abgebrochene Ausbildung

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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jo11yroger
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abgebrochene Ausbildung

Beitrag von jo11yroger » 19.12.2009 18:31

Moin moin,

ich schlag mi ch grad mit der Charakteridee rum einen Magier zu spielen der so nach 2/3 der Ausbildung aus Geldmangel die Akademie abbrechen musste bzw. gegangen wurde.

Da bietet sich ja die Regel der abgebrochenen Ausbildung an.
Nur stellt sich mir da die frage ob ich da was falsch verstehe .. meine Akademie kostet normalerweise 30 GP.
nun würde ich 20 GP bezahlen aber weder akadem. Ausbildung noch VOllzauberer kriegen.
Faktisch hätte ich zwar Zauberwerte (1/2 der angegebenen) aber keine ASP....
Ich müsste also für 30 GP (glaube ich) Vollzauberer kaufen ... irgendwie passt da was nicht, oder ?

mfg Jolly

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Clandestinus
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Clandestinus » 19.12.2009 18:47

Hi!

Tatsächlich habe ich schon mehrfach mit ähnlichen Konzepten gespielt und alle haben gemein überaus unbefriedigend zu enden...

Deswegen freue ich mich schon auf die anderen Meinungen.

Der 'übliche' Weg, der dir vorgeschlagen werden wird, wäre direkt einen Scharlaten zu genrieren, bei dem die abgebrochene Ausbildung lediglich den Hintergrund dekoriert...
Aber Scharlatan passt leider nicht zu jedem Magierkonzept.

Was die 'abgebrochene' Ausbildung generell betrifft, das bringt nix. Zuviele Stolperdrähte. Genauso wie normale Gildenmagier dank der Paketpreise alles hinterher geworfen kriegen, müsste ein abgebrochener Adept noch und nöcher draufzahlen.

Die 'einfachste' Methode wäre es wohl dich mit dem Spielleiter zusammen zu setzen und einen möglichst wenig akademischen, dafür praktisch veranlagten, Privatlehrmeister als Basis für die Schülerprofession zu basteln.

Grüße,
C.
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CM
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von CM » 19.12.2009 19:06

Spricht eigentlich nach Regeln was dagegen dem Mann Viertelzauberer zu kaufen? Dann hätte er wenigstens AsP, aber die nächsten Regelprobleme bestehen dann in dem Steigern seiner ZfWs und dem erlernen neuer Zauber, was er als Viertelzauberer eigentlich nicht darf.

Das Problem bei DSA ist, das es neben dem Scharlatan und dem Brobim-Geoden keine Halbzaubererausbildung als Spruchzauberer gibt (es gab noch in der Professionsliste zu UdW nen thorwalschen Kapermagier, aber der hats nicht ins WdH geschafft); und das eben alle Magier, Hexen, Druide, Sharisad etc. die ihre Ausbildung abbrechen zu Illusionsmagiern in der Unterhaltungs- oder Betrugsindustrie werden.

Also entweder den Vorteil Halb- oder Vollzauberer nachkaufen, was aber bedingt durch die fehlenden Paketverilligungen sauteuer ist, und regeltechnisch eigentlich nicht erlaubt, oder eben selbst was kreieren (Privater Lehrmeister, ggf. Halbzauberer, was dann eben den Unterschied zu nem vollwertigen Magier plastisch darstellt; also quasi einen Scharlatan mit Magierrep (die zwar viel besser ist, aber nach Regeln nicht mehr kostet) und anderem Schwerpunktgebiet).

Sorry, aber so wie es ist sind die Abgebrochene... Regeln für Magiebegabte Chars halt nix, weil die ohne Vorteile eben nicht mehr Magiebegabt sind.

Gruß

CM

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von jo11yroger » 19.12.2009 23:23

Ich hab schon überlegt ob das vielleicht so gedacht ist, das sich die abgebrochene Ausbildung nur auf die Akademie bezieht, der "Standard-Magier" der ja Akadem. Ausbildung und Vollzauberer beinhaltet unangetastet bleibt ... klingt zwar nach PG aber immerhin währe er dann noch ein magier ......
Zuletzt geändert von jo11yroger am 19.12.2009 23:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Clandestinus
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Clandestinus » 20.12.2009 02:23

@ jo11yroger:
Äh... *grübel*
ich habe jetzt 'ne ganze Weile gebraucht um zu schnallen, was du uns sagen willst...
Wenn ich das mit dem 'Standartmagier' richtig verstanden habe, dann schlag dir das bitte aus dem Kopf ^^"
Das ist ein Regelkonstrukt, das mit der aventurischen Realität wohl garnichts zu tun hat.

