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von Ardor
07.02.2017 14:38
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

@Herr der Welt @Andwari: Noch mal zum Thema Bevölkerung/Veränderung durch Kriege - die Euren Ausführungen nach im bespielten Zeitraum vernachlässigbar sind: von welchen Bevölkerungszahlen würdet Ihr in Warunk/Beilunk und Tobrien in der frühen Hal-Zeit ausgehen? (Nach offiziellen Zahlen, kann man dann ja entsprechend dem eigentlichen Aventurien hochskalieren). Hier haben wir ja das Problem - auch wenn man von keinen relevanten langfristigen Schwankungen durch die diversen Kriege ausgeht - das in alten Spielhilfen keine Zahlen angegeben sind und die Zahlen der "neueren" (sprich: post-borbaradischen) Zeit von anderen Grenzverläufen ausgeht (Warunkei entspricht ja nicht der Markgrafschaft Warunk, Sonnenmark nicht der Markgrafschaft Beilunk und Tobrien ist sowieso noch in mehrere Machtbereiche aufgesplittert).

Eine Idee dazu?
von Ardor
12.01.2017 13:00
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

Ich weiß, trifft jetzt nicht hundertprozentig das Threadthema, finde es aber passend genug, um deswegen keinen eigenen Thread zu erstellen (ich hoffe die Admins sehen es auch so...).

Bezüglich Bevölkerungszahlen: wie (falls überhaupt) handhabt Ihr eigentlich die Bevölkerungsentwicklung?

Meiner Meinung nach müsste es in Zeiten relativen Friedens wie z.B. von Kaiserloser Zeit bis Ogerzug, wo es keine wirklichen Kriege auf dem eigenen Gebiet des Kaiserreichs gab.

Weidener Unruhen, ein schneller und relativ unblutiger Palastputsch, Unruhen bei der Einführung der Kartoffel, Ork-Kämpfe in Weiden zu Beginn von Waldemars Herrschaft, dürfte alles nicht so viele Opfer gekostet haben. Maraskanfeldzug hat zumindest die 1. Legion stark dezimiert, aber die mittelreichische Bevölkerung war nur in Form von erhöhten Abgaben oder wenn Töchter und Söhne bei den kaiserlichen Truppen gekämpft haben betroffen.

Die offiziellen Zahlen als Basis sind keine Hilfe, da die Redaktion ja beschlossen hat in einer Art versteckten Retcon die Bevölkerungszahlen etwas anzuheben. Im Wiki sieht man ja z.B. bei den Beschreibungen schön einen steten Anwuchs der Bevölkerungszahlen.

Ich glaube, Hadmar von Wieder hat im "Dämonenmeister" sogar die Opfer des Ogerzugs (jeder 4 Einwohner Tobriens glaube ich, wobei das jetzt sehr hoch kling) angegeben.

Was haltet ihr da so für angebracht: Anwuchs Retozeit bis Ogerzug, Verluste durch Orkensturm und Invasion der Verdammten inklusive Verschiebungen durch Fluchtbewegung?

Hat sich darüber wer von Euch Gedanken gemacht?

Euer

Ardor
von Ardor
06.01.2017 11:58
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

Andwari hat geschrieben:Ohne es dann für jedes Kaff sklavisch zu befolgen:

- verdoppelte Distanzen = 4-fache Fläche
- Gesamtbevölkerung ca. 4-fach
- Städte nur etwa verdoppelt, Metropolen z.T. gar nicht mehr
- deutlichere Unterschiede zwischen besiedeltem "dörflich geprägte Kulturlandschaft" und menschenleerem Nirgendwo durch stärkere Konzentration entlang von Hauptrouten, Flüssen usw. = dazwischen gerne mal zwanzig Kilometer mit arg wenig Leuten.

Dafür im Spezialfall auch mal die Bevölkerungszahlen (z.B. der Wüstenstämme innerhalb der Khom) unterdurchschnittlich erhöht. Was das Kalifat in der Khom relativ weniger hat müssen halt die drei fruchtbaren Emirate rausreissen.
Hallo Andwari!

Eure Anpassungen klingen für mich insgesamt sehr sinnvoll. Wollte mal nachfragen, ob Du das auch irgendwo konkret in einer Aufstellung festgehalten hast.

GLG

Günter aka Ardor

Edit: Sorry, hätte eine PN werden sollen - verdrückt ;-)
von Ardor
04.01.2017 11:03
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Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

Herr der Welt hat geschrieben:
Ardor hat geschrieben:Und eine weitere - wahrscheinlich eher "akademische" Frage: würdet Ihr dann Myranor auch entsprechend vergrößern um den "das Güldenland ist ja sooo viel größer als Aventurien"-Effekt zu erhalten oder wächst Aventurien dann einfach im Verhältnis zum Westkontinent?
Kurz: nein. Myranor ist schon groß genug. Für Uthuria gilt das gleiche. Man merkt, dass diese Kontinente später und unter anderen Voraussetzungen und mit anderen Zielen geschaffen wurden.
Sind sicher schon groß genug und durchdachte. Schade ist eben nur, das damit der Dere-Globus nicht mehr zu gebrauchen ist, da man dazu alle Kontinenten rauf skalieren müsste, damit das Verhältnis passt. Aber "interkontinentale" Abenteuer sind ohnehin die Ausnahme.
Herr der Welt hat geschrieben:Stadtpläne werden hochskaliert. Ein abgebildetes Haus steht also ggf. für mehr als ein Haus, der Wohnblock gerät größer. Das gilt auch für die Garnison (also das Gebäude, das selbige beherbergt). Tavernen und Gasthäuser wird es etwa in Gareth auch ganz offiziell mehr geben, als in HdR oder der Gareth-Box aufgeführt. Die genannten verstehe ich als diejenigen, die SC am wahrscheinlichsten ansteuern oder als Repräsentanten verschiedener Qualitäten (je ein Beispiel für Q1-2, 3-4, etc.)...

