[Dresden Files] Case File - Night Fears

Moderator: Raskir


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BeitragVerfasst: 22.01.2016 17:57 
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Es ist ein schöner Sommerabend, durchaus schon etwas später, denn schließlich ist der Aufenthalt in einem Spukhaus vor Sonnenuntergang kaum interessant.

In der Kleinstadt, die ihr alle gut kennt - schließlich seid ihr hier aufgewachsen - gibt es eine Gegend, in der nichts los ist. Hinter dem Friedhof führt eine kleine Straße entlang und hinter dieser steht ein verlassenes altes Haus. Die Nachbarhäuser stehen auch immer wieder mal leer und man sagt, dass es hier spuken soll.

Das Grundstück jedenfalls ist überwuchert, das zweistöckige Gebäude hat vernagelte Fenster und Türen. Selbst die Graffiti-Sprayer scheinen diese Ecke vergessen zu haben und man findet kaum mal einen Schriftzug. Warum sollte man auch da sprühen, wo es ohnehin niemand sieht?


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BeitragVerfasst: 23.01.2016 01:02 
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Mit einer langsamen Drehung betrachtete sich Dani im bodenhohen Spiegel ihres Zimmers. Ja, alles war perfekt. So konnte sie gehen. Vor einer knappen Stunde noch hatte sie gebadet, alle Stellen außer dem Kopfhaar frisch rasiert, die Haare gewaschen und gefönt, zu einem lockeren Pferdeschwanz zusammengebunden und genug Makeup aufgelegt um umwerfend auszusehen, ohne überladen zu wirken. Ein paar Sprüher ihres Lieblingsperfume von Lancôme runden alles ab, genau die richtige Menge um den lieblichen, süßen und doch provokanten Duft nach Jasmin, Geranien und orientalischen Kräutern nur wahrzunehmen, wenn man auf einen Schritt an sie heran tritt. Eine Kombination von vertrautem Geruch und fremdartiger Faszination zugleich, eine wie Dani fand perfekte Mischung.

Gekleidet war sie mit einem hauteng anliegenden Rock der gut eineinhalb Handbreit oberhalb des Knies endete, schwarz weiß gestreift war und in der jeweils anderen Farbe abwechselnd „good girl“ und „bad girl“ drauf zu stehen hatte. Als Oberteil trug sie ein ebenfalls hautenges, schwarzes Shirt, langärmelig, aber bauchfrei. Dazu passende schwarze Pumps mit 6cm Absätzen. Nicht zu hoch, aber allemal aufreizend. Zum Glück konnte sie bestens darin laufen, ein Vorteil der Jugend den sie so lange es ging ausnutzen wollte.

Als Schmuck hatte sie eine goldene Kette mit einem großen „D“ als Anhänger gewählt, es stand für „Dani“ und sollte zeigen, dass sie aktuell keine Person hatte, die ihr nahe genug stand seinen Schmuck zu tragen. Früher hatte sie häufig Anhänger getragen die ihre jeweiligen Freunde ihr geschenkt hatten, inzwischen hatte sie von den abgelegten Lovern eine halbe Schmuckkassette daheim. Irgendwie war es den Jungs immer ein Bedürfnis gewesen sie zu beschenken, sie zu beeindrucken. Ersteres war einfach, letzteres nicht. Kaum einer hatte genug Geld ihr etwas wirklich Wertvolles zu kaufen und so blieb es meist beim „persönlichen Wert“. Und der erlosch halt in dem Moment, wo sie Schluss machten.
Goldene, große Creolen als Ohrringe und ein fast unscheinbarer, goldener und mit einem einzelnen Brillanten verzierter Ring am Finger rundeten das Bild ab.

Ja, so konnte sie gehen.

Mit einem kurzen Anschalten kontrollierte sie die Taschenlampe, der Lichtschein war hell und selbst im erleuchteten Zimmer gut zu erkennen. Die Batterien waren voll. Das nagelneue Smartphone war ebenso auf 100% aufgeladen, ruhte perfekt in der Schutzhülle die tatsächlich unter dem Namen „bling master crystal (pink)“ verkauft wurde und mit den über 100 Straßsteinchen noch einmal gut das Doppelte wie das Gerät selbst gekostet hatte. Den Kommentar einer Freundin, eigentlich brauche sie nun eine Schutzhülle für die Schutzhülle, hatte sie mit einem Lächeln weggewischt.

