DSA4 Kor-Geweihter

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Skraja
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Kor-Geweihter

Ungelesener Beitrag von Skraja » 25.07.2018 11:05

Hiho zusammen,

nachdem ich das Internet durchforstet, das Regelwerk gelesen und das Vademecum gefressen habe, bleiben unendliche viele Fragen zur Ausgestaltung und Auslegung der Regeln der Kor Kirche, bei denen ich gerne mal eure Meinungen und Erfahrungen hören würde.

Aber vl. ersteinmal auf Anfang.
Ich habe mich bei meiner Söldnerin für die Spätweihe Kor entschieden. (Sie ist noch noch nicht geweiht), steht aber AP technisch kurz vor der Möglichkeit es zu tun. Ich spiele sie seit Anfang an Kor gefällig, weil man eben nicht von heute auf morgen sich mal eben für nen Gott entscheiden kann, als hätte man jetzt mal lust auf Schokolade^^

Es sind 3 wesentliche Aspekte, bei denen mich eure Meinung interessiert.

1.) Rüstung tragen.
Es gibt nur widersprüchliche Aussagen zum Tragen von Rüstungen, oder ich konnte nichts finden. Zunächst gilt ja der Grundsatz des guten Kampfes und das man auch für Kor bluten will. Wenn ich da also voll bepackt bin und easy meinen Gegner besiege ohne einen Kratzer abzubekommen, ist das alles andere als Kor gefällig.
Daher spiele ich meine Söldnerin komplett ohne Rüstung und das noch vor der Weihe, aus Überzeugung eben.

2.) Magische Verstärkung
Magische Verstärkungen, wie bspw. nen Axxeleratus verstärken den Kämpfer wobei ja dann seine eigenen Stärke nicht mehr im Vordergrund steht. Bzw. "Ich habe das nur geschafft - weil"..
Aktuell lasse ich das noch zu, aber nach der Weihe nicht mehr. Es sollte die eigene Stärke sein, die den Sieg bringt.

3.) Heilung
Ist auch so ne tolle Diskussion. Bluten ist das eine aber hinterher wieder zusammenflicken das andere. Wundversorgung steht für mich außer Frage, denn ein Kämpfer mit Wundfieber ist ja auch bloß mist, und dumm ist meine Söldnerin ja nun auch nicht.
Aber Heilung an sich wird normalerweise abgelehnt von den Gläubigen, so auch von mir.

Das führt alles dazu, dass sich bei mir freiwillige Verzauberungen in unfreiwillige verändern und meine 3 Magier in der Gruppe am verwzweifeln sind, wie sie mich "buffen, schützen, heilen" können - gegen MR wohlbemerkt. Muss sagen, sie werden immer kreativer, vor allem was Heilung angeht, so dass ich möglichst wenig davon mitbekomme und keiner von denen hinterher einen aufs Fressbrett kriegt^^

Aber Kern der Frage ist ja: Wenn ich so andere Korgweite im Internet reden höre, habe ich das Gefühl, dass meine Interpretation eher etwas zu streng ist. Wie seht ihr das?

Wenn hier andere Kor Geweihte unterwegs sind, würde mich interessieren, wie ihr die Richtlinien auslegt und sie ins Spiel integriert, weil ja - es ist alles maximal interpretationsfähig und hängt auch selbstverständlich vom Charakter ab und wie weit man gehen möchte :)

Bin gespannt, was ihr davon haltet.

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 25.07.2018 11:15

Mit Kor kenne ich mich nun nicht so aus, aber zu 1)

Haben Korgeweihte nicht ihre traditionelle schwarze Panterrüstung? Dazu gibt es ja dann später auch noch eine Rüstungsliturgie, also finde ich das auf Rüstung verzichten nicht ganz passend. Kann mich aber auch täuschen.


3) Ja das mit der Heilung ist so eine Sache, ich kenne es dabei nur dass magische Heilung abgelehnt wird, profane oder karmale aber natürlich ok ist.
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Ungelesener Beitrag von Skraja » 25.07.2018 11:24

Assaltaro hat geschrieben:
25.07.2018 11:15
Haben Korgeweihte nicht ihre traditionelle schwarze Panterrüstung? Dazu gibt es ja dann später auch noch eine Rüstungsliturgie, also finde ich das auf Rüstung verzichten nicht ganz passend. Kann mich aber auch täuschen.
Schwarze Panter Rüstungen - Habe ich noch nie was von gehört :)
Die Rüstungsliturgie legt sich auf die bestehende "was auch immer rüstung" und wird addiert.
Da es ne Liturgie ist, wird die natürlich nicht in jedem dritten Kampf gespammt, sondern, wenn es wirklich mal wichtig ist.
Krieg, Großer übermächtiger Gegner etc... also selten.

Kann ja nicht nem Gott der für Stärke und Kampf steht dienen und den dann dauernd um Beistung, bzw. Rüstung anbetteln XD (übertrieben gesagt^^)

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 25.07.2018 11:27

natürlich so wie jede Liturgie nicht einfach so gewirkt werden sollte. Ja vielleicht kam die Rüstung auch erst mit DSA5 dazu, bin mir da grad unsicher. Irgendwo hab ich da aber mal was gelesen.
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 25.07.2018 11:30

Es ist widersprüchlich.
Einerseits ist eben die Rede vom Blut für Kor, andererseits sind eigentlich alle Korgeweihten auf Abbildungen recht gut gerüstet.
Genauso wie viel Wert auf eigene Stärke gelegt wird, dann aber quasi alle Liturgien zur Verbesserung im Kampf dienen...
DSA halt.

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 25.07.2018 11:41

Ich würde vermuten, dass Kor recht pragmatisch ist. Solange der Kampf eine Herausforderung bleibt, ist alles erlaubt, auch Rüstungen, Überzahl, vergiftete Armbrustbolzen in den Rücken, magische Unterstützung, ... - wie gesagt, solange es "knapp" bleibt.

Gregorey
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Ungelesener Beitrag von Gregorey » 25.07.2018 12:00

Ich argumenterie mal hauptsächlich aus den Kor Vademecum (KV) herraus. Und die kurze Anwort ist :Ja

Zu 1) Im KV steht dazu zwei Dinge, erstens ist es beliebt, die eigene Rüstung schwarz zu färben. Plattenrüstung hingegen ist im Süden in derhinsicht etwas verpönt, da es als Feighaft gilt, einen Gegner zu gut gerüstet gegenüber zu stehen. In WdG steht, dass Kor Geweithe keine schwere Rüstungen tragen.
Ganz Rüstunglos würde ich den Geweithen nicht rumlaufen lassen. Ich würde zumindestens eine geschwärzte Lederrüstung verwenden bis maximal Kettenrüstung.
Die Pantherrüstung glaube ich kommt wirklich erst in DSA5 vor und würde ich persönlich nur als zermonielle Rüstung verwenden oder wenn er gegen einen wirklich gefährlichen Gegener auszieht.

