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[CoC]Blutwalzer

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Beitrag von Chephren » 14.11.2017 20:56

Liane schließt sich Dr. Gruber an.
"Bleib doch bitte erst einmal liegen. Ich kann dir das Buch einfach holen. Sag mir einfach den Titel. Das geht doch in Ordnung Dr.?"
Der Ton und der Blick sagen dabei deutlich genug, dass sie wohl verstanden hat, dass die drei einen Moment unter sich brauchen, aber mehr ZUgeständnisse wird man ihr wohl nicht abringen.

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Beitrag von Farmelon » 15.11.2017 02:41

Widerwillig kommt er der Forderung nach, stellt seine Bemühungen halb begangen wieder ein als Gruber den Arzt heraushängen lässt und schenkt Liane ein warmes Lächeln bei dem er bemüht sich den Schmerz nicht ansehen zu lassen. Aber sie kennt ihn zu gut. "Danke sehr, das...." Und nennt ein Buch wo sie hoffentlich kurz suchen muss bis sie es findet, das er bei Gruber schon gesehen hat.

"Wenn es hilft versuche ich mich tot zu stellen, aber danke für die Vorwarnung." Meint er gen Doktor Gruber, streut etwas Galgenhumor unter. Ruhig bleiben, das hier ist auch nichts anderes als in der Verbindung wenn du geschnitten wirst, nur das der Schnitt eben etwas tiefer geht.....Oder wie eine meiner Prügeleien, wenn ich mal einen härteren Schlag in die Rippen bekommen habe......."

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Beitrag von Chephren » 16.11.2017 21:29

Liane unterdessen begibt sich in die Bibliothek, wobei man ihr durchaus ansieht, dass sie das Siegmund zuliebe macht und was sie davon hält, dass man sie wohl bei irgendetwas nicht dabei haben will.
Nichtsdestotrotz stöbert sie beiläufig etwas in der Bibliothek.

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Beitrag von Zyrrashijn » 17.11.2017 13:23

Salon

Nachdem er den Verband entfernt hat, macht Dr. Gruber sich mit mit Nadel und Faden zu Werke. "Kommen sie hierher, Mr. Tully. Und erzählen sie." Das klingt nicht nach einer Bitte.
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Beitrag von Farmelon » 18.11.2017 23:29

Noch ein Danke, dann ist sie fort und Siegmund bemüht sich ruhig zu bleiben, nicht daran zu denken was der Herr Doktor gerade tut, versucht sich abzulenken. Und da Liane gerade nicht da ist, passt das gut. "Wir werden sie nicht mehr los, und falls doch wird sie sich selber tiefer graben und versuchen alles herauszufinden, entweder an uns dran bleiben oder ess uf anderen Wegen versuchen, sie ist was das angeht ähnlich zielgerichtet wie ich. Auch wenn ich ihr nur das Nötigste erzählt habe als sie einige meiner Unterlagen zufällig in die Hände bekommen hat. Das alles hier ist schon fast mehr als sie von mir weiß.
Auch weil ich ihr nicht über sie beide oder andere Beteiligte erzählt habe. Geschweige denn von Rogasch oder seinem Volk, er dürfte über weitere Mitwisser nicht sehr zufrieden sein. Weder möchte ich seinen Zorn wecken, noch Liane mit diesem Wissen in Gefahr bringen. Streng genommen weiß sie nur von dem Pestgolem genauer von mir, durch die Unterlagen und von mir das ich einem begegnet bin, bei allem anderen bin ich wage geblieben. Und nun natürlich das sie beide ebenfalls mit darin gehangen haben."

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Beitrag von Sarafin » 19.11.2017 21:50

Tully beobachtet, wie Liane sich entfernt. Und dann folgt das Unausweichliche ... er soll erzählen ...
Der Ire atmet einmal tief ein und aus und tritt näher. Etwas unbeholfen setzt er sich in der Nähe hin. Dann erzählt Siegmund. Tully zuckt merklich zusammen, als der Student den Namen des ... Wesens aus der Tiefe Wiens ... erwähnt.
"Was ... wollen Sie ich sage?" erkundigt er sich, räuspert sich jedoch gleich. Er würde einfach vorne anfangen.