Ein Griff zur Handtasche, gefolgt von einem Kontrollblick. Gefolgt von heftigem Hin- und Herräumen, aber am Ende war alles da: Tempos, Kaugummi, Nagelset, Lippenstift, Cajal, Mascara, Rouge, Bürste, Nagellack, Sekundenkleber, Weißstift, Pflaster, OBs, Haarband, Haus- und Autoschlüssel sowie ein paar andere Kleinigkeiten ohne die man einfach nicht aus dem Haus gehen konnte.

Zufrieden betrachtete sie die große Plastiktüte von Macy´s, die auf ihrem Bett lag. Ja, das war ihre kleine Überraschung für die anderen. Sie würde nach hinten in den Kofferraum kommen und dort warten, bis Dani sie später holen würde.

Alles bereit. Ein letzter, völlig überflüssiger Kontrollblick im Spiegel, dann zog sie los, die Treppe nach unten, ihren Eltern kurz „Tschüss“ sagen, sie dachten Dani schläft bei einer Freudin, vorbei an der offenen, amerikanischen Küche, noch schnell eine Flasche Cola Light aus dem Kühlschrank gegriffen und dann alles ins Auto geladen. Das Tor ihrer 4-Auto Garage öffnete automatisch, als Dani den Knopf der Fernbedienung betätigte. Mit einem sanften Brummen sprang der rote Sportwagen an, den ihre Eltern ihr zum bestandenen Führerschein vor 2 Jahren geschenkt hatten. Irgendwie hatte sie lieber einen 6-Zylinder haben wollen, er „lief einfach runder“, wie ihr Vater immer bei seinem eigenen Wagen betonte, aber das japanische Modell was sie fuhr gab es nur mit 4 Töpfen. Dafür mit einem dicken Turbolader der für ordentlich Bums sorgte, wenn sie das Gaspedal tief durchtrat. Was sie leider viel zu selten tat, wie ihr auffiel. Die amerikanische Straßenverkehrsordnung passte nicht zu ihrem Auto, aber Spaß machte es trotzdem irgendwie.

Ein letzter Blick in den Rückspiegel, der selbstverständlich so eingestellt war, dass sie nicht etwa die Straße hinter sich sah, sondern ihr Gesicht. Alles perfekt. Langsam schob sich ihr Auto über das elterliche Grundstück, auch das vordere, schmiedeeiserne und gut 3 Schritt hohe Tor öffnete automatisch, als ihr Wagen sich näherte. Erst dann beschleunigte sie, ließ den Motor freudig aufheulen. Sollten ihre Eltern ruhig denken sie wäre eine vorsichtige, langsame Fahrerin. Dani liebte ihre Eltern. Aber sie mussten ja nun wirklich nicht alles von ihr wissen. Was bestimmt auch für beide Seiten viel, viel besser war.


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BeitragVerfasst: 23.01.2016 10:25 
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Langsam klettert Jamie das Seil hinab. Eigentlich ist es viel zu dünn und schneidet leicht in die Hände, aber sie hatte eifach kein anderes. Inständig hofft sie, dass es nicht reißen möge. Immerhin hat sie es doppelt gelegt. Die so entstandene Schlaufe liegt um den Mittelpfosten ihres zweiflügeligen Fensters, so dass sie das Seil nachher einfach hinunter ziehen könnte.
Morgen früh würde sie dann behaupten, dass sie früh das Haus verlassen hätte um Brötchen zu holen. So könnte sie von ihrem nächtlichen Abenteuer zurück kehren ohne dass jemand verdacht schöpft.

Natürlich hätten ihre Eltern ihr den Ausflug nie erlaubt und so hat sie garnicht erst gefragt, sondern sich einen Plan zurecht gelegt, mit dem sie trotzdem in das Geisterhaus kommen könnte.
Sie hatte vorgegeben etwas kopfweh zu haben und sich heute früh hin zu legen. Die abgeschlossene Zimmertüre würde verhindern, dass jemand in ihr Zimmer stolpert und ihre Lüge bemerkt.
Nun musste sie nur noch weg kommen, ohne dass sie erwischt wird. Aus dem Fenster im ersten Stock klettern, das Seil einsammeln und dann schnell vom Grundstück schleichen.
Natürlich konnte sie nicht den alten Motorroller nehmen, mit dem sie sonst meißt unterwegs ist. Ihre Eltern würden das brummen des nicht mehr ganz dichten Auspuffs sofort erkennen. Also greift sie zum fahrrad und wenig später ist sie auf dem Weg zu Terry.
Im Gegensatz zu Dani ist Jamie eher sportlich gekleidet. Flache, etwas ausgetretene Turnschuhe, knielange, schwarze legins, jeans hotpants und ein dunkelblaues T-Shirt mit der Aufschrift 'Wiederstand ist zwecklos' zusammen mit dem Schaltbild eines überbrückten Wiederstandes. Ein Nerd witz, den kaum jemand aus ihrer Schule begreift, aber Jamie mag das Shirt einfach. Auch wenn es ihren schlanken Körper nicht gerade betont.
Mit Makeup und ähnlichen hat sie sich überhaupt nicht aufgehalten. Nur ihre langen, braunen Haare in einem Pferdeschwanz zusammen gebunden.

