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DSA4 Diener mit Entwicklungsmöglichkeiten

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Nelya
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Diener mit Entwicklungsmöglichkeiten

Ungelesener Beitrag von Nelya » 17.08.2018 18:20

Hallo zusammen :)

Meine Gruppe fängt mit neuen Charakteren an und ich möchte in dieser Runde gerne den charmant-gutgelaunten Leibdiener eines miesepetrigen adligen Magiers (Charakter eines anderen Spielers) spielen.
Meine Idee steht überwiegend: Ein paar Handwerkstalente (Hauswirtschaft, Kochen, Schneidern...), Etikette, Sich Verkleiden (für das Herausputzen des Herren) und Menschenkenntnis. Seine Abenteuertauglichkeit hat der Charakter im "phexischen" Bereich. Er ist nicht wirklich im Herzen ein Dieb - aber als Diener, der professionell unauffällig seine Herrschaft bedienen möchte, bieten sich die betreffenden Talente geradezu an: Schleichen, sich verstecken, hohe Sinnenschärfe, hohe FF etc. Möglicherweise bekommt er noch eine entsprechende Vergangenheit (geläuterter Dieb o.ä., was ein nettes dunkles Geheimnis wäre, das die Vertrauenswürdigkeit eines Dieners sehr beschädigen kann), da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Das hat aber auch nicht mit meiner Frage zu tun.

Was mir Kopfzerbrechen bereitet: Wir spielen normalerweise unsere Charaktere mehrere Jahre lang und ich befürchte, dass relativ schnell das typische profane Charakter-Problem auftreten wird: Relativ schnell an dem Punkt zu sein, an dem alle Talente hoch genug sind und sich kaum noch sinnvoll weiterentwickeln kann. Daher suche ich für den Charakter Weiterentwicklungspotential.
- Eine Spätweihe schließe ich aus, das passt nicht. Auch wenn er eher im phexischen Bereich unterwegs ist, liegt ihm die phexische Lebensphilosophie "Tu nichts ohne Gegenleistung" nicht wirklich. Die anderen Götter kann ich mir auch eher nicht vorstellen.
- Viertelmagier: Könnte ich mir zwar vorstellen, aber im Gegensatz zum echten Magier (von denen wir wahrscheinlich gleich zwei haben werden) erscheinen mir die übernatürlichen Begabungen unverhältnismäßig teuer. Und Meisterhandwerk kann zwar sehr mächtig sein, ist aber nur bei der Generierung zu erwerben und daher keine Weiterentwicklungsmöglichkeit. Zumal es auch "nur" die eh schon guten profanen Talente verbessert.
- Kämpfen: Wir haben nicht viele Kämpfer in der Gruppe und so könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Charakter im Kampf zumindest sekundär hilfreich sein könnte: halbwegs passables Waffentalent, ein paar SFs etc. Nur fällt mir da keine passende Waffe ein. Er soll immer noch Leibdiener sein - und nicht Leibwächter - und als solcher auftreten. Streitkolben, Hellebarde o.ä. passen da nicht ins Bild.

Habt ihr vielleicht Ideen oder Tipps für mich? Gibt es Möglichkeiten, die ich unterschätze, übersehen habe etc? Ich würde mich sehr über Hilfe freuen :)

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.08.2018 18:26

Vielleicht als verdeckter Hexer? und der Leibdiener ist nur die Tarnung. Im Grunde kannst du hierbei die Magie zum Start auch erstmal vernachlässigen und die profanen Talente konzentrieren.
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Ungelesener Beitrag von GossenPrinz » 17.08.2018 19:07

Warum als Bewaffnung nicht zum Beispiel Wurfdolche? Ein Knüppel tut es ebenfalls.

Ansonsten auch die Bratpfanne, oder - wie es ein guter Freund ausdrückte: "Eins - klassisch!" Er meinte damit geworfene Steine. Oder der gute alte Kampfstab.

Ich würde eventuell noch Ringen "Bornländischer Stil" ins Auge fassen.

Was die Talente angeht, mach dir da keinen Kopf. "Etikette" ist aber etwas, was er auf jeden Fall können sollte. "Menschenkenntnis", "Körperbeherrschung", "Überzeugen". Ein paar Punkte auf Rechts- und Staatskunst bieten sich ebenfalls an. Motto: "Hochwohlgeboren derer zu XY laden zum Ball." > "Wie kann ich meinem Herrn da unterstützen?" Im Grunde heißt das auch: mit anderen Subalternen plaudern, um Dinge herauszufinden. Den Herrn passend einkleiden. "Sinnenschärfe" finde ich da auch ganz gut. "Gefahreninstinkt" als Gabe. Warum nicht?

"Nandusgefälliges Wissen" kann auch sehr hilfreich sein.
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Ungelesener Beitrag von GossenPrinz » 17.08.2018 19:12

Entschuldigung für den zweiten Post, die Editierfunktion funktioniert nicht so ganz gerade.
Assaltaro hat geschrieben:
17.08.2018 18:26
Vielleicht als verdeckter Hexer? und der Leibdiener ist nur die Tarnung. Im Grunde kannst du hierbei die Magie zum Start auch erstmal vernachlässigen und die profanen Talente konzentrieren.
Als Leibdiener hat man - denke ich - andere Dinge im Kopf als die Magie. Und als Herr muß man sich vollkommen (100%) auf seinen Leibdiener verlassen können. Da wäre etwas Verdecktes als Hexer ziemlich schwierig denke ich.

Das soll nicht heißen, daß es nicht zu Konflikten kommen soll. Ganz im Gegenteil.
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Ungelesener Beitrag von Leta » 17.08.2018 19:30

Als Waffe vielleicht zivilisiertes? Säbel oder vielleicht ne Fechtwaffe (wenn es zum Stile passt). Schildkampf passt zum einen zum Leibwächter und zum anderen ist es der günstigste Kampfstil.

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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 17.08.2018 19:35

Ansonsten würden als Entwicklungsmöglichkeiten auch sowohl Fernkampf (je nach Heimat Balestrina oder Handarmbrust oder eben, wie schon erwähnt, Wurfmesser/dolche), als auch improvisierte Waffen passen.
Für die Freunde der kleinen Geschuppten: Von den kleinen Drachen
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Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 17.08.2018 19:39

Welche Kultur soll es denn sein?

