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DSA4 Katzenhexe

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Schweinepriester
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Katzenhexe

Beitrag von Schweinepriester » 06.09.2017 12:12

Moinmoin,

ich spiele mit dem Gedanken, eine Schöne der Nacht zu spielen. Dabei habe ich nicht viele regeltechnische Fragen, es geht eher um die Stimmigkeit. Vorweg: dabei spielt das Seelentier, die Katze, eine große Rolle. Nun ist bei der Zuordnung von Aspekten zu Tieren immer die menschliche Perspektive im Hintergrund. So doppeln sich viele tierische Aspekte automatisch, da sie nicht besonders "tierimmanent" sind, sondern einfach nur nichtmenschlich. Als Beispiele seien hier Kaltblütigkeit (im Tierreich deutlich häufiger als Warmblütigkeit), der Besitz von Fell oder Schuppen oder Chitinpanzer oder dergleichen genannt. Daher stimmt es zwar, wenn ich sage, dass Katzen zähe Biester sind, aber das sind andere Tiere auch. Naja, letztendlich ist die Anlehnung eines Menschen, ob nun charakterlich oder in Bezug auf seine Fähigkeiten, an sein Seelentier immer auch ziemlich willkürlich (was mir passt übernehme ich, was nicht, das nicht).
Ich habe mal ungeordnet Assoziationen zur Katze gesammelt, die mir eingefallen sind. Katzen sind/können/zeichnen sich aus durch/haben

Stolz, Eleganz, Grausamkeit (mit der Beute spielen), Heimtücke (Schleichen, Hinterhalt, ...), Egoismus, Geschick, Glück, Vielfalt (von Noblesse zu räudigem Straßenkater), Mut, manipulativ, Willensstärke, verspielt, wasserscheu, Unabhängigkeit, wenig sozial, Klettern, Springen, Balancieren, selbstständig, nachtaktiv, provokant, "Löwenmutter", "Katzenmusik", Arroganz, Faulheit/Effizienz, respektlos, Gerissenheit, Herumtreiber, Heimlichkeit, Tarnung, Reinlichkeit, Eitelkeit, Jäger, niedlich, schön, schnell.

Die meisten Katzenhexen, die mir bisher untergekommen sind, waren Gesellschaftscharaktere, die sich auf Manipulation und Verführung spezialisiert haben - zumal ihre Merkmale Einfluss und Herrschaft in diese Richtung gehen. Ich finde, dass das das Wesen einer Katze nur unzureichend wiederspiegelt und Katzen allgemein nicht unbedingt zwangsläufig mit Sexualität, Verführung, tollem Aussehen usw assoziiert werden müssen. Auch stört mich, dass Schöne der Nacht angeblich vorrangig Stadtmenschen sind - gibt es auf dem Land nicht auch Katzen? Können Katzen nicht auch prima in freier Wildbahn überleben? Meiner Ansicht nach gehört zu einer Katze mehr als nur das ewiggleiche Verführungsthema. Bei DSA4.0 gab es auch Katzenhexen, die dörflicher und "wilder" waren, weil ihr Seelentier eine Wildkatze war. Sowas liegt mir eher, denke ich. Meine Hexe soll den Fokus auf das Körperliche legen - Klettern, Schleichen, Raufen, Athletik, Körperbehrrschung usw.
Wenn man sich die gelehrten Zauber einer Katzenhexe betrachtet finden sich dort nur 3 Hauszauber, die dem Bereich Manipulation oder Verführung zugehören, aber 4 Sprüche, die irgendwie die eigenen Fähigkeiten verbessern. Daher passt das Merkmal Eigenschaften hervorragend zu einer Schönen der Nacht, finde ich. (nicht nur AP-technisch, das ist eh klar, sondern auch "philosophisch")

Noch ein Gedanke: nicht nur Hexen können das Seelentier Katze haben. Meiner Meinung nach passt eine Katze als Seelentier nicht unbedingt zu Huren/Kurtisanen, sondern viel eher zu allen möglichen Herumtreibern, zu Personen, die gerne den Weg des geringsten Widerstands gehen. Das sind in meinen Augen vor allem fahrende und phexische Professionen, also Streuner, Taugenichtse, Gaukler, Diebe usw, aber auch Söldner oder Schwertgesellen können kätzische Züge haben.

Ich freue mich über Kritik und Ergänzungen zu meinen Gedanken. Fällt euch noch mehr zu Katzen ein? Übertreibe ich mit meinem Fokus auf das Tier, spielt die Kultur die größere Rolle?

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Beitrag von Assaltaro » 06.09.2017 13:25

Es gibt durchaus auch auf dem Land Katzenhexen, nur nicht ganz so viele wie in der Stadt.

