DSA4 Levthan Geweihter / Levthan Geweihten

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Levthan Geweihter / Levthan Geweihten

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 02:33

Levthan zum Gruße,

ich suche Inspiration für einen Geweihten des Levthan, bzw. einen, der sich als solchen versteht.
In seiner Vorstellung will er aber nicht die Hexen bestrafen, sondern sie wenn dann zur ungezügelten Lust Levthans und Satuarias bekehren, so seine Vorstellung.
Auch empfindet er sich nicht im Gegensatz zu Rahja und würde jede Unterstellung, etwas dämonisches an sich zu haben wehement bestreiten.

Regeltechnisch habe ich bisher folgende Überlegungen: Wie immer auf 120GP Basis

Geschlecht männlich
Rasse: Norbade wegen Charisma+1
Kultur: Mittelländische Städte oder Landbevölkerung oder Bornland.
Profession: Hexer: Schöne(r) der Nacht

Vorteile:
Begabung für [Zauber] Levthans Feuer
Herausragendes Aussehen
Soziale Anpassungsfähigkeit
Wohlklang

Nachteile:
Brünstigkeit 12
Jähzorn 6 (durch Profession)
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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 28.01.2018 12:13

Würde dann ja mal nach "Marquis de Sade" suchen gehen.
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
Christopher Hitchens

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Suilujian
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Ungelesener Beitrag von Suilujian » 28.01.2018 12:56

Du meinst den Magiergrafen von Edas? :devil:

Ich würde den Charakter in Aranien ansiedeln, nicht bei den Norbarden. Da gibt es einige neue Levthankulte, gerade auch unter den dortigen Hexen. :censored:

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.01.2018 13:27

Brünstigkeit 12????? Damit steht er recht eindeutig im Gegensatz zu Rahja.
Immerhin nimmt er sich dann auch alle gegen ihren Willen mit Gewalt.
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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 13:30

Assaltaro hat geschrieben:
28.01.2018 13:27
Brünstigkeit 12????? Damit steht er recht eindeutig im Gegensatz zu Rahja.
Immerhin nimmt er sich dann auch alle gegen ihren Willen mit Gewalt.
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass er Rahjagefällig handelt, sondern nur, dass er der Ansicht ist, durch seinen ungezügelten Trieb, den er niemanden vorenthält, würde er den Rahjazugehörigen Aspekt Levthans auf Dere ausüben.
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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.01.2018 13:38

Ja ok, wenn bei euch Chars die vergewaltigen in Ordnung sind.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 13:44

Assaltaro hat geschrieben:
28.01.2018 13:38
Ja ok, wenn bei euch Chars die vergewaltigen in Ordnung sind.
Brünsigkeit zwingt einen ja nicht, zu einem Vergewaltiger zu werden, Der Levthangeweihte sieht das eher als letzten Weg.
Er hat Freude an der Lust und nicht an der Gewalt - schließlich denkt er, er würde Rahjagefällig handeln.

Die Devise ist:
1. Betörenversuch.
2. Scheitert die Probe, dann muss dem Subjekt der Begierde mittels Banballadin oder Levthans Feuer in die richtige Richtung zur Erkenntnis der Rahja/LEvthanhandlung bewogen werden.
3. Hat auch das keinen Erfolg, bleibt dem Levthangeweihten keine andere Wahl, da er ja seinen "Moralkodex", wie er seine Brünstigkeit versteht, nicht verletzten darf, indem er seinen missionarischen Eifer an den Widerständen seines Gegenübers versigen lässt... dann muss sein Gegenüber eben die... Kraft... der Götter zu spüren bekommen.
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 28.01.2018 14:22

"Und bist du nicht willig - so brauch ich Gewalt" aber das macht mich nicht zum Vergewaltiger! Ich spiele nur meine Nachteile aus!

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.01.2018 14:33

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
28.01.2018 13:44
Assaltaro hat geschrieben: ↑
28.01.2018 13:38
Ja ok, wenn bei euch Chars die vergewaltigen in Ordnung sind.

Brünsigkeit zwingt einen ja nicht, zu einem Vergewaltiger zu werden, Der Levthangeweihte sieht das eher als letzten Weg.
Er hat Freude an der Lust und nicht an der Gewalt - schließlich denkt er, er würde Rahjagefällig handeln.