Diener können von Start an den Aufsatz Draconiter haben. Ein späterer Beitritt ist ebenso möglich. Eine Spätweihe Hesinde wäre dann auch ein schönes Ziel und bietet viel Raum für Entwicklung, sowohl in Werten als auch charakterlich.

Der Diener eines gelehrten Herren achtet doch Hesinde sicher auch und bildet sich evt. auch gerne in ein, zwei Wissenschaften? Philosophie, Rechtskunde und Heilkunden und leider auch Götter/Kulte... Also das kann ich mir sehr sehr gut vorstellen.
Natürlich ist fraglich, wie weit ihr noch einen Wissenschar braucht in der Gruppe, wenn ihr schon zwei Magier habt. Aber wirklich brauchen tut man die eigentlich nie. Spaß machen können die trotzdem. Und während du Gesellschafts- und Wissenstalente hoch ziehst und nebenher mit Stäbe 10 in Kämpfen defensiv deinen Mann stehst, steigern die Magie halt Magie und fragen bald bei allen prafanen Dingen den Diener um Rat. Oder auch nicht, weil sie arrogant und dumm sind und du stehst mit höflich nur angedeutetem Augenrollen daneben, während sie falsch Goethe zitieren. :wink:
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Ungelesener Beitrag von GossenPrinz » 17.08.2018 19:43

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
17.08.2018 19:35
Ansonsten würden als Entwicklungsmöglichkeiten auch sowohl Fernkampf (je nach Heimat Balestrina oder Handarmbrust oder eben, wie schon erwähnt, Wurfmesser/dolche), als auch improvisierte Waffen passen.
Ansonsten kann man ja mal den Herrn fragen, welche Waffe er für seinen Subalternen vorhält.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
17.08.2018 19:39
Welche Kultur soll es denn sein?

Diener können von Start an den Aufsatz Draconiter haben. Ein späterer Beitritt ist ebenso möglich. Eine Spätweihe Hesinde wäre dann auch ein schönes Ziel und bietet viel Raum für Entwicklung, sowohl in Werten als auch charakterlich.

Der Diener eines gelehrten Herren achtet doch Hesinde sicher auch und bildet sich evt. auch gerne in ein, zwei Wissenschaften? Philosophie, Rechtskunde und Heilkunden und leider auch Götter/Kulte... Also das kann ich mir sehr sehr gut vorstellen.
Natürlich ist fraglich, wie weit ihr noch einen Wissenschar braucht in der Gruppe, wenn ihr schon zwei Magier habt. Aber wirklich brauchen tut man die eigentlich nie. Spaß machen können die trotzdem. Und während du Gesellschafts- und Wissenstalente hoch ziehst und nebenher mit Stäbe 10 in Kämpfen defensiv deinen Mann stehst, steigern die Magie halt Magie und fragen bald bei allen prafanen Dingen den Diener um Rat. Oder auch nicht, weil sie arrogant und dumm sind und du stehst mit höflich nur angedeutetem Augenrollen daneben, während sie falsch Goethe zitieren. :wink:
Als Draconiter (ich spiele gerade einen Hesinde-Geweihten in deren Rängen) ist er aber dann auch in eine Struktur eingebunden. Zusätzlich zu dem Diener-Herr Verhältnis. Da wäre ich persönlich ein bißchen vorsichtig.
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Ungelesener Beitrag von Der Geier » 17.08.2018 19:44

Weihe, aber nicht Phex:

- Vielleicht bist du ein Traviaanhänger mit potentieller Spätweihe? Oder Aves? Ausbau natürlich erst mit Spätweihe.

Mit Magie wird alles besser:

- Vielleicht bist du ein Scharlatan mit Gesucht2, der irgendwo ein richtig großes Ding gedreht hat und sich vor seinen Häschern in der Dienerrolle versteckt? Ausbaufähig in Richtung Scharlatanzauber, erstmal alles profane und dann Magie.

- Hexe wurde bereits vorgeschlagen, gäbe natürlich noch das Gegenstück, den Druiden. In diesem Fall als Mehrer der Macht, der ein Auge auf den Magus und seine Feinde hat?

Profan:

- Vielleicht bist du ein Wissen- oder Sprachgenie (Begabung), der dem in dieser Hinsicht gehandicappten (Unfähigkeit) Magier zu Hand geht und einflüstert?

- Womöglich hast du außerordentliche und ungewöhnliche Begabungen in irgendwas? Eidetisches Gedächtnis, Meister der Improvisation oder als Waffentalent Peitsche? Womöglich kannst du als einziger mit Schiffs-Geschützen umgehen oder kannst Verbindungen mit AP kaufen?

- Vielleicht deckst du Gebiete ab, die sonst keiner hat, zB die Kulturkunden, Gebietskunde oder gar Alchimie?
http://www.heldenbund.de - DSA-Spielerbörse, Heldenverwaltung, Gruppenforen etc.

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Ungelesener Beitrag von GossenPrinz » 17.08.2018 19:55

Der Geier hat geschrieben:
17.08.2018 19:44
Weihe, aber nicht Phex:

- Vielleicht bist du ein Traviaanhänger mit potentieller Spätweihe? Oder Aves? Ausbau natürlich erst mit Spätweihe.

Mit Magie wird alles besser:

- Vielleicht bist du ein Scharlatan mit Gesucht2, der irgendwo ein richtig großes Ding gedreht hat und sich vor seinen Häschern in der Dienerrolle versteckt? Ausbaufähig in Richtung Scharlatanzauber, erstmal alles profane und dann Magie.

- Hexe wurde bereits vorgeschlagen, gäbe natürlich noch das Gegenstück, den Druiden. In diesem Fall als Mehrer der Macht, der ein Auge auf den Magus und seine Feinde hat?

Profan:

- Vielleicht bist du ein Wissen- oder Sprachgenie (Begabung), der dem in dieser Hinsicht gehandicappten (Unfähigkeit) Magier zu Hand geht und einflüstert?

- Womöglich hast du außerordentliche und ungewöhnliche Begabungen in irgendwas? Eidetisches Gedächtnis, Meister der Improvisation oder als Waffentalent Peitsche? Womöglich kannst du als einziger mit Schiffs-Geschützen umgehen oder kannst Verbindungen mit AP kaufen?

- Vielleicht deckst du Gebiete ab, die sonst keiner hat, zB die Kulturkunden, Gebietskunde oder gar Alchimie?
"Gesucht II" > Als Leibdiener braucht der Charakter absolut untadelige Referenzen. Da ist "Gesucht II" doch eher ziemlich heftig.