Als ein guter Kampf im Sinne von Kor interpetiere ich, wenn der Geweihte einen gleichwertigen Gegner besiegt hat. D.h. einfach 10 schwächere Gegner niedermetzel zählt nicht dazu und man wird versuchen im Kampf immer den stärksten Gegner gegenüber zu treten.

Zu 2 und 3) Ein Kor Geweihte würde auf keine Magie zurückgreifen (von anderen gewirkt natürlich), da er sein Können im Kampf messen will und nur die Kraft, die einem Kor gewärt akzeptiert. Natürlich würde er versuchen nach dem Kampf keinen Wundbrand zu bekommen und deshalb auch auf profan Heilung zurückgreifen.
Als Koraffiner Söldner würde ich die Sache noch nicht ganz so streng sehen, schlieeslich hat man noch den Zugang zu den Göttlichen Mächten und Schlussendlich ist der Sieg alles was zählt.

Zusammenfassung: Zieh deinen Sölnder wieder eine (schwarze bzw. schwarzrote) Rüstung an (verzichte nur auf Plattenrüstungen) und lass ihn im Kampf immer gegen den härtesten Gegner antreten um mit ihm zu messen.

Gregorey
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Ungelesener Beitrag von Gregorey » 25.07.2018 12:17

Gorbalad hat geschrieben:
25.07.2018 11:30
Es ist widersprüchlich.
Einerseits ist eben die Rede vom Blut für Kor, andererseits sind eigentlich alle Korgeweihten auf Abbildungen recht gut gerüstet.
Genauso wie viel Wert auf eigene Stärke gelegt wird, dann aber quasi alle Liturgien zur Verbesserung im Kampf dienen...
DSA halt.
Ich halte es für keinen Widerspruch. Nicht jeder Kampf ist ein Kampf, der Kor würdig ist. Dazu braucht es einen würdigen Gegner mit dem sich der Geweihte messen kann. Persönlich würde ich auch nicht gegen jeden Gegner den Gott um Hilfe bitten.
Je größer allerdings die Herausvorderung ist, desto mehr steigert sich der Geweihte dann hinein (d.h. lässt sich von der Kraft Kors durchströhmen).

EDIT: Ups, sorry für den doppelpost.

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 25.07.2018 14:00

Die Kor-Kirche hat kein Gesamt-Oberhaupt, sondern mehrere Zentren mit lokalen Anführern, die auch leicht unterschiedliche Lehren predigen können. Die beiden Haupt-Strömungen sind ja der Weg des guten Kampfes und der Weg des guten Goldes. Daraus kann man für sich folgern, dass diejenigen, die das gute Gold in den Mittelpunkt stellen, nicht unbedingt in jedem Kampf an ihre Grenzen kommen und dem Tod ins Auge sehen wollen.

Götter mögen es angeblich, wenn sie viele Anbeter haben, und gläubigen Söldnern zu gutem Lohn und eingehaltenen Kontrakten zu verhelfen bringt vermutlich mehr Leute in den Tempel, die da auch opfern und Zehnt zahlen, als wenn man sich mit drei Magiern als Publikum irgendwo in der Wallachei von irgendeinem Oger plattkloppen lässt. So könnte man das auch sehen.

Deine Heldin geht da wie's aussieht eher den Weg, den auch manche Rondrageweihte nehmen: "Ich will hier mein tolles Duell mit einem würdigen Gegner zur Freude meiner Göttin. Wenn ich dabei sterbe, dann hat sie das so gewollt, und ich bin im Paradies." Schiet auf die Bauern, die man retten sollte, oder die Magier, die dann ohne Kämpfer den restlichen Orks gegenüberstehen, deren Häupling gerade ihren Mithelden umgehauen hat ...

Es ist vielleicht cool, aber auch egozentrisch, und das kann man in Abenteuern dann schonmal merken, wenn man zB eilig wen retten oder eine Nachricht überbringen sollte, und dann verzögert sich alles, weil der Ronnie/Koriander erstmal zeremonielles Duell feiert und nachher drei Tage im Krankenbett liegt.

Kann man so machen, muss man aber nicht, denke ich. In der DSA4-Götterbox trugen Koriander noch geschwärzte Rüstung, und da hieß es, wo ein Rondrianer ehrenvoll sterbe, wüsste ein Koriander mitunter den Sieg zu erringen.
Im ehrenvollen Kampf lieber unterzugehen als irgendwelche Vorteile anzunehmen scheint nicht strikt gefordert zu sein. Zu Kors Attributen gehört "Sieg", "Ehre" nur im Sinne von Verträge einhalten.

Außerdem, Thema Rüstung: Wenn man den Geifernden Schnitter anbetet, der lachend über das Schlachtfeld schreitet, dann finde ich es eher passend, wenn ein Koriander sich in schwerer Rüstung durch die Gegner mäht. Ja gut, die sind vielleicht ungerüstet, aber dafür viele. Und es hat sie ja niemand dran gehindert, sich auch was anzuziehen. Und es fließt so schön viel Blut. :)
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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AntiSkiller
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Ungelesener Beitrag von AntiSkiller » 25.07.2018 15:26

Kor ist ein Kriegsgott. Kor-Geweihte sind meist ehemalige Söldner (gutes Gold) oder desillusionierte Kämpfer (guter Kampf).
Kor-Geweihte kämpfen oft in Feldschlachten, Feldschlachten sind meist nicht sehr ehrenhaft, aber korgefällig (es wird Blut vergossen, irgendwer stirbt, irgendwer triumphiert).

Der Weg des guten Kampfes - eine Suche nach einem würdigen Gegner, mit dem man sich messen kann. Aus eigener Kraft, ohne Liturgien und magische Hilfe.
Manchmal kämpft man aber auch gegen Fußvolk und kämpft sich zum "Endboss" durch. Natürlich darfst du dich dafür mit Liturgien stärken oder durch magische Hilfe (z.B. ein Gardianum). Sterben ist nicht korgefällig, also trägst du eine ordentliche Rüstung. Ein professioneller Kämpfer ohne Rüstung ist ein Trottel. Das mag in einem rondragefälligen Duell funktionieren, Krieg ist aber nicht rondragefällig. Krieg ist hässlich, brutal, ungerecht. Ein vergifteter Pfeil auf den Anführer der gegnerischen Armee könnte den Kampf rasch beenden und das Leben "deiner" Truppe schützen? Natürlich machst du das, auch wenn weniger Blut vergossen wird. Sinnlos die eigenen Leute in den Tod zu schicken ist nicht korgefällig, sondern dumm. Bleiben die Truppen am Leben können sie im nächsten Kampf weiter für Kor Blut vergießen.

