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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

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Merios
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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von Merios » 17.11.2017 00:03

Ahoi,

wie vermutlich einige von euch wissen, können Elfen nicht an Tollwut/Schwarzer Wut/Lykantrophie erkranken, haben andere/stärkere Symtome bei Schlachtfeldfieber und Schlafkrankheit, können bis zu einer Woche ohne Schlaf auskommen (müssen diesen aber nachholen), sind Immun gegen Seidelbast, aber Narzissen sind ein Kontaktgift für sie und können manche stark riechenden Kräuter/Gewürze nicht ab.

Wie seht ihr das ganze bei Halbelfen?

Soweit ich weiss ist das nicht wirklich gesetzt. Jedenfalls wüsste ich von keiner Stelle die davon berichtet.
Macht ihr es davon abhängig, ob der Halbelf bei Elfen oder Menschen aufgewachsen ist? Sind die Merkmale einer Seite dominant? Sind manche Merkmale wie beim Elfen, die anderen wie beim Menschen? Ist es bei jedem Halbelf unterschiedlich?

Manche Steppenelfen (oder waren es Auelfen?) lassen ihre "Wohnungen" mit Seidelbast bewachsen, da Menschen es nicht abkönnen, es sie aber nicht stört. Wenn ein Halbelf unter ihnen wäre und er es nicht verträgt, wäre das zum Beispiel ziemlich unpraktisch. :grübeln:

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Cifer
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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von Cifer » 17.11.2017 00:07

Merios hat geschrieben:
17.11.2017 00:03
Manche Steppenelfen (oder waren es Auelfen?) lassen ihre "Wohnungen" mit Seidelbast bewachsen, da Menschen es nicht abkönnen, es sie aber nicht stört. Wenn ein Halbelf unter ihnen wäre und er es nicht verträgt, wäre das zum Beispiel ziemlich unpraktisch. :grübeln:
Wer keine Menschen in der Sippe haben will, wird vermutlich auch keine Halbelfen zeugen - ohne Kontakt zu Menschen ist das relativ schwierig, hab ich gehört.

Ansonsten ist der ganze Elfenkrams insofern problematisch, als dass er zu guten Teilen eigentlich nicht im Rassenpaket drinsteht. Ich würde tendenziell zu abgeschwächten Effekten tendieren, die sich jeweils ungefähr ausgleichen.
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Rhonda Eilwind
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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von Rhonda Eilwind » 17.11.2017 00:32

Rein von der Genetik, wenn die annäherungsweise wie bei uns funktioniert, wäre es wahrscheinlich so:
Merios hat geschrieben:
17.11.2017 00:03
Macht ihr es davon abhängig, ob der Halbelf bei Elfen oder Menschen aufgewachsen ist?
Das auf keinen Fall.
Sind die Merkmale einer Seite dominant?
Hmmh - :grübeln: - Theoretisch möglich. Andererseits: Wie ist es denn bei anderen Eigenschaften von Halbelfen. Da ist doch auch nicht eine Seite dominant.

Bei den Narzissen und dem Seidelbast kann es sein, dass Elfen bestimmte Stoffwechselwege oder einfach bestimmte Enzyme nicht haben, die der Mensch normalerweise hat. Oder umgekehrt.

Das könnte theoretisch dazu führen, dass ein Halbelf entweder weniger von dem Enzym aufweist als der betreffende Elternteil (Menge Enzym entscheidet, es wurde aber nur von einer Seite das betreffende Gen geerbt) - dann schwächerer Effekt. Oder eine Kopie reicht für die volle Funktionstüchtigkeit aus, dann normaler Effekt wie beim betreffenden Elternteil.
Sind manche Merkmale wie beim Elfen, die anderen wie beim Menschen? Ist es bei jedem Halbelf unterschiedlich?
Beides ist theoretisch möglich.

@Cifer s Vorschlag mit der abgeschwächten Wirkung ist auf jeden Fall die pragmatischste.

Ansonsten könntest du dich auch daran orientieren, wie das bei anderen körperlichen Merkmalen gehandhabt wird - Körperbau, Ohren, sonstige Fähigkeiten.

Notfalls könntest du auch auswürfeln, welche Eigenschaften in welcher Ausprägung vorhanden sind.