Einen Druiden kann ich mir persönlich sehr schlecht als Diener vorstellen. Immerhin haben die eher einen Drang nach draußen, und ein Diener dient eben auch in domo.
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Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 17.08.2018 19:57

Mehrere der Macht leben v.a. in Städten.
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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 17.08.2018 20:19

Je nachdem, wieviel Lust man auf "verdecktes" Spielen hat könnte man vielleicht auch einen Scharlatan spielen, ohne irgendwas mit Gesucht II - sondern jemand, der (eigentlich unsinnigerweise inneraventurisch finde ich, aber gibt's ja laut Kanon) von einer Magierakademie geflogen ist und bei seinem Herrn eigentlich heimlich etwas von dessen Macht über dessen Bücher und durch Beobachtung erlernen möchte? :wink: Dass der Herr eigentlich doch ein ganz dufter Typ ist kann ja später bei längerem Gruppenzusammenhalt als Wendung dazukommen...

Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 17.08.2018 21:32

Würde erst mal beim profanen Leibdiener bleiben. Wenn es unbedingt arkan sein soll: (Getarnte) Hexe/Druide fände ich in so einem Umfeld extrem unpassend, Halbelf wäre je nach Region plausibel, Zaubertänzer oder Alchimist auch.

Würde ihn am Anfang als Zivilist aus dem unteren städtischen Millieu sehen. Deswegen wahrscheinlich mit Kampfstab (v.a. wenn ihr eine Waffenverbesserung analog zu den Schmiedregeln auch für Holzwaffen zulasst) und Langdolch oder Kurzschwert, bei einem Kutscher vielleicht auch mit Peitsche. Im Lauf der Heldenlaufbahn kann dann ja irgendwann mal eine richtige Waffe kommen (für einen Leibsklaven, den ich in einer ähnlichen Konstellation mal gespielt habe, war es ein gewaltiger Schritt, von seinem Herrn die Erlaubnis zu bekommen statt des Knüppels eine richtige Waffe zu verwenden)...

Irgendwann wird er aus der reinen Dienerrolle raus wachsen. Was dann passieren soll würde ich jetzt noch nicht festlegen. Spätweihe würde einen ziemlichen Sprung erlauben, je nach Gruppe/Herkunftsregion könnte Feqz (wäre ja auch Gott der Magie), Hesinde, Travia, Aves, Peraine, evtl. auch Praios (z.B. wenn der Herr Weißmagier war) passen.

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Ungelesener Beitrag von Nelya » 17.08.2018 22:19

Hui, so viele Ideen, lieben Dank! :)

Kultur wird mittelländische Städte oder Horasreich.

Bewaffnung: Ringen habe ich auch schon in Erwägung gezogen, das wäre - unabhängig von allem anderen - etwas. Wurfdolche bzw. improvisierte Wurfwaffen klingen auch gut und irgendwie stilvoll für einen Leibdiener. :D
Fechtwaffen oder Balestrina... auch nicht schlecht, das überlege ich mal. ^^ Fechtwaffen wären zwar nicht unauffällig, aber elegant. Gehen auch Dolche oder hat man da eher keine Chance gegen Gegner die mehr als nur Raufbolde sind?

Spätweihe: Hesinde bzw. Wissenstalente sind nicht so ganz meine. Dass mein Charakter Travis Nähe steht könnte ich mir eher vorstellen, aber das beißt sich ein wenig mit eventuellen phexischen Aktionen, oder?

Magie: Auf verdeckte Voll- bzw. Halbzauberer bin ich noch gar nicht gekommen.^^ Hexer und Druide wären mir vom Konzept her zu exotisch. Die abgebrochene Ausbildung reizt mich mehr, gibt es dazu Regeln?

Spezielle Kenntnisse: die reizen mich besonders. Werde da nochmal schauen was sich finden lässt.

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Ungelesener Beitrag von Leta » 17.08.2018 22:30

Abgebrochene Ausbildung ist offiziell als Scharlatan abgebildet. Macht bei einigen Akademien aber wenig Sinn.

Ich spiele einen Kusliker Antimagier der durchaus schon einige Leibmagier, Leibwächter Dienste gemacht hat. Er sammelt die Kutlturkunden und kann so seinen herausragenden Etikette Wert voll auf dem halben Kontinent ausspielen. Wenn er seine Zauber nicht steigern müsste könnte er auch andere Gesellschaftliche Talente (Überreden, Betören) steigern und müsste seine Kampftalente (Fechtwaffen) nicht komplett vernachlässigen.

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Ungelesener Beitrag von GossenPrinz » 18.08.2018 00:02

Nelya hat geschrieben:
17.08.2018 22:19
Hui, so viele Ideen, lieben Dank! :)

Kultur wird mittelländische Städte oder Horasreich.

Bewaffnung: Ringen habe ich auch schon in Erwägung gezogen, das wäre - unabhängig von allem anderen - etwas. Wurfdolche bzw. improvisierte Wurfwaffen klingen auch gut und irgendwie stilvoll für einen Leibdiener. :D
Fechtwaffen oder Balestrina... auch nicht schlecht, das überlege ich mal. ^^ Fechtwaffen wären zwar nicht unauffällig, aber elegant. Gehen auch Dolche oder hat man da eher keine Chance gegen Gegner die mehr als nur Raufbolde sind?

Spätweihe: Hesinde bzw. Wissenstalente sind nicht so ganz meine. Dass mein Charakter Travis Nähe steht könnte ich mir eher vorstellen, aber das beißt sich ein wenig mit eventuellen phexischen Aktionen, oder?

Magie: Auf verdeckte Voll- bzw. Halbzauberer bin ich noch gar nicht gekommen.^^ Hexer und Druide wären mir vom Konzept her zu exotisch. Die abgebrochene Ausbildung reizt mich mehr, gibt es dazu Regeln?

Spezielle Kenntnisse: die reizen mich besonders. Werde da nochmal schauen was sich finden lässt.
Ich würde wirklich von einem Magier abraten. Egal, ob er die Ausbildung beendet hat oder nicht. Antimagier sind sicherlich gut als Leibwächter, aber als Leibdiener eignen sie sich weniger. Ein Leibdiener wartet seinem Herrn auf, sortiert die Post, etc. pp. Du solltest dir einen irdischen Butler vorstellen. Das kommt im Groben und Ganzen hin. D. h., du verpaßt ihm auch seine tägliche Rasur, empfängst seine Gäste und schickst sie zu ihm. Bedeutet auch, du hast ziemlich viel - begrenzte (durch deinen Herrn) - Macht.

