Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Für alles, was uns sonst noch so interessiert.

Trainierst du Kampfsport/Kunst ?

Ja aber nur aus Fitnessgründen
1
2%
Ja nur wegen Selbstverteidigung
3
6%
Ja des Spaßes wegen
18
35%
Habe ich mal gemacht aber jetzt nicht mehr
26
50%
Nein das ist mir zu viel Gewalt
0
Keine Stimmen
Nein ist komplett unnötig
4
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 52

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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Caelagor » 16.08.2017 14:34

Aughynia hat geschrieben:
16.08.2017 09:50
Ich bin wohl die Threadnekromantin?
Ja, aber eine erwünschte. Mich interessiert jeder neue Beitrag hier :)

Willkommen im Forum :cookie:

Was für einen Karate-Stil übt ihr denn aus, wenn man fragen darf? @Aughynia @Assaltaro
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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 16.08.2017 14:37

Also angefangen habe ich mit Shotokan und mache es nebenher auch immer noch etwas, wenn ich meine Eltern besuche.
Seit zwei Jahren widme ich aber die meiste Zeit einem sehr neuen Stil, namentlich Heiwa Kenpo Karate. Da es noch sehr unbekannt ist, verweise ich mal besser auf unsere Seite, die aber auch noch nicht vollständig ist.
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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 16.08.2017 14:39

Judo, so mit 6-8 Jahren, glaube ich.

Kurz vorm grünen Gürtel habe ich dann wieder aufgehört, wobei ich gar nicht mehr so recht weiß, warum..

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Ungelesener Beitrag von Aughynia » 16.08.2017 15:10

Bei mir ist es ausschließlich Shotokan. Ich lebe in der Pampa, da gibt es glaube ich, sogar nichts anderes. :) Nein ernsthaft, ich weiß es wirklich nicht, aber bis jetzt habe ich hier nur von Shotokan gehört.

@Assaltaro wenn ich mich richtig einschätze, wird es bei mir erst einmal auch nicht mehr als orange werden ...

@Caelagor danke für das Willkommen. :) Im Moment lese ich einfach nur mal mit. Forenabenteuer interessieren mich auch, aber ich habe da noch keine Spielersuche entdeckt. Und jetzt gerade habe ich sie im Thread Spielersuche gefunden und nicht bei den Forenabenteuern, wer hätte das gedacht? :lol: Offtopic Ende.

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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Caelagor » 16.08.2017 15:51

@Assaltaro Das sieht interessant aus - ganz anders als das was ich früher gemacht habe.

@Gorbalad Wenn man sich mit den Leuten so unterhält scheinen die meisten schonmal Judo gemacht zu haben ^^

@Aughynia Wir hatten einmal jemanden aus dem Shotokan da (ein Freund meines ehemaligen Lehrers). Nach dem was er an Techniken und Übungen gezeigt hat (sehr kraftvolle, laute Techniken; einarmige Liegestütze und ähnliche Späße) und was ich so über Shotokan gehört habe hat das Training sehr viel mit Kraft und Kondition zu tun. Ist das für den Stil üblich oder nur in diesem Fall so?

Achso, was Forenabenteuer angeht schaust du vielleicht mal im Discord vorbei, da gibt es paar Forenabenteuer-Süchtige habe ich gehört *duck und weg*
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Ungelesener Beitrag von Aughynia » 16.08.2017 17:21

@Caelagor ich bin eigentlich ein ziemlicher Leichtgewichtsfloh :censored: und habe nicht den Eindruck, dass ich viel Kraft einsetzen muss. Kondition ja, Koordination definitv ^^ und Körperspannung auch. Als kraftvoll würde ich mich aber ganz sicher nicht bezeichnen, laut auch nicht :lol: und einarmige Liegestütze würde ich wahrscheinlich nicht wirklich viele schaffen. Ich habe mehr den Eindruck, dass man seine Kraft gut und gezielt auf einen Punkt oder in einer Aktion konzentriert, die eben auch mal kompliziert sein kann (subjektiv für mich, für andere vielleicht auch nicht). Es kommt sicher aber auch darauf an, ob man viel an Wettkämpfen teilnimmt und da viel reißen will. Den Ehrgeiz habe ich nicht. Dann kommt es vielleicht auch auf den Trainer an? Ich finde Kampfsport für mich zur Selbstverteidigung nützlich und auch einfach als Sport "cool". Darum wollte ich es einfach mal testen. Und außerdem, wenn man so von Jungs gefragt wird, was man an Sport macht und kann sagen "Karate, orangener Gurt", hat das schon was. :P Aber das war jetzt nicht wirklich der Grund, der Flirtfaktor ist nicht sooooo gewaltig. :censored:

Ob man bei den höheren Prüfungen mehr Kraft braucht, weiß ich nicht, aber bis jetzt komme ich auch gut ohne viel Kraft aus. Ich kann mir vorstellen, dass das jetzt für einige Jungs enttäuschend ist. "Shotokan können auch die Mädchen? Buuuuuh!" oder so. Aber da sollte man sich auch nicht täuschen. ^^

Tja also, wenn man mich lässt, poste ich ganze Bücher, darum ENDE. :cookie:

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 16.08.2017 17:23

Wir sind doch nicht süchtig.

Was Shotokan betrifft: Ja sie sind sehr kraftvoll und Kondition sollte man eigentlich immer haben als Kampfsportler. Was die Kraft betrifft ist das aber nicht unbedint Muskelkraft, sondern Schnellkraft. Beim richtiger Ausführung der Techniken kommt die Kraft aus der Beschleunigung, wir hatten die nie übermäige Muskelprotze drin. Mein Trainer hat sogar furchtbar gerne über die reinen Fitnessstudio-Geher hergezogen, die viel Kraft haben aber nicht wissen damit umzugehen.
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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.10.2017 22:44

10 Jahre Judo

Gemacht auch "wegen umzur Selbstverteidigung" - und bei uns auf dem platten Land gab es damals nix anderes. Bis Blaugurt durchgehalten, für Braun im Grunde die Vorbereitung abgeschlossen gehabt. Dann fiel der einzige Trainer aus, und das war's dann. An der Uni noch einige Jahre weitergemacht. Habe es aus Zeitgründen drangegeben, aber auch, weil ich gemerkt habe, da geht sportlich nix mehr, der Dan wird's nie werden.
Turniere: Ach je... :oops: - Das war ein bisschen wie Elfen gegen Zwerge. Nicht wegen des Aussehens, nur wegen der Gewichtsverteilung. Alle anderen Mädels in meiner Gewichtsklasse waren halb so groß wie ich - die mussten sich nur eindrehen und einmal ziehen, dann bin ich über sie gestolpert...
Umgekehrt musste ich das ganze Gewicht immer erstmal heben, um es werfen zu können.

Und an sich bin ich ohnehin ein bekennendes Weichei, Wettkämpfe mag ich net so wirklich. In der Summe hielt sich der sportliche Erfolg in engen Grenzen.

Dann in der Uni kurz in Ju Jutsu reingeschaut.

Dann mit Kendo angefangen - da lagen die Trainingszeiten aber plötzlich nach dem Semesterwechsel parallel zum JuJutsu (und blieben da auch), also mit Ju Jutsu nicht wieder angefangen.

Grund: "Spaß" und "Wollte ich schon immer, also mach ich das jetzt mal!" - Es braucht auch jeder vielleicht irgendwann eine Herausforderung und das war damals meine. :P

Kendo habe ich fast 3 Jahre gemacht. Mir dabei leider eine Verletzung zugezogen, die allerdings von mehreren Ärzten übersehen wurde - Was dazu führte, dass ich 1) leistungsmäßig eingebrochen bin (plus tagelang Schmerzen nach jedem (!) Training), sodass ich den Sport schließlich aufgegeben habe.

Und 2) die Verletzung zwangsläufig verschleppt habe, sodass ich seitdem unter chronischen Rückenschmerzen leide. Da ist heute objektiv nix mehr, was wehtun könnte, das ist reine Gewohnheit. Von daher kann ich damit leben. Aber plöd ist das insgesamt irgendwie schon.

Zwischenzeitliche Versuche, parallel zum Kendo auch noch Aikido zu erlernen, scheiterten unter anderem (vermutlich) auch an den Verletzungsfolgen. Fallschule ging schon nicht mehr. Ich wurde dabei seekrank, muste spätestens nach dern Hälfte aufhören, und bin nach jedem Training 2-3 Tage Schlangenlinien gelaufen. Das war's dann diesbezüglich. Und leider auch mit allen anderen Kampfsportarten, wo sowas wie ne Fallschule gefragt war.

