Kaiser-Reto-Pokal

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 09.06.2018 01:12

Swafnir zum Gruß!

Mit Bedauern teilt die Vereinsleitung von Rasenballsport Niedergoblinheim mit, dass es heute nicht gelungen ist, die Scharte aus der ersten Niederlage in Jahrzehnten gegen Ruhmreich Nostria neulich auszuwetzen. :oops:

Vielmehr gewann RB Niedergoblinheim heute nur knapp und mit Glück 2:1 im Freundschaftsspiel gegen Al'Muyan Mherwed.
Trainer Jurge Leomarsson zeigte seine bekannte sauertöpfische Miene.

Buchmacher in Gareth rechnen bereits mit Aus in der Vorrunde.

Der Aventurische Bote und die Nostrische Kriegsposaune werden hoffentlich am Ball bleiben. Wir freuen uns auf das Kaiser-Reto-Pokal-Eröffnungsspiel zwischen Al'Muyan Mehrwed und den Festumer Füchsen.

Hacketau!

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 14.06.2018 22:49

Das Spiel um den Kaiser-Reto-Pokal ist eröffnet!


Im Auftaktspiel siegten heute vor heimischer Kulisse die Festumer Füchse souverän und hochverdient über Al'Muyan Mherwed. Die Mannschaft des Kalifen, angetan in Kaktusgrün, spielte schnell und mutig los, doch die routinierten Füchse gingen schnell in Führung. Mit der Zeit verließ die Gäste die Kraft, was die Festumer ausnutzen konnten. Neidhammel verbreiteten natürlich sofort wieder Gerüchte, die Festumer hätten sich mit Elixieren aus der Halle des Quecksilbers gestärkt, aber das ist wie immer pure Verleumdung.

(Stimme aus dem Vereinsvorstand der Füchse dazu, entrüstet: "Sowas macht vielleicht Roter Pelz Gerberviertel. Wir machen sowas nicht, bei Hesinde. Das haben wir nicht nötig. Unsere Sportlerinnen und Sportler sind einfach so gut.")

Was aber, mögen sich nun einige fragen, mag seine Hoheit den Kalifen bewogen haben, eine eigene Immanmannschaft ins Leben zu rufen? Vermutungen gehen dahin, dass almadanische Sklaven aus dem Emirat Amhallassih mit ihrer Begeisterung für Skorpion Punin auch ihre neuen Herren anstecken konnten. Gerüchten zufolge sollen einige Streiter des Kalifen auch in Punin in die Grundzüge des Spiels eingewiesen worden sein (möglicherweise noch zu Kaiser Selindians Zeiten und unter der Schirmherrschaft von dessen Ehefrau, der Kalifentochter). Aufschneider unter den Gerüchtestreuern behaupten sogar zu wissen, sie hätten dort allesamt nur auf der Ersatzbank gesessen.

Andere Vermutungen gehen dahin, der Kalif reagiere nur auf das unerwartete Aufblühen des Immanspiels in Al'anfa und wolle den Erzfeinden auch auf diesem Gebiet mittelfristig eine gehörige Abreibung verpassen.

Wir wünschen allen Teilnehmenden ein fröhliches und verletzungsfreies Turnier und freuen uns auf das erste Spiel des morgigen Tages, das zwischen Kaucatan Kemi und der ersten von mehreren Mannschaften aus der Schwarzen Perle des Südens ausgetragen werden wird: Ulfharts Unverzagte.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 15.06.2018 19:33

Preiset die Schönheit, immaninteressierte Bruderschwestern!

Im ersten Spiel heute trafen sich Kaucatan Kemi, eine von vielen überraschend eingetroffenen südaventurischen Mannschaften, und Ulfharts Unverzagte aus Al'anfa.

Die Kemi mussten auf ihren Stürmer Mosalahtep verzichten, der in einem Spiel der Heldenliga der Goldenen Allzianz kürzlich verletzt wurde. Ihren Gegnern dagegen fehlte klimabedingt "Beißechse" Ssu'Arr'Rezz und musste durch einen menschlichen Mitspieler ersetzt werden. Oder sollte, wie von einigen gemutmaßt, der Schule der Variablen Form zu Mirham eine spektakuläre Verwandlung gelungen sein?