So kommt sie dann auch wenig später am Haus von Terrys Eltern an. Das Seil, Schlafsack und Isomatte, Taschenlampe, ein taschenmesser wie auch eine Flasche Wasser sind gut in ihrem Rucksack verstaut.


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BeitragVerfasst: 23.01.2016 18:27 
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Derweil hat Chris noch sichergestellt, dass Nicky, der ihm unvorsichtigerweise von dem Treffen erzählte, nicht zu dem Treffen kommen kann. Es war ein leichtes, den Termin in Nickys Kalender zu ändern und dann ein Date für diesen Abend mit Marcie, einem hübschen Mädchen aus dem Jahrgang unter ihnen, zu arrangieren. Ein Date, von dem Marcie natürlich nichts weiß. Diese denkt sie treffe sich mit Tom ... aber das ist eine andere Geschichte. Einen Moment überlegt Chris sich, ob er nicht lieber das Date beobachtet. Das wird sicher lustig. Aber Geister und so klingen noch lustiger. Unglaublich, dass ihn seine Freunde nicht eingeladen haben! Haben sie sicher nur vergessen!
Mit diesen Gedanken macht Chris sich daran sich als Nicky zu verkleiden. Er gibt sich Mühe. Die anderen sollen ja darauf reinfallen. Dann wird die Überraschung später, dass es nicht der langweilige Nicky sondern der lustige Chris ist, um so schöner!


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BeitragVerfasst: 23.01.2016 22:59 
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"Hast du die Spülmaschine angeschaltet, Terry?"
Die sanfte Stimme seiner Mutter ruft vom Wohnzimmer her, gerade als Terry die Tür der Spülmaschine schließt und das leise Brummen den Beginn des Säuberungsprogramms anzeigt.

"Ja Mutter."
"Danke Terry."

Terry blickte sich in der Küche um. Vom Abendessen war noch Brot übrig gewesen. Rasch zwei Sandwiches geschmiert, eine Wasserflasche genommen und natürlich einen Apfel, dann verschwand er die Treppe hinauf in sein Zimmer. Der Rucksack wartete schon auf ihn. Mitten im Zimmer auf dem Bett, wo Terry fein säuberlich alles aufgereiht hat, das er mitnehmen möchte. Eine Taschenlampe. Ersatzbatterien. Das heilige Buch. Ein Mobiltelefon. Taschentücher, eine Isomatte, einen Schlafsack und einen Inhalator mit Asmaspray... man weiß ja nie wofür man ihn brauchen kann. Das Essen und die Wasserflasche räumt er dazu und packt schließlich noch eine Wolldecke mit ein, die den Rucksack etwas zustopft, aber es passte schon irgendwie.

Tief atmete er durch. Warum hatte er sich noch gleich auf diese Idee eingelassen?

Er griff nach dem Rucksack und verließ das Zimmer. Licht aus, Türe zu.

"Mutter?"
"Ja Terry? Machst du dich auf den Weg zu deinen Freunden?"
Terry nickte und zog seine Steppweste über den schlichten grünen Pullover, den er noch über dem Hemd trug. Es würde sicherlich kalt werden heute. Dazu hatte er eine bequeme Hose und Lederschuhe an.

"Aber denk daran zum Frühstück zurück zu sein, ja mein Sohn?"
Terrys Mutter hob mahnend den Finger und Terry lächelte.

"Aber natürlich Mutter."
Kurz drückte er sie und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
"Ich liebe dich Mutter. Gott sei mit dir."

Die ältere Frau lächelte liebevoll zu ihrem Sohn auf. Wie groß ihr Baby in den letzten Jahren geworden war.

"Ich dich natürlich auch. Gott sei mir dir Terry."

Damit verließ Terry das Haus, schloß ab und verstaute den Schlüssel sorgfältig in der Hosentasche. Sein Fahrrad stand bereits draussen. Der Speichenreflektor war immer noch defekt. Verdammt das hatte er heute vergessen. Er würde es Morgen reparieren.

