DSA4 Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Antworten
Falk von Silberquell
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 19
Registriert: 05.03.2012 19:44

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Falk von Silberquell » 06.11.2017 15:12

Hallo liebes Forum,

ich spiele jetzt seit nun ca. 10 Jahren DSA und habe nun den Plan gefasst, als nächsten langfristigen Charakter einen firnelfischen Kämpfer zu spielen!
Ich bin nun leider alles andere als begabt darin "fähige" Charaktere zu erstellen, meist waren es Geweihte oder anderweitig gesellschaftlich orientierte Charaktere. Deswegen wäre nun meine Bitte an euch mir dabei zu helfen, einen fähigen Kämpfer zu erstellen.

Im folgenden möchte ich euch einiges über den Charakter erzählen:

NAVARION VON DER GLETSCHERHERZ-SIPPE

Der Charakter ist angelegt als Mitglied der Gletscherherz-Sippe, die den Firnyasala bewohnen, den ersten Zufluchtsort der Elfen, nachdem sie aus dem Himmelsturm vertrieben wurden. In dem Eispalast werden immernoch einige Artefakte der Hochelfen aufbewahrt und seine Bewohner gelten als die größte noch existierende Sippe.

Navarion wuchs mit diesen Artefakten, Erzählungen und Erinnerungen auf und trotz all des Unglücks der Vergangenheit besaß er stets eine gewisse Neugier diesen Dingen gegenüber. Das Schlüsselerlebnis seiner Biografie ist eine durch ein hochelfisches Artefakt induzierte Vision, die ihn dazu bewegt, die Heimat zu verlassen und sich auf den mühsamen Weg in die Welt der Menschen zu machen um ihnen gegen die aufziehende Dunkelheit beizustehen und sie vor dem Fall aufgrund eigener Hybris zu bewahren wenn er kann.

Der Charakter soll in seiner Darstellung etwas melancholisch und "schicksalsbewusst" sein, ein wenig aus der Zeit gefallen aber mit ehrlichen, guten Absichten, auch wenn er zu Beginn natürlich eher abweisend und kühl auftreten wird.

Ich hoffe einen schönen, "heldenhaften" Elfen zu spielen, der Entwicklungspotenzial hat und stets den schmalen Grad zwischen Traum und Wirklichkeit entlangwandert.

Ich hoffe das ist jetzt gleichzeitig genug Information und nicht zu viel Text :D

Ich freue mich über Antworten,

Falk

Benutzeravatar
Bluthandel
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 259
Registriert: 08.11.2011 15:31
Wohnort: Marburg
Kontaktdaten:

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Bluthandel » 06.11.2017 16:22

Es geht hier also rein ums Gamistische? Naja, ich fange mal an, da ich auch grad selber eine (schlechtgelaunte und teilweise recht badoce, dann aber auch wieder punktuell typische) Halbfirnelfe am Basteln bin...

Wie ich das sehe, hast Du von den möglichen Professionen her einen Fokus auf den Fernkampf. Der (Elfen)Bogen ist hier dem Wurfspeer klar vorzuziehen. Als zweites Standbein böte sich - je nach Profession - auch das Talent Speere an; wenn ihr mit Distanzklassen spielt, ist das eine sehr gute Wahl, solltest nur schauen, dass Dein Char auch initiativtechnisch gut darsteht.

Ich gehe jetzt mal von einem Char mit Start-AP aus. Herausragender Sinn (Sicht), Elfenbogen (der "beste" Bogen) Spez, Scharfschütze, Bogen maxen und dazu Speere ein bisschen hoch, Ausweichen, Scharfschütze, KK als Dumpstat, da der Bogen mW hier keine Voraussetzungen hat. An Zaubern vielleicht sowas wie Adlerauge, Armatrutz, Axxel (gähn), Balsam, Bannbaladin, Blitz, Eiseskälte, Exposami, Falkenauge, Nebelwand, Odem, Penetrizzel, Pfeil der Luft oder des Humus, Solidrid, Visibili, Wasseratem... ach, nimm hier einfach, was Dir schön und stimmungsvoll erscheint. :)
Meistere ~ Gefängnis der Jahre, Weiden 645 BF
Spiele ~ Von eignen Gnaden

Benutzeravatar
vanDyck
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 88
Registriert: 17.08.2015 09:46
Geschlecht:

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von vanDyck » 06.11.2017 18:54

DSA 4.1? Solls den ein Fern- oder Nahkampfer werden? Mehr Infos wären hilfreich.....^^

Elfischer Fernkämpfer sind doch eher die Wildnisläufer oder? Ich seh den elfischen Kämpfer als eine Art elfischer "Soldat" oder "Krieger", der sollte auch im Nahkampf was taugen. Niedrige KK würde ich sein lassen, KK ist im Fernkampf und AT-Basiswert enthalten. Und ein schwachbrüstiger Kämpfer passt mir nicht so recht ins Bild. Auf jeden Fall wenns ne Art Frontkämpfer werden soll ist sicher Begabung aufs Hauptwaffentalent (Säbel mit BHK vllt. oder Speere, evtl. mit Schildkampf), Eisern ist dann auch nie verkehrt wenn ihr mit Wunden spielt (und keine dicke Rüstung tragen kann bzw. will) und als Ergänzung Wurfspeere für die Kampferöffnung. Zentrale Zauber wären dann Armatrutz und Axeleratus, weitere Zauber nach Geschmack wobei Zauber die dich und deine Freunde unterstützen bzw. den Gegner schwächen natürlich passend wären.

Ich habe mir selber mal einen firnelfischen Kämpfer gebastelt der bewußt eben kein 08/15 Bogen-Baller-Elf werden sollte. Davon gibts eh schon genug (oder zuviel?^^). Für den Fernkampf hat er ne Speerschleuder (wollt ich mal testen), im Nahkampf greift er auf einen elfischen Jagdspieß oder bei beengten Verhältnissen auf den Robbentöter (Säbel) zurück. Bisserl waffenlos dazu und ansonsten gute körperliche und Naturtalente runden ihn ab. Mit Fokus auf die entsprechenden Grundwerte startet der mit AT/PA Basis 9. Bin nur leider noch nicht dazu gekommen ihn zu spielen, aber ich bastel einfach so gerne Helden....^^

Benutzeravatar
Advocatus Diaboli
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 234
Registriert: 04.07.2014 06:11

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Advocatus Diaboli » 07.11.2017 00:15

Wie hoch dürft ihr vom SL aus (Kampf-)Talente für gewöhnlich steigern? Stoßt ihr da an die Maximumgrenzen? Falls ja, ist bei einem langfristig gespielten Kämpfer die Begabung aufs Haupftwaffentalent Pflicht! Falls nein, ist bei einem langfristig gespielten Kämpfer die Begabung immer noch sinnvoll, aber kein Muss. Man spart dann halt AP.


