Der Konzil-Elementarist (Feuer) als Char geeignet?


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BeitragVerfasst: 31.12.2015 00:52 
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Den Zwölfen zum Gruße!

Ich bereite mich auf die Phileasson Saga vor und die Spieler entwerfen ihre Chars.
Mein erfahrenster Spieler (schon immer große Affinität zur Magie) möchte von mir wissen ob ich etwas gegen den Feuerelemtaristen hätte ( die G7 soll der Phileasson folgen).

Magisch gesehen wäre er der einzige Char in dieser Gruppe.

Mein größtes Problem bei der Entscheidung liegt nicht am Spieler und seiner Charwahl, sondern bei mir selbst!
ICH bin nämlich als Spieler ein großer Verfechter der kämpfenden Fraktion und meine eigene Regelsicherheit und mein allgemeines Hintergrundwissen über Magier, ihre Entfaltungsmöglichkeiten, ihre erhebliche Macht je hochstufiger sie werden und ihr Potenzial das Spielgleichgewicht zu kippen, lassen doch sehr zu wünschen übrig!

Zumal der Rest der Gruppe aus Neulingen besteht, von dehnen also keine perfekt ausgekasperten Chars zu erwarten sind ( Gott sei Dank ;) ).

Könnt ihr mir mit eurem Wissen weiterhelfen um mir ein klareres Bild machen zu können ob der Konzilmagier in Ordnung geht?

Grüße
Rondragor


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BeitragVerfasst: 31.12.2015 11:03 
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Wenn du meine unbedeutende Meinung hören möchtest:
Warum denn Feuer? Die anderen Elemente sind doch so viel cooler :wink:

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BeitragVerfasst: 31.12.2015 11:09 
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Nun - der Feuerelementarist ist dann genau das, was Du willst. Feuerelemantaristen kämpfen klar sichtbar und direkt mit Feuer. Die ganzen Hellsichts- Beherrschungs- und Einflusszauber, die für unerwartete oder unbeabsichtigte Lösungen sorgen können, hast Du dann nicht zu befürchten.

Klar - der Feuerball des Magiers bratzelt schnell mal eine ganze Mookgruppe weg, so dass nur noch ein halbes Dutzend rauchende Stiefel rumstehen. Aber das kann der Magier nur maximal 1-2x am Tag, Anfänger eher 1/Woche.
Aber dass ein mißtrauischer Heldenmagier der Begleiterin des geheimen Oberbösen gleich beim ersten Treffen per Blick in die Gedanken in den Kopf schaut und so herausfindet, dass der Kerl der wahre Oberböse ist, obwohl er mit einem MR 66 Artefakt um den Hals rumläuft - aber seine gegenwärtige Lieblingsmatratze eben nicht, die auch weiss, wer er ist - das passiert Dir mit einem Feuerlelementaristen eben nicht.
Der röstet nur Gegner, die ohnehin mit der Grupe im Kampf stehen.


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BeitragVerfasst: 31.12.2015 18:32 
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Man sollte auch bedenken, dass sich das Konzil der Elemente vor über 400 Jahren zurückgezogen hat und erst 1011 BF, also ungefähr 4 Jahre nach Beginn der Phileasson-Saga überhaupt erst wieder mit dem Rest der Welt Kontakt aufnimmt. Wenn man nach dem offiziellen Canon geht, wäre es also unüblich, einen Konzils-Charakter zu spielen.

Interessanterweise geschieht die Offenbarung aber durch Pyriander di Ariarchos, dem Großmeister des Feuers - Eine interessante Charakteridee könnte also sein, dass dieser eben seinen Schüler (den Charakter) ausschickt, um sich schonmal in der Welt umzugucken und herauszufinden, ob es Zeit ist, sich der Welt zu offenbaren. Solange der Held nicht unbedingt allen Akademien auf dem Weg unter die Nase bindet, wo er her kommt, stelle ich mir das ganz spannend vor!