Den Aspekt "wenig sozial" bzw. "Egoismus" würde ich streichen. Katzen jagen zwar meist alleine, leben aber in "Familien" ähnlich einer Sippe oder so. Den Anschein, dass Katzen wenig sozial sind, kommt daher, dass wir Menschen oft die Katzen bereits als Kitten von Artgenossen isolieren, dass sie nicht mehr lernen richtig mit anderen Katzen umzugehen. Aber wir haben immer zwei Katzen und wenn ich mir die ansehe, sind sie schon sozial. Die ersten zwei kannten sich schon mit 3 Monaten und ham immer aneinander gekuschelt geschlafen. Und als die Kätzin nicht mehr nach Hause kam, saß unser Kater wochenlang nur am Fensterbrett und sah raus (wohl in der Hoffnung, dass sie zurückkehrt). Als nächstes holten wir ihm ne jüngere Kätzin für die er immer am Futter Platz gemacht hat, damit die Kleine zuerst fressen kann. Gegenseitig geputzt haben sich bisher alle Konstellationen.
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Beitrag von Darjin » 06.09.2017 13:50

Ich würde einfach die Zuordnung von den Seelentieren zu bestimmten Schwesternschaften nicht so bindend sehen, zwar werden wahrscheinlich die meisten Katzenhexen der Schwesternschaft "Schöne der Nacht" angehören, aber ich könnte mir gerade bei der "Verschwiegenen Schwesternschaft" auch gut Wildkatzen vorstellen - oder der üblichen Straßenstreunerkatze bei einer Schwester der "Fahrenden Gemeinschaft".

Zur Not kommt man halt mit Erklärungen a la : Mutter war so, also wurde Tochter auch so erzogen, aber dann hat sich dieser schreckliche Kater im Haus eingenistet und das arme Mädchen um den Finger gewickelt....
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Beitrag von Lorlilto » 06.09.2017 13:52

Ich habe den Eindruck, daß du dir da schon recht fundierte Gedanken gemacht hast, was ich dazu noch ergänzen kann:

- Ich meine mal gelesen zu haben, daß der Zusammenhang zwischen Seelentier und Person in den Charakterzügen besteht, die den Tieren "zugeordnet" werden, es enthält also durchaus eine kulturelle Komponente, die einem entsprechend Spielraum in der Zuordnung und Deutung gibt.
- Ich schätze, daß die Schönen der Nacht als Gesellschafts-Hexen eingeführt wurden, um "Stadt-Hexen" zu ermöglichen, im Vergleich zu der früher eher ländlich geprägten Hexenprofession aus DSA 3, und um den Schwesternschaften deutlichere Profile zu geben (weg von der 08/15-Einheitshexe). Da aber auch NSC-Hexen mit Wildkatzen als Vertrauten existieren, spricht da wohl nichts gegen.

Was die Charakterzüge von Katzen angeht muss ich dir in einzelnen Punkt widersprechen:
- Katzen sind nicht so unsozial und egoistisch wie häufig angenommen. Außerhalb ihres engeren Reviers, das sie auch aggressiv verteidigen, haben sie regelrechte Treffpunkte, an denen sie einen verhältnismäßig friedlichen Kontakt pflegen. Ich habe auch mal den Fall erlebt, daß ein Wurf Kätzchen, die ihre Mutter verloren hatten, von ihrem älteren Bruder aufgezogen wurden.
- Auch ist mMn Grausamkeit der falsche Begriff. Katzen sind verspielt. Ich bezweifle, daß sich dahinter eine Freude am Leid der Beutetiere verbirgt. Andererseits würde das als menschliche Deutung wieder in die oben genannten "zugeordneten" Charakterzüge passen :grübeln:

Da man die lange Liste an Eigenschaften nicht in einem Charakter unterbringen kann (ich denke das gilt für jedes Seelentier), ist es vielleicht am besten, sich 3-5 Eigenschaften herauszusuchen, die in der jeweiligen Kultur auch prominent wahrgenommen werden, und sich auf diese konzentrieren. Bei einer Wildkatze würde das dann sicherlich eher in Richtung der körperlichen Fähigkeiten gehen während das Seelentier "Al'Anfaner Katze" wohl eher zu einer wohlgenährten Stubenhockerin passen würde.

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Beitrag von Advocatus Diaboli » 06.09.2017 16:11