Eine Vision durch ein hochelfisches Artefakt. Interessant. :) Habt ihr fest gelegt, wie diese Vision zustande kam? Magie? Alte Elfengottheiten? Geister?
Falls letzteres wäre Medium ein passender Nachteil. Falls nicht ist's trotzdem ne Überlegung wert. Deine Beschreibung klingt nach einem sehr empfänglichen Char.


Bei einem Nahkämpfer ist neben der Frage der Waffe die Frage zentral, welchen Kampfstil man wählt. Das hängt natürlich mit der Wahl der Waffe zusammen. Bei einem Elfen mit Zugriff auf Axxel und Armatrutz bietet sich an, die hohe Ini zu nutzen und auf Gegenhalten zu setzen. Mit einer anständigen Grund-Ini gewinnt man im Axxel so ziemlich jedes Gegenhaltenduell, da die Ini-Differenz hier Boni gibt. Gegenhalten geht mit vielen Waffen. Es bietet sich aber an, eine höhere DK zu wählen. Angriffe zur DK-Verkürzung können mit Gegenhalten abgewehrt werden. Der Gegner will ran. Glückt sein Angriff, kommts zum Gegenhaltenduell. Gewinnst du, bekommt er Schaden, du nicht, er bleibt auf Abstand. Gewinnt er (unwahrscheinlich mit höherer Ini bei dir), kommt er ran, keiner bekommt Schaden und in der nächsten Runde bist du vor ihm dran und weichst du zurück. Erst, wenn dieser Angriff von dir daneben geht, kann er dich angreifen und Schaden machen - was du immer noch gegenhalten kannst, halt mit DK-Erschwernis dann... wobei du dann auch als Gewinner des Gegenhaltenduellls den halben Waffenschaden kassierst. Ein bisschen Rüstung ist also schon sinnvoll, aber das lässt sich mit dem Armatrutz ja ggf. aufbessern ohne Ini-Verlust.
Achtung: Armatrutz und Axxel sind Zauber, die aufrecht erhalten werden müssen! D.h. je aktivem Zauber 3er Erschwernis auf Talente und andere Zauber sowie 1er Erschwernis auf Eigenschaften und Kampfwürfe. Mit Armatrutz und Axxel ist dein AT also um 2 gesenkt... es sei denn, du holst dir die SF Simultanzaubern. Damit fallen die Erschwernisse weg, lediglich weitere Zauber zu sprechen ist noch um 1 erschwert.

Gegenhalten+hohe DK -> Speere / Infanteriewaffen - wobei es für Elfen glaube keine Infanteriewaffen gibt.
Speere wie Infanteriewaffen haben den Nachteil, dass sie PA-Mali geben - was egal ist, wenn man nicht pariert, sondern gegenhält. Gegenhalten hat den Vorteil, dass man voll auf AT steigert, weil man PA eh nie nutzt.

Speere können keinen Wuchtschlag einsetzen. Wenn du angreifst, setzt du (wenn möglich) den Gezielten Stich ein. Hab einen passablen Tierkundewert, damit du auch bei Tieren weißt, wo die Schwachstellen sind. Gegen Dämonen hilft das leider meistens nichts. Ein netter SL lässt einen vielleicht mal den RS umgehen, aber Wunden stören Dämonen nicht. Tauchen die öfter auf, muss früher oder später eine magische/geweihte Waffe her. Dafür kann ein Elf den Zauberklinge Geisterspeer lernen.


Sonst... joa... Eisern sollte ein Kämpfer immer haben.
( o _
/ / \
V_/_

~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

Falk von Silberquell
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 19
Registriert: 05.03.2012 19:44

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Falk von Silberquell » 07.11.2017 16:04

Hey!

Vielen Dank schon einmal für eure zahlreichen Antworten und Ideen/Vorschläge, da ist schon viel dabei, dass ich sicherlich einfließen lassen kann.

Die Regelbasis ist 4.1 und die Charaktererstellung läuft normal mit 110 GP. Normalerweise steigern wir bei der Charaktererstellung kein Talent über einen TAW von 10. Und: es soll ein Nahkämpfer werden, zumindest primär :)

Wie ich das so herauslese scheint ja der Speer eine gute Wahl zu sein, allerdings gefällt mir auch die Idee mit dem zweihändigen Kampf.
Ist es generell eher schlecht bei so etwas zweigleisig zu fahren, wenn man sich zu Beginn dennoch auf eine Sache fokussiert?

@Advocatus Diaboli

Die Herkunft der Vision habe ich mir noch nicht vollends überlegt, auch wenn ich tatsächlich auch zu Geist tendiere, auch passend zum Nachteil Medium. Ich spiele momentan auch noch mit der Idee, dass der Charakter die Wiedergeburt eines Hochelfen ist (sowas wird doch in ALuT beshrieben, oder?) dessen (vage) Erinnerung an ein früheres Leben durch den Kontakt mit einem Artefakt wachgerufen wurde.