Den Al'anfanern war Weiß als Kleidungsfarbe zugelost worden, und die Kemi spöttelten schnell, das sei ja - bei Marbo! - die Farbe der al'anfanischen Kriegsflagge (weißer Rabe auf weißem Grund).
Der Spott rächte sich jedoch, denn dem Aufgebot eines reichen Grandenhauses zeigten sich die tapfer kämpfenden Kemi am Ende nicht gewachsen, und mussten geschlagen - wenn auch knapp - vom Platz gehen.

Im zweiten Nachmittagsspiel kämpften die Khunchomer Klingen gegen Arania Zorgan. Die Aranier brauchten eine Weile, um in Schwung zu kommen, und mitgereiste Matrosen aus der Stadt am Mhanadi witzelten bald, ihre nördlichen Nachbarn seien eben dran gewöhnt, von einer Dame mit Reitgerte angetrieben zu werden; ohne das liefe bei denen nichts.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich die Partie jedoch so, wie man es von einem ordentlichen Immanspiel gewohnt ist, mit Faustschlägen, Ringkämpfen, Knochenbrüchen und vom Platz getragenen Schwerverletzten. Die Khunchomer hatten sich verfrüht müde gelaufen, und auch die Konzentration ließ nach, was den Zorganern einen knappen Sieg ermöglichte.

Derzeit werden Blut und Zähne aufgewischt. Wir freuen uns nunmehr auf das Abendspiel mit dem Top-Favoriten Skorpion Punin.

Hacketau!
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 15.06.2018 23:04

Boron zum Gruß zu später Stunde!

Wer das Abendspiel zwischen Skorpion Punin und der Privatmannschaft von Don Rezzan Zornbrecht (informell "Zornbrechts Bluthunde" genannt) nicht verfolgen konnte, hat ein packendes Spiel auf höchstem technischem Niveau verpasst, bei dem von Anfang bis Ende mal die eine und mal die andere Mannschaft vorne lag.
Alle Punkte für die in Blutrot spielenden "Bluthunde" erzielte Ausnahme-Stürmer Cordano Rondraldo.
Die Puniner, denen etliche Buchmacher den Pokalsieg zutrauen, hätten vielleicht ein besseres Ergebnis erzielen können, hätte nicht ein Trainerwechsel im letzten Moment Unruhe in ihre Aufstellung gebracht, als Trainerin Leoproteggia sich vor wenigen Tagen entschlossen hat, zum neu gegründeten Konkurrenzverein Rohajatreu Punin zu wechseln.
Manche wittern dahinter eine al'anfanische Intrige.
Dennoch sangen die Fans weiter laut und boron-ungefällig ihre Hymne: "Der Skorpion, der schafft das schon!"

Woher aber, so darf man fragen, kommt die plötzliche Popularität des Immanspiels in Südaventurien?

Kladjbasen und -basziber verbreiten die verschiedensten Theorien. Aus Brabak etwa hört man, die Heldenliga der Goldenen Allianz, ins Leben gerufen von Hammerfaust Brabak, um eben jene Allianz zu stärken, habe die Welle von Vereinsgründungen in Meridiana ausgelöst, und in Al'anfa habe man die Neuerung aus dem Königreich am Kap voll Neid kopiert.

Patriotische Mittelreicher verweisen auf Hal-Getreu Hôt-Alem, die angeblich längstbestehende Mannschaft des tiefen Südens, die sich allerdings in diesem Jahr nicht qualifizieren konnte.

Relativ glaubwürdig erscheint, dass Kor-Geweihte, die von Kriegen und Missionsarbeit in Mittelaventurien zurückkehrten, das Immanspiel von dort mitbrachten und populär machten, um junge Leute an das Kämpfen in Formation und mit Hieb- und Stangenwaffen heranzuführen. Zumal bei all der Wildheit, Leidenschaft und Kampfeswut, die mit einem guten Immanspiel einhergehen, wenn man den thorwalschen Erfindern glauben mag.

In Al'anfa dagegen erzählt man sich, Rezzan Zornbrecht habe beim Lesen eines Buchs über seine thorwalschen Vorfahren seine Liebe zum Spiel mit Esche und Kork entdeckt und spontan beschlossen, die beste Immanmannschaft Aventuriens aufzustellen. In kurzer Zeit seien andere Grandenhäuser diesem Vorbild gefolgt und hätten ebenfalls richtig Geld ausgegeben, um Talente anzuwerben. Eine eigene Immanmannschaft sei in der Schwarzen Perle mittlerweile ebenso ein Statussymbol wie die eigene Galeere oder ein Haus auf dem Silberberg.