Die Devise ist:
1. Betörenversuch.
2. Scheitert die Probe, dann muss dem Subjekt der Begierde mittels Banballadin oder Levthans Feuer in die richtige Richtung zur Erkenntnis der Rahja/LEvthanhandlung bewogen werden.
3. Hat auch das keinen Erfolg, bleibt dem Levthangeweihten keine andere Wahl, da er ja seinen "Moralkodex", wie er seine Brünstigkeit versteht, nicht verletzten darf, indem er seinen missionarischen Eifer an den Widerständen seines Gegenübers versigen lässt... dann muss sein Gegenüber eben die... Kraft... der Götter zu spüren bekommen.
Und wo ist da der Unterschied zum Vergewaltiger? Aber klar, wenn der Charakter sich nicht als solcher sieht, ist es natürlich keiner.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 15:08

Assaltaro hat geschrieben:
28.01.2018 14:33

Und wo ist da der Unterschied zum Vergewaltiger? Aber klar, wenn der Charakter sich nicht als solcher sieht, ist es natürlich keiner.
Der Unterschied zu einem richtigen Vergewaltiger ist:
1) Es geht dem Levtahn Geweihten nicht um Macht, die mehr oder weniger zufälligerweise durch sexuelle Erniedrigung erfolgt.

2) Der Levtahngeweihte will sein Gegenüber ja gerade nicht mit Schmerz und Gewalt zum Sexualverkehr zwingen, sonder durch charmatnte Betörung...
...oder wenn das nicht gelingt, durch Zauberei (wie Bannballadin und Levthans Feuer, auf gar keinen Fall aber Imperavi oder Zauberzwang!, weil das den verzauberten ja zu einer Handlung zwingt, die er nicht will, anstatt seine Hormone dahingehend temporär zu verändern, dass das Ziel auf hormonell-biologischer Ebene den Sexualakt tatsächlich von sich aus anstrebt), eine Art Freiwilligkeit des zu Verführenden herbeiführt, diesem durch die Ekstase des Sexualaktes Levtahn und Rahja näher bringen.

Weder sein Handeln noch seine Motive entsprechen (bis dahin) einem Vergewaltiger.

Erst, wenn Betörenproben und Zauberproben misslingen, sieht er sich gezwungen, die arme Seele, die sich mit ganzer Kraft gegen die Liebe Rahjas und Levthans wehrt, durch einen gezwungenen Ritus aus der Macht von Rahjas Widersacher, dem Feind jeglicher Liebe, zu entreissen.
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Tjorse
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 28.01.2018 15:20

Du bist dir aber schon im Klaren darüber, das Banbaladin oder Levthans Feuer eingesetzt gegen eine Unwillige nichts anderes ist als das Opfer mittels "Partydroge" gefügig zu machen, was unbestritten Vergewaltigung ist?

Wenn man Levthans Feuer einsetzt, um Sex mit einer Frau zu haben, die warum auch immer sexuelle Enthaltsamkeit geschworen hat, dann würde ich das definitiv als Vergewaltigung ansehen und als SL würde ich da jeden verfügbaren Stein in den Weg legen (angefangen damit, das ich solche ein Char-Konzept als SL nicht zulassen würde)

Man kann im Rollenspiel sicherlich eine Menge Dinge tun, die man im wirklichen Leben nicht tut, aber dazu würde für mich dann auch gehören, das ein Char von mir diesem "Levthan Geweihten" auf dem kleinen Dienstweg seinen "geweihten Speer" mit einer Axt zurechtstutzen würde. Und das würde dann in meinem Moralkodex ein Dienst an der derischen Bevölkerung sein.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 15:30

Dann nehmen wir den Bannballadin raus und nehmen nur Levthans Feuer, wobei der Geweihte vllt. durch Prinzipientreue niemals, essei denn im Einvernehmen mit seinem Gegenüber, die Regeneration nehmen darf, sondern stets gibt, denn dann ist sein Liebespartner nicht nur erholt, sondern: "Der Verzauberte entbrennt auf der Stelle nicht nur in romantischer Minne, sondern auch in rahjagefälligem Feuer für die Hexe und schon bald versinken die beiden in wildem und innigem Liebesspiel [...]
So es die Regeneration genossen hat, beginnt es den Tag voller Tatendrang und erinnert sich begeistert an jede Kleinigkeit [...]"
Das hat nichts mit Partydroge zutun, sondern ist eine Mischung aus Rahjagefälliger Extase und den Göttern gefälliger Heilung anderer.