Wenn man beginnt, aventurische Städte akribisch auf ihre Funktionalität hin zu befragen, steht man auch ganz ohne Einwohnervervielfachung vor einem Haufen größerer Probleme.
Anmerkung: leichte Verkürzung durch mich.

Hast Du natürlich mit allem Recht und das es sich nur um exemplarische Gebäude und nicht um eine allumfassende Aufzählung in den Spielhilfen handelt wird ja meistens auch dazugesagt. Und das eine wirklich durchdachte Funktionalität so wie die Städte beschrieben sind nicht gegeben ist, ist wohl vorauszusetzen. Wobei dies ironischer Weise wohl auch oft daran liegen mag, das man die Probleme umgehen wollt, die aus zu kleinen Bevölkerungszahlen entstanden sind ;-)

Aber ich dacht mir, vielleicht hat sich da jemand von Euch (bei einzelnen, vielleicht im Rahmen einer Kampagne vielbespielten Städten) mehr Gedanken dazu gemacht und Tipps bzw. auch nützliche Spielhilfen aus anderen Systemen an der Hand.
von Ardor
03.01.2017 09:49
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Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

Was mir jetzt noch so als Frage im Kopf rumspuckt - und jetzt wird es wirklich sehr speziell, weil sich wohl auch kaum ein Autor bei der Erstellung von Stadtbeschreibungen/Plänen den Kopf darüber zerbrochen hat:

Habt sich jemand von Euch Gedanken darüber gemacht, ob Stadtpläne (also Anzahl der Wohngebäude), Anzahl der Handwerker, Tavernen etc. zu den beschriebenen und in weiterer Folge zu Euren angepassten Einwohnerzahlen passen? Garnisons-Unstimmigkeiten lösen sich ja mit erhöhter Einwohnerzahl und damit einhergehender einen größeren Pool entsprechender Wehrfähiger ohnehin auf, wie Eadee ja richtig geschrieben hat.

(Das ist ja auch eine Problematik, auf die sogar ich, als gutgläubiger Fanboy, tatsächlich mal gestoßen bin: viewtopic.php?f=6&t=36702&hilit=Beilunk ).

Aber ist jemand von Euch wirklich so akribisch sich darüber Gedanken zu machen? Bzw. habt Ihr eine Faustformel: 1 Babier/Schmied/Gerber/Wirt/Tempel auf X-Einwohner etc.? Gibt ja dazu eine Tabelle in der alten "Kreaturn des Schwarzen Auges"-Box. Aber ob die stimmig ist habe ich nach den letzten Erkenntnissen bezüglich aventurischen Hintergrund dann doch...
von Ardor
03.01.2017 08:25
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Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

Und eine weitere - wahrscheinlich eher "akademische" Frage: würdet Ihr dann Myranor auch entsprechend vergrößern um den "das Güldenland ist ja sooo viel größer als Aventurien"-Effekt zu erhalten (und den Dere-Globus nutzen zu können - der ja durch Uthuria ohnehin schon nicht mehr so funktioniert, wenn ich das richtig im Kopf habe) oder wächst Aventurien dann einfach im Verhältnis zum Westkontinent?
von Ardor
02.01.2017 20:01
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Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

Na'rat hat geschrieben:
Dir ist klar, dass du gerade zwei Vorlesetexte nennst, bei denen ,realitische' Überlegungen so gar keine Rolle spielen? Was sie leider mit den meisten ,Abenteuern' gemein haben.
Ehrlich gesagt nicht, weil ich diese Abenteuer bisher nur gelesen (und da ist lange her) und nie vorbereitet oder auch nur durchgedacht habe. Ging bisher davon aus, das sich die Autoren zumindest an den angegebenen Reisegeschwindigkeiten, Distanzen, Geländemodifikatoren etc. halten.

Das die 80 Wochen für die Umrundung viel zu viel sind, war mir klar. Aber im Endeffekt ist es ja keine reine Umrundung und es sind auch immer Ruhewochen dazwischen eingerechnet, wenn ich mich recht entsinne. Was hängen blieb war, das hier echt ein vorgegebener Zeitrahmen für jede Einzelettape eingerechnet war - deswegen die Frage.

Danke für die hilfreichen Erläuterungen.
von Ardor
31.12.2016 15:17
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Thema: Aventurien reskaliert?
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Re: Aventurien reskaliert?

Was mich interessieren würde: was macht ihr bei einer Verdopplung der Distanzen bei Abenteuern die Streck A-B im Zeitraum 1-2 vorsieht? (Alptraum ohne Ende, Phileasson-Tetralogie). Eigenen Zeitplan ausarbeiten der zu den Entfernungen passt, "Aktion runter von der Railroad" oder "Ereignis wird getriggert wenn die Helden ankommen - wann immer das auch ist, dann passt halt die Sternenkonstallation für das Ritual"?