Kurze Fragen, kurze Antworten (Generierung & Werte DSA1-4)


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BeitragVerfasst: 11.12.2016 16:51 
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Hallo zusammen!

In Wege des Schwerts, S. 57, gibt es eine optionale Regel zu Auswirkungen niedriger Lebensenergie. Dort steht: "Ein Held, dessen Lebensenergie auf weniger als die Hälfte seiner Grund-LE gefallen ist, ..." Was ist die "Grund-LE" und wie unterscheidet sie sich von der LE?

color=darkorange, DSA=4.1

Danke für die Auskunft!


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BeitragVerfasst: 11.12.2016 17:40 
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Nun, mit Grund-LE ist wohl die maximale LE gemeint. Wenn der Charakter voll ausgeheilt ist.
Und ist die (aktuelle) LE nun unter der halben (maximalen) Grund-LE, hat das Auswirkungen.


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BeitragVerfasst: 11.12.2016 17:43 
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Dein Held hat immer y/x Lebenspunkten, dabei ist y die momentane Anzahl und x die Grund-LE, die sich aus Eigenschaften und evt. Steigerung der LE direkt ergeben, wenn nun y<x/2 ist, tritt der dort beschriebene Effekt ein


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BeitragVerfasst: 11.12.2016 18:25 
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Danke! Ich hatte vermutet, dass die "Grund-LE" möglicherweise die LE vor Einrechnung von Modifikationen o.ä. ist. Scheint dann aber nicht der Fall zu sein.


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BeitragVerfasst: 11.12.2016 20:25 
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Asmodeus hat geschrieben:
Scheint dann aber nicht der Fall zu sein.

korrekt.


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BeitragVerfasst: 12.12.2016 14:45 
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Ein Charakter möchte in der QQ mit "Gutem Ruf 6" starten. Es handelt sich um einen Ritter aus Weiden, ist das stimmig oder ist das zu stark?


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BeitragVerfasst: 12.12.2016 15:24 
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die Frage sprengt wahrscheinlich kFkA, weil es subjektive Einschätzungen sind. Für mich wäre das zu viel. Ein einfacher Dienstritter aus Weiden wäre dann so angesehen, wie der König von Andergast. Dafür muss er schon richtig viele und richtig große Dinge geleistet haben.

_________________
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BeitragVerfasst: 12.12.2016 19:35 
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"Gutem Ruf 6" verdoppelt ja beinahe den SO. Das müsste er ja einiger gewaltiger Heldentaten gerühmt werden und trotzdem einfacher Ritter geblieben sein. In meinen Augen sprengt 6 das Gesellschaftsgefüge und auch den intendierten Rahmen des Vorteils. Da soll er sich lieber einen höherrangigen Helden mit Guten Ruf 1 und dem gleichen Gesamt-SO machen. Ansonsten läuft er als quasi-einfacher Ritter umher, ist aber dank seines Rufes seiner Meinung nach immer berühmter und gefagter als Leute, die im SO eigentlich deutlich über ihm stehen. (Ich hatte so einen Helden erst einmal in einer Gruppe - auch nur Guter Ruf 3 - und auch das ging grandios daneben.


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BeitragVerfasst: 12.12.2016 20:12 
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Sehe ich weniger kritisch, denn Guter Ruf 6 liefert "nur" situativ
- effektiv SO+2
- passende gesellschaftliche Talentprobe um 3 erleichtert

Hier scheinen einige +6 zu unterstellen. Wenn man aufpasst, dass nicht beide Boni simultan ziehen und die Zielgruppe genau definiert (evtl. enger als "alle Mittelreicher") ist das mMn kein Problem. Der Vorteil betrifft halt sowieso ein mit wenig Crunch hinterlegtes Thema, die Regeln zu gesellschaftlichen Proben sind wackelig wie ein Kartenhaus und löchrig wie unfertiger Käsetoast.


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BeitragVerfasst: 17.12.2016 17:58 
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So, weil mir angeraten wurden ist explizite Fragen dazu hier zustellen, mach ich des doch mal.
Was sind die Werte für Skelettarius und Todes Handel die man erfüllen sollte, um theoretisch sagen zu können man könnte was beschwören?
Welche Sonderfertigkeiten wären den von Anfang an wichti?


