arme vor der Brust.
"Ja, violin. Geige. Gut geschnuffelt."
Tully grinst etwas freudlos.
"Was heißt seltsam?" will er wissen.
"Klau von Dinge, Mörder-eh-Mord. Hm. Verbrechen." Er zuckt die Schulter.
"Mafia? Andere?" Wieder ein Schulterzucken.
"Prebichl? Seltsam?"
Doch er scheint sich nicht unbedingt blöd stellen zu wollen.
"Einfaches Frage, einfach Antwort", wiederholt er und macht in Jauniks Richtung eine einladende Geste.
"Ich sage Ja oder Nein."

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 17.04.2018 21:17

Grubers Garage

"Aber natürlich.. ich stelle Fragen die Rückschlüsse auf meine Informationen zulassen und sie speisen mich ab.. fein ausgedacht Mr. Tully.. nur Gewinn für Sie und ein kalkulierbares Risiko. Aber wir sind doch keine Feinde. Wir wollen doch beide nur rausfinden warum zwei Leute für diese Geige sterben musste, oder nicht? Vielleicht legen wir lieber einfach zusammen was wir haben, ich kann ihnen helfen, und sie helfen mir.. und letztenendes helfen wir alle der liebreizenden armen Frau Peitner.. wie klingt das?" macht Jaunik einen Gegenvorschlag.

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Chephren
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[CoC]Blutwalzer

Ungelesener Beitrag von Chephren » 17.04.2018 23:02

Bei SIegmund
Liane hält sich an ihrme Tee fest und es dauert einen Moment, bis sie antwortet. Verloren schaut sie in den Dampf, hängt ihren eigenen Gedanken nach.
"Vielleicht wurde mit der Geige auch noch etwas anderes veräußert..." Es vergeht wieder ein Moment.
"Fahren wir eine Weile aufs Land, wenn das hier vorbei ist? Irgendwohin, wo man uns nicht gleich kennt."

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