Gleiches gilt für diesen Unsinn mit "keinen Rückzug". Natürlich ziehst du dich als Kor-Geweihter zurück. Dort wo die trotteligen Rondra-Geweihten aus falschem Ehrgefühl sterben, überlebst du. Sterben ist nicht korgefällig, der Tod im Kampf ist für die Schwachen.

Schwache Gegner verspottest du, sie sind deiner Klinge nicht würdig. Lassen sie sich nicht durch deine Erscheinung in die Flucht schlagen, dann streckst du sie trotzdem wieder (einer von den feigen Ratten könnte dir einen Pfeil in den Rücken jagen).

Bei Kor geht es weniger um einen ehrenhaften Kampf, sondern allein um den Sieg. Natürlich ist die eigene Leistung dabei wünschenswert, aber manchmal braucht man eben etwas Support (z.B. gegen übermächtige Dämonen, oder eine gewaltige Überzahl). Auch List und Tücke sind okay, genau wie Fernkampfwaffen und Gift. Und natürlich auch die Rüstung.

Nach dem Kampf hast du nur noch wenig LeP und brauchst aber rasch neue für den nächsten Kampf? Natürlich nimmst du einen Heiltrank, es ist nicht korgefällig einfach irgendwo zwischen zwei Kämpfen zu sterben, weil man aus falschem Stolz keine Heilung angenommen hat. Auch ein Balsam ist okay, oder ein Heilungssegen (von einem anderen Geweihten). Es geht nur darum, dass man nicht wegen jeder kleinen Wunde eine (magische) Heilung anstrebt. Wunden kann man auch ignorieren.

Kor glänzt dort, wo Rondra versagt.
"Es gibt kein richtiges Leben im falschen."

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Ungelesener Beitrag von Coarr » 25.07.2018 15:28

Skraja hat geschrieben:
25.07.2018 11:05
1.) Rüstung tragen.
Es gibt nur widersprüchliche Aussagen zum Tragen von Rüstungen, oder ich konnte nichts finden. Zunächst gilt ja der Grundsatz des guten Kampfes und das man auch für Kor bluten will. Wenn ich da also voll bepackt bin und easy meinen Gegner besiege ohne einen Kratzer abzubekommen, ist das alles andere als Kor gefällig.
Daher spiele ich meine Söldnerin komplett ohne Rüstung und das noch vor der Weihe, aus Überzeugung eben.
Es spricht nichts gegen eine Rüstung. Ein Geweihter des Kor hatte ein Leben als Kämpfer vor seiner Weihe und wird in vielen Fällen an alten Gewohnheiten und Kampfregeln festhalten. Sonst hätte Kor ihn nie erwählt. Ein Guter Kampf ist jeder Kampf der fordernd ist. Auch einer ohne Kratzer kann fordernd sein, wenn man z.B. der Befehlshaber eines Söldnerheeres ist und mehr damit zu tun hat alles zu organisieren / planen um möglichst alle Söldner heil durch die Schlacht zu bringen. Natürlich wird man sich nie hinter den eigen Mannen verstecken nachdem man den Plan ausgesprochen hat sondern steht ebenfalls in erster Reihe.
Skraja hat geschrieben:
25.07.2018 11:05
2.) Magische Verstärkung
Magische Verstärkungen, wie bspw. nen Axxeleratus verstärken den Kämpfer wobei ja dann seine eigenen Stärke nicht mehr im Vordergrund steht. Bzw. "Ich habe das nur geschafft - weil"..
Aktuell lasse ich das noch zu, aber nach der Weihe nicht mehr. Es sollte die eigene Stärke sein, die den Sieg bringt.
Hier mögen sich die Geister scheiden. Ich werde ca im September mit meinem Kor Geweihten die G7 spielen. Er war vor seiner Weihe mit einer Magierin unterwegs und kennt die Vorzüge von magischer Unterstützung. Kor Geweihte können gut kämpfen, wissen aber auch um die schwächen und stärken ihrer Gegner. Sie scheuen nicht einen vermeidlich stärkeren Gegner von hinten anzugreifen und auch nicht die passende "Waffe" für den passenden Gegner zu benutzen.

Wenn die "Waffe" im Fall eines Kampfes gegen ein Elementarwesen eine Verzauberung des Schwertes ( nicht die Weihewaffe ) ist, damit man dem Elementar überhaupt schaden zufügen kann ( Imunität Profan / Geweiht ) dann hat man das gefälligst zu tun um seine geistige Kampfeskraft vor Kor zu beweisen. Ein schwacher Gegner ist ein Elementar nicht und er wird einem auf Augenhöhe der Waffengewalt einen guten Kampf liefern
Skraja hat geschrieben:
25.07.2018 11:05
3.) Heilung
Ist auch so ne tolle Diskussion. Bluten ist das eine aber hinterher wieder zusammenflicken das andere. Wundversorgung steht für mich außer Frage, denn ein Kämpfer mit Wundfieber ist ja auch bloß mist, und dumm ist meine Söldnerin ja nun auch nicht.
Aber Heilung an sich wird normalerweise abgelehnt von den Gläubigen, so auch von mir.
Hat das Vademecum gut ergänzt finde ich. Wenn keine unmittelbare Gefahr eines weiteren konfliktes besteht ist es nicht nötig auf magische Heilung zurück zu greifen. Profane versorgung mit der vollen dauer der Genesung sind das Mittel der Wahl.

Sollte man jedoch gefahr laufen in einer Schlacht verwundet zu werden und man hat die Wahl zwischen:

- ich bleibe hier liegen und heile meine Wunden aus, verpasse aber die Schlacht

und

- ich lasse mich von Magier / anderen Geweihten schnell heilen, und kann dann Blut für den geifernden Schnitter vergießen

weiss ich schon genau wofür ich mich entscheide.

Coarr
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Ungelesener Beitrag von Coarr » 25.07.2018 15:31

AntiSkiller hat geschrieben:
25.07.2018 15:26
Kor ist ein Kriegsgott. Kor-Geweihte sind meist ehemalige Söldner (gutes Gold) oder desillusionierte Kämpfer (guter Kampf).
Kor-Geweihte kämpfen oft in Feldschlachten, Feldschlachten sind meist nicht sehr ehrenhaft, aber korgefällig (es wird Blut vergossen, irgendwer stirbt, irgendwer triumphiert).