Ich denke ich werde den Charakter mal erstellen und ihn dann hier mit euch teilen, zwecks Optimierung

Benutzeravatar
Merios
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 303
Registriert: 19.11.2014 20:33

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Merios » 07.11.2017 18:01

Ich hab gerade nicht so viel Zeit, daher nur ein paar Kleinigkeiten.
Nutze das Maximum der erlernbaren Zauber bei der Erstellung aus
Hol dir auf jeden Fall den Gedankenbilder Elfenruf, auch wenn du vielleicht nicht dazu kommst ihn zu nutzen. Für Elfenkämpfer und Waldläufer ist er mMn Pflicht.
Vielleicht willst du den Blick in die Gedanken (den nutzen Firnelfen zur Kommunikation in Schneestürmen.
Elfen nutzen den Bannbaladin als "freundliche Begrüßung". Wenn dein Chara etwas umgänglicher sein soll, könnte das interessant sein, bleibt aber Geschmackssache.
Elfen kennen keine Geister, es gibt (eigentlich) keine Elfengeister.
Als Elfenkrieger darfste glaube ich tatsächlich mit nem Mammutonpanzer starten (mächtigste profane Rüstung ohne Erschwernis beim Zaubern).
Bögen von Firnelfen sind meistens aus Eisigelkristall (damit du es mal gehört hast :P).
Auch wenn du eher Nahkampf willst, nimm den Falkenauge mit.
Vielleicht willst du dir früher oder später die Merkmalskenntnis Eigenschaft kaufen (verbilligt viele, viele, viele Zauber die für dich interessant sind).
Simultanzaubern kannste knicken (Vorraussetzung KL15)
Die Große Meditation hat ne KL Vorraussetzung von 12 (IN auch, aber das packt man wohl), wenn du also irgendwann nochmal AsP mehr haben willst, solltest du die Schwelle knacken.
Sprich mit deinem Meister, ob du per Gefäß der Sterne ausserhalb der Sippe die Große Meditation machen darfst (Sehen viele Leute unterschiedlich).
Adlerschwinge sollte natürlich Pflicht sein. Musst halt mal gucken welches Seelentier. Als Kämpfer vllt. Firunsbär/Seetiger/Walross o.ä.

Benutzeravatar
Advocatus Diaboli
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 234
Registriert: 04.07.2014 06:11

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Advocatus Diaboli » 07.11.2017 20:36

Hm, ich bin kein Elfenexperte, Hochelfen schon gar nicht. Nachdem, was ich da bisher weiß... ist da eigentlich alles möglich. xD

Simultanzaubern verlangt KL 15, stimmt. Daran hab ich nicht gedacht. Da Leiteigenschaft bei Elfen IN und du als Kämpfer auch MU, GE, KK und KO brauchst... auch FF, wenn Fernkampf dazu soll... da ist KL mit CH echt das am wenigsten wichtige.

Adlerschwinge ist als Elf immer nett, aber versteif dich nicht drauf und glaube bloß nicht, dass es lohnenswert sein könnte, sich zum Kämpfen in z.B. den Firunsbär zu verwandeln. Egal wie krass Tiere sind (und manche können ne Heldengruppe echt zerlegen, wenn man alle Regeln ausm Zoo-Botanica anwendet) - sie haben immer schlechtere Überlebenschancen als ein halbwegs geübter Kämpfer mit Waffen und Rüstung.

Was Beidhändiger Kampf + Gegenhalten angeht... ich glaube nicht, dass es sich lohnt, das zu verbinden. Es mag Situationen geben, in denen das eine sinnvoller ist als das andere... aber beide Stile kosten viel AP. Auch ein menschlicher Krieger braucht sehr lange, bis er sich die AP leisten kann, in einen zweiten Stil zu investieren. Du bist ein magischer Char. Du willst auch AP in Zauber und magische SF stecken.

Wenn dir Beidhändiger Kampf gefällt, kannst du auch das nehmen statt Gegenhalten. :) Der Stil ist genauso stark, du profitierst nur nicht im selben Maße von hoher Ini wie beim Gegenhalten. Aber höhere Ini ist immer gut. Axxel ist immer gut. Der gibt dir auch n PA-Bonus.
Beidhändiger Kampf geht aber glaube nicht mit Speeren. Auch wenn es gehen sollte, wäre es nicht gut, weil man damit so schlecht pariert. Da wären vermutlich Säbel die beste Wahl.
( o _
/ / \
V_/_

~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

Falk von Silberquell
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 19
Registriert: 05.03.2012 19:44

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Falk von Silberquell » 07.11.2017 22:49

Vielen Dank nochmals für die vielen Tips!

Ich denke ich werde mich doch für den Speerkampf entscheiden, ich möchte ja auch noch genug GP/AP haben für Zauber, nützliche Talente und schönen Fluff :)

Wenn ihr noch weiter Vorschläge zur "Abrundung" des Charakters habt dann nur her damit, wenn gewünscht kann ich auch noch mehr Auskunft über die Ausgestaltung des Charakters/Hintergrund geben.

Benutzeravatar
Pfeiltänzer
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 55
Registriert: 17.01.2014 20:27
Wohnort: Regensburg

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Pfeiltänzer » 07.11.2017 23:27

Ich spiele selbst (leider viel zu selten) einen auelfischen Kämpfer und habe viel Spaß daran.
Beim Firnelf würde ich die Eigenschaftsboni voll ausnutzen, sprich IN auf 15, GE auf 16 und KO auf 15. Dazu noch Eisern und man kann was wegstecken und hat das Potential für hohe AT und PA Basis. Auch KK würde ich nicht zu niedrig ansetzen, KL und CH als Dumpstat. Mein Char kämpft mittlerweile beidhändig mit zwei Schwertern oder mit dem Elfenbogen aus der Ferne (den würde ich auf jeden Fall mitnehmen). Damit ist man schon sehr gut aufgestellt. Nur Waffenlos ist er leider eine ziemliche Null :rolleyes:. Das hab ich immer irgendwie verpasst.
Zu den Zaubern wurde schon viel gesagt, es sind im Prinzip alle aufgeführt, die dem magischen Kämpfer in die Karten spielen (Axxel, Armatrutz, Attributo, Blitz,...). Den Blick in die Gedanken in der Kampfsinn Variante finde ich auch ganz interessant, außerdem den Standfest Katzengleich. Fulminictus, wenn mal der Holzhammer ran muss ist auch Pflicht, zumindest meiner Meinung nach.
Niedrige KL bringt den bereits erwähnten Nachteil mit sich, dass Simultanzaubern praktisch unerreichbar ist. Müsste man halt evtl hausregeln und die KL 15 durch Leibeigenschaft 15 ersetzen. Da müssen aber natürlich Meister und Gruppe mitspielen :grübeln:
Solltest du den Mammutonpanzer ab Beginn kriegen, greif zu! Er ist für das Konzept wirklich gut. Ein paar lederne Arm- und Beinschienen und man ist echt gut gerüstet, bei relativ geringer BE.
Ich persönlich habe mich für die Schwerter und BHK entschieden, weil sie variabler sind als der Speer. Letzterer plus Gegenhalten bringt aber wirklich auch Spaß :ijw:
Viel zu lernen du noch hast, junger thara.
- ein kleiner, grüner Elf zu seinem Schüler, gehört in Donnerbach.