Es ist zwar nicht viel, aber ich kann dich auf die kommenden Bände zu Magierakademien vertrösten.
In diesen wird vielleicht einmal geschildert, wie eine 'normale' Ausbildung abläuft, mit grundlegendem Semesterplan und dergleichen...
Dann ließe sich eventuell eine eigene Profession kreieren, einen Magier darstellt, der nach dem Grundstudium die Akademie frühzeitig verlässt.

Ein weiteres typisches Nebenprodukt von Magierakademien wäre übrigens der Alchemist, besonders in Khunchom.
Der hat auch die Gelehrtenausbildung, ähnlich des Magiers, dazu Zauberkraft, aber eben sehr einseitig. Alleine spielen würde ich den in einer Gruppe nicht, aber im Tag-Team mit 'nem Magier kann das sehr sehr brauchbar werden. ('richtige' Magier haben i.d.R. nicht die Punkte übrig sich nebenher groß um Handwerk und Wissen zu kümmern. Man könnte zum Beispiel einem Bannmagier mit Zauberzeichen beistehen und dergleichen.)


Ich habe in einem anderen Thread mehr oder weniger folgendes vorgeschlagen:
- Vollzauberer => Halbzauberer
- Rep. und Rit. bleiben
- weniger Zaubersprüche, höhere Verbreitung (weil: keine Bibliothek, nur ein Lehrer zur Verfügung, der es zu Ende bringt)
- Keine akademische Ausbildung

Ergo:
Lehrmeister mit Halb, statt Vollzauberer.



@ CM:
Kleine Korrektur, sorry ^^"

Schelme sind ebenfalls Spruchzauberer im engeren Sinne, auch wenn man da nicht von 'Ausbildung' reden kann.

Der thorwalsche Kapermagier existiert immernoch und erfreud sich großer Beliebtheit. Die Akademie hierzu steht in Olport und ist inzw. nicht einmal mehr Gildenmitglied. Arrrr!
Mir wäre aber neu, wenn der jemals als Halbzauberer zur Debatte stand. War mWn immer schon Vollzauberer inkl. akad. Ausbildung.

Aber ich räume gerne ein, das da in der Thorwalspielhilfe verwirrendes Zeug drin stand... Alleine diesen ganzen absurden Kulturvarianten *Kopfschüttel*...

Aber immerhin bilden die auch gerne Viertelzauberer aus: Runenschnitzer und sowas.

Grüße,
C.
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Alamo
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Alamo » 20.12.2009 07:50

Clandestinus hat geschrieben: Der thorwalsche Kapermagier existiert immernoch und erfreud sich großer Beliebtheit. Die Akademie hierzu steht in Olport und ist inzw. nicht einmal mehr Gildenmitglied. Arrrr!
Mir wäre aber neu, wenn der jemals als Halbzauberer zur Debatte stand. War mWn immer schon Vollzauberer inkl. akad. Ausbildung.
Was CM meinte war, dass es noch eine gesonderte Halbzaubererprofession gab, die im UDW steht/stand. Das war der thorwalsche Bordzauberer.

MfG
Al

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von jo11yroger » 20.12.2009 08:47

ich meinte das sich die profession magier ja zusammensetzt aus dem standardmagier und der akademie.
wenn man nun annimmt der sm ist die grundausbildung, die akademie eine spezialisierung koennte man die regeln fuer die abgebrochene ausbildung nur auf die akademie anwenden und es waehre spielbar.....

ps sory fuer buchstabensalat bin auf der arbeig und mein handy ist etwas frickelig ;)

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der.maekkel
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von der.maekkel » 06.01.2010 10:54

Um nicht zuviel rechnen zu müssen:

Rechne die Vorteile: Vollzauberer(-20 GP) & Akademische Ausbildung(-25 GP) heraus
Stattdessen integriere Halbzauberer (+10 GP)
35/3= -11,5 GP
Änderungen:
Prof:Kosten: Minus 12 GP
- Start-AsP(aus Halbzauberer): (MU+IN+CH)/2 +6 (statt +18)
- MR-Bonus: +1
- Nur 10 statt 13 Startzauber
- Nur 5 statt 7 Hauszauber (wählen)
--Bei den beiden Zauber die keine Hauszauber mehr sind den ZfW pauschul um jeweils 1 Punkt senken
--- dann müssen von den ZfWs im Wert von 7GP gesenkt werden werden, wobei ich mind. 3 Zauber aus der Prof.-Liste streichen würde - Insbesondere Zauber mit hoher Komplexität.
- keine SF: Bindung des Stabes & kein gebundener Stab zu Spielbeginn
-keine SF: Große Meditation
- Start-SO -1 (da kein Gildensiegel) (-0,5 GP)
- minus 7GP bei den Startzaubern durch fehlende Akadem. Ausbildung/Vollzauberer