Ich habe lange Zeit eine Katzenhexe gespielt - das war eine typische Stadthexe und Verführerin. Ich habe mir damals auch viele Gedanken darum gemacht, wie Gesellschaftschar und das Sozialverhalten von Katzen zusammen passen. Ich hatte mal einen Text dazu geschrieben:
SpoilerAnzeigen
Katzenhexen sind geselliger, als die meisten Hexen. Das mag zunächst überraschen, sind sie charakterlich doch als am schwierigsten zu bezeichnen – freundlich gesagt. Ihre eigenwilligen, stolzen und meist sehr egoistisch, z.T. narzisstischen Wesen provozieren ständig Streit und Hirarchiegerangel – aber genau darin liegt der Grund für ihre Geselligkeit: Alleine könnten sie ihr Wesen gar nicht ausleben. Katzenhexen brauchen andere Menschen, um sich ihnen überlegen fühlen zu können, um ein Spielzeug zu haben und um angemessen bewundert und verwöhnt zu werden. Und Katzenhexen brauchen andere Hexen, um sich mit ihnen zu messen und ebenbürtige Gegenspieler zu haben. Wie sich in Städten die Katzen zu Gruppen zusammen finden, so tun dies auch die Schönen der Nacht und wie diese verbindet sie ein komplexes, sich stets verworrener verwebendes Netz der Hierarchie. Es ist ein Mit-, aber auch ein Gegeneinander und das Mit geht stets nur soweit, wie die Einzelne darin ihren persönlichen Vorteil sieht. Katzenhexen bilden kein Rudel, das gemeinsam auf die Jagd geht. Katzenhexen bilden eine Gruppe, in welcher sich die Mitglieder immer wieder aufs Neue gegenseitig beweisen (müssen), bestens alleine zurecht zu kommen.
Madaya ist anders. Nicht, dass sie weniger eigenwillig, stolz oder egoistisch wäre – im Gegenteil: Sie dürfte die meisten Hexen in diesen Kategorien um Längen überlegen sein. Nicht, dass sie die Gesellschaft meiden würde – im Gegenteil: Sie sucht und beherrscht das gesellschaftliche Pflaster wie kaum jemand. Doch dabei bleibt sie eine echte Einzelgängerin. Sie ist bereit, Männer zu umschmeicheln, zu bezirzen, zu beglücken. Sie weiß, dass sie ihnen überlegen ist. Aber Madaya widerstrebt wohl nichts mehr, als vor einer Frau das knie zu beugen. Niemals würde sie sich in eine Gesellschaft von Frauen einfügen, es sei denn, an deren Spitze. Darum war sie auch nie Mitglied eines Hexenzirkels. Sie ist zu jung an Jahren, als dass ein Zirkel sie als Oberhexe anerkennen würde. Sie ist zu stolz, als dass sie jemand anderen als Oberhexe anerkennen würde.
Der Text ist natürlich sehr davon geprägt, wie ich meine Hexe gespielt habe. Neutral betrachtet, würde ich das nicht alles unterschreiben. :) Aber ich denke schon, wie meine Vorredner auch, dass Katzen sehr sozial sind. Und ich denke tatsächlich, dass Katzen darum gut zum DSA-Gesellschaftschar passen, weil dieser ja nicht unbedingt sozial im Sinne von "nett" sein muss, sondern sozial im Sinne von "fähig, mit anderen Wesen zu kommunizieren", bzw. eben auch "fähig, andere Wesen zu beeinflussen/manipulieren". Und das passt mehr zur Katze als z.B. zum Wolf. Wölfe sind wahnsinnig soziale Tiere, aber ein Mensch mit Seelentier Wolf gibt mEn keinen guten Sozialchar ab. Wölfe leben in fester Hirarchie. Wolf-Seelentier-Menschen tun also das, was ein Höhergestellter ihnen sagt. Ein Katzen-Seelentier-Mesch ist, wie du sagst, unabhängig, willensstark, selbstständig, provokant, respektlos, gerissen, ... für Katzen(-Seelentier-Menschen) sind Hirarchien etwas flexibles, da gibt es sehr oft immer wieder soziales Kräftemessen.
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Beitrag von FrumolvomBrandefels » 06.09.2017 18:19

Bei der Erstellung einer Hexe habe ich die Erfahrung gemacht, die Schwesternschaftsfrage von Hinten anzugehen, die ergibt sich aus der Persönlichkeit.

Ich würde zuerst klären: Welche Persönlichkeit hat sie, und vor allem, weshalb ist sie unterwegs. Die Antwort grenzt dann die Frage für die Schwesternschaft ein. siehe WdH 169 & WdZ 308-313. Evtl auf zwei Schwesternschaften, und dann überlegen in welche Richtung Zauber/Talente die Sache im Detail gehen soll.

Daraus ergibt sich dann das Seelentier. Zur Not wird es halt ein mächtiger Vertrauter.

Dies ist aber nur ein Vorschlag, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Ganze Hexe nicht ganz stimmig Seelentier - Spielweise ist.

Für fünf weitere Punkte würde ich noch einige Überlegungen anstellen:
- wie sieht sie die Sache mit den Göttern
- wie sieht sie die Sache mit Dämonen
- wie sieht es bei Ihr mit Kämpfen aus
- wie sieht die Sache mit der Heimlichkeit aus
- Vertrauter und Reisen, wie sieht das dann in der Spielpraxis aus

So viel aus meinem Erfahrungsschatz zur Hexenerstellung.

P.S. DSA 5 hat da dann gute Ideen was man so vom RatCon video gesehen hat. Da gibt es dann zu jeder Schwesternschaft Prägungen und zus. drei Zauberstile.

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Beitrag von der.maekkel » 07.09.2017 10:33

In Wege der Helden 4.1 wurde ausdrücklich als Option für Schönen der Nacht die eher vom gemüt unter "Scheuer Scheunenkater" oder "Räudige Straßenkatze" fallen, das man stattdessen die Werte einer Verschwiegenen Schwester nimmt. Deutlich Naturorientiert

Wenn es eher das spielerisch, herumtreiberische sein soll, kann ich mir auch gut die Werte der Fahrenden Gemeinschaft als Basis vorstellen.

Hexen eines Zirkels haben ja nicht zwingend das gleiche Seelentier, jedoch häufig eine ähnliche Weltanschauung und Lebenswandel.