Er zog die Riemen seines Rucksackes etwas fester und nahm das Rad um es bis zur Straße zu schieben. Hier sah er sich erst einmal um. Jamie war für gewöhnlich pünktlich. Er blickte auf die Armbanduhr...


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BeitragVerfasst: 24.01.2016 00:01 
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Diesen mal ist Jamie ein wenig spät dran und Terry steht schon auf der Straße. Zuhause weg kommen hatte einfach länger gedauert als geplant. Immerhin sind es kaum 5 Minuten, die sie zu spät ist.

"SORRY!... Ich hab' mich verspätet..." Ruft sie schon aud der Entfernung, radelt dann aber bis zu ihm him, bevor sie weiter spricht.

"Hallo Terry. Sorry. Hat etwas länger gedauert mit meinen Eltern. Bist du fertig?" Fragt sie dann und zubbelt dabei ein Bein ihrer Leggings ein stück nach unten, dass wohl beim klettern verrutscht sein muss.


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BeitragVerfasst: 24.01.2016 15:58 
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Als sie den Friedhof erreicht, geht Dani vom Gas und lässt den Wagen ausrollen, setzt den Blinker und biegt in die kleine Nebenstraße ein die am Rand an diesen entlang führt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit und der Unebenheit der Straße fährt sie kaum mehr als Schritt-Tempo, immer wieder muss sie kleineren Schlaglöchern ausweichen. Trotzdem setzt der Auspuff einmal hart auf der Straße auf, einer der Nachteile von tiefliegenden Fahrwerken. Diese Art von Auto wurde für Highways gebaut, nicht für Feldwege. Trotzdem will sie so weit es geht vorfahren. Ein, zwei Minuten später erreicht sie dann endlich das entsprechende Grundstück, parkt ein paar Schritt seitlich vom Tor.

Das Gebäude sieht dunkel aus, fast düster. Und auf jeden Fall verlassen. Der Garten ist überwuchert, dunkel erheben sich einzelne Bäume gegen den Himmel, der noch gerade so etwas Licht gibt.

"Na gut, dann wollen wir mal." Wie um sich selbst Mut zuzusprechen strafft sie den Körper, schwingt sich aus dem Wagen und streicht sich die Kleidung glatt. Ein Griff zu Handtasche, Colaflasche und Taschenlampe, dann verschließt sie das Auto und prüft obendrein ob sich die Tür noch öffnen lässt. Natürlich nicht, die Elektronik funktionierte wie zu erwarten. Trotzdem war der Reflex da gewesen, vermutlich der Umgebung geschuldet, die alles andere als vertrauenswürdig war.

Dani schaltete die Lampe an und richtete den Strahl auf die Einfahrt des Hauses.
"Dann auf." Ob die anderen schon da waren? Wer genau war eigentlich noch mal auf diese bescheuerte Idee gekommen? Immerhin würde Andy da sein. Ein schnelles Lächeln huschte über ihr Gesicht. Andy war süß. Andy war ihr Ex. Eigentlich ist Andy immer noch süß.

Langsam geht sie auf das Haus zu.


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BeitragVerfasst: 24.01.2016 19:22 
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Jetzt aber los - Andy gibt Gas. Ein leichtes Drehen am Griff lässt einen Ruck durch die Maschine gehen, als er auf die Hauptstraße eingebogen ist. Er genießt die kühle Luft, die ihn nach dem heißen Tag durchs Gesicht weht. Gut, dass Dad und er die kleine Harley wieder hinbekommen haben - die ist älter als du, hatte der mehr als einmal gesagt, also behandle sie mit Respekt. Aber jetzt ist Andy am Steuer und fährt extra noch einen Umweg, einfach weil es sich gut anfühlt.

Als Nick ihm von der Idee erzählt hatte, war er nicht gerade begeistert - es klang schon besser, als er hörte, dass Dani auch dabei sei. Die Kleine ist immernoch heiß, er wusste gar nicht mehr genau, warum es damals nicht mehr lief. Aber vielleicht war genau das das Problem - wenn es nicht gerade um Sport ging, neigte er dazu, die Sachen nicht ganz so ernst zu nehmen. Jedenfalls wissen wohl gar nicht mal so viele von der Sache heute Nacht, und die beiden Nerds, die Nick erwähnte, werde wohl eh nicht auftauchen. Er hatte überlegt, ob er Chris Bescheid geben sollte - aber er und Dani? Wer weiß, er kann ihn ja immernoch anschreiben.