Weitere Änderungen:

Um die abgebrochene Ausbildung besser darzustellen würde ich noch zusätzlich die höchsten TaW in Wissenstalenten & Sprachen & Schriften um -2GP senken.
Dazu könnte man noch die SF´s: Ritualkenntnis(GM)(-2,5 GP) & Astrale Meditation(- 2 GP) streichen.
Auch würde ich keine zusätzlichen Zauber zu Spielgebinn wählen und wenn dann nur mit geringerer Komplexität (max. C)

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von jo11yroger » 09.01.2010 03:49

ich habs ähnlih aber ein bischen durcheinanderer (tolles Wort) mit meinem Meister gelöst.

Vollzauberer bleibt drin, weil er irgendwann einer werden soll.
Akad. Ausbildung raus, alle Zauber mit Komplexität C und höher rapide gesenkt, nichts über 3 eher 1 oder 2 UND Thesisgebunden (mit der Option ab ZAW 10 Thesisgebunden für 50 AP pro Zauber wegkaufen zu dürfen weil ers gerafft hat)
Kein Zauber steigern.
Kein Stab.
Schwacher Astralkörper.
Zielschwierigkeiten
lästige Mindergeister
(Alle drei ebenfalls mit der Option sie (zu einem vom Meister gewünschten Zeitpunkt) weegkaufen zu dürfen)
Er hat die BgB Tagelöhner und steigert nur dazu passende Talente bei Generierung.
Akademiebedingte Nachteile (Arroganz und Weltfremd) weg dafür Autoritätsgläubig um ihn ein bischen kleinlaut zu kriegen.

Das Ergebnis ist wie ich finde ein recht gelungener magischer Depp, der durchaus das Potential hat mal ein mächtiger Magier zu werden.
Morgen pack ich ihn das erste Mal aus und ich bin sehr gespannt wies läuft.
Zuletzt geändert von jo11yroger am 09.01.2010 03:50, insgesamt 1-mal geändert.

Ineluki
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Ineluki » 09.01.2010 09:36

Wenn ich mich richtig erinnere, dann begann die eigentliche magische Ausbildung erst in den letzten Jahren. Was bedeuten würde, dieser Abgebrochene wäre letztlich ein Magietheoretiker mit Viertelzauberer.

Was auch ginge, man rechnet aus der Akademie alles raus, was magisch ist, und ersetzt dann den Voll- durch den Viertelzauberer, zieht aber davon wiederum die integrierten, für Sprüche gedachten GP ab.
Dann kann er zumindest später noch eine Rep erlernen.

Natürlich könnte man das auch mit dem Vollzauberer so machen.
Allerdings würde ich, wenn er keine ZfP bekommt, die AAM zu AAG ändern - eine solche hat er prinzipiell erhalten.

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Rorix
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Rorix » 09.01.2010 09:54

Ich würde ihn zu nem Halbzauberer machen, mit AAG und ansonsten alles entsprechend den Regeln abhandeln.

jo11yroger
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von jo11yroger » 09.01.2010 11:36

ok mit der Ausbildung gelehrter macht natürlich sinn ... das hab ich schlicht übersehen.
Ich bin mit meinem Meister mal unsere Vorstellung des Ablaufes der Magierausbildung durchgegangen, und wir sind zu dem Schluss gekommen, das wohl anfangs weltliches und die Grundlagen des astralen Einsatzes gelehrt werden, dann immer weiter in die Magietheorie mit ersten Übungen wie Meditation, astralem FLuss ect. folgt und schlussendlich die Zauber angefangen mit den einfacheren Hauszaubern bis hin zu den Komplexen Sachen, daher find ich es Haltbar ihn (immerhin hat er 2/3 der Ausbildung absolviert als Vollzauberer starten zu lassen, der einfach nur eben die Zauber selbst nicht gebacken bekommt. ;)
Das Problem mit deiner (Ineluki) Idee ist, wenn ich das alles rausrechne was du vorschlägst, lande ich bei einer Professiond ie mir Punkte BRINGT anstatt sie zu kosten ...
Ich hab in den letzten Wochen ne Menge am Magier rumgerechnet, und das ist echt eine riesengrosse Geschenkpackung wo es wirklich knifflig wird dran rumzurechnen ohne zu arges GP-Schinden zu betreiben.

mfg Jolly

ChaoGirDja
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von ChaoGirDja » 13.01.2010 12:20