Der Weg des guten Kampfes - eine Suche nach einem würdigen Gegner, mit dem man sich messen kann. Aus eigener Kraft, ohne Liturgien und magische Hilfe.
Manchmal kämpft man aber auch gegen Fußvolk und kämpft sich zum "Endboss" durch. Natürlich darfst du dich dafür mit Liturgien stärken oder durch magische Hilfe (z.B. ein Gardianum). Sterben ist nicht korgefällig, also trägst du eine ordentliche Rüstung. Ein professioneller Kämpfer ohne Rüstung ist ein Trottel. Das mag in einem rondragefälligen Duell funktionieren, Krieg ist aber nicht rondragefällig. Krieg ist hässlich, brutal, ungerecht. Ein vergifteter Pfeil auf den Anführer der gegnerischen Armee könnte den Kampf rasch beenden und das Leben "deiner" Truppe schützen? Natürlich machst du das, auch wenn weniger Blut vergossen wird. Sinnlos die eigenen Leute in den Tod zu schicken ist nicht korgefällig, sondern dumm. Bleiben die Truppen am Leben können sie im nächsten Kampf weiter für Kor Blut vergießen.

Gleiches gilt für diesen Unsinn mit "keinen Rückzug". Natürlich ziehst du dich als Kor-Geweihter zurück. Dort wo die trotteligen Rondra-Geweihten aus falschem Ehrgefühl sterben, überlebst du. Sterben ist nicht korgefällig, der Tod im Kampf ist für die Schwachen.

Schwache Gegner verspottest du, sie sind deiner Klinge nicht würdig. Lassen sie sich nicht durch deine Erscheinung in die Flucht schlagen, dann streckst du sie trotzdem wieder (einer von den feigen Ratten könnte dir einen Pfeil in den Rücken jagen).

Bei Kor geht es weniger um einen ehrenhaften Kampf, sondern allein um den Sieg. Natürlich ist die eigene Leistung dabei wünschenswert, aber manchmal braucht man eben etwas Support (z.B. gegen übermächtige Dämonen, oder eine gewaltige Überzahl). Auch List und Tücke sind okay, genau wie Fernkampfwaffen und Gift. Und natürlich auch die Rüstung.

Nach dem Kampf hast du nur noch wenig LeP und brauchst aber rasch neue für den nächsten Kampf? Natürlich nimmst du einen Heiltrank, es ist nicht korgefällig einfach irgendwo zwischen zwei Kämpfen zu sterben, weil man aus falschem Stolz keine Heilung angenommen hat. Auch ein Balsam ist okay, oder ein Heilungssegen (von einem anderen Geweihten). Es geht nur darum, dass man nicht wegen jeder kleinen Wunde eine (magische) Heilung anstrebt. Wunden kann man auch ignorieren.

Kor glänzt dort, wo Rondra versagt.
Besser hätte ich es nicht sagen können, Bruder des Blutes :devil:

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 25.07.2018 15:40

Kampf und Krieg sind kein Spiel. Korgeweihte sollten Rüstungen tragen wie jeder andere ernsthafte Kämpfer auch. Blut fließt auch mit Rüstung genug. Allein sich mehr zu schützen als in der jeweiligen Kultur normal ist, das würde ich eher vermeiden. Also meist keine besonders schweren Rüstungen.

Und nein, ein Korgeweihter zieht sich noch weniger gern als ein Rondrageweihter zurück. Hat er etwa Angst, sein Blut zu vergießen, ist zu feige, im Angesicht der Niederlage nicht weiterzumachen ? Will er gar dem Sieger die Früchte des Sieges vorenthalten ?

Magie ist schwierig. Die meisten Korgeweihten sehen das nicht als ehrenhaft an und verzichten generell. Ein paar rechtfertigen es über Pappi, den Drachen.

Kampftaktiken und unfaire Aktionen, ja das dürfen Korgeweihte machen. Aber nein, die eigenen Leute zu schonen oder gar mit dem vergifteten Pfeil aus dem Hinterhalt die ganze Schlacht verhindern ist jetzt eher wenig Korgefällig. Kor will Blut sehen, Blut von beiden Seiten idealerweise. Kampfvermeidung ist jetzt so gar nicht sein Ding und das schonen der eigenen Truppen auch nicht. Natürlich werden pragmatische Korgeweihte, die sich als Interessenvertretung von Söldnern sehen, da Kompromisse machen.

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Ungelesener Beitrag von Coarr » 25.07.2018 15:44

Satinavian hat geschrieben:
25.07.2018 15:40
Und nein, ein Korgeweihter zieht sich noch weniger gern als ein Rondrageweihter zurück. Hat er etwa Angst, sein Blut zu vergießen, ist zu feige, im Angesicht der Niederlage nicht weiterzumachen ? Will er gar dem Sieger die Früchte des Sieges vorenthalten ?
Wenn ein Korgeweihter eine Aussichtslose Schlacht schlägt ist er nicht würdig. Er wird ein letztes mal Blut vergießen und dann nie wieder.

Kor will aber mehr. Also wird er sich zurück ziehen und die Schlacht an einem anderen Tag mit einem neuen Plan nachholen. Nicht weil er feige ist, sondern weil er Kor mehr Blut geben will als das bisschen was in ihm selbst ist.

Hört bitte mit den Extremen auf, die sind nicht Spielercharakter tauglich.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 25.07.2018 15:48

Ich würde das rein pragmatisch sehen. Wenn er keine Rüstung hat stirbt er viel zu leicht und kann Kor dann nicht mehr dienen.
Also mit einer Rüstung sehe ich kein Problem

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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 25.07.2018 18:41

Coarr hat geschrieben:
25.07.2018 15:44
Wenn ein Korgeweihter eine Aussichtslose Schlacht schlägt ist er nicht würdig. Er wird ein letztes mal Blut vergießen und dann nie wieder.

Kor will aber mehr. Also wird er sich zurück ziehen und die Schlacht an einem anderen Tag mit einem neuen Plan nachholen. Nicht weil er feige ist, sondern weil er Kor mehr Blut geben will als das bisschen was in ihm selbst ist
Leute, die nur kämpfen wollen, wenn sie gewinnen und den Schwanz einziehen, wenn sie verlieren würden, sind bei BLH besser aufgehoben. Das ist in der Tat einer der zentralen Unterschiede, die benutzt werden, die beiden voneinander abzugrenzen. Kor will, dass alle Beteiligten ihr Leben riskieren und dann auch bereit sind den Preis zu zahlen, wenn es schlecht ausgeht. zum Verkloppen Schwächerer und Ausweichen Stärkerer ist die andere Seite da.

