DSA4 Mirhamer Magierin

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Romin Aranthal
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Mirhamer Magierin

Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 21.10.2018 13:49

Hallo,

nach 15 Jahren Horaskampagne wollen wir bald eine neue Kampagne in Südaventureien starten, der Fokus soll auf Entdeckung, Reise und Seefahrt liegen. Spieler aus Frankfurt - Aschaffenburg - Mannheim, denen das Bekannt vorkommt und kurz davor sind einen wahnsinnig fettes Abenteuer zu beenden, sollten jetzt nicht weiter lesen.


Ich will gerne eine Mirhamer Magierin spielen. Mit dem Thread erhoffe ich mir Anregungen zur Hintergrundgeschichte und zu den Vor- und Nachteilen, zu Talenten und Zaubern.

Zum bisherigen Hintergrund:
Sie ist die Tochter von Plantagensklaven, als eine Expedition der Mirhamer MAgier an der Plantage zusammen mit einer ihrer echsischen Lehrmeisterin vorbei reiste, zauberte sie intuitiv einen Fulminictus auf einen Aufseher, als dieser gerade ihren Vater auspeitschte.
Die echsiche Magierin sah das, fand Interesse an ihr und kaufte sie. Seit dem ist sie ihre Leibsklavin und Schülerin.

Diese Stellung als Leibsklavin und Schülerin hatte für sie Vor- und Nachteile. Zum einen konnte sie von ihrer Herrin sehr viel lernen, gerade was die echsische Sprache, Geschichte und Magie anbelangt, zum anderen wurde sie als Leibdienerin oft auf Expeditionen mitgenommen.
Der Nachteil ist das ihr Stand sie zur Außenseiterin unter ihren Mitschülern machte, teilweise aus Arroganz gegenüber ihrer Herkunft zum Anderen aus Neid aufgrund ihrer Nähe zu einer bedeutenden Lehrmeisterin der Akademie. So versuchten ihre Mitschüler wann immer es ging, ihr das Leben schwer zu machen und sie in ihren Studien zu behindern.Schnell hat sie jedoch erkannt, welche Macht im Wissen liegt und dass, wenn sie sich irgendwann von ihren Mitschülern und ihrer Stellung emanzipieren will, sie die Beste in den magischen Künsten werden muss. Von daher lernte sie in jeder freien Minute mit großen Ehrgeiz.

Zu ihrer Herrin verbindet sie vor allem Dankbarkeit, zwar war sie ständig mit Arbeit überhäuft, doch war ihre Herrin nicht grausam zu ihr und das man gehorchen und viel arbeiten muss ist sie durch ihre Herkunft gewohnt. Von ihrer Lehrmeisterin erbte sie auch ihr Interesse an allem Echsischen. In dem Können um die echsische Sprache, Schrift und Magiekunde erkannte sie ihren Nutzen für ihre Herrin und spezialisierte sich darauf, war dies auch der einzige Weg die Gunst ihrer Herrin zu behalten und bei den Experimenten und Forschungen ihrer Herrin nützlich zu sein und diese nachvollziehen zu können.

Da die Professoren in Mirham mehr nach Lust und Laune unterrichten oder wenn es ihnen in den Kram passt, und das ihrem Ziel im Wege stand, nutzte sie oft die Ausstrahlung ihres Körpers und ihres Könnens um das Interesse der Lehrmeister zu wecken und Lehrstunden zu erhalten. Schnell lernte sie so zu betören und das Interesse an ihr nachhaltig aufrecht zu erhalten. Wobei ihr das Wissen um die Künste des Rahjasutra sehr dienlich waren, um ihre Ziele zu erreichen. Und Lust fand sie auch daran mächtige Männer um ihren Finger zu wickeln.
Mit den Abschlussprüfungen entließ ihre Herrin sie aus ihren Diensten. Nun ist sie frei und weiß doch, dass ihre Familie weiter als Sklaven ihr Dasein fristen, was sie in ihrer Freiheit auch wieder einschränkt (Hier hätte ich gerne noch etwas, dass einen größeren Zwang und eine gewisse Dringlichkeit und Unfreiheit für den Charakter entstehen lässt). Auch ist sie weiterhin ihrer Herrin monetär und persönlich verpflichtet.

Meine Wunschliste an Vorteilen und Talenten für die Magierin sind:

Vor- und Nachteile:
Gutes Gedächtnis
Astralmacht 6
Körpergebundene Kraft
Es fehlen also noch GP - passend fände ich Rachsucht und Randgruppe, aufgrund ihrer Erfahrungen und Stellung zu ihren Mitschülern. Ich gehe davon aus, dass die Erfahrung mit ihren Mitschülern ihr ein gehöriges Misstrauen mitgegeben haben, mit welchem Nachteil würdet ihr das Abbilden? Oder steckt das in der Randgruppe mit drin?
Den Ehrgeiz würde ich durch Goldgier abbilden wollen, oder durch Eitelkeit?
Goldgier könnte auch dadurch zu erklären sein, dass sie immer Arm war und nun nach mehr strebt
Unfrei würde ich nicht wählen, da sie ja nicht unfrei ist.

Talente:
Spezialisierung auf Magiekunde Echsenmagie
Akrobatik, wollte schon immer mal einen akrobatischen Helden und könnte aus ihren Liebeskünsten im Hintergrund entstehen
Betören und Menschenkenntnis muss natürlich hoch gesteigert werden
Natürlich ein hoher Wert in echsischer Schrift und Sprache
Ob ich ihr aufgrund ihres Privilegs als Leibsklavin an Expeditionen teilnehmen zu dürfen, auch Naturtalente hochsteigern soll weiß ich nicht so genau, AP werden sicher knapp
Schätze ich muss Hauswirtschaft hochsteigern - oder wie seht ihr das? - Welche Talente würdet ihr Hochsteigern um ihre Leibsklaveneigenschaft auf dem Gebiet der experimentellen Magie widerzuspiegeln

Zauber:
Finde die Standartzauber der Mirhamer Akademie ja schon großartig, doch hätte ich gerne auch noch ein paar echsische Zeuber um dem Helden die Passende Kontur zu seinem Hintergrund zu geben. Was würdet ihr da Vorschlagen?

Hoffe ihr habt dazu gute Ideen und Vorschläge
Zuletzt geändert von Romin Aranthal am 26.10.2018 20:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 21.10.2018 14:32

Magier sind am Anfang so ein furchtbares GP-Loch, da würde ich bei den Körperlichen Fähigkeiten (die sind ja auch alles D) nicht "schwerpuntken", wenn Du nicht mit mehr Punkten anfangen darfst.

Jemand, der gesellschaftlich versiert ist - und dazu gehört Betören ja auch - sollte normalerweise nicht so viele Probleme mit seinen Mitschülern haben, so er nicht einen sozial höher stehenden Feind da hat. Wenn sie versiert genug war, sich ein paar Lehrmeister warm zu halten, ohne als die Akademiematratze zu gelten... Ich würde ihr vielleicht eine Feindin geben, der sie eine Hiwi/Assistentenstelle "weggeschnappt" hat, sie aber unter den ärmeren Schülern nicht sozial isolieren. (Gibt keine GP, bringt plothookmässig nichts, und ist etwas unglaubwürdig - schliesslich sind längst nicht alle Jungmagier aus reichem Haus.) Wobei Feinde storytechnisch besonders spannend sind, wenn sie nicht einfach nur "die Bösen" sind, sondern einen guten Grund für ihren Antagonismus haben.

Eitelkeit paßt gut zu Leuten, deren Körper sozusagen ihr Kapital ist.

Da Mirham 24 GP kostet und Verpflichtungen und Schulden "belegt", wirst Du ohne Prinzipientreue kaum auskommen, so sie nicht eine drastische Höhenangst oder was ähnlich teures bekommen soll. Gutes Gedächtnis haut auch noch mal voll rein... wenn Du sie nicht total zu einem Nachteilskrüppel verbiegen willst, würde ich mit den anderen Mitspielern über eine erhöhte GP-Basis reden.

Zur Bio: Die freizukaufende Familie ist für den Meister ein etwas undankbarer Plothook, ein verschollenes Geschwisterchen (verkauft, verschollen, weggelaufen) gibt ihm da mehr Möglichkeiten.

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Romin Aranthal
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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 21.10.2018 15:32

Feind ist eine gute Idee. "Die" Mitschüler war ohnehin ziemlich konturlos. Dann ist es am besten jemand aus ihrem Jahrgang, mit dem sie ihre erste Beziehung hatte und der selbst gerne der Favorit der echsischen Lehrmeisterin gewesen wäre, was auch der Grund für das Scheitern der Beziehung war. Leider hatte sie es nicht geschafft einen ordentlichen Bruch hinzubekommen, sondern schon zwischenzeitlich mit einem der LEhrmeister angebendelt, als sich die Chance ergab.

Soll ich dann die Randgruppe weg lassen, oder ist man an der Akademie in ihrer Stellung dennoch randgruppenmäßig unterwegs. Wie sollte sich das im späteren Spielverlauf deutlich machen. Weiß man in den sozial höher gestellten Magierkreisen und in der Mirhamer Upperclass um ihre Herkunft, stellt man sie vielleicht auch in diesen Kreisen als Akademiematratze dar. Oder hat sie immernoch sichtbar ein Sklaventatoo, dass ihr gegenüber höhergestellten NPC Nachteile einbringen wird.

Was für eine Prinzipientreue würdest du ihr denn geben? An Höhenangst hatte ich auch schon gedacht
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 21.10.2018 15:58

Bei der Prinzipientreue würde ich irgendwas in die Richtung "absolute Sorgfalt" andenken, sozusagen altechsische Genauigkeit.

Zum Feind: Als SL seufze ich immer innerlich, wenn ich einen Feind vorgelegt bekomme nach dem Motto: "Konnte den Helden nicht ausstehen, weil der so viel besser war und verfolgt ihn seitdem mit seinem Neid/Hass/blah". Ist beinahe so gut wie "Feind brachte die Familie des Helden um und tanzte auf ihren Gräbern." Nimm doch einen Feind, der wirklich einen guten Grund hat, die Heldin nicht zu mögen. Mal unfein abserviert worden zu sein ist kein Grund für eine lebenslange Vendetta. Vielleicht ist die Heldin mittelbar (und die Lehrmeisterin unmittelbar) schuld am Tod eines Komolitonen, und die Feindin konnte damals nur die Faust in der Tasche ballen? Oder hat die Heldin einem eigentlich begabten Mitschüler die Karriere versaut, indem sie ihm die Schuld für eigenes Fehlverhalten zugeschoben hat?

Randgruppe passt in meinen Augen schon, weil (bis vor kurzem) die wenigsten Gesellschaften bekennende Echsenfreunde ohne Voreingenommenheit behandelten.

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Romin Aranthal
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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 21.10.2018 17:00

haha, ja erinnert an Hollywood 0815. Steh bei deinem Vorschlag aber Storytechnisch auf dem Schlauch - sie könnte absichtlich die Experimente und die Arbeit eines Komilitonen sabotiert haben, weil sie in ihm eben ihren ärgsten Konkurrenten ausgemacht hat. Die Sabotage flog nur nicht auf, weil sie ein Liebespaar gewesen waren und er, was allen bekannt war, noch von Liebeshass und Eifersucht ihr gegenüber erfüllt war. So dass man seine Aussage, sie hätte ihn sabotiert, als Lüge aus jenen Beweggründen abgetan hat. Ihr Gönner zu dieser Zeit und ihre Lehrmeisterin, hat es ihrem Komilitonen und ehemaligen Geliebten auch nicht leichter gemacht, die Wahrheit glaubwürdig zu machen. Er flog deswegen von der Akademie und ist danach nach Al´Anfa an die Universität gegangen, wo er dann auch gemäß seines Könnens steil Karriere gemacht hat. So wäre ein mächtiger Feind da, der definitiv noch eine offene Rechnung hat und zusätzlich auf ihrem Gewissen lasten kann. Darüber hinaus könnte man ihn zum Sprößling eines einflussreichen Hauses machen, oder eben eines Hauses, dass mit seiner Karriere an der Al´Anfanischen Akademie einflussreich wurde.

Randgruppe in der Hinsicht find ich gut und ohne Umwege plausibel.

Die Prinzipientreue finde ich auch sehr gut, weiß aber nicht, ob ich sie so ohne weiteres meinem SL verkaufen kann. Vermutlich wünscht er sich da dann auch regeltechnische Nachteile. Doch zum Konzept passt es prima.

Edit: Mh, so hat sie seine Karriere eigentlich nicht versaut, bzw. nur an der Mirhamer Akademie. Bei dem von ihr sabotierten Experiment ist eben noch ein Mitschüler ums Leben gekommen. Die Familie des Feindes musste deshalb tief in die Tasche greifen, um schlimmere Konsequenzen von ihrem Sohn abzuwenden, den die Akademieleitung als Alleinschuldigen für das Unglück ausgemacht hatte.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 21.10.2018 18:46

Feind könnte auch der fluminictierte Aufseher von damals sein. Oder die Ex-Herrschaft(en). "So, Mädel, jetzt bist du Magierin. Jetzt machst du folgendes für mich/uns, oder deine Eltern und Geschwister spüren die Konsequenzen. Wo bist du zu erreichen, wenn mal ein Finger zuzustellen sein sollte?"

Prinzipientreue könnte auch einer Kirchenlehre folgen, wenn sie zB findet "Rahja beschützt mich, meinen Erfolg hab ich ihren Lehren zu verdanken". Oder was Exotischeres mit H'Szint oder Ssad'huarr, wie auch immer.

Eitelkeit passt gut, finde ich, wenn man von seinem Aussehen lebt. Vielleicht auch krankhafte Reinlichkeit (immer penibel gepflegt und ordentlich aussehen und so).
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von Nasreddin » 22.10.2018 09:59

Eine Prinzipientreue, abgeleitet aus kirchlichen Lehren finde ich bei Mirhamern fehl am Platz, sind diese doch scharfe Kritiker der kirchlichen Institutionen. Kann natürlich sein das genau dieser Held es anders sieht, aber grad bei Sklaven gehe ich doch von starker Indoktrination aus.

Demras
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Ungelesener Beitrag von Demras » 22.10.2018 10:28

Ich stimme Nasreddin zu, dass eine kirchliche Prinzipientreue klassisch zum Mirhamer nicht passt. Da scheint mir ein Kampf gegen die Sklaverei wenn man so will passender. Also genauer Sklaven helfen und diese nach Möglichkeit befreien.

Worüber du dir in Verbindung mit einer echischen Lehrmeisterin Gedanken machen kannst wäre vielleicht noch der Nachteil Artefaktgebunden oder feste Gewohnheiten. Zumindest Kristallomanten sind ja automatisch kristallgebunden gebunden, was bei Magiern eben der Artefaktgebundenheit am ehesten noch entspricht. Alternativ wären es die festen Gewohnheiten, dass vielleicht nicht wirklich geschliffene Edelsteine aber doch das halten eines entsprechenden Edelsteins, abhängig vom Merkmal als Gewohnheit aufgetreten ist.

Bezüglich der Familie würde mir der Nachteil Loyalität als eine spezielle Form der Prinzipientreue noch einfallen.

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Baal Zephon
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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 22.10.2018 22:08

Frei nach dem Motto "Zu viel Wissen macht Kopfweh" könnte bei ihrer durch den Einfluss der Lehrmeisterin durchaus sowas wie Aberglaube gegenüber Göttern und assoziierten brauchbar sein. Oder aber Vorurteile gegen Geweihte oder tief Religiöse Leute, da solche sich nicht nur selbst geistig versklaven sondern die Blicke der Götter wie die Echsen wissen auch sehr schädlich sein können.
Feind... Ein ehemaliger Mitschüler/in der oder die von ihr (versehentlich oder nicht) aufs leben entstellt wurde oder so. (Was etwas heißen möchte an einem Ort voller Magier. Vielleicht hat sie ja jemanden in der Nacht vom Turm geschubst und damit Querschnittsgelähmt (Warum auch immer der nicht magisch heilbar war) der dafür brillanter Golemant wurde und sich seinen eigenen Gehstuhl geschaffen hat und vorgibt ihr vergeben zu haben weil es ja nur ein Unfall war...
Oder bei einer Expedition ließ sie einen Mitschüler, die Beste Freundin eventuell, zurück um ihre Haut zu retten, die wurde tot geglaubt in irgendeiner Ruine oder einem Tabu gelassen, nur um von "Etwas" gefunden und "gerettet" zu werden. Wäre Mal ein halbwegs nachvollziehbarer Feind.
Unfähigkeit Kampf eventuell? Sie war Sklavin und sollte ohnehin irgendwann Magierin werden, da muss sie sich nie mit dem Kampf mit der Waffe beschäftigen.
Sklavenbrandmal als Stigma wäre sicher möglich, an Schenkel, Arm oder Hand. Ist nur die Frage wie sehr das bei euch einschränkt und welchen Stand freigelassene bei euch haben.
Artefakt Gebunden ist nett, fände ich passend.
Edit: betreffend Prinzipien Treue, vielleicht wurde sie (Weil hübsch und ehrmalige Sklavin) ja nebenbei in Savertins Auftrag besonders streng auf den Codex Albyricus und dessen Einhaltung gedrillt. Der gilt zwar nicht in zivilisierten Landen (Alles ab Mengbilla südlich so wie die Tulamidenlande) aber praktisch für den Allaventurischen Konvent wenn man den Weißen eine Schülerin vorstellen kann die alle Vorurteile Bricht und den Codex genauer einhält als manche strikt Weißen Magier.
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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 23.10.2018 10:40

Feind: Da bin ich mir weiter unschlüssig wie ich ihn gestalten soll. Vielleicht hat sie wirklich einfach einen Komilitonen von einem Turm gestoßen und umgebracht, weil er ihr ein zu starker Konkurrent wurde. Die Sache wurde von der Akademie vertuscht, da man nicht gleich zwei der begbtesten Schüler verlieren wollte und es unter Schwarzmagiern nicht ganz unüblich ist Konkurrenz auszuschalten. Die Familie des Komilitonen ist jedoch von ihrer Schuld überzeugt. Feind 10=5GP

Prinzipientreue 5GP: Das man in Mirham nicht religiös ist, fande ich an der Akademie sehr verlockend. Deswegen habe ich mich für die absolute Sorgfalt entschieden, wobei mir das ein bisschen dürftig erscheint. Allerding will ich auch gar keine 10GP damit erwirtschaften. DEm Kampf gegen die Sklaverei soll auch kein Aspekt des Chars sein. Schließlich hat ihr die Sklaverei nicht geschadet und ihren Eltern und der Familie geht es auch relativ gut. (Ich gehe davon aus, dass Sklaven in der Regel gut behandelt werden um die eigenen Investitionen zu schützen)

Stigma: Ist ne gute Idee, wird ein Sklavenbrandmal am Oberarm sein oder unterhalb des Schlüsselbein für 2 GP

Vorurteil Geweihte starke religiöse Eiferer 5GP: ISt ganz passen, mit der Begründung das wahre Unfreiheit durch Angst und die Grenzen des Geistes geschaffen wird. Eine echte Versklavung und Unfreiheit wird von den Kirchen im Geist der Menschen geschaffen. Sollte ein Geweihter in der Runde sein, käme das nicht in Frage, @Baal Zephon wie ist das nochmal mit dem Aberglauben und dem schädlichen Blick der Götter? Kannst du mir da genauere Infos geben? Bzw. zu echsischem Aberglauben

Randgruppe, weil Echsenfreund

Goldgier: 5, Gier nach magischen Schätzen, Wissen, Macht und Einfluss

Körpergebundene Kraft oder Artefaktgebunden, hier bin ich mir unsicher, Artefaktgebunden passt besser zu ihrer Hintergrundgeschichte, das stimmt

Eitelkeit, Verpflichtungen, Neugier und Schulden sind Bestandteil des Packets

Damit langt es schon für gutes Gedächnis und Astralmacht 3

Bin jetzt am Überlegen, ob ich einen Waldmenschen für 5GP wählen soll mit Kultur Dschungeldorf/Plantage, dann fehlen natürlich GP, die ich mit dem Nachteil Jähzorn schnell reingeholt hätte. Jähzorn ist glaube ich ein Spieltechnisch spannender Nachteil, finde ihn für einen Sklaven aber nicht ganz passend - doch gibt es Jähzorn nunmal überall und das würde sich mit der Feind-Turm-Sturz Geschichte decken

Die Attribute wären bei einem Waldmeschen wie folgt verteilt
MU 12
KL 14
IN 14
CH 15 - 14 wenn kein Wm
FF 12
GE 13
KO 12 - 11 wenn kein Wm
KK 10
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Demras
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Ungelesener Beitrag von Demras » 23.10.2018 10:58

Als Mirhamer hast du erstmal 1000 Dukaten Schulden pauschal. Diese kannst du aberim Wert von 1gp pro 100 Dukaten auf maximal 2000 steigern afaik. Du kannst dir also, wenn der Meister es zulässt und du es sinnig schaffen kannst die Schulden abzuzahlen, im wahrsten Sinne GP kaufen.
Natürlich würde ich das ganze in den Hintergrund einarbeiten.

Ein Beispiel wäre hier die Verbindung zum Feind. Du hast eben nicht klassisch einen Widersacher gekillt, sondern bei einem Experiment leider schwer verletzt und gleichzeitig noch ordentlich Sachschaden angerichtet. Ein heimlich geübter "Brenne toter Stoff!" der versehntlich in der Variante Flammeninferno gewirkt wurde von deiner übereifrigen Magierin käme mir da in den Sinn. Die Lehrkräfte konnten noch eingreifen bevor es Tote gab aber Einrichtung ist teils zerstört, vielleicht ein aufs Zimmer mitgenommenes, ausgeliehenes Buch oder mehrere davon eben. Gleichsam ist ein eigentlich unbeteiligter Mitschüler von dir durch das Feuer entstellt worden und kam während der Ausbildung nicht dazu, sinnt nun aber auf Rache.
So hättest du ein großes Missgeschick, das sinnig zu weiteren Schulden führt und den Feind plausibel macht. Gleichzeitig kann das aber in der frühen Elevenzeit passiert sein, wo eben die Fähigkeit solch einen mächtigen Zauber überhaupt zu wirken den Char davor bewahrt hat rausgeschmissen zu werden.

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Baal Zephon
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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 23.10.2018 11:16

Bezüglich des Echsischen Glaubens, also im kurzem: Die Echsen haben es nicht so mit wohlwollenden Göttern (Ausnahme Tzzzah) auf Grund des tiefen Falls ihrer Zivilisation und den ganzen Göttlichen Plagen die es gegen sie gegeben hat. Sie bitten nicht um irgendwas und erwarten keine Gnade von ihren Göttern, sondern versuchen unauffällig zu bleiben. Es gibt bei den Stammes-Achaz sogar eigene "Blicksucher" die die Aufmerksamkeit der Götter suchen um sie vom Stamm weg zu lenken. Die ziehen dafür viele Meilen weit weg von ihren Stämmen und Sippen... so weit geht ihre Angst davor. Näheres im Wiki oder Rashtuls Atem (Sofern du das findest)
Bei den Archaischen Achaz bin ich mir nicht ganz sicher. Die verehren die H'rangar zwar noch in ihren Tempeln, allerdings ist was ich weiß ein recht wichtiger Teil der Verehrung die Opferung von (am besten warmblütigen) Zwei, seltener Vierbeiner zur Besänftigung der Götter, so richtig Schön mit Herz Herausschneiden auf der Obersten Platform der Pyramide/Zikkurats.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 23.10.2018 11:32

Kernthema der echsichen Götterverehrung ist: Aufmerksamkeit vermeiden und ggf. besänftigen. Gutes ist von Echsengöttern nicht zu erwarten (Zssah mal etwas aussen vor, aber auch die hat wenig mit Rosa-Pony-Knuddel-Tsa zu tun.

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Ungelesener Beitrag von Skalde » 23.10.2018 11:36

Baal Zephon hat geschrieben:
23.10.2018 11:16
Bei den Archaischen Achaz bin ich mir nicht ganz sicher.
Die sind da ziemlich ähnlicher Ansicht. Die Priester versehen den Tempeldienst und bringen den H'rangar Opfer dar, um deren Aufmerksamkeit und Zorn von den Städten abzulenken. Ein archaischer Achaz, der gegen einen H'ranga gefrevelt hat, wendet sich an einen Priester, der ihm hilft, den Blick des Gottes wieder auf ein anderes Ziel zu lenken. Insgesamt halten die Achaz ihre Götter nun mal für launisch und leicht reizbar, sodass es oberstes Gebot ist, ihnen nicht aufzufallen. Ein Achaz würde niemals einen Gott um Hilfe bitten.

Wenn die Magierin davon beeinflusst sein soll, könnte man das so augestalten, dass sie von den Göttern wenig hält und (das ließe sich mit den Vorurteilen kombinieren) Priester verachtet, weil diese vor so launischen und bösartigen Wesen buckeln. Eine abergläubische Furcht davor, einen Tempel auch nur zu betreten, weil man damit ja den Blick eines Gottes auf sich ziehen könnte, würde auch dazu passen.
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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 23.10.2018 12:29

Ein geiler Aberglaube, lässt sich auch prima umsetzten und ist leicht im Hintergrund zu verankern. Werde ich auf jeden Fall wählen, macht sicher Spaß.

Ob ich GP mit Geld rausholen kann ist fraglich, aber die Idee zusammen mit der Verknüpfung des Feindes ist gut. Ich denke ich nehme daqs für die Geschichte, unkomplizierte und plausible Geschichte, die zudem nochmal das Potential der Schülerin hervorhebt und so das Interesse der Lehrmeisterin an ihrer Schülerin/Sklavin weiter begründet.

Würdet ihr gutes Gedächnis wählen, sicher man steigert günstiger, was gerade bei den teuren Mirhamer Zaubersprüchen lohnend ist, doch bringt es IT so viel? MEin Hauptbeweggrund für GG ist halt das erkannte Potential der Schülerin.
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Ungelesener Beitrag von CearD » 23.10.2018 12:59

Hallo Romin,

Zum Feind:
Ist es meiner Meinung nach viel spannender, wenn du dir eine Liste von Personen anlegst, denen deine Magierin mal auf die Füße getreten ist. Dein SL kann dann jemanden davon aussuchen, oder vielleicht auch nicht ;) und diesen ausgestalten.
Hat mehrere Vorteil, du bist überrascht wer, wieso, wann usw. und dein SL hat Spaß dich an der Nase herum zu führen.


Zu deinem Hintergrund fallen mir 2 Sachen ein:
Deine Eltern, die du so sehr liebst, dass du, um ihre Sicherheit zu gewähren, Magie erweckst, zu verlassen ist ein schweres Trauma.
Kinder können viel ertragen, aber all dies hat seinen Preis.
Du kämpfst um die Anerkennung/liebe deiner echsischen Meisterin und lernst deshalb unermüdliche und dazu dienst du ihr loyal.
Du wirst von Mitschülern und anderen Lehrköpern geschnitten, gequält oder ausgenutzt und nur die Bediensteten bleiben dir als normale, menschliche Kontakte, vielleicht sogar Freunde.
Lehrer die nur durch körperliche Reize und Gefälligkeiten auf dich aufmerksam werden und dir im Akt eine Art Geborgenheit geben und so zu einer Art Vaterersatz werden.

Das klingt nach einem sehr trostlosen und schmerzvollen Leben und das Ergebnis wird höchst warscheinlich eine gebrochene Persönlichkeit sein. Sexsucht, Geltungssucht, masochistische Tendenzen, Instabilität, geringes Selbstwertgefühl und Verdrängung von Traumata.
Ich neigte anfangs auch immer zu solchen Underdogs, weil ich mir die Konsequenzen meist nicht bewusst gemacht habe.

Etwas weicher wäre zum Beispiel, dass Sie sich weigerte, ohne Ihre Eltern mitzukommen und diese nun als Haussklaven der Akademie tätig sind. Sie und ihre Eltern sind so Diskriminierung ausgesetzt, aber sie hat den Halt ihrer Eltern und Ihr ausgeprägter Dickschädel hilft zusätzlich.
Gründe für Abenteuer hätte Sie immer noch genug und vielleicht ist ein neues Ziel, Ihren Eltern ein Haus in Mirham und die dazugehörige Freiheit zu kaufen.


Zu GG: Möglich um einen Überflieger darzustellen. Wenn du dich allerdings eher spezialisieren willst, tuen es Begabungen genauso.
Ilarist
Rasputin hat geschrieben:
06.10.2018 18:24
Kurz gesagt sind Elfen in DSA eine Mischung aus Hippie auf LSD und brutalen wilden Barbaren die ohne Probleme auf unbewaffnete schießen.

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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 23.10.2018 13:15

Das mit mehrern Feinden finde ich prima, werde ich machen.

Das die Eltern mitkommen finde ich auch gut, macht die Kindheit leichter. Das Mobbing ist eh nicht mehr grundsätzlicher Teil der Geschichte, nur Anfeindungen durch Schüler aus hohem Haus und Sklavenverachter.

Das die Lehrer in Mirham wenig Interesse am Unterricht haben, trifft ja nicht nur sie. Sie verschafft sich halt Aufmerksamkeit und Wissen indem sie alle Waffen nutzt die sie hat. Das soll keine unterwürfige masochistische Gebrochene generieren, sondern ihre Kaltschnäuzigkeit um ihre Ziele zu erreichen. Außerdem wählt sie dann doch selbst und soll daran gefallen gehabt haben ihre ehemaligen Lehrmeister um den Finger zu wickeln.

Edit: Die Begabung würde ishc natürlich noch weniger IT auswirken als ein gutes Gedächnis
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Ungelesener Beitrag von smarrthrinn » 23.10.2018 14:49

Kleiner Einwand am Rande. Lass die Astralmacht bleiben und schau, dass sich Astrale Regeneration ausgeht. Mit der großen Meditation kannst Du den Astralpool Deiner Magierin auf weit über 100 AsP aufblasen, wenn Dir danach ist ...

Außerdem sind die ersten paar von den erspielten AP zugekauften Astralpunkte billiger als 1 GP/AsP. :cookie:

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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 26.10.2018 20:21

So, die Geschichte und die Vor- und Nachteile sind so weit, jetzt fehlt nur noch euer Senf dazu.

Mirhamer Magierin: Pala Mumbana

Die Heldin Pala ist die Tochter von mohischen Plantagensklaven, als eine Expedition der Mirhamer Magier an der Plantage zusammen mit einer ihrer echsischen Lehrmeisterin vorbei reiste, zauberte sie intuitiv und lies einen Aufseher durch die Luft schweben und Fallen, als dieser gerade ihren Vater auspeitschte. Der Aufseher wurde dabei schwer verletzt und wird immer ein steifes Bein davon behalten
Die echsiche Magierin sah das, fand Interesse an ihr und wollte sie kaufen. Pala wehrte sich so sehr dagegen von ihrer Familie getrennt zu werden, dass die echsische Magierin beschloss die ganze Familie zu kaufen. So kam es das ihre Eltern und ihre Geschwister zu Sklaven der Mirhamer Akademie wurden, während Pala die Leibsklavin und Schülerin der echsichen Magierin wurde.

Diese Stellung als Leibsklavin und Schülerin hatte für sie Vor- und Nachteile. Zum einen konnte sie von ihrer Herrin sehr viel lernen, gerade was die echsische Sprache, Geschichte, Sage und Magie anbelangt, zum anderen wurde sie als Leibdienerin oft auf Expeditionen mitgenommen. Daher verband sie zu ihrer Herrin vor allem große Dankbarkeit, Dankbarkeit für ihre Familie und Dankbarkeit für das Wissen das sie an sie weiter gab. Zwar wurde sie ständig mit Arbeit überhäuft, doch war ihre Herrin nicht grausam zu ihr oder ihrer Familie und das man gehorchen und viel arbeiten muss war sie durch ihre Herkunft gewohnt. Von ihrer Lehrmeisterin erbte sie auch ihr Interesse an allem Echsischen. In dem Können um die echsische Sprache, Schrift und Magiekunde erkannte sie ihren Nutzen für ihre Herrin und spezialisierte sich darauf, war dies auch der einzige Weg die Gunst ihrer Herrin zu behalten und bei den Experimenten und Forschungen ihrer Herrin nützlich zu sein und diese nachvollziehen zu können.
Doch „erbte“ sie von ihrer Herrin und Meisterin nicht nur viel wissen, sondern übernahm auch einige ihrer Eigenheiten, etwa eine absolute Sorgfalt, die ihr Leben und Handeln als Prinzip bestimmen sollte. Die Sagen und Geschichten die sie während der Arbeit von ihrer Meisterin erzählt bekam, sorgten außerdem dafür, dass sie den Göttern mit großem Misstrauen gegenüber steht und sich in ihr eine Furcht davor tief verankerte, jemals in den Blick der Götter zu geraten. Weiß sie doch aus den Sagen und der Geschichte der Echsenreiche, dass dies nur Unglück bringt und den persönlichen Untergang bedeuten kann. Von daher machte sie in Mirham immer einen großen Bogen um jegliche Tempel, wann immer sie in der Stadt Erledigungen verrichtete und mied Geweihte und religiöse Eiferer, da sie doch das Unglück heraufbeschworen. Sie sind Palas Ansicht nach die Wahren Sklaven ihrer Götter und ihre Sklavenaufseher. Und das nicht auf die gesunde Art, wo man sich gegenseitig von Nutzen ist, sondern auf eine üble Weise, indem sie die Leute in ihren Köpfen versklaven und sie zu Gefangenen ihrer Gedanken und ihres Glaubens machen.
Das Verhältnis zu ihrer Meisterin brachte aber auch andere Nachteile für sie. Denn das Ansehen das ihre Meisterin bei ihr genoss und die große Hingabe mit der sie ihr diente und der Stolz mit dem sie ihren Namen aussprach machte sie unbeliebt, gerade unter den Profanen, als Echsenfreund beschimpfte man sie und mokierte sich grundlos über ihren Geruch. Einmal war es ganz Schlimm, einige Jungs hielten sie fest, als sie Stolz erzählt hatte, sie würde einer Echsin dienen, und wollten ihr die Haare vom Kopf reißen, um zu sehen, ob darunter Schuppen seien. Voller Zorn entzündete sie ihre Kleider und verbrannte sie schwer. Einer davon war der Sohn eines Einflussreichen Kaufmanns in Mirham und sie musste in der Akademie große Strafen über sich ergehen lassen(eigentlich musste sie nur einen Haufen Seiten aus einem alten Geschichtswerk der Echsen übersetzen, was ihr immer Freude machte). Der Junge hingegen musste magisch geheilt werden, was nur mäßig gelang, da das magische Feuer ihn so böse verbrannt hatte, dass sein Gesicht entstellt war, wenn auch sein Leben gerettet. Die Familie des Jungen hasste sie fortan und sie musste bei Erledigungen immer bemüht sein, dem Jungen und seinen Freunden nicht zu begegnen. Andernfalls wurde sie mit Steinen beworfen oder wüst beschimpft. Ihre Meisterin bemerkte das und brachte ihr daraufhin bei, sich in den Schatten zu verstecken.

In der Akademie selbst war ihr Leben auch nicht immer einfach, ihr Stand als Leibsklavin und auch ihre dadurch spezielle Nähe zu einer wichtigen Lehrmeisterin der Akademie, sorgte gerade bei wohlhabenden und hochgeborenen Schülern für Anfeindungen aufgrund ihrer niedrigen Herkunft, sahen sie sich doch in ihrem Ansehen von einer Sklavin als Kommilitonin herabgewürdigt. Bei anderen war es der Neid auf ihre Möglichkeit so gut zu lernen. Und es war nicht nur der Neid auf die Nähe zum Wissen, auch die Leichtigkeit mit der sie lernte sorgte für Neider unter den Mitschülern. Eine Schülerin aus einem älteren Semester zog sie deshalb permanent auf und versuchte sie in ihren Studien zu behindern. An einem Tag, als Pala gerade auf einem Turm einen Zauber übte, kam sie und behinderte sie in ihren Übungen. Pala geriet außer sich vor Zorn und griff sie an. Die Schülerin stolperte bei der Rauferei ungeschickt und fiel vom Turm. Pala sah ihren toten Leib erschrocken am Fuß des Turmes liegen und verstört lag sie einige Zeit lag auf dem Turm bis ihr älterer Bruder kam, der nach ihr schauen wollte, schnell brachte er sie vom Ort des Geschehen weg. Niemand unter den Lehrkräften brachte sie mit dem Tod der Mitschülerin in Verbindung, erschien sie doch auch viel zu schmächtig, um eine ältere Schülerin vom Turm zu stoßen. Und doch munkelte man unter ihren Mitschülern, dass sie es gewesen sei. Der Freund und Geliebte der toten Schülerin war hingegen von der Tat Palas überzeugt, wie er darauf kam oder wer es ihm gemunkelt hat, weiß man nicht. Jedoch war er von da an ihr offener Feind an der Schule. Er scheute auch nicht davor zurück das Leben ihrer Eltern und Geschwister, die der Akademie als Sklaven dienten schwer zu machen und sie zu drangsalieren. Doch konnte Pala nur zuschauen, war es ihm vom Stand her doch erlaubt und er selbst war wie sie einer der besten Schüler, wodurch er wie sie das Wohlwollen vieler Lehrer genoss. Die Lehre die sie daraus zog war, dass sie sich nur von ihrem Stand und ihrer niedrigen Stellung behaupten konnte, wenn sie Macht erlangte und die Macht lag im Wissen, daher begann sie mit noch mehr Hingabe zu studieren und zu lernen, auf das sie eines Tages keinen Feind mehr zu fürchten brauche. Doch nicht nur deswegen, ihren Feind und Konkurrenten in den Künsten wollte sie in jedem Fall übertreffen, diesem fiel das Lernen mindestens so leicht fiel wie ihr, doch gab er sich auch gerne den Orgien und Feiern an der Akademie hin. Sie hingegen lernte bewusst im Gegensatz zu ihm in jeder freien Minute und mit so großen Ehrgeiz, dass es die reinste Gier war.

Das dauerte an bis sie sich in einen ihrer Mitschüler verliebte, dieser erwiderte ihre Liebe und beide entdeckten sie den Reiz des Körperlichen zusammen. Doch wuchs seine Leidenschaft für sie so sehr, dass sie sich bald eingeengt fühlte und gar nicht wusste wie sie wieder mehr Abstand zu ihm gewinnen konnte. Auch hinderte er sie immer mehr an ihren Studien, wollte er doch soviel von ihrer spärlichen Freizeit. Und selbst wurde er dabei auch immer schlechter, und war es nicht gerade dies, sein Wissen und seine Begabung was sie an ihm so interessant fand? Er war noch zugegen, als ihre Familie eine kleine Feier für sie arrangierte angesichts ihrer Übergangs zur Frau nach der Tradition ihrer Familie, doch interessierte sie sich da kaum noch für ihn.

Was ihr zu diesem Zeitpunkt schon aufgefallen war, waren die Blicke die ihr manche Lehrer zuwarfen und das sie nun viel zugänglicher dafür waren, ihre kostbare Studienzeit für Lehrstunden mit ihr zu opfern. Hatten sie doch zuvor nur notgedrungen und ungerne ihre Studien für den Unterricht unterbrochen. Das neue Interesse wusste Pala zu nutzen und fühlte sie sich doch auch zu diesen mächtigen Männern hingezogen, die so viel wussten und konnten. Schließlich ging sie mit einem ihrer Lehrer sogar eine Affäre ein, die sie zu nutzen wusste, um von seinem Wissen zu profitieren. Denn er bekam nur was er wollte, wenn sie schon bekommen hatte was sie wollte, private Lehrstunden in den magischen Künsten.
Ihr Freund war außer sich vor Eifersucht und vor Liebeskummer beinahe wahnsinnig, diese Schwäche konnte sie nicht ertragen, wie hatte sie sich jemals in ihn verlieben können. Und ständig ging er ihr auf die Nerven mit seinen Liebesschwüren und seinem lächerlichen Flehen und Betteln um ihre Liebe, um ihre Liebe, pah, nur ihren Körper wollte er, der Narr, wusste er den gar nicht, was ihn eigentlich antrieb. Und dabei stellte er sich auch noch so dilettantisch an, der Lehrmeister hingegen weiß genau was er tut.
Der Liebeskummer ihres Ex und seine Unkonzentriertheit sorgte schließlich dafür, dass sein Ansehen als Schüler sank, machte er doch ständig Fehler bei seinen Experimenten und versagte auch in seinen Prüfungen. Das nutzte Pala und sabotierte absichtlich eines seiner alchemischen Experimente, es kam zu einem Brand in seiner Studierstube bei dem auch ein wertvoller Foliant zerstört wurde, den er sich zu Studienzwecken geliehen hatte. Das war für die Akademie untragbar und er musste sie verlassen. Einige Jahre später kam ihr zu Ohren, dass er an der Al´Anfanischen Akademie seine Studien fortgesetzt hatte und zu alter Form zurück gefunden hatte. Ja, er soll sogar zu den Besten seines Jahrgangs gehören. Was ihn wieder den nötigen Antrieb und Ehrgeiz gegeben hatte, weiß Pala nicht und interessiert sie auch nicht. Wenn sie auch einem Wiedersehen neugierig gegenüber stehen würde. Sein Leid aus der ersten Liebe zu ihr abtuend als Erfahrung junger Liebender.
Als er weg war, gab sich Pala wieder voll und ganz ihren Studien hin und sie wusste dabei weiterhin ihren Körper einzusetzen. Die Professoren in Mirham wollten einfach nicht ihre Angewohnheit aufgeben mehr nach Lust und Laune zu unterrichten oder wenn es ihnen gerade in den Kram passt. So sah sich Pala gezwungen noch die ein oder Andere Affäre einzugehen, nach dem Vorbild ihrer ersten Affäre. So hatte sie schnell gelernt die Ausstrahlung ihres Körpers zu nutzen und ausgewählte Professoren zu betören und ihr Interesse an ihr nachhaltig aufrecht zu erhalten. Sie bekam was sie wollte, Wissen, und genoss dabei die Aufmerksamkeit und das Liebesspiel mit mächtigen Männern.

Als die Zeit der Abschlussprüfungen gekommen war, zählte sie zu den Besten Schülern und sie machte auch ihren Abschluss mit Auszeichnung. Ihre Herrin entließ sie damit nicht ohne Stolz auf ihre Schülerin und Leibsklavin aus ihren Diensten. Nun ist sie frei, auch wenn sie sich weiterhin ihrer Herrin persönlich, sowie der Akademie im Allgemeinen verpflichtet fühlt.

Rasse: Waldmensch 5GP
Kultur: Südaventurien Dschungeldorf/Plantage 2GP
Mirhamer Magierin: 24 GP

Vorteile:
Gutes Gedächtnis 12GP – Besonderheit als Schülerin
Begabung Nihilogravo 2GP – Intuitive Zauber gegen Aufseher
Astrale Regeneration 1 4GP
Nachteile:
(aus enger Beziehung als Leibsklavin und Schülerin einer Echse)
Randgruppe (Echsenfreund/ehemalige Sklavin) 5GP
Stigma (Sklavenbrandmal unter dem Schlüsselbein/schwarze Lilie/deutlich zu sehen) 2GP
Aberglaube (Blick der Götter auf keinen Fall auf sich ziehen/geweihte Stätten besser meiden) 5GP
Vorurteile Geweihte + religiöse Eiferer (Wahren Sklaven und Sklavenhalter – können den Blick der Götter auf dich lenken) 3GP
Prinzipientreue (absolute Sorgfalt) 3GP

Feind SO10 = 5GP (mehrere Feinde: Aufseher, Mirhamer Handelsfamilie, älterer Mirhamer Akademieabgänger, Ex-Geliebter und Al´Anfaner Magier)

Charaktereigenschaften
Jähzorn 9 GP
Goldgier (Gier nach Macht, Wissen und Ehrgeiz die Beste zu sein) 5GP

Automatische Nachteile
Eitelkeit
Verpflichtungen
Schulden
Neugier
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Jadoran
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Mirhamer Magierin

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 26.10.2018 21:50

Eine sehr schöne Bio - besonders die Entwickung vom Mädchen zur Frau. Beim vom Feuer missgestalteten Jungen würde ich eventuell eine Beiläufigkeit draus machen: Strassenkinder werfen Steine, sie verbrennt einen davon. Kein Hahn kräht danach, sie selbst weiss noch nicht mal, dass er starb. Ein Gossenköter eben, sie hat ihm eine Lektion verpaßt. Aber eines der Kinder wird davon so geprägt, dass es ein wahrhaft glühender Echsenhasser und Echsemsklavenhasser wird. Er kämpft sich nach oben, wird ein hervorragender Kämpfer, aber er vergisst sie nie. Das wäre dann so eine Art Black-Swan / "For me it was tuesday". Vielleicht gerät er in den Dunstkreis von Rakorium ^^

Die von der Treppe Gefallene würde ich eventuell zu einer Freundin machen, die bei einer gemeinsamen Regelübertretung starb. (Sie sollte ja nicht nur Feinde an der Akademie haben...) Und deren Bruder gibt ihr die Schuld, kann es aber nicht beweisen und hält sich daher zurück. Es gibt aber einen zeugen, der (nach Meisters Ermessen) zwar bestochen wurde / aus Angst schwieg, aber vielleicht doch irgendwann auspackt. Und nun vermutet der Bruder sogar Absicht, obwohl es tatsächlich nur ein Unglück war... aber es muss ja wer schuld sein.

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Romin Aranthal
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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 28.10.2018 20:33

Danke für die Anmerkungen, werde sie einbauen
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Numaron
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Ungelesener Beitrag von Numaron » 29.10.2018 22:47

Mit wie viel GP startet ihr? Irgendwie sind das bei mir 112 ausgegebene GP, was zuviel für 110GP wären und bei 120GP würde ich definitiv Astrale Regeneration 2 mitnehmen.
Romin Aranthal hat geschrieben:
26.10.2018 20:21
Jähzorn 9 GP
Ich finde Jähzorn immer etwas problematisch, ich mag Impulsiv stattdessen, gibt zwar 4 GP weniger, aber passt häufig besser finde ich, weil man überlegt halt nicht immer, bevor man handelt, wohingegen Jähzorn meiner Erfahrung nach sich immer sehr schnell ausschließlich in Gewalt äußert.

Ansonsten finde ich die Geschichte sehr schön und stimmig

EDIT: eventuell wäre Gut aussehend auch noch was (um das Interesse der Lehrkräfte zu erklären), auch wenn ich grade nicht weiß woher die Punkte für nehmen.

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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 29.10.2018 23:05

ich lass das mal mit dem Jähzorn, denn woher die Punkte sonst. Und ich finde Jähzorn gar nicht so schlecht. Kann einen gut in blöde Situationen bringen
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Ungelesener Beitrag von Taliesin Sandstroem » 30.10.2018 10:18

Romin Aranthal hat geschrieben:
29.10.2018 23:05
ich lass das mal mit dem Jähzorn, denn woher die Punkte sonst. Und ich finde Jähzorn gar nicht so schlecht. Kann einen gut in blöde Situationen bringen
Der größte Nachteil bei Jähzorn ist, dass er dir die "Eiserner Wille"-Schiene verbaut. Ärgert mich auch jedes Mal bei meinem Thorwaler Hellseher.

Demras
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Ungelesener Beitrag von Demras » 30.10.2018 10:32

Zu dem Thema "woher die Punkte sonst" nehmen:

Eitelkeit, Neugier, Schulden und Goldgier kann man in verschieden starker Ausprägung haben. Beispielsweise alles davon nur einen Punkt raufgesetzt und schwupp hast du die 4GP wieder drin, die die Impulsivität im Vergleich zu Jähzorn weniger bietet.

Ich will betonen, dass ich dir den Jähzorn nicht madigmachen oder ausreden will, nur ein kurzes Beispiel aufzeigen, wie man die GP ohne zu große Abwandlung (meiner Meinung nach) reinkriegt und die etwas harmlosere Impulsivität nutzen kann.
Gerade in Verbindung mit Neugier finde ich Impulsiv sehr interessant, da man eher genau JETZT etwas herausfinden will statt neugierig ist aber noch geplant an die Sache herangeht. Ich denke das kann man gut kombinieren.

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