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BeitragVerfasst: 17.12.2016 19:57 
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Wohnort: München
Ich empfehle für den Anfang:
Skelletarius 14
Besonderer Besitz: Ein Ochsenkarren voll Skelette
SF Zauberspeicher (Stab)
SF Schutz vor Untoten (Kugel)

Untote werden so binnen 1er Aktion erhoben, sind aber unkontrolliert, daher schützt du dich selbst und deine Verbündeten durch den Kugelzauber, alle anderen Lebewesen werden nicht das Glück haben.

Mit höherem ZfW und SF Nekromant kann man auch mehr erreichen und auch kontrollierter vorgehen.

_________________
Method Actor: 88%, Storyteller: 75%
Tactician: 63%, Powergamer: 54%
Casual Gamer: 38%, Specialist: 33%, Butt-Kicker: 29%


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BeitragVerfasst: 31.12.2016 17:04 
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Registriert: 16.05.2005 22:23

color=darkslateblue

Hallo, kurze Frage:

In Wege der Helden aus S.77 (dritte Auflage) bei der Kultur Elfische Siedlung steht: "Elfen, die keine elfische Profession und keine magische menschliche Profession ausüben haben 60 Punkte zur Verfügung, die sie auf die Aus­wahlliste der Zauber der Elfischen Siedlung verteilen dürfen."

Heißt das im Umkehrschluss dass man Elfische Siedlung (inklusive elfische Repräsentation) und menschliche magische Profession (z.B. Hexe oder Magier) kombinieren kann (dann allerdings ohne die 60 verteilbaren Punkte)?

Danke im voraus


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BeitragVerfasst: 31.12.2016 17:27 
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Direkt über den Talentboni auf Seite 77 stehen die möglichen Professionen, für magische Professionen wird auf Seite 174 verwiesen. Dort werden nur explizit Gildenmagier ausgeschlossen. Je nach Lesart kann man also Hexen/Druiden erlauben (werden im Gegensatz zu Gildenmagiern nicht extra ausgeschlossen (man muss nicht explizit die Magier nennen wenn alle ausgeschlossen werden)) oder verbieten (sind nicht als Profession aufgeführt) oder übereinkommen, dass das nicht geklärt wird...

Da es also genug pro und contra gibt ist das wohl ein Gruppenentscheid, ich persönlich würde es nur für Halbelfen zulassen.

_________________
*Duck und weg*


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BeitragVerfasst: 05.01.2017 13:33 
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Bin relativ neu in DSA und habe nun meinen ersten Spieleabend hinter mir. Bei diesem Abend hab ich gemerkt das ich schrecklich langsam bin und unbedingt meine Initiative verbessern muss.
Ein Bogenschütze der als letztes agieren muss ist ziemlich uncool, möchte ungern im Kampfgemenge meine Kollegen treffen.

Welche SF und Talente helfen dabei den Ini Wert ordentlich zu erhöhen?

Gesendet von meinem E6653 mit Tapatalk


Zuletzt geändert von Herr der Welt am 05.01.2017 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 05.01.2017 14:02 
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DerikTI hat geschrieben:
Welche SF und Talente helfen dabei den Ini Wert ordentlich zu erhöhen?


Viele Möglichkeiten gibt es da nicht. Neben einer Erhöhung der INI über Eigenschaftssteigerung gibt es nur noch den "INI Baum": Aufmerksamkeit -> Kampfreflexe -> Kampfgespür -> Klingentänzer, wobei letztere beide für einen FK Kämpfer ziemlich verschwendet sind (eher für Nahkämpfer nützlich). Ansonsten bleiben noch magische Optionen (z.B. ein Artefakt) und ein Kamerad mit Kriegskunst der die Aktion "Taktik"(WDS S. 80) durchführt und so seinen Handlangern Befehle erteilt, was die INI erhöht (Taktik funktioniert nur für andere, nicht für den Kommandanten). Außerdem kann man natürlich die Aktion "Orientieren" (WDS S. 55) anwenden, um den "W6" bei der INI Ermittlung auf "6" zu setzen (Aufmerksamkeit reduziert hier die nötige Zeit auf 1 Aktion).


Zuletzt geändert von Herr der Welt am 05.01.2017 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 05.01.2017 14:19 
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Ist zwar etwas situationsbedingt, aber es gibt auch noch die optionale Regel, dass Schusswaffen, die zu Beginn der Kampfrunde geladen und gespannt sind, einen INI-Modifikator von +2 haben (WdS S. 99).