Außerdem muss ich an dieser Stelle noch einmal betonen:
Das Haupttalent und der stets und immer erste Weg des Geweihten ist durch seinen Charme, unterstützt durch Herausragendes Aussehen und Wohlklang, mittels Betörenproben, was stets einen hohen Wert aufweisen wird, sein gegenüber zu verführen.
Das hat nichts mit Vergewaltigung zu tun, sondern entspricht sehr dem Moralkodex der Rahjakirche.

Es tut mir Leid, wenn ich das bisher nicht stark genug herausgehoben habe, sodass das Vergewaltiger-Missverständnis aufkommen konnte.
Das Fingerspitzengefühl mit diesem Helden! ist, dass er trotz Brünstigkeit 12, durch eine ergänzte Prinzipientreue, eben kein Vergewaltiger ist.
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Tjorse
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 28.01.2018 15:35

Das Fingerspitzengefühl mit diesem Helden! ist, dass er trotz Brünstigkeit 12, durch eine ergänzte Prinzipientreue, eben kein Vergewaltiger ist.
Du hast doch selbst geschrieben, das Vergewaltigung "als letztes Mittel" okay ist. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Char sich als Vergewaltiger versteht, oder ob es "nur" das Opfer und alle anderen Menschen tun. Der Char kann sich auch für Levthans Geschenk an die Menschheit halten oder für den Avatar oder für Levthan selbst, davon wird es weder besser noch wahr.

Und auch Levthans Feuer ZWINGT das Opfer zu Handlungen, die es ohne diesen Zauber nicht tun würde, insofern habe ich nie verstanden, was die Autoren sich bei diesem Zauber gedacht haben, denn er ist nunmal der Vergewaltigungszauber schlechthin, da er das EINVERSTÄNDNIS durch dir MR ersetzt. Das kannst du schönreden, wie du willst, ich würde als SL so einen Char nicht zulassen und als Spieler würde das am ersten Spieltag zu einer "er oder ich" Situation eskalieren.

Levthans Feuer setzt sich sogar ausdrücklich mit einer lächerlichen Erschwernis von 3 über die Prinzipientreue unwilliger Opfer hinweg.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 15:41

Aber zeigt nicht genau das, dass in diesem Zauber noch ein rest karmaler Stärke, sei sie nun durch Levthan, Rahja oder Tsatuaria gespendet, vorhanden ist?
Aber die Frage ist ja auch, wie würdest du es handhaben, wenn ein Liebespartner die Regeneration bekomen hat. Da steht ja explizit, dass es sich positiv an die Nacht erinnert und nicht denken wird "so ein mist, war zwar geil, aber ich wollte das ja nicht, erst mal die Hexe töten".
Insofern lässt sich doch fragen, ob Levthans Feuer nicht doch sehr Rahjagefällige, sagen wir: missionierende Aspekte beinhaltet, die dan nachhaltig das Verhältnis des Liebespartners zu Rahja bessern?
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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 28.01.2018 15:46

Eine Vergewaltigung hängt mitnichten davon ab, ob das Opfer das im Moment oder im Nachhinein schlimm findet.
Sondern davon, ob jemand "Nein" sagt bzw. Ablehnung zeigt und dann doch dazu gezwungen wird.
Auch ein "Nein" und daraufhin Betören und Umgarnen, bis derjenige doch einwilligt, könnte man als Vergewaltigung sehen.

Ganz unabhängig davon würde ich als SL nicht erlauben, dass zwei Nachteile, für die du GP bekommst (Prinzipientreue und Brünstigkeit) sich gegenseitig ausgleichen.

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Samweis
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 28.01.2018 15:48

Nein Seidoss hat es nicht. Du verwechselst gerade Rahja und Belkelel.
Zuletzt geändert von Samweis am 28.01.2018 15:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 28.01.2018 15:48

Wenn Levthans Feuer auf zumindest weitestgehend Willige angewendet wird, sehe ich kein Problem mit dem Zauber. Also beispielsweise, das das Ziel des Zaubers bei den vorangegangenen Betörungsversuchen nicht empört reagiert hat, dem Hexer keinen Drink ins Gesicht geschüttet oder ihn gar geohrfeigt hat. Vielleicht war die Dame einfach von dem geckenhaften Auftritt des Hexers nicht überzeugt, oder sie hält sich für ein braves Mädchen, das auf "den einen" wartet, der der Hexer nunmal nicht ist, oder sie hat vom Ruf des Hexers gehört, der ja offenbar nicht nur in jedem Hafen, sondern an jeder Wegeskreuzung eine "Geliebte" hat... oder besser, ein Spielzeug, denn mit Liebe hat das ja offensichtlich überhaupt nichts zu tun.