Svalja
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 64
Registriert: 03.05.2017 12:19

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Svalja » 07.11.2017 23:30

Für's Speerkämpfen ist Festnageln ziemlich heftig - und ich weiß nicht, ob es eine Errata oder Hausregel ist, aber Simultanzaubern gehört in meiner Runde zu den SFs die von der WdZ Variante mit KL15 auf Leiteigenschaft 15 verbessert wurden - zumal elfische Zauberweber die verbilligt bekommen. Verbilligt heißt zumindest bei uns auch durchaus "typisch" und den typischen Elfen mit KL15 möchte ich Mal sehen ...

Ansonsten das kleine Lexikon der firnelfischen Mimik, dass meine Runde vor Kurzem aufgestellt hat - schließlich gibt's bei Elfen Lächeln statt Nicken, aber Firnelfen sind Eisklötze ...

Mundwinkel hebt sich 0,5 mm = Ja
Mundwinkel hebt sich 1 mm = Ja, st doch selbstverständlich - immer wieder faszinierend, was ihr telor alles nicht wisse!
Mundwinkel hebt sich 1,5 mm = Firnelfischer Lachflash

Viele Grüße
Svalja

Benutzeravatar
Merios
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 303
Registriert: 19.11.2014 20:33

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Merios » 08.11.2017 00:13

Man darf auch nicht vergessen, dass so ziemlich alle Kampfsonderfertigkeiten keine (Leit-)Sonderfertigkeiten sind. Bis auf Ausweichen 1-3 und alle Sonderfertigkeiten die man schon bei der Erstellung kriegt (oder Verbilligt bekommt) kosten alle Kampfsonderfertigkeiten 150% des Preises. (WdH S. 76)
Bei nem Firnelfen Krieger würden also Folgende SF 50% mehr kosten :
Ausfall
Befreiungsschlag
Beidhändiger Kampf 1&2
Berittener Schütze
Betäubungsschlag
Binden
Blindkampf
Defensiver Kampfstil
Doppelangriff
Eisenhagel
Entwaffnen
Festnageln
Formation
Gegenhalten
Geschützmeister
Gezielter Stich
Halbschwert
Hammerschlag
Improvisierte Waffen
Kampf im Wasser
Kampfgespür
Klingensturm
Klingentänzer
Klingenwand
Kriegsreiterei
Linkhand
Meisterliches Entwaffnen
Meisterparade
Meisterschütze (warum auch immer)
Niederwerfen
Parierwaffen 1&2
Reiterkampf
Rüstungsgewöhnung 1-3
Schildkampf 1&2
Schildspalter
Schnellziehen
Spießgespann
Sturmangriff
Tod von Links
Todesstoß
Turnierreiterei
Umreißen
Unterwasserkampf
Waffe zerbrechen
Waffenmeister
Waffenlose Manöver
Waffenlose Kampftechniken
Waffenspezialisierungen (da kann man wohl streiten, wenn das Waffentalent ein Leittalent ist)(ausser Bogen)
Windmühle
Wuchtschlag

Speer/Schild: Linkhand (300AP = 450AP), Meisterparade (200AP = 300AP), Schildkampf 1 (200AP = 300AP), Schildkampf 2 (200AP = 300AP Voraussetzung KK15)
Beidhändiger Kampf: Beidhändiger Kampf 1 (100AP = 150AP), Beidhändiger Kampf 2 (400AP = 600AP Voraussetzung GE15, sollte nicht das Problem sein), Doppelangriff (100AP = 150AP), Linkhand (300AP = 450AP),
Gegenhalter: Gegenhalten (200AP = 300AP Voraussetzung MU15), Meisterparade (200AP =300AP)

Vielleicht interessante SF unabhängig vom Stil: Aufmerksamkeit (verbilligt 100AP = 50AP), Finte (verbilligt 200AP = 100AP), Gezielter Stich (100AP = 150AP), Kampfreflexe (verbilligt (300AP = 150AP), Kampfgespür (300AP = 450AP), Meisterschütze (300AP = 450AP), Rüstungsgewöhnung 1 (150 = 225AP), Sturmangriff (100AP =150AP), Wuchtschlag (200AP = 300AP)

Wie man sieht braucht jeder dieser Stile eine Eigenschaft auf 15 (Wenn man SK oder BHK 2 mitnehmen will) und wird allgemein durch die Verteuerung ziemlich kostenintensiv.

Ich würde noch den Ausweichen Baum in die Runde werfen. Sind alle 3 Leitsonderfertigkeiten, die erste SF bekommt man so und die Zweite verbilligt.

Übrigends kann man mit Speeren den Sturmangriff nutzen, aber der Sturmangriff hat als Vorraussetzung Wuchtschlag, welchen du mit Speeren nicht machen/lernen kannst. (ziemlicher Rotz also)

Benutzeravatar
Advocatus Diaboli
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 234
Registriert: 04.07.2014 06:11

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Advocatus Diaboli » 08.11.2017 08:35

Wobei Sturmangriff wieder was ist, wo der Axxel gut hilft, weil der Schaden mit der GS steigt...

Aber extra dafür zwei teure SF lernen, wovon man eine nie einsetzen kann... ja das lohnt eher nicht. Auch den Sturmangriff setzt man selten ein, man braucht ja Abstand zum Gegner und der Elf zaubert da vielleicht lieber noch mal, ehe er in Nahkampf ist.

Wie Merios schön ausführt, kommt man mit dem Gegenhaltenstil wohl am billigsten weg - wobei hier je nach Waffe Wuchtschlag oder Gezielter Stich schon auch sein sollten. Gegenhalten ist ja eine Reaktion, man will im Normalfall auch einmal die Runde aktiv angreifen. Eine Finte schadet eventuell auch nicht, um Gegner mit hoher PA zu treffen - das ist aber nicht so wichtig, weil man ja durch das Gegehalten meist schon Schaden austeilt.

Rüstungsgewöhnung zur üblichen Rüstung und Aufmerksamkeit sollte ein Kämpfer immer haben. Kampfreflexe und Kampfgespür sollten auf lange Sicht auch irgendwann sein.