Tjaja...
Der gute abgebrochener Magier...
Eine Zeitlang war die Idee, nach Hintergrundaussage, für Akademiemagier garnicht möglich... (da hieß es in der bescheibung des Akademie-Lebens das alle, die nach den ersten 3Jahren noch auf der Akademie sind, den Abschluss auch machen. Punktum...) Das hat man mittlerweile zwar etwas revidiert, aber versäumt die Regeln zur Abgebrochenen Ausbildung an zu passen...
Es bleibt nicht viel anderes über, als sich hier selbst etwas zu Bauen.
Betrachtet man sich allerdings die Beschreibung des Akademielebens, die ja den groben Lehrplan offen legt, dann muss sich ganz zu beginn entscheiden ab wann man die Ausbildung abgebrochen hat. Den die eigentlichen Zauber lernt man tatsächlich erst in den letzten beiden Jahren (3 Jahre nur profan mit ein wenig Übung mit magischen Hintergrund. Dann 3 Jahre magische Basis-Ausbildung; Hier wird die Rep. erlernt (im gewissen Sinne) mit "Adepten-Zaubern" [was das ist, wird nirgends erläutert. Aber es sind keine Zauber aus dem LCD]. Un zum Schluss min. 2 Jahre Kurse und Seminare zu allen Zaubern die am Schluss im Profil stehen).
Wer die Ausbildung vor diesen beiden Jahren abbricht... Ist im Grunde nicht einmal ein Magiedelitant (er hat keine ÜBs und MHs, Schutzgeist so oder so nicht). Er ist ein Gefäß voller AE, die er im besten Fall nach seinem Willen fließen lassen kann, aber damit keine Wirkung erzielt (GGf. können die ÜBs und und MHs aber im Laufe der Zeit von alleine entstehen, was dann analog zum unbewusten Magiedelitantn läuft). Ohne eine BgB in einem magischen Beruf - was nach BgB-Regeln nicht erlaubt ist... streng genommen - ... Ist er im Grunde eine Witz-Figur. Und wegen dem BgB-Problem schlägt man vor, ihn zu einem Scharlatanen zu machen (versteckt steht das sogar in den Regeln) und den Abbruch in den Hintergrund zu stecken, sowie eher Akademisch selbst zu steigern (Gebildet empfiehlt sich hier besonders).
Nach diesen letzten beiden Jahren, ist er ein Gildenmagier ohne Abschluss. Nur während dieser beiden Jahre, macht es Sinn am Zauberpaket herum zu schrauben.

jo11yroger
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von jo11yroger » 23.01.2010 15:44

Währe ja auch mal ne Idee gewesen sich diese Adeptenzauber selbst zu basteln .. was weis ich ganz doll abgespeckte versionen vom Flimflam .. oder mini telekinese kram oder Favilludo in furchtbar verkleinerter version (quasi als reines ablassen von Astralenergie) .. schade die idee kommt zu spät :(

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myrkur
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von myrkur » 25.01.2010 19:37

Gehn mit dem Vollzauberer eigentlich auch alle Zauberfertigkeitswerte flöten?

Wenn nicht, fände ich die Kombination Magier mit abgebrochener Ausbildung und BGB Scharlatan passend.
Den Absatz, dass bei BGB die erste Profession die magische sein muss würde ich in diesem Spezialfall mal ignorieren.
Dann ist er Halbzauberer, beherrscht noch die alten Sprüche in gildenmagischer Repräsentation und die Rep ist verbilligt und könnte nachgekauft werden.

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von ChaoGirDja » 25.01.2010 21:15

myrkur hat geschrieben:Gehen mit dem Vollzauberer eigentlich auch alle Zauberfertigkeitswerte flöten?
Nach Regeln?
Nein, sie werden nur halbiert. Nutzen nur nichts mehr, da man den Vorteil ja verliert...
Nach Logik?
Kommt drauf an zu welchem Zeitpunkt du abgebrochen hast... Die Zaubern lernst du ja erst in dem letzten 2 / 3 Jahren. Brichst du dort ab, behältst du die Zauber in entsprechenden Bruchteilen. Brichst du vorher hab, hast du sie nicht.
myrkur hat geschrieben:Wenn nicht, fände ich die Kombination Magier mit abgebrochener Ausbildung und BGB Scharlatan passend.
Naja... WdH meinst, das man für so einen Fall den Scharlatanen nehmen soll und ihn mit AP ein wenig auf Magier trimmen.
Was aber daran liegt, das man davon ausgeht das ein derartiger ehemaliger Elve noch vor Abschluss des 6 Akademie-Jahres (genauer: zwischen dem 3ten und dem 6ten) Aufgehört hat.
Spähter geht in dem Sinne auch nicht, weil er zudem Zeitpunkt bereits ein Vollzauberer mit Gild.Mag.-Rep. ist. Er müsste nur noch die Sprüche lernen.
Scharlatane sind aber zum einem nur Halbmagier und haben auch eine eigene Rep...
Du müsstest für die Idee im Grunde den Halbmagier aus dem Scharlatanen raus rechnen und die Kosten für eine 2te Rep. (die des Scharlatanen) einrechnen. Und dann noch die Sprüche entsprechend Steigern.
Ich würde das weniger mit dem BgB, als mit dem Veteranen machen... wenn überhaupt.

rammorosch
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von rammorosch » 29.01.2010 13:43

IA wird eine magische Ausbildung zu dem gennanten Zeitpunkte nur in absoluten Notfallsituationen abgebrochen.

