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von Aelyn
05.09.2012 09:36
Forum: Romanbewertungen
Thema: R149: Aldarin
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Re: R149: Aldarin

Der Schreibstil sollte wenn dann ja auch lichtelfisch sein, oder? Zwischen Lichtelfen, Hochelfen und heutigen Elfen wie in ALuT besteht ja ein merklicher Unterschied. Hochelfen beispielsweise waren ja weniger "liebt-die-Natur-tralala" als heutige Elfen, da erwarte ich auch gravierende Unterschiede in ihrer Prosa. Wie Lichtelfen waren, weiß doch keiner so genau, und wenn dieses Buch als Ingame-Quelle zu ihnen vom Verlag genehmigt wurde, muss man wohl davon ausgehen, dass sie so sind.

Dass jemand den Schreibstil nicht mag, ist ne andere Sache, finde ich.

Aber ja, Aldarin ist kein wahnsinnig sympathischer Hauptcharakter, und ich persönlich hätte auch das Buch aus Orimas Sicht vorgezogen- aber da wären wohl zuviele Mysterien aufgeklärt worden, denn Aldarin sieht ja immer nur den Abklatsch dessen, was passiert ist. Das allein reicht für mich aber nicht, um das Buch schlecht zu finden. Ich fands unterhaltsam.
von Aelyn
04.09.2012 21:10
Forum: Romanbewertungen
Thema: R149: Aldarin
Antworten: 19
Zugriffe: 5099

Re: R149: Aldarin

Habe den Roman während einer langen Zugfahrt gelesen und bewerte ihn grundsätzlich positiv. Hier aber mal meine 2 Kreuzer zur bereits erwähnten Kritik:

Es stimmt, dass der Spannungsbogen nicht gerade gut gespannt ist, aber das ist wohl dem bibel-ähnlichen Erzählstil geschuldet. Wenn Hochelfen nunmal so schreiben, finde ich, dass es für einen "ingame-Text" in Ordnung ist. Furchtbar langweilig war es jedenfalls nicht, auch wenn einige Längen da waren.
Ich muss auch zustimmen, dass Aldarin salopp gesagt eine Heulsuse ist, aber so ist er eben. Ich fand auch, dass die Darstellung der anderen Lichtelfen wesentlich spannender ist.
Das badoc und das Licht fand ich gar nicht so klischeehaft, gerade weil Aldarin das badoc am Anfang als richtigen Weg zu Simia empfindet.

Schön am Roman ist aber vor allem der Einblick in eine längst vergangene Welt, und es wird sicherlich Heldengruppen geben, die sich die Finger nach solchen Infos lecken würden.
Ein besonderes Highlight: Meisterinformationen: Die Szene, in der der Orkhäuptling die Anführer der besiegten Völker publikumswirksam tötet. Blutig und brutal, aber genial geschrieben!

Ich fand das Buch befriedigend bis gut, vergebe also einfach mal 4 Punkte. Wer natürlich einen spannenden Krimi erwartet, der wird nicht glücklich werden, aber wer wie ich etwas für biblische/antiquierte Sprache übrig hat, wird es genauso schnell durchlesen können wie ich.