Das heißt nicht, dass sich ein SC-Korgeweihter nicht trotzdem zurückziehen kann. Er verstößt damit halt gegen Kors Wünsche und muß Buße tun.

Rondrianer hingegen dürfen sich zurückziehen, solange sie dabei nicht ehrlos handeln und z.B. andere Kämpfer im Stich lassen.

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Ungelesener Beitrag von Coarr » 25.07.2018 19:50

Satinavian hat geschrieben:
25.07.2018 18:41
Coarr hat geschrieben:
25.07.2018 15:44
Wenn ein Korgeweihter eine Aussichtslose Schlacht schlägt ist er nicht würdig. Er wird ein letztes mal Blut vergießen und dann nie wieder.

Kor will aber mehr. Also wird er sich zurück ziehen und die Schlacht an einem anderen Tag mit einem neuen Plan nachholen. Nicht weil er feige ist, sondern weil er Kor mehr Blut geben will als das bisschen was in ihm selbst ist
Leute, die nur kämpfen wollen, wenn sie gewinnen und den Schwanz einziehen, wenn sie verlieren würden, sind bei BLH besser aufgehoben. Das ist in der Tat einer der zentralen Unterschiede, die benutzt werden, die beiden voneinander abzugrenzen. Kor will, dass alle Beteiligten ihr Leben riskieren und dann auch bereit sind den Preis zu zahlen, wenn es schlecht ausgeht. zum Verkloppen Schwächerer und Ausweichen Stärkerer ist die andere Seite da.

Das heißt nicht, dass sich ein SC-Korgeweihter nicht trotzdem zurückziehen kann. Er verstößt damit halt gegen Kors Wünsche und muß Buße tun.

Rondrianer hingegen dürfen sich zurückziehen, solange sie dabei nicht ehrlos handeln und z.B. andere Kämpfer im Stich lassen.
Zitat Kor Vedemecum Seite 148:
.... aufgrund der Übermacht des Feindes abbrechen muss. Auch wenn eine solche Handlung einem Korgeweihten zuwider sein sollte, ist er durchaus in der Lage, einen Kampf taktisch einzuschätzen und ihn bei einer drohenden Niederlage auf einem für ihn vorteilhaften Schlachtfeld fortzuführen.
.... doch ist ihm bewusst, dass sein sicherer Tod letztlich niemandem dient, ....
Alles andere wäre unsinnig. Sich abgrenzen tut er durch andere Werte wie das in ruhe lassen ( verschonen ) von Zivilisten, und Gegnern die bereit sind vor dem Kampf die Waffen nieder zu legen. Der Korgeweihte Brandschatzt nicht, er foltert nicht und er empfindet eine andere Art von Befriedigung beim besiegen seines Gegners. Nicht der Blutdurst ist gestillt sondern der Durst nach einem Guten Kampf.

Gregorey
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Ungelesener Beitrag von Gregorey » 25.07.2018 20:47

Das Kor Vademecum ist allgemein sehr gut gelungen und kann für jeden empfohlen werden, der einen Kor Geweihten spielen möchte.
Dort wird auch ein viel differenzierteres Bild als des eines Schlächters dargestellt und damit auch eine bessere Trennung zu ermöglichen.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 25.07.2018 22:30

Bei Kor ist einer der stärksten Aspekte der Sieg. Du solltest dir also immer die Frage stellen: "Brauche ich X für den Sieg?" Wenn ja, ist X erlaubt.

Zur Rüstung:
Je gefährlicher dein Gegner ist, desto mehr Rüstung solltest du anziehen. Wer sich gegen Diebe erst 5 min lang nen Plattenpanzer an zieht, hat was falsch verstanden. Wer gegen Dämonen im Nachthemd kämpft aber genau so. Ich werde meinen Kor-Geweihten so spielen, dass er seine Rüstung modular Aufbauen kann. Gladiatorenschulter (Charakter war Gladiator)+ (Schwarzer) Streifenschurz + Schwarzer Umhang (wir haben in meiner Gruppe entschieden, dass die Rüstung eines Akoluthen kein rot hat, sondern nur schwarz, weil die Akoluthen sich ihr Blut auf der Rüstung erst verdienen müssen) ist Standard.
Gegen alles was kein Abschaum ist, kommt noch der Helm mit schwarzen Busch dazu. Wenn richtig was auf dem Spiel steht, der Gegner übermächtig erscheint oder es um Dämonen geht, kommt noch eine Brustrüstung dazu (wird wohl ein geschwärzter Waffenrock mit ein paar Kettenteilen, vielleicht eine Krötenhaut).
Gegen Dämonen musst du dir keine Sorgen machen. Die Penner können eh nicht bluten, von daher kann der Kampf nicht gut sein. Wenn du aus dem Süden kommst, könntest du gleiche Ansichten über Achaz haben.

Zur Magie:
Ich sehe das ähnlich wie Rüstung. Magie wie "Zauberklinge, Geisterspeer" sollte gar kein Problem sein. Wer sich gegen Bauern erst 2 min lang hochbuffen lässt, macht was falsch. Orientiere dich hier an Regel 1. Ist der Sieg ohne Magie großartig unwahrscheinlicher? Gegen Dämonen ist sowieso alles erlaubt. Und wenn du einen Vorgesetzten hast, solltest du dich an sein Wort halten. Es gibt außerdem das Gerücht, dass die Kampfzauberei von Kor kommt.
Es ist sogar ein wichtiger Aspekt des Kor, die richtige (effektivste) Waffe für den richtigen Gegner zu wählen. Wer das nicht mag, huldigt Kor nicht richtig.

Zur Heilung:
Regel 1, Regel 1! Wie stark ist dein Charakter verletzt? Wenn deine Verletzung dir den Sieg kosten kann, muss diese behandelt werden. Fehlen dir nur 3 LeP und du hast keine Wunde? Dann ist es Kor-Gefällig diese selbst verheilen zu lassen. Hast du ne Wunde? Denk dran, du hast noch den Märtyrersegen, gegen ein paar Söldner sollte der genügen. Spielt ihr mit Krankheiten? Säubere die Wunde zumindest so weit, dass deine Fähigkeit deinem Gott zu dienen nicht beeinflusst wird. Alternativ beschützt dein Gott dich vor Wundfieber wenn ihr das so wollt.
Besteht keine Gefahr und ihr habt keinen Auftrag und ihr seid in einer Stadt? Dann müssen leider die fehlenden 20 LeP und die 3 Wunden von alleine Ausheilen wenn du ein harter Kerl sein möchtest. Wenn du dafür einen profanen Arzt aufsuchst, würde ich dich nicht bestrafen aber andere Kor-Geweihte würden dich auslachen.