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BeitragVerfasst: 03.01.2016 01:42 
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Alternativ - und in der Phileasson sehr passend - bietet sich auch ein Olporter Elementarist an. Die bieten halt nur leider kein Feuer, sondern nur die Wahl zwischen Wasser, Luft und Eis...

Oder, andersrum gefragt: Was genau reizt den Spieler an einem Charakter, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Zivilisation ständig verstecken muss, weil es ihn eigentlich gar nicht geben sollte und dessen Andersartigkeit ihm wortwörtlich ins Gesicht geschrieben steht, der aber nur dann irgendeinen Effekt erzielen kann, wenn er extrem auffällige Dinge tut. (Elementarismus, mit der möglichen Ausnahme von Luftelementarismus, ist die vermutlich auffälligste Form der Magie!) Noch dazu.. wieso sollte sich dieser Charakter einer monatelangen Reise durch sein Gegenelement anschliessen, und wieso sollte Phileasson jemanden, der ihm nicht sagen darf, was er kann, überhaupt mitnehmen?
Wenn es dem Spieler vor allem um einen Elementaristen geht, der aus einer verschworenen Gemeinschaft kommt, (also wie post-G7 Drakonier), würde ich daher einen Blick auf die Olporter Schule empfehlen, da diese genau das bietet, ohne den massiven Ballast eines Konzilsmagiers vor 1011BF.

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BeitragVerfasst: 04.01.2016 18:29 
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Vielen Dank schon einmal für die guten Antworten.
Ich finde alle eure Einwände berechtigt und werde den Spieler auch damit konfrontieren.
Zudem zeigen mir seine ersten Entwürfe das er bei diesem Char wohl auch eher
an viel Schaden( bzw. Optimierung) denkt ( 50GP Nachteile, unter anderem durch Schulden)

Ich warte aber geduldig ab was seine Finale Version ist und dann gehen wir das durch.

Habe mich aber bereits in die Elementarbeschwörungstegeln eingelesen um ihm von meiner Seite aus gerne einen anderen Elementaristen ans Herz legen zu können.


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BeitragVerfasst: 05.01.2016 00:33 
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Die Schulden sind glaube ich durch die Akademie automatischer Nachteil. Und "viel Schaden" ist bei einem Magier, dessen angerichtete SP durch seine AsP begrenzt sind, auch so eine Sache ... einmal pro Woche vielleicht, aber wenn er dann leer ist, kann er sich im Prinzip aus dem Kampf zurückziehen, wenn er sonst nicht kämpfen kann, während ein ausgebildeter Kämpfer auf die Zeit eines Kampfes gesehen locker mit dem Schaden mithalten kann (nur eben nicht alles auf einmal in einem großen Knall, der den Gegner durchaus auch schon mal in Runde eins auf die Bretter schicken kann, wenn er denn sitzt).

Magier kosten locker über 20 GP alleine für die Profession, daher kommt man um hohe Nachteils-GP nicht herum, wenn man ansonsten keinen Krüppel bauen möchte. Bevor du ihn also "verurteilst", lass dir mal zeigen, welche der Vor- und Nachteile automatisch waren und was er sich dann noch zusätzlich geholt hat (und eventuell lass dir erklären warum).

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BeitragVerfasst: 05.01.2016 02:07 
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Wenn Du einen Olporther Windelemantaristen mit seiner Runenmagie auf der Schiffsreise mitnimmst, dann wirst Du Dich ausgesprochen... gründlich mit den Magieregeln auseinander setzen müssen. Und Dir wahrscheinlich wünschen, einen simplen Feuerelementaristen angenommen zu haben. (Edith: und dem Helden den Zugriff auf seine teuer mit GP bezahlte Runenmagie einfach zu verbieten, weil es "die zu dem Zeitpunkt noch nicht gab" ist auch nicht fair.)