Für jedes andere Ziel würde ich als SL entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen, wie z.B. das grade wenn beide nackig sind, der Mann der Frau reinkommt und zwar noch in der Uniform als Offizier der Wache... während seine 20 Mann grade draussen vor der Tür warten, weil er seiner treuen Ehefrau eigentlich nur sagen wollte, das er nicht nach Hause kommt, weil er einen Serienvergewaltiger suchen soll... und da findet er ihn gleich mit seiner Frau im Bett... Das war ja einfach... hängt ihn auf !

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 15:57

Samweis hat geschrieben:
28.01.2018 15:48
Nein Seidoss hat es nicht. Du verwechselst gerade Rahja und Belkelel.
Cloverleave hat geschrieben:
28.01.2018 15:46
Auch ein "Nein" und daraufhin Betören und Umgarnen, bis derjenige doch einwilligt, könnte man als Vergewaltigung sehen.
Ich möchte mich der Verteidigung Levthans gegen jegliche dämonische Herkunft im Rahjavademecum anschließen und mit diesem Helden lebhaft werden lassen.

Ich verstehe das Talent Betören nicht so, dass man jemanden dazu Sex aufnötigen kann, sondern wenn man die Probe besteht, war man im Flirten und verführen so gut, dass sich die betörte Person freiwillig einem hingibt.
Daher ist ob des hohen Betörenwerts, der Grundvoraussetzung für diesen Helden ist, unterstützt durch Herausragendes Aussehen und Wohlklang, eigentlich kaum die Frage nach einer Zwangshandlung.
Cloverleave hat geschrieben:
28.01.2018 15:46
Ganz unabhängig davon würde ich als SL nicht erlauben, dass zwei Nachteile, für die du GP bekommst (Prinzipientreue und Brünstigkeit) sich gegenseitig ausgleichen.
Die Prinzipientreue gleicht die Brünstigkeit nicht aus, weil auch sie besagt: Rette die Seelen durch die Liebe Levtahsn und Rahjas!
Sie sorgt lediglich dafür, dass mein Held wohl früh sterben würde, falls er unerwarteterweise doch wenig Erfolg mit seinen Betörenproben hätte, weil er kaum eine Nacht regenerieren könnte, da er ja seine Regeneration im Zuge der Heilsamen weitergabe von Rahajs und Levthans Lehren und Gaben stets abgeben würde.
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Samweis
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 28.01.2018 16:08

Hat auch das keinen Erfolg, bleibt dem Levthangeweihten keine andere Wahl, da er ja seinen "Moralkodex", wie er seine Brünstigkeit versteht, nicht verletzten darf, indem er seinen missionarischen Eifer an den Widerständen seines Gegenübers versigen lässt... dann muss sein Gegenüber eben die... Kraft... der Götter zu spüren bekommen.
Das ist Belkelel pur und was mich ein wenig verstört ist, dass du es OT scheinbar nicht verstehst.

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Tjorse
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 28.01.2018 16:11

Ich verstehe das Talent Betören nicht so, dass man jemanden dazu Sex aufnötigen kann, sondern wenn man die Probe besteht, war man im Flirten und verführen so gut, dass sich die betörte Person freiwillig einem hingibt.
Und das ist bereits ein Missverständnis. Eine erfolgreich betörte Person reagiert im Rahmen ihrer eigenen Prinzipientreue so positiv wie möglich. Wenn eine zölibatär lebende Frau von deinem Hexer betört wird, dann kann er 1-1-1 würfeln, damit kriegt er die Frau trotzdem nicht ins Bett, wenn ihre Prinzipientreue stark genug ist. Sie wird der 1-1-1 eine freundlichere Absage erteilen als dem "2 TaP*"-Rest oder dem "um 2 daneben", aber es wird trotzdem eine Absage bleiben.

Völlig unabhängig von jeglicher Würfelei, wenn das Ziel der Anmache nicht einverstanden ist (im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte), dann wurde sie zum Sex gezwungen, was landläufig Vergewaltigung heisst. Wenn es ihr dennoch so großen Spass gemacht hat, das ihre Prinzipientreue ihr nicht mehr so wichtig ist, dann mag es sein, das sie keinem davon berichtet, das es eine Zwangshandlung war, aber das ändert nichts daran, was es ursprünglich war.