Also beginnt er stockend und mit eher leiser Stimme zu erzählen.
"Sie ... wir sind ... Kochanek ... folgen ... gefolgt.
Sie ... waren ... kein Menschen, kein Mensch. Klein ... kleiner ... anders ... whatever ... creatures ... strange ... komische ... Bewegen...-gungen ... komische ... Ge- ... Geruch ... Zischen ... Kichern ..."
versucht er sich an einer unzusammenhängenden Beschreibung.
Der Mann wischt sich mit einer Hand über das Gesicht.
"Sie ... waren stark ... Schnell ... Stark ... Hart ... Wie Metall. Zu stark. Und ... nicht ... zu sehen. Schwarze Kutten."
Er seufzt.
"Sie ... töteten Kochanek ... und gingen dann. Wir waren ... egal ... ihnen egal ..."
Tully sieht betrübt aus. Sicherlich nicht davon, dass er den Wesen entronnen ist.
"Dann ... war Stille ..."

Dramaturgische Absicht ist es sicher nicht, dass er nun einen Augenblick schweigt. Der Ire reibt die Hände aneinander.
"Dann ... kam Polizei ... und ich bin gelaufen."
Er erzählt es so, als sei es die logische Konsequenz. Vielleicht würden sie sich täuschen lassen, von dem, was jetzt kam:
"Ich ... habe ... ich habe ... ich traf ... IHN", sagt er und sieht die beiden Männer an, die jetzt vielleicht zu ihm blicken.
"Mit ... seine ... Fiaker." Seine Stimme ist nur ein Flüstern noch. Die mühsam aufrecht erhaltene Fassade des Iren bröckelt zunehmend. Er kann dem Blick der beiden Männer kein Stück standhalten. Etwas hektisch und mit zitternden Fingern klaubt er eine Zigarette aus der Schachtel in seiner Tasche. Mit ebenso zittrigen Fingern bugsiert er sie irgendwie in seinen Mund und versucht dann den Glimmstängel anzuzünden.

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Beitrag von Zyrrashijn » 20.11.2017 14:40

Hochkonzentriert lauscht Dr. Gruber Tullys Worten, während er Siegmunds Wunden näht, was nicht lange dauert. Als der von seiner Begegnung mit Rogasch berichtet, geht er zu dem Schrank mit den Spirituosen und füllt vier Gläser großzügig mit goldfarbenem Weinbrandt. Er reicht erst Siegmund, dann Tully ein Glas, bevor er sich selbst eins nimmt. Mit dem Glas in der Hand stellt er sich zu dem Iren und legt ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter.
"Ganz ruhig, Mr. Tully, shhht, ganz ruhig." Er gibt ihm Gelegenheit, einen Schluck zu nehmen, bevor er weiter spricht. "Sie haben Rogasch getroffen? Wenn er auftaucht, dann nicht zufällig. Was wollte er von ihnen?" Dabei wirft er Siegmund einen langen beunruhigten Blick zu.
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Beitrag von Sarafin » 20.11.2017 21:15