Wenn ich je wieder nochmal anfangen würde, dann wohl mit Aikido. Da hatte ich das letzte Mal so ein echtes "Wow, das will ich auch können"-Gefühl. :)

Mittlerweile sitzt im Rücken ja alles wieder so leidlich da, wo es hingehört, nen Versuch wäre es also wert. Aber im Moment hab ich - auf absehbare Zeit - keine Zeit. Vielleicht, wenn ich mal in Rente gehe. :P

Krav Maga wird hier herum auch angeboten. Reizt mich aber gerade so gar nicht. Das bin nicht ich, und ich kenn mich: Wenn's hart auf hart kommt, krieg ich sowieso nichts mehr gebacken. Wenn's mir dann nichtmal im Training Spaß macht, kann ich es auch lassen.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 26.06.2018 14:47

Thread erhebe dich

Gibt es eigentlich jemand hier der regelmäßig Sparring (vor allem Wettkampf orientiert) praktiziert?

Ich selbst überlege wieder mit Wettkämpfen (allerdings als Profi) anzufangen
Amateurwettkämpfe im Boxen und K1 habe ich schon in jüngeren Jahren hinter mich gebracht

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 26.06.2018 16:18

Wir machen Sparring nur zur Übung und zum Spaß. Wettkämpfe haben mich am Kampfsport immer gar nicht interessiert, ich bin sogar froh in Vereinen und damit Sportart gelandet zu sein wo es gar keinen Wettkampfcharakter gibt.
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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 27.06.2018 08:13

Gar keinen Wettkampfcharakter? Das wäre mir definitiv zu wenig :)

Bin gerade dabei meinen Plan aufzustellen. Schauen wir mal ob ich es noch hinbekomme. Letzter Amateurkampf war doch schon vor 5 Jahren

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 27.06.2018 09:18

Wir trainieren hauptsächlich für Selbstverteidung und natürlich kämpfen wir auch mal gegeneinander aber ohne Punkte zu zählen.
Zudem sehen meine Trainer auch die Versportlichung von Karate sehr kritisch, weil dadurch immer mehr wissen verloren geht. Im Wettkampf sind ja natürlich nicht alle Techniken erlaubt und werden dadurch in vielen Vereinen gar nicht mehr unterrichtet.
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Kampfsport/Kampfkunst - Wer macht es und warum?

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 27.06.2018 10:18

Assaltaro hat geschrieben:
27.06.2018 09:18
Wir trainieren hauptsächlich für Selbstverteidung und natürlich kämpfen wir auch mal gegeneinander aber ohne Punkte zu zählen.
Zudem sehen meine Trainer auch die Versportlichung von Karate sehr kritisch, weil dadurch immer mehr wissen verloren geht. Im Wettkampf sind ja natürlich nicht alle Techniken erlaubt und werden dadurch in vielen Vereinen gar nicht mehr unterrichtet.
Ihr macht SV? Shotokan?
Wie trainiert ihr die Techniken der SV? Vollkontakt? Stressbelastung?

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 27.06.2018 10:27

Oh ich mache Shotokan und einen sehr neuen Stil (Heiwa Kenpo, bei Interesse kann ich mal Link zur Homepage schicken)
Nein Vollkontakt ist es nicht, wir wollen ja noch alle heil nach Hause gehen. Im Shotokan ist es das wir uns hin und wieder die Bunkai der Kata ansehen, mehr SV mache ich aber im Heiwa Kenpo, dort trainieren wir einfach oft "Szenen" die in der Realität passieren könnten. Würgeangriffe, Packen von hinten, Stockangriffe etc.
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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 27.06.2018 10:31

Aber unter Stressbedingungen nehme ich an?

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 27.06.2018 10:39

Ich weiß nicht genau was du meinst. Richtiger Stress lässt sich doch im Training gar nicht erzeugen, wenn man alle anderen gut kennt. Und zudem muss man sich ja immer an das Können des anderen anpassen. Ich bin ja mit nem Weißgurt deutlich vorsichtiger als mit nem anderen Blaugurt.
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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 27.06.2018 11:07

In der SV (System, Krav Maga etc.) gibt es Stressübungen (Stress Drills)
Die sollen die Belastung im Ernstfall simulieren

Dieses Video war das Erste was ich auf die Schnelle finden konnte


https://www.youtube.com/watch?v=2VPq1uTWmt0

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 27.06.2018 11:12

Ok ne sowas machen wir nicht. Eher dass wir mal versuchen dass der Angriff unerwartet kommt, besonders gut geht das natürlich bei Angriffen von hinten. Aber ich tu mich eh immer schwer einen Trainingsstil zu beschreiben, da es eh auch bei jedem Trainer etwas anders ist.
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Ungelesener Beitrag von Druide Orlan » 27.06.2018 14:28

Ich mache seit ein paar Jahren Krav Maga*. Sparring (Kickboxen und Bodenkampf) gehört da einfach zur "allgemeinen Kampfausbildung". Allerdings in sehr unterschiedlicher Intensität: Am Anfang ist es eher eine Art Berührungsspiel ("Tickern") und steigert sich dann bis zu Vollkontakt.