Ausweichen kann man mitnehmen, joa. Da man mit Gegenhalten nur einen Angriff abfängt, muss man eventuell öfter aufs Ausweichen zurück greifen. Das hängt vom Stil des Meisters ab, ob er gerne viele schwache Gegner oder mehr so einzelne Wuchtbrummer einsetzt.


Festnageln ist nett, aber dazu muss der Gegner ja erstmal am Boden sein und dazu braucht man Umreißen auch noch... in der Zeit kann man auch einfach 2x den Gezielten Stich einsetzen und gut Schaden plus Wunden verursachen.
Ich hatte Umreißen und Festnageln mit meiner Speerkämpferin, habs aber effektiv fast nie eingesetzt. Gezielter Stich lohnt sich meistens mehr.


Ich glaube nicht, dass Elfen Leibeigenschaft lieber ist als KL. ;D
Aber ja, Leiteigenschaft 15 statt fix KL 15 ergibt als Voraussetzung deutlich mehr Sinn.
( o _
/ / \
V_/_

~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

Benutzeravatar
Pfeiltänzer
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 55
Registriert: 17.01.2014 20:27
Wohnort: Regensburg

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Pfeiltänzer » 08.11.2017 11:13

Advocatus Diaboli hat geschrieben:
08.11.2017 08:35
Ich glaube nicht, dass Elfen Leibeigenschaft lieber ist als KL. ;D
Ich dachte, die Sippe sei vielleicht besonders badoc und halte sich ein paar Leibeigene (Menschen), die die ganze Drecksarbeit erledigen (Robben fangen, Firnyasala putzen, solche Sachen...) :wink:
Aber wie bereits von einigen Vorrednern ausführlich erläutert, kostet das Konzept natürlich schon den ein oder anderen AP. Aber man hat auf jeden Fall einen sehr fähigen und variablen Kämpfer, wenn man sich vernünftig anstellt.
Vom Charakter her stelle ich mir den typischen Firnelfen wie eine Mischung aus Spock und einem mürrischen Firungeweihten vor :ijw:. Man sollte ihm halt auf jeden Fall noch das ein oder andere Hobby, irgendeine Gewohnheit oder so mitgeben, um ihn mit Leben zu füllen. Aber das ist ja hier eh nicht Thema.
Viel zu lernen du noch hast, junger thara.
- ein kleiner, grüner Elf zu seinem Schüler, gehört in Donnerbach.

Svalja
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 64
Registriert: 03.05.2017 12:19

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Svalja » 08.11.2017 11:43

Wiesehr die 150% Kosten für die SFs stören, ist allerdings auch so eine Frage des Spielstils. Die Gletscherherz-Sippe ist ja erstens eine wirklich große Sippe, die noch dazu durchaus einen "Frontplatz" im ewigen Krieg gegen die Nachtalben abbekommen hat ... Es kommt natürlich darauf an, wie ihr spielt, aber in meiner Runde haben die Elfen recht regelmäßig Gelegenheit, bei ihrer Sippe zu sein und gehen eben zwischendurch Mala auf Abenteuer - und wenn man viele der gewünschten SF dann statt total umständlich von Menschen eben im Salasandra lernt, macht man sich das Leben deutlich leichter. Dazu ist es allerdings gut, wenn vorher mit dem Meister oder der ganzen Runde abgelärt ist, welche SFs in der Sippe vorhanden sind, damit es hinterher keinen Streit gibt.

Benutzeravatar
Pfeiltänzer
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 55
Registriert: 17.01.2014 20:27
Wohnort: Regensburg

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Pfeiltänzer » 08.11.2017 12:00

Svalja hat geschrieben:
08.11.2017 11:43
Es kommt natürlich darauf an, wie ihr spielt, aber in meiner Runde haben die Elfen recht regelmäßig Gelegenheit, bei ihrer Sippe zu sein und gehen eben zwischendurch Mala auf Abenteuer - und wenn man viele der gewünschten SF dann statt total umständlich von Menschen eben im Salasandra lernt, macht man sich das Leben deutlich leichter. Dazu ist es allerdings gut, wenn vorher mit dem Meister oder der ganzen Runde abgelärt ist, welche SFs in der Sippe vorhanden sind, damit es hinterher keinen Streit gibt.
Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe das Glück, dass wir in meiner Runde schon öfter sogar gemeinsam bei der Sippe waren (da sie relativ detailliert ausgestaltet ist, ergaben sich für alle Mitglieder der Heldengruppe sehr schöne Rollenspielmomente) und der Meister auch recht großzügig ist, sodass ich einiges günstig im Salasandra lernen konnte.
Noch ein Gedanke zu dem hochelfischen Artefakt, der mir gerade so gekommen ist: vielleicht handelt es sich ja dabei um einen alten Mammutonpanzer (wurde ja bereits als sehr gute Rüstung erwähnt), der immer an einen besonders begabten Krieger weitergegeben wird. Dieser könnte vom Geist seines hochelfischen Vorbesitzers oder einem von den Hochelfen gebundenen Elementargeist besetzt sein, der die entsprechende Vision ausgelöst hat. Ich könnte mir vorstellen, dass man das in Zusammenarbeit mit dem Meister recht schön ausgestalten könnte, der Geist z.B. je nach Laune positive oder negative Auswirkungen auf die Rüstung oder den Trager gewährt (kurzzeitig BE senken, an anderen Tagen dafür den RS verringern, einen leichten Attributo nach Wahl des Geistes wirken oder auch mal einen Plumbumbarum auf den Träger, wenn er richtig grantig ist,...) oder mit ihm kommuniziert. Für Außenstehende würde es dann so aussehen, als würde der Träger Selbstgespräche führen.
Viel zu lernen du noch hast, junger thara.
- ein kleiner, grüner Elf zu seinem Schüler, gehört in Donnerbach.

Benutzeravatar
Laske Hjalkason
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 500
Registriert: 10.08.2010 08:36
Wohnort: Lörrach (BW)

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Laske Hjalkason » 08.11.2017 14:05

Pfeiltänzer hat geschrieben:
08.11.2017 12:00
vielleicht handelt es sich ja dabei um einen alten Mammutonpanzer (wurde ja bereits als sehr gute Rüstung erwähnt), der immer an einen besonders begabten Krieger weitergegeben wird. Dieser könnte vom Geist seines hochelfischen Vorbesitzers oder einem von den Hochelfen gebundenen Elementargeist besetzt sein
Irgendwie muß ich da an die Space Mariens aus Warhamer 40K denken :ijw:
Leben = Wahrheit + Gott
=>
Wahrheit = Leben - Gott

Benutzeravatar
Alondro Moreno Sandström
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 262
Registriert: 29.06.2011 08:31

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Alondro Moreno Sandström » 08.11.2017 16:01

Wenn du den Adlerschwinge in Betracht ziehst, dann empfehl ich dir die Schneeeule oder sonst etwas fliegendes. Lass die Finger von den grossen, coolen Raubtieren.