Zuletzt geändert von Herr der Welt am 05.01.2017 17:53, insgesamt 2-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 05.01.2017 15:19 
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Bitte Farbe verwenden in kFkA! Ich nehme mal #FF4000.

Dein Problem ist eher die Einleitung des Kampfes. Ein Bogenschütze sollte bereits Pfeile verschießen, bevor die INI wirklich relevant wird, also bevor man in Sturmangriff-Reichweite kommt. Sprich mal mit deiner Runde und deiner Spielleitung.

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BeitragVerfasst: 07.01.2017 10:15 
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Rastullah zum Grusse, kurze Frage: kann ein Halbelf nach RAW den Vorteil Adlige Abstammung haben (SO 12) in den Tulamiden-Landen (sprich Sultanskind)? Er ist Adeptus Minor der Darchenei-Akademie zu Khunchom und hat Kultur Mhanadistan.
Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: 07.01.2017 13:40 
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Nein. Das tulamidischste was es an möglichen Kulturen RAW für Halbelfen gibt ist Aranien. Ansonsten spricht meines Wissens nichts dagegen. Adelige Abstammung ist nicht einmal als ungeeigneter Vorteil aufgeführt.


Nebenbei: entweder ich übersehe etwas oder Mhanadistan ist ebenfalls RAW als Kultur verboten.

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BeitragVerfasst: 07.01.2017 19:22 
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Mhanahdistan ist das Gebiet um Fasar herum.

Was ein Khunchomer nehmen "sollte nach Norm", ist Tulamidische Stadtstaaten.
ABER:
Es grüßt WdH:
Das ehemals zu Aranien gehörige Khunchom ist ebenfalls eine freie Stadt, auch wenn sie gewisse aranische Kulturelemente besitzt und ein Khunchomer ebenso Aranien als Kultur wählen könnten (allerdings, wenn er im richtigen Viertel aufwächst, auch Mittelländische Städte oder Maraskan).


Für die Akademie "üblich" sind jedoch die Kulturen Tulam. Stadtstaaten, Mhanadistan und Aranien.


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BeitragVerfasst: 12.01.2017 11:14 
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Hallo
kurze Frage:
Bringt der Vorteil Herausragender Sinn Gehör in der Regel einen Vorteil beim Schlösser Knacken?
LG Tomarkus

_________________
...und es gibt Powergaming in jedem Herzen.


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BeitragVerfasst: 12.01.2017 11:26 
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Nein.


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BeitragVerfasst: 12.01.2017 23:02 
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Wohnort: Freiburg im Breisgau
Merios hat geschrieben:

Nein.



Doch, nach Meisterentscheid kann es einen geben.
Je nach Schloss.


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BeitragVerfasst: 13.01.2017 09:46 
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Meisterentscheid =/= "in der Regel"

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BeitragVerfasst: 13.01.2017 20:46 
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Kurze Frage: Nach welchem Steigerungsfaktor werden in DSA5 Lebens- und Astralenergie hinzugekauft?


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BeitragVerfasst: 13.01.2017 22:30 
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Spalte D


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BeitragVerfasst: 18.01.2017 17:38 
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Ich lese WdH S.249 zu BGB so, dass Zweitprofessionen keinen der Vorteile Voll- oder Halbzauberer bzw. Geweihter der [Gottheit] enthalten dürfen. Es aber komplett legal ist einen Viertelzauberer als Zweitprofession zu wählen. Ebenso ungeweihte Professionen aus dem Kapitel "Aventurische Götterdiener" ab S.209.
(Sofern natürlich nur einmal zeitaufwändig dabei ist.)

Hat jemand Gegenargumente?

_________________
DSA 5 hat das Richtige gewollt und nur leider jämmerlich versagt.


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BeitragVerfasst: 18.01.2017 18:51 
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Stimmt so.


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BeitragVerfasst: 23.01.2017 15:36 
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Ich möchte den vorherigen Beitrag weiterführen, da sich zu BGB und abgebrochener Ausbildung so einige Fragen ergeben. Hier aber mal die kurzen knappen Dinger.

WdH Seite 249, 5. Einhorn: "Es ist jedoch möglich, eine explizit für diese Laufbahn vorgesehene Professionsvariante und den Vorteil Breitgefächerte Bildung zu verbinden."

Was genau soll dieser Satz bedeuten? Ich kann mir da beim besten Willen keinen Reim drauf machen!


