Zauberweber, Former, ect.

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Ritter der Göttin
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Zauberweber, Former, ect.

Ungelesener Beitrag von Ritter der Göttin » 03.02.2009 14:20

Servus

Ich habe vor mir einen Elfischen Zauberweber zu erstellen.

Bisher habe ich mich dafür entschieden

Rasse: Waldelf
Kultur: Waldelf
Profession: Zauberweber/Former/Bewahrer (+Wanderer)

Da ich mich eher wenig mit den Zauberregeln beschäftigt habe hoffe ich hier ein paar Tips zu bekommen wie ich das richtig angehen soll, damit ich einen sinnvollen und ernstzunehmenden Charakter bauen kann.

Kampf ist auf jeden Fall mal zweitrangig.
von den Zaubern interessieren mich vor allem der Haselbusch und der Solidirid.

Ich kenne halbwegs die Magier meiner Mitspieler und hatte da auch schon einige NPC darzustellen. Mit Elfen kenne ich mich mäßig aus, besitze jedoch Aus Licht und Traum und möchte mich auch wieder mal einlesen wenn es ernst wird.

Meine größte Angst ist, dass es so eine Art Maskottchen- Held wird und darauf habe ich einfach keine Lust.

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Daedroth
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Ungelesener Beitrag von Daedroth » 03.02.2009 14:24

Nunja, spielst du ihn badoc oder nicht, das ist schonmal ein wichtiger Punkt auf dem Weg ob du das Maskottchen oder ernst zu nehmen bist ;-)
Wie du dich auch entscheidest, mach dir ein Konzept wieso er durch die Gegend zieht, wie er sich verhält, anderen gegenüber vor allem und dergleichen.
Wenn er nicht badoc ist, wird es interessant einen Reisegrund zu finden, bei dem er sich Menschen anschließt (gehe davon aus, dass deine Mitspieler Menschen spielen).
Und nur weil für dich der Kampf zweitrangig ist, sollte dein Held kein Maskottchen sein, sonst ist eure Gruppe so, wie meine früher war - Kämpfen ist toll. Wir haben dieses System im aktuellen Abenteuer stark durchbrochen und spielen jetzt so, dass sich jeder ein wenig wehren kann, allerdings keine Kämpfer dabei sind.

Wenn es bei euch oft in der Natur spielt bist du als Elf nahezu unersetzlich und auch wirklich nicht als Quotenelf zu sehen, sondern eine wertvolle Bereicherung der Gruppe. In Städten kann das dann schon anders aussehen. Allerdings hängt das von deinem und dem Spielstil deiner Gruppe ab.

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schwarzesauge
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Ungelesener Beitrag von schwarzesauge » 03.02.2009 14:46

Salut,

ich würde dir von einem Waldelfen abraten, nimm lieber einen Auelfen. Warum? Nunja Waldelfen sind die scheuesten und zurückgezogensten der Elfen, die sich nur im absoluten Notfall einem Menschen offenbaren und ihren Wald quasi nicht verlassen. Eine ausnahme dazu bilden einige Sippen in Gerasim und Kvirasim diese sind aber schon ziemlich verweltlicht und werden von ihren Mitbrüdern nicht wirklich akzeptiert. Da du einen Wanderer spielen willst(also Sippenlos) halte ich es für schwierig einen Stimmigen Hintergrund zu finden. Ein Auelf hat den Vorteil, dass er dann doch schonmal in Kontakt mit Menschen gekommen ist und so etwas leichter integrierbar ist.
Die von dir ausgewählten Zauber gehen in Richtung Former, ein Zauberweber mit diesen Zaubern wäre ebenfallsdenkbar, der Bewahrer hat andere Aufgaben in einer Sippe.

Willst du einen von den Werten her ernstzunehmenden Char oder einen vom Charackter her ernstzunehmenden Char?

schwarzesauge

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Ritter der Göttin
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Ungelesener Beitrag von Ritter der Göttin » 03.02.2009 15:10

In Aus Licht und Traum gibts eine Elfe die es sich zur Aufgabe gemacht hat das Land zu heilen.

So etwas in dem Sinne hätt ich auch vor gehabt. In etwa so, dass die Sippe jemanden braucht den sie in die Welt schickt um zu erkunden ob Aventurien noch lebenswert ist, oder ob man sich schleunigst Richtung Licht begeben sollte. Sippenlos wäre dann quasi "nur" für die Zeit der Erkundungen. Ob der Elf dann wieder aufgenommen wird ist natürlcih eine andere Frage.

