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von Herr der Welt
13.01.2017 11:55
Forum: Sieben Gezeichneten
Thema: Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"
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Re: Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"

@Paktiererfähigkeiten:
Ich würde gerade Xqal'zl'yssr als bis dato höchsten CPT-Diener Aventuriens erhebliche Fähigkeiten zumal in seinem Unheiligtum und vor einer Pforte des Grauens in CPT' Domäne zugestehen. Ein induzierter Kampfrausch für seine Diener, welche sich rücksichtslos und lebensmüde in Kampf und Tod stürzen und sich danach noch als Wasserleiche erheben; ein symbiotisches Verhältnis zum Unheiligtum, das ihm Kraft gewährt: Regeneration pro KR, Zusatz-TaP für Schwarze Gaben (faktisch irgendetwas um TaW 25-30), Rettungswürfe gegen Treffer (z.B. zu 25% verteidigt ihn die Umgebung: Unwasserwellen, Tangschlingen, Algenschilde, etc.; ggf. weniger Schutz gegen geweihte/karmale Angriffe); ein Zorn des Unwassers oder Unwasserstrahl mit vielen W6 TP (ähnlich Ignifaxius); ein Unwasserschild, das Angriffe erschwert (er verschwimmt in der Wahrnehmung des Angreifers, hilft auch gegen Magie).
In diesem Schatten des Heimvorteils können sich dann namhafte NSC, die später noch wichtig sind, aus dem Staub machen. Gerade die Hexe, der TSF-Paktierer und der Zwergenschmied sind auch keine wirklichen Kämpfer und tragen eigentlich auch wenig zum Ritual bei. Theoretisch müssen sie nicht einmal vorort sein. Der Thorwaler ist interessant, wenn euer Nordmann ein typisches Bild seines Volkes pflegt. Immerhin handelt es sich um ein Volk, das mit dem Selbstbewusstsein lebt, dass der Kampf gegen Hranngar der kleinste gemeinsame Nenner ist.

EDIT: Weitere Ideen:
Elymelusinias wäre, falls man Dämonen einsetzen möchte, einer der wenigen CPT-Dämonen, die nicht entweder reine Wasserwesen oder riesige Monster sind. Zudem ist er ein passabler Gegner, dessen Zauberkraft man sich erwehren muss.
Im Unheiligtum kann die Wasserhöhe angpasst werden (im Zweifelsfall kann Xqal'zl'yssr sie zu Verteidigungszwecken erhöhen), wodurch nicht-maritime Kämpfer Erschwernisse erhalten. In Kombination mit dem Kulminatio des genannten Dämons kann das auch ganz schön eklig werden. Im Wasser können zudem Scylaphotai eingesetzt werden.
Ein Ulchuchu könnte seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten (oder noch länger) den Kern des Unheiligtums bewachen - und Zeit ihrer Existenz verstärkt diese Dämonen. Xqal'zl'yssr verfügt dazu über den (echten) Wahren Namen genau dieses Dämons (als Paktgeschenk für den Wächter des Unheiligtums) und kann ihn koordiniert einsetzen.
Kutlisten können ebenso durch Klänge des Untergangs (Sundhur) in hypnotischen Bann und unter Kontrolle gehalten werden.
Unter den Dienern können sich Galk'zuulim befinden, die selbst über schwache magische Fähigkeiten verfügen und kräftige Gegner darstellen.

Der Vorteil der Szene ist, dass man charyptide Schrecken nach Herzenslust ausspielen kann. Zum einen ist das genau der richtige Ort. Zum anderen ist Charyptoroth ein Randthema der Kampagne und wird nicht noch einmal bedient - abgesehen von den Dämonenarchen, die hier ja auch nur geteasert werden. Allerdings würde ich auf Hummerier verzichten, weil die besser später als schlagkräftige Besatzung der großen Mahaytam eingeführt werden.