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Merios
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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von Merios » 17.11.2017 01:04

Cifer hat geschrieben:
17.11.2017 00:07
Merios hat geschrieben:
17.11.2017 00:03
Manche Steppenelfen (oder waren es Auelfen?) lassen ihre "Wohnungen" mit Seidelbast bewachsen, da Menschen es nicht abkönnen, es sie aber nicht stört. Wenn ein Halbelf unter ihnen wäre und er es nicht verträgt, wäre das zum Beispiel ziemlich unpraktisch. :grübeln:
Wer keine Menschen in der Sippe haben will, wird vermutlich auch keine Halbelfen zeugen - ohne Kontakt zu Menschen ist das relativ schwierig, hab ich gehört.
Naja nur weil du jemanden nicht bei dir Zuhause haben willst, heißt das ja nicht, dass man nicht Kontakt hat. ^^
Cifer hat geschrieben:
17.11.2017 00:07
Ansonsten ist der ganze Elfenkrams insofern problematisch, als dass er zu guten Teilen eigentlich nicht im Rassenpaket drinsteht. Ich würde tendenziell zu abgeschwächten Effekten tendieren, die sich jeweils ungefähr ausgleichen.
Naja der meiste Kram davon ist ja weder Vorteil noch Nachteil. Die Immunität gegen das eine, wird ja gerade mit der Empfindlichkeit gegen das Andere ausgeglichen.
Rhonda Eilwind hat geschrieben:
17.11.2017 00:32
Bei den Narzissen und dem Seidelbast kann es sein, dass Elfen bestimmte Stoffwechselwege oder einfach bestimmte Enzyme nicht haben, die der Mensch normalerweise hat. Oder umgekehrt.
Ich wage zu behaupten, dass in DSA Enzyme etc. grundlegend ignoriert werden, so wie auch die meisten chemischen Reaktionen etc.

Ich würde sagen, da die Entstehungsgeschichte der Elfen so anders ist, macht es ja durchaus Sinn sachen zu ändern. Die Frage ist halt, wie es sich auswirkt, wenn diese unterschiedlichen Welten aufeinander treffen. Viele der Eigenschaften der Elfen, können ja auf ihre Vergangenheit im Licht zurückgeführt werden. Gerade die schlimmere Schlafkrankheit macht sehr viel Sinn bei den Elfen, aber wie groß ist das Erbe der Lichtwelt in einem Halbelfen?
Rhonda Eilwind hat geschrieben:
17.11.2017 00:32
@Cifer s Vorschlag mit der abgeschwächten Wirkung ist auf jeden Fall die pragmatischste.

Ansonsten könntest du dich auch daran orientieren, wie das bei anderen körperlichen Merkmalen gehandhabt wird - Körperbau, Ohren, sonstige Fähigkeiten.

Notfalls könntest du auch auswürfeln, welche Eigenschaften in welcher Ausprägung vorhanden sind.
Man könnte es kombinieren, das stimmt. Dann wäre es nur eine Resistenz (statt Immuität) gegen Tollwut/Schwarze Wut/Lykantrophie, etwas stärker ausgeprägte Symptome bei Schlachtfeldfieber und Schlafkrankheit, eine leichte Anfälligkeit für Seidelbast und Narzissen und leichtes Unbehagen gegenüber starker Kräutergerüche.

Gerade das mit dem "bis zu eine Woche ohne Schlaf" würde ich aber eher nur den richtigen Elfen zugestehen.

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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von Eadee » 17.11.2017 01:09

Alles in allem bin ich für Kompromisse für Halbelfen.
Merios hat geschrieben:
17.11.2017 00:03
wie vermutlich einige von euch wissen, können Elfen nicht an Tollwut/Schwarzer Wut/Lykantrophie erkranken, haben andere/stärkere Symtome bei Schlachtfeldfieber und Schlafkrankheit, können bis zu einer Woche ohne Schlaf auskommen (müssen diesen aber nachholen), sind Immun gegen Seidelbast, aber Narzissen sind ein Kontaktgift für sie und können manche stark riechenden Kräuter/Gewürze nicht ab.
Ich würde Halbelfen eine Krankheitsresistenz allein gegen Tollwut/Schwarzer Wut/Lykantrophie zugestehen. Ebenso wären Narzissen ein Kontaktgift für sie, doch sie erhalten Giftresistenz(nicht immunität) gegen Narzissen. Für Schlachtfeldfieber und Schlafkrankheit würde ich als Kompromiss schlicht für die elfentypischen w6 als Ergebnis immer eine 2 annehmen.
Die Abneigung gegen stark riechende Kräuter würde ich als Fluff-Beschreibung für Sensiblen Geruchssinn ansehen und daher halbelfen nur betroffen sein lassen wenn sie diesen Nachteil wählen.
Den einteilbaren Schlafkonsum würde ich von einer Woche auf 3 Tage reduzieren.
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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von Jadoran » 17.11.2017 01:48