WdH Seite 266 Moralkodex.
Ist das eine "schlechte Eigenschaft" weil variable GP Kosten 3 bis 12 und auf Seite 267 oben darauf Bezug genommen wird? Oder ist Moralkodex ein einfacher Nachteil ohne "Wertigkeit". Für letzteres spricht die Aussage auf Seite 268 unter "schlechte Eigenschaften", dass diese ja im Laufe des Heldenlebens abgebaut werden können. Für einen Moralkodex theoretisch auch machbar, denn Moral ist ja wandelbar. Allerdings bestimmt nicht im Sinne der Regeln und avneturischen Charaktere bzw. Götterdiener. Wer will schon einen Hochgeweihten der sich inzwischen einen Dreck um die Moral seiner Kirche kümmert?


WdH Seite 301 "abgebrochene Ausbildung im Gegensatz zu BGB auf Seite 249.
Abgebrochene Ausbildung sagt: "BGB bietet sich an" & "in diesem Fall ist es sogar möglich zwei zeitaufwendige Professionen miteinander zu kombinieren"
BGB sagt: "Voll-, Halbzauberer und Geweihte können Teil einer Professionskombination mittels BGB sein, jedoch nur, wenn die magische oder karmale Profession die zuerst gewählte ist."
Das ist erstmal kein Widerspruch, aber doch sehr seltsam.
Warum sollte man eine karmale oder magische Ausbildung nicht auch "etwas später" anfangen können, wenn man vorher vllt schon eine Müllerlehre begonnen hat und dabei das magische Potential entdeckt wurde.
Warum sollte man nicht umschulen, wenn man auf einer magischen Akademie festgestellt hat, dass der Schüler zu schwach ist und sich daher nur zur Hesindeschule eignet?


Mir fallen bestimmt noch mehr unangenehme Fragen ein, aber ich belasse es erstmal dabei.

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Es ist normalerweise nicht meine Art, so viel zu schweigen...


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BeitragVerfasst: 23.01.2017 15:48 
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So wirklich kFkA ist das ja bald nicht mehr :)

Professionsvarianten sind zB diejenigen, die alle eine Grundausbildung bekommen und sich dann spezialisieren. Hier wird also bspw. der Söldner (leichte Reiterei) BGB Söldner (schwere Reiterei) gedanklich verarbeitet. Die BGB verknüpft 2 Professionsvarianten der selben Profession.

Der Moralkodex ist da, oder eben nicht. Eine schlechte Eigenschaft kann stufenweise gesenkt werden oder auch schrittweise erworben werden und ihre Auswirkungen skalieren dementsprechend mit. Wer Höhenangst 6 hat, hat mehr/öfters Höhenangst, als jemand mit Höhenangst 4. Umgekehrt funktioniert das beim Moralkodex nicht. Entweder jemand ist der Moral einer Kirche unterworfen oder nicht. Die Wertigkeit des Moralkodex ist nur zur Bestimmung der GP vorhanden, aber nichts, was schrittweise abgebaut wird. Also zählt er nicht als schlechte Eigenschaft. Wenn die Moral sich geändert hat, unterwirft er sich nicht mehr dem Moralkodex, also kompletter Abbau. Ein zu 70% eingehaltener Moralkodex ist ein missachteter Moralkodex.

Hier wird gedanklich auf das Einstiegsalter zur Profession angespielt. Zeitaufwändige Professionen setzen idR etwas früher ein und dauern etwas länger, dafür ist sie mit einer grundlegenden Erziehung verbunden. Sie liefert dann auch genau das Grundgerüst, mit dem dann die zweite Profession zurecht kommen muss. Wo ein Studienwechsler vielleicht noch etwas von seinem Grundstudium mitnehmen kann und einfach "nur" Das Hauptstudium ändert (dargestellt zB durch eine abgebrochene Ausbildung "Gelehrter" mit BGB "Gelehrter"), ist die grundsätzliche Erziehung beim Wechsel von Müller zu Magier schwierig. Inneraventurisch wird der Komplex mit der verkümmernden Befähigung für Magie erklärt, wonach spätberufene Magier eher die Laufbahn eines Dilettanten oder ausgebildeten Viertelzauberers erhalten, niemals aber mehr zum Vollzauberer werden. Ebenso beginnt das Noviziat in einer Kirche schon deutlich bevor die Profession eigentlich beginnt und "geweiht" gibt es erst zum Schluss. Der Müller, der also als spätberufener in die Kirche geht, muss die SF Spätweihe erwerben.

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