Ich verstehe auch nicht, warum du einen solchen "Krawallcharakter" (als solchen sehe ich das Konzept) so sehr verteidigst. Das Ding ist einfach in den großen Mehrheit aller Gruppen (gott sei dank) nicht spielbar und dabei muss man es auch mal belassen. Ein Char, der generell nur nackt rumläuft wäre weniger offensiv und trotzdem würde kaum jemand denken, das das spielbar wäre.

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 28.01.2018 16:18

Während Brünstigkeit grundsätzlich für einen Levthan-Anhänger nicht verkehrt ist, scheint es hier - vor allem im Verständnis wie es angenommen wird - doch beidseitig deplatziert zu sein. @Assaltaro beginnt damit einen Charakter mit Brünstigkeit 12 gleich als Vergewaltiger zu stempeln (muss er nicht sein, nicht mal nach dem Nachteil, denn dieser geht ja eher davon aus, dass der Charakter enorm leicht zu betören und zu manipulieren ist; zudem sollte man bedenken, dass der Nachteil nur 6 GP gibt, schlimmer als Arroganz 6 oder Neugier 6 sollte er sich also nicht auswirken, außer eben wenn man versucht ihn zu beeinflussen), während @Seidoss-Anima von Seelenheil davon ausgeht, dass dieser dies aus einem "altruistischen" Grund macht (was auch nicht im Nachteil steht, hier geht es NUR um den Träger des Nachteils selbst, dieser ist eben besonders bedürftig nach sexueller Zuwendung, aber die anderen liegen ihm damit nicht wirklich am Herzen).

Will man das Konzept als Botschafter Levthans für mehr wilden und freien Sex umsetzen, ist der Nachteil also fehlbesetzt, weil er eben nicht den Altruismus zulässt, den man hier sucht. Zum Massenvergewaltiger, wie es hier im Thread jetzt eskalierte, wird man damit aber eben auch nicht.

Das Zauber wie der Bannbaladin und der Levthans Feuer gar nicht so nett sind scheint irgendwie für viele hier eine Überraschung zu sein, die moralische Keule kreist jedenfalls schon ganz schön, vor allem wenn es dann darum geht, dass man gleich was persönliches (außerhalb des Rollenspiels) draus macht. Diese Art der Entrüstung finde ich dann wieder ziemlich deplatziert. Schon mal einen "coolen" Fasarer Schwarzmagier gespielt? Oder einen Al'Anfaner Granden? Oder andere Konzepte, deren moralisches Korsett doch eher fragwürdig ist (auch gerade aus Sicht der heutigen Zeit)? Oder einen Adligen (irgendeiner Art, Überraschung, du spielst einen reichen Kerl, der dadurch besonders ist, dass seine Familie seit Jahrhunderten andere Leute ausbeutet)? Also man sollte das mal auf kleinerer Flamme kochen und sich vor allem innerhalb der Gruppe einig sein, wie man mit Einfluss- und Herrschaftsmagie (die kann das nämlich grundsätzlich fast immer, auch der nette Bannbaladin vom Elfen auf den Kerl da vorne ist nicht "nett" und hat nichts mehr mti "freiem Willen" zu tun) umgehen will. Das ist aber ein eigenes Thema, denke ich.

Ich glaube für das gewünschte Konzept wäre Brünstigkeit nicht der richtige Nachteil. Da sollte man was anderes nehmen.

@Tjorse
Gibt es bei dir keine Frauen/Männer, die bei einem geborenen Verführer im richtigen Moment in einem von 8000 Fällen (Dreifach-1) schwach werden und sich hingeben? Da bin ich anderer Ansicht. Aber offenbar habe ich ohnehin einen anderen Blickwinkel auf aventurische Realität als die meisten hier. Sowas wie der freie Wille ist da doch wirklich etwas für eine kleine, ausgesuchte Schicht an Personen. Der Großteil der Bevölkerung wird in ständiger Sklaverei gehalten und ausgebeutet. So nett ist das Leben als Leibeigener eben nicht.
Und eine erfolgreiche bis sehr erfolgreiche Probe gegen eine Prinzipientreue (die eben entsprechend die Probe erschwert) sollte doch Konsequenzen haben, da muss man nicht gleich wieder den Vergewaltigungsstempel auspacken. Oder zwischen den Zeilen ein "Du bist ja gestört" mitklingen lassen.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 28.01.2018 16:23

@Sumaro
Gegenfrage: Gibt es bei dir keine Frauen/Männer, die so fest von etwas überzeugt sind, das sie nur unter Einfluss von Zwang gegen die Überzeugung verstoßen?
Ja, sicher werden nur die wenigsten der 1-1-1 beim Betören widerstehen können, aber in meinen Spielwelten gibt es sie.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 28.01.2018 16:24