Märzhäsin
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Beitrag von Märzhäsin » 07.09.2017 13:19

der.maekkel hat geschrieben:
07.09.2017 10:33
In Wege der Helden 4.1 wurde ausdrücklich als Option für Schönen der Nacht die eher vom gemüt unter "Scheuer Scheunenkater" oder "Räudige Straßenkatze" fallen, das man stattdessen die Werte einer Verschwiegenen Schwester nimmt.
Würdest du mir die Seite nennen? Ich kann die Textstelle leider nicht finden und würde sie gerne lesen weil dass eventuell ein Problem und eine Ungereimtheit bei meinem Charakterkonzept lösen könnte.

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Beitrag von AngeliAter » 07.09.2017 14:28

So einen Eintrag wird man nicht in WdH finden können.
Eher in die Richtung, das man ein komplett anderen Vertrauten findet als die ursprüngliche Ausbilderin angenommen hatte und man so quasi die falsche Hexenschaft gelernt hatte.
Da aber jetzt regeltechnisch mal so überhaupt keine mächtigeren Charaktere entstehen dürften, dürfte es dem SL auch total egal sein das es da nun ein abweichendens Vertrautentier gibt oder nicht.
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Beitrag von der.maekkel » 07.09.2017 15:05

Märzhäsin hat geschrieben:
07.09.2017 13:19
der.maekkel hat geschrieben:
07.09.2017 10:33
In Wege der Helden 4.1 wurde ausdrücklich als Option für Schönen der Nacht die eher vom gemüt unter "Scheuer Scheunenkater" oder "Räudige Straßenkatze" fallen, das man stattdessen die Werte einer Verschwiegenen Schwester nimmt.
Würdest du mir die Seite nennen? Ich kann die Textstelle leider nicht finden und würde sie gerne lesen weil dass eventuell ein Problem und eine Ungereimtheit bei meinem Charakterkonzept lösen könnte.
Leider kann ich nur aus dem Kopf geraten, steht es glaub ich im Fluff Text zur Schönen der Nacht mit Seelentier: Wildkatze.

In der Wiki Aventurica ist es auch vermerkt: Verschwiegene der Nacht

Wie ich oben schon erwähnte, find es stimmig, es bricht nicht mit dem Hintergrund, stellt auch nichts neues auf. Es wird nur ein anderes Professionspaket mit anderem "Fluff" verwendet.

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Beitrag von Assaltaro » 07.09.2017 15:15

Ja ich finde die steifen Pakete für Hexen eh unpassend. Schade, dass nur Elfen das System mit den Verrechnungspunkten haben, bei Hexen und Druiden hätte das wohl genauso viel Sinn gemacht.

Ein falsches Vertrautentier ist ja grundsätzlich erlaubt, stellt nur in der Hexengemeinschaft wohl wieder ein Minderheit dar. Balancingtechnisch ist es aber wohl vollkommen egal.
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Beitrag von Gorbalad » 07.09.2017 15:29

Die Quelle zu den Verschwiegenen Wildkatzen ist Aventurische Zauberer S. 53.
Aventurische Zauberer S. 53; Schöne der Nacht hat geschrieben:Vertrautentiere: Hauskatzen aller Rassen, Wildkatzen (Für eine Wildkatzen-Hexe, die die wilden Wälder den Städten eindeutig vorzieht, sollten Sie sich an den Werten der Verschwiegenen Schwesternschaft orientieren.)
Mehr steht da nicht, und nach 4.1 hat es dieser Absatz nicht geschafft.

Ich habe das in Schöne der Nacht auch entsprechend angepasst.

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Beitrag von Desiderius Findeisen » 07.09.2017 16:41

WdZ S. 311; Die Schwesternschaft hat geschrieben:Hexen, die kein übliches Vertrautentier haben, gehören keiner Schwesternschaft an, können aber zu einem Zirkel gehören. Meist sind sie jedoch aufgrund dieser Seltsamkeit Außenseiter in der satuarischen Gemeinschaft.
Ich würde aus obiger Stelle folgendes machen: Man sucht sich die Werte eines Hexentypus aus und gibt ihr dann ein (dafür) unübliches Vertrautentier. Sie gehört dann keiner der Schwesternschaften an, kann aber einem Zirkel angehören. Dort ist sie meist Außenseiter. Man kann also durchaus etwas in der Vorgeschichte verankern, warum gerade diese Hexe im Zirkel geachtet ist. Die Nichtzugehörigkeit zu einer Schwesternschaft ist ja jetzt nicht so problematisch.
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Beitrag von Märzhäsin » 07.09.2017 16:45

Gorbalad hat geschrieben:
07.09.2017 15:29
Mehr steht da nicht, und nach 4.1 hat es dieser Absatz nicht geschafft.
Viele wichtige und sinnvolle Dinge haben es nicht nach 4.1 geschafft. :(

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Beitrag von Schweinepriester » 07.09.2017 17:02

Vielen Dank für eure Anregungen! Scheint so, als ob ich hier ein paar Katzenfreunden auf die Pfoten getreten wäre...bei der Frage wie sozial Katzen sind zeigt sich wieder die Seelentier-Problematik. Katzen sind weniger sozial als Menschen, aber mit Sicherheit sozialer als Kröten, Spinnen oder Schlangen...

Ich hab ein bisschen weiterüberlegt. Die nächste wichtige Frage ist die nach der Herkunft meiner Hexe, also der Kultur. Ich hab im Wesentlichen 3 Ideen, Aranien, Südaventurien und Maraskan.