Böse Zungen behaupten jedoch, die Imman-Förderung sei eher aus der Not geboren, denn aufgrund ausbleibenden Kriegsglücks mangele es in Al'anfa seit geraumer Zeit an Kriegsgefangenen, die man zu richtig guten Gladiatoren ausbilden könnte. Imman solle ersatzweise die Schaulust der Fanas befriedigen.

Wie dem auch sei - die erste und prominenteste teilnehmende Mannschaft aus der Schwarzen Perle hat heute gespielt. Die gesamt-städtische Auswahl, auch "Al'anfa All-Blacks" genannt (der Name entstammt möglicherweise einer uthurischen Sprache, führen die All-Blacks doch auch vor jedem Spiel einen waldinsulanischen Kriegstanz auf), war leider disqualifiziert worden. Es gab Vorwürfe, ihre Schläger, in Form von Rabenschnäbeln aus Ebenholz, seien verbotenerweise geweiht.

Abschließend ein Wort von unserem großen Förderer, Don Rezzan Zornbrecht, der aventurienweit viel für das Immanspiel tut:
Seidene Unterhosen und weitere Fanartikel, entworfen von Cordano Rondraldo, sind in allen Niederlassungen Zornbrechts erhältlich!
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 16.06.2018 21:01

Preiset die Schönheit, liebe Bruderschwestern, inmitten eines weiteren spannenden Spieltags!

Im ersten Spiel heute standen die Kusliker Kavaliere auf dem Platz, die renommierteste und bei Buchmachern am höchsten dotierte der qualifizierten Mannschaften aus dem Horasreich.
Ihre ewigen Konkurrenten von Bosparan Vinsalt waren schon in der Qualifikation überraschend Skorpion Punin unterlegen, und scheiterten letztendlich an einer thorwalschen Mannschaft (immerhin die Erfinder dieser wundervollen Sportart), nämlich Pottwal Prem. Gerüchten zufolge überlegt der Stadtrat Vinsalts seit dieser Enttäuschung, sich vom Immanspiel abzuwenden und statt dessen verstärkt die ebenfalls beliebten Wagenrennen zu fördern. Ein größerer Auftrag bei der Stellmacherei Ferrara-Eisenherr soll bereits eingegangen sein. Manche behaupten sogar, die Wiedereinführung von Gladiatorenspielen nach altbosparanischem Brauch sei angedacht.

Als Gegner hatten die Kavaliere die exotischste Mannschaft dieses Turniers: Die Nummer 1 Immanmannschaft von Uthuru aus Porto Velvenya. Es hatte im Vorfeld Bestrebungen gegeben, sie als Außeraventurische zu disqualifizieren, jedoch konnte niemand eine Bestimmung zum Thema Außeraventurische in den noch von Kaiser Reto höchstselbst stammenden Regularien entdecken.

Chancen hatte den Uthuriern im Vorfeld keiner eingeräumt, und sie mussten sich auch erwartungsgemäß geschlagen geben, obwohl die Kavaliere nur recht lässig über den Platz trabten. Aufsehen erregten sie eher durch exotische Spieler und Spielerinnen, darunter drei junge Frauen mit lindgrüner Haut. Auf die Frage, ob das ihre natürliche Hautfarbe sei, entgegnete eine: "Natürlich nicht. Das kommt von unserem Sonnenschutzmittel. Normalerweise sind wir olivgrün."
Deutlich hörbar war an dieser Stelle ein Ausruf aus einer Gruppe thorwalscher Schlachtenbummler, die auf das folgende Spiel warteten: "Die spinnen, die Al'Anfaner!"

Ganz besonders flogen die Herzen der Zuschauer aber dem Maskottchen der weitgereisten Uthurier zu, einer uthurischen Wonga-Wonga, auch Hüpf-Echse genannt. Das Tierchen ähnelt einem Echsenmenschen, ist jedoch nur truthahngroß, mit graugrüner Schuppenhaut und Schmuckfedern an Schwanz und Armen. Mit seinen scharfen Zähnen, den langen Krallen an den Fingern und einer krummdolchartigen Sichelklaue an jedem Fuß hätte es zarte Gemüter erschrecken können. Dass es sich jedoch hüpfend fortbewegte anstatt schreitend wie ein Mensch oder Vogel machte es zur komischen Figur. Außerdem hatten die Porto Velvenyer ihrem Maskottchen zum Schutz vor der Kälte einen gelbgrünen Wollanzug übergezogen. (Sie versicherten allen Interessierten außerdem, die Krallen seien stumpf gefeilt.) Das Tier soll ein erwachsenes Weibchen sein und hört auf den Namen "Roo".