Ich bezieh mich bei Brünstigkeit auf den Text im WdH, wo eindeutig steht, dass er auch Gewalt anwendet um seinen Willen zu bekommen.
Das ist für micht Vergewaltigung.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 16:26

Samweis hat geschrieben:
28.01.2018 16:08
Hat auch das keinen Erfolg, bleibt dem Levthangeweihten keine andere Wahl, da er ja seinen "Moralkodex", wie er seine Brünstigkeit versteht, nicht verletzten darf, indem er seinen missionarischen Eifer an den Widerständen seines Gegenübers versigen lässt... dann muss sein Gegenüber eben die... Kraft... der Götter zu spüren bekommen.
Das ist Belkelel pur und was mich ein wenig verstört ist, dass du es OT scheinbar nicht verstehst.
Ich verstehe es OT sehr wohl und teile OT eure Meinungen auch voll und ganz, da auch Drogen ja den freien Willen außer Kraft setzen und ja auch eine Art Schaden im Körper anrichten, auch wenn das Opfer (und hier spreche ich auch bewusst von Opfer!) vllt. keine Schmerzen durch die Droge oder den Sexualverkehr empfunden haben sollte.

Aber mir geht es um eine IT Diskussion.
Eine Hexe, die ja heimlich zaubern muss/kann/darf, um nicht enttarnt zu werden, ist ja auch keine Vergelwaltigerin, weil sie ihren Heldenkameraden mittels Levthans Feuer heilt, indem sie ihm ihre Regeneration überträgt.
Das ist in unserer Gruppe nämlich schon vorgekommen und sie hatte es sogar geschafft, eine erfolgreiche Probe gegen meinen Zwerg abzulegen.
Ich fand das als Spieler auch fragwürdig, weil ich nicht fand, dass es zu meinem Zwerg passte, zumal der ja nicht nur schwer zu verzaubern sondern auch relativ asexuel (gegenüber nicht-Zergen) ist, aber der Zauber sagt nunmal, dass weil mein Zwerg die Regeneration bekommen hat, er sich positiv an die Nacht erinnert hat.

Ergo - ich betone noch einmal, dass es mir um eine reine IT Diskussion geht! - war es keine Vergewaltigung, sondern eigentlich eine Heilung, die die Symphatisanz meines Zwergs zu unserer Hexe eben etwas beschleunigt hat, was unserem leider doch stets sehr PvP-lastigen Gruppenklima nicht gerade schlecht getan hat.
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 28.01.2018 16:32

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
28.01.2018 16:26
Ergo - ich betone noch einmal, dass es mir um eine reine IT Diskussion geht! - war es keine Vergewaltigung, sondern eigentlich eine Heilung, die die Symphatisanz meines Zwergs zu unserer Hexe eben etwas beschleunigt hat, was unserem leider doch stets sehr PvP-lastigen Gruppenklime nicht gerade schlecht getan hat.
Da sieht man mal, wie verschieden Rollenspiel-Gruppen sind. Eine solche Verzauberung des ZWergen durch die Hexe innerhalb der Gruppe würde in den mir bekannten Gruppen entweder zu einem Charakter-Wechsel eines der beiden oder zum Ableben eines der beiden führen. Grade innerhalb einer Gruppe, die normalerweise ein besonderes Vertrauensverhältnis teilt, sind Beeinflussungszauber meiner Meinung nach ein absolutes no-go.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 28.01.2018 16:35

@Tjorse
Klar gibt es die, aber nicht auf Basis einer Prinzipientreue sondern auf Basis eines enormen Wertes an Willenskraft/Selbstbeherrschung/Menschenkenntnis in Kombination mit der Erschwernis durch die Prinzipientreue/Moralkodex. Grundsätzlich davon auszugehen, dass ein Charakter mit Prinzipientreue Zölibat (12) nicht zu betören wäre, finde ich nicht sinnvoll.