Tully sieht dankbar zu Gruber, als dieser ihm den Brandt einschenkt.
"Danke!" meint er ehrlich und trinkt mit geschlossenen Augen einen großen Schluck. Er bewegt die Flüssigkeit etwas im Mund, bevor er schluckt. Das Brennen beruhigt. Anschließend stellt er das Glas zunächst auf den Beistelltisch, um sich etwas gefasster die Zigarette anzuzünden. Der erste Zug tut so gut. Das Publikum hat den Anstand zu schweigen. Sie sind gespannt, genießen, gieren nach der Emotion. Disgusting.
"Er ... ... ... helfen", sagt er dann, eine späte Antwort auf Grubers Frage.
"Er wollte helfen." Tullys Ton verrät, wie verstört er selbst von der Tatsache ist, dass die Kreatur aus der Tiefe so etwas getan hat.
"Er ... hat mich ... gerettet ... ich ... ich war ... in die Fiaker ... ich war ... in-un-unsichtbar ..." keucht der Ire und lacht dann leise, dass es ihn schüttelt ... nein, er zittert ... nein, er wird von dem Lachen geschüttelt!
"Das ... der ... Fiaker ... ist ... unsichtbar."
Schockiert und mit einer Portion Galgenhumor sieht Tully zu Gruber.
"Wir würden ... wir würden ... nie ... ihn sehen ... nie ... er ... beobachtet uns!!"
Der Ire greift sich mit den Händen ins Gesicht, trotz allem darauf bedacht sich mit der brennenden Zigarette nicht zu verletzen. Er reibt sich kräftig mit den Handballen über die Augenhöhlen.
"Er ... hat mich gebracht ... hierher ... nach Hause. Er hat mich gebracht nach Hause!!" bringt Tully etwas hysterisch hervor. Er schert sich mittlerweile nicht mehr darum, leise zu sprechen.

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Beitrag von Farmelon » 22.11.2017 12:18

Siegmunds Aufmerksamkeit liegt auf Tully, als dieser beginnt zu erzählen. Hält den Atem an als dieser erzählt was gewesen ist, Rogasch das erste mal erwähnt. Erst als der Herr Doktor mit etwas Härterem kommt denkt er daran wieder zu atmen, bedankt sich beiläufig aber hängt doch weiter aufmerksam an Tullys Ausführungen. Das ist unm....Nein, nicht. Der irre Vogelarzt hat sich auch unsichtbar machen können. Nein, keine Unsichtbarket. Sicher nur irgendetwas mit dem er der Wahrnehmung der Ghulen entkommen ist. Also warum sollte es das nicht auch so geben das man aus der Wahrnehmung der Menschen fällt? Aber das erklärt warum sie sich so frei bewegen können. Oder zumindest ER. Wobei ich das jetzt nicht erwartet hätte...aber es passt.......

Und dann nimmt er einen großen Schluck von dem guten Brandy. Eigentlich viel zu schade ihn nicht zu genießen aber auch Siegmund zieht den ersten Schluck durch wie man es eigentlich mit Wasser machen sollte. "Er hat geholfen zu entkommen? Nur dafür hat er sich gezeigt? Dann will er das wir wissen das er überall sein könnte. Nicht nur seine Ghule." Ghule? Das Wort ist neu, bisher hat Siegmund es nicht in den Mund genommen. Und vorher war von Rogaschs Volk oder den Hundeartigen die Rede wenn das Thema darauf kam.

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Beitrag von Sarafin » 23.11.2017 20:16

Tully schüttelt den Kopf, scheint unsicher, dann wiegt er sich leicht hin und her. Er will jetzt nicht mehr darüber nachdenken, dass Rogasch ihn beobachtet, sie alle beobachtet ... jederzeit ... überall ... er verscheucht den Gedanken. Es ist ja fast wie das Publikum. Das ist auch immer da. Und bei dem tut er so, als sei es unsichtbar ...
So richtig überzeugt er sich damit nicht. Doch genug, um wieder zu sprechen.
"Er ... Ich ... fragte ... was sind ... was die Monster sind", fügt er mit leiser Stimme hinzu. "Ob er weiß.
Er ... sagte ... Schlangenvolk. Von ... vom Schlangenvolk."

Der Ire nimmt einen tiefen Zug aus seiner Zigarette und entlässt den Rauch zwischen den Zähnen wieder aus der Lunge. Das sieht etwas merkwürdig aus, so ohne den Schneidezahn.
Gerade scheint ihm wieder etwas einzufallen. Er beginnt mit der freien Hand in seiner Tasche zu wühlen.
"Er ... gab ... ah ... das."
Mit etwas zittrigen Fingern holt er das Papier hervor, das Rogasch ihm gab.
Auf dem Tischchen streicht er es mit irgendwie spitzen Fingern etwas glatt und reicht es dann an Siegmund und Gruber weiter.
Langsam scheint er sich wieder etwas zu beruhigen und sein Gedächtnis arbeitet zuverlässiger.
"Er sagte mehr ... zu die Wesen. Sie ... alt. Er sagte alt, älter als ... seine Volk.
In Wien ... noch nicht lange. Er nicht weiß, warum hier.
Reden kann man mit die Kleinen nicht ... ah ... er sagte sie würden sein weit weg ... eeeeh ... von 'alte Größe'."