Vergiss Blick in die Gedanken. Mit KL und CH als Dumpstats hättest du da echt Mühe mit.

Für mehr GP bedien dich fleissig bei den magischen Nachteilen:

Animalische Magie 4
(Dank Elf-Rep kannst du KL meist eh durch IN ersetzen)

Rückschlag
(Wenn du primär auf Selbstbuffs setzt und auf Fulminictus verzichten kannst kaum ein Problem)

Wahrer Name
(Gehört für mich zum Elf einfach dazu)

Wilde Magie
(Passt gut zum Wesen eines INtuitiven Zauberers)

Zielschwierigkeiten
(Mit einem starken Fernkämpfer ganz gut machbar)

Unfähigkeit für Merkmal
(Dämonisch wenn du gar keine Auswirkungen haben willst bzw. Auf Antimagie kannst du mit dem Char auch gut verzichten)

Kommt halt darauf an wie kritisch ihr in eurerRunde mit "irrelevanten" Nachteilen umgeht.

Lass das mit zwei Waffen kämpfen besser bleiben. Meine Erfahrung ist, dass man mit einem magischen Char dafür die AP kaum aufbringen kann.

Mahley
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 1
Registriert: 07.11.2017 18:21

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Mahley » 08.11.2017 23:16

Ich spiele seit mehreren Jahren mit großer Freude einen firnelfischen Thara in der Phileasson-Saga. Mittlerweile hat der Charakter ca 8k AP. Vieles wurde schon gesagt, ich wiederhole da zum Teil die Ausführungen meiner Vorredner, trotzdem nochmal meine Erfahrungen:

Firnelfen machen Spaß. Insbesondere sind sie bestens geeignet um mit dem Baumkuschlerklischee, das Elfen in manchen Gruppen anhaftet, aufzuräumen. Ich habe meinem Charakter neben dem elfischen auch eine ordentliche Portion barbarisches mit auf dem Weg gegeben. Immerhin ist er ohne großen sozialen Kontakt in einer lebensfeindlichen Umgebung aufgewachsen. Der gnadenlose und manchmal grausame Pragmatismus ist für die anderen Helden nicht immer einfach (etwa wenn im Kampf gefangenen Gegnern die Kehle durchgeschnitten wird, da es nur potentielle Gefahrenquellen und belastende, hungrige Mäuler sind), bieten aber tolle Möglichkeiten für Rollenspiel.
Mein Elf schwankt demnach zwischen einer Aura mystischer Entrückung, animalischem Raubtierauftreten, barbarischer Unbeholfenheit und staunender Neugier. Dazu noch die regelrechte Verachtung von Götteranbetung (das ist eine persönliche Schwäche und unwürdige bloße Bettelei).

Zauberei ist beim Thara vor allem die Selbstverbesserung (im Kampf und jenseits davon). Als zweites Standbein neben dem Kampf bietet sich insbesondere als Firnelf (hohe KO) Natur (einschließlich der "Sneaky"-Schiene) an. Bogen und Nahkampf lassen sich ganz gut parallel entwickeln. Gerade der Nahkampf ist allerdings (je nach Spielweise) sehr kostenintensiv, da viele wichtige SE's 150 % kosten. Zudem ist es schwer an geeignete und gute Rüstungen zu gelangen. Mit den Vollkämpfern unserer Gruppe (Ronnie, Xorloscher) konnte ich daher im Nahkampf nie ganz mithalten.

Neben den klassischen Kampfzaubern haben sich bei mir insbesondere Adlerauge, Movimento, Leib des Eises, Gedankenbilder und der Unsichtbare Jäger (verbreitere Alternative: Chamäeloni) bewährt. Exposami hat mir häufig gefehlt. Leider muss bei diesem trotz eflischer Repräsentation auf KL gewürfelt werden und mein Held hat da eine Erschwernis durch animalische Magie. Trotzdem kann ich den Nachteil voll empfehlen. Die Beschreibung ist stimmig und dank der Repräsentation schränkt er kaum ein.

Im Kampf ist der Axxel das Non-Plus-Ultra. Situativ auch Armatrutz, wobei der eher eine Schwäche ausbügelt (RS) als die Stärken (Tempo, INI) zu betonen. Ein hoher Wert in Blitz ist sehr hilfreich und Fulminictus darf eh nicht fehlen. Für den Fernkampf dazu Falkenauge und Pfeil der Luft. Mehr (z.B. Eiseskälte, Standfest, Attributo) braucht es mMn nicht. Der Held ist auch so ein AP-Grab und man kann eh nie alle Buffs auf einmal wirken.

Dank der Boni zum Start und der automatischen und verbilligten SF ist man am Bogen sehr schnell auf einem guten Level. Der Nahkampf ist etwas schwieriger. Da ich (auch im Nachhein zurecht) davon ausgegangen bin, dass mein Charakter die meiste Zeit maximal leicht gerüstet ist, habe ich mich für den Speerkampf entschieden, da die hohe DK hier zusätzliche Sicherheit verschafft. Spätestens mit Axxeleratus ist es auch ausgeschlossen, dass man zu Kampfbeginn unterlaufen wird. In der hohen DK kann man dann (wiederrum vor allem mit den Boni aus dem Zauber) in der Defensive auf ein gutes (gezieltes) Ausweichen vertrauen und ist Dank hohem Grundschaden auch offensiv gefährlich.
Zum klassischen Gegenhalter rate ich trotzdem nicht. Zwar wird man mit der überragenden INI den Vergleich leicht gewinnen, aber man kassiert bei geringem RS trotzdem. Zudem sind die Voraussetzungen (MU 15) und die Kosten (viele SF, jeweils x 150 %) nicht ganz ohne. Langfristig als zusätzliche Option sicherlich gangbar, insbesondere da Firnelfen ja auch etwas zäher sind als ihre verweichlichten Artgenossen (meiner hat mittlerweile immerhin KO 17), mittelfristig aber nicht übermäßig reizvoll. Sinnvoller ist es in jedem Fall zuerst Kampfreflexe und -gespür zu holen (sowieso auch für Gegenhalter wichtig), sowie AW III (keine erhöhten Kosten). Dank hoher DK und hervorragendem AW-Wert zwingt man dann den Gegner zu hohen Finten. Diese werden dann nicht immer gelingen, woraufhin man spontan umwandelt. Die eigenen Attacken zudem nach Bedarf mit gezieltem Stich ergänzen (macht mit Speeren richtig Wums) und schon hat man einen Kämpfer der sich zur Not trotz fehlender Rüstung sogar gegen eine Überzahl oder überlegene Gegner halten kann und ansonsten einen guten Beitrag leisten kann. Zudem ist der schnelle Speerkämpfer auch vom Spielspaß her eine willkommene Abwechslung zur Gegenhalterdose, usw.