Allerdings habe ich auch kein so striktes Rollenspielbild wie du. Bei mir in den Gruppen gab es schon PvP, Rangeleien, wechselseitige Beherrschungen usw. und das ohne outgame böses Blut zu schaffen oder auf den Charakter der Mitspieler zu schließen. *schulterzuck*

@Assaltaro
Das steht da aber nicht. Da steht, dass andere nur zur Befriedigung seiner Gelüste dienen, gleichgültig ob willig oder nicht. Da steht nicht "wendet Gewalt an, um Sex zu bekommen", auch nicht verklausuliert. Das kann auch sein, dass die Söldnerin den Schankburschen noch immer angeiert und immer wieder auf ihren Schoß ziehen will, obwohl der wiederholt sein mangelndes Interesse bekundet hat. Bedürfnisbefriedigung kann vielfältig ausfallen, ebenso wie sich "gegen den Willen" auch auf andere Dinge als körperliche Übergriffe beziehen kann.

@Seidoss-Anima von Seelenheil
Für den Charakter, den du dir vorstellst, ist Brünstigkeit ungeeignet.

Rein nach unserem Verständnis ist natürlich jede Anwendung des Levthans Feuer eine Vergewaltigung. Außer du benutzt es bei deinem Partner, der eben heute mal besonders wilden Sex mit dir haben will und gerne auch noch mehr Kraft daraus zieht. Sobald es jemanden betrifft, der eigentlich nicht mit dir schlafen würde, ist es eben Vergewaltigung. Aventurisch gesehen ist da aber vermutlich deutlich mehr Spiel, weil das Konzept des freien WIllens nun wirklich nicht von vielen getragen wird.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Ungelesener Beitrag von Samweis » 28.01.2018 16:36

Dann bin ich beruhigt. Und halte mich aus der Diskussion heraus, wenn du Lust hast einen Vergewaltiger zu spielen und es in eurer Gruppe in Ordnung ist, dann spiele ihn. Für mich ist es zwar auch IT eine Vergewaltigung, aber dein Held kann es ja IT gerne leugnen. Ich denke viele Vergewaltiger (It oder OT) leugnen es, wenn sie Leute vergewaltigen. Also, sorry für das Missverständnis und viel Spaß mit dem Vergewaltiger.

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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 28.01.2018 16:50

Sumaro hat geschrieben:
28.01.2018 16:35
@Tjorse
Allerdings habe ich auch kein so striktes Rollenspielbild wie du. Bei mir in den Gruppen gab es schon PvP, Rangeleien, wechselseitige Beherrschungen usw. und das ohne outgame böses Blut zu schaffen oder auf den Charakter der Mitspieler zu schließen. *schulterzuck*
Auch bei mir in der Gruppe (mit mir als SL) gab es schon PvP. Das hat sich aber im Laufe der Zeit durch das Rollenspiel entwickelt und war nicht schon von Anfang an einprogrammiert.

In eine Gruppe, die durchweg rechtschaffen agiert, würde ich keinen mordlüsternen Dieb einbringen, das wäre für mich ein Krawallchar.
In keiner Gruppe würde ich einen Beherrschungs-Zauberer haben wollen, der von vornherein davon ausgeht, das er die ganze Gruppe als seine magischen Sklaven behandelt.
In einer Gruppe, die eher zwielichtig agiert und Dieb, Hexe und moralisch nicht gehandicapten Söldner enthält, würde ich keinen Rondra oder Praois Geweihten einbringen.

Einfach weil die Gruppe an sich immernoch eine Gruppe sein sollte und nicht ein paar Einzelpersonen, die sich nur deshalb nicht gegenseitig umbringen, weil es in der Welt grade ein wichtigeres Problem gibt.

Der im Eingangspost beschriebene Charakter passt meiner Meinung nach in keine Gruppe, die ich leiten oder deren Teil ich sein wollen würde.
In einer meiner Runden haben wir einen Seefahrer, der buchstäblich in jeder Stadt versucht "zum Schuss" zu kommen. Auch der kann supergut Betören. Und der hat eben nie auch nur den Versuch gemacht, den einen weiblichen Char der Gruppe zu verführen, weil er eben nicht ins eigene Nest macht. Und der holt sich eben auch manchmal nen Korb und dann isses auch gut damit. Als er einmal von einer Feenkönigin einen Wunsch frei hatte, hat er sich gewünscht, das er ein überragender Liebhaber wird. Er hat sich nicht gewünscht, das ihm jede Frau ergeben ist. Das macht für mich an der Stelle den Unterschied zwischen "spielbar" und "Krawallchar" aus.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 28.01.2018 16:53

Jenseits der Vergewaltigungsdiskussion (Levthansfeuer bringt das Ziel gegen dessen Willen zum Sex), ich stelle mir den Lustmolch als extrem schlechten Prediger vor, man überlege mal wann der immer einen -12 bekommt und die von ihm vertretende Ideologie doch so wirken muss als würde sie vor allem der Befriedigung der eigenen Gelüste dienen.