Auf dem Weg durch die Südstadt wird es etwas frischer, hier hat sich die Luft nicht so aufgestaut. Gut, dass er die Trainingsjacke übergezogen hat. In den Taschen stecken sein Handy, ein Sturmfeuerzeug, eine eingepackte Zigarre und ein Flachmann mit Whiskey. Für die letzten beiden Sachen, gerade die Zigarre, würden ihn der Coach, womöglich gemeinsam mit Dad teeren und federn - ach, er würde nur etwas paffen, es ging ja um den Moment, morgen früh in den Sonnenaufgang zu fahren, am besten mit Dani auf dem Sozius. Bei der Vorstellung muss er grinsen. Aber selbst wenn nicht, mittlerweile hat er auch so irgendwie Lust auf die Idee bekommen.

Als er auf die Straße zum Friedhof einbiegt, wird es holprig. Und es klappert. Hatte er die Verkleidungsteile nicht extra nochmal nachgezogen? Er wird langsamer, als ihm endlich das Licht aufgeht. Das Bier! Er hatte letztes Wochenende noch ein paar Dosen Bier in den Seitentaschen versteckt und sie dort vergessen. Darüber hatte er die Wasserflaschen gepackt, die ihm Dad eingeschärft hatte immer mitzunehmen. Wenn du stehenbleibst, brauch entweder die Maschine oder du was zu trinken, hat er gesagt.

Erleichtert lässt er den Motor kurz aufheulen und produziert eine Fehlzündung. Geiler Auftritt. Schade, dass es hier am Friedhof keiner mitkriegt. Die kleine Straße zum alten Haus ist mehr ein Feldweg, aber weit ist es jetzt ja nicht mehr. Ein Auto! Tja, fährt er eben allein in den Sonnenaufgang. Er muss innerlich lachen und äußerlich lächeln, stellt die Maschine ab und ist angekommen.


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BeitragVerfasst: 24.01.2016 20:08 
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Terry warf einen kurzen Blick auf die Leggins und nickte.
"Ja, ich bin fertig. Lass uns fahren."

Er schwang sich auf sein Fahrrad und fuhr ohne extreme Eile, aber zielsicher los in Richtung des Friedhofs.

"Ist dir nicht etwas zu kalt in dem TShirt?" fragte er auf dem Weg und lächelte.
"Es gibt bestimmt keine Heizung in dem alten Haus."


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BeitragVerfasst: 24.01.2016 21:38 
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Der Knall ließ sie aufhorchen. Ein Schuss? Nein, ähnlich, aber kein Schuss. Dani kannte die Geräusche des Schießstandes und das gehörte nicht dazu. Andy´s Moped, grinste sie als ihr der richtige Gedanke kam. Auch der Frontscheinwerfer war jetzt schon zu sehen. Ein paar Schritt auf dem Rasen, so fast auf Mitte zwischen der Straße und dem Haus, blieb sie stehen und drehte sich dem Neuankömmling zu. Die Hand mit der Taschenlampe, die sie rasch noch ausschaltete, locker in die Taille gestützt, den Kopf leicht schräg gelegt, ein Bein gestreckt, das andere leicht angewinkelt. Diese Pose hatte sie unzählige Male vor dem Spiegel geübt und perfektioniert. War zwar Jahre her, aber nun war es ihr in´s Blut übergegangen sich immer passend in Szene zu setzen, völlig unterbewusst inzwischen.

Ja, da kam Andy. Und er sieht immer noch verdammt gut aus. Sie mochte seinen Auftritt, sein Image. Und wie er mit der fetten Maschine hier angeknattert kam war filmreif. Kurzzeitig waren ihr die Geister hier egal.


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BeitragVerfasst: 25.01.2016 16:55 
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Er steigt ab, zieht den Schlüssel ab und hält kurz inne, als er Dani vor dem Haus stehen sieht. Da ist sie ja schon. Dann mal ganz locker bleiben. Fast bedächtig steigt er ab und geht durch die offene Gartentür, dann auf sie zu. "Dani - " stellt er überflüssigerweise fest. "Ist ne Weile her." Irgendwie ärgerte es ihn gerade selbst, dass ihm nichts besseres zur Begrüßung einfiel.


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BeitragVerfasst: 25.01.2016 21:40 
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Jamie wirft Terry einen etwas fragenden Blick zu und übersieht dabei einen kleinen Ast, der auf dem Weg liegt. Fast wäre sie gestürzt, schafft es aber noch ihr Rad zu halten.