Soviel zu meinen spontanen Gedanken. Vielleicht fällt mir die Tage auch noch der eine oder andere weitere Hinweis ein :)

Benutzeravatar
Pfeiltänzer
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 55
Registriert: 17.01.2014 20:27
Wohnort: Regensburg

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Pfeiltänzer » 08.11.2017 23:27

Alondro Moreno Sandström hat geschrieben:
08.11.2017 16:01
Vergiss Blick in die Gedanken. Mit KL und CH als Dumpstats hättest du da echt Mühe mit.
Na ja, zumindest könnte man wegen der Repräsentation einmal durch IN ersetzen... Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich meinem Thara den Zauber zwar mitgegeben, weil ich ihn von der Beschreibung her ganz cool fand, werfe dann aber doch regelmäßig den Axxel an und lasse es bleiben :rolleyes: . Aber wer weiß...
Zu den magischen Nachteilen kann ich nur meine volle Zustimmung geben. Sie machen den teuren Char bezahlbar ohne dass er gleich ein emotionaler Krüppel wird.
Viel zu lernen du noch hast, junger thara.
- ein kleiner, grüner Elf zu seinem Schüler, gehört in Donnerbach.

Benutzeravatar
Phoenix1987
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 464
Registriert: 14.07.2004 11:55
Geschlecht:

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Phoenix1987 » 10.11.2017 20:37

Ich fände ja eine verbesserte/magische/beseelte Waffe als Besonderen Besitz sehr stimmig. Als Mitglied einer alten Sippe, die auf solches Zeug aufpasst, wäre das doch nicht unwahrscheinlich und im Hinblick auf seine "Mission" auch sehr passend, dass die Sippe ihm da noch was Feines in die Hand gedrückt hat ^^

Benutzeravatar
Pfeiltänzer
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 55
Registriert: 17.01.2014 20:27
Wohnort: Regensburg

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Pfeiltänzer » 11.11.2017 15:49

Als weiterer magischer Nachteil würde sich evtl noch Artefaktgebunden (iama) anbieten. Ist halt nur blöd, wenn die Flöte in eine Gletscherspalte fällt... :rolleyes:
Viel zu lernen du noch hast, junger thara.
- ein kleiner, grüner Elf zu seinem Schüler, gehört in Donnerbach.

Benutzeravatar
Abdul ben Dschinni
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 101
Registriert: 12.09.2003 13:42
Wohnort: München
Geschlecht:

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Abdul ben Dschinni » 12.11.2017 14:01

Falk von Silberquell hat geschrieben:
06.11.2017 15:12
Ich hoffe einen schönen, "heldenhaften" Elfen zu spielen, der Entwicklungspotenzial hat und stets den schmalen Grad zwischen Traum und Wirklichkeit entlangwandert.
Ich würde mir gut überlegen, ob ich diesen Elfen auf Basis eines Kämpfers oder eines Schneeläufers baue. Dazu würde ich mir die Zusammensetzung der Gruppe und den Spielleiter gut anschauen. Weil es ja um eine langfristig angelegte Figur geht (und man zukünftige Änderungen / Wechsel innerhalb der Gruppe nicht so gut voraussagen kann), würde ich eher zu einem Schneeläufer tendieren.

a) Elfische Kämpfer haben nämlich einen ganz entscheidenden Nachteil: Sie sind im Grunde Kampf-Professionen und konkurrieren daher um Screentime mit all den anderen Kampf-Professionen und auch all den Spielerfiguren, die so halb ihr Bein im Kampf-Bereich haben. Im Grunde hat man da immer ein/zwei oder mehr andere Chars in der Gruppe, die mit einem klar um die Screentime in Kampf-Szenen konkurrieren. In den meisten Fällen ist es für den Spielleiter einfacher, den anderen diese Screentime zukommen zu lassen, weil man als Elfen-Kämpfer ein Exot ist. Vorgefertigte Abenteuer bieten keine Unterstützung für die Screentime des Elfen-Kämpfer, aber durchaus für andere Kämpfer-Chars. Übliche Fantasy-Literatur und -Klischees zugunsten konkurrierender Figuren sind viel leichter für den Spielleiter zu adaptieren, als sich eine Personalisierung des Plots bzw. konkreter Szenen für den Elfen-Kämpfer auszudenken. Als Elfen-Kämpfer muss man sich (gerade begrenzter Spielzeit oder einem mit seiner Ausfgabe ausgelasteten Spielleiter) damit abfinden, dass man nur stiefmütterlich mit Szenen versorgt wird, in denen man gerade als Figur "elfischer Kämpfer" richtig glänzen kann. Rein statistisch gesehen bedient ein Spielleiter in den in Frage kommenden Szenen eher einfacher zu bedienende Char-Konzepte wie etwa den häufigeren "Kämpfer mit Ehrenkodex".