Weitere Faustregel:
Wenn du in einem Kampf 0 LeP verloren hast, war der Gegner entweder unfähig und es nicht wert oder du hast es mit Rüstungen/Buffs übertrieben. Lerne daraus und beim nächsten mal gegen ähnliche Gegner, ziehst du etwas mehr Rüstung aus.
chizuranjida hat geschrieben:
25.07.2018 14:00
In der DSA4-Götterbox trugen Koriander noch geschwärzte Rüstung, und da hieß es, wo ein Rondrianer ehrenvoll sterbe, wüsste ein Koriander mitunter den Sieg zu erringen.
Den Satz gibt es in DSA 4.1 immer noch. Weiß nur nicht mehr genau wo.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 25.07.2018 23:00

Skraja hat geschrieben:
25.07.2018 11:05
1.) Rüstung tragen.
Es gibt nur widersprüchliche Aussagen zum Tragen von Rüstungen, oder ich konnte nichts finden. Zunächst gilt ja der Grundsatz des guten Kampfes und das man auch für Kor bluten will. Wenn ich da also voll bepackt bin und easy meinen Gegner besiege ohne einen Kratzer abzubekommen, ist das alles andere als Kor gefällig.
Daher spiele ich meine Söldnerin komplett ohne Rüstung und das noch vor der Weihe, aus Überzeugung eben.

2.) Magische Verstärkung
Magische Verstärkungen, wie bspw. nen Axxeleratus verstärken den Kämpfer wobei ja dann seine eigenen Stärke nicht mehr im Vordergrund steht. Bzw. "Ich habe das nur geschafft - weil"..
Aktuell lasse ich das noch zu, aber nach der Weihe nicht mehr. Es sollte die eigene Stärke sein, die den Sieg bringt.

3.) Heilung
Ist auch so ne tolle Diskussion. Bluten ist das eine aber hinterher wieder zusammenflicken das andere. Wundversorgung steht für mich außer Frage, denn ein Kämpfer mit Wundfieber ist ja auch bloß mist, und dumm ist meine Söldnerin ja nun auch nicht.
Aber Heilung an sich wird normalerweise abgelehnt von den Gläubigen, so auch von mir.

Das führt alles dazu, dass sich bei mir freiwillige Verzauberungen in unfreiwillige verändern und meine 3 Magier in der Gruppe am verwzweifeln sind, wie sie mich "buffen, schützen, heilen" können - gegen MR wohlbemerkt. Muss sagen, sie werden immer kreativer, vor allem was Heilung angeht, so dass ich möglichst wenig davon mitbekomme und keiner von denen hinterher einen aufs Fressbrett kriegt^^

Aber Kern der Frage ist ja: Wenn ich so andere Korgweite im Internet reden höre, habe ich das Gefühl, dass meine Interpretation eher etwas zu streng ist. Wie seht ihr das?



Bin gespannt, was ihr davon haltet.
Es kommt dabei denke ich auch auf die Situation an und den jeweiligen Geweihten.
1) Trag was die Rüstkammer hergibt und die Situation gebietet. Das heißt angemessen. Gerade geweihte Rüstungen sind unfassbar wertvoll gegen Dämonen....
Andersherum auch. RS8 gegen einen Bauern? Wozu der Aufwand?

2) Im Kampf weitestgehend vermeiden. Aber auch hier ist die Frage, um was es geht, aber sich darauf zu verlassen macht sie zu einer Krücke, die man nicht haben will...
Außerhalb des Kampfes: Wieso denn nicht?

3) Heilungssegen, Heiltränke usw. gehen bei uns im übernatürliche SInne klar, alles andere sollte man auch vermeiden. Bin ich aber der einzige Kämpfer und ohne Heilung sterben 10.000 Menschen? Dann sollte man daraüber nachdenken...
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 26.07.2018 01:06

Da der Korgeweihte ja meistens die Schwächsten auf dem Schlachtfeld, die einfachen Söldner, zu Tapferkeit anspornen möchte indem er sich dazu mit diesen gemein macht, sollte er nicht zu viel zusätzliche Rüstung auftragen. Meistens steht er ja bei den Leuten hoch im Kurs, die von der gegnerischen Schützen zerballert und dann von den Rittern/Kataphrakten niedergemäht werden. Er sollte bluten wie die einfachen Spießknechte und dann zeigen dass es doch noch weiter geht und das Zentrum genau jetzt nicht einbrechen darf und die Flucht keine Option ist.
Ich denke der Rüstungsgrad kommt auch auf die Region an. In Weiden mag ein ritterlicher Kettenpanzer schon zu viel sein, im Horasreich kann hingegen durchaus der einfache Küras passend erscheinen.

Ansonsten geht es dem Korgeweihten um Macht, durch die eigene körperliche Gewalt und Aufopferung im Kampf.
Politik, Ehre, Magie sind für ihn keine Optionen an Macht zu gelangen.
Magische Verstärkung für den Kampf finde ich hingegen dennoch passend, wenn der yGeweihte sehr stark auf macht aus ist; das magische/karmale Zusammenflicken nach dem Kampf steht aber eher gegen den Gedanken der Aufopferung.
Wundfieber und Pestilenz sind aber Dinge die man gewiss auch mit Magie loswerden darf, Wunden eher nicht.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 26.07.2018 01:12

Coarr hat geschrieben:
25.07.2018 15:28
Ein Guter Kampf ist jeder Kampf der fordernd ist. Auch einer ohne Kratzer kann fordernd sein, wenn man z.B. der Befehlshaber eines Söldnerheeres ist und mehr damit zu tun hat alles zu organisieren / planen um möglichst alle Söldner heil durch die Schlacht zu bringen. Natürlich wird man sich nie hinter den eigen Mannen verstecken nachdem man den Plan ausgesprochen hat sondern steht ebenfalls in erster Reihe.
Im Allgemeinen wird ja eher davon abgeraten, dass der Heerführer mitkämpft, aber es stimmt, das kann auch klappen. Ich sage ja immer wieder gern: "Hey, hier kommt Alex. Vorhang auf für seine Horrorshow!" :)
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander ... les_BW.jpg
Vasall hat geschrieben:
26.07.2018 01:06
Da der Korgeweihte ja meistens die Schwächsten auf dem Schlachtfeld, die einfachen Söldner,
Tausende Landwehr-Bauern weinen jetzt ganz bitterlich. :(
Coarr hat geschrieben:
25.07.2018 15:28
Hat das Vademecum gut ergänzt finde ich. Wenn keine unmittelbare Gefahr eines weiteren konfliktes besteht ist es nicht nötig auf magische Heilung zurück zu greifen. Profane versorgung mit der vollen dauer der Genesung sind das Mittel der Wahl.
Entschuldigung, aber wie doof ist das denn?
Die Schlacht ist vorbei, es geht um nix, und man soll lieber tagelang im Bett liegen als sich mit Balsam heilen zu lassen mit den ASP die der Magier eh auch gerade für nix anderes braucht, weil because et parce que?
Coarr hat geschrieben:
25.07.2018 15:44
Wenn ein Korgeweihter eine Aussichtslose Schlacht schlägt ist er nicht würdig. Er wird ein letztes mal Blut vergießen und dann nie wieder.
D.h. Leonidas war eher Rondrianer? Ja gut, passt ja auch zum Namen.
Wer wäre denn ein schönes Beispiel aus der irdischen Geschichte dafür, wie ein Korgeweihter vorgehen könnte?
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 26.07.2018 01:24