Ernstzunehmend? naja Rollenspielerisch werd ich dass, schon hinbekommen, ich spiel ja schon seit einigen Jahren DSA. Wertetechnisch will ich auch was drauf haben und da weis ich eben noch nicht genau auf was ich besonders acht geben soll; bzw. was sinnvol für so einen Charakter wäre.

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Daedroth
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Ungelesener Beitrag von Daedroth » 03.02.2009 15:49

Sippenlos nur für einen Zeitraum geht nicht, Sippenlos heißt deine Sippe wurde ausgelöscht oder sie haben dich rausgeworfen und wollen dich unter keinen Umständen wiederhaben. Alles andere ist Punkterafferei ;-)

Wenn du wertetechnisch was draufhaben willst ... skill ein wenig deine Sinne höher, auch ein paar Zauber (Fulminictus, Krötensprung usw. usf.) und einige deiner Leittalente, daran kannst du dich gut orientieren.

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 03.02.2009 16:00

Sippenlos nur für einen Zeitraum geht nicht, Sippenlos heißt deine Sippe wurde ausgelöscht oder sie haben dich rausgeworfen und wollen dich unter keinen Umständen wiederhaben. Alles andere ist Punkterafferei
Jain. Ein Sippenlos, das sich auf den bespielten Zeitraum bezieht, würde ich durchaus zulassen - nur ist dann halt klar, dass der Elf, wenn er zu seiner Sippe zurückkehrt, entweder wieder aufgenommen wird und sie dann nicht mehr verlässt (aka Abenteurerdasein zuende) oder aber vollständig von ihr zurückgewiesen und ausgeschlossen wird.
Fazit ist auf jeden Fall: Er wird auf seiner Abenteurerzeit nicht bei ihnen im Salasandra lernen.

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Scoon
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Ungelesener Beitrag von Scoon » 03.02.2009 16:24

Daedroth hat geschrieben:Sippenlos nur für einen Zeitraum geht nicht, Sippenlos heißt deine Sippe wurde ausgelöscht oder sie haben dich rausgeworfen und wollen dich unter keinen Umständen wiederhaben. ;-)
Wie hieß da nochmal diese eine Waldelfensippe. Iamatology?

Ich gehe konform, dass es nicht möglich ist einen mystischen Elfen darzustellen. Das betrifft aber alle Elfen und sonstigen SCs. Allein dadurch dass sie sich ständig mit der Gruppe bewegen verlieren sie zumindest für diese den Hauch des Besonderen. Daher ist es dann eigentlich auch egal, ob es nun ein Auelf oder ein Waldelf ist.

Benutzer 1431 gelöscht
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 1431 gelöscht » 03.02.2009 16:46

Scoon hat geschrieben:Ich gehe konform, dass es nicht möglich ist einen mystischen Elfen darzustellen.
Dat is' Quatsch. 8)

Ehrlich, wirklich gute Elfenspieler sind sehr selten, aber es gibt sie. Und die schaffen es sowohl Fremdartigkeit als auch Mystik angemessen darzustellen.

Fargol
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Ungelesener Beitrag von Fargol » 03.02.2009 16:58

Da stimme ich Sir Nox of Ni vollkommen zu. Ich habe das selber mal erlebt.

Wobei ich auch sagen muss das es doch sehr schwierig ist ein solch mystisches Wesen wie eine Elfe darzustellen.
Die meisten verzweifeln daran.

LG Fargol

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 03.02.2009 20:18

Das Problem ist immer, das junge Elfen eben nicht wirklich mysteriös sind, da ihnen einfach die Macht fehlt. Einen Jahrhunderte alten Elfen kann man ohne weiteres als mysteriöses Lichtwesen darstellen.

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der.maekkel
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Ungelesener Beitrag von der.maekkel » 03.02.2009 22:48

Was hat den Macht mit Mystik zu tun???

Die elfische Weltsicht lässt sich dann also nur mit alten mächtigen Elfen darstellen? Naa, ich weiss nicht.

Ich weiss leider nicht was der Ritter der Göttin mit "Maskottchen" meint. Etwa das die Magier der Gruppe in Magietechnisch in die Tasche stecken? Das werden sie auf jeden Fall. Da der Elfische Zauberweber sein wichtigstes "Zaubermittel" das Salasandra wegfällt... und auch sein bestes Lernmedium.