Tully runzelt die Stirn, ob die beiden anderen Männer damit wohl etwas anfangen können.
"When I asked ... ahm ... ich frage, wie man kämpft. Gegen sie. Er ... uhm ... 'Sie bluten, sie sterben ... nicht lassen beißen' war ... Antwort."
Der Boxer atmet noch einmal tief durch und nimmt einen weiteren Schluck aus dem Glas. Froh, nun alles erzählt zu haben. Dann konnte er diese erschreckende Begegnung endlich verdrängen und vergessen.
...
Er würde sie niemals vergessen.

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Beitrag von Zyrrashijn » 28.11.2017 13:27

Dr. Gruber runzelt die Stirn und betrachtet nachdenklich den Handzettel der Monstrositätenschau. Nach einigen Augenblicken reicht er ihn an Siegmund weiter. "Nun, dann können sie beide sich glücklich schätzen, dass ihre Angreifer Waffen vergwendet haben." Er schüttelt den Kopf. "Das ist wirklich verwirrend. Eine scheinbar degenerierte Art einer gänzlich unbekannten Spezies... schon wieder. Aber zunächst, Mr. Tully, erklären sie mir bitte, warum sie das Weite gesucht haben, als die Polizei anrückte. Das könnte noch Konsequenzen haben. Nicht nur für sie." Sein Ton und sein Blick sind streng.
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Beitrag von Sarafin » 28.11.2017 19:21

Damn.
Tully beißt sich auf die Unterlippe und pustet so etwas Luft aus. Er schweigt. Einen Moment zu lange. Er denkt nach.
"Ich ..."
Der Ire benetzt die Lippen.
"Ich ..." Er sucht nach Worten, bis ihm schließlich welche einfallen:
"Ich hab ... kein weißes Weste."
Die Worte kommen langsam, wie zähflüssig und es kostet Tully sichtliche Überwindung jedes Einzelne davon zu sagen.
"Wenn ... wenn sie ... Polizei ... uhm ... wissen ... dann ... hm. Sperren sie ein ... mich ein. Oder schlimmer."
Dass das "Schlimmere", das ihm droht, nicht nur eine Floskel ist, beweist ein Blick ins Gesicht des eigentlich hartgesottenen Mannes: Tully weiß offenbar sehr genau, was er angestellt hat und dass man dafür nicht mit einem Rohrstock auf Fingern oder Hintern davonkommt.

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Beitrag von Zyrrashijn » 01.12.2017 11:09

Dr Gruber wirkt einen Moment verdutzt, dann jedoch sammelt er sich und schüttelt langsam den Kopf. "Mr. Tully, wir kennen uns jetzt schon eine Zeit. In dieser Zeit haben sie sich nicht nur recht anständig verhalten, nein, sie haben sich auch - im besonderen Maße - um Wien und seine Bewohner verdient gemacht. Und das ohne irgendeine Form der Anerkennung dafür zu erhalten." Er legt dem Iren freundschaftlich seine große Hand auf die - unverletzte - Schulter. "Ich halte sie für einen anständigen Kerl. Was auch immer sie auf dem Kerbholz haben mögen, es interessiert mich nicht. Und den Herrn Inspector Prebichl hat es bislang auch nicht gekümmert. Sollte das Thema aber doch einmal aufkommen, dann werde ich mich für sie einsetzen. Machen sie sich keine Sorgen. Aber bitte, laufen sie nicht mehr vor der Polizei davon. Das bringt überhaupt nichts, solange sie mit mir in Verbindung stehen. Verstehen sie das?"
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Beitrag von Farmelon » 04.12.2017 21:20