"Ist doch Sommer." Antwortet sie dann.
"Und gegen die Gänsehaut von den Gespenstern hilft eine Jacke auch nicht." Nun kichert sie.
"Komm! Wir sind spät dran! Die Anderen sind bestimmt schon da." Damit stellt sie sich in die Pedale und tritt ordentlich rein um schneller zum Friedhof zu kommen. Terry bleibt die Wahl wieder auf zu schließen, oder hinter ihr zu bleiben und die Möglichkeit zu haben, auf ihren beim fahren wackelnden Po zu gucken.


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BeitragVerfasst: 25.01.2016 21:41 
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"...und doch wiedererkannt", setzte sie Andy´s Satz fort und grinste breit. "Dann komm, mein Großer, lass uns reingehen. Du hast ja wohl kaum Angst, mh?", neckte sie ihn. Unbewusst hatte sie ihn "mein Großer" genannt, den alten Spitz- oder Kosenamen den sie während ihrer kurzen Beziehung benutzt hatte. Irgendwie ärgerte sie sich darüber, aber es war zu spät es zu ändern und vielleicht hatte er es gar nicht bemerkt. Oder anders interpretiert. Oder... ach egal, Dani drehte sich schnell weg und ging ein paar weitere Schritte auf das verlassen und dunkel daliegende Gebäude zu. Über die Schulter fragte sie zurück: "Irgendeine Ahnung wie wir reinkommen sollen? Oder rennst Du einfach die Tür ein?"


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BeitragVerfasst: 25.01.2016 23:47 
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Tatsächlich ist die Frage des reinkommens garnicht so einfach:

Das Gebäude scheint an allen Fenstern und Türen mit Brettern vernagelt. Das ist auch in sofern einfach, als es sich um eines dieser typischen amerikanischen Holzhäuser handelt, so dass man die Nägel prima in die Außenwand schlagen konnte.

Von der Straße aus erkennbar ist, dass die Veranda wohl eine Türe haben muss, jedenfalls reichen dort an einer Stelle die zusätzlich angebrachten Bretter bis zum Boden.


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BeitragVerfasst: 26.01.2016 11:46 
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"Vor der Bretterbude? Bestimmt nicht." Vielleicht sollte er wirklich noch schnell Chris anschreiben, dem würde bestimmt etwas einfallen, wie man das ganze etwas spannender machen könnte, ein paar Geräusche ums Haus, solche Sachen. Auch wenn er es sich äußerlich nicht anmerken lässt - sein alter Spitzname erinnert ihn wieder an die gemeinsame Zeit, was war da nochmal gewesen? Komisch, dass er sich gar nicht erinnern konnte.

Aber jetzt ist er hier und folgt Dani auf die Veranda des alten Hauses. "Son Mist, daran hab ich gar nicht gedacht - ich hätte ein Brecheisen mitbringen sollen." Prüfend ruckt er mit der Hand an ein paar Brettern, wie fest sie sitzen, dann sieht er sich um, ob etwas herumliegt, das man zum Aufhebeln zweckentfremden könnte.


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BeitragVerfasst: 26.01.2016 12:24 
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Mit ein bisschen rütteln findet man natürlich auch ein Brett, das nicht gar so fest sitzt. Der Garten bietet ein bisschen Klaubholz, das aber vermutlich zu morsch ist, um es als Hebel zu nutzen. Dazu kommen ein paar Coladosen und was Leute eben sonst so von der Straße rübergeworfen haben und nie jemand weggeräumt hat. Ja, ein Brecheisen wäre ideal...


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BeitragVerfasst: 26.01.2016 15:18 
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Terry entscheidet sich dafür hinter her zu fahren. Ob das an Jamies interessanter Rück-Ansicht liegt oder eher daran, das er nicht so schnell ist wie sie lässt er dabei nicht wirklich raushängen.

Doch irgendwann erreichen auch die beiden Radler das Haus. Terry erschaudert leicht, als er das Fahrrad abstellt und abschließt.

"Unsere Mitschüler sind schon da."

Er deutet auf Auto und Motorrad, schaut dann aber zu dem Haus und mustert es interessiert.

"Ich habe es noch nie von so nahem gesehen."


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BeitragVerfasst: 26.01.2016 17:11 
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Auch Jamie läuft beim Anblick des verlassenen Hauses ein kalter Schauer über den Rücken. Warum genau hatte sie sich noch darauf ein gelassen? Eigentlich war sie sich doch sowieso sicher, nur hier zu sein, damit die coolen Kids sich auf ihre Kosten amüsieren können. Doch eigentlich weis sie auch, warum sie hier ist. Die wage Hoffnung vieleicht doch ein bisschen dazu zu gehören.
Doch dazu darf sie in diesen Nacht keine Angst zeigen.