1.) Der Character hat jahrelang Bücher geputzt, Meditationsübungen gemacht und Wissenstalente gepaukt und dann als er anfängt richtig Magie zu lernen und zu beherrschen und damit die Ausbildung an Relevanz, Praxis und Spass hinzugewinnt soll er sie abbrechen?

2.) Bei Geldproblemen werden Schulden aufgenommen.

3.) Bei Unfähigkeit verlängert sich iA nur die Lehrzeit, nach 2-3 Jahren mehr schafft dann auch der letzte die Prüfung zum Gildenmagier.

4.) Wenn der Junge zu einem richtigen Problemkind wird und wirklich von der Akademie fliegt, dann kann er sich von seinem Familienstand fast schon verabschieden, da er materiell und repräsentativ seiner Familie enorm geschadet hat.

Darüberhinaus hat er dann ein eklatantes Problem, da er tendenziell ein Niemand ist, er kommt in keine Magierakademie, seine magischen Fähigkeiten sind mangelhaft und mehr als ein Paar Wissenstalente hat er auch nicht. Er steht in seinem Rang also ziemlich weit unten und ist in vielerlei Hinsicht nicht zu gebrauchen, in Relation dazu wäre ein selbst inkompetenter Magier sehr viel repräsentativer.

Aber zum Glück ist er ja ein SC, d.h. er kann problemlos ein hervorragender Schwertkämpfer werden, in dem Bruchteil der Zeit, den eine derartige Ausbildung in Wirklichkeit benötigt :) .
Zuletzt geändert von rammorosch am 29.01.2010 13:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Frenni
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Frenni » 09.05.2010 19:37

Rorix hat geschrieben:Ich würde ihn zu nem Halbzauberer machen, mit AAG und ansonsten alles entsprechend den Regeln abhandeln.
Wird grade bei uns in der Gruppe auch so gebastelt.
Wir legen quasi "halbiere Vor/Nachteile mit Wert" als "Wenn es eine schwächere Variante gibt, nimm diese".

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Boronjew » 23.01.2017 14:18

myrkur hat geschrieben:Wenn nicht, fände ich die Kombination Magier mit abgebrochener Ausbildung und BGB Scharlatan passend.
Den Absatz, dass bei BGB die erste Profession die magische sein muss würde ich in diesem Spezialfall mal ignorieren.
Dann ist er Halbzauberer, beherrscht noch die alten Sprüche in gildenmagischer Repräsentation und die Rep ist verbilligt und könnte nachgekauft werden.
Moin, knappe sieben Jahre zu spät...

Trotzdem bin ich grade bei ähnlichen Problemen, die sich aber generell auf die "abgebrochene Ausbildung" wie sie im WdH steht beziehen.
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Regeln an dieser Stelle nicht ausreichen.

Ich möchte den oben von myrkur aufgeführten Punkt wieder aufgreifen, da ich ähnliche Probleme sehe.
Meine Idee war ein einen Draconiter (abgebrochen) zu erstellen, den man dann mit BGB zu einem Magier aus Kuslik (Verformung) macht. Als Basis für einen arkanen Draconiter gedacht, was aber auch egal ist.
Kann man also zwei Professionen mit abgebrochener Ausbildung und BGB kombinieren, wenn beide zeitaufwendig, aber auch beide Geweiht/Halb-/Vollzauberer sind?
Zeitaufwendig sagt das WdH ganz klar ja. (Seite 301 bei abgebrochene Ausbildung und verweist dabei sogar auf BGB)
BGB sagt aber auch RELATIV klar (etwas blöder Nebensatz, wie ich finde), dass bei Professionen mit den Vorteilen Geweiht, Halb- oder Vollzauberer die 1. Profession die entsprechende sein muss. Über die zweite wird nichts weiter gesagt. Hier sieht man also wie unglücklich es ist, dass bei den Regeln zur abgebrochenen Ausbildung nur auf die Zeitaufwendigkeit, nicht aber auf die weiteren Regelungen aus BGB eingegangen wird.