Ich finde es grundsätzlich problematisch, wenn im Fluff eben mal Vor/Nachteile gesetzt werden, die schnell 5 oder 7 GP wert sind, und in keinem Rassenpaket erwähnt und berücksichtigt sind. Wenn es im Crunch nicht steht, würde ich es auch im Crunch nicht berücksichtigen, sondern im Fluff als leichte Gewöhnungseffekte belassen. Narzissen eben kein SP verursachendes Kontaktgift sind, sondern nur leichte Pusteln machen und jucken.

Andwari
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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von Andwari » 17.11.2017 10:36

Die Wertigkeit von Vor/Nachteilen ist in DSA gamistisch eher schlampig abgebildet und wäre natürlich von Gruppe zu Gruppe evtl unterschiedlich zu bewerten:
- wer vergiftet überhaupt seine Helden, lässt sie dabei wirklich anhand von Würfelergebnissen vllt. doch-nicht-vergiftet-sein oder sterben - und nimmt dann auch noch genau Seidelbast/Narzissen?
- wie stark wird ein möglicherweise extrem starker Vorteil ("weniger schlafen müssen") ausgespielt, hat der Held evtl. tatsächlich täglich 2 ZE mehr nutzbar? Wie extrem sind Nachteile - geht der Elf gar nicht ins Dorf in dem eine Käserei steht oder in einen Raum, in dem Bier ausgeschenkt wird? Die sozialen Folgen dürften stark sein.

Gerade bei "normalen" Elfen kommt noch das 30-GP-Nachteilspaket drauf, das man mit "Elfen werden so gespielt wie Elfen gespielt werden sollen" übersetzen kann - warum gibt es dasselbe nicht für den menschlichen Streuner, der hat nämlich auch Menschen-Streuner-Eigenheiten die man zu so was schnüren könnte.

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Besonderheiten von Elfen bei Halbelfen?

Beitrag von X76 » 17.11.2017 14:06

Merios hat geschrieben:
17.11.2017 00:03
Wie seht ihr das ganze bei Halbelfen?
In DSA 4 gilt bekanntlich, halbe Sachen kosten mehr und das gilt auch für "Nicht ganz Elfen", da echte Elfen sehr viel mehr praktisch umsonst im Paket haben.

Anders ausgedrückt, ein Halbelf muss für jede Extrawurst einen Vorteil bemühen (sei es Zweistimmiger Gesang oder andere elfische Dinge wie Resistenzen und Dämmerungssicht) oder er hat diese nicht. Auch wenn das kaum ein Ausgleich ist, hat er natürlich auch nicht automatisch die wenigen Schwächen echter Elfen (wie besondere Verwundbarkeiten oder ein sensibles Näschen). Solche Dinge (diverse Vorteile echter Elfen) kosten also in der Regel harte GP und in selteneren Fällen (Nachteile) bringen sie ein paar GP. Beides natürlich zu den üblichen, vollen Kosten und gegen die Höchstgrenzen für Vor- und Nachteile. Volle Elfen sind eben tolle Supermenschen und alle anderen werden vom System bestraft. Wie das eben auch bei anderen überlegenen Rassen (z.B. Menschlichen wie Thorwalern etc.) der Fall ist.

So ist das meiner Meinung nach am Besten gelöst, da man das was in Regeln umgesetzt ist konsequent auf nicht geregelte Fälle überträgt.

In DSA 5 stellt sich das Problem hingegen gar nicht mehr, denn dort muss jeder für alles gleich viel zahlen. Weshalb dort vielen Elfen das ein oder andere als "Rasse bekanntes Feature" fehlt. Offensichtlich sind solche Dinge im neuen Aventurien nur sehr verbreitet, aber eben nicht immer dabei (vermutlich ein Trugschluss der dummen Menschen oder gar aktive Zauber der Elfen). Die Vorteils AP reichen einfach für diese Supermenschen hinten und vorne nicht.

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