Der Fokus ist dabei nicht das Sparring. Für Training auf Wettkampfniveau wird dann auf andere Sportarten verwiesen. Wichtig ist eher das Arbeiten unter Stress und gegen echten Widerstand (wofür Sparring durchaus ein Mittel ist). Das geht dann natürlich nach Sportregeln; aber wenn ich keinen Jab im Gesicht des Anderen landen kann, dann bekomme ich auch keinen Fingerstoß in die Augen hin.

Hm, mein Trainer ist auch Thaibox-Trainer. Ich glaube, ich vertiefe das mal - kann nicht schaden :lol:

*Bei Krav Maga muss man ein bisschen gucken, es gibt viele schlechte Trainer. Aber ja: So einen Stressdrill machen wir auch :wink:

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Ungelesener Beitrag von Caelagor » 27.06.2018 18:48

@Druide Orlan Du hast Glück. Teilweise bekommt man gesagt die Verletzungsgefahr durch Sparring sei zu hoch.

"Kämpfen" lernen, aber ohne die Möglichkeit sich zu verletzen? :???:

Was Stressdrills angeht: Ohne eine gefährliches Element hat der Stressfaktor, zumindest bei mir, mit der Zeit extrem abgenommen.

Darf man fragen wo du KM machst?
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 27.06.2018 21:12

Naja muss ja nicht immer Vollkontakt sein, mit genug Kontrolle auf beiden Seiten passiert aber zum Glück wirklich sehr wenig.

Aber vielleicht läuft das bei KM auch anders. Bei uns heißt das je nach "Regeln" auch Randori, Kumite oder einfach Freikampf.
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Ungelesener Beitrag von Druide Orlan » 28.06.2018 08:15

Ich mache KM bei AEGIS.network in Hannover. Für das Sparring muss man halt auch ausbilden, ganz ohne Anleitung und Kontrolle sollte man das nicht machen. Bei uns ist die Verletzungsgefahr aber deutlich unter der von jedem Fußballverein: Da kommt gerne mal einer humpelnd nach Hause.

Das Sparring ist recht moderat (wirklich Vollkontakt ist schon eher die Ausnahme unter ein paar Verrückten). Gerade am Anfang testet man sich ran und steigert bis zu dem Niveau, auf dem ein Treffer unangenehm ist. Da sind Leute mit Vorerfahrung ganz praktisch: Denen sagt man "Randori" und sie wissen, was gemeint ist.

Ja, Stressdrills sind so eine Sache: An den Stress des Ernstfalls kommt man nicht ran. Es ist immer eine Annäherung. Das übliche "gefährliche Element" wird irgendwann tatsächlich berechenbar, sodass nur noch körperlicher Stress, laute Musik, ect bleibt.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 28.06.2018 08:25

a, Stressdrills sind so eine Sache: An den Stress des Ernstfalls kommt man nicht ran. Es ist immer eine Annäherung. Das übliche "gefährliche Element" wird irgendwann tatsächlich berechenbar, sodass nur noch körperlicher Stress, laute Musik, ect bleibt.
Nach oben
Das ist aber besser als keiner ;)

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 13.07.2018 08:03

Aus gegebenen Anlass wollte ich einmal fragen ob ihr nur KK/KS macht oder zusätzlich noch Kraft/Fitnesstraining um euch zu verbessern

Aufgrund eines gestrigen Cross-Sparring ist diese Frage nämlich akut geworden

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Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 13.07.2018 10:06

Zu einem gewissen Teil gehört Fitness schon zum Aufwärmprogramm und dem Training selber. Oder zu dem Zirkeltraining, das einmal im Monat anstelle des regulären Trainings gemacht wird beim unserem Kick-Boxen.

Krafttraining selber gehört allerdings nicht zum Training (vereinzelt mal Einlagen beim Zirkeltraining). Das mache ich in einem wenn auch sehr kleinem Rahmen zu Hause für mich selber.
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

Unsere 7G ab AoE 1533,42 h (gekürztes SiZ & Siebenstreich) - beendet!