Natürlich geht als Waffe auch ein stinknormaler Dolch. Ich würde mich da wirklich daran dann orientieren, was der Herr für eine Waffe herausgibt. Es kann eine schöne Belohnung sein, einen eigenen Degen oder ähnliches sein eigen zu nennen, wenn der Leibdiener maßgeblich daran beteiligt war, den Herrn aus einer mißlichen Situation zu retten.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 18.08.2018 00:45

Nelya hat geschrieben:
17.08.2018 22:19
Spätweihe: Hesinde bzw. Wissenstalente sind nicht so ganz meine. Dass mein Charakter Travis Nähe steht könnte ich mir eher vorstellen, aber das beißt sich ein wenig mit eventuellen phexischen Aktionen, oder?
Aves wurde auch schon vorgeschlagen. Drängt sich ja irgendwie auf für einen Abenteurer.
Oder wie wär's denn mit Ingerimm? Koch ist kein zünftiges Handwerk, aber ein ehrenwertes und schwieriges. Kleidung und Schuhe flicken wird dein Held wohl auch lernen, Tische entwackeln, Alchimikalien sicher wegräumen, vielleicht Wertgegenstände auf ihren Wert schätzen lernen, etwas von Schlössern und anderer Mechanik verstehen ...
Aber du suchtest ja Entwicklungspotential, da kannst du das mit der Spätweihe ja auf dich zukommen lassen und sehen, wie es sich entwickelt, zu wem dein Char sich dann hingezogen fühlt.
Am Ende wird's vielleicht Ifirn, wenn ihr ständig durch die Wildnis zieht.
Oder Nandus, und du bringst irgendwann den jungen angehenden Nandus-Strategen bei, wie man wirklich einen Kleingruppen-Hinterhalt mit zwei Magiern stellt. :lol:

Da profaner Diener GP-mäßig billig sein wird, könnte man aber auch über einen Vorteil wie "Verbindungen" oder "Adlige Abstammung" nachdenken, den man anfangs nichtmal festlegen müsste, aber entwickeln könnte, wenn alles andere ausgereizt ist. Es stellt sich heraus, der Held ist ein unehelicher Sohn von Stover Stoerrebrandt, Prinz Storko, Leomar vom Berg, Jucho von Dallenthin, Hetmann Tronde, Amir Honak (der könnte recht viele haben), Helme Haffax, ... Und auf einmal ergeben sich unerwartete Kontakte, Einladungen, Aufträge, Geschäftsbeteiligungen.

Sagtest du, euch fehlt eher noch ein Kämpfer? Ich hatte da vor langer Zeit mal einen Ninjitsu-Schwertgesellen angedacht, d.h. jemanden, der sich als Koch/Diener tarnen und mit Haushaltsgeräten kämpfen kann:

Großmutter Emmeransabus Schule der Kochkunst und Haushaltsführung
Dass Emmeransabu Meeltheuer schon in Jergan, Tuzak und Sinoda gekocht hat ist an ihrem Wohnort im borbaradianisch besetzten Boran bekannt, dass sie lange im Widerstand gegen die Garetischen Besatzer mitgekämpft hat jedoch nicht. Die drahtige, resolute Frau unterweist ihre Adoptiv- und Ziehkinder in Fragen wie der Vorratshaltung, der Zubereitung zuckriger Pasteten oder des Tee-Servierens vor vornehmen Gästen. Daneben macht sie sie mit der Handhabung von Gartengeräten wie dem Schnitter vertraut, die auf Maraskan mit seinem wuchernden Dschungel nicht als Waffen auffallen, und unterweist sie im Gebrauch von Haushaltswaren wie Tellern und Küchenmessern als tödlichen Wurfgeschossen. Wenn die Zeit gekommen ist, sollen ihre Zöglinge fähig sein, Rurs schöne Welt zu befreien. Bis dahin müssen sie lernen, schnell zu reagieren und sich nötigenfalls mit Besen, Wäschestangen oder was gerade zur Hand ist zur Wehr zu setzen.
Aus Gründen der Geheimhaltung und mangelnden Anerkennung kann Emmeransabu ihren Schülern keine Siegelringe oder ähnlichen Zertifikate mit auf den Lebensweg geben, die sie wie ein Kriegerbrief legitimieren würden.
Voraussetzungen: IN 13, FF 12, GE 12, KO 12; SO 5; Kultur Maraskan
Automatische Vor- und Nachteile: Arroganz 5 entfällt, Krankhafte Reinlichkeit 5 statt Eitelkeit 5
Talente: Kampf: Dolche +3, Diskus oder Wurfmesser +5, das andere +2, Hiebwaffen +1, Infanteriewaffen oder Kettenstäbe oder Stäbe +6, ein weiteres +4, Raufen +2; Körper: kein Reiten, Schleichen +1, sich Verstecken +2, Zechen +1; Gesellschaft: sich verkleiden +2; Natur: Wildnisleben +1; Handwerk: Brauer oder Fleischer oder Webkunst +2, Hauswirtschaft +2, Holzbearbeitung +1, Kochen +5, Schneidern +2
Sonderfertigkeiten: Ausweichen I, Finte, Kampfreflexe, Meisterparade, Schnellziehen
Verbilligte Sonderfertigkeiten: Aufmerksamkeit, Ausfall, Ausweichen II, Defensiver Kampfstil, Eisenhagel, Improvisierte Waffen, Klingensturm, Klingenwand, Scharfschütze, waffenloser Kampfstil Hruruzat, Waffenspezialisierung Diskus (Kampfdiskus) oder Wurfmesser (Wurfscheibe), Wuchtschlag

GP leider bisher nicht berechnet, weil da gerade von DSA4 auf 4.1 umgestellt wurde. Das ist nun maraskanisch, aber vielleicht haben sie ja inzwischen eine Dependance in Gareth.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von Beans » 18.08.2018 10:21

Hallo! 1. Frage: Bist du Buddy von RBTV und mächtest Winston in DSA spielen? :lol:

Interessant, dass noch keiner die als Diener spielbaren Absolventen der Magierakademien erwähnt hat. Zum einen gibt es da die Bannakademie Fasar, die wohl die beste Grundlage für einen Diener ist. Auch das Stoerrebrandt-Kolleg wurde extra zur Ausbildung von Lohnmagiern erstellt. Weiterhin passend wenn ihr nach der Borbaradkrise spielt wäre ein junger Schüler der Schule des Wandelbaren aus Tuzak, wo dein Chef einfach ihn und seine Familie gerettet hat - und du aus Loyalität bei ihm bleibst. Al Anfa als Universitätsabgänger während dein Meister dort gelernt und gelehrt hat ist auch eine sehr gute schwarzmagische Möglichkeit. Letzte und meiner Meinung nach beste "phexische" Option neben der Bannakademieist die Schule des seienden Scheins, welche auch Lohnmagier hervorbringt.