Zur maraskanischen Hexe hab ich mir schonmal vor längerer Zeit Gedanken gemacht. Maraskaner neigen zum Philosophieren, also: irgendwo hier im Forum wurde die schöne Idee vorgetragen, Satuaria und Satinav als Paar zu sehen, analog zu Rur und Gror. Da der Diskus durch den Raum von Rur zu Gror oder andersrum fliegt, und auch durch die Zeit von Satinav zu Satuaria, könnte man diese beiden Paare als eine Stude ausdiversifizierte Dualität Raum-Zeit ansehen. Sozusagen ein Paar Paare. Maraskaner stehen ja auf Dualismen. Zusätzlich kann man dann prima die Zwölfgötter unterbringen, denn 4+12=16=2^2^2 . Die Zwölfe kann man dann auch noch zu Paaren aufstellen, zB Praios-Phex=Tag und Nacht, Firun-Rahja=Askese und Rausch, Tsa-Boron als Leben und Tod usw. Darum herum kann man sich dann noch mehr zusammenspinnen.

Einen genauen Plan für Aranien oder Südaventurien habe ich mir noch nicht gemacht, ich mag einfach die Regionen sehr. Falls es Südaenturien wird, schaut meine Katze neugierig vielleicht auch mal ein bisschen in die düsteren, dämonologischen Sprüche rein, das passt da ganz gut. Und ein Zant ist schließlich einer Katze nicht unähnlich...so rein optisch. :ijw: Falls es eine Aranierin wird, wird es eine ziemlich hellgraue Heldin ohne große Fisimatenten, denke ich.

Ich mag es gerne, wenn meine Helden ein langfristiges Ziel haben - Erzmagier werden, einen eigenen Schwertmeisterstil begründen usw. Ist es denkbar, dass eine Hexe sich vornimmt, die Primärliturgie Satuarias wiederzuentdecken? Oder ist das Wissen um Liturgien, Götter etc ingame zu wenig verbreitet? Ist bekannt, dass es in früheren Zeiten mal Satuariageweihte gab?

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Beitrag von B.O.B. » 07.09.2017 17:04

E gibt die Wildkatze genauso in 4.1 aber halt nurnoch als normale Regelvariante der Gattung Katze:
WdZ, S.311 hat geschrieben: Nachtschöne besitzen, entsprechend ihrer Vertrautentiere, sehr unterschiedliche Stile – von der Aufsehen erregenden Diva bis zum stillen, scheuen Mädchen findet man sämtliche Typen.
[...]
Je nach Charakter der Hexe wird sie eine Scheunenkatze, eine kämpferische Cha-ay Zamorrah, eine dekadente Al anfa ner oder eine scheue Wildkatze als Vertraute finden.
Aber letztendlich sind die festgelegten Pakete nach Schwesternschaft bei einem Haufen Individualisten, die nur in persönlichen Zweierbeziehungen (meist Mutter/Tochter) ausgebildet werden eh eins der größten Probleme. Neben der Tatsache, daß die Profile viel zu oft typische Hexenzauber (also solche, die in den meisten anderen Repräsentationen nahezu unbekannt sind) enthalten, statt zur Ausrichtung passende Zauber, die bei Hexen eine hohe Verbreitung haben...
Zuletzt geändert von B.O.B. am 07.09.2017 17:11, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Gorbalad » 07.09.2017 17:06

Ja, aber die Idee, da dann die Werte der Verschwiegenen Schwesternschaft zu nehmen wurde nicht übernommen.

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Beitrag von B.O.B. » 07.09.2017 17:18

Gegenfrage: Gab es in 4.0 (mit der Edition kenn ich mich nämlich so gut wie gar nicht aus....) bereits die Regelung zu Hexen mit falschem Vertrautentier? Weil von den Regeln her ist es relativ gleichgültig ob ich jetzt 'ne Eulenhexe mit Katzen-Vertrautem oder 'ne Katzenhexe nach Eulenprofil erstelle. Die Schwesternschaft und Werte ist in beiden Fällen die selben...

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Beitrag von Lorlilto » 07.09.2017 18:14

Schweinepriester hat geschrieben:
07.09.2017 17:02
Und ein Zant ist schließlich einer Katze nicht unähnlich...so rein optisch.
Dann guck dir mal Aphasmayra und ihr Gefolge an, die könnten zu einer Katzenhexe noch besser passen.

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Beitrag von Schweinepriester » 08.09.2017 11:54

Ja, Aphasmayra kenne ich. Dummerweise muss ich schon den Inv Maior können, um mal einen Qasaar oder eine Cha'Muyan nutzen zu können. Das ist eher illusorisch. Vielleicht lass ich das mit der Beschwörung aber auch ganz sein, weil meine Hexe maraskanisch ist oder maraskanische Exilantin, die wollen mit dem fiesen Äthrajin schließlich nix zu tun haben. Die verschwiegenen Schwestern schau ich mir mal an. Danke nochmal für euren Input. =)

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Beitrag von Advocatus Diaboli » 08.09.2017 14:43