Für mich kommt außerdem noch folgender, schwerwiegender Fehler zum Tragen:
Wenn ich mich entscheide via BGB eine zweite Profession zu meiner abgebrochenen Ausbildung zu wählen, dann habe ich das Problem, diese nur per AP durch BGB steigern zu können. Sprich, ich "verbrate" sehr viele GP für die erste abgebrochene Ausbildung, die mir aber recht wenig "bringt" und ich kann kaum alle Boni aus der BGB Profession steigern. Insgesamt ist das natürlich bei der von mir angedachten Variante am krassesten, da hier ein Geweihter mit einem Gildenmagier kombiniert wird. Klar, es kommt vom Geweihten nicht viel zum tragen, weil abgebrochen, aber vom Magier eben auch nicht, weil ALLES (Hauszauber, SFs, Talente) erst separat gesteigert und vor allem auch aktiviert werden müssen.
Auch hier findet sich wieder eine Regel-Krux: Bei BGB steht nur, dass 8 Talente aktiviert werden dürfen. Da man mit der abgebrochenen Ausbildung eben evtl. doch auch magische Professionen wählen kann, ist die Frage, wie nun die Hauszauber und Zauberfertigkeiten geregelt werden sollen. Zählen die da mit rein?

Insgesamt muss man an diese Sachen mit gesunden Menschenverstand gehen.

Ist es möglich erst das eine zu lernen (Draconiter) und dann zum Magier zu werden (Kuslik)? Klar, es bedarf einer entsprechenden Geschichte, aber ich denke das ist gut machbar. (Späte Entdeckung des Potentials, eventuell doch vorhandene Stubenhockerei, früh-pubertierendes Fehlverhalten in der Kirche, aber reiche Eltern,...)

Es gibt übrigens noch weitere, sehr sehr interessante Sätze im WdH...

Um auf den eigentlichen Thread zurück zu kommen:
Mir gefällt die Variante mit dem Halbzauberer und AAG sehr gut!
Ich glaube, da muss ich mich auch noch mal ransetzen und ein bisschen rechnen. Wir haben nämlich einen Magier in der Gruppe, der einen Scholaren ausbilden will. Sprich wir müssen eine Lehrmeisterprofession mit dem SC erstellen. Und der Scholar soll dann auch ein SC werden. Spannend spannend!

So long, don't let no rules fool you!
Es ist normalerweise nicht meine Art, so viel zu schweigen...

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von pseudo » 23.01.2017 14:33

Die Aktivierung von 8 talenten bei BGB bezieht sich auf die Talente, die du später mit den Start-AP aus (KL+IN)x20 aktivieren darfst. Du darfst zusätzlich zu den 8 alle Talenten aus der zweiten Profession mit den AP aus BGB aktivieren. (Was ich auch empfehlen würde.)

Ich bezweifel allerdings, dass man Magier als Zweitprofession sinnvoll erklären kann. Die Ausbildung sollte schon so früh wie möglich erfolgen.

Mein Vorschlag wäre es den Magier ohne BGB zu erstellen und mittels des Vorteils Gebildet typische Talente für Draconiter zu steigern.
DSA 5 hat das Richtige gewollt und nur leider jämmerlich versagt.

Dingens
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Dingens » 23.01.2017 14:37

Die Weihe (und damit der Zugriff auf Mirakel, Liturgien) bildet den Abschluss der Geweihtenausbildung. Das heißt ein Held, der seine Ausbildung zum Draconiter vor Abschluss abbricht, bekommt m.E. weder den Vorteil "geweiht" noch KaP. Es bleibt eine fundamentale, vielseitige Ausbildung in Wissens- und Gesellschaftstalenten und grundlegende Kenntnisse der Liturgien der Kirche (Liturgiekenntnis, die aber mangels KaP nur zum Mitbeten taugt). Je nach dem, wann er abbricht, bekommt er entsprechend mehr Kenntnisse in den entsprechenden Bereichen. Im Anschluss wäre ein vollständiges Studium an einer Akademie wohl tatsächlich möglich.

Einen solchen Helden würde ich über Magier BgB Gelehrter (ggf. eine selbst erschaffene Variante, die die Boni aus der Draconiter-Profession abbildet) erschaffen. Lohnt sich aber aus PG-Sicht sicher nicht. Besser ist wohl, den Magier als einzige Profession zu wählen, und die passenden Talente von Hand zu steigern.

Ganz abgesehen davon würde ich davon ausgehen, dass die Hesindekirche einen magiebegabten Novizen durchaus als solchen erkennen sollte, und mit diesem dann auch entsprechend verfährt und ihn auf eine der Kirche nahestehende Akademie gibt.