Luftelementaristen können geraude auf See "metagamistisch" so unendlich viel mehr. (Windhose, Wettermeisterschaft, Luftdschinnne..) Mehr fordern könnte Dich nur ein Hellsicht- und Beherrschungsmagier.


Zuletzt geändert von Jadoran am 05.01.2016 09:15, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 05.01.2016 08:32 
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Jadoran hat geschrieben:
Wenn Du einen Olporther Windelemantaristen mit seiner Runenmagie auf der Schiffsreise mitnimmst, dann wirst Du Dich ausgesprochen... gründlich mit den Magieregeln auseinander setzen müssen. Und Dir wahrscheinlich wünschen, einen simplen Feuerelementaristen angenommen zu haben.

Luftelementaristen können geraude auf See "metagamistisch" so unendlich viel mehr. (Windhose, Wettermeisterschaft, Luftdschinnne..) Mehr fordern könnte Dich nur ein Hellsicht- und Beherrschungsmagier.

Runenmagie steht 1007BF nicht zur Verfügung.

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BeitragVerfasst: 07.01.2016 09:35 
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Naja, wie weit willst du den Hintergrund verbiegen?

Konzilsmagier tragen ihr Siegel auf der Stirn. Verbergen dürfen Sie es eigentlich auch nicht. Damit wird es schwer, das der Charakter nicht spätestens in Olport/Norburg/Festum... angesprochen wird, wo er den herkommt und damit öffnet sich auf jeden Fall ein großes Fass.

Ist in deinem Aventurien die Akademie bereits bekannt, dann musst du bei der G7, die eigentlich auf die Phileasson folgt Änderungen vornehmen. Wobei wohl nur wenige Gruppen, diese beiden Mammutkampagnen hintereinander spielen.


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BeitragVerfasst: 07.01.2016 18:12 
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Ich sehe da überhaupt kein Problem.

1) Regelkenntnis
Scheint mir ja das vordergründigste zu sein.
Lösung: Vertrauen und Lernen
Es sollte selbstverständlich sein, dass er die Situation nicht ausnutzt, um dich und die Runde zu seinem Vorteil zu betuppen. Falls das nicht selbstverständlich ist, sollte das Thema angesprochen werden (ich persönlich habe keine Lust, mit Leuten zu spielen, denen ich nicht vertraue und tue das schlichtweg auch nicht). Wenn er die Ahnung von den Magieregeln hat, schön. Jedes Mal bei einer dir unbekannten Anwendung erklärt er es dir. So lernt die ganze Gruppe mit und die unbekannten Anwendungen von Magie werden weniger.

2) Aventurische Stimmigkeit / Kanon
Wenn 1) geklärt ist, ist das hier nur noch Makulatur. Vielleicht noch mit der Runde besprechen, wie wichtig der Kanon grundsätzlich für euch ist. Wenn keiner ein Veto dagegen einlegt (wird nicht passieren), ist das sowas von Schnuppe. Der Vorschlag oben mit dem Schüler des Meisters ist doch super. *


* in meiner Saga (und auch schon in der Südmeerkampagne) hat einer meiner Spieler einen SC von der Sulman-al-Nassori in Khunchom, die es in dieser Form zu der Zeit auch noch nicht gibt im offiziellen Aventurien. Juckt doch keinen. Und weil keiner was dagegen hatte, ballert der auch schon mit dem Feuerball um sich (die Gegnermagier allerdings auch ;)).


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BeitragVerfasst: 07.01.2016 22:40 
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Registriert: 26.01.2005 12:16
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oder ein Feuer-Druide aus Drakonia, die haben keine Stirn-Tätowierung.

Falls doch der Drakonia-Magier: wenn die Akademie bestrebt ist sie Existenz zu verschleiern, warum dem Adepten dann nicht auch auftragen eben dies zu tun (Kappe, Stirnband mit Rubin auf Stirnhöhe (!) o. Ä.