Siegmund nimmt das Blatt entgegen, nach dem Herrn Doktor, liest und schnaubt dann leise, presst darauf die Zähne zusammen und bemüht sich, seine Bauchmuskeln nicht anzuspannen was noch schmerzhafter werden würde.
Dementsprechend hört er erst einmal nur zu, nickt schließlich leicht. In seiner Position weder sehr aussagekräftig noch gut zu erkennen, dementsprechend stimmt er dann noch mit Worten zu. "Der Herr Doktor hat recht, nach dem was wir gemeinsam erlebt und getan haben sollten wir zusammen halten. Da ist das auch nichts was uns daran hindern sollte." Stimmt er dem Herrn Doktor zu, auch wenn es für Siegmund doch ein größeres Zugeständnis ist als man nach Außen hin vermuten könnte im ersten Moment. Dann fällt auf das er trotz allem doch recht ernst dabei wirkt, ernster als eben zuvor. Natürlich, sich etwas zu denken oder zu ahnen, oder es zu wissen und gesagt zu bekommen sind zwei verschiedene Sachen. Aber nach dem was gewesen ist, Gruber hat recht, das was davor war ist unwichtig.

"Zumindest wissen wir jetzt was Sebastian angefahren hat. Die verschwundene Stoßstange dürfte den selben Grund haben weshalb die Kleinen mit Messern und Dolchen hantiert haben. Im Hintergrund bleiben, in den Schatten. Wenn Kochanek auch noch an Schlangengift gestorben wäre, oder andere wie wir, ich glaube kaum das sie diese Aufmerksamkeit wollen. Auch wenn dieses Versteck in der Öffentlichkeit..." Dabei hebt er kurz das Papier. ".....Alles andere als dumm ist." Und wir müssen gleich weiter über Liane reden, ehe sie zurück kommt. Es ist zu ihrem eigenen Wohl, trotzdem fühle ich mich schuldig wie ich sie gerade behandel.

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Beitrag von Sarafin » 07.12.2017 08:52

Tully scheint erleichtert zu sein, dass die beiden nicht weiter in ihn dringen und lächelt beim Lob des Doktors schief. Er scheint nicht so recht davon überzeugt zu sein, dass die Fürsprache des Arztes ihn vor einer Strafe schützt, aber ... ob es irgendwas besser machen würde, wenn Gruber wüsste, wofür er seinen guten Leumund in den Topf werfen würde?
Well well, trying to make it as nebulous as possible, huh? Whatever ... we"ll see eventually.
"Danke", meint der Ire, ignoriert das Publikum so weit als möglich.
"Ich ... verspreche ... uh ... to ... uhm ... get a grip ..." Offenbar fehlt ihm hier das deutsche Wort.
"Ich renn nicht weg nochmal", versichert er dann und schüttelt den Kopf.

Zu Siegmunds Vermutung nickt er.

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Beitrag von Farmelon » 07.12.2017 20:06

"Danke sehr." Meint Siegmund dazu, als Tully versichert nicht noch einmal wegzurennen in so einer Situation, sucht sich dann doch eine etwas bequemere Position und verzieht dabei leicht das Gesicht. "Ich schätze mal es ist am besten wenn Liane von all dem nichts erfährt, ebenso weiterhin von Rogasch und seinem Volk. Bei dem was sie schon mitbekommen hat wird sie so schon nicht mehr locker lassen."

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Beitrag von Zyrrashijn » 11.12.2017 15:06

Dr. Gruber nickt, nachdem Tully gesprochen hat. "Sehr gut." Auch Siegmunds Vorschlag findet seine Zustimmung. "Ganz recht, wir wollen die ärmste nicht mit diesem zusätzlichen Wissen belasten, solange es nicht notwendig ist. Bisher sehe ich keine Anzeichen dafür, dass Rogasch und sein Volk tiefer in diese Geschichte verwickelt sind. Konzentrieren wir uns auf diesen Hinweis." Er reibt seine Nasenwurzel zwischen zwei Fingern. Tatsächlich sieht der große Mann recht müde aus. Eine Folge des Alkohols, vermutlich. "Wir sollten uns glaube ich etwas ausruhen. Und vorher muss ich mir noch ihre Schulter vornehmen, Mr. Tully."
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Beitrag von Sarafin » 11.12.2017 22:22