Im zweiten Spiel des Tages traf die erste der teilnehmenden Mannschaften aus dem Imman-Mutterland Thorwal, nämlich Hjaldinga Olport, auf Don Amatos Gladiatoren, die Privatmannschaft der Paligans aus Al'anfa.
Man konnte gespannt sein, was der beste und beim Volk beliebteste Ausrichter von Arenaspielen aus seinem Ludus hervorgezaubert hätte. Jedoch war es Don Amato offenbar nicht gelungen, den alternden Superstar unter seinen Gladiatoren zu reaktivieren, der vor Jahren noch unter dem Künstlernamen "Die Hand Borons" aufgetreten war, und so kamen die Al'anfaner nicht über ein Unentschieden hinaus.
Gleiches gilt natürlich für die Olporter, die sich vor einem mit Runen angemalten, hörnerhelmbewehrten Publikum, das sich so sehr in Trance klatschte dass es nur noch zu unartikulierten Lautäußerungen fähig war, vermutlich auch mehr erhofft hatten.

Im zweiten Nachmittagsspiel unterlag Hochgebirge H'Rabaal, kaum verwunderlich, Orkan Thorwal. Dabei musste H'Rabaal mit seiner C-Mannschaft antreten, da die vereinsbestimmenden Echsenmenschen klimabedingt auf die Anreise verzichtet hatten.
Durch den Vereinsnamen der Südaventurier inspiriert verkündete der im Publikum sitzende Söldnerführer Albrax von Waldstein, er wolle mit seinen Kor-Knaben sogleich (was nach zwergischen Maßstäben bedeuten könnte: innerhalb der nächsten 30 Jahre) auch eine Immanmannschaft gründen. Angedachter Name: Erzgebirge Amboss.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 16.06.2018 23:59

Im Abendspiel konnten Freunde des Immansports heute eine Mannschaft aus der Imman-Hochburg Gareth bewundern: Mantikor Meilersgrund fegte die auf Kosten des Handelshauses Stoerrebrandt neu gegründeten und angereisten Port Stoerrebrandt Gefahrensucher routiniert und entschieden vom Platz.
Kommentar von Handelsmagnat Emmeran Stoerrebrandt: "Investitionen in Imman lohnen sich nicht."

Etwas alberne Gerüchtestreuer, darunter womöglich eine Schelmin, behaupten, nach dem Spiel hätten sich SpielerInnen und Fans von PSG zufällig in eine Kneipe zurückgezogen, wo thorwalerbedingt gerade das Bier knapp wurde. Der Konflikt um die Mangelware soll aber nach kurzem, kryptischem Disput ("Bist du ein - Gefahrensucher? Da hast du ja nochmal Glück gehabt.") mit Hilfe einer Bierkutscherei entschärft worden sein.
Bier aus Festum! Das ist was fürs Fest!


Wir freuen uns nun auf die Spiele des morgigen Tages, besonders auf das erste Spiel des Titelverteidigers Rasenballsport Niedergoblinheim.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 17.06.2018 19:47

Hallo mal wieder und preiset die Schönheit an einem weiteren ereignisreichen Imman-Tag!

Im ersten Spiel heute konnte Gareth wieder jubeln, gewann doch diesmal die zweite teilnehmende Mannschaft aus der Kaiserstadt: Kieferbruch Südquartier.
Ihnen unterlagen die phexgläubigen Spieler und Spielerinnen von Corapia Chorhop, die, wie es in ihrer Glücksspielstadt Brauch ist, unter der Stadtbevölkerung ausgelost worden waren. Wohl dank göttlicher Fügung saßen dennoch nur ein Einbeiniger, ein zahnloses Mütterchen mit Gehstock und eine korpulente Dame mit Augengläsern auf der Ersatzbank. Die Feldspielerinnen und -spieler wirkten alle durchtrainiert. Einige versuchten allerdings, darum zu feilschen, wie viele Punkte ein Tor bringe.
Gegen Ende des Spiels kam es zu einem Tumult, als der Ball in die Ersatzbank der Chorhoper flog und die dort wartenden Spielerinnen und Spieler darauf bestanden, der gehöre jetzt ihnen und werde ohne hohes Lösegeld nicht herausgegeben. Die Lage konnte auf dem Verhandlungsweg geklärt und das Spiel abgeschlossen werden. Ob dafür Geld geflossen ist, wurde nicht bekannt.