"Ist nur ein altes Haus. Gehört wenn du mich fragst schon lange abgerissen." obwohl sie versucht locker zu klingen kann Terry doch ihre Anspanung hören.
Schnell ist das Rad abgeschlossen und der Rucksack geschultert... Und dann geht es zum Haus, vor dem schon zwei der Anderen stehen.
"Hallo. Ich hoffe wir stören nicht." In gedanken setzt sie noch ein '...ihr Turteltäubchen.' hinzu. Das aus zu sprechen traut sie sich dann aber doch nicht.


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BeitragVerfasst: 26.01.2016 21:24 
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"Früher hättest Du einfach zugepackt, nicht so gejammert", foppt sie ihn weiter. "Aber vielleicht sollten wir lieber ein Fenster an der Rückseite öffnen, sonst haben wir gleich noch diese Nacht den Sheriff an der Backe."

Gerade will sie sich zur Seitenwand des Hauses begeben, als ihre Mitschüler angeradelt kommen. "Wo wir gerade von Angst sprachen... die Freakshow ist da. Fehlt nur noch Nick." Sie grinst Andy zu und wartet, bis die beiden Neuankömmlinge ihre Räder angeschlossen haben und zu ihnen herüberkommen. Eigentlich hatte sie weder mit Terry noch mit Jamie ein Problem, genau genommen hatte sie mit den beiden wenig zu tun gehabt und kannte sie mehr oder weniger nur aus einzelnen Geschichten, die über sie kursierten. Die wenigsten davon waren schmeichelhaft. Und so hatte sich Dani ihre eigene Meinung gebildet, aus zweiter Hand quasi.

"Hey", ruft sie den beiden entgegen. "Wer von Euch hat an das Brecheisen gedacht?"
Den Kommentar über das "Stören" ignoriert sie geflissentlich.


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BeitragVerfasst: 26.01.2016 21:50 
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Registriert: 25.01.2015 22:30
Etwas verwirrt blickt Terry zu Jamie.
"Also... ich habe kein Brecheisen dabei, du?"

Er überlegt und schaut zu seinem Fahrrad. Eine Fahrradpumpe... hm nein. Die ist ja nur aus Plastik.


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BeitragVerfasst: 26.01.2016 22:07 
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"Klar! Ich hab drei stück in meinem Kofferraum.... Oh, warte... Ich bin ja garnicht mit dem Auto hier... Habt ihr euch die Rückseite schon angesehen? Vieleicht ist da ja eine Öffnung."

Hoffentlich nehmen die anderen das jetzt nicht als Angriff auf. Sie hatte nur versucht einen lockeren Spruch zu machen... Irgendwie muss sie dass wohl noch üben.


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 01:18 
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Registriert: 04.02.2015 18:52
Kurz dachte Dani an den Radschlüssel den sie im Kofferraum hatte. Zumindest hatte sie ihn vor 2 Jahren kurz gesehen, als ihr Dad ihr den Ersatzreifen gezeigt hatte. Sollte sie ihn holen? Nein, das wäre nur der halbe Spaß. Lieber würde sie dabei zusehen, wie Andy sich einen Weg hinein kämpfte. Außerdem brauchten Jungs das manchmal: Sie mussten einfach zeigen, dass sie Probleme selbst lösen konnten. Dann platzten sie immer so vor Stolz und Dani konnte mit einem Augenklimpern ein ´oh mein starker, starker Held´ säuseln...

So beließ sie es bei einem fragenden Blick in die Runde und hielt sich dezent zurück.


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 01:47 
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Registriert: 23.04.2007 13:13
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Just in diesem Moment radelt endlich auch Nick heran und schafft es damit noch bevor es richtig Dunkel wird. Aber es dämmert schon. Etwas außer Atem steigt er vom Rad und ruft schon von weitem. "Bin ich zu spät? Tut mir leid, tut mir leid!" Dann kommt er näher. Man sieht seiner Haltung an, dass er sich unwohl fühlt und lieber wo anders wäre.

Als er näher kommt fragt er: "Und? Habt ihr schon irgendwelche Geister... WAAAAAH!!! WAS IST DAS!?" Völlig entsetzt starrt er in ein dunkles Gebüsch und weicht rücktwärts davor zurück. "WEG VON MIR! WEG! WEG! ... LASS MICH! HIIILFEE!"