Wohl gemerkt: Das ist als Auswahl zu verstehen. Als Gesamtpaket bräuchte man wahrscheinlich Yo'Nahoh nicht mehr - und der soll schon als finaler Trumph erscheinen. Du kennst die Möglichkeiten deiner Gruppe bzw. eure Spielweise am besten.
von Herr der Welt
29.11.2016 10:37
Forum: Sieben Gezeichneten
Thema: Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"
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Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"

@Skyvaheri:
Ich verstehe nicht ganz den Anspruch auf Deutungshoheit, was stimmungsvoll (das ich in dem Fall als Synonym für "stimmig" betrachte*) sein und was unbedingt in der G7 bespielt werden soll, v.a. nicht im Kontext eines Threads, der nach "Dinge[n], die man zwingend machen muss" fragt.
Wenn der Tip lautet: Man lässt am besten nichts wegfallen, weil man ja ansonsten gleich zur Dämonenschlacht vorspulen könne, dann trifft er das Thema nicht. Dafür, dass man die G7 sowohl in mehr als einem Jahrzehnt, als auch an einem Wochenende spielen kann, gibt es gleichermaßen Beispiele - beides kann funktionieren.
Innerhalb der Erzählung gibt es Gewichtungen einzelner Erzählteile, die Straffungen zulassen, weil man keine Lust auf das Szenario hat, keine Zeit dafür, etc. Und danach wurde gefragt.

Man könnte anderorts zur Orientierung auch die G7-Szenen sammeln und einmal nach Notwendigkeit für den Plot (was durchaus auch Spannung als Kriterium beinhaltet, im Sinne von "suspense") und dann nach Stimmungsgehalt (Spannung im Sinne von "tension") sortieren.

*der Vollständigkeit halber: Dschungel kann auch stimmungsvoll sein, Maraskaner können auch stimmungsvoll sein, Schiffsreise mit Unglück ebenso. Jeder Teil des Abenteuers kann stimmungsvoll sein. Das weiß im Zweifelsfall Kami-Izumi für seine Runde am besten. "Stimmungsvoll" ist auch eine recht unscharfe Kategorie.
von Herr der Welt
29.11.2016 07:51
Forum: Sieben Gezeichneten
Thema: Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"
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Re: Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"

Nur dass die Mine ein absolutes atmosphärisches Highlight ist. Aber klar das ist nicht "wichtig" - fragt sich nur, was dann wichtig ist, wenn man die besten Stimmungsszenen weglässt...
Dschungel kann auch stimmig sein, Maraskaner können auch stimmig sein, Schiffsreise mit Unglück ebenso. Jeder Teil des Abenteuers kann stimmig sein. Das weiß im Zweifelsfall Kami-Izumi für seine Runde am besten. "Stimmig" ist auch eine recht unscharfe Kategorie.
Die Frage des Threads ist ja, welche Szenen nicht zwingend sind. Und das bezieht sich rein auf den Handlungsrahmen, also auf notwendige Plot Points.
Ich persönlich würde die Mine auch nur dann streichen, wenn die SC bereits Erfahrung mit Paktierern und Dämonen (v.a. Achorhobai) haben, denn insbesondere diese werden dort für den Friedhof und mit Blick auf die weitere Kampagne thematisch geteasert. Oder eben das Setting: "Verlassene Mine, in der ein unheimlicher Zwischenfall ergründet werden muss" ist nichts für die Gruppe.

@Kami-Izumi: Fallen die Achaz damit weg?
von Herr der Welt
28.11.2016 14:26
Forum: Sieben Gezeichneten
Thema: Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"
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Re: Tipps zu verkürztem "Pforte des Grauens"

Die wichtigsten Stationen sind: Der Friedhof der Seeschlangen (wahrscheinlich am höchsten zu priorisieren), Begegnung der Akhrabal-Achaz (wegen des Dritten Zeichens) sowie (und das ist schon optional, auch wenn ich die Szene einfließen lassen würde) die Konfrontation mit Borbarad im Fürstenpalast. Nachfolgend würde ich die Erkundung der Mine nennen, aber eigentlich genügt es, das geraubte Endurium am Friedhof zu finden. Und dorthin kann man auch von den Achaz gebracht werden, die ohnehin wissen dürften, dass da etwas Bedeutsames vor sich geht. Das Dschungeltheater kann man sich auch sparen, ebenso die ganzen Maraskan-NSC, die für die Kampagne keinerlei Bedeutung haben.
Der greifbare Feind am Friedhof ist der BKZ-Paktierer, dessen die Spur die SC verfolgen. Rayo Brabaker wird dort genauso wenig thematisiert wie Xqal'zl'yssr oder der Zwerg, der später in Yol Ghurmak sitzt. Die erfahren kaum eine Exposition und werden wohl eher nicht im Gedächtnis haften bleiben. Essentiell sind in der Szene die Ma'hay'tamim und die Enduriumschwerter.