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 13.07.2018 10:11

Nightcrawler hat geschrieben:
13.07.2018 10:06
Zu einem gewissen Teil gehört Fitness schon zum Aufwärmprogramm und dem Training selber. Oder zu dem Zirkeltraining, das einmal im Monat anstelle des regulären Trainings gemacht wird beim unserem Kick-Boxen.

Krafttraining selber gehört allerdings nicht zum Training (vereinzelt mal Einlagen beim Zirkeltraining). Das mache ich in einem wenn auch sehr kleinem Rahmen zu Hause für mich selber.
Genau darauf wollte ich hinaus. Klar macht man bei den Meisten KS Fitness Teile zum Aufwärmen, bei den KK eher weniger.

Ich beispielsweise mache zu den 3-4 Einheiten pro Woche KS/SV auch 3 Einheiten Krafttraining (Maximalkraft und aktuell Hypertrophie)

Gestern wurde mir nämlich von der Gegenseite vor Augen geführt was passiert wenn man es ... vernachlässigt

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 13.07.2018 10:31

Gehört bei uns auch zum Aufwärmtraining. Zusätzlich mach ich nichts, macht mir einfach keinen Spaß und Sport soll auch Spaß machen. Früher war ich so noch oft Inline Skaten aber in der Stadt fehlt mir noch eine geeignete Strecke dafür, das ging im Dorf besser.
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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 13.07.2018 11:26

Assaltaro hat geschrieben:
13.07.2018 10:31
Gehört bei uns auch zum Aufwärmtraining. Zusätzlich mach ich nichts, macht mir einfach keinen Spaß und Sport soll auch Spaß machen. Früher war ich so noch oft Inline Skaten aber in der Stadt fehlt mir noch eine geeignete Strecke dafür, das ging im Dorf besser.
Mir geht es eher um unterstützende Maßnahmen bzgl KS/KK

Vielleicht sollte ich noch ein Beispiel bringen was ich genau meine (wenn ich Zeit finde es ausführlich zu formulieren)

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Ungelesener Beitrag von Overator » 24.07.2018 11:14

Also bei treffen Punkt 1 und 3 zu und begrenzt dann auch noch Punkt 2^^
Wenn ich mir hier durchlese was die diversen Poster alles können :ups:
Da fühle ich mich als Schwertfuchtler schon fast wehrlos. :oops:
Ich betreibe Schwertkampf, Langschwert (zweihändig geführt) vorwiegend nach der Lichtenauer Schule.
Habe ich vor ein paar Jahren angefangen, weil mich das Mittelalter interessiert und auch der Schwertkampf. Zu Kendo konnte ich mich nie aufraffen und irgendwann fand ich dann durch Zufall einen Lehrer für das Langschwert.
Seit anfang letzen Jahres kam ich leider kaum noch dazu aber starte langsam wieder durch.
Ich erwäge zudem noch eine unbewaffnete Sportart, da man zwar schon die eine oder andere Ringtechnik bei uns lernt aber der Fokus natürlich auf dem Schwert liegt.
Der Spaß-Faktor ist der klare Antrieb (habe deshalb dafür gestimmt), die Fitness - besonders das Training der Rückenmuskulatur - sind aber auch ein klarer Pluspunkt. Und notfalls kann man sich mit der einen oder andern Technik auch mal selbst behelfen. Vom Niveau fühle ich mich nach wie vor eher wie ein Anfänger, wenn ich mir anschaue wie fließend manche aus meinem Kurs die diversen Manöver drauf haben... :rolleyes:
Trainiert wird bei uns in der Regel ohne jegliche Schutzausrüstung, das lehrt den Respekt vor der Klinge :wobble:
Außer es werden gezielt Angriffe auf den Kopf trainiert, dann tragen die Verteidiger Fechtmasken.

Der Fluch - wie vermutlich bei den meisten Kampfsportarten - ist allerdings, dass man bei Filmen nicht mehr zusehen kann, wie die die armen Schwerter misshandeln :censored:
"Ich glaub ich hau dir mal ein paar aufs Maul."
- Der Namenlose

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Ungelesener Beitrag von GossenPrinz » 13.08.2018 09:33

Meine Wahl fällt auf T'ai Chi.

Ich war schon immer ein bißchen der Energiearbeiter (Reiki ist mir nicht fremd), und T'ai Chi ist mehr als Schattenboxen. Viel mehr.

Allerdings möchte ich noch immer - und das paßt nun auch zum Topic - die Waffenform mit dem Schwert erlernen. Das allerdings aus Gründen des Spaßes heraus.
"Tempora mutantur, nos et mutamur in illis."

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