Davon ab hat der Held, da er eh nicht in den Akademie unterwegs vorstellig wird es auch nicht allzu schwer diesen aus dem Weg zu gehen. mit verstecktem Siegel kann er auch selbst wenn er als Magier erkannt wird sich als Schüler eines pribvaten Lehrmeisters ausgeben. Die Kulturellen Zentren umgeht die Kampagne ja doch in den meisten fällen.

Generell würde ich dir als SL auf jeden fall den wesentlich "einfacheren" Feuerelemtarisch an Herz legen, der ist dann doch etwas "berechenbarer"


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BeitragVerfasst: 04.09.2016 13:20 
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Ich grabe den Thread mal wieder für eine Frage zu einem Elementaristen für die Saga aus.

Eine meiner Spielerinnen will eine Elementaristin spielen (Akademie steht noch nicht fest) und mich würde interessieren, ob es sich für sie empfehlen würde, die Spielhilfe "Elementare Gewalten" zu besorgen. Mir geht es nicht darum, ob die Spielhilfe gut oder schlecht ist, sondern ob sie in der Saga angewandt werden kann oder die ganzen netten Kniffe aus EG nicht für ein derart frühes Abenteuer gedacht sind (1007 BF).

(Wäre eig. was für ein KFKA-Forum gewesen, aber habe kein passendes gefunden)

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Wenn Elfen Elfen helfen helfen, helfen Elfen Elfen helfen.


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BeitragVerfasst: 04.09.2016 13:23 
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Wohnort: Bochum
Die Sage ist streckenweise High Fantasy.
EG ist High Fantasy.

Imo passt das.


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BeitragVerfasst: 04.09.2016 14:02 
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Bullf hat geschrieben:
Eine meiner Spielerinnen will eine Elementaristin spielen (Akademie steht noch nicht fest) und mich würde interessieren, ob es sich für sie empfehlen würde, die Spielhilfe "Elementare Gewalten" zu besorgen. Mir geht es nicht darum, ob die Spielhilfe gut oder schlecht ist, sondern ob sie in der Saga angewandt werden kann oder die ganzen netten Kniffe aus EG nicht für ein derart frühes Abenteuer gedacht sind (1007 BF).


Das liegt hauptsächlich daran, wie Du als SL damit umgehst. Das Abenteuer bietet nur selten Hilfestellungen, wie man Magie gewinnbringend einsetzen kann.

Ich kenne mich mit EG nicht aus, aber bei einigen Questen kann ein Elementarist sehr nützlich sein; z.B.
Meisterinformationen zu ""Phileassonsaga": - Der Unglückswolf: Ein Humuselementar kann die benötigten Heilmittel zur Verfügung stellen (wird im AB auch so vorgeschlagen) und Kranken LeP zurückgeben.
- Hrangars Kinder: Wenn die Elementare rechtzeitig beschworen werden, können sie die Seeschlangen problemlos töten.
- Die Suche nach dem Largalahen: Als Alternative zum direkten Kampf gegen den Mactans sind Elementare natürlich prädestiniert.

_________________
Ich leite die Phileassonsaga (Spielzeit: 186h).
aktuell: Kapitel 5 (15h).
Hier gehts zum Spielbericht mit Kommentar!


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BeitragVerfasst: 02.11.2016 10:49 
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Wohnort: München
Bullf hat geschrieben:
Eine meiner Spielerinnen will eine Elementaristin spielen (Akademie steht noch nicht fest)


Ich empfehle Olport, nicht nur weil ein Schiffsmagier perfekt in die Saga passt, sondern auch weil die Olporter Akademie mit Firnelfen gemeinsam gebildet wird, dh du hast einen hervorragenden Vorwand bei dem Charakter Isdira und Asdharia-kenntnisse einzubringen die in der Saga oft hilfreich sind und Ohm so nicht dauernd als Übersetzer für die Helden agieren muss.

_________________
Dann mach ichs nächstes mal halt wie die Praioskirche und Reise Undercover.
Shanir v. Hirschgrund aka Eadee
Regelketzer


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