In dem Moment stolpert er über irgendwas und fällt hin. Er rappelt sich panisch noch mal auf, doch plötzlich packt er sich an den Hals und versucht irgendetwas von seinem Hals weg zu kriegen. Als hätte ihn da jemand gepackt. Und obgleich kein Angreifer zu sehen ist, sehen seine entsetzten Freunde im Dunklen, wie plötzlich Blut aus Nickys Hals hervorspritzt. Mit einem entsetzlichen Gurgeln stürzt er wieder zu Boden, fällt auf sein Gesicht, zuckt noch einmal und bleibt dann reglos liegen.


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 07:10 
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Jamie war gerade dabei die Fenster im Obergeschoss zu begutachten, als Nick auftaucht. Freundlich winkt sie ihm zu. Nick gehört zwar irgendwie zu den coolen Jungs, hat sie bisher aber kaum geärgert und dass macht ihn gleich sympatisch... doch dann plötzlich scheint er angegriffen zu werden... BLUT! DA IST BLUT!!! Vom einem zum anderen Moment beginnt ihr Herz zu rasen und die sonst so kopfgesteuerte und rational denkende Jamie wird plötzlich ganz zum kleinen Mädchen, dass einfach nur da steht und panisch zu kreichen beginnt.


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 10:39 
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Jamie wird bei ihrem Eintreffen mit einem unwirschen Blick bedacht, und auch Jamies Auftritt löst bei Andy keine Begeisterung aus. "Vielleicht nehm ich ja dein Fahrrad als Brechstange, Klugscheißer. Was meinst du?" Allerdings hat der Vorschlag etwas für sich, auch wenn er das ihm gegenüber nicht zugeben würde. Also geht Andy mit einem "Mal sehn, obs eine Hintertür gibt" um das Haus herum. War sicher besser, das zu prüfen, bevor es ganz dunkel war. An eine Taschenlampe hätte er aber auch mal denken können, wirklich.

Sobald er um die Ecke verschwunden ist, zieht er im Gehen sein Handy aus der Tasche und schickt eine Nachricht an Chris: Lust auf Nerderschrecken im Spukhaus? Dann würden die beiden Störenfriede sicherlich bald verschwinden. Die Ankunft von 'Nick' bekommt er so nicht mit.


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 12:25 
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Registriert: 10.05.2004 21:30
Wohnort: Hannover
Auf der Rückseite befindet sich eine weitere Tür - jedenfalls sieht es danach aus, denn auch hier sind die Zugänge komplett vernagelt, aber eben an einer Stelle bis zum Boden runter.


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 12:29 
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Registriert: 21.06.2010 20:58
Auch hier sieht sich Andy nach einem potenziellen Hebel um und wirft sich dann probeweise gegen die Bretter - vielleicht sind sie ja morsch oder nicht allzu dick.


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 17:05 
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Registriert: 25.01.2015 22:30
"Heilige Mutter Gottes!" entfährt es Terry, der entsetzt das Schauspiel bei Nick betrachtet. Mit kurzem Seitenblick auf die kreischende Jamie rennt er los und geht neben "Nick" gleich auf ein Knie herunter.

"Nick? Nick hörst du mich?"

Vorsichtig, um nicht in das Blut zu fassen, stößt er Nick an und zieht gleichzeitig ein großes Stofftaschentuch aus seiner Jackentasche und versucht das irgendwie auf die vermeidliche Wunde zu legen. "Nick" hört ihn irgendetwas hektisch leise Murmeln. Irgendetwas in der Art von: "Herr im Himmel hilf ihm..."


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 19:14 
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Registriert: 04.02.2015 18:52
Nick war nie für eine besonders ausgeprägte Art von Humor bekannt gewesen, um so unvorbereiteter traf Dani seine Reaktion. Mit etwas verstörtem Gesicht und zwei Schritten zurück verfolgte sie den ´Angriff´ und wollte es zuerst als schlechtes Laienspiel abtun, bin das Blut anfing zu spritzen und ohne groß darüber nachzudenken stimmte sie in Jamies Gekreische ein.

"Pass nur auf, Terry", rief sie mit vor Aufregung heller Stimme ihrem Mitschüler zu. Dann - nur zur Sicherheit - folgte noch ein "ANDY!"


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BeitragVerfasst: 27.01.2016 19:37 
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Registriert: 21.06.2010 20:58
Gerade als er sich die Schulter reibt und gleich noch einmal ansetzen will, hört Andy den Schrei. Er hält inne, mehr verblüfft denn besorgt. Dann hört er Dani nach sich rufen und setzt sich in Bewegung, um das Haus zu joggen. Wenn möglich, läuft er jetzt an der anderen Seite vorbei, sodass er das Haus schließlich einmal umrundet. "Dani!! Was ist los?" ruft er, noch bevor er um die Ecke kommt.


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