Ich würde den Elfen eher verweltlichen als ihm die Sippe zu nehmen...

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 03.02.2009 23:01

Was hat den Macht mit Mystik zu tun???

Die elfische Weltsicht lässt sich dann also nur mit alten mächtigen Elfen darstellen? Naa, ich weiss nicht.
Stelle dir diesen mystischen, anderweltlichen Elfen vor... wie er gerade nach einer misslungenen Kletterpartie in einem Schlammloch liegt.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 03.02.2009 23:27

Die elfische Weltsicht hat wenig mit Mystik zu tun. Das ist ne Philosophie. Und das mystische an den Elfen entspringt doch aus ihren Fertigkeiten, ihrer Weisheit und beides kommt eben erst mit steigenden AP.

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Ritter der Göttin
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Ungelesener Beitrag von Ritter der Göttin » 04.02.2009 08:58

Also dieser Professionszusatz Wanderer, erscheint mir für einen Elfen der mit Menschen herumzieht irgendwie sehr einleuchtend, da er ja sicher etwas badoc wird.
Das lernen im Salasandra ist denk ich mal für umherziehende Waldelfen sowieso kaum möglich, da viele gar nicht mehr zu ihren Sippen zurückfinden können.

@Sippenlos
Das ist ein Nachteil (ist mir durchaus bewusst), den ich eigentlich für einen umherziehenden Elfen passend finde. Um wieder in die Sippe zurückkehren zu dürfen oder eine neue zu finde kann man eigentlich rein regeltechnisch den Nachteil wieder mit AP wegkaufen, oder man beendet das Heldendasein des Elfen mit Wiedereintritt bei der Sippe.

Welche Zauber sind für so einen Elfen eigentlich sinnvoll? Das einzige was bisher kam war Krötensprung und Fulminictus - das ist jetzt, find ich mal, alles andere als mystisch (wenn wir gerade bei dem Thema sind)

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Daedroth
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Ungelesener Beitrag von Daedroth » 04.02.2009 09:11

Nebelwand, Falkenauge, Attributo und der Chamaelioni wären dann vermutlich eher in den Bereich des mystischen einzuordnen, der Krötensprung wirkt - so nützlich er auch sein mag - tatsächlich eher albern.

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Chephren
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 04.02.2009 10:34

Zauberwesen, Tiergedanken+Hilfreiche Tatze, Gedankenbilder, Adlerauge heben das Mystische bei Elfen denke ich ganz gut raus. Kontakt mit allen möglichen Waldwesen etc, dazu die "übernatürliche" Sinnesschärfe der Elfen. Evtl. (als Waldelf) Wipfellauf.
Windgeflüster, Lied der Reinheit als Rituale. In den Liedern steckt denke ich sowieso das Größte Potential, alle anderen Sachen kann bis auf den Einsatz der Zauber auch ein Magier.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 04.02.2009 10:40

Allerdings bringt das Lied der Reinheit regeltechnisch als Solo-Sänger gar nichts bis kaum was (und kaum was nur wenn man brillant ist). Daher ist es eher nicht zu empfehlen. Windgeflüster, das Sorgenlied und solche Sachen, die dem Elfen einen eindeutigen Informationsvorteil gegenüber seinen menschlichen Gefährten geben sind allerdings immer förderlich zur Darstellung von Mystik.

Jaldir
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Ungelesener Beitrag von Jaldir » 04.02.2009 11:18

Gruß an Ritter der Göttin!

Ich habe selbst für einige Zeit einen auelfischen Former gespielt, und ich war begeistert von der spektakulären Elementerzaubern, die diese Profession enthält:
Als Hauszauber sind Haselbusch und Leib des ...(passendes Element nach Wahl) vorgesehen. Außerdem beherrschen die elfischen Former den sehr seltenen Zauber Metamorpho Felsenform.
Für einen umherziehenden (mystischen) Elfen passen meiner Meinung nach diese Zauber aus dem allgemeinen Spruchkanon der Elfen sehr gut:
Solidirid, Wellen- oder Wipfellauf, Weiße Mähn, goldner Huf, Nebelwand, Exposami, Tiergedanken.