b) Im Grunde ist das ganze Konzept der Figur, das du beschrieben hast, auch mit einem Schneeläufer umzusetzen. Der hat noch nicht so den Zauberer-Touch und kommt der Kämpfer-Figur sehr nahe. Wenn du bei der Generierung die Zauber einigermaßen an übliche Kämpfer-Zauber anpasst und die Generierungs-AP passend verteilst, nimmst du dessen übliche Kampfstrategien mit. Klar ist aber auch, dass du gerade am Anfang deiner Karriere mit den Kampf-SFs dem Kämpfer hinterherhinken wirst. Wie es Mahley schon erwähnt hat, sind Elfen-Kämpfer und vergleichbare Konzepte AP-Gräber, so dass man als Spieler vermutlich eh über kurz oder lang die Investition in Kampf-SFs einstellt (weil man zwei/drei Waffentalente, die körperlichen Talente, häufig noch einen weiteren Talentbereich, seine Zauber und Kampf- sowie Magie-SFs bedienen will; das dann noch bei den Verteuerungen von elfischer Weltsicht). Mit einem Schneeläufer hast du dann länger eine Entwicklung im Kampf-Bereich, bevor diese sich nur mehr auf die Steigerungen von Waffen-TaWs beschränkt. Dafür gewinnst du mit dem Bereich Wildnis und naheliegenden, leicht vom Spielleiter auf einen Firnelfen anzupassenden Fantasy-Topoi einen ganzen Haufen an Szenen, in denen du mit deiner Figur im Scheinwerferlicht stehst. Vermutlich räumst du auch alle Szenen ab, die du auch als Elfen-Kämpfer bekommen hättest, zusätzlich zu den neu zugänglichen Szenen. Um hier ein breiteres Spektrum zu bekommen, würde ich bei der Zauberauswahl nur die zentralen Kämpfer-Zauber mitnehmen und ansonsten mehr den Scheeläufer/Wildnis-Bereich bedienen. Diese größere Anzahl an Szenen, die dich für das Spiel gerade der von dir gewählten Figur belohnen, sollte den Schneeläufer zu der Figur machen, die mittel- bzw. jedenfalls langfristig mehr Spielspaß bringt.

Abdul, der beim Schneeläufer mehr langfristiges Potential sieht
Spielleiter unter DSA3 u. DSA4.0; inaktiv seit 2006
Spielertyp nach Robin D. Laws: Tactician 96%, Storyteller 79%

Yeto Wolkenbruch
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 10
Registriert: 26.10.2016 11:05

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Yeto Wolkenbruch » 12.11.2017 14:40

Phoenix1987 hat geschrieben:
10.11.2017 20:37
Ich fände ja eine verbesserte/magische/beseelte Waffe als Besonderen Besitz sehr stimmig. Als Mitglied einer alten Sippe, die auf solches Zeug aufpasst, wäre das doch nicht unwahrscheinlich und im Hinblick auf seine "Mission" auch sehr passend, dass die Sippe ihm da noch was Feines in die Hand gedrückt hat ^^
Ich hatte auch mal einen firnelfischen Zauberweber, der auf "Reise" gegangen ist und er hatte als Sippengeschenk (besonderer Besitz 2 oder so) einen modifizierten Speer mit einem Zauberklinge Geisterspeer verletzend gegen Nachtalbe dabei.
Diese Variante ist zwar sehr teuer, aber ich finde es ein sehr schönes Gimig und auch passend, weil sie sich als Feind ja sehr oft (in elfischer Sicht) gegenüberstehen.

Edit: Wer richtig schreiben kann, braucht die Tante Edit nicht

Märzhäsin
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 1076
Registriert: 17.07.2017 20:10
Wohnort: Heidelberg
Geschlecht:

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Märzhäsin » 12.11.2017 16:38

Abdul ben Dschinni hat geschrieben:
12.11.2017 14:01
Elfische Kämpfer haben nämlich einen ganz entscheidenden Nachteil: Sie sind im Grunde Kampf-Professionen und konkurrieren daher um Screentime mit all den anderen Kampf-Professionen und auch all den Spielerfiguren, die so halb ihr Bein im Kampf-Bereich haben. Im Grunde hat man da immer ein/zwei oder mehr andere Chars in der Gruppe, die mit einem klar um die Screentime in Kampf-Szenen konkurrieren.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum es bei DSA dieses scheinbar stark ausgeprägte Konzept von Rivalität, Neid und Screentime zwischen den Spielern und ihren Charakteren gibt. Ich habe manchmal das Gefühl dass es vielen DSA-Spielern nicht um Kameradschaft und Freundschaft innerhalb der Gruppe geht wie es bei anderen Rollenspielen der Fall ist sondern dass sich jeder in einem Konkurrenzkampf mit den anderen Spielern befindet bei dem es offensichtlich darum geht möglichst viel Screentime vom Spielleiter zu erlangen.

Ich bin es aus anderen Rollenspielen gewohnt dass man miteinander und nicht gegeneinander oder nacheinander spielt bei dem jeder Charakter pro Spielsitzung nach einander 15 Minuten Screentime erhält wie es mir hier mal erklärt wurde. Wie soll das überhaupt gehen wenn man die Abenteuer gemeinsam erlebt und sich meistens alle Charaktere am gleichen Ort befinden?

Wird von allen Charakteren die keine reinen Kämpfer sind oder nur über mittelmäßige Kampffähigkeiten verfügen erwartet dass sie sich nicht verteidigen wenn Gegner auftauchen sondern sich verprügeln lassen nur weil der Schwertgeselle oder Rondrageweihte dann zu wenig Screentime bekommt?

Ich sehe absolut kein Problem bei einem Elfenkämpfer, es kommt darauf an wo man seine Prioritäten setzt und wie man die AP verteilen möchte.

Er muss sich die Frage stellen: Will ich gute Kampffähigkeiten mit eine bisschen Magie dazu oder will ich gute magische Fähigkeiten mit ein wenig Kampf dazu?

Und Naturtalente wie Wildnisleben und Orientierung kann man auch als Kämpfer steigern, dafür braucht man kein Wildnisläufer zu sein. Man kann Naturtalente sogar steigern wenn man ein verweltlichter Stadtelf aus Punin, Lowangen, Gareth oder Uhdenberg ist der noch nie einen einzigen Tag seines bisherigen Lebens in der Wildnis verbracht hat.

Benutzeravatar
Eadee
Moderator
Moderator
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 1629
Registriert: 31.10.2016 15:51
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Erstellung eines firnelfischen Kämpfers

Beitrag von Eadee » 13.11.2017 08:57

Nachricht der Moderation - Eadee

Method Actor: 88%, Storyteller: 75%
Tactician: 63%, Powergamer: 54%
Casual Gamer: 38%, Specialist: 33%, Butt-Kicker: 29%

Antworten