Als nächstes sollte man sich mal damit beschäftigen, was Hexen TM denn im jeweiligen Aventurien sind. Offiziell, als loser Geheimkult der eh alles anbetet, dann wird es gerade noch schwieriger. Will so ein Zirkel doch erstmal gefunden sein (an dieser Stelle denken wir wieder an den Nachteil Brünstigkeit) und überzeugt werden.
Überzeugen wird, wie gesagt, nicht einfach, aber da dass eh ein extrem synkretistischer Verein ist auch nicht notwendig da man eh alles anbetet und verehrt was nicht schnell genug abhauen kann.
Über Sexismus in einer androphoben Umgebung kann man auch mal nachdenken.

Über den Nutzen von Levthansfeuer haben Hexen sicher ihre eigene Meinung, bei den wenigsten dürfte der Wille des (meist männlichen) Ziels eine sonderliche Rolle spielen. In der angeblich betont freiheitlichen Ideologie dürfte es aber keine schätzen selbst gegen ihren Willen Ziel des Zaubers zu werden. Womit wir dann wieder beim schlechten, triebgesteuerten Prediger wären.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 28.01.2018 17:02

Sumaro hat geschrieben:
28.01.2018 16:35
@Seidoss-Anima von Seelenheil
Für den Charakter, den du dir vorstellst, ist Brünstigkeit ungeeignet.

Rein nach unserem Verständnis ist natürlich jede Anwendung des Levthans Feuer eine Vergewaltigung. Außer du benutzt es bei deinem Partner, der eben heute mal besonders wilden Sex mit dir haben will und gerne auch noch mehr Kraft daraus zieht. Sobald es jemanden betrifft, der eigentlich nicht mit dir schlafen würde, ist es eben Vergewaltigung. Aventurisch gesehen ist da aber vermutlich deutlich mehr Spiel, weil das Konzept des freien WIllens nun wirklich nicht von vielen getragen wird.
Samweis hat geschrieben:
28.01.2018 16:36
Dann bin ich beruhigt. Und halte mich aus der Diskussion heraus, wenn du Lust hast einen Vergewaltiger zu spielen und es in eurer Gruppe in Ordnung ist, dann spiele ihn. Für mich ist es zwar auch IT eine Vergewaltigung, aber dein Held kann es ja IT gerne leugnen. Ich denke viele Vergewaltiger (It oder OT) leugnen es, wenn sie Leute vergewaltigen. Also, sorry für das Missverständnis und viel Spaß mit dem Vergewaltiger.
Ich denke, dann werde ich den Nachteil Brünstigkeit aufgeben und durch Prinzipientreue 12, inhaltlich in einer starken Mischform aus Brünstigkeit (aber mit mehr Altruismus) in Bezug auf das eigene sexuelle Verlangen und dem Rahjamoralkodex.

Denn ist ist mir auch IT wichtig, dass der Held eben kein Vergewaltiger ist, sondern als Levthangeweihter nur eben etwas... offensiver? als Rahjageweihte?
Denn das Rahjavademecum schützt Levthan vor dem Vorwurf, dämonischen Ursprungs zu sein und ich sehe die Wilde, ungezähmte(re) Seite Levthans IT auch nicht als notgedrungen dämonisch an, so wie auch Kor nicht Belhalhar ist.
Und mein Held soll eben ein solcher Levthangeweihter sein, der nicht dämonisch sondern göttlich unterwegs ist.

---
Achso und zu dem Prinzipientreuen-Keuschheitsthema: Ich wage zu bezweifeln, das irgendein Wesen, das zu einer spielbaren Rasse gehört, unfehlbar und "ohne Sünde ist".
Das heißt, ich würde die Prinzipientreue in vollem Umfang - obwohl es ein Nachteil ist und als solcher fragwürdig, warum der gegen einen Beherrschungszauber oder eine Betörung helfen sollte - als Erschwernis auf die Betören- oder Zauberprobe drauflegen. Wenn die Probe dadurch misslingt, muss der Held ja nicht gleich eine Orhfeige oder Gardinenpredigt ernten, aber er hat es eben nicht geshafft.
Bei einer gegen die Prinzipientreue gelungenen Probe sollte der Willige Geist des Ziels dem schwachen Fleisch durchaus nachgeben.
~ Der Threadnekromant.
PG FTW: Wenn ein Krieger zwei linke Hände für Fernkampfwaffen hat, ist dem halt so!

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