Als Seelentier könntest du evt. ein Tier aussuchen, das nicht immer in einem kleinen Revier bleibt, etwa einen Zugvogel, und damit das Umherziehen zum Teil erklären.

Vor mir hat schon jemand gesagt, dass die Zauberlieder der Elfen das eigentlich Besondere sind, und dem kann ich mich nur anschließen.
Auch deshalb hat mir der Former so gut gefallen: Er hat nämlich zwei Meisterhandwerke, die er unter den Handwerktsalenten verteilen darf. Damit kann man nicht nur ein außergewöhnlicher Künstler, Bogenbauer oder Schneider werden, sondern eben auch ein unglaublich guter (weil mit Astalenergie verbesserter) Musiker.

Also viel Spaß mit deinem Elfen; ich hoffe, ich konnte ein paar brauchbere Anregungen liefern

Amargant
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Ungelesener Beitrag von Amargant » 05.02.2009 00:44

Mach dir keine Sorgen, ob du badoc wirst. Das wirst du, sofern du dich unter Menschen bewegst.
Das ist glaube ich die größte Herrausforderung an einen (Spieler-)Elfen, er wehrt sich gegen das unvermeidliche.
Ach ja, neben dem mystischen Aspekt der hier angesprochen wurde, kann man einen Elfen auch als äußerst neugierig spielen.
Elf:"Was ist das?" und deutet dabei auf den Bauchnabel seines Mitspielers.
Elf:"Wozu ist dieses Wesen gut?" Schoßhündchen einer Bürgerlichen.
Elf:"Wieso sind es 12 Götter und nicht mehr? Ihr wollt doch immer mehr..."
Die Welt ist verwirrend und chaotisch, für einen Elfen...und bitte nicht den Baumliebenden Romantiker spielen. Evtl. sieht er einen Kampf nicht ein, aber wenn er kämpft, könnte das Wort Gnade für einen überwundenen Gegner, nur einen schnellen Tot bedeuten.
Spiel ihn auf jedenfall verwirrend für die anderen Spieler, das baut sich mit der Zeit ab und das macht dich dann badoc.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 05.02.2009 01:26

Die Welt ist verwirrend und chaotisch, für einen Elfen...und bitte nicht den Baumliebenden Romantiker spielen. Evtl. sieht er einen Kampf nicht ein, aber wenn er kämpft, könnte das Wort Gnade für einen überwundenen Gegner, nur einen schnellen Tot bedeuten.
Einspruch euer Ehren. Für einen Firn- und Steppenelfen durchaus richtig, allerdings bei den anderen Elfenvölkern nicht angebracht wenn es nicht ein Erzfeind wie Ork oder Goblin ist. Ein Elf hat vielfältige Möglichkeiten sein Gegenüber schadlos auszuschalten. Wieso diese nicht nutzen? Das Leben der anderen Rassen ist kurz, wieso es nehmen wenn der Kampf nur aus einem Missverständnis heraus entstanden ist.

Ich würde einen Elfen weder als Kuschelelfen noch als animalische Tötungsmaschine stigmatisieren.

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Scoon
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Ungelesener Beitrag von Scoon » 05.02.2009 11:23

Sir Nox of Ni hat geschrieben:Dat is' Quatsch. 8)

Ehrlich, wirklich gute Elfenspieler sind sehr selten, aber es gibt sie. Und die schaffen es sowohl Fremdartigkeit als auch Mystik angemessen darzustellen.
Nox das hat nichts mit den Fähigkeiten des Spielers zu tun, sondern, wie ich bereits sagte, mit der Tatsache, dass der Heldenelf immer da ist und alles mitmacht (ja auch die hoasische Verschwörung aufklären, den Handelszug von Festum nach Gareth begleiten usw.). Das widerspricht dem Prinzip eines mystischen Wesens.

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Ungelesener Beitrag von wolf-the-white » 05.02.2009 11:43

Ihre wirklich mytischen Charakter haben die Elfen verloren als sie aus den Licht getreten sind.. und dessen sind sie sich ja auch bewusst.

Wenn du es schaffst deinem Elfen in seiner Welt eine gute Motivation zu verschaffen mit den anderen länger unterwegs zu sein, das Heimweh (Einsamkeit beim Wanderer) immer zu empfinden und dennoch mit deiner Sicht der Welt die anderen Spieler zu verblüffen oder zum Schmuntzeln zu bringen, dann denke ich machst du deinen Job nicht schlecht und badoc hält sich in Grenzen.