Schweinepriester hat geschrieben:
07.09.2017 17:02
Vielen Dank für eure Anregungen! Scheint so, als ob ich hier ein paar Katzenfreunden auf die Pfoten getreten wäre...
Da muss man immer aufpassen, ja. ;) Die Katze hat den Hund als beliebtestes Haustier abgelöst und Katzenbesitzer (bzw. -versorger, wer darf schon behaupten diese stolzen Wesen zu "besitzen") merken glaube ich immer früher oder später, dass Katzen viel sozialer sind als ihr Ruf. Seit ich meine Katze habe, reagiere ich immer etwas allergisch wenn von der asozialen Katze die Rede ist. ^^" Ich schätze, anderen geht es da ähnlich.
Schweinepriester hat geschrieben:
07.09.2017 17:02
Zur maraskanischen Hexe hab ich mir schonmal vor längerer Zeit Gedanken gemacht. Maraskaner neigen zum Philosophieren, also: irgendwo hier im Forum wurde die schöne Idee vorgetragen, Satuaria und Satinav als Paar zu sehen, analog zu Rur und Gror. Da der Diskus durch den Raum von Rur zu Gror oder andersrum fliegt, und auch durch die Zeit von Satinav zu Satuaria, könnte man diese beiden Paare als eine Stude ausdiversifizierte Dualität Raum-Zeit ansehen. Sozusagen ein Paar Paare. Maraskaner stehen ja auf Dualismen. Zusätzlich kann man dann prima die Zwölfgötter unterbringen, denn 4+12=16=2^2^2 . Die Zwölfe kann man dann auch noch zu Paaren aufstellen, zB Praios-Phex=Tag und Nacht, Firun-Rahja=Askese und Rausch, Tsa-Boron als Leben und Tod usw. Darum herum kann man sich dann noch mehr zusammenspinnen.
Klingt cool. :D Ich finde, das ist eines der besten Dinge daran, eine Hexe zu spielen: Dass man deren religiöse Überzeugungen so individuell auslegen kann. Meine Schöne der Nacht war überzeugt, dass Rahja eigentlich Satuaria sei, bzw. eine Seite Satuarias - die freundliche, harmonische. Der dumme unwissende Rest der Welt hatte halt keine Ahnung, dass die Göttin auch eine dunkle, zerstörerische Seite hat - so ihre Überzeugung.
Schweinepriester hat geschrieben:
07.09.2017 17:02
Ich mag es gerne, wenn meine Helden ein langfristiges Ziel haben - Erzmagier werden, einen eigenen Schwertmeisterstil begründen usw. Ist es denkbar, dass eine Hexe sich vornimmt, die Primärliturgie Satuarias wiederzuentdecken? Oder ist das Wissen um Liturgien, Götter etc ingame zu wenig verbreitet? Ist bekannt, dass es in früheren Zeiten mal Satuariageweihte gab?
Das dürfte nur sehr sehr wenigen Gelehrten bekannt sein. Aber eine schlaue Hexe, die erkennt, dass Magie und Wirken der zwölfgöttlichen Geweihten verschiedene Dinge sind und die dennoch überzeugt davon ist, dass ihre Göttin eine echte Göttin ist, die den Zwölfen ebenbürtig ist, könnte zu dem Schluss kommen, dass es doch theoretisch möglich sein müsste, auch von Satuaria geweiht zu sein. Mit entsprechendem intensivem Studium und viel Glück könnte man dann auf Informationen über Satuaria-Kulte mit Geweihten stoßen und evt. auch einen Weg finden, die Primärliturgie zu gewinnen.
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Beitrag von B.O.B. » 08.09.2017 21:20

Wenn man sich den jahrelangen Plot um die Orks so anschaut ist das entdecken einer Primärliturgie aber wohl noch viele, viele Stufen über solchen Errungenschaften wie der Erzmagierwürde angesiedelt...

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Beitrag von Gorbalad » 08.09.2017 21:29

B.O.B. hat geschrieben:
07.09.2017 17:18
Gegenfrage: Gab es in 4.0 (mit der Edition kenn ich mich nämlich so gut wie gar nicht aus....) bereits die Regelung zu Hexen mit falschem Vertrautentier? Weil von den Regeln her ist es relativ gleichgültig ob ich jetzt 'ne Eulenhexe mit Katzen-Vertrautem oder 'ne Katzenhexe nach Eulenprofil erstelle. Die Schwesternschaft und Werte ist in beiden Fällen die selben...
Gute Frage...
Aventurische Zauberer S. 50 hat geschrieben:...nämlich Kröte, Katze, Eule, Rabe, Affe, Schlange und Spinne, alle jeweils in unterschiedlichen Varianten. (Andere Seelentiere gelten als echte Ausnahme)
Aventurische Zauberer S. 51 hat geschrieben:Sollte eine Lehrerin erst nach einigen Jahren merken, dass ihre Schülerin zwar begabt ist, aber sich nicht für die eigene Schwesternschaft eignet, dann sucht sie in der Regel eine Schwester, die sich für die Fortsetzung der Ausbildung besser eignet. Die seltenen Fälle, in denen das nicht der Fall ist, machen es der Junghexe sehr schwer, da sie vor allem Dinge lernt, die ihren Begabungen eigentlich nicht entsprechen. (Eine solche Hexe ist geradezu prädestiniert, um in die Welt loszuziehen, immer auf der Suche nach ihrer wirklichen Berufung. Wählen Sie das Heldenprofil der Lehrerin, aber ein Vertrautentier, das dem eigentlichen Seelentier der Hexe entspricht.)