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Gubblinus » 23.01.2017 14:54

Das Konzept funktioniert meiner Meinung nach rein vom Hintergrund her nicht (obwohl vielleicht durch die Regeln irgendwie hinbiegbar): Magische Charaktere müssen in jungen Jahren ihre magische Ausbildung beginnen, ansonsten verkümmern diese Fähigkeiten eben.

Das heißt, jemand der die Ausbildung zum Draconiter gemacht hat (selbst wenn er sie dann abgebrochen hat) hat eben laut Hintergrund seine magischen Fähigkeiten in jungen Jahren so vernachlässigt, dass da maximal ein Viertelzauberer rauskommt.

Also ich glaube das funktioniert einfach Hintergrundtechnisch nicht, weswegen es auch vom System her nicht gesondert betrachtet wird, und prinzipiell gefordert wird dass die magische Ausbildung die erste sein muss (einfach rein hintergrundtechnische Forderung, nicht unbedingt regeltechnisch)

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Assaltaro » 23.01.2017 15:33

Dass denke ich auch. Andersherum macht es deutlich mehr Sinn, dass er zuerst Magier wird und dann den Draconitern beitritt bzw. noch irgendwann geweiht wird.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Gubblinus » 23.01.2017 16:25

Zum dann vielleicht abgebrochenen Magier tendiere ich immer dazu lieber die Nachteile zu nutzen die sowieso sonst nie zum Zug kommen, und können gleich ein super Aufhänger für die Story sein warum die Ausbildung abgebrochen wurde.
- Je nachdem, wäre animalische Magie, Schwache Ausstrahlung, zögerlicher Zauberer oder festgefügtes Denken passend. (könnte zum Beispiel eben einer der Gründe sein warum man aus der Akademie geflogen ist).
- Niedrige Astralkraft machen aus einem Vollzauberer etwas mehr einen Halbzauberer, ohne auf die Repräsentation verzichten zu müssen, Schwacher Astrahlkörper könnte die fehlende Ausbildung zur Kontrolle der Energien darstellen.
- niedrige AsP-Regeneration kann man machen, würde ich aber nicht, einfach weils zu sehr einschneidend ist (dann braucht man gar nicht mehr zaubern).
- Spruchhemmung führt ganz natürlich (ohne viel an restlichen Werten zu basteln) zu einem im Spiel schlechteren Magier (Zauber funktionieren öfter nicht) und damit auch weniger verfügbaren AsP
- Thesisgebunden bildet sehr schön die Zauber ab die der Gildenmagier in den nächsten Klassen hätte fertig lernen sollen, und zu denen er nicht mehr im Lehrplan gekommen ist (und deswegen diese aus einem dicken Wälzer zaubern muss)
- Artefaktgebunden kann ebenfalls darstellen dass der Magier quasi eine weitere zentrale Komponente in seiner Repräsentation hat (nämlich sein Zauberbuch, ohne das er nicht zaubern kann, weil ers eben nie gut gelernt hat)

Ich finde gerade die magischen Nachteile die es gibt wirklich schön um einen in der Ausbildung gescheiterten Magier darzustellen. Das sind Nachteile die sonst bei Magiern sowieso kaum verwendet werden, weil sie einfach dem Zaubern wirklich schaden, und, nett ausgedrückt, weit entfernt vom Powergaming sind :). Aber gerade für einen Magier mit abgebrochener Ausbildung passen sie finde ich wunderbar ins Rollenspiel.

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Andwari » 23.01.2017 22:08

Das hat aber wenig mit den Regelwerks-Vorschlägen zu abgebrochene Ausbildung zu tun. Wenn man sich im WdH anschaut, wie Professionen zusammengebaut werden, können die Regeln zu abgebrochene Ausbildung nicht bei jedem Konzept passen, eigentlich ist es ein purer Zufall, wenn dadurch mal was Vernünftiges rauskommt. Das Etikett "zeitaufwändig" ist auch nur ein Hotfix gegen die sonst allzu leichte Kombination von zwei Premium-Professionen (zum Krieger-Magier, SG-Geweihten oder Geweihten-Magier) vom Start weg. Und an einigen Stellen hält halt der Etiketten-Kleber nicht auftragsgemäß.

Für die Darstellung eines nicht-normalen Magierlebensweges kann man die Ideen von Gubblinus auf eine komplette Magierprofession draufsetzen, dazu vllt. den Stab erst mal verbieten, den Gildenmagier-Status streichen bzw. aus dem MinSO was rausrechnen ... die vielen Nachteile ergeben dann einen im magischen Bereich etwas gehandicaped erscheinenden Magier, der dafür in anderen Bereichen eher solide da steht.