Na, die Landwehr wird nur bei Landnot einberufen und einfache Bauern haben nach Kor ja nix auf dem Feld der Ehre....äh lassen wir dass...zu suchen.

Der Rest sind Ritter, Krieger, Soldaten, Waffentreue und Söldner.
Wer wäre denn ein schönes Beispiel aus der irdischen Geschichte dafür, wie ein Korgeweihter vorgehen könnte?
Es gibt keine berühmten Korgeweihten, weil diese sterben, bevor sie macht und Einfluss erlangen. Ein Vergleich mit irdischen Bekanntheiten wird da schwierig.

Ich bin ja bei so tragischen Elementen von Leuten wie Richard Löwenherz. Also Leute die schlimme Dinge getan haben weil sie dachten sie müssten es tun um zu siegen und nun jemanden fürs Seelenheil brauchen. Ein paar weitere Kreuzritter würden mir da noch einfallen (Theaterritter lassen grüßen ;) )
Es sollten auch mächtige Leute sein, die Kor folgen, Leute, die ihre Macht einsetzen um zu Siegen, statt nur Noname-Söldner vom Boden der Gesellschaft und Macht.

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Ungelesener Beitrag von AntiSkiller » 26.07.2018 01:46

Anfang 2000 waren eben noch andere Kor-Geweithen cool, als es nun ist. Das KV hat viel Gutes getan. Es lohnt sich J wirklich das Buch zu lesen, bevor man über diese Geweihten urteilen möchte.
Ja, Kor-Geweithe sind nicht unbedingt die nettesten Zeitgenossen, müssen aber auch keine psychopathischen Irren sein.
Es kommt drauf an wo du spielst und welchem Zweig du angehörst. Im Süden sind die Geweihten anders als im Norden.

Auch ist nicht jeder Kor-Geweithe ein gerissener Anführer, sonder vllt einfach ein brachialer Kämpfer. Manchmal reicht es aber auch aus sehr phexisch zu sein und trotzdem ist man ein Bruder des Blutes.

Auch dieses Rückzugding und "Angst zeigen" ist nicht nur schwarz und weiß. Angenommen du befehligst 50 Söldner in einer Schlacht. Der Gegner droht dich einzukesseln. Ziehst du dich nicht zurück, werden alle deine Söldner und du sterben. Ziehst du dich zurück so sterben vllt nur 10. Was tust du als Kor-Geweither? Natürlich ziehst du dich zurück und sammelst deine Truppen neu, denn vllt bietet sich die Möglichkeit zurückzuschlagen und somit den Sieg zu erlangen.

Diese Entscheidung ist richtig, egal ob du dem Guten Gold oder dem Guten Kampf anhängst.
Natürlich ist es "okay" in einem harten Kampf zu sterben, aber dann soll man sterben, weil man einfach einen ticken schwächer war als der Gegner und nicht weil man sich aus falschem Stolz in den Tod gestürzt hast. Dem Herren der Schlacht nützt du tot nicht. Wer tot ist, der verehrt nicht mehr. Wer tot ist kann Kors Kunde nicht mehr verbreiten. Du bist nicht nur ein cooler Kämpfer mit coolen Liturgien, sondern auch ein Verkünder des Glaubens. Der Gott schenkt dir nicht ein Teil seiner Kraft nur damit du trottelig im nächsten Kampf einfach stirbst.

Vllt hilft dieser Satz, der doch sehr vom Sith Kodex beeinflusst ist: Frieden gibt es nicht, es gibt nur den immerwährenden Kampf (das Leben ist ein einziger großer Kampf). Durch den Kampf erlangen ich Stärke, durch Stärke erlange ich den Sieg, durch den Sieg finde ich zur Kor, durch Kor brechen meine Ketten, mein Glaube wird mich befreien.

Kor ist sehr eng mit seinen Anhängern verbunden, hat er doch seinen ersten Geweihten selbst ausgesucht (der zuvor ein Rondra Geweihten war). Mit jedem Kampf den man schlägt (mit Gewalt oder Worten) wird man stärker. Das "besser werden" spornt den Kor-Geweithen an (es gibt sogar Geweihte die suchen nur nach neuen Gegnern und gehören nicht zu einer Söldnereinheit). Wer besser als sein Gegner ist, der erlangt den Sieg. Den Sieg erlangt nicht immer der Stärkere, sondern manchmal auch der Clevere. Es zeichnet einen guten Geweihten aus, wenn er merkt, dass er auf verlorenen Posten kämpft. Warum sollte ein gezielter Schuss, der einen Schlacht rasch beendet, falsch sein? Das Leben ist ein Kampf, die nächste Schlacht kommt sowieso. Frieden gibt es nicht (vor allem in einer Welt wo es tatsächlich bösartige Wesen gibt). Kor bestraft dich, wenn du während eines Kampfes Angst zeigst und dich aus Feigheit zurückziehst. Taktischer Rückzug ist aber kein Feigheit, sondern Vernunft (deswegen setzt man, sehr zum Leidwesen der Rondrianer, auch gerne Nandus-Geweihte Strategen ein).