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der.maekkel
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Katzenhexe

Beitrag von der.maekkel » 08.09.2017 21:38

Sieht klar nach Streichung aufgrund von Wordcount aus.

Aber um zur ursprünglichen Fragestellung zurückzukommen. Auch 4.1 sagt ja immer noch das man eigene Professionspakete erstellen kann und es gibt ja immer noch den Gruppenvertrag mit dem man beliebig ein Paket sich aussucht oder das wir es hier dann mit einer schlichten Fluffänderung zu tun haben. Vorallem da ausdrücklich bei DSA4 die Möglichkeit genannt wurde.

Schweinepriester
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Katzenhexe

Beitrag von Schweinepriester » 19.09.2017 10:28

Ich hab ein bisschen weitergebastelt. Kann mich allerdings noch nicht recht zwischen maraskanischer Spinnerei und aranischer Rahja=Satuaria-Verwechslung entscheiden, klingt beides nach reizvollem Rollenspiel.

Erstmal Maraskan: Preiset die Schönheit!

Maraskan als Kultur ist mir zu teuer und unpraktisch, da kommt dann das Effektivitätsdenken in mir durch. Ich mag es simpel, also wähle ich eine Alanfanerin, die mit dem maraskanischen Glauben in Kontakt kam. Neugier und Arroganz passen auch so und ich muss dafür weniger andere Nachteile nehmen. Ist schon GP-effizient gedacht, zugegeben...

Tulamidin 0, Südaventurien 2, Schöne der Nacht 18
Vollzauberer, soziale Anpassung, Wesen der Nacht III (6), astrale Regenaration 2 (8), verhüllte Aura (3), Begabung Raufen (6)
Rachsucht 9, erdgebunden, Arroganz 6, Neugier 8, Verpflichtungen (Shikanydad bzw Benisabayad), Aberglaube (Zahlen) 7

WdN passt hervorragend zu Katzen, denke ich. Meine Heldin muss ja nicht mal etwas davon wissen - nachts gelingt einfach alles besser, der Tag ist zum Schlafen da, wenn möglich. Astrale Reg ist eigentlich ein Fluffvorteil, denn er erlaubt mir, auch mal Zauber einfach aus Spaß zu wirken, ohne ängstlich darauf bedacht zu sein, für den Endkampf noch genug übrig zu haben. Müglicherweise fliegt der aber auch wieder raus.
Verhüllte Aura ist in meinen Augen DER Hexenvorteil schlechthin - eigentlich könnten die den auch automatisch bekommen, finde ich. Passt gut zur Heimlichkeit. Begabung Raufen - hmm, das ist Schlangenmensch in billig und effizient. PG kann man mir glaub ich trotzdem nicht vorwerfen, denn waffenloser Kampf fällt wohl kaum darunter, selbst mit Hexenkrallen, RurUZat und versteckter Klinge. Immerhin kann so ein Char aber für recht wenig AP ein mittelmäßiger bis guter Kämpfer werden - gute Werte, wenig Schaden gegen Gerüstete, vor allem schwer zu erwischen. Das ist schon nicht schlecht und passt zu einer Wildkatze.
Rachsucht wähle ich lieber als Jähzorn, das finde ich leichter zu händeln. Katzen sind aber die Seelentiere, bei denen Jähzorn wohl noch am ehesten passen würde - bin ich noch unentschlossen.
Arroganz und Neugier muss ich nicht groß erklären, denke ich. Der Aberglaube bezieht sich auf die weiter oben angedeuteten Gedankenexperimente mit den Göttern, den Zahlen etc. Die Verpflichtungen stellen die Maraskanisierung dar. Ich muss mir noch einen glaubhaften Plot überlegen, wie es dazu kam, sonst sind das nur 12 ergaunerte GP.
Diese schöne Spielhilfe :https://webzine.nandurion.de/2014/12/16 ... ilosophen/ sollte mir helfen, dem ganzen einen farbigeren Anstrich zu geben. Der Char sollte auch Philosophieren wenigstens auf 8 oder so haben, um das glaubhaft zu verkörpern. Natürlich sollen auch ein paar andere maraskanische Aspekte einfließen - die Liebe zu scharfem Essen (Kochen), der Kladj, die Anrede "Bruderschwester" und dergleichen. Den ursprünglichen Namen muss ich mir noch ausdenken, den maraskanischen, später selbst gewählten hab ich schon: Hellahrasab. Das sind natürlich 4 Silben, nicht 3 oder so. Unsere Gruppe besteht zum Glück auch aktuell aus noch 3 weiteren Spielern und einem SL, dh wenn ich dazustoße, mache ich eine runde Zahl draus. Puhh...

Außerdem bin ich am Überlegen, Schlangenmensch einzupacken. Der Vorteil passt gut, schein mir allerdings arg teuer zu sein. Wenn es noch eine Begabung fürs Raufen dazugäbe...oder wenigstens Raufen statt Ringen. So ist das ein reichlich teurer Spaß, vor allem wenn man es mit der Ch-Begabung von Eigeboren vergleicht. Aber Eigeboren will ich nicht so recht, das ist mir inneraventurisch zu selten (und unter Spielern zu häufig...).