Da die Hintergrundsetzungen eigentlich keine gildenmagisch geschulten Vollzauberer ohne Gildenmagier-Siegel vorsehen, ist der Typ eine absolute Ausnahme - vllt. hat er beim Abschluss-Vorzaubern vor irgendeiner Autorität die ganze Akademie blamiert o.ä.? Denn sonst würde er im späten Teil seiner Ausbildung eben nicht mehr scheitern, sondern so lange zum Nachsitzen geprügelt, bis es passt.

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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Na'rat » 23.01.2017 22:21

jo11yroger hat geschrieben: ich schlag mi ch grad mit der Charakteridee rum einen Magier zu spielen der so nach 2/3 der Ausbildung aus Geldmangel die Akademie abbrechen musste bzw. gegangen wurde.
Eine eher fragwürdige Grundannahme, Magie ist zu selten und Gildenmagier sind noch seltener um es an etwas so banalem wie Geld fehlen zu lassen.
jo11yroger hat geschrieben: Da bietet sich ja die Regel der abgebrochenen Ausbildung an.
Nö, sonst würdest du die Fragen ja nicht stellen. So schlecht wie die Startwerte von DSA-Charakteren sind kann man getrost davon ausgehen, dass diese ihre Ausbildung nicht geschafft haben.
Also einfach die Profession nehmen und irgendwas passenden für einen Abbrecher steigern. Davon die Sache mit Nachteilen begründen zu wollen würde ich absehen, in der Spielwelt wären die schon weit im Vorfeld aufgefallen und einen Zauberer zu spielen der nicht zaubern kann ist auch nur bedingt spannend.

Mit Magie erstmal nicht Geld verdienen zu dürfen, bis man bei der Grauen oder Schwarzen Gilde untergekommen ist ist schon ziemlich fies.

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myrkur
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von myrkur » 24.01.2017 15:09

Also jenachdem was du spielen willst würde ich das auch nicht mehr mit abgebrochener Ausbildung machen, sondern schon lieber zum Magierpaket greifen, passende Talente nebenher steigern (SF Akoluth und Liturgiekenntniswert ein bisschen, sowie Götter/Kulte und ein paar andere Dinge, die man als Draconiter-Sprössling so bekommt) dazu eine passende Geschichte und fertig.
(Oder wenn du durch die abgebrochene Ausbildung und dadurch später aufgenommene Magierausbildung auch merkbare regeltechnische Einbußen in Kauf nehmen willst finde ich die Vorschläge von Gubblinus sehr gut. Schwacher Astralkörper möcht ich noch hinzufügen; die Auswirkungen dieses Nachteils könnte man auch sehr schön durch Mängel in der magischen Grundausbildung erklären, sodass der Astralkörper die vielen AsP des Vollzauberers gar nicht richtig halten kann. ;))
7 Jahre später bin ich nämlich auch zu der Einstellung gekommen Wertepakete etwas von ihrem Fluff zu entkoppeln, da muss man sich nicht mit einer abgebrochenen Ausbildung und BGB verkrampfen, nur weil die Hintergrundidee des Charakters das so vorgibt.
Entscheidend ist am Ende:
- Was für einen Helden will ich spielen?
- Welche Werte stellen die Rolle dar, die mir vorschwebt?
- Welches Paket ist am nähesten an diesen Werten dran?
- Welche Modifikationen muss ich dann noch mit Vor-/Nachteilen, AP oder nötigenfalls am Paket selber vornehmen um meiner Vorstellung zu entsprechen?
Sollte man natürlich seiner Gruppe entsprechend verkaufen bzw. abklären, ob die das ähnlich sehen.

@Na'rat: Du redest mit dem Zombie-Thread, statt mit seinem Nekromanten. ;)

Boronjew
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Re: abgebrochene Ausbildung

Beitrag von Boronjew » 24.01.2017 16:30

Nur ne kurze Rückmeldung, weil ich grade kaum Zeit habe.

Herzlichen Dank für eure fleissigen Finger!
Einige haben ein "Danke" bekommen, was besonders zu den Regeln gilt. Hab ich schlicht anders bzw. so nicht raus gelesen!
Auch einige Ideen finde ich klasse! Danke!

Allerdings möchte ich drauf hinweisen, dass es mir hier absolut gar nicht um den Helden geht! Es ist eine reine Spielerei und mir ist wohl bewusst, dass es dutzend sinnvollere Lösungen gibt, einen arkanen Draconiter zu erstellen. Meiner Meinung nach ist es sogar sinnvoller einen Magier zu erstellen und ihn im Laufe des Abenteuerlebens zum Draconiter zu machen. Jeder Held muss ja schliesslich Ziele haben, sonst wird es langweilig.
Also, es geht lediglich um die b***h*ss**** Regeln. :D

LG
Es ist normalerweise nicht meine Art, so viel zu schweigen...

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