Überrascht nach der Niederlage, zeigten die Chorhoper sich dennoch optimistisch, dass der Glücksgott ihnen hold sei. Immerhin seien ihre nächsten Gegner Edelmut Andergast (mit denen sich aufgrund der Andergaster Kassenlage sicher verhandeln lassen werde) sowie Hammerfaust Brabak, die vor einiger Zeit zu Hause gegen einen mittelaventurischen Dorfverein haushoch verloren hätten. Das Blatt werde sich also wenden, die Kugel rollen, und Chorhop den Pokal erringen. Ganz sicher.

Im zweiten Nachmittagsspiel erlitt Titelverteidiger Rasenballsport Niedergoblinheim erwartungsgemäß eine peinliche Niederlage gegen Chirakah Drôl. RB spielte, wie man es von einem kleinen Dorfverein erwarten konnte: Offene Räume, peinliche Fehlpässe, nachlässige Abwehr; einige hielten die Schläger verkehrt 'rum.
Aus dem Publikum ertönten immer wieder Rufe wie "Nun lauf doch, du Napfschnecke!", "Links ist alles frei!", oder "Da steht aber keiner, du Blindfisch!".
Trainer Jurge Leomarsson musste nach dem Spiel eingestehen: "Das is scho' auch sozusagen eine Niederlage für uns."
Buchmacher rechnen mit Aus in der Vorrunde.

Die Gerüchteküche brodelt, woran es gelegen haben könnte. Im Verdacht steht das Mannschaftsessen, das vor dem Spiel eingenommen wurde. Gemäß dem Mannschaftsmotto "Je besser die Immanmannschaft, desto schlechter das Essen. Das hält die Krieger bei schlechter Laune." (Trainer Jurge Leomarsson soll diese Weisheit aus Thorwal mitgebracht haben) werden den Spielern immer wieder ungewöhnliche Kreationen in den Vereinsfarben vorgesetzt. Diemal hatte offenbar jemand Maisbrei beschafft, offenbar zur Einstimmung auf die Chirakahs, der mit roten Beten und Brombeermarmelade kredenzt wurde. Eine gewagte Kombination, die möglicherweise einigen Spielern nicht so gut bekommen ist.

Während auf den Rängen die abgekauten Fingernägel aufgefegt werden freuen wir uns nun auf das Abendspiel zwischen Edelmut Andergast und Hammerfaust Brabak.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 17.06.2018 23:32

Das Abendspiel zwischen Edelmut Andergast und Hammerfaust Brabak endete überraschend unentschieden, hatten die Meridiana-Thorwaler aufgrund ihrer kulturellen Bindung ans alte Mutterland doch als die klaren Favoriten gegolten.

Anfangs fehlte den Andergastern noch der Biss, was daran gelegen haben mag, dass die Regeln des Turniers es verbieten, Orks, Halborks oder Goblins aufzustellen. Die Brabaker gingen zunächst in Führung, setzten aber nicht energisch genug nach. Als dann in der zweiten Hälfte der Spielzeit jemand aus dem Publikum etwas von "Brabakudas, Plattfische, Fischköppe" ins Getümmel rief, kam Leben in die Mannschaft aus den Bergen. Sie legten eine Gangart zu und schwangen ihre Schläger aus echtem Steineichenholz wie die Holzfäller (was etliche vermutlich im Hauptberuf auch sind). Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten.

Zum am häufigsten umgehauenen Spieler der Partie brachte es der Brabaker Nejmar Nejmarsson, der trotzdem bis zum Ende durchhielt. Das Ergebnis kommentierte er so: "Für Leute, die das Rudern an Flößen üben, haben diese Andergaster doch ganz schön was drauf. Das wohl, bei Swafnir!"

Gerüchte, die Magierakademie Brabak habe einige altgediente, verdiente Spielerinnen und Spieler heimlich durch Quitslinga-Dämonen ersetzt, was das Ergebnis erkläre, wurden von brabaker Seite entrüstet zurückgewiesen. "Warum sollten die denn sowas tun?" hieß es. Andererseits: Brauchen dämonenbeschwörende Nekromanten denn wirklich einen Grund?

Mit dieser philosophischen Frage verabschieden wir uns für heute und freuen uns auf den morgigen Spieltag, wo der zweite teilnehmende festumer Verein antreten wird. Preiset die Schönheit!
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