Achso, die Werte sind auch noch wichtig. Auch hier kann ich ein weng Effizienzdenken nicht verleugnen.

Mu 14
Kl 11
In 14
Ch 14
FF 9
Ge 14
Ko 13
KK 11


Runder wäre es allemal, Kl und FF noch um 1 zu erhöhen und dafür Ch und ? um 1 zu senken. Ich denke, ich mache das auch vom Rest der Gruppe und dem allgemeinen Powerlevel abhängig.

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Katzenhexe

Beitrag von Schweinepriester » 19.09.2017 10:35

Im Falle einer Aranierin müssten ein paar GP umgeschichtet werden, der Großtel bliebe aber. Der Aberglaube und die Verpflichtungen müssten raus, das sind 19 GP die ich mir anders holen muss. Vielleicht kürze ich astrale Reg, nehme noch Gesucht 1 (wegen kleinerer Diebstähle? Muss ich noch konkretisieren) und Eitelkeit hinzu. Aber Eitelkeit ist mir eigentlich schon zu städtisch, zu edel, zu wenig Straßenkätzisch. Jemand ne Idee?

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AngeliAter
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Katzenhexe

Beitrag von AngeliAter » 19.09.2017 11:14

Nim dann doch einfach Rachsucht anstatt Jähzorn. Mag sein das Katzen eher jähzornig reagieren aber dein Char muss nicht zwingend jede katzige Eigenart übernehmen. Oder möchte die Junghexe jetzt auch Mäuse jagen, foltern und futtern?

RL hatten meine Ex und ich mal eine Katze gehabt die eher rachsüchtig veranlagt war. Die hatte sich mal ins Treppenhaus gelegt, ein Kollege (der die Katze nicht mochte, beruhte aber auf gegenseitigkeit) ist fast auf sie drauf getrampelt. Sie natürlich, wie Katzen so sind, einen raschen Rückzug eingelegt.

2-3 Tage später, er lag bei seiner Freundin (Schwester meiner Ex) im Zimmer auf dem Bett schlafend, die Katze kam, fuhr ihre Krallen aus und steckte eine in die Nase und zog dann einfach nur so lange bis der Kollege aufgewacht ist.
Und wer dieses Katzengrinsen kennt, dabei eine Kralle in der Nase hat, wird diese Botschaft verstanden haben "Na, wag es dich noch einmal!".
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
Christopher Hitchens

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Katzenhexe

Beitrag von FrumolvomBrandefels » 19.09.2017 18:48

Hi

Einige Anmerkungen:
Al Anfa, Kostet 4 GP, nicht 2. Maraskanische Exilanten ebenfalls. Das Exil bringt zusätzlich +5 Arroganz/+5 Neugier +1 Mr und dergleichen..... typisches DSA balancing..

Bezüglich Heimlichkeit
Nur am Spieltisch oder ingame?
Falls Du gedenkst die Katze mitzunehmen, sieht es schwierig aus mit der Heimlichkeit am Spieltisch schwierig aus. (ist auch nicht notwendig).
Eine Tarnprofession mit BgB wäre auch eine Überlegung wert. Falls es sich von den GP ausgeht würde zur Beschreibung ein Stutzer oder so passen.

Sozialstatus habe ich noch keinen gefunden. Der entscheidet wie die Hexe aufgewachsen ist. für den Background nicht unwichtig.

Talent für Raufen, dies wird sich schwer rentieren. aber als Fluff ganz schön. es ist sicherlich Möglich sie zu einer guten Kämpferin zu machen, aber das ist dann auf Kosten der Hexe.
Astral Reg, für VZ immer brauchbar und sicherlich keine verschwendeten GP. da du aber verhältnismässig wenig AP für Zauber etc haben wirst, kann man darüber nachdenken es wegzulassen.

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Beitrag von Schweinepriester » 19.09.2017 23:32

Danke für euer Feedback!

Stimmt, wenn ich Alanfa wähle bin ich bei 4. Eigentlich wollte ich ja ne Dorfkatze...aber andererseits ist die Chance, maraskanisiert zu werden, in Alanfa höher als im dörflichem Südaventurien. Exil wähle ich nicht, das ist mir zu schlecht. Sorry, aber das bring ich dann auch nicht übers Herz. Heimlichkeit wird ingame ne Weile durchgehalten, gegenüber den Helden aber auch nicht ewig. Outgame hält das sowieso höchstens einen halben Abend oder so.
BGB mag ich nicht, das dient immer nur zum GP-Erschleichen. BGB Streuner, Jahrmarktskämfer, Schaukämpfer, Stutzer, Geheimagent würden sich allesamt anbieten, aber das will ich wie gesagt nicht.
SO soll bei den mindest-6 bleiben, das ist ein guter Mittelweg zwischen Assigkeit und Gruppenkompatibilität (zumindest in unserer Gruppe, die über mittelständische SO verfügt).
Ich denke für Zauber werden gar nicht so viele AP draufgehen, die meisten steigerer ich auf A. Da bleibt viel für Körperliche Talente und Raufen.

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