Sobald du dagegen ankämpft hast du ja schon verloren... wenn du mit dem Strom schwimmst auch. Schlussendlich bleibt dir nur du selbst zu sein. Da du dich aber zwangläufig etwas anpassen musst/wirst ist dies unvermeidlich aber durchaus sehr variabel in der Zeit in der das stattfindet.

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Ungelesener Beitrag von egi.dius » 06.02.2009 14:55

Cifer hat geschrieben:
Stelle dir diesen mystischen, anderweltlichen Elfen vor... wie er gerade nach einer misslungenen Kletterpartie in einem Schlammloch liegt.
*lach*

Das ist eben das Problem des vermeintlich in Menschenaugen, geheimnissvollen perfekten Elfencharakters. Es ist schwierig für einen Anfänger-Elfen diesen Erwartungen aus menschlicher Sicht gerecht zu werden.

Elfenpfeile treffen immer! Ihre Anmut im Kampf ist aussergewöhnlich! Niemals treten sie fehl in Busch und Wald! Elfensinne registrieren die kleinste Veränderung in der Umgebung! Ihre Zauber beherrschen sie mit intuitiver Vollkommenheit...

Das soll mal ein neu generierter Elf erfüllen! :wink:

Versteht mich nicht falsch! Ich mag Elfen und spiele ebenfalls meistens einen Auelfen, wenn ich denn mal auf der anderen Seite des Schirms sitze, aber es ist schwierig, die an sich selbst und durch andere gestellten Erwartungen zu erfüllen!
Mag sein , daß ich ein schlechter Elfenspieler bin, aber als mein Elf und die anderen Einsteigercharaktere von einer Gruppe Strauchdiebe, trotz aller magischen Bemühungen und aller elfischen Gewandheit, grün und blau geprügelt wurden, war das etwas ernüchternd! :censored:

Auch misslungene Schleichen-Proben beinm Vorbeschleichen an Alrik Torwache sind dabei sehr erhebend! Wenn das einem Krieger oder einem Magier passiert, dann kann es witzig sein, aber bei einem wirkt sowas auf Dauer albern.

Es ist einfach so, daß der Elf ein wenig vermenschlicht, wenn er sich einer Gruppe Abenteurer anschließt. Das macht es etwas einfacher. Man muß sich dabei ja nicht gleich selbst verlieren oder furchtbar badoc werden aber ich erlaube mir mal mich mal selbst zitieren:

"Mittlerweile stelle ich fest, daß ich mich mit einem gefüllten Geldbeutel am Gürtel bei den Menschen wohler fühle. Dieses blinkende Metall ist ihnen so wichtig und macht mir vieles bei ihnen einfacher..."

"Einen Kampf auszutragen läßt sich in der Welt der Telor leider viel zu selten vermeiden, aber ich stelle zu meiner Erleichterung fest, daß noch keiner meiner Gegner mit einem Pfeil im Rücken gestorben ist..."

Callandriel Nachtwind zu seiner Sippe, während eines Besuchs zur inneren Einkehr und Erholung von der Welt der Rosenohren.

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Thanee
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Ungelesener Beitrag von Thanee » 06.02.2009 17:49

Amargant hat geschrieben:Elf:"Was ist das?" und deutet dabei auf den Bauchnabel seines Mitspielers.
Spielt ihr normalerweise im Freibad? :P



Das mit dem "Übermenschlichen" im Elfen ist natürlich von daher schon ein Problem, da sie nunmal auf denselben Regeln beruhen und damit einfach nicht besser sein können oder dürfen als menschliche Charaktere (wobei sie in der Regel schon vielseitiger sind).

Natürlich kann man den Elfen so mystisch und erhaben beschreiben, aber sobald dann mal die Würfel ins Spiel kommen sieht das eben alles ganz anders aus.

Damit wird man sich wohl abfinden müssen.



Wenn Du Tiergedanken lernst, lern ihn HOCH! Was man da mitunter an Abzügen in Kauf nehmen muss, ist schon extrem. Aber ansonsten ist es schon ein sehr schicker Zauber und auch sehr passend für einen Elfen. :)

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 06.02.2009 19:48

Spielt ihr normalerweise im Freibad? Razz
Bei den Tulamiden zu spielen reicht schon aus... :wink:

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