Tully nickt Gruber zu. Und sieht dann Siegmund nachdenklich an.
"Was ... was wirst du sagen ihr?" fragt er. Den jungen Adligen einfach platt vor die Brust.
"Sie wird fragen. Sie wird demand ... eh ... Antworten ... wollen."
Mit einer vagen Geste deutet er auf die Werbung des Kuriositätenkabinetts.
"Sie wird wollen mit. Was willst du sagen ihr? Was? Wahrheit bringt in Gefahr. Lüge auch. Und Schweigen ist Lüge."
Er seufzt.
"She'll find out eventually ... anyway.", brummt er halblaut.
Dann blickt er wieder zu Siegmund. Ganz offenkundig hält Tully es für Siegmunds Aufgabe zu wählen, was er Liane erzählen will.

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Beitrag von Farmelon » 12.12.2017 22:50

Tullys fragen lassen die leichte Verzweiflung Siegmunds deutlich werden. Es gibt keinen guten Ausweg, keine gute Lösung. Egal was er sagt, was er tut, wie er entscheidet, immer kann etwas schief gehen, und immer wäre es seine Verantwortung. Seine Schuld wenn der Frau die er liebt etwas zustößt. "Sie ist mir zu ähnlich, in gewissen Dingen. Nichts sagen ist keine Lösung, sie wegschicken auch nicht. Sie wird auf jeden Fall weiter an der Sache bleiben. Und wenn sie blind herumstochert....Noch blinder als wir eh schon sind......" Er spricht es nicht aus, er deutet nur an. Was alles passieren könnte, wenn sie diesem Schlangenvolk auf die Füße tritt, geschweige denn Rogasch und seinem Volk. Nein, das kann nicht gut ausgehen. "Sie weiß inzwischen zu viel, genug um selber dahinter zu kommen, oder dabei wie Kochanek zu enden, selbst das alles wird sie nicht vergessen. Wenn sie bei uns ist kann ich zumindest hoffen, das sie nicht versehentlich etwas macht, das verheerend für sie wäre. Das bringt sie auch in gefahr, aber hoffentlich nicht so sehr, hoffentlich ist es bei mir........Bei uns sicherer für sie als alleine....." Kurz schließt er die Augen, versucht sich zu sammeln. "Meine Nachforschungen seid letztem Sommer, ich weiß das ich nichts weiß. Was wir gesehen haben, erlebt, das ist nur wie das Kratzen an der obersten Schicht von etwas das unergründlich tief geht. Als wären wir über einen Stein in der Wüste gestolpert welcher etwas ganz Außergewöhnliches zu sein scheint, aber dieser ist in Wirklichkeit eine gewaltige, vom Sand der Jahrtausende, verschüttete Anlage voller unbekannter Dinge. Es soll noch beutend mehr geben als nur das worüber wir gestolpert sind wenn die Bücher recht haben.
Das was Liane bisher erfahren hat reicht, dadurch das sie dabei war weiß sie eh schon so viel, mir wäre es lieber dass wenn sie mehr erfährt wir es auch erfahren, gemeinsam. Nicht sie alleine auf sich gestellt weil sie auf eigene Faust weiter sucht. Ich bleibe dabei das sie von dem was letzten Sommer war nichts genaueres erfahren muss, nichts Genaueres als das wir etwas gemeinsam erlebt haben und das wir so einem Ding begegnet sind von dem sie die Notizen gefunden hat. Und das ich das Unerklärliche jetzt nicht mehr kategorisch ablehne sondern zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehe das etwas daran sein könnte. Dazu eben das was sie von der Sache hier schon weiß, alles andere wird sich ergeben. Sie hat ja schon gehört was Kochenek erzählt hat, hat mitbekommen was passiert ist."

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