Ich konnte noch ewig weiter tippen. Kor ist so ein vielseitiger Gott und seine Geweihten so unterschiedlich. Es ist Schade das seine Geweihten oft als Psychopathen gesehen werden. Die wirklichen Psychopathen sind die Anhänger Xarfais.
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 26.07.2018 02:18

chizuranjida hat geschrieben:
26.07.2018 01:12
ntschuldigung, aber wie doof ist das denn?
Die Schlacht ist vorbei, es geht um nix, und man soll lieber tagelang im Bett liegen als sich mit Balsam heilen zu lassen mit den ASP die der Magier eh auch gerade für nix anderes braucht, weil because et parce que?
Das ist übrigens der Moment in dem Kor-Geweihte am besten meditieren können. Wenn die Wunden nach der Schlacht noch frisch sind und schmerzen. Hier soll ein Geweihter die nähe zu Kor am besten fühlen können.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 26.07.2018 02:49

AntiSkiller hat geschrieben:
26.07.2018 01:46
Taktischer Rückzug ist aber kein Feigheit, sondern Vernunft (deswegen setzt man, sehr zum Leidwesen der Rondrianer, auch gerne Nandus-Geweihte Strategen ein).
Womit ziemlich klar ist, dass Kor eher nicht der Gott des Krieges ist, sondern nur der des tumben Söldnerpacks das man verheiz... äh, entschuldigung, der Gott der Schlacht und des leidenschaftlichen Kampfes, bei Feqz. :P
Rasputin hat geschrieben:
26.07.2018 02:18
Das ist übrigens der Moment in dem Kor-Geweihte am besten meditieren können. Wenn die Wunden nach der Schlacht noch frisch sind und schmerzen. Hier soll ein Geweihter die nähe zu Kor am besten fühlen können.
Gegner geschlagen, zersprengt, flieht. Nachsetzen? Muss nicht. Stellung ausbauen bevor Gegenschlag? Muss nicht. Gewaltmarsch zum nächsten Ziel? Muss nicht. Tote bestatten, Leichen fleddern und Gefangene zum nächsten Sklavenmarkt treiben weil gutes Gold? Kann sonstwer machen.
Kann man so sehen wenn man meint, Meditieren sei wichtiger.
Dann wundert mich auch nicht, wenn Koriander noch nandusgeweihte Strategen brauchen, die ihnen sagen, was zu tun ist. :grübeln:
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 26.07.2018 02:52

Natürlich gilt das mit den Wunden verheilen lassen nur, wenn man nichts sonst zu tun hat. Die toten sollten nen Grabsegen erhalten, die Gegner sollten sich unter den Grabsegen-Empfängern befinden und eine weitere Schlacht zeichnet sich nicht ab. Dann ist Zeit zum Meditieren.
Wie schon mehrfach erwähnt, wenn die Wunden die Mission gefährden, ist eine beschleunigte Heilung erwünscht.
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Ungelesener Beitrag von Coarr » 26.07.2018 07:35

chizuranjida hat geschrieben:
26.07.2018 02:49
AntiSkiller hat geschrieben:
26.07.2018 01:46
Taktischer Rückzug ist aber kein Feigheit, sondern Vernunft (deswegen setzt man, sehr zum Leidwesen der Rondrianer, auch gerne Nandus-Geweihte Strategen ein).
Womit ziemlich klar ist, dass Kor eher nicht der Gott des Krieges ist, sondern nur der des tumben Söldnerpacks das man verheiz... äh, entschuldigung, der Gott der Schlacht und des leidenschaftlichen Kampfes, bei Feqz. :P
Rasputin hat geschrieben:
26.07.2018 02:18
Das ist übrigens der Moment in dem Kor-Geweihte am besten meditieren können. Wenn die Wunden nach der Schlacht noch frisch sind und schmerzen. Hier soll ein Geweihter die nähe zu Kor am besten fühlen können.
Gegner geschlagen, zersprengt, flieht. Nachsetzen? Muss nicht. Stellung ausbauen bevor Gegenschlag? Muss nicht. Gewaltmarsch zum nächsten Ziel? Muss nicht. Tote bestatten, Leichen fleddern und Gefangene zum nächsten Sklavenmarkt treiben weil gutes Gold? Kann sonstwer machen.
Kann man so sehen wenn man meint, Meditieren sei wichtiger.
Dann wundert mich auch nicht, wenn Koriander noch nandusgeweihte Strategen brauchen, die ihnen sagen, was zu tun ist. :grübeln:
Man kann es sich natürlich immer zurechtbiegen.

Fliehenden Gegnern nachsetzen: Gibt es tatsächlich unterschiedliche strömungen, die auch gut beschrieben sind. Natürlich spricht die Gnadenlosigkeit dafür, anderer Seits sind Fliehende auch die besten Boten die über die Niederlage berichten können.

Stellung ausbauen ist Situationsabhängig. Ist man selbst der Angerifer? Ist man der Verteidiger? Genau wie der Gewaltmarsch. Denke nach einer Schlacht ist es Sinnvoller sich erstmal zu sammeln und sich einen Überblick über die Verluste etc pp zu machen.

Tote bestatten ( hat Zeit bis zur nächtlichen Praios Stund )

Leichen Fleddern: falls man tatsächlich als Söldnerheer unterwegs ist, handhabt man das als Vertragstreuer natürlich wie ausgehandelt. Ansonsten sind Waffen und Rüstungen natürlich willkommende Opfer für den Gnadenlosen

Sklavenmarkt ist denke ich von Kultur und Herkunft des Geweihten abhängig. Denke aber eher das der Geweihte das Schlachtfeld abschreiten wird und alle überlebenden, die es gewagt haben, gegen einen Streites des Kor aufzubegehren den Todesstoß ( ja nicht Gnadenstoß ) zu versetzen. Er wird dies emotionslos tun, dem Gegner die "Ehre" erweisen auf dem Schlachtfeld gestorben zu sein ohne dabei unnötig grausam zu sein.

Aber wir schweifen ab von Skrajas Fragen. Hoffe die konnten beantwortet werden.

Die Wesenszüge von Geweihten sind immer streitbare Themen und jeder interpretiert sie anders / hat andere Quellen auf die er sich bezieht.

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 26.07.2018 09:32

Ist es eigentlich immer noch so, dass sich Korgeweihte ganz gerne mal vor der Schlacht selbst ritzen oder ist das aus dem letzten Jahrzehnt?

Und ich sehe die Verwendung des Begriffs "Psychopath" in diesem Kontext problematisch - aber das kann mit meiner aktuellen Bettlektüre verbunden sein ( https://www.goodreads.com/book/show/207 ... to-success ) - Dexter wäre bestimmt ein interessanter nicht-militärischer Korjünger gewesen %)
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 26.07.2018 09:54

Darjin hat geschrieben:
26.07.2018 09:32
Ist es eigentlich immer noch so, dass sich Korgeweihte ganz gerne mal vor der Schlacht selbst ritzen oder ist das aus dem letzten Jahrzehnt?
Einige Liturgien brauchen das, zum Beispiel die Liturgie die dem Geweihten extra RS gibt. Der Vorteil Kampfrausch braucht das auch und ich denke der Anteil von Leuten mit Kampfrausch dürfte entsprechend hoch sein bei Kor.
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