Jedenfalls das nur nebenbei. Wichtiger ist folgendes: Du hast zwar geschrieben, dass ihr Langzeitspieler seit und du gern Entwicklungspotential hättest, aber welches Entwicklungspotential denn?
Welche vor- und Nachteilsrichtungen sind okay?
Soll die Vorgschichte in sich schlüssig sein? Dann sind Geweihte nämlich keine gute Idee, da sie keine Sklaven per Definition sein dürfen und bei Dienern die Welt auch kritisch reagieren kann&wird. Wie wichtig ist dir Empowerment?
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
17.08.2018 19:39
Welche Kultur soll es denn sein?

Diener können von Start an den Aufsatz Draconiter haben. Ein späterer Beitritt ist ebenso möglich. Eine Spätweihe Hesinde wäre dann auch ein schönes Ziel und bietet viel Raum für Entwicklung, sowohl in Werten als auch charakterlich.

Der Diener eines gelehrten Herren achtet doch Hesinde sicher auch und bildet sich evt. auch gerne in ein, zwei Wissenschaften? Philosophie, Rechtskunde und Heilkunden und leider auch Götter/Kulte... Also das kann ich mir sehr sehr gut vorstellen.
Natürlich ist fraglich, wie weit ihr noch einen Wissenschar braucht in der Gruppe, wenn ihr schon zwei Magier habt. Aber wirklich brauchen tut man die eigentlich nie. Spaß machen können die trotzdem. Und während du Gesellschafts- und Wissenstalente hoch ziehst und nebenher mit Stäbe 10 in Kämpfen defensiv deinen Mann stehst, steigern die Magie halt Magie und fragen bald bei allen prafanen Dingen den Diener um Rat. Oder auch nicht, weil sie arrogant und dumm sind und du stehst mit höflich nur angedeutetem Augenrollen daneben, während sie falsch Goethe zitieren. :wink:
Raum für Entwicklung bei Hesindegeweihten? Draconiter können von den Regeln wirklich nix. Hab 5 mal versucht einen sinnvollen zu erstellen, Ergebnis: Ich kann Dämonen bannen und mir die Sterne bei Tag ansehen. Die Erleichterungen auf alle Mirakel bei Wissensproben ist zwar viel wert, aber nicht, wenn auf den Diener nie gehört wird. Zumal es echt nicht empfehlenswert ist, im selben Loch zu graben und sich mit anderen Chars über Spotlight zu streiten. :rolleyes: :grübeln:
Traviageweihte... Ist im Prinzip auch nicht viel besser, was das Empowerment angeht. Wenn das aber wie @Advocatus Diaboli schrieb euer Spielstil ist, nur zu. :wink: Ich würde zunächst erstmal für dich klären: Soll es wirklich ein starker fähiger Charakter sein? Ja: Dann bringen die geweihten Vorschläge nichts. Nein: Dann sind die Vorschläge von Geweihten perfekt, weil unglaublich schön ausgestaltbar. (Die Lituargien sind echt wunderschön für die Spielwelt und wertlos für jedes Abenteuer :???: :cry: ).
Soll man ihm in seinen Fähigkeiten auch vertrauen? Ja: Dann bringt Geheimnistuerei nichts. Nein: Mach wenn du magst, etwas Geheimnisvolles.


Wichtigster Tipp, den ich geben kann: Bau hier nicht zu viel rein. Das was alle hier aufgezählt haben, wird ein ultralanger extrem komplizierter Char, für den sich am Ende doch nur keiner interessiert - schließlich bist du niedriger Diener. Vor- und Nachteile ommen ja noch extra hinzu. 10 Seiten Vorgeschichte sind nicht geil, sie schränken ein und man wird selber unflexibel, wenn man ABs spielt. Am Ende bist du nur unzufrieden, weil deine Vorgeschichte den Char spielt - und nicht du. :rolleyes: Wenn du einen Diener spielen willst, spiel ihn locker, befreiter, spontaner. Entwickeln wird sich der Char schon, besonders da ihr lange spielt. Deinen Meister als Mäzen und einer gewissen Loyalität finde ich einfacher zu spielen, als noch 5 Kreisel wie wann warum weshalb drumrum. Schließlich ist dein Char zusätzlich zum Diener noch magisch oder geweiht - und das ist ein extrem guter positiver Hook.
Der SL an sich ist im Grunde ein bemitleidenswertes Geschöpf.

Und der Plot ist das bedrohteste Wesen des PnP.

Nelya
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Ungelesener Beitrag von Nelya » 18.08.2018 12:45

GossenPrinz hat geschrieben:
18.08.2018 00:02
Ich würde wirklich von einem Magier abraten. Egal, ob er die Ausbildung beendet hat oder nicht. Antimagier sind sicherlich gut als Leibwächter, aber als Leibdiener eignen sie sich weniger. Ein Leibdiener wartet seinem Herrn auf, sortiert die Post, etc. pp. Du solltest dir einen irdischen Butler vorstellen. Das kommt im Groben und Ganzen hin. D. h., du verpaßt ihm auch seine tägliche Rasur, empfängst seine Gäste und schickst sie zu ihm. Bedeutet auch, du hast ziemlich viel - begrenzte (durch deinen Herrn) – Macht.
Ich habe mir die Sache mit der Magie noch ein wenig durch den Kopf gehen lassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich Magie doch eher ausschließe. Mir liegt viel an den Spielmöglichkeiten des profanen Dienerdaseins, das durch die Magie eher ein bisschen in den Hintergrund gerückt würde. Außer vielleicht die schon vorgeschlagene abgebrochene Ausbildung (aber nicht als Scharlatan) oder ein Viertelzauberer, der hin und wieder versucht, sich was abzugucken oder auf die lange Sicht vllt. ein bisschen von seinem Herren lernen kann.
Butler trifft übrigens ganz genau meine Vorstellung von dem Charakter ^^

chizuranjida hat geschrieben:
18.08.2018 00:45
Da profaner Diener GP-mäßig billig sein wird, könnte man aber auch über einen Vorteil wie "Verbindungen" oder "Adlige Abstammung" nachdenken, den man anfangs nichtmal festlegen müsste, aber entwickeln könnte, wenn alles andere ausgereizt ist. Es stellt sich heraus, der Held ist ein unehelicher Sohn von Stover Stoerrebrandt, Prinz Storko, Leomar vom Berg, Jucho von Dallenthin, Hetmann Tronde, Amir Honak (der könnte recht viele haben), Helme Haffax, ... Und auf einmal ergeben sich unerwartete Kontakte, Einladungen, Aufträge, Geschäftsbeteiligungen.
Das finde ich einen ganz interessanten Gedanken (nicht adlig, aber vielleicht Verbindungen). Müsste mal mit meiner Gruppe darüber sprechen, ob es da passende Möglichkeiten gäbe oder ob unsere Abenteuer das eher nicht zulassen.

chizuranjida hat geschrieben:
18.08.2018 00:45
Großmutter Emmeransabus Schule der Kochkunst und Haushaltsführung
Die Schule ist ja großartig! :D Das könnte ich mir ziemlich gut vorstellen - wenn auch eben nicht in Maraskan. Ich kenne mich leider mit dem Berechnen von Professionen gar nicht aus, mal schauen, ob ich da jemanden finden kann. Ansonsten ist es als Inspiration für mögliche Waffentalente und SFs aber super.

Ist das denn im Kampf (mit wenig bis keiner Rüstung) auch gut spielbar?

Beans hat geschrieben:
18.08.2018 10:21
Hallo! 1. Frage: Bist du Buddy von RBTV und mächtest Winston in DSA spielen? :lol:
Ich fürchte, ich habe keine Ahnung, wovon du redest. Also nein^^

Beans hat geschrieben:
18.08.2018 10:21
Jedenfalls das nur nebenbei. Wichtiger ist folgendes: Du hast zwar geschrieben, dass ihr Langzeitspieler seit und du gern Entwicklungspotential hättest, aber welches Entwicklungspotential denn?
Welche vor- und Nachteilsrichtungen sind okay?
Soll die Vorgschichte in sich schlüssig sein? Dann sind Geweihte nämlich keine gute Idee, da sie keine Sklaven per Definition sein dürfen und bei Dienern die Welt auch kritisch reagieren kann&wird. Wie wichtig ist dir Empowerment?
Ich meine hier vor allem Entwicklungspotential auf das Können des Charakters hin bezogen. Ich hätte gerne möglichst lange die Möglichkeit, IT passende und (halbwegs) abenteuertaugliche Talente und SFs zu steigern. Meine Charaktere haben immer einiges an Fluff-Talenten, gerade bei Dienern gibt es da ja echt viele tolle Möglichkeiten. Aber neben dem Fluff möchte ich mich gerne auch noch mit 8000-10.000 AP gut in den Abenteuer einbringen können und nicht das Spotlight komplett den Magiern und Kriegern überlassen müssen. :oops: Also kurz gesagt: Ich möchte einfach die Kluft nicht zu groß werden lassen.

Ingame-Entwicklungspotential in Form von Persönlichkeitsentwicklung, höherem Rang etc. ergibt sich meiner Erfahrung nach meist innerhalb der Abenteuer von selbst und ungeplant, da würde ich daher höchstens kleine Impulse als zusätzliche Möglichkeiten einplanen (zB durch einen offenen Vorteil wie oben vorgeschlagen).

Vorgeschichte: Die darf gerne schlüssig und vor allem eher unkompliziert sein.Meine Charaktere haben meist eher geradlinige Geschichten mit 1-3 prägenden Erlebnissen, die den geraden Weg dann auch mal etwas kurviger und steiniger werden lassen. Ich bin da deiner Meinung: weniger kann hier viel mehr sein.

Vor- und Nachteile: Außer „Gesucht“ und einigen mM eher unpassenden Nachteilen wie Blutdurst oder Widerwärtiges Aussehen bin ich erst einmal gedanklich für alles offen.

Insgesamt gehe ich davon aus, dass der Diener eher in Richtung Butler als in Richtung Sklave geht. Geheimnistuerei innerhalb der Heldengruppe: Nicht mein Ziel. Er wird von seinen Fähigkeiten nicht gerade beim ersten Treffen erzählen, aber er wird sie vor den anderen Helden auch nicht lange verstecken (gegenüber der restlichen Welt schon, das ist ja einer der großen Vorteile eines Dieners: unterschätzt zu werden).

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Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 18.08.2018 21:10

Profane Draconiter Domestiken können nicht viel mehr als profane Domestiken, die keine Draconiter sind. Das ist halt wenig. Das ist bei Domestiken halt so. xD Ich hab neulich einen erstellt als NPC zu einem meiner Chars und ich mag ihn. Aber stark ist der natürlich nicht und direkt spielen würde ich den wohl auch nicht. :) Ein guter Wissens- und Gesellschaftschar ist das schon, aber nichts, was findige Regelkenner hier im Forum als stark bezeichnen würden. Das scheint mir vom TE aber auch gar nicht gefordert zu sein. Fluff über PG, aber bitte mithalten können - das würde mit einem solchen Char mit Potential zur Weihe gut gehen. Aber wenn Wissen nicht die gewünschte Ausrichtung ist, ist das natürlich Käse. :(

Eine Art Schwertgeselle ist natürlich gut vorstellbar. Es gibt da ja nicht nur die eigentlichen Schwertgesellen, die auch ingame so heißen, die nach Ehre und Ruhm strebenden Fechter nach Adersin, Uinin, Federino usw., die sich selbst als Krieger 2.0 sehen. Es gibt z.B. auch die Leibwächterschulen in Aranien und Fasar. Gerade die in Fasar hat mit den Gossenkindern als Schülern nicht mehr viel mit den strahlenden quasi Kriegern zu tun. Und wenn es heimliche Magierakademien gibt, die heimliche Magier oder gar Magierassassinen ausbilden (Bannakademie, die Obscurumanten), ist eine Schule für heimliche Profikämpfer auf Schwertgesellenniveau direkt wahrscheinlich. Ich denke selbst darüber nach, mit meinem Char (SG nach Uinin BGB Spitzel des DBA) irgendwann eine eigene Schule zu gründen, in der dann heimlich DBA Agenten a la James Bond ausgebildet werden. :ijw: Bei der Erstellung und Berechnung einer solchen oder ähnlichen Profession helfe ich gerne! Das wäre ja sowas ähnliches wie die Profession von @chizuranjida - halt in horasisch statt maraskanisch. :)
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 18.08.2018 22:14

Advocatus Diaboli hat geschrieben:
18.08.2018 21:10
Und wenn es heimliche Magierakademien gibt, die heimliche Magier oder gar Magierassassinen ausbilden (Bannakademie, die Obscurumanten), ist eine Schule für heimliche Profikämpfer auf Schwertgesellenniveau direkt wahrscheinlich. Ich denke selbst darüber nach, mit meinem Char (SG nach Uinin BGB Spitzel des DBA) irgendwann eine eigene Schule zu gründen, in der dann heimlich DBA Agenten a la James Bond ausgebildet werden.
Stimmt, gute Idee, eine profane Parallele zur geheimen fasarer Akademie könnte ich mir auch vorstellen. Und LOL für James Bond.

Die Emmeransabu-Schule fand ich vor dem Hintergrund stimmig, dass es auf Maraskan lange diesen Guerillakrieg gegen die mittelreichischen Besatzer gab, wo die meisten Leute keine regulären Waffen tragen durften, wohl aber Schnitter (wegen Dschungel), und eben Haushaltswaren. Da es sowieso inoffiziell ist, kann man's über einen ehemaligen Schüler genausogut nach Gareth verlegen, würde ich sagen. Oder nach Winhall? ("Ich lehre maraskanische Kampfkunst da, wo Raidri Conchobair hergekommen ist, der Hundsfott, einzigartige, harrharr." :lol: )
Selber gespielt habe ich aber noch keinen solchen Schwertgesellen, und auch keinen anderen.
Vielleicht versuche ich die Tage noch, GP dafür zu errechnen.

Ob das im Spiel gut funktioniert wird auch davon abhängen, ob man das komplette Kampfsystem nutzt oder nur Teile, und wenn Teile, welche dann.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 19.08.2018 00:18

@Nelya

Wenn du ein literarisches Vorbild oder eventuell Inspirationen für einen entwicklungsfähigen Charakter suchst, der weniger in Richtung Wissen geht, findest du beides möglicherweise in der SPQR-Reihe von John Maddox Roberts, in Gestalt des (anfangs) Sklaven bzw. (späer) Freigelassenen Hermes, den der unwillige Protagonist irgendwann in Band 2 oder 3 von seinem Familienoberhaupt auf's Auge gedrückt kriegt und der schnell deutlich mehr ist als "halt ein Sklave" - und irgendwann, wenn ich mich recht erinnere, auch der deutlich bessere Kämpfer als sein Herr ist. (In dem Fall, zumal auch deutlich jünger, aber bei einem Magier als Dienstherr könnte das ja auch durchaus andere Gründe haben.)
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 19.08.2018 01:38

Hermes fängt aber doch eher als Klotz am Bein an, der leicht kleptomanische dumme Junge, der so gern Gladiator oder Schwerverbrecher wäre, und seinem Herrn auch mal was klaut oder vorenthält. Bis er kämpfen lernt dauert das ne Weile, und ein richtig guter Butler wird er zwischendrin doch eigentlich nie, oder?

Bei literarischen Vorlagen würde ich eher in Richtung Batman oder Zorro denken, wobei Batmans Butler, wenn man ihn weiterentwickeln wollte, in Richtung Handwerk gehen könnte (Batmobil aufmotzen und sowas), oder Management (der Butler weiß, wenn in der Firma was nicht läuft, und regelt das). Es gibt sicher noch unglaublich viele, die ich nicht kenne.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 19.08.2018 11:25

Naja, es hat ja niemand gesagt, dass der geplante SC genau so starten soll, oder dass genau dieser SC nachgebaut werden soll...

Immerhin ist Hermes zu Beginn der Geschichten wie alt? 12? - 14?

Da würde wohl niemand einen schon voll ausgebildeten Charakter erwarten.

Aber als Beispiel für einen Diener, der im Laufe der Zeit eine Entwicklung durchmacht, und zwar in dem Fall auch und gerade der Kampffähigkeiten, fand ich ihn halt gut geeignet.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Nelya » 19.08.2018 11:42

@Draconiter: Wissen ist tatsächlich eine Ausrichtung, die ich auf jeden Fall ausschließen würde. Da haben wir schon andere Spezialisten in der Gruppe.

@Advocatus Diaboli & chizuranjida: Solltet ihr die Profession erstellen / weiterentwickeln, wäre ich auf jeden Fall sehr interessiert. :)

@Literarische Vorbilder: Hermes kenne ich nicht, Alfred (Batman) schon. Schöne Idee eigentlich. Angesichts der Kampfschule kam mir auch noch Willikins, der Diener von Samuel Mumm (Scheibenwelt), in den Sinn :D

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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 19.08.2018 13:53

Frage vorweg: Willst du zum Gruppenerfolg beitragen können oder den Comic Relief machen? Das ist wichtig, denn die typischen Dienerprofessionen sind maximal Tier 3, mit mittelfristig über effektiv 5000 AP Rückstand auf eine typische Tier 1 Profession, und Magier stehen da ganz oben.
Wenn du beitragen willst müssen diese AP kompensiert werden. Die Vorschläge mit Schwertgeselle, Hexer o. Ä. sind eine Möglichkeit. Mehr AP eine andere. Was stellst du dir in dieser Hinsicht vor?
Tactician 92%, Butt-Kicker 67%, Specialist 67%, Power Gamer 67%, Method Actor 50%, Storyteller 42%, Casual Gamer 17%

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Ungelesener Beitrag von Nelya » 19.08.2018 18:11

Ich würde gerne zum Gruppenerfolg beitragen, daher auch der Thread :) Gerne eine "nachhaltige" Lösung. Mehr AP helfen nur anfangs, aber nicht wenn es kaum noch sinnvolle Steigerungsmöglichkeiten gibt.

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Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 19.08.2018 18:41

Jeordan's Punkt hatte ich auch im Hinterkopf - es mag manchmal in der Gruppe nett sein, Hierarchien einzubauen, haben wir bei uns auch, aber wenn diese Hierarchien tatsächlich auch Unterschiede in der Kompetenz beinhalten und ein Charakter einfach viel mehr darf (Status Magier, hoher SO) und kann (Vollzauberer) als der in der unter ihm, dann wird das vielleicht nicht so lange Spaß machen.

Mundane Einbrecher ohne Viertelzauberer sind einfach so, SO viel schlechter als wenn man den Viertelzauberer hinzunimmt, und letztlich ist das die "klassisch" Gruppenrolle die du oben ansprichst, oder? Schleichen, Sich Verstecken, Klettern sind alles Dinge, wo eine gescheiterte Probe eventuell Alarm im Feindeslager bedeutet. Wenn man sich schon für den Part der Gruppe interessiert und so auch innerweltlich seinem Meister dienen möchte, macht es da vielleicht schon Sinn, sich alle Asse zu besorgen, die man haben kann.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 19.08.2018 19:15

Nelya hat geschrieben:
19.08.2018 11:42
@Literarische Vorbilder: Hermes kenne ich nicht, Alfred (Batman) schon. Schöne Idee eigentlich. Angesichts der Kampfschule kam mir auch noch Willikins, der Diener von Samuel Mumm (Scheibenwelt), in den Sinn :D
Stimmt, Willikins auch noch. Die SPQR-Bücher kann ich nur empfehlen - wenn du mal Zeit hast.

Ich habe mal den maraskanischen Schwertgesellen von oben auf eine Filiale in Gareth umgeschrieben und angepasst. Nach den DSA4-Rechenregeln komme ich auf 22 GP, wenn ich keinen Mist gebaut habe. Jedenfalls liegt er im GP-Bereich der anderen Schwertgesellen, wie es aussieht. Infanteriewaffen sind raus, weil in Gareth der Schnitter eben kein gängiges Gartengerät ist. Dafür ist Gassenwissen drin weil Großstadt.
Das ist so aus dem Handgelenk geschüttelt, mehr vom Hintergrund her; nicht in der Praxis getestet, ob das alles perfekt passt und eine "starke" Profession ergibt. Niemand hindert dich, selber zu basteln. :)
Vielleicht kriegst du den Bond ja auch noch. :6F:

Schwertgeselle: Der heimliche Stil der Eheleute Woll aus Gareth (22 GP)

Achmedjid aus Boran lernte schon vor längerer Zeit bei der oben erwähnten Großmutter Emmeransabu Kochen, Haushaltsführung, elegantes Servieren, sowie den Kampf mit Küchen- und Gartengeräten. Sie siedelte ins Yalaiad über, wo maraskanische Exilanten neue Dörfer gegründet hatten, aber dort hielt es sie nicht. Gemeinsam mit einem um etliche Jahre jüngeren, aus Schwarztobrien stammenden Söldner und Proviantmeister, Thargunigor „Igoran“ Woll, zog sie durch Gorien, Aranien und die Wildermark, bevor sich das Ehepaar in Gareth niederließ, wo sie eine maraskanische Fladen- und Pastetenbäckerei betreiben. (Allerdings mit milder gewürzten Speisen, für den garethischen Gaumen, und weil der Pfeffer teuer ist.) Da Herr Woll aufgrund einer Oron-typischen Verstümmelung keine Kinder zeugen kann, hat das Paar nach maraskanischer Tradition einige Straßenkinder adoptiert und unterweist diese, aber auch einige ihrer Spielkameraden aus der Nachbarschaft, Kinder von Vereinskameraden beim Imman, sowie (anstelle von Schutzgeldzahlungen) ausgewählte Nachwuchstalente der „Tobrier“-Bande, in all diesen nützlichen Fertigkeiten, die Achmedjid aus ihrer Heimat mitgebracht hat.
Leider dürfen die Wolls keine Schwertgesellenbriefe, -ringe oder sonst irgendeine Legitimation ausstellen, die ihren Schülern irgendwelche Sonderrechte einräumen oder sie anderen Kampfkunst-Lehrern empfehlen würden.
Voraussetzungen: IN 13, FF 12, GE 12, KO 12; SO 5
Automatische Vor- und Nachteile: Krankhafte Reinlichkeit 5 statt Eitelkeit 5, Verpflichtungen (Eheleute Woll, oder Tobrier-Bande, oder anderer Förderer) statt Schulden
Talente:
Kampf: Raufen +2, Dolche oder Hiebwaffen oder Kettenstäbe oder Stäbe +7, zwei weitere davon je +4, Diskus oder Wurfmesser +5, das andere +2
Körper: kein Reiten, Schleichen +1, sich Verstecken +2, Zechen +1
Gesellschaft: Gassenwisen +2, sich verkleiden +2
Wissen: Götter&Kulte +1
Handwerk: Hauswirtschaft +4, Holzbearbeitung +1, Kochen +5, Schneidern +2
Sonderfertigkeiten: Aufmerksamkeit, Ausweichen I, Finte, Gezielter Stich, Kampfreflexe, Meisterparade, Schnellziehen
Verbilligte Sonderfertigkeiten: Ausfall, Ausweichen II, Defensiver Kampfstil, Eisenhagel, Improvisierte Waffen, Klingensturm, Klingenwand, Scharfschütze, waffenloser Kampfstil Hruruzat oder Mercenario, Wuchtschlag

Edit: Da kommen natürlich die Werte der Schwertgesellen-Basis noch drauf, so wie bei den offiziellen Stilen in MBK.
Zuletzt geändert von chizuranjida am 21.08.2018 14:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 19.08.2018 22:05

Willikins ist v.a. ein entschlossener Kämpfer, aber kein gut geschulter. Der hat halt Gossenkampf gelernt. Ich hab dagegen sofort an Inigo Schaumlöffel gedacht: unauffälliger Assistent Vetinaris mit Assassinenausbildung. :)

Ich bastle mal was auf Basis des SG nach Uninin - einfach weil ich die mag. Und selbst halt einen spiele. Und weil mir deren Ansatz halt auch sehr passend erscheint. Der Parierwaffenstil scheint mir geeigneter, einen Kämpfer hervor zu bringen, der auch mit unauffälligen